Griechenland Banken

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neuester Beitrag: 18.07.24 22:41
eröffnet am: 29.01.15 07:08 von: 1ALPHA Anzahl Beiträge: 51083
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29.01.15 07:08
54

11661 Postings, 6279 Tage 1ALPHAGriechenland Banken

Große Verluste durch die Politik für Anleger in Griechenland Banken bedeuten: Informationen der einen Bank können Schlüsse ergeben für die anderen Banken.

Hier sollen deshalb Infos - Meldungen - Strategien und Meinungen zusammengefaßt
besprochen werden, die die umsatzstarken griechischen Banken betreffen.

http://www.piraeusbank.gr/en/idiwtes
http://www.alpha.gr/page/default.asp?id=4&la=2
https://www.nbg.gr/en


29.Ja.2014: "...No one should nurture any illusions..."
http://www.ekathimerini.com/4dcgi/...icles_wsite3_1_28/01/2015_546580


 
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51057 Postings ausgeblendet.

17.05.24 11:07
2

3521 Postings, 1487 Tage slim_nesbit@Dividendius

Ich nehme das hier immer als Suchstring und hau es dann in den Übersetzer:
εθνική τράπεζα της ελλάδος τα σχέδια μερίσματος

Was die Zinsmargen anbelangt so sind die grundsätzlich statisch, so dass die Refinanzierungsniveau eigentlich nichts ausmacht.
Der einzige Zeitpunkt, an dem höhere Zinsen zu mehr Gewinn führen, ist der Anfang, wenn Zinsen beginnen zu klettern, dann ergeben sie sich durch Zeitverzögerungen bei der Weitergabe an die Kunden zusätzlich Margen.
Also ändert sich nichts, wenn Interbankenzinssätze wieder runtergingen.
Die internationalen Ratingagenturen hatte in Q1 für die griechischen Banken gute Gewinn vorausgesagt und sehen noch zukünftiges Gewinnwachstum. Das hat sich nach den Ergebnissen verdichtet.

Bestätigt also unsere Einschätzung in diesem Thread.  

 

17.05.24 13:00
1

7419 Postings, 8940 Tage fwsBank-Links in Englisch gibt es auch, z.B.

https://www.alpha.gr/en/Group
https://www.alpha.gr/en/Group/Investor-relations
https://www.eurobank.gr/en/group/investor-relations
https://www.nbg.gr/en/group/investor-relations

Ergebnisse Q1/2024:

https://www.alpha.gr/-/media/AlphaHoldings/Files/...ltio_TypouENG.pdf
https://www.eurobankholdings.gr/en/...esults-pages/first-quarter-2024
https://www.nbg.gr/-/jssmedia/Files/Group/...b70d4ba4831c04ea51ffbab9

Dividenden für das GJ 2023, zahlbar nach den HV's, wohl Ende Juli 24:

1) Alpha Bank: Würden die 122 Mio. der Alpha komplett als Div. gerechnet, mit Kurs von jetzt gerade (Börse Athen, siehe w:o, Kurs 1,692, MK = 3,99 Mrd.) würde dies einem Ertrag von rund 3,1 % entsprechen. Offenbar versprechen sie sich aber durch die hälftige Dividende und den hälftigen Aktienrückkauf am Ende einen Mehrwert für Aktionäre.

2) Eurobank: Div. = 0,09 Euro, entspricht beim Kurs von gerade 2,15 Euro einer Rendite von rund 4,2 %.

3) NBG: Die Div.schätzungen lagen bei 0,30 Euro, könnte vielleicht auch etwas weniger werden. Beim Kurs von gerade 8,50 Euro würde die Div. v.  0,30 Euro einer Rendite von 3,5% entsprechen.

Bei den Renditen liegen die Banken somit ziemlich ähnlich, aktuell mit einem kleinem Vorteil für die Eurobank.

 

17.05.24 13:30

7419 Postings, 8940 Tage fws#060: Vielleicht möchte die NBG aber ...

... auch noch prozentual mit der Eurobank gleichziehen und erhöht überraschend ihre Dividende auf circa 0,35/0,36 Euro.

