NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

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neuester Beitrag: 13.07.24 22:25
eröffnet am: 01.05.19 10:58 von: na_sowas Anzahl Beiträge: 49717
neuester Beitrag: 13.07.24 22:25 von: Walther Spa. Leser gesamt: 20538598
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01.05.19 10:58
94

10719 Postings, 2336 Tage na_sowasNEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

Die Vision:
Generationen mit sauberer Energie für immer zu stärken, ist die Vision von Nel. Unsere Technologie ermöglicht Menschen und Unternehmen die tägliche Nutzung von Wasserstoff, dem am häufigsten vorkommenden Element des Universums.

Das Geschäft:
Nel ist ein globales, engagiertes Wasserstoffunternehmen, das optimale Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien liefert. Wir bedienen Industrie-, Energie- und Gasunternehmen mit führender Wasserstofftechnologie. Seit der Gründung im Jahr 1927 hat Nel eine stolze Geschichte in der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung von Wasserstoffanlagen. Unsere Wasserstofflösungen decken die gesamte Wertschöpfungskette von der Wasserstofferzeugungstechnologie bis zur Herstellung von Wasserstofftankstellen ab und bieten allen Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen die gleiche schnelle Kraftstoffversorgung und Reichweite wie herkömmliche Fahrzeuge.

Warum wir glauben, dass erneuerbarer Wasserstoff in Zukunft die Nummer 1 sein wird:

- Die Welt braucht einen neuen Energieträger, um Öl und Gas zu ersetzen
- Wasserstoff ist das Element mit der höchsten Energiedichte
- Durch Elektrolyse kann Wasserstoff aus Wasser und erneuerbarer Energie erzeugt werden
- Der Zugang zu erneuerbaren Energien ist praktisch unbegrenzt
- Die Stromnetze sind nicht in der Lage, den gesamten zukünftigen Energiebedarf alleine zu decken
- Die Nachfrage nach stabiler Energieversorgung weicht generell von der schwankenden Erzeugung erneuerbarer Energien ab
- Die Einführung erneuerbarer Energien in großem Maßstab ist von Energiespeicherlösungen abhängig.


Auf eine sachliche Diskussion rund um NEL,  Nikola und Wasserstoff, gepaart mit reichlich wertvollen Infos.  
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49691 Postings ausgeblendet.

12.07.24 10:05
1

29420 Postings, 8470 Tage Tony FordBodenbildung?

Mit dem Überschreiten der Widerstandslinie bei 6,20 NOK wird eine im Trend aufsteigende Sequenz vervollständigt. Damit verläuft NEL charttechnisch betrachtet nun in einem Aufwärtstrend, sofern es sich bei dem aktuellen Ausbruch nicht um einen kurzfristigen Fehlausbruch handelt und wir zeitnah einen Einbruch sehen.

Eine Bodenbildung und etablierter Aufwärtstrend könnte weitere Käuferkreise anlocken und zu einer Fortsetzung dieses Aufwärtstrends führen. Je nachdem wie sich der Newsflow entwickelt, könnte sich der Aufwärtstrend dadurch beschleunigen, weil wenn sich fundamental eine Trendwende abzeichnet, könnte dies Anlass für längerfristig orientierte Investoren sein.

U.a. denke ich da an HedgeFonds, welche nach dem Run in KI-Aktien, langfristig vielleicht einen neuen potenziellen Bullen suchen, welchen sie möglichst lange und ausgedehnt reiten können.  

12.07.24 10:51
3

72 Postings, 158 Tage MidlandImmer das Gleiche

Anlocken und Kurs vor Zahlen hochziehen.

Was dann passiert haben wir ja schon oft erlebt.
Meine Verkaufsförderung steht noch ein paar Cent nach oben und dann wieder Tschüß.
Allen viel Erfolg mit Nel.  

12.07.24 11:01
4
für deinen sinnlosen Hinweis. Als ob Trades hier jemanden interessieren. Kann man sowas nicht einfach mal lassen und sich aufs wesentliche konzentrieren. Als ob sich die Welt nur um einzelne Personen dreht.  

