Biotech-Star BioNTech aus Mainz

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neuester Beitrag: 29.09.20 00:57
eröffnet am: 18.10.19 14:15 von: moneywork4. Anzahl Beiträge: 12082
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18.10.19 14:15
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524 Postings, 515 Tage moneywork4meBiotech-Star BioNTech aus Mainz



DER AKTIONÄR findet die Milliardenbewertung der Mainzer Biotech-Gesellschaft absolut gerechtfertigt. Starke Partner, namhafte Investoren und eine prall gefüllte Pipeline sorgen langfristig für viel Fantasie. BioNTech brauch sich hinter dem großen Rivalen Moderna keineswegs verstecken.

https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...=MzUH057hSEev3sU8n0XjZA

biontech.de/our-dna/vision

de.wikipedia.org/wiki/BioNTech  
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12056 Postings ausgeblendet.

28.09.20 21:56

182 Postings, 35 Tage Cesko35Mir fehlt der Augusto

mittlerweile doch zu lange. Ich hoffe er ist ab morgen wieder am Start.

Weiss denn jemand was mit dem ober Basher dem Curevac verherrlicher passiert ist, der Typ der hier ständig aktiv Werbung noch vor dem Börsengang gemacht hat, und kurz darauf weg war, seitdem habe ich nichts mehr von ihm gelesen.
Anscheinend sind Trader33, Sosix, Golden, Dilettanttrader, Eintracht und all die nicht genannten Teilnehmer doch zu hoch für den Herren gewesen, ich komme wirklich nicht auf seinen Namen. Oder da war Methodik dahinter.  

28.09.20 21:57

1040 Postings, 4724 Tage sosixhuch wo fang ich denn jetzt an

golden:
vielleicht sollte man damit anfangen , nicht in urlaub zu fahren sich an regeln halten, dann gehts auch ohne imofstoff oder zumindest sieht es danach aus.
aber wir schaffen es nicht mal die jetzigen regeln einzuhalten ohne dass das gejammere groß ist.


@ dilettant.
"Ich habe da durchaus Vertrauen in die Fähigkeiten der Biontech Experten "
ja aber das endergebnis kann doch keiner wissen ! oder haben die ne glaskugel.oder die üblichen 10 jahre zeit(langzeitstudien)

@wygbold
da hab ich mich vielleicht nicht verständlich ausgedrückt.ich habe nie behauptet ,dass es die langzeitstudien nicht geben wird. aber nach einem jahr zu behaupten dass der wirkstoff keinerlei nebenwirkungen hat steht doch im auf wackligen beinen. und wenn die nebenwirkungen erst in 5 jahren gefunden werden(falls es welche gibt) dann bedanke wir uns bei denen die sich haben impfen lassen.

@51 mio
vielleicht war das beispiel hausarzt keine gute idee, da sich nun alle hier über die ärzte "aufregen". beim nächsten mal überlege ich mir sowas vorher.
das mit dem protein beschäftigt mich allerdings. da werd ich mich nochmals einlesen. danke dafür.


so und jetzt hoffe ich dass der livestream endlich losgeht!




 

28.09.20 22:08
5

205 Postings, 64 Tage Augusto14Back in town..

.. und habe offenbar nicht viel verpasst.

Irgendjemand hier hatte vor ein paar Tagen nach meiner Meinung zum J&J-Impfstoff gefragt. Ist ein Vektorimpfstoff, wie auch der von AZ, Sputnik, und CanSino. Halte ich generell nicht viel von: Man kriegt zwei Impfungen (Vektor plus Impfziel) zum Preis von einer. Dadurch verdoppelt sich automatisch das Unverträglichkeitsrisiko.

Bei J&J kommt noch dazu, dass sie ihren Impfstoff durch ein Adjuvans "boosten", in der Hoffnung, dadurch ohne Zweitimpfung auskommen zu können. Adjuvantien sollen eine Immunreaktion stimulieren, und sind ziemlich umstritten. Zum einen steigern sie das Risiko einer Überreaktion (das, bei zwei gleichzeitig verabreichten Viren bei Vektorimpfstoffen eh schon hoch ist). Mag man bei Grippeimpfungen noch angehen (da scheint es aber auch schon Probleme gegeben zu haben, wenn die Impfung plus Adjuvans zeitlich zu nah an einer anderen Impfung lag, und so das Immunsystem unter Langzeitstreß kam). Aber bei CoViD-19, wo ein Gutteil der kritischen/ tödlichen Fälle auf Überschiessen des Immunsystems zurückzuführen ist, halte ich als informierter Laie solch Ansatz für Spiel mit dem Feuer. Die "gute Nachricht" hier ist, dass solche Überreaktionen - so es sie gibt - bereits in den ersten Wochen nach Impfung, und insofern während der Phase 2b/3  auftreten sollten. Da ist Langzeitbeobachtung kein Thema - wenn der Impfansatz problematisch ist, zeigt sich das ziemlich schnell..

