4basebio - Back to the future: DNA

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neuester Beitrag: 28.09.20 15:29
eröffnet am: 04.12.19 08:15 von: svnrolo Anzahl Beiträge: 667
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96 Postings, 1409 Tage svnrolo4basebio - Back to the future: DNA

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641 Postings ausgeblendet.

23.09.20 14:29
1

36 Postings, 61 Tage StockenteFrist für die Annahme des Übernahmeangebots

endet am 29. September 2020, 24:00 Uhr!

Am 22.9. meldet die Sparta AG in ihrer Wasserstandsmeldung, dass bis zum 22.9.2020 das Übernahmeangebot für insgesamt 229.881 4basebio-Aktien angenommen wurde. Das entspricht 0,44% der insgesamt 51.733.586 Stimmrechte.

Über die Börse hat die Zours-Gruppe seit dem 1.9.2020 bis einschließlich 21.9.2020 laut den Sparta-Meldungen bisher insgesamt 1.352.679 Aktien zu einem rechnerischen Durchschnittskurs von 1,988 Euro eingesammelt.

Dazu kommen noch die am 15.9. aus der Wandelanleihe bezogenen 1.613.070 Aktien zu 1,40 Euro.

Demnach hat man bisher insgesamt 3.195.630 Stimmrechte oder 6,18% durch Einsammeln, Ausüben und Andienung im Sack!  Der Vorstand der 4basebio AG dient ja auch noch fleißig an und die übrigen Aktionäre haben auch noch eine kanppe Woche Zeit um sich zu verabschieden ;-)

Mal schauen wie das Endergebnis dann am nächsten Mittwoch (30.9.)  aussieht.  

23.09.20 15:24

384 Postings, 838 Tage Tenpencedurch mich wird es nicht erhöht werden...

...von mir würde es auch keine einzige Aktie geben wenn sie 2,10 bieten würden. Ich denke, was den Wert der Firma angeht, werden wir erst schlauer sein, wenn die Aktie ein paar Wochen in LDN gehandelt wurde. Also in Q1 2021. Aber danke das Du die aktuelle Wasserstandsmeldung errechnet hast.

Was glaubt ihr wie sich der Kurs entwickeln wird nachdem die Angebotsfrist abgelaufen ist?  

23.09.20 15:57

36 Postings, 61 Tage Stockente@Tenpence

@Tenpence:
"Was glaubt ihr wie sich der Kurs entwickeln wird nachdem die Angebotsfrist abgelaufen ist? "

Ist reine Spekulation,
aber nachdem die Annahme endgültig beendet ist fällt zunächst die "bekannte" 2 Euro Stütze weg und ob die Andiener und jetzigen Verkäufer dann wieder große Kauforders einstellen und die Aktien knapp drunter zurückkaufen wollen bleibt abzuwarten.

Die Zours-Gruppe hat jedenfalls soviele Aktien um den Kurs in alle Richtungen zu beeinflussen. Der Markt und das Orderbuch dürften weiterhin fest in deren Hand bleiben.  

23.09.20 18:15

218 Postings, 1321 Tage LakritzmeisterDie 50%

sind jedenfalls noch immer ganz weit weg, wobei ich persönlich zu Beginn auch nicht mit so einem Sammelvolumen gerechnet habe. Sind es nicht schon 3x soviele Aktien wie aus dem letzten AKP (wenn der Vorstand/DB rausgenommen werden)? Hab irgendwie 500k Anteile im Kopf die von Kleinanlegern kamen...

Ich meine in den Angebotsunterlagen stand auch irgendetwas von einer verlängerten Annahmefrist...die können doch schon recht zufrieden sein wie es gerade läuft, soviele Millionen konnten sie zuletzt nicht ausgeben, ohne den Kurs weiter vorzuschieben. Vielmehr schien es ja so, dass wir die 2 Euro endlich hinter uns lassen würden (dann kam die Angebotsnews, selber haben die ja in den letzten Wochen/Monaten keine einzige Aktie über 2 Euro gekauft). Daher gehe ich davon aus, dass die Frist wohl verlängert wird, sofern nicht irgendwelche Regeln dies verbieten.  

