Gazprom ADR 2022 - Wie geht's weiter?

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neuester Beitrag: 26.02.24 10:35
eröffnet am: 08.04.22 21:10 von: EarlMobileh Anzahl Beiträge: 7834
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08.04.22 21:10
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11 Postings, 934 Tage EarlMobilehGazprom ADR 2022 - Wie geht's weiter?

Liebe Mitinvestoren,

da der "normale" Gazprom-Thread mittlerweile fast unleserlich geworden ist, hier neuer Vesuch, um sich zu der Gazprom-ADR-Sanktions-Problematik auszutauschen.

Mein bisheriger Wissensstand zum Thema (OHNE GEWÄHR!):

1.: Jeder/s ADR verbrieft das Recht auf 2 Original-Gazprom-Aktien. Die ADR werden von der Bank of New York Mellon (BNY, nicht gerade eine kleine "Zockerbude"...) herausgegeben.

2.: Das Recht auf Übertrag der jeweils 2 "Original-Aktien" pro ADR kann bei BNY beantragt werden, ist mit einer gewissen (eher sehr geringen) Gebühr verbunden und kann aber offenbar aktuell wegen Sanktionen nicht ausgeübt werden.

3.a): Bewohnern eines von RUS so benannten "unfreundlichen Staates" (womit u. a. die gesamte EU + CH + USA gemeint sind), sind Aktienverkäufe (+käufe?) russischer Aktien derzeit untersagt.

3.b)...auf der anderen Seite wickeln die Clearing-Stellen in der EU (Clearstream in LUX) gerade wegen EU-Sanktionen keinen Umtausch von ADR in russische Aktien ab.

4.: BNY hat das ADR-Programm Ende März 2022 gecancelt

5.: Die Depotbanken (z. B. Consors, DiBa, Sparkasse...) haben keinen Durchblick oder/und wenig Interesse, ihre Kunden mit sachdienlichen Informationen zu dem Thema zu versorgen.

6. Der "rein mathematische" Kurs eines Gazprom-ADRs liegt aktuell bei knapp 5,50 € pro ADR. (2 x MOEX-Rubelkurs in Euro).

7.: Manche Forenteilnehmer berichten neuerdings von "Horrorabfindungen" im Gegenzug für ausgebuchte Anteile an Gazprom-ADRs, obwohl dies niemals von ihnen autorisiert wurde.


Jetzt stellt sich die Frage - was tun?
Diverse Szenarien wurden schon vorgeschlagen:


A: Gar nichts tun und warten, bis sich die Depotbank meldet oder irgendwas macht.

B: Nichts machen außer der Depotbank mitzuteilen, dass man in der Sache "Gazprom ADR" nichts ohne eine/n klare Einwilligung/Auftrag/Weisung akzeptieren wird.

C: Einen Broker nutzen (oder dort ein neues Depot-Konto eröffnen), der den Handel an der MOEX für Nicht-Russen "in Friedenszeiten" ermöglicht und versuchen, die ADR dorthin zu transferieren (was offenbar gerade auch nicht möglich ist). Als Beispiel kursiert immer wieder "InteractiveBrokers",  wobei auch dieser Broker angeblich gerade keine ADR in russ. Aktien tauscht bzw.  tauschen kann.

D: Ausübungsantrag an die BNY stellen und sich die "Originalaktien" auf sein eigenes russisches Depotkonto (wenn man (auch) russischer Staatsbürger ist) oder die eines russischen Freundes buchen lassen. Hielte ich für eine interessante Option, geht aber wschl. auch nicht.

Also, was tun? Ich schwanke zwischen den von mir genannten Optionen A + B.  Ich glaube, bis jetzt, hat niemand einen Plan, was gerade vor sich gilt in dieser Sache und vielleicht ist "Abwarten" wirklich die beste Option. Einen Vorteil durch einen Broker, "der auch MOEX kann", sehe ich nicht. Denn augenscheinlich sind die ADR gerade "nirgendwohin wandelbar" und (aus russischer Sicht) "Ausländer bleibt Ausländer" - egal bei welchem Broker.

