Vielleicht sollte man sich einfach noch mal kurz vergegenwärtigen, was der ursprüngliche Sinn bei der "Einführung" von Aktien war: Nämlich, dass man als Teilhaber eine Idee unterstützen kann, die man als sinnvoll erachtet. Als Bonus soll man als Aktionär an den aus der Umsetzung dieser "guten Idee" kreierten Gewinne (= Dividentenauszahlung) teilhaben können um so eine Rendite für das eingesetzte Kapital zu erhalten. Die Idee, Aktien günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen, diese mithin als "Ware" zu betrachten, ist alleine dem menschlichen Streben nach übermäßigem Profit, also der Gier, zu verdanken. Großer Profit in kurzer Zeit, ohne dass man einen Finger dafür krumm machen muss, ist bei einigen die Devise. Aber den Gewinn, gerade bei den "Zockerwerten", zahlen andere Kleinanleger mit ihren Ersparnissen... nichts für ungut, aber mein Fall ist das nicht. Ich habe Geld bei Raptor investiert, weil ich an das Geschäftsmodell glaube. Zwar gab es in den letzten Wochen keinesfalls den von MW genannten Einbruch (100 % würden ja nun auch bedeuten, dass Raptor bei 0,00 stehen würde, die Anwendung der Prozentrechnung ist aber nicht jedem gegeben -> auch Raptior nicht: die investierten wissen bescheid....), aber was juckt es MICH ? Ich glaube nach wie vor an eine positive Entwicklung und die MIR bekannten Fakten (wobei ich neuen FAKTEN gegenüber wirklich offen bin) sprechen eher dafür, dass das Unternehmen seit diesem Jahr Geld verdient, als für das Gegenteil. Mein Anteil am prognostischen Gewinn liegt übrigens bei deutlich über 1.000.- Euro. Ich erwarte allerdings keine Auszahlung, sondern eine Reinvestition durch das Unternehmen in das Unternehmen. Wenn ich eine Dividendenauszahlung wollte, würde ich mir Telekom-Aktien ins Depot packen (wobei die Dividende dort nicht einmal durch den Unternehmensgewinn abgedeckt ist). Ob das allerdings von Unternehmensseite eine dauerhaft günstige Investitionsstrategie ist, wage ich arg zu bezweifeln.
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