 

17.05.24 17:17
1

795 Postings, 1339 Tage DividendiusAB Ausschüttungsplanung nicht nur positiv

danke slim_nesbit, und danke fws für die links.

Ich schau in Abständen auch gerne bei bankingnews.gr nach, da kommen zusätzliche Infos und div. Meinungen über die Wirtschaft Griechenlands im allgemeinen und eben auch über die Banken.  Alphabank und Eurobank lassen sich da in der Suchfunktion finden, Ethniki (NBG) halt nicht - aber leider gibt es diese Homepage nicht auf englisch. Also sind weitere links zur Fütterung von DeepL immer willkommen :o)

https://www.bankingnews.gr/

Die Strategie der Alpha Bank, die Du ansprichst, fws, könnte auf jeden Fall für die Aktionäre gedacht sein. Ganz besonders dann, wenn die EZB direkte Dividenden noch nicht gestatten würde (was ich aber nicht glaube). Dann wäre das in der Tat ein Kompromiss, der den Aktionären zugute kommt. Natürlich kommt der Rückkauf (mit anschließender Vernichtung ....) auch sonst den Aktionären zugute, angesichts der SEHR hohen Stückzahl von rund 2,3 Mrd. ausgegeben Aktien, würde ein Rückkauf von rund 36 Mio Stk. Aktien aber nun nicht so sehr viel an der Dividendenhöhe ändern, bleiben dann im kommenden Jahr immer noch rund 2 Mrd. Stück Aktien. Das relativiert aber den Nutzen für die Aktionäre doch etwas, denn die bar ausgeschüttete Dividende halbiert sich auf diese Weise kommentarlos und unwiderruflich, während sich beim Rückgang von 2,36 Mrd. Stk Aktien auf rund 2 Mrd. Stk. weder der Kurs noch die nächstjährige Dividende im selben Ausmaß erhöhen würde. So gesehen finanzieren die Aktionäre diesen "Vorteil" mehr als deutlich selbst mit - das sollte man dabei NICHT übersehen ... In Relation haben die Dividendenbezieher von NBG und EB am Ende mehr von einer vollen Ausschüttung (es sei denn, man möchte die Wirkung des Programms auf 25Jahre ausdehnen)

Ich glaube, dass bei dem Rückkaufprogramm im Management der AB ein weiterer Gedanke eine Rolle spielen könnte, nämlich etwas Boden gutzumachen, den man durch die Reverse Splits in den Krisenjahren verloren hatte. Die aktuell 2,3 Mrd. Stk. Aktien haben ja nicht nur den Altaktionären massive Verwässerung eingebracht, sondern AB - wie auch EB und PB - sehr weit in den Penny Stock gedrückt. Einzig die NBG hat wenigstens den letzten Reverse Split ausgelassen und steht jetzt (zwar nicht hinsichtlich der Marktkapitalisierung aber hinsichtlich des optischen Kurses) deutlich besser da. Das nicht nur hinsichtlich des optischen Kurses von über € 8,xx sondern speziell auch in Bezug auf die Dividende, die nun nicht durch 2,xx Mrd. Aktien geteilt werden muss,  sondern eben "nur" (...) durch 914,7 Mio Stk. Schaut man bloß auf den Kurszettel (oder die jeweiligen EPS), dann würden weniger sorgfältige Privatanleger die NBG erheblich besser sehen, als die anderen Banken.

Es macht halt schon einen Unterschied aus, ob man (bei gleicher Stückzahl im Depot) eine Dividende von € 0,09 (EB) oder € 0,026 (AB) oder von € 0,30 (NBG) erhält ....Das aufzuholen, könnte ein Motiv sein, für das Rückkaufprogramm der AB, gleich für die nächsten 3 Jahre - aber aktuell dämpft das den Ertrag der Aktionäre schon etwas....