Ich selber werde mich jetzt weiter informieren über die Rolle der Clearing-Stellen bei der ganzen Thematik, denn hier scheint mir der bisher juristisch fragwürdigste Punkt bei der ganzen Geschichte zu liegen.

Würde mich freuen, wenn die nächsten paar Beiträge zum Thema beitrügen.

Danke und viel Glück allen!  
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10.02.24 16:05
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29 Postings, 616 Tage phobos1zurück aus Kalinigrad

ich war die Tage wieder mal in Königsberg um die letzten noch verbliebenen ADRs zu tauschen.
Diesmal waren das die von Tatneft. Von der Umtauschweisung bei Flatex bis die Citibank die SWIFT Nachricht MT542 direkt an meine Mailadresse gesendet hat dauerte es 2 Monate. (davon bei der Citibank nur etwa eine Woche) In der Filiale in Kaliningrad war ich in 30 Minuten fertig. Die Citibank bat mich noch am selben Tag abends per Mail, die russischen Akteure darauf hinzuweisen, dass das Zeitfenster für den Kontenabgleich am 23.02.2024 geschlossen wird.
Eins vorweg noch; ich habe einige male Anfragen bekommen: wo kann man nachsehen ob die Aktien angekommen sind? Also in dem gewöhnlichen Konto gar nicht. Zudem werden seit längerer Zeit diesbezüglich auch keinerlei Dokumente mehr elektronisch bereitgestellt. Ich nutzte also die noch verbliebene Zeit und bin einfach am nächsten Tag (während meine Frau die Geschäfte plünderte) noch mal hingegangen und durfte ein Blick auf den Bestand in meinem Depot werfen. Alles da, alles in Ordnung. Einen Screenshot davon bekam ich auch in die Hand gedrückt. Was hat das Ganze gekostet? Nix, nur ein Lächeln.
Schöne Grüße an alle!  

11.02.24 08:45

225 Postings, 261 Tage Det123Tatneft

#7810 herzlichen Glückwunsch. Wenigstens ein kleiner Lichtblick, dass  einigen wenigen der Tausch gelingt. Darf ich fragen mit welchem pro Ration Faktor die Tatneft getauscht wurden??? Bleiben die nicht gewandelten ADR in der Verwahrstelle 52 in den USA oder werden die wieder auf Clearstream Frankfurt rückübertragen. Danke.  

12.02.24 09:10

29 Postings, 616 Tage phobos1@Det123

ProRation 85% (15% der DR's bleiben, vermutlich auf nie mehr wiedersehen auf einem Treuhand Konto bei der CitiBank)

hier etwas ausführlicher: Seite 10 des Storno Antrags
5. The “DR Balance” – the balance of DRs not so cancelled - will be credited to a Citi book-entry account in the Beneficial Owner’s name. The DRs credited to the DR Balance do not represent any Shares currently held by the Custodian or the Depositary (the Automatic Conversions and Forced Conversions having resulted in a Share shortfall) but instead constitute an entitlement to receive a pro rata portion of any Shares that the Depositary and/or the Custodian may in the future identify from the balance of Shares on deposit in the DR program as belonging to the holders of DRs in the DR Balance on the basis of a full or partial reconciliation of the Share-to-DR imbalance created by the Automatic Conversions and Forced Conversions. The is no guarantee that any such reconciliation will be successful or that any such Shares will be available any time in the near or distant future, and as a result there is no indication that the DRs credited to the DR balance have, or will in the future have, any value. The creation of the DR Balance and any credit of DRs in the DR balance to a Beneficial Owner is purely an accommodation to the Beneficial Owner and does not represent any undertaking of any value or service. Neither the Depositary nor the Custodian undertake in any way to take any action on behalf of the holders of DRs credited to the DR balance to retrieve any Shares (or other property) from third parties, to bring any claims in respect of DRs or Shares that were the subject of Automatic Conversions or Forced Conversions, to give any notices to the holders of DRs credited to the DR Balance, or to continue the Share – to – DRs reconciliation process (as a result of the Forced Conversions or the Automatic Conversions) in the future. The DR Balance and the DRs credited to the DR balance are non-transferable.
6. In opening the DR books for cancellation on the basis described above, the Depositary is acting in good faith to provide an equitable solution that it considers to be in the interests of all DR holders given the continued adverse impact of Russian legislation on the ability of the Depositary to exercise its rights and responsibilities under the DR program.
 