Der zweite Kritikpunkt gegenüber Adjuvantien ist ihre chemische Zusammensetzung. Im Mittelpunkt stehen hier v.a. Aluminiumsalze, denen erhebliches Allergiepotential nachgesagt wird. Allerdings gibt es auch andere, organische und z.T. pflanzlich (Rinde des Seifenbaums) gewonnene Adjuvantien. Ich habe mich bislang nicht mit dem von J&J verwendeten Adjuvans beschäftigt, und kann zu seinem Allergiepotential nichts sagen. Vielleich kann ja der eine oder andere Forumsteilnehmer dazu mal seinen Hausarzt oder befreundete Apotheker(innen) befragen und entsprechend berichten..

https://de.wikipedia.org/wiki/Adjuvans

Hier ein grundsätzlicher, etwas älterer (Mai 2020)  Artikel zu Vektorimpfstoffen

https://cen.acs.org/pharmaceuticals/vaccines/...s-new-COVID-19/98/i19

"Adenoviral vectors are the new COVID-19 vaccine front-runners. Can they overcome their checkered past?"

Die "checkered past" spielt auf frühere Fehlschläge an. So wurden 1995 Adenovirus-basierte Versuche zur Gentherapie nach einem Todesfall aufgrund von Überreaktion des Immunsystems eingestellt. Merck musste 2007 seine Studien zu Adenovirus-basierten HIV-Impfstoffen einstellen, weil sich diese als ineffektiv zeigten. 

"Compared with some of the newer, experimental technologies—such as Moderna’s mRNA vaccine, which was the first to enter human trials in the US—adenoviral vectors are touted as a more tried-and-true approach. J&J calls its adenoviral vector platform a “proven” technology. While adenoviral vectors have been tested in far more people than mRNA vaccines, the technology is used in only one commercial vaccine today: a rabies vaccine used to immunize wild animals. So far, no adenoviral vector vaccines have demonstrated they can prevent disease in humans."

Kurzübersetzung: Obwohl J&J ihren Impfansatz als "nachgewiesene" (proven) Technologie verkaufen, hat bislang keiner der Ansätze bewiesen, dass er menschliche Infektionen verhindern kann. Der einzige bislang dauerhaft zugelassene Vektorimpfstoff ist ein Tollwutimpfstoff für Tiere.
An dieser Feststellung ändern auch die seit Erscheinen des Artikels erfolgten Notzulassungen einiger vektorbasierter Ebola-Impfstoffe (u.a. von J&J in der EU) nichts.

Zwei, miteinander verbundene Schwächen von Vektorimpfstoffen sind:

1.) Wenn Impfkandidaten bereits Vorimmunität gegen den Vektor haben, kann die Impfwirkung gering sein oder sogar ausbleiben. Dies scheint CanSino mit ihrem, Ad5-basierten Impfstoff, in dessen Phase1-Test widerfahren zu sein. J&J verwendet einen anderen Adenovirus, Ad26, gegen den es in temperaten Klimaten wenig Vorimmunität zu geben scheint. Aber: "Barouch [Harvard Medical School] has found that about half the adults in some countries in sub-Saharan Africa and Southeast Asia have preexisting immunity to Ad26, meaning that the vaccine might not work well for these people." Also vermutlich keine weltweite Lösung.

2.) Spätestens mit der Erstimpfung wird auch Immunität gegen den Vektor, nicht nur gegen das Impfziel, erworben. Als (ungesteste) Faustregel für Vektorimpfstoffe gilt: Maximal "two shots per lifetime". Taugt also nicht für Auffrisch-Impfungen, die gegen SARS-CoV2 (oder irgenwelche Verwandte) möglicherweise benötigt werden. Ich persönlich werde meine "two shots per lifetime" sicher nicht gegen Corona verballern  - jedenfalls nicht, wenn es wirksame und verträgliche Alternativen gibt, sondern mir für Fälle wie Ebola oder ggfs. Ad26-basierte Krebstherapien aufsparen.

Langer Rede, kurzer Sinn: Ich habe erhebliche Zweifel, dass J&Js Impfstoff Phase 3 störfallfrei durchsteht. Selbst wenn, wäre er für mich (und vermutlich viele andere) nicht der Impfstoff der Wahl. Da lasse ich mich dann lieber zweimal pieken, verzichte dafür auf ein fragwürdiges Adjuvans, und spare mir meine Ad26-shots für Fälle auf, wo sie alternativlos sind.