12.07.24 11:14

974 Postings, 2396 Tage Grish.

Was ist denn das Wesentlichen? Bestimmt das jemand aus dem Fanlager?!  

12.07.24 11:47
4

3918 Postings, 1903 Tage DreckscherLöffelDas hat doch

gar nichts damit zu tun. Heutzutage muss man immer einem Lager angehören. Ne das geht einen nur so auf den Sack dieses sinnlos Geschreibe wer welche Trades macht. Das wesentliche sind die Unternehmensmeldungen.  

12.07.24 11:55
2

29420 Postings, 8470 Tage Tony Fordleider falsch ...

das Gegenteil ist der Fall. In den vergangenen 3 Earnings notierte der Kurs Wochen später deutlich höher.
Für mich unbegreiflich, wie man selbst bei solch einfachen Zusammenhängen, daneben liegen kann.

Das wäre so als würde man den Finger in den eigenen Po stecken und dann feststellen, dass es stinkt.

Eine solch Herangehensweise ist wortwörtlich fürn Arsch.  

12.07.24 12:19
3

439 Postings, 2630 Tage gpphjsTeurer grüner Wasserstoff??

Eine Parallele,
früher hat man das Abwasser ungeklärt in Gräben und Flüsse geleitet. Wenn die Dorfgemeinschaft Bier brauen wollte, hat man die Gemeinden flussaufwärts gebeten mal nicht in den Fluss zu ka…
Man hat eingesehen, dass das nicht so weiter geht, wegen der steigenden Bevölkerungszahlen und der zunehmenden Verschmutzung des Trinkwassers. Man baut jetzt teure Abwasserreinigungsanlagen und für uns ist es jetzt selbstverständlich das Grundwasser zu schützen und dafür zu bezahlen. Auch wenn es teurer ist als einfach alles in die Umwelt zu entlassen.

Jetzt fangen wir mit dem CO2 an. Es ist nicht giftig, nicht sichtbar und riecht nicht, aber wir wissen, dass es uns demnächst auf die Füße fällt. Die das eingesehen haben sind bereit dafür zu zahlen. Der Vergleich mit dem Abwasser hinkt hier etwas, obwohl auch die Weltmeere unter schmutzigem Abwasser leiden und das ist schon nicht mehr regional. CO2 breitet sich weltweit aus und wir müssen nicht nur die Nachbardörfer bitten, sonder an alle Länder appellieren. Nach meiner Meinung wird das auch gehört.
Würde jemand auf die Idee kommen, den KAT im Auto wegzulassen, damit das Auto billiger wird?
Es ist nicht die billigste Variante die beste. Bitte nicht beschweren, wenn der Steuerzahler die Subventionen bezahlen muss. Früher bei der Einführung des KAT hat sich ja auch keiner über die KFZ Steuerbefreiung für KAT-PKW beschwert, auch eine Art der Subvention.
CO2 Besteuerung und Subventionen können uns in eine Zukunft führen, wo keiner mehr auf die Idee kommt Kohle zu schürfen oder Erdöl zu fördern.
Das alles bedeutet nicht, dass es ohne NEL nicht geht und NEL demnächst explodiert. Wie sagt man so schön, „viele Wege führen nach Rom“.    
 

12.07.24 13:04

29420 Postings, 8470 Tage Tony FordTeuer ...

Bei der Diskussion um höhere Kosten für grünen Wasserstoff ist zwar aus Sicht der Industrie nachvollziehbar, aus Sicht der Gesellschaft und Wirtschaft insgesamt nicht wirklich.

Fakt ist, dass selbst wenn man die Klimaziele ignorieren und auf blauen oder grauen Wasserstoff setzen würde, diese scheinbar günstigere Rechnung nicht aufgeht, weil wenn Jeder so handelt, die Nachfrage nach Gas hoch hält und ein langfristig sinkendes bzw. sich verteuerndes Angebot den Kostenvorteil aufbrauchen wird. Ganz zu schweige von den existenziellen Abhängigkeiten zu fragwürdigen Staaten, weil man selbst nicht über ausreichend Gas-Vorkommen verfügt.