12.02.24 10:43
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2063 Postings, 4724 Tage fenfir123#7812

Um mal ein klares Bild zu bekommen,
Beim Tausch, hast du auf nichts an Rechten auf den Rest der ADR verzichtet.
Du bist den Weg über den Emitenten gegangen.
Damit stimmen bei deinem Tausch die Bücher über den Tausch.
Du hast aber zu mindest die Reisekosten gehabt.
Hat die Citi keine Rechnung für den Tausch gestellt?
Bis jetzt hast du "nur" die Aktien in Russland,
bei einem Verkauf, wenn den wieder möglich,
immer noch das Problem, das Geld aus Russland raus zu bekommen.

Das nächste Problem das ich sehe, sind die Steuern auf Dividenden.
Hat da schon jemand erfahrung?
Das Geld für die Dividende wird Gezahlt auf ein Russisches Konto.
Ob du das aus Russland raus bekommst ist für die Deutsche Steuer erst mal egal.
Dann musst du das hier bei der Steuer angeben.
Und darauf Steuern zahlen.

Wie immer, was am besten gewesen wäre, kann man erst hinterher sagen.
Und dann haben alle anderen das immer Richtig gewusst.

Ich weis es nicht, mache darum auch erst mal nichts.
Und bei der Mellen ist ja alles noch offen



 

12.02.24 14:28

225 Postings, 261 Tage Det123Tatneft Tausch

#7812 vielen Dank für deine Erläuterung. Meiner Meinung nach hast du nach dem aktuellen Stand alles richtig gemacht. Den 15% Pro-Ration Faktor Abschlag würde ich zunächst erst einmal ganz gelassen sehen.
Vor allem relativieren sich die 15% Abschlag auf einen möglichen Kursgewinn, den du ggf. seit Kauf generiert hast.
Wie auch immer wird der ADR-Ausgeber sich am Ende des Tages erklären und ggf. für die fehlenden Aktien haften. Die steuerliche Problematik, die #7813 fenir anspricht und eine mögliche Rückführung des Vermögens in den Westen (aufgrund der Sperre zur Zeit nicht möglich) ist nicht von der Hand zu weisen. Hier stellt sich doch die Frage ob du überhaupt das Anlageuniversum Russland verlassen willst. Die ADR-Inhaber, die nicht getauscht haben und auf einen Zwangsverkauf zum Tag x angewiesen sind. Die bekommen auch keine Dividenden und ein möglicher Verkaufserlös von x (vielleicht 20 - 30 % vom aktuellen Wert)???
Du hast dann immer noch 85% des Vermögens gerettet und deine Gattin hatte noch ein paar schöne
Tage zum Shoppen in Kaliningrad. Also, danke nochmals für die Info und weiterhin viel Erfolg.  

12.02.24 22:04

216 Postings, 4984 Tage BlingBlingRechnung Gazprombank

Ich hatte heute die Rechnung der Gazprombank für das Depot Jan-Dez 2023
per Email bekommen und direkt mit dem QR-Code über die Millioner-APP beglichen.
Da ich damals in Kaliningrad direkt ein bisschen Geld auf das Konto
eingezahlt habe ist das noch kein Problem, ich frage mich jetzt was passiert wenn der Kontostand mal
nicht mehr ausreichen sollte. Kann ich einfach aus Deutschland auf mein Konto
überweisen? Die Gazprombank sollte ja noch am Swift teilnehmen, oder?
 

13.02.24 02:14
1

242 Postings, 1121 Tage Hucki_1@blingbling

Ich habe die Rechnung auch heute bezahlt.