Bei den Zinsenmargen, auf die Du eingehst , slim-nesbit, sehe ich - bei fallenden Zinsen - insoferne Auswirkung,  als für die Banken der Spielraum kleiner wird, welche Sonderangebote sie ihren (Neu-)kunden anbieten können. Aber vor allem wird der Profit zwischen den Zinsen die im Wege von Krediten an die Banken geleistet werden und den Guthabenzinsen, die von der Bank an die Sparer ausbezahlt werden, laufend kleiner werden. Denn man wird bei den Guthabenzinsen nicht viel absenken können, weil die ohnedies die ganze Zeit ziemlich niedrig gehalten wurden, während nur die Kreditzinsen massiv angehoben wurden, was ja zu den entsprechend großartigen Erträgen der Banken deutlich beigetragen hat - weltweit ..... Hier hoffe ich darauf, dass durch die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Griechenland, Kredite leistbarer werden und bei fallenden Zinsen vermehrt nachgefragt werden - sodass auf diesem Wege das Geschäft der Banken TROTZ fallender Zinsen ansteigen könnte.  

18.05.24 01:21
2

7419 Postings, 8940 Tage fws#062: Artikel zu NBG kannst bei bn hier finden:

https://www.bankingnews.gr/index.php?tag=2  (mit NBG getaggte Artikel)
https://www.bankingnews.gr/index.php?tag=13217  (griech. Banken allgemein, auch zu NBG)

====
Bankingnews hat allerdings häufiger mal auch sehr seltsame Artikel dabei (auch zu den Banken) bzw. verlinkt diese.  Also nicht nur solch durchaus informative wie z.B. diese Banken-Analyse von GoSA:

https://www.bankingnews.gr/analyseis-ektheseis/...-peiraios-5-30-evro

Der Nachrichtenstream, der z.B. auch am Ende dieses Go-Sa-Artikels verlinkt wird, ist häufig ziemlich abstrus. Da kann einem wirklich richtig schlecht werden, bei den Artikeln und Meinungen, die hier auftauchen. Manchmal glaubt man da wirklich bei Russian Today zu sein. Mit deepl übersetzte Links von gerade eben:

"... Newsroom
Tödlicher Riss im NATO-Bündnis - Die Türkei hat sich verändert, Erdogan wird nie in den Westen zurückkehren18/05/2024 - 00:54
Ausbluten - Russland hat in 40 Tagen mehr Territorium erobert als die Ukraine im ganzen Jahr 202318/05/2024 - 00:30
US-Schock: Ukrainische Armee in verzweifelter Lage - Polnischer General: Selbst mit 1.000.000 Panzern werden sie besiegt18/05/2024 - 00:14
Medwedew unsicher: Wenn die dummen NATO-Generäle so weitermachen, wird die Sicherheitszone, die Russland will, bis nach Polen reichen17/05/2024 - 23:53
Puff Daddy übte unglaubliche Gewalt an seiner Ex-Freundin aus - brutale Prügel auf Hotelkamera-Video17/05/2024 - 23:43
Koutsoubas (KKE): Lasst uns die Unzufriedenheit zu einer Stimme für den Umsturz machen17/05/2024 - 23:38
Zwei Zivilisten bei ukrainischem Angriff in Belgorod verwundet17/05/2024 - 23:33
Europarat bekräftigt Unterstützung für die Ukraine - Die 5 Länder, die nicht einverstanden sind17/05/2024 - 23:19 ..."

 

20.05.24 01:22

795 Postings, 1339 Tage Dividendius@fws - bankingnews

Danke, lieber fws. Habe die beiden links gleich ausprobiert - sehr hilfreich !

Zu den anderen Bereichen bei bankingnews: ich habe mich um die div. weltpolitischen Meldungen bei diesem Medium nie gekümmert, da bleibe ich lieber bei den vertrauten Angeboten der etablierten deutschen und österreichischen Anbietern. Wenn ich die Zitate lese, die zu postest, dann stellt es einem ja die Haare auf. Sehr unzufrieden mit bankingnews war ich vor einigen Jahren, als es um den letzten Reverse Split bei Piraeus ging. Wobei ich glaube, dass da nicht nur bankingnews an der damaligen Desinformation beteiligt war, sondern auch "Gerüchte" aus der Bank selbst. Ich hatte einst alle 4 Systembanken im Depot - und damals die Piraeus (noch vor dem Split) verkauft, sodass ich derzeit nur NBG, EB und AB halte. Das werde ich auch noch länger tun.