23.09.20 18:47

384 Postings, 838 Tage TenpenceDas kann gut sein

Weil sich ja offensichtlich in Deutschland zu wenig für diesen Bereich interessieren. Das wird sich dann hoffentlich über die Börsenlistung in LDN ändern.  

23.09.20 19:54
der Spin-off wird hoffentlich nochmal etwas Leben in diesen Laden hauchen...geht ihr eigentlich davon aus, dass ihr diese Aktien auch an den üblichen Börsenplätzen handeln könnt?

Mal etwas anderes:

Stört sich eigentlich niemand an dieser "neutralen" Stellungnahme? Bisher liest man irgendwie sehr wenig darüber...

Nun, so ganz sicher bin ich mir nicht mehr, irgendwie bin ich hier schon viel länger investiert als mal ursprünglich geplant. Ich glaube meine erste Position habe ich irgendwann im Frühjahr 2018 aufgebaut, seitdem habe ich kaum einen Q-Call/Finanzbericht ausgelassen. In der Vergangenheit haben wir hier häufig das neue Managment der Expedeon gelobt, vorallem in Hinsicht auf deren Einhaltung bei zuvor formulierten Zielen. Im Groben und Ganzen war die Entwicklung der letzten 2-3 Jahre auch schon ganz in Ordnung, deren Rückhalt sicherlich auch dadurch recht ansehnlich (zumindest in meinen Augen).

Mit dem Verkauf an Abcam kam natürlich nochmal ein ganz neues Kapitel in dieses Investment (welches ich auch nach wie vor begrüße). Das Management hat nach der Bekanntgabe nun schon in einigen Calls / Pressemitteilungen / HVs etc. keine Gelegenheit ausgelassen, die Überzeugung auszudrücken, dass durch diese "neue" Geschäftstätigkeit mittelfristig die alte Expedeon überholt werden soll. Mit immer neuen Details wird dieser Prozess bzw. die Fortentwicklung immer weiter genährt und untermauert (sei es mit technischen Details zu Produktionfortentwicklungen, neuen Laboren, Kooperationen, Umsatzzielen, Produktkosten, usw.). Mit dieser Fortentwicklung bin ich auch nach wie vor zufrieden.

Nun liest man die Stellungnahme. Eine Bewertung der Zukunft wird gänzlich vermieden, eine Bewertung des inneren Wertes sei wenig "sinnvoll noch hilfreich" oder "kann nicht belegt werden". Nun, an welcher Stelle werden wir nun eigentlich verarscht (rhetorische Frage)?

Mit den Äußerungen "nachvollziehbar" oder "angemessen im Sinne von § 31 Absatz 1 WpÜG" zu der Bewertung des Angebotes hat man nun wirklich alles getan, um unter dem Deckmantel der "Objektivität" die Fairness des Angebotes hervorzuheben. Mit welchem Ziel auch immer (tut mir Leid, nochmal eine rhetorische Frage)?

Man kann sich echt schon fragen wie tief dieses Netzwerk bereits vorgedrungen ist...auch ohne 50%...  

24.09.20 14:37
1

551 Postings, 2453 Tage WesHardin@lakritzmeister

Die neutrale Stellungnahme stört mich insofern nicht, als dass diese die aktuelle Situation von 4BSB widerspiegelt: Man hat hochfliegende Pläne, aber ein Durchbruch, oder wenigsten die Erreichung eines Meilensteins (z.B. eine Übernahme) ist derzeit nicht in Sicht. Ein Scheitern liegt jedoch durchaus im Bereich des Möglichen. (Ich erinnere mich dabei an die fundierten Fragen und skeptischen Kommentare seitens  dieses Dr. E. auf der vorletzten o.HV.).

Der Vorstand muss also aus Haftungsgründen sehr, sehr vorsichtig sein. Gibt er eine konkrete Empfehlung ab und es läuft anschliessend in die falsche Richtung, hat er hundertprozentig Schadenersatzprozesse am Hals.  