Nebenbei ist es nicht tragisch wenn man diese nicht begleicht:

"Wenn die Rechnung nicht innerhalb der in den Bedingungen festgelegten Frist bezahlt wird, hat die Verwahrstelle das Recht, die Schulden für die Zahlung von Verwahrdiensten von dem Betrag einzubehalten, den sie aus der Zahlung von Erträgen aus Wertpapieren erhält, die dem Einleger zustehen."

https://www.gazprombank.ru/corporate/...itory_services/#group_7252483


Es ist möglich per Überweisung Geld auf sein Euro oder Rubel Konto bei der Gazprombank zu überweisen, das ist aber sehr teuer. Da gibt es bessere Alternativen wenn man eine MIR-Karte besitzt.
 

13.02.24 12:17

2063 Postings, 4724 Tage fenfir123#7816

Warum sollte man den zusätzlich Geld nach Russland überweisen,
wenn die das von dem Sperrkonto nehmen können?
Da ist es doch wesendlich Sinnvoller, wenn die das von da abbuchen.

Ich denke da an
man schmeist schlechtem Geld kein gutes hinterher  

13.02.24 15:24

16 Postings, 467 Tage tubabtoniWieviel kostet die Kontoführung ?

Ist es mit Schwierigkeiten verbunden die Gebühr vom Dividentenkonto abbuchen zu lassen ?
Meistens ist mein Wissen eher Vermutung, verbunden mit schneller Veränderung in der Zukunft.
Danke für die Beiträge mit praktischen Hintergrund, also Erfahrung.  

13.02.24 16:00
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242 Postings, 1121 Tage Hucki_1@tubabtoni

Der Betrag der für die "BUCHHALTUNG VON CB IN NSD VON 01.2023 BIS 12.2023" entstehen hängt von deiner Anzahl der Aktien ab, die in deinem Depot C verwahrt werden.

Ich habe die Rechnung mit meiner MIR-Karte beglichen. ( Mit der UnionPay ist es genauso möglich )

Bei Nichtzahlung der Rechnung wird diese beim nächsten Dividendenzufluss abgezogen, so schreibt es zumindest die Gazprombank.

 

14.02.24 14:12

1 Posting, 12 Tage Wu12Aktienübertragung gazprom?

Kann man Aktien von gazprom, die bei einer deutschen Bank gehalten werden an ein Depot in Rußland an einen Staatsbürger der Russischen Föderation übertragen lassen?
 

14.02.24 23:55

81 Postings, 471 Tage brongelGeht nicht

Es geht nicht. Es darf bei der Übertragung kein Eigentümer Wechsel stattfinden.  

15.02.24 12:44
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1733 Postings, 5745 Tage famherzigIch auch 300

Zum selben Einstandspreis. So ein Schei.....  Die großen kriegen sich in die Wolle und wir kleinen sollen die Suppe auslöffeln.  Hoffentlich gibt das mal eine Entschädigungsklage. Kann man nur hoffen.  

16.02.24 14:51
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29 Postings, 634 Tage MatjespiliEs geht vermutlich erst 2025 weiter

Hier meine persönliche Einschätzung zur Lösung des Knotens: "Sanktionen gegen Russland".
Mit unseren ADR's wird es erst mit dem Amtsantritt von Trump im Januar 2025 weiter gehen.
Ich hoffe, dass dann sehr schnell eine Einigung mit der Normalisierung der Beziehungen zustande kommen wird.
Was eine Entspannung durch ein vorheriges Kriegsende betrifft, so glaube ich, dass man dieses ganze Jahr noch so weiter machen wird wie bisher. Die Ukraine ist geschwächt wird aber vom Westen unterstützt und somit am Leben gehalten. Russland hält sich mit möglichen Offensiven zurück, um die eigenen Leute so gut wie möglich zu schonen.
Mein Fazit ist also: Erst in 2025 werden wie wieder einen Zugang zu unseren Investitionen erhalten. Hoffentlich dann ohne allzu große Verluste.
Was die deutsche und europäische Wirtschaft betrifft, so ist vor allem die Deutsche durch die Russlandsanktionen inkl. der Nordstreamzerstörung massiv geschwächt worden. Die deutsche Regierung hat in den letzten zwei Jahren massive Schuld auf sich geladen, in dem sie NICHT Schaden vom Volk abgewendet hat.  