 

28.09.20 22:10
1

65 Postings, 75 Tage Quickley1Ein ernstes Thema, aber

die amerikanische Bescheidenheit amüsiert mich sehr :-) Hat jeder verstanden, dass die USA die meisten Tests zur Verfügung gestellt hat? "Thank you for your Leadership". Der Pathos ist allgegenwärtig.

Zum Thema Impfstoff: 4 großartige Unternehmen mit sehr vielversprechenden Ergebnissen. Namen wurden nicht genannt.  

28.09.20 22:17

31 Postings, 82 Tage DaxGlückskind@Cesko

Du meinst den Naivus, oder?

Methodik war sicher dahinter - es fragt sich nur welche... ;-)  

28.09.20 22:33
1

1096 Postings, 3063 Tage MedipissLieber 10% mit

bleibenden Schäden als 20 % mit Impfschäden!

In ein paar Jahren Durchseuchung und dann vielleicht 2% der Weltbevölkerung gestorben (ein Großteil davon wäre in der Zeit sowieso auch ohne Corona gestorben)! Um so mehr getestet wird um so kleiner die Sterberate im Verhältnis zu den Infizierten... dazu noch die Dunkelziffer...

Wenn das Virus mutiert, warum dann aggressiver, warum nicht harmloser??

Ohne weiteren lock down wird’s auch keine weiteren Pleiten geben, Kriege erst recht nicht!

Jedenfalls realistischer als der Katastrophenfilm von Cesko...

Eins jedoch ist ganz sicher, ein Impfstoff in derart abgekürzter Zeit als es sonst normal und immer der Fall ist, ist ein erhöhtes Risiko!  

28.09.20 22:41

182 Postings, 35 Tage Cesko35Genau. Naivus - Danke!

Augusto back again und mit einem Thema dass die Diskussion  wenn nicht mRNA basiert, was dann, -  ins Mark trifft.

Auch für mich kommt was anderes ausser mRNA nicht in Frage. Die Argumente die gegen AZ und J&J Impfstoff sprechen sind heftig wie im obigen Post von Augusto dargelegt.

Ich hoffe nun umso mehr dass die mRNA Tech seinen Durchbruch bekommt, mir geht es immer weniger um mein Invest, bin ich doch mit Ca. 8% der Depots (habe 3) in Biontech investiert. Es geht hauptsächlich um die Themen die ich im vorausgegangenen Post diskutiert habe.  

28.09.20 22:43

2550 Postings, 7596 Tage PieterJa Medipiss, und wie wäre es, wenn du zu den

2% "Weltbevölkerung gestorben" gehören würdest, oder deine Geschwister, Kinder, Eltern, Partner/in.

Ja und wer sagt denn, das wenn man 2 Jahre abwartet um sicher zu sein das keine Langzeitnebenwirkungen auftreten, das es dann sicher ist. Vielleicht treten die schweren Langzeitnebenwirkungen  ja erst nach 2,5  bis 3 Jahren auf .  

28.09.20 22:46

73 Postings, 45 Tage simcasMedipiss, Virus aggressiver

Viren werden bei Mutationen eher "harmloser". Falls sie aggressiver werden und die Todesrate steigt läuft sich die Infektionswelle schnell tot. So etwas gab es bei Mers oder einem anderem Virusausbruch. Ein Virus möchte seinen Wirt nicht umbringen, weil ihm dann die Grundlage entzogen wird ... .    

28.09.20 22:51
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205 Postings, 64 Tage Augusto14Nachtrag

Aus dem oben verlinkten Artikel noch ein durchaus prophetischer Seitenhieb auf AstraZeneca:

"The biggest drawback to the great-ape adenoviral vector vaccines may be their lack of prior testing in humans. Before the coronavirus pandemic, Oxford’s ChAdOx1 vector had been given to only about 320 people, and ReiThera’s new gorilla-derived vector has never been tested in humans. Although preexisting immunity could limit the effectiveness of the Ad5- and Ad26-based vaccines, at least their developers have a better idea of their vectors’ safety."

Übersetzt: Während Ad5- [CanSino] und Ad26- [J&J] basierte Vakzine unter begrenzter Effektivität infolge bestehender Vorimmunität leiden könnten, haben ihre Entwickler zumindest eine halbwegs gute Idee über die Verträglichkeit der Vektoren für Menschen. Oxford's [AZs] ChAdOx1 - auf Basis eines Schimpansenvirus - wurde bislang (Stand Mai 2020) jedoch erst an 320 Personen erprobt.

