Ja, das Leben ist ein Mysterium, es ploppen immer mehr Fragen im Raum auf, je mehr man sich auf die grosse Suche nach dem Sinn des Lebens begibt, dabei läuft man Gefahr im Wirrwarr zahlreicher Philosophien und Religionen sich im eigenen Gedankennetz zu verheddern oder sich gar vorschnell an Meinungen und Ansichten grosser oder auch kleiner Vor-Denker anzudocken oder zu verschmelzen. Ich persönlich bin in einem Elternhaus grossgeworden wo ich viel auf mich selbst gestellt war, so lernte ich, wenn auch oft unfreiwillig, mein Leben schon früh selbst in die Hand zu nehmen, musste viele Kämpfe durchstehen. Später im Erwachsenenleben war ich dann vielleicht deswegen weder egoistisch noch hartherzig gegenüber meiner Umwelt, sondern gerade wegen diesen Furchen & Schattenseiten, eher feinfühlig und verständnisvoll geworden, und durch diese Lebensschule wie man sagt, in einer gewissen Art „sozial Intelligent“ im Interagieren mit meiner Umwelt. Ich wollte Archäologe werden um im Dreck verflossener Zeiten zu wühlen, Antworten zu finden, auf all die unzähligen Fragen vergangener Kulturen und deren Lebensweisen. Später wollte ich kath. Priester werden und landete schlussendlich bei der Konkurrenz, einer Schweizer Bank…tja, was ein Fehler war ! Was mir bis heute geblieben ist, ist die Neugier und die lebensbejahende Einstellung mit (fast) allen Geschöpfen dieser Welt. Wenn ich nach Hause komme, krächzen auch schon mal die Raben von den Dächern, wohlwissend dass ich sie seit 10 Jahren, Winter für Winter durchfüttere…Christliche Werte aber auch wertvolle Infos, aus vor allem fernöstlichen Religionen, u.a. Buddhismus, indische (Ayurveda = Wissen vom Leben) Medizin, neuerdings auch Körperübungen wie Yoga oder tibetisches (Tsa Lung = Atem und Körper Übungen), runden das Bild ab. Ich nehme von altbewährtem Wissen auf, was Sinn macht und mir gut tut . Es gibt auch vermeintliches „HokusPokus“ , was sich hinterher als verblüffende Wahrheit entpuppte. Ich besuchte einmal einen buddhistischen Vortrag eines tibetischen Lama Meister. Er sprach über die wahre Natur des Geistes, ich schrieb soviel auf wie möglich, verstand aber fast nichts, am Nachmittag setzte ich mich wieder auf meinen Stuhl um dem zweiten Teil des schwierigen Vortrages zu lauschen. Plötzlich sah er mich mit erschrockenen Augen an, riss den Mund auf und gestikulierte mit den Handflächen, danach schüttelte er den Kopf. Ich erschrak und dachte, was das soll??? Ich fragte ihn aber nicht, sprach auch sonst im Zentrum kein Wort darüber. Am nächsten Morgen als ich zuhause aufwachte, bemerkte ich dass etwas nicht stimmt. Ich sah mit meinen Augen extrem scharf, aber das Unglaublichste war, dass meine chronische jahrelange Blasenentzündung über Nacht komplett verschwunden war. Dieser Zustand hielt mehrere Wochen an und die Schmerzen sind nie mehr so richtig zurückgekehrt. Er wusste ja gar nicht wer ich bin und der Vortrag hatte auch nichts mit Heilung zu tun. Meine tibetische Akupunkturärztin sagte, dass er meine Beschwerden erkannte und von mir weg nahm. Da es sowieso kein Heilvortrag war und Ich nicht im Entferntesten an meine Beschwerden dachte, fällt Einbildung und Placebo völlig weg. Da bin ich bis heute sprachlos. Er lebte in USA und ist leider einige Zeit später verstorben und so konnte ich mich bei ihm nicht mehr bedanken. Ein Insider der ihn aber gut kannte, versicherte mir später, der Lama könne Krankheiten in Menschen sehen und heilen. Wie auch immer, es sind diese Begebenheiten und Erlebnisse , die mir Gewissheit geben, dass es zwischen den Atomen im Universum Kräfte gibt die unsere Vorstellungskraft sprengen.
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