16.02.24 20:38

2063 Postings, 4724 Tage fenfir123#7823

Trump wird unser Problem nicht lösen.
Die Russen halten sich zurück um das Leben ihrer Leute zu schonen? Guter witz
Wir werden erst nach dem Krieg etwas von den ADR haben.
Russland muss dann seine Eigene Wirtschaft wieder umbauen auf Frieden.
dafür brauchen Sie Geld und Investoren, das ist unser Vorteil
Im Westen müssen wir auch unsere Schulden wieder runter bekommen,
und das geht mit billiger Energie aus Russland einfacher.

Bei aller Geldgier die wir Anleger haben,
immer an Lenin denken,
ein Kapitalist ist ein Mann,
der einem für Profit,
den Strick verkauft,
an dem wir ihn Aufhängen.

Und haben wir wirkich etwas dagegen,
unsere Waffen da zu testen, um sie besser Verkaufen zu können?
um am Wiederaufbau zu verdienen?
Das wir Zuwanderung von gut ausgebildeten Leuten bekommen, die Europäer sind
 

17.02.24 09:21

948 Postings, 1144 Tage halfordmatjespili

Das wäre zu schön und wahr zueinander,aber Dankeschön
mfg Halford  

17.02.24 09:22

948 Postings, 1144 Tage halfordfenfir

Das WEF/EU will weg vom Russengas...  

20.02.24 14:20

81 Postings, 471 Tage brongel"C" Konten frei für russische Bürger?



Vielleicht können russische Bürger (auch die die in Deutschland leben? ) ihre "C" Konten freibekommen



Info (russ): https://www.finam.ru/publications/item/...-grazhdanam-vozmozhnost-...



Übersetzt ins Deutsch:

Russischen Bürgern wird die Möglichkeit gegeben, ihre Mittel auf speziellen Konten des Typs "C" freizugeben, wie der stellvertretende Finanzminister der Russischen Föderation, Ivan Chebeskov, mitteilte. Die Zentralbank Russlands arbeitet zusammen mit anderen Interessengruppen an Vorschlägen zur Änderung der Dekrete des Präsidenten.

"Die Arbeit läuft. Wir diskutieren mit der Zentralbank und anderen Beteiligten, mit den Verwaltungen, entsprechende Änderungen der Dekrete des Präsidenten, damit die Investoren, denen diese Mittel tatsächlich gehören, die dies nachweisen können und entsprechende Unterlagen vorlegen können, in der Lage wären, solche Mittel freizugeben. Eine solche Initiative besteht", sagte er am Rande des Russischen Forums des Finanzmarktes in Antwort auf eine entsprechende Frage, seine Worte werden von RIA "Nachrichten" zitiert.

Es geht um Mittel, die russischen Bürgern auf speziellen Konten des Typs "C" zur Verfügung stehen.

"Es wird wahrscheinlich ein neues Dekret sein, das dies erlauben wird, wenn entsprechende Nachweise vorgelegt werden", schloss Chebeskov.
 

20.02.24 16:35
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225 Postings, 261 Tage Det123Rückgabe von Vermögenswerten


Die VTB sprach über die Möglichkeiten der Rückgabe von Vermögenswerten, die aufgrund von Sanktionen gesperrt wurden
20/2/20240 Kommentare