In Dtl. gibt es faktisch keine nennenswerten Erdgasvorkommen, an die man leicht herankommen würde. Man müsste aufwändiges Fracking in großem Stile betreiben und würde den eigenen Bedarf wahrscheinlich selbst dann nicht langfristig decken können.

Des Weiteren wird in der Diskussion immer nur auf ein Kostenfaktor geschaut, doch die Auswirkungen des Klimawandels ignoriert. Würde man die Folgen des Klimawandels mit in solche Preise einkalkulieren, würde vom Kostenvorteil wahrscheinlich bereits Heute schon nicht mehr viel übrig sein.

 

12.07.24 13:14
3

1606 Postings, 5436 Tage sun66Sehe das genauso...

Vergleicht das alles mal mit 2015, da war der Kurs von NVIDIA bei 0,50 $... Da haben auch alle von Spinnerei gesprochen.

Warum sollte sich das nicht mit H2 ähnlich verhalten.
H2 aktuell nicht ins Depot zu nehmen ist, den Fehler aus 2015 (oder früher) zu machen, nicht auch etwas auf KI gesetzt zu haben.

Das alles ist genauso bei so vielen Branchen passiert.
Man überlege mal, da findet morgen einer die Möglichkeit, die H2-Herstellprozesse so zu optimieren, dass die Kosten dramatisch sinken...
Oder hätte jemand vor 20 Jahren gesagt, dass ein normales Handy heute genauso effektiv ist wie ein High-End-PCs aus dem Jahre 2004 ?
Oder bei E-Auto's ?

Ich für meinen Teil halte weiter meine Aktien, wir sprechen und in ein paar Jahren wieder...
Es wird auf uns Ab's geben, aber der Trend wird nach oben zeigen.Man muss nur ein bisschen Geduld mitbringen.

NUR MEINE MEINUNG - KEINE HANDLUNGSEMPFEHLUNG  

12.07.24 13:14

29420 Postings, 8470 Tage Tony FordAusbruch aus Wimpel-Formation ...

im Intradaychart nach Oben. Mal sehen ob es sich um einen Fehlausbruch handelt oder ob die Aufwärtsbewegung noch eine Runde weiter läuft.  

12.07.24 13:19
2

2439 Postings, 1084 Tage Walther Sparbier 2gpphjs

Unsereins umgeht den weltschmerz indem er das wasser erst trinkt, nachdem es die brauerei passiert hat.

Walther ultralong.  

12.07.24 13:27

202 Postings, 1108 Tage delta_limaDamals

Was Anno Dazumal eben jeder, ob Mann, Weib oder Balg tun musste, da kein  Wasser nicht trinken konnt ohne sich danach die Seele aus dem Leib zu scheissen.

Eine schöne Parabel auf den Fortschritt, die du da gebracht hast.  

12.07.24 13:49

72 Postings, 158 Tage MidlandLeute

Solange Kriege im Vordergrund stehen wird das Geld dort hinfliesen.
Jetzt wirds mir hier zu D...  

12.07.24 14:44

808 Postings, 4431 Tage AntyWirkungsgrad

Und da steckt das Dilemma. Bei der Umwandlung von Strom zu Wasserstoff geht schon mal 40% verloren. Und dann andersrum, Wasserstoff der zur Stromerzeugung umgewandelt wird hat sicherlich den selben Verlust. Ein Batteriezyklus ist bei weitem effizienter  

12.07.24 15:08
4

29420 Postings, 8470 Tage Tony Fordjupp ...

deshalb eignet sich Wasserstoff eher weniger für Fahrzeuge oder zum kurzfristigen Speichern von Strom.
Wenn man aber bedingt hoher Schwankungen bei den erneuerbaren Energiequellen, zu viel Strom zur Verfügung stehen hat, kann sich die längerfristige Umwandlung in Wasserstoff lohnen. Z.B. den übermäßigen PV-Strom im Sommer könnte für den Winter gespeichert werden.