Deine links sind aber sehr nützlich. Würde gerne, wenn ich könnte, mehr Sterne dafür vergeben !!  

29.05.24 23:56

7419 Postings, 8940 Tage fwsOlympiakos Piräus ist die erste griechische ...

... Vereinsmannschaft, die gegen den AC Florenz gerade eine Fußballtrophäe in Europa (Uefa Conference League) gewonnen hat. Ein ziemlich enges Spiel mit dem in der 116. Minute glücklicheren Ende für die griechische Mannschaft. 1:0 - Συγχαρητήρια από τη Γερμανία !

Dies dürfte die gesamte Stimmungslage bei den fußballverrückten Griechen im beginnenden Sommer wohl zusätzlich etwas steigen lassen.

 

30.05.24 00:42

7419 Postings, 8940 Tage fws#065: Kleiner Check nebenbei:

Nachdem im Juli 2004 die Fußball-Nationalmannschaft von Griechenland mit Cheftrainer Otto Rehhagel Europameister wurde, stieg der FTSE/Athex Large Cap mehr als 3 Jahre lang um insgesamt circa 120%. Hätte die nächsten Jahre absolut nichts gegen ein ähnliches Szenario, denn dies würde sicher auch auf die Kurse der griechischen Banken abfärben :-)

Die NBG ist beispielsweise damals im gleichen Zeitraum um circa 160% gestiegen.

 

30.05.24 00:47

7419 Postings, 8940 Tage fws#066: NBG-Schlußkurs 29.07.24 = 8,15€ (Athen) :-)

30.05.24 00:50

7419 Postings, 8940 Tage fws#066/067: Ende 2027 dann also 21,20 Euro !

30.05.24 01:05

795 Postings, 1339 Tage DividendiusEuropameister

Also, damit die griechische Nationalmannschaft Europameister wird, da müssten schon die Götter vom Olymp mit all ihren Intrigen-Fähigkeiten mitspielen. Wiewohl bei einem NBG Kurs von 21,20 .... hm... so ganz frei von Korruption war die Mann- und Damenschaft rund um Zeus ja auch nicht  ..  

30.05.24 01:17

7419 Postings, 8940 Tage fwsBerechnung bezog sich auf den Sieg von Piräus !

Beim zusätzlichen Sieg der griech. Nationalmannschaft in D. würde ich sofort - beim Zeus - auf 30 Euro erhöhen :-)

Allerdings ist dies Utopie, denn GR ist bei der EM 2024 in D. gar nicht qualifiziert.

 

30.05.24 01:29

7419 Postings, 8940 Tage fwsWenn die Dividendenberechnungen der DB ...

... stimmen (siehe oben #049), ist Ende 2027 ein Kurs von 21 Euro für die NBG gar nicht so unrealistisch.

 

31.05.24 00:48
1

795 Postings, 1339 Tage Dividendius@fws - Kurs 2027

also, so gern ich das lese - aber ich glaub, für einen Kurs von € 21,00 bei der NBG Ende 2027 würden wir wohl nicht nur die Götter des Olymp brauchen, sondern auch gleich alle römischen Pendants dazu, fürchte ich. Da würde Griechenland nicht nur eher Fußballeuropameister, sondern auch Weltmeister werden.

Wenngleich ich denke, dass wir Ende 2027 schon irgendwo zwischen € 10,00 und € 14,00 stehen müssten. Ich glaube auch, dass die von Dir angesprochene Schätzung der DB (# 51049) sicherlich übertroffen werden wird. Die DB ging damals von einem Kursziel in Höhe von € 8,95 aus und setzt für 2026 eine Dividendenrendite von 7,29 % an. Das wäre eine Dividende von grob gerechnet € 0,65. Bis dahin plant man eine Ausschüttung von 50 % des Gewinns, dann wäre das EPS - wieder grob gerechnet - bei € 1,30. Das sollte eigentlich schon übertreffbar sein, bedenkt man, dass das sehr gute Jahr 2023 ein EPS von € 1,20 abgeworfen hat.