​MOSKAU, 20. Februar — RIA Novosti. Die VTB erwies sich als Rekordhalter unter den Banken in Bezug auf das Volumen der Aktiva, die aufgrund der westlichen Sanktionen gesperrt wurden - es belief sich auf etwa 900 Milliarden Rubel, die Bank plant, vier Strategien umzusetzen, um sie zumindest teilweise zurückzugeben, sagte der erste stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dmitri Pjanow gegenüber Reportern.
"Das Volumen unserer gesperrten Vermögenswerte beträgt am 21. Dezember 2023 etwa 900 Milliarden Rubel", sagte er und fügte hinzu, dass dieser Wert wechselkursabhängig ist, so dass sich das Gesamtvolumen der gesperrten Vermögenswerte ändern kann, wenn der Wechselkurs schwankt.
Die durchschnittliche Reservierungsrate für sie liege bei etwa 80 Prozent, erklärte der Top-Manager. "Wir sind ein Rekordhalter mit einem solchen Volumen an gesperrten Vermögenswerten, wahrscheinlich im gesamten Bankensektor aufgrund des Zeitpunkts, an dem wir unter Sanktionen fielen, aufgrund unseres Geschäftsmodells zum Zeitpunkt der Verhängung der Sanktionen im Februar 2022", sagte Pjanow. um eine zumindest teilweise Rückgewinnung dieser blockierten Vermögenswerte zu gewährleisten", sagte der Top-Manager.
​Die erste ist die Trennung einer besonderen juristischen Person aus dem Konzern. Er erinnerte daran, dass solche Strukturen sowohl von der Otkritie Bank als auch von der VTB getrennt werden sollen, die insgesamt etwa 183 Milliarden Rubel an blockierten Verbindlichkeiten ausmachen werden.
Die zweite mögliche Strategie ist die gerichtliche, die in Bezug auf die ehemaligen Tochtergesellschaften - VTB Bank (Europe) und VTB Capital Plc - eingeführt wurde. "Wir haben Komplikationen in dieser gerichtlichen Strategie im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Präsidialdekrets vom 3. Januar, das die gerichtliche Beitreibung von Konten des Typs "C" verbietet... Wir wollen zum Beispiel klarstellen, dass es möglich ist, Konten des Typs "C" abzuschotten, wenn es sich um Rechtsstreitigkeiten mit ihren ehemaligen "Töchtern" handelt, fügte Pjanow hinzu.
​Die dritte Strategie besteht darin, Gegenparteien auf dem Markt zu finden, die einen Überschuss an Verbindlichkeiten gegenüber Inhabern aus unfreundlichen Ländern haben. "Und wenn wir eine solche Gegenpartei finden, dann könnten wir dort einen Teil unserer blockierten Vermögenswerte auf eine für beide Seiten vorteilhafte Weise mit einem Abschlag verkaufen, und diese dritte Gegenpartei würde ein Unternehmen unter 292-FZ ausgliedern, das sowohl seine eigenen gesperrten Vermögenswerte als auch unsere blockierten Vermögenswerte hätte", sagte Pyanow.
Ihm zufolge hat die VTB "eine solche Gegenpartei" gefunden, kann sie aber nicht benennen und räumt ein, dass im Jahr 2024 ein Teil der gesperrten Vermögenswerte verkauft werden könnte. Gleichzeitig gab der erste stellvertretende Vorsitzende der Bank die Details der vierten Strategie nicht bekannt.
Quelle: RIA
https://ria.ru/20240220/vtb-1928402078.html?in=l
weitere wichtige Nachrichten unter: https://www.anatolienportal.com/blog-tagesnachrichten  

22.02.24 07:47

225 Postings, 261 Tage Det123Beschlagnahme Vermögenswerte

Bloomberg: Anwälte erkennen Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte als rechtmäßig an
Zehn Rechtsexperten kamen in ihrer Stellungnahme an die G7-Staaten zu dem Schluss, dass die Beschlagnahmung der eingefrorenen Vermögenswerte Russlands im Einklang mit dem Völkerrecht steht. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf ein Expertengutachten. Nach Ansicht von Juristen ist die Beschlagnahmung legal, weil Russland die grundlegenden Grundlagen des Völkerrechts verletzt hat.

"Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es nach internationalem Recht legitim wäre, dass Staaten, die russisches Staatsvermögen eingefroren haben, zusätzliche Gegenmaßnahmen gegen Russland ergreifen, da es weiterhin gegen die grundlegendsten Normen des Völkerrechts verstößt, in Form der Übertragung russischer Staatsgüter als Entschädigung für Schäden, die direkt aus den rechtswidrigen Handlungen Russlands resultieren", so die Anwälte abschließend. Er wurde von Anwälten aus Belgien, Frankreich, Deutschland, Japan, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten erstellt.