Die Verluste, welche beim Verbrauch in einer Brennstoffzelle entstehen, liegen großteils in Form von Verlustwärme vor. Wenn man diese Wärme im Winter zur Warmwasseraufbereitung oder Heizung nutzt, reduzieren sich die Verluste deutlich.

Der Erfolg von Wasserstoff wird meiner Meinung nach im Wesentlichen mit der Etablierung von grünem Wasserstoff einhergehen. Solange Wasserstoff nahezu ausschließlich aus Erdgas erzeugt wird, werden die Investitionen eher zögerlich bleiben, weil diese Form von Wasserstoff keinen sonderlich großen Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise beiträgt.

Je mehr sich grüner Wasserstoff etabliert, desto mehr Investmentkapital wird bereitstehen, weil es einen echten Beitrag leistet und damit ein nachhaltiges Investment darstellt.  

12.07.24 15:30

29420 Postings, 8470 Tage Tony FordAufwärtbewegung setzt sich fort ...

Der Ausbruch aus der Wimpelformation kann man nun als erfolgreich verstehen.
Das sieht wirklich ziemlich bullisch aus.  

12.07.24 15:57
2

1375 Postings, 317 Tage cvr infoDa der meiste überschüssige Strom im Sommer

entsteht, könnte man die Elektrolyse als endothermische Reaktion vielleicht sogar zur Kühlung verwenden ? Im größeren Maßstab müsste ja doch einige Energie aus der Umgebungsluft entzogen werden. Was sagen die Chemiker und Physiker dazu (wenn es hier welche gibt) ?  

12.07.24 16:52
2

146 Postings, 2627 Tage Bundestrainer@Anty

das Argument dass 40% Energie bei der Umwandlung verloren gehen, halte ich für unerheblich, denn wenn Windräder still stehen und PV Strom nicht eingespeist wird, weill gerade genug Strom da ist, da verpuff die mögliche Stronerzeugung aus Wind und Sonne auf Null, somit ist es immer noch besser die Anlagen laufen zu lassen, 40% Energie zu verlieren, aber mit den restlichen 60% Wasserstoff zu produzieren, den man dan speichern kann.  

12.07.24 17:40
3

41 Postings, 703 Tage H2INGWas ist hier los.

Ja da fährt man mal in den Urlaub und es wird doch tatsächlich mal sachlich und ohne “versteckte” Beleidigungen argumentiert.  Danke weiter so.

Kann mich der Meinung nur an schließen. Lieber Wasserstoff produzieren mit Energie Verlust als 100% durch Verlust durch Abschaltung. Und den nicht produzierten Strom bezahlen wir ja auch über die Stromrechnung.  Und ebenfalls verstehe ich es das bei der Rückumwandlung zu Verlusten kommt. Aber genau wie beschrieben durch Umwandlung in Wärme, die kann man dann gut für Fernwärme nutzen.

Da wir den nicht produzierten grünen Strom bezahlen warum nicht in Wasserstoff umwandeln. Und insbesondere im Winter nutzen (Strom und Wärme) oder zur Deckung von Windflauten. Wie gesagt bezahlt ist er eh schon. Wäre nur gut, wenn man ihn eh schon bezahlt, dass man damit was gutes macht.

VG  

12.07.24 17:43
1

41 Postings, 703 Tage H2INGQuelle Entschädigung bei Abschaltung der Windräder

12.07.24 19:46

808 Postings, 4431 Tage AntyDas

stimmt natürlich. Besser den Strom mit geringerem Wirkungsgrad speichern als ihn verpuffen zu lassen. Ich glaube aber auch das man den Wirkungsgrad noch erhöhen kann, durch neue Materialien, Forschung usw.  

12.07.24 21:18
2

29420 Postings, 8470 Tage Tony FordLeider ...

sind die Verluste bei der Wasserstoffelektrolyse ziemlich harte Grenzen gesetzt. Die chemische Reaktion bedarf halt Energie und verursacht Wärmeenergie wenn sie wieder rückgängig gemacht wird.

Wie bereits erwähnt, spielt der Wirkungsgrad eine Nebenrolle, wenn der Strom andernfalls gar nicht genutzt werden würde.