24.09.20 16:34

551 Postings, 2453 Tage WesHardinKaum meckert man rum,

schon tut sich etwas:

Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR
4basebio AG: 4basebio AG unterzeichnet Term Sheet für Investition in nanopartikel-basierte Gentherapie Delivery Technologie

Heidelberg (pta/24.09.2020/16:15) Heidelberg, Deutschland, und Cambridge, Großbritannien, 24. September 2020 Die 4basebio AG (ehemals Expedeon AG) (Frankfurt: 4BSB; ISIN: DE000A2YN801; Prime Standard) gibt bekannt, dass ihre Tochtergesellschaft 4basebio Limited sich mit einer weiteren Firma auf Eckpunkte geeinigt hat, um bis zu 5 Millionen Euro in die Entwicklung und Kommerzialisierung einer nicht-viralen Gentherapie Delivery-Plattform zu investieren. Falls die Transaktion zu den vorgeschlagenen Bedingungen abgeschlossen wird, wird 4basebio eine wirtschaftliche Beteiligung von 50% an dem Unternehmen halten und sein exklusiver Lieferant von DNA-Produkten werden.
Vorbehaltlich des Vertrags und einer Due-Diligence-Prüfung wird 4basebio in einem verbindlichen ersten Schritt 2 Mio. Eur investieren, wobei die verbleibenden Investitionen nach eigenem Ermessen erfolgen können. Es wird erwartet, dass die Transaktion noch vor Ende des Jahres abgeschlossen wird.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
4basebio AG
Dr. Heikki Lanckriet
CEO/CSO
T: +44 1223 873 364
Email: heikki.lanckriet@4basebio.com
Dr. Robert Mayer
Manager IR
Tel: +49 171 3876540
Email: robert.mayer@4basebio.com  

24.09.20 16:40

218 Postings, 1321 Tage Lakritzmeister@WesHardin

Mir geht es nicht direkt um die Risiken des Investements, von denen ich sicherlich auch einige technische Feinheiten auf dem Schirm habe, sondern vielmehr um die Situation, dass mit den vorangegangenen Aktionärs-Informationsveranstaltungen ein allmähliches Bild der "rosa Zukunft" gezeichnet wird, mit einer klaren Timeline und einen daran ausgerichteten Informationsfluss (bei denen aber auch bekannte Risiken kleingeredet werden/Fragen vorerst nicht beantwortet werden) und nun an anderer Stelle jegliche Verantwortung einer Ist-Aufnahme der eigenen Situation indirekt abgeschoben wird. Es fehlt meiner Meinung nach absolut an Aufklärung/Informationen in diesem Statement, damit jeder Aktionär sich überhaupt sein eigenes Bild zeichnen kann. Dies wäre für eine neutrale Stellungnahme aber doch maßgeblich oder?

Dieser entzieht man sich einfach, indem man soetwas wie

"Jeder einzelne Aktionär der 4basebio trägt selbst die Verantwortung, die in der Angebots-unterlage enthaltenen Informationen unter Ausnutzung sämtlicher ihm zur Verfügung ste-hender weiterer Erkenntnisquellen und unter Berücksichtigung seiner individuellen Be-dürfnisse zu prüfen, seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen und demgemäß die für ihn erforderlichen und gewünschten Maßnahmen zu ergreifen."

vom Stapel lässt. Was unterscheidet diese beiden Situationen? Das man für die eine haftbar gemacht werden kann und für die andere nicht? Macht die Sache für mich nicht wirklich besser...Was ich mich aber halt persönlich Frage ist, ob es für die letzte Situation nicht doch einen Nutznießer geben könnte und das alles nicht doch wieder ein AKP-Geschmäckle trägt...Darum ging es mir vielmehr.

Ich bin nur auf der Suche, um diesen Abgang im Streubesitz zu verstehen. Eine Erklärung für mich liefert die Unsicherheit in diesem Statement. Daher auch die Frage, ob sich daran niemand stört.

Mir persönlich ist es letztendlich Hupe, da ein Verkauf für mich von Anfang an nicht zur Debatte stand, egal was im Angebot/Statement stand. Mir war vorerst nur wichtig, dass es keinen Streit bei den Parteien gibt. Ich persönlich bilde mir auch ein, dass ich genau weiß worauf ich mich hier technisch einlasse, und ja, natürlich kann dies auch noch an einigen Stellen in die Hose gehen. Selbst im letzten Schritt, wenn die scheinbar rosa-rote-Produktionswelt schon steht, kann man noch feststellen, dass die Verabreicherung linearer DNA sich gänzlich anders verhält, als das etablierte cirkulärer DNA-Systeme (darum sucht man ja jetzt auch in der akademischen Welt nach Partern). Aber wie gesagt, mir ging es vielmehr um die Situationen, bei denen in meinen Augen mit zweierlei Maß gemessen wird.  