Die Experten empfahlen Staaten, in denen russische Vermögenswerte eingefroren wurden, diese an einen internationalen Mechanismus unter ihrer Gerichtsbarkeit zu übergeben. Er muss das Geld einzahlen und dann in die Ukraine überweisen. Laut Bloomberg-Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, bestehen Großbritannien und die USA auf der Beschlagnahmung aller russischen Vermögenswerte. Frankreich und Deutschland, die keinen Präzedenzfall schaffen wollen und negative Folgen für den Euro befürchten, sind dagegen.

Die Chefin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte auf der Münchner Sicherheitskonferenz, dass die EU-Führung plane, die Erlöse aus den eingefrorenen Vermögenswerten Russlands zur Herstellung von Waffen für die Ukraine zu verwenden. Auf technischer Ebene hat die Europäische Union bereits mit der Beschlagnahme der eingefrorenen Vermögenswerte der Zentralbank begonnen. Das russische Außenministerium warnte vor Vergeltungsmaßnahmen im Falle der Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte.

Weitere Informationen finden Sie im Kommersant-Artikel "Eingefrorene Vermögenswerte bleiben bei ihren eigenen".
https://www.kommersant.ru/doc/6531544?from=top_main_5  

22.02.24 22:10
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81 Postings, 471 Tage brongelWas für Anwälte?

Seltsamer Beitrag. Welche Anwälte? Sind diese kompetent? Sind es wo möglich ukrainische Anwälte die in verschiedenen EU Länder praktizieren? Für mich ist der Beitrag im Kommersant nur warme Luft.  

23.02.24 13:14
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74 Postings, 477 Tage Realrenditehier werden Beitrage gelöscht

werden, ohne dass man weiß, warum... Insofern ist ein solcher Austausch sinnlos. Anmerken möchte ich, daß Detlev hier wirklich sehr umfangreich zum Thema ADRs recherchiert und auch das Umfeld beleuchtet. Es gibt bei der Frage der ADR-Umwandlung in russische Aktien sowohl finanzielle, verfahrenstechnische, politische und m.E. auch sehr wichtige rechtliche Aspekte. Wenn man Beiträge zu diesen Bereichen nicht zulässt, dann macht ein Forum zu dem Thema keinerlei Sinn. Daher werde ich mich hier vorerst nicht mehr aktiv beteiligen. Erst wenn ich von der Staatsanwaltschaft nach dessen Prüfung das Ergebnis meiner Strafanzeige gegen meinen Broker vorliegen habe, werde ich dieses hier mitteilen. Ansonsten werde ich weiter die Blogbeiträge auf dem anatolienportal genau studieren.  

23.02.24 17:03

225 Postings, 261 Tage Det123Sperrsanktionen gegen MiR Karten??

Moskau. 23. Februar. INTERFAX.RU - Die Vereinigten Staaten haben Sperrsanktionen gegen das National Payment Card System (NSPK), den Betreiber von Mir-Karten, verhängt, wie das OFAC (Office of Foreign Assets Control, eine Abteilung des US-Finanzministeriums, die für die Durchsetzung von Sanktionen zuständig ist) mitteilte.

Darüber hinaus fielen acht russische Banken unter die Sanktionen: Avangard, International Financial Club (IFC), Rostfinance, Chelindbank, Modulbank, Databank, Sea Bank und Bystrobank.

Das OFAC hat für solche Fälle eine Standardlizenz ausgestellt, die Transaktionen mit diesen Kreditinstituten bis zu einem bestimmten Datum (8. April 2024) erlaubt.

Die SPB Bank, die die Abwicklungsverwahrstelle der SPB-Börse ist, wurde ebenfalls in die SDN-Liste aufgenommen.

Bereits im September 2022 warnte das OFAC, dass nicht-US-amerikanische Finanzinstitute durch den Abschluss von Vereinbarungen mit der russischen NSPK Gefahr laufen, an Maßnahmen zur Umgehung der US-Sanktionen beteiligt zu werden, indem sie das Nutzungsgebiet des Mir-Zahlungssystems außerhalb der Russischen Föderation erweitern. Gleichzeitig stand die NSPK selbst nicht auf den Sanktionslisten, ihr Chef Vladimir Komlev (der diesen Posten Anfang 2024 verließ) fiel dann unter Sperrsanktionen.