Dennoch: selbst wenn die Dividende bis 2027 für das Jahr 2026 auf € 0,75 steigen sollte (was aber schon SEHR SPORTLICH gedacht ist) wäre das ein EPS von € 1,50. Also um 25 % höher also heute.

Nehmen wir mal an, dass die Banken Griechenlands im Vergleich zu den europäischen Banken derzeit noch immer mit einem Abschlag von 20 % gehandelt werden, dann wäre der angemessene Kurs HEUTE bei rund € 9,7 (Stand heute in Athen: 8,12). Schlagen wir nun die obige Schätzung auf, dann würde daraus ein Kurs von rund € 12,125 in 2026/27 werden.

Selbst wenn's etwas besser läuft, was bei den bevorstehenden Zinssenkungen noch nicht gut einschätzbar ist, würde € 21,00 doch noch ein ziemlich weiter Weg sein. Leider. Aber ich hoffe doch, dass mein Kind einmal die € 21,00 sehen wird.....  

31.05.24 01:37

795 Postings, 1339 Tage DividendiusNBG vor Genehmigung zum Aktienrückkauf ?

Folgt man einem Artikel von bankingnews vom 28.05., dann soll der SSM die Genehmigung zum Aktienrückkauf mit anschließender Vernichtung erteilt haben. Im Gespräch sind 8 % der 18,x Anteile, die noch dem griechischen Staat gehören - sobald dieser verkauft, was für Anfang Juli vermutet wird.

Ausgehend vom heutigen Kurs von € 8,12 in Athen bedeutet das: Kauf und Einzug von 73 Mio Stk. Aktien. Das reduziert die Zahl der ausgegeben Aktien auf 841,7 Mio Stk. Mal angenommen, die Marktkapitalisierung von 7,427 Mrd. bleibt gleich, dann würde das den Wert einer Aktie nach der Kapitalmaßnahme auf € 8,82 erhöhen. Somit wäre das ein Vorteil von € 0,70 pro Aktie, für die auch keine KESt anfällt...... Alles vom heutigen Kurs aus gerechnet.

In diesem Sinne also positiv. Negativ ist, dass man eigentlich irgendwann mal auch Bargeld in Form einer Dividende sehen will. aber da soll ja ebenfalls noch etwas kommen. Soferne der SSM zustimmt. Während AB und EB sich hinsichtlich der zumindest geplanten Dividende schon geäußert haben, hüllt sich die NBG diesbezüglich noch immer in Schweigen. Außer dass man (voraussichtlich) im Juni mit einer Entscheidung des SSM rechnet. Mal sehen, lang kanns ja nicht mehr dauern - und ein erster Schritt, den Aktionären was zurückzugeben, ist ja mit dem geplanten Aktienrückkauf schon getan.  

31.05.24 18:05

7419 Postings, 8940 Tage fws#072: Man wird es künftig sehen - die Börse ...

... übertreibt bei gut laufenden Aktien häufiger auch mal ganz gerne. Das Limit für ein Aktienrückkaufprogramm hatte die NBG selbst mal bis 15 Euro angesetzt - falls ich mich da richtig erinnere.

 

31.05.24 21:02

795 Postings, 1339 Tage DividendiusNBG Rückkauf

mit den Börsen-Kursausschlägen hast du natürlich schon Recht, fws.

Rückkaufprogramm sollte der NBG eigentlich deutlich billiger als eine Obergrenze von € 15,00 kommen. Wenn die letzten medialen Publikationen stimmen, dann könnte der Staat seine Anteile ganz oder teilweise (das scheint noch offen zu sein) um etwa € 8,50 platzieren. Kauft die NBG um diesen Kurs die geplanten 8 % bzw. 73 Mio Stk. zurück, dann kostet das die Bank 620,5 Mio Euro. Das wäre jedenfalls machbar.