24.09.20 17:03

218 Postings, 1321 Tage LakritzmeisterForschung zu den Verabreichungssystemen

bei der Konferenz zum Halbjahresbericht hat man ja bereits erwähnt, dass man diese Schritt gehen will (muss) und die Fühler intensiv in alle Richtungen ausgestreckt werden. Mich würde natürlich interessieren, um welchen Partner es sich dabei handelt. Schön wäre es natürlich, wenn es sich hierbei bereits um den ersten Pharmakonzern handelt, der bereits Gentherapien im Petto hat und ein Interesse daran zeigt, die Systemumstellung mitzutragen. Wäre ein nettes Zeichen, die sind ja wesentlich dichter dran als wir.  

24.09.20 21:45

552 Postings, 1141 Tage SteffNNähere Zukunft

Wenn der CFO 100% seiner Aktien andient, dann ist das schon ein immenser Vertrauensbeweis in das Unternehmen... NICHT.  

25.09.20 10:52

384 Postings, 838 Tage TenpenceHat er das getan?

Das wäre für mich wohl ein Grund zu verkaufen!  

25.09.20 12:14

47 Postings, 58 Tage selsingenVerkauft

Übernahmeangebot der Sparta AG
Ich habe alle meine Aktien abgestoßen.
4BASEBIO würd für mich erst 2023 - 2024 interessant.
Sie bleibt nur in der Watchlist zur Beobachtung.
Zurzeit sehe ich kein Kurspotential, in der Corona-Krise gibt es schönere werte die noch Erholungspotenzial haben.
Wünsche allen ein schönes Corona freie Zeit.  

25.09.20 17:48

552 Postings, 1141 Tage SteffN@Tenpence

"Das Mitglied des Vorstands David Roth hat die Absicht, das Angebot für 169.500 Aktien, d.h. 100% der von ihm gehaltenen Aktien, anzunehmen."

Gemäß Stellungnahme des Vorstands.  

25.09.20 19:17

551 Postings, 2453 Tage WesHardinZours

hat am 22.09. die 30% Schwelle überschritten. Eigentlich wäre dadurch ein Pflichtangebot an die übrigen Aktionäre fällig. Die Frage stellt sich, ob sich das durch das laufende, freiwillige Angebot erledigt hat.  

25.09.20 19:18
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25 Postings, 844 Tage DerPeteMeine Gedanken dazu...

Hallo Mitforisten,

ich bin selber investiert und frage mich warum für uns Aktionäre das Angebot von 2 Euro interessant sein sollte. Sparta & Co. sind sicherlich keine Samariter und erwarten eine Mehrung Ihres Invests.

Ich könnte mir vorstellen das der CFO nach Übernahme seinen Posten räumen muss und dass die Abgabe seiner Aktien Teil eines Deals ist.

Was meint Ihr?

Schönen Gruß
Pete  

25.09.20 20:35
1

36 Postings, 61 Tage Stockente@ WesHardin: Zours - Stimmrechte

@ WesHardin: Zours  hat am 22.09. die 30% Schwelle überschritten

Laut der heutigen Pflichmeldung der 4basebio AG zur Schwellenberührung per 22.9. hat die Zours-Gruppe 15.111.295 Aktienstimmrechte und errechnet daraus 30,16% von insgesamt 50.105.493 Stimmrechten.

Nicht berücksichtig sind bei den Gesamtstimmrechten bisher die ausgeübten Stimmen aus der Wandelanleihe (1,6 Mio) per 15.9.2020.

Sieht man sich die Veröffentlichungen der SPARTA AG an, melden die regelmäßig im Bundesanzeiger die Gesamtzahl von 51.733.386 Aktien. Demnach läge die Zours-Gruppe per 22.9. mit 29,21% knapp unter der 30% Schwelle.

Entweder gehört man bei der 4basebio AG nicht zu den Schnellsten oder die Eintragung der neuen Aktienanzahl ins Register ist noch nicht vollzogen bzw. publiziert und daher in der Berechnung nicht berücksichtigt.