Ende 2023 belegte die Avangard Bank in der von Interfax-CEA erstellten Interfax-100-Rangliste den 50. Platz, die IFC den 79. Platz, die Modulbank den 80. Platz, die Chelindbank den 82. Platz, die Morskoy Bank den 100. Platz, die Bystrobank den 129. Platz, die Databank den 150. Platz, die Rostfinance den 169. Platz in diesem Ranking.

US-Präsident Joe Biden kündigte am Freitag die Einführung von mehr als 500 neuen Sanktionen gegen Russland an, die insbesondere den Finanzsektor und die Rüstungsindustrie betreffen werden, teilte das Weiße Haus zuvor mit. https://www.interfax.ru/business/947485  

23.02.24 20:38
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225 Postings, 261 Tage Det123gelöschte Beitträge

#7831 Realrendite bleibe dem Forum treu. Deine Beiträge waren bzw. sind immer sachlich, interessant und fundiert. Im Grunde müssten viele Admins auch in anderen Foren ihre Threads selbst in Frage stellen. Außer Reiseberichten nach Kaliningrad zur Eröffnung von Gazprom-Depots gibt es nichts mehr über Gazprom zu berichten. Nur, was hat das noch mit Gazprom zu tun.  Nichts, rein gar nichts. Umtauschfrist abgelaufen, Aktien fehlen, Bücher dicht. Dann müsste jeder Beitrag gelöscht werden. Jedes Forum sollte froh sein, über Mitglieder zu verfügen, die sich für die Belange von gebeutelten ADR-Inhabern einsetzen. Den Admins in den Foren ist entgangen und überhaupt nicht bewusst, dass sich der Fokus weg von den ADR hin zu politischen Themen (Beschlagnahme, Enteignungen) bewegt. Die ADR-Geschichte ist nur noch eine Randnotiz mit ungewissem Ausgang. Am Ende des Tages werden die Anleger nicht auf die Politik bauen können. Die haben kläglich versagt und haben die Anlegerinteressen verraten. Deswegen
ist die Schilderung deiner Bemühungen und Berichterstattung über den Fortgang deiner rechtlichen Anstrengungen meiner Meinung nach sehr wichtig. In diesem Sinne, lass dich nicht unter kriegen.
Gruß Detlef
 

26.02.24 10:35

225 Postings, 261 Tage Det123Gazprom Analystenmeinung

Meinung der Analysten. Gaspreis in Europa sinkt unter 250 US-Dollar – was das für Gazprom bedeutet
Der Gaspreis in Europa fiel am Freitag unter 250 Dollar pro tausend Kubikmeter.

Meinung der Analysten von BCS World of Investments
Ein pessimistisches Szenario wird umgesetzt – die Heizperiode neigt sich dem Ende zu, und die Gasreserven in Europa stehen in der Nähe von Rekordhochs. In der Prognose, die wir Mitte Dezember in der Strategie 2024 abgegeben haben, gingen wir davon aus, dass die Preise für das gesamte Jahr 2024 im Falle eines ungewöhnlich warmen Winters durchschnittlich unter 350 US-Dollar liegen würden, bei typisch kaltem Wetter bei 500 US-Dollar bleiben und bei Frost auf 900 US-Dollar steigen könnten.

In diesem Fall ist das bärische Szenario fast unvermeidlich, und die Prognose von 350 $ pro tausend Kubikmeter könnte sich als optimistisch erweisen.

Das ist natürlich negativ für Gazprom: Das Unternehmen verliert nicht nur Einnahmen aufgrund der relativ geringen Mengen an Gasexporten nach Europa, sondern auch die Chancen, die Lieferungen in dieser Saison zu erhöhen.

Wir haben eine neutrale Einschätzung der Gazprom-Aktie: Die Aktie wird mit dem für 2024 prognostizierten KGV von 5,9x gehandelt, was 59% über den historischen Werten liegt.
Quelle: https://bcs-express.ru/novosti-i-analitika/...o-znachit-dlia-gazproma
 

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