Wenn die anschließend eingezogen bzw. vernichtet werden, dann  würde das (jedenfalls im ersten Augenblick) bei Umrechnung der MK auf die neue Gesamtstückzahl von 841,7 Mio, den Wert jeder Aktie um € 0,70 erhöhen, wie ich mir gestern ausgerechnet und in's Forum gestellt habe.

Hab mir jetzt noch schnell ausgerechnet, was das für die künftigen Dividenden bedeutet: Nämlich eine Erhöhung der Dividende um 8,67 % im Vergleich zur Dividendenzahlung ohne Rückkauf.

Beispiel: Nehmen wir an, in 2 oder drei Jahren stünde eine Dividende von € 0,60 an (was eigentlich recht realistisch ist, wenn man bedenkt, dass man in 2023 ein EPS von € 1,20 erwirtschaftet hat UND den Plan hat, bis 2026/27 jedenfalls 50 % des Gewinns an Dividenden auszuschütten, dann würde der anstehende Rückkauf von 8 % der Aktien für die solchermaßen angenommene Dividende, einen Mehrwert von € 0,05 ausmachen. Zum Vergleich: die AB plant heuer für 2023 eine Dividende von € 0,025

Rechnet man noch die € 0,70 an Wertsteigerung für die Kursauswirkung bei weniger Stückzahlen hinzu, dann kommt man auf € 0,75 - nur alleine aufgrund des Rückkaufprogramms. Dazu kommt dann noch die "eigentliche" Dividende. Insgesamt dann schon ein ganz ordentliches Ergebnis, nach einer Ewigkeit des Wartens ..... :o)
 

06.06.24 00:07
1

795 Postings, 1339 Tage Dividendiusneue Einschätzung durch Goldman Sachs & Jefferies

Es gibt neue Kursziele von Goldman Sachs (5.6.2024) und Jefferies (3.6.2024):

Goldman Sachs:

NBG 10,00 / EB 2,5  /  AB  1,95  /  PB 5,30

Den aktuellen Rückgang der Kurse führt das Analysehaus auf die ungünstige Entwicklung am Anleihenmarkt zurück und die etwas schlechtere Erwartung bei den Inflationsraten (2024 jetzt 2,4 % = +1 % / 2025 2,1 % = + 1 % / 2026 1,9 % = ohne Änderung).

Positiv sieht Goldman Sachs die kommenden Dividendenentscheidungen, weswegen die Kursziele bleiben. Allerdings meint man, dass die positiven Wirkungen auf den Kurs bei der NBG und EB niedriger ausfallen werden, wegen der Outperformance in den letzten Monaten. Am meisten soll die AB durch die Dividendenentwicklung profitieren. Da allerdings bin ich persönlich etwas skeptischer, weil die AB mit voraussichtlichen 0,025 € an Dividende relativ wenig anbietet, im Vergleich zu den 0,09 (ev. etwas mehr ??) der EB und den möglichen 0,30 bei der NBG....

Jefferies erhöht seine Kursziele leicht:

NBG 8,80  / EB 2,70  /  AB 2,60.

Quellen:

https://www.bankingnews.gr/analyseis-ektheseis/...olos-ton-merismaton

https://www.bankingnews.gr/analyseis-ektheseis/...eiroteres-epidoseis

Persönlich denke ich, dass die bevorstehende Zinssenkung der EZB etwas Verunsicherung in den Markt bringt, weil man halt erst sehen muss, wie sich das auf das Geschäft der Banken auswirkt. Die Dividenden sind die eine Sache (und ja, vermutlich wird das schon was am Kurs bewirken, aber ich glaube nicht, dass jemand angesichts einer zu erwartenden Dividende z.B. bei der AB von 0,025 jetzt sehr viele Anteilsscheine um € 1,5x kaufen wird. Da müssten halt schon noch andere Wirtschaftsdaten dazukommen. Dafür wird's mit den Halbjahreszahlen ja auch Gelegenheit geben. Einen wirklichen Trend wird man allerdings erst be den Q3 Zahlen sehen, wenn sich die Zinssenkung in den ersten Quartalsergebnissen sichtbar auswirken oder eben auch nicht).