ZUSATZINFOS:
Die Zours-Gruppe hat seit der letzten Pflichtmeldung einen Zuwachs von 2.367.812 Aktien, das sind 1.613.070 Aktien aus der Wandelanleihe und 754.742 über die Börse erworbene Aktien.

SPARTA AG meldet per 25.9., dass das Übernahmeangebot von 338.018 Aktien angenommen wurde.

4basebio AG erwähnt in ihrer Stellungsnahme: Führungskräfte werden 766.938 Aktien andienen. Das sind im Einzelnen:
277.438 =  16,00% der Anteile von Dr. Heikki Lanckriet (CEO)
169.500 = 100,00% der Anteile von David Roth (CFO)
320.000 =  74,00% der Anteile von Dr. Trevor Jarman (AR)

Wenn die Führungskräfte jetzt Aktien andienen und damit wahrscheinlich Profite aus günstigen Altbeständen realisieren muss das nicht unbedingt negativ gewertet werden. Leitende Angestellte bekommen doch regelmäßig günstig neue Optionen aus Incentive-Plänen.  

26.09.20 08:06
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218 Postings, 1321 Tage LakritzmeisterPflichtangebot

Ich habe gerade die Stellungname mal nach "Pflicht" durchsucht und dabei folgendes gefunden:

"Erlangt der Bieter, auch unter Zurechnung von Stimmrechten der übrigen Poolmitglieder nach § 30 Abs. 2 WpÜG, infolge dieses Übernahmeangebots die Kontrolle über die Zielgesellschaft im Sinne von § 29 Abs. 1 WpÜG, sind der Bieter und die Weiteren Kontrollerwerber gemäß § 35 Abs. 3 WpÜG nicht zur Abgabe eines Pflichtangebots für 4basebio-Aktien verpflichtet. Der Bieter erfüllt mit dem Übernahmeangebot somit auch etwaige Pflichten im Hinblick auf die Erstellung eines Pflichtangebots an die 4basebio-Aktionäre für die Weiteren Kontrollerwerber."

Dazu steht beim § 29 Abs. 1 WpÜG: "Kontrolle ist das Halten von mindestens 30 Prozent der Stimmrechte..."

@Stockente: wirklich positiv ist das aber natürlich nicht mit den Verkäufen. Wobei man natürlich die Relation nicht aus den Augen verlieren darf, der Großteil der in Führungspositionen befindlichen Aktien verbleiben schließlich auch dort (3 AR-Mitglieder verkaufen auch nichts). Ansonsten ist das natürlich auch eine Möglichkeit die du dort beschreibst, ich glaube im 2017er Aktienoptionsplan (sofern die Bedingungen dafür geschaffen werden) bekommt er für das Geld exakt doppelt soviele Anteile zurück ^^

@DerPete: den Gedanken des CFO-Ausscheidens finde ich spannend, der Vertrag läuft ohnehin 2021 aus?!. Selber habe ich diese Idee sofort beim Jarman gehabt, da ohnehin beide Seiten davon gesprochen haben den AR zu verkleinern, jedoch kam mir das beim CFO gar nicht in den Sinn (warum auch immer).  

26.09.20 14:24

25 Postings, 844 Tage DerPeteWarten wir es ab...

Es war halt nur ein Gedankengang...

Zudem ?irritieren? mich weiterhin die 2 Euro. Warum sollte einer freiwillig 2 Euro pro Aktie anbieten, wenn da nicht noch Luft (ob viel oder wenig sei mal dahingestellt) nach oben wäre?

Rein unternehmerisch wäre das nicht nachzuvollziehen.

Wir werden es erleben... ;-)
 

26.09.20 16:09
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551 Postings, 2453 Tage WesHardinPete,

Wenn du den EURO für 90 Cent kaufen könntest, wieviel würdest du nehmen? Jetzt mal rein theoretisch: Wenn Zours 50% + 1 Aktie hätte, könnte er durchsetzen, dass das gesamte Cash an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Inklusive des Nachschlags von Abcam wären das mehr als 2 Euro/Aktie. Das allein wäre schon ein gutes Geschäft. Da die Ausschüttung vom Kurs der Aktie abgeschlagen wird, wäre dieser rechnerisch bei Null, da negativ nicht möglich ist.