Eine weitere durchaus interessante Anwendungsmöglichkeit für die Übergangsphase ist es bestehende Gas-Heizungen, welche bislang mit Erdgas betrieben werden, mit einem mit Wasserstoff angereicherten Gemisch zu betreiben.

So könnte man den Wasserstoff dem Gasnetz einspeisen, dadurch den Verbrauch an fossilem Erdgas reduzieren, ohne dass man bestehende moderne Gasheizungssysteme sofort austauschen müsste.

Es gibt bereits auch Tests, den Anteil an Wasserstoff auf bis zu 30% hoch zu nehmen und zu schauen, inwieweit sich das mit bestehenden Gas-Heizungssysteme realisieren lassen könnte. Wahrscheinlich braucht es dann ein kleines Upgrade der Gas-Heizungen, welches aber im Vergleich zu einem vollständig neuen System eine gute Alternative wäre.

Für diesen Zweck müsste man große Mengen an grünem Wasserstoff erzeugen.  

12.07.24 22:49

1375 Postings, 317 Tage cvr infoWasserstoff wird beim künftigen Energiemix

eine Rolle spielen, daran dürfte kein Weg vorbeiführen.

Welche CO²-freie Alternative gibt es denn außer die hochgefährliche Atomkraft, deren Müllproblem ungelöst ist und nach Lage der Dinge auch ungelöst bleibt ?

- Speicherkraftwerke, die hohe Kosten verursachen und kräftig in die Natur eingreifen
- Batterien, die für große Mengen an Energiespeicherfähigkeit auch große Mengen an Ressourcen bereits bei der Herstellung verbrauchen
- ??? gibt es sonst noch was ?

Im Individualverkehr wird es eher auf die Brennstoffzelle hinauslaufen, aber stationär oder in Schiffen sind auch Wasserstoffmotoren sinnvoll.

So oder so wird (grüner!) Wasserstoff eine gewichtige Position einnehmen, es ist nur noch nicht klar wie groß diese Position ist und wer in welchem Umfang zu den Playern gehört. NEL hat jedenfalls gute Chancen auf eine ordentliche Teilhabe.  

13.07.24 20:45

305 Postings, 4197 Tage TurbobabaKühlung

cvr info : Da der meiste überschüssige Strom im Sommer
entsteht, könnte man die Elektrolyse als endothermische Reaktion vielleicht sogar zur Kühlung verwenden ? Im größeren Maßstab müsste ja doch einige Energie aus der Umgebungsluft entzogen werden. Was sagen die Chemiker und Physiker dazu (wenn es hier welche gibt) ?  

Hallo cvr, ich habe vor langer Zeit mal Chemie studiert, die Elektrolyse ist KEINE chemische Reaktion. Durch Elektrolyse wird der Umwelt keine Energie entzogen und es kühlt sich nichts ab. Elektrolyse kann nicht zur Kühlung verwendet werden.

Im Gegenteil, bei der Elektrolyse wird alles heiß, die Elektroden, das Wasser usw. Also Wärmeverluste zusätzlich zu der Energie die man alleine schon für die Aufspaltung des Wassers braucht. Elektrolyse ist einfach nur die Aufspaltung (in diesem Fall von Wasser) und man muss hierfür viel Energie (Strom) aufwenden.

Die aufgewendete Energie steckt dann - abzüglich der Wärmeverluste - in den beiden enstandenen Stoffen Sauerstoff und Wasserstoff. Das ist die gespeicherte Energie.

Wenn man den Wasserstoff dann irgendwann verbrennt um die gespeicherte Energie zu nutzen, das ist dann eine exotherme chemische Reaktion, in der 2 Stoffe miteinander chemisch reagieren und es enstehen Wasser + Energie (wieder mit Verlusten).  

13.07.24 22:25
Man, dann hat NEL ja alles richtig gemacht die letzten knapp hundert jahre. Die jagen das teil trotzdem noch paar mal hoch und runter. Lasst uns davon partizipieren. Charttechnik.  

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