Sollte die NBG noch weiter zurückfallen, würde ich das vorerst noch nicht dramatisch sehen. Ich bin dort für meine Verhältnisse schon sehr hoch investiert. Aber wenn der Kurs noch unter € 7,50 fallen sollte, könnte ich mir dennoch einen weiteren Zukauf durchaus vorstellen........

 

11.06.24 13:58
1

795 Postings, 1339 Tage DividendiusNbg Dividende

Dürfte nach den letzten Einschätzungen nach Genehmigung bei 0,36 liegen. Bleibt die Frage ob (bzw. wieviel) davon für geplanten Aktienrückkauf abgezogen wird (vgl. AB 0,026) oder Rückkauf zusätzlich kommt (vgl. EB 0,093). Bin gespannt.  

12.06.24 16:10
1

3521 Postings, 1487 Tage slim_nesbitNBG

Ich denke zwar auch, dass der Kurs in das obere Gap reinläuft, aber ich würde wenn überhaupt nur noch in der Nähe der unteren Kursziellinie nachkaufen.
Chart mit frisch geupdateten targets.  
Angehängte Grafik:
nbg_12-06-2024.png (verkleinert auf 31%) vergrößern
nbg_12-06-2024.png

14.06.24 10:10

795 Postings, 1339 Tage DividendiusNBG Charttechnik

Interessant, slim_nesbit. Ich bin in der Welt der Chart Technik nicht sehr bewandert und (abgesehen von den großen langfristigen Kursverläufen) fließt die Charttechnik bei mir deswegen auch nicht in Kauf- oder Verkaufsentscheidungen ein. Was ich interessant finde ist Deine Anmerkung, dass Du, wenn überhaupt, nur im Bereich der unteren Linie nachkaufen würdest. Interessant deswegen, weil ich intuitiv auch einen Kurs um € 7,50 für einen allfälligen Nachkauf definiert hatte. Passt also...

 

14.06.24 10:51

3521 Postings, 1487 Tage slim_nesbitDividendius, das ist kein Zufall.

Du analysierst sehr substanziell, sehr nah an den Fundamentaldaten.
Chartmuster bilden ja nur die hinter dem Handel stehenden Verhaltensmuster ab.
Wir haben an der ATX kaum Einflüsse, die hier den Kurs manipulierten.
Damit meine ich nicht die Nationalfolklore des eigentümlichen Griechens, gerne etwas zu übertreiben.

Wenn man auf die großen Börsenplätze sieht, so laufen 90 – 95% des Handels über Maschinentrades und was die meisten eben nicht wissen,
bereits über die Hälfte (letzte Analyse 53% / Nasdaq-dp) des Volumens über die zugehörigen dark pools. Das haben wir hier nicht.
(Du kannst hier also nicht sehen, wo einer eine größeren Packen platziert.)
Ich mache natürlich immer beides, Fundamental- und Chartanalyse, aber selbst wenn ich nur das letztere machen würde, lägen wir beide trotzdem mit unseren Einschätzung sehr nah beisammen, weil die Trades an der ATX noch organisch laufen.
 

10.07.24 12:42
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795 Postings, 1339 Tage DividendiusAktuelles Bankenklima in Griechenland

Die Kurse der Banken Griechenlands schwanken derzeit relativ "stabil" (meine das wörtlich, die Schwankung ist stabil .... :o(       Einerseits saisonal "normal", im Sommer Juli geht es traditionell tendenziell eher runter. Andererseits haben sich die zu Beginn des Jahres erwarteten Zinssenkungen gegenüber EZB und FED bei weitem nicht eingestellt (EZB zuletzt erstmals und FED noch immer nicht) und das halbe Jahr ist bereits vorüber. Womit die Banken ein erheblich besseres Geschäft machen müssten, als zu Beginn des Jahres angenommen... Was auch bleiben wird, wenn im Herbst zumindest die FED tatsächlich einen Schritt unternehmen SOLLTE, man wird in der zweiten Jahreshälfte dann nicht monatlich senken. Das Zinsniveau für dieses Jahr bleibt höher als angenommen, und daher müssten alle Banken am Ende des Jahres entsprechend höhere Gewinne ausweisen.