Null wäre er natürlich auch nicht, aber wie hoch wäre er dann?  Nach dem Spin Off werden wir sehen, welchen Marktwert die Börse den  Genomis/DNA Aktivitäten von 4BSB zubilligt.

Es ist also noch Luft nach oben!  

26.09.20 16:22

25 Postings, 844 Tage DerPeteWesHardin

Dahin gehen ja auch meine Gedankenspiele und ich kann nur schwer nachvollziehen warum einer seine Anteile zu dem Preis abgeben sollten.

Ich für meinen Teil behalte meine Aktien.

Schönes Wochenende!  

27.09.20 07:37

218 Postings, 1321 Tage LakritzmeisterIch denke

dessen ist sich hier doch jeder bewusst. Die machen das nicht nach Lust und Laune, einfach weil das Geld dafür gerade zufällig rumliegt. Die pumpen hier die Millionen in den Laden, weil dahinter mit absoluter Sicherheit ein klarer Renditeplan steckt (woran der sich auch immer orientieren mag).

@WesHardin: wäre diese "Zerschlagung" mit 50+1 denn schon möglich (nicht eher 75+1)?

Es fehlt dafür natürlich so oder so noch ein beachtlicher Anteil, selbst wenn die jetzt mit dem Angebot letztendlich bei 35% landen sollten. Das es hierfür Rückendeckung von den Stimmgewichten aus der Führungsebene geben sollte glaube ich eher nicht.  

28.09.20 13:08
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218 Postings, 1321 Tage LakritzmeisterBack to businees as usual

Nun, das Übernahmeangebot ist doch quasi schon wieder out, Schnee von gestern, daher springe ich mal zu den News von WesHardin, also zum derzeitigen Tagesgeschäft - Die Entwicklung einer nanopartikel-basierten Gentherapie Delivery Platform.

Warum pumpt 4BaseBio nun die Millionen in die Forschung/Entwicklung?

Wie wir alle bereits wissen möchte 4BB DNA für Gentherapien verkaufen. Vielleicht auch mal für DNA-Impfstoffe, sofern mal welche für den Menschen zugelassen werden. Für die Veterinärmedizin gibt es allerdings schon welche, keine Ahnung ob dies mal als Absatzmarkt taugt, hier mal ein frei zugängliches Review:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31601266/

Zurück zum Thema Gentherapie. Es reicht 4BB offensichtlich nicht aus die DNA einfach herzustellen und frei zu verkaufen, sofern dies überhaupt im großen Stil möglich ist. Ich denke dieser Schritt ist notwendig, um Zugang zu den großen Absatzmärkten zu erhalten bzw. später auch behalten zu können.

Was heißt das nun im Detail?

Die DNA wird nicht einfach hergestellt und vom Patienten geschluckt, nein, vielmehr wird die DNA in eine Hülle gepackt und zielgerichtet zu denjenigen Zellen im Körper transportiert, deren genetischer Code fehlerhaft ist und den es durch die verabreichte DNA zu verändern gilt. Die Transport-Hülle ist dabei der Knackpunkt, auch für diese News.

Ein quasi "altes Eisen" ist es dabei sich Viraler-Vektoren (gezielt veränderte Viruspartikel) als Transport-Hülle zu bedienen. Wer etwas tiefer eintauchen möchte kann auch auf Deutsch bei Wiki stöbern:

https://de.wikipedia.org/wiki/Viraler_Vektor

Es gibt wohl unzählige Anwendungen, die sich dieser Technik bedienen und somit als Absatzmarkt für die 4BB-DNA von großem Interesse ist und wohl auch noch eine ganze Weile bleibt. Ich würde behaupten diese Technik wird von vielen Herstellern schon gut beherrscht, sodass hier tatsächlich mehr oder weniger nur die DNA benötigt wird.

Die Medizin steht aber nun niemals still, dies umfasst auch das "Transport-Geschäft". Auf der Homepage von 4BB findet man einige Nachteile dieser Technik zusammengefasst:

https://investors.4basebio.com/de/dna-manufacturing/

Eine etwas neuere Geschichte ist es auf nicht-virale Transportmittel zurückzugreifen (nennt sich dann "nicht-virale Gentherapie"). Mit den zitierten News möchte man wohl quasi andeuten, dass man nun auch in der Logistik und Transportbranche Fuss fassen möchte/muss.