Der zweite Grund, der geringere sommerliche Kursausschläge erwarten ließ, ist,  dass in rund 2 Wochen (23 - 25. Juli) alle Banken ihre ersten Dividendenbeschlüsse seit rund 15+ Jahren fassen. Zumindest bei der NBG wird das durch die letzten Anstiege auf das Niveau € 8,xx schon eingepreist sein. Was ich ein wenig schade finde ist, dass die NBG ihre letzten Pläne zur Dividende noch immer nicht publiziert. Dividende mit € 0,36 dürfte ja schon relativ "amtlich" sein, nachdem das nun auch durch die EZB ist. Was aber - zumindest für mich - unklar ist, das wäre die Frage, ob ein Teil davon in den geplanten Aktienrückkauf fließt (im Zuge der Privatisierung der HFSF Anteile), wie das z.B. auch die ALPHA BANK im Verhältnis 50:50 plant - oder ob tatsächlich 0,36 ausbezahlt werden. Aber die Antwort auf diese Frage wird wohl bald kommen.... :o)

In der Zwischenzeit eine interessante Meinung in Banking News, die ich hier abgetippt hereinstelle (übersetzt von DeepL): Wobei ich Punkt 4.) so sehe, dass man meint, der Kauf der HELLENIC Bank würde den Marktwert der Eurobank um 600 - 800 Mio steigern. Wäre dann so etwa € 0,19 / Aktie und würde - denkt man das konsequent weiter - zu einem Kurs von € 2,26 (ausgehend von den momentanten € 2,073) führen. Durchschnittlich 700 Mio machen gemessen an der aktuellen Marktkapitalisierung von 7,6908 Mrd. immerhin 9,10 % aus. Ein Umstand, der sich sowohl auf den Kurs als auch auf die Dividende (2024, zahlbar 2025 natürlich) entsprechend auswirken müsste. Grund zur Freude also.

Doch nun zu dem Abschnitt in bankingnews, wer's noch nicht selbst gelesen hat:

"Die griechischen Banker sehen die Wirtschaft weitgehend positiv, auch wenn sie nach den Europawahlen... ein wenig aufgewühlt sind. Auf die Frage, ob sie eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung am Aktienmarkt sehen, äußern sie sich folgendermaßen, die wir kodifiziert haben

1) Die Party auf dem griechischen Aktienmarkt ist in dem Sinne vorbei, dass die Anleger, die sich positionieren sollten, dies getan haben.
2)Die neue 18,6%ige Platzierung der National Bank wird Ende September bis Mitte Oktober einen kleinen Schub geben, aber wir spekulieren schon jetzt, dass der Verkauf der Aktien im Bereich von 8 bis 8,5 Euro liegen wird, also nahe dem aktuellen Niveau.
3)Griechische Banken verdienen derzeit eine P/BV-Bewertung von etwa 1 bis 1,10 - nicht alle - aber 1 bis 1,10 bedeutet, dass sie einen Marktwert haben und etwas über ihrem materiellen Eigenkapital liegen.
4) Die Eurobank wird sich nach der Integration von Hellenic in Zypern deutlich von der National Bank unterscheiden, was den Marktwert von etwa 600 bis 800 Millionen Euro betrifft.
5)Die Marktkapitalisierung der 4 großen systemrelevanten Banken beläuft sich auf 23,8 Mrd. EUR. Bei einem Marktwert von 23 Mrd. EUR und einem Kapital von etwa 29 Mrd. EUR haben sie also noch ein gewisses Aufwärtspotenzial.
6)Die griechische Börse wird im Jahr 2026 zu einem reifen Markt - Entwicklungsmarkt - aufgewertet werden. "  

17.07.24 19:16

917 Postings, 6742 Tage bembelboyLäuft, der nächste Ouzo ist sicher

Heute 0,063158 € Dividende pro Stück erhalten.  

18.07.24 22:41

795 Postings, 1339 Tage Dividendius@bembelboy

Dividende - vor Hauptversammlung ? Welche Bank Griechenlands hat Dir die Dividende überwiesen ?  

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