Was zeichnet dieses neue Transport-Businees eigentlich aus? In diesen Zeilen, genauer genommen die ersten drei Abschnitte im Link, wird diese Situation sehr treffend und allgemein verständlich erklärt:

https://www.pharmtech.uni-freiburg.de/forschung/therapien/overview

Nun, damit dürfte es durchaus Sinn ergeben, sich nun zusätzlich für den "Markt von morgen" zu positionieren. Natürlich könnte man sich auch einfach darauf beschränken die DNA zu produzieren, aber in meinen Augen läuft man dann Gefahr, bestimmte Absatzmärkte zu verlieren. Warum? Anfang des Jahres gab es schon so eine Kooperation, die im Prinzip auf exakt dasselbe setzt:

https://www.presseportal.de/pm/141981/4537011

Man versteht sich also vielmehr als Lieferant einer Teillösung im Gentherapie-Geschäft, als den eines reinen Rohstofflieferanten (wobei es sicherlich auch nach wie vor Hersteller geben wird, die dies bevorzugen). Es ist aber üblich sich bestimmte Expertise einzukaufen, statt diese selbst zu entwickeln. Sollten die anderen Kooperationen ähnliche Vereinbarungen beinhalten wie die von 4BB (man wird exklusiver DNA-Lieferant in der Partnerschaft), hätte man bei dem entsprechend einkaufenden Pharmagewerbe wohl keine Chance seinen Rohstoff los zu werden. Von daher macht so eine Plattform schon durchaus Sinn.

Nehmen wir mal unser Konkurrenz-Unternehmen touchlight aus UK, welches ebenfalls in vitro DNA herstellt (aber technisch gesehen schon weiter ist, da diese bereits produzieren und verkaufen). Auch hier findet man zahlreiche solcher Partnerschaften für derartige Plattformen:

https://www.askbio.com/doggybone-dna/ (z.B. für AAV-Viren-Technik)

Weitere findet man auf der Homepage: https://www.touchlight.com/

Wie funktioniert eine nicht-virale Technik/Therapie eigentlich? Das Unternehmen AVECTAS aus der obrigen Pressemitteilung zeigt auf der Homepage ein wie ich finde gelungenes Video seiner Technik für die Gentherapie.

https://avectas.com/technology/

Ich gehe stark davon aus, dass der nanobasierte Ansatz von 4BB nichts anderes beinhaltet als das Prinzip aus dem Video. Also ein Liposom (definierte Fetthülle zum Transport), welche wie im Video mit den entsprechenden Zellen (Zellhülle hat fettähnlichen Charakter) fusioniert und somit letztendlich die DNA an den Zielort freigibt.  

28.09.20 13:45

455 Postings, 1762 Tage mimamaUnd Zours (Balaton/Sparta etc.)

riecht den Braten und die Zukunftsträchtigkeit dieser
Technologie und will möglichst viele Aktien erwerben, auch über so ein
lächerliches Angebot und der Vorstand ist mehr oder weniger hilflos oder unwillig was zu tun, stattdessen
dienen die auch Teile ihrer Anteile an.....
Zours ist doch BWL-er, der ist doch kein Wissenschaftler, einer der auf Gewinnmaximierung seiner
Investments aus ist, ausgerechnet der ?
Ich glaube eher das Zours im Auftrag eines großen unbekannten Investors (oder Pharmakonzern) agiert .
Später dient er seine Anteile an, vlt. zu 3 Euro, was weiss ich, und sahnt ordentlich ab.
Und sucht sich neue Investitionen.


Fazit: egal was passiert, DABEIBLEIBEN  

28.09.20 15:29

36 Postings, 61 Tage Stockenteaktuelle Wasserstandsmeldung

Aus den neusten Meldungen der SPARTA AG von heute geht hervor:

Seit Freitag wurde das Übernahmeangebot von weiteren 586.771 Aktien angenommen. Damit wurden per 28.9. insgesamt 924.789 oder 1,79% der Aktien angedient.

Vom 23. bis 25.9. wurden über die Börse weitere 163.361 Aktien zum Durchschnittskurs von 1,989 Euro eingesammelt.  

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