---

Letztlich ist Risikoeinschätzung immer subjektiv. Die Erfahrungen von 30.000 (oder 44.000) Testkandidaten mögen da helfen. Aber jeder Mensch ist anders: Dekaden von Diabetesforschung haben weder meine Ärzte, noch mich, wirklich näher an den optimalen Umgang mit meiner Diabetes gebracht. Das Einzige, was ich begriffen habe, ist, dass 90% aller Studien für meinen Fall  am Thema vorbei gehen, und dass ich mittels Selbstbeobachtung und täglicher Blutzuckermessung meinen eigenen Weg des Umgangs mit meiner Krankheit finden muss. Genauso werden aufgeklärte und nachdenkliche Menschen mit CoViD-19 und Präventions- / Therapiemöglichkeiten umgehen müssen.
Für mich heisst dass u.a.: Ich werde mich bei Impfstoffverfügbarkeit sicher gegen Corona impfen lassen, da ich vom Alter her und als Diabetiker eindeutig zu den Risikogruppen gehöre. Ich möchte mir bei einer Corona-Impfung nicht einen anderen Virus als Vektor mitgeben lassen - und sicherlich keinen Affenvektor, dessen Wirkung auf Menschen kaum erforscht ist. Ich will auch, so ich kann, die durchaus vorhandenen Risiken traditioneller Totimpfstoffe (Hühnereiweissallergie etc.) vermeiden. [DisclaimerArztfamilie (Großvater, Schwester), kein grundsätzlicher Imfgegner, dennoch wurden unsere Kinder bewusst nicht gegen Masern geimpft]. Da sind für mich RNA-Impfstoffe die erste und "sauberste" Wahl. Wenn solch ein Impfstoff von BioNTech kommt, freue ich mich aus diversen Gründen. Aber, falls dieser scheitern sollte,  würde ich auch den von Moderna, den Thailändern, Sanofi, oder wer immer sonst noch da mit den Füssen scharrt, nehmen. 

 

28.09.20 22:56

73 Postings, 45 Tage simcasÄrzte, Apotheker

Wenn man hier die "Meinungen" von Ärzten und Apothekern liest, kann einem nur schlecht werden. Das bestätigt mein (Vor)Urteil, das vielen einfach elementare naturwissenschaftliche Kenntnisse fehlen und ihnen wissenschaftliche Denkweisen oft  ganz einfach fremd sind. Dann muss man sich bei solchen Themen ja auch noch weiterbilden ... .

Ganz abgesehen sind eine ganze Reihe von Ärzte unter den Coronaleugnern und Verschwörungstheoretikern ... .    

28.09.20 22:58
1

1096 Postings, 3063 Tage MedipissPieter. Die Chance bei der

offiziellen Statistik, dass ich dazu gehöre ist verschwindend gering! Und das sich Risikogruppen impfen sollten, ist dann wohl die bessere und vernünftigere Entscheidung! Aber die meisten gehören nun mal nicht dazu !
Ich würde es aber jedem frei überlassen und wenn sich Angehörige begründet gegen Impfung entscheiden, dann würde ich das respektieren und nicht rumtröten, es sei gewisserMaßen unverantwortlich oder gar eine Gefahr anderen gegenüber! So kommt das hier langsam rüber bei einigen! Wobei mn schon vermutet, in erster Linie steckt noch die Depotvermehrung dahinter....

Damit wäre deine zynische und in meinen Augen ziemlich dämliche Äußerung/Frage beantwortet!  

28.09.20 23:01

41 Postings, 168 Tage ywrehkaufen oder verkaufen??

28.09.20 23:05
1

1096 Postings, 3063 Tage MedipissWenn du keine hast...

erst kaufen!  

28.09.20 23:07
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182 Postings, 35 Tage Cesko35Medipiss Simcas

Natürlich muss nicht alles so eintreten wie ich als Worst Case dargestellt habe. Klar ist, wir hatten Glück da wir die Pandemie Zeit im Frühling und Winter hatten mit viel Zeit im Freien. Nun naht der Winter, wir werden erst danach einen richtigen Eindruck bekommen was Covid-19 bewirkt und  wie es danach weitergeht.

Ich habe neulich gelesen dass der Virus mutiert sei (leider keine Quelle). Simcas, natürlich, Du hast recht, Viren wollen Wirt nicht töten, doch sie tuns oft genug.
Spanische Grippe, wieviele Mio Tote damals , 50? Rechnen wir mal diese in Relation zu der Weltbevölkerung 2021 (1 zu 8,5 grob gerechnet). Lass die Agresssivität in Form von Infektiösität steigen. Wie viele Menschen dann betroffen wären.
Wenn Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenze kommen Medikamente knapp werden, dann gibt es für die neu erkrankten keine Behandlungsmöglichkeit! Dann hätten Milliarden von Menschen ähnliche Umstände wie zu der Zeit während der spanischen Grippe, zumal dieser eher gesunde Junge Männer getötet hatte (Überreaktion der Immunabwehr)

Ich habe bei C-19 von Fällen gehört, da fielen Frauen die Haare aus nach überstandener C-19 Infektion. Was ich sagen möchte:  Langzeitschäden dieser Krankheit ist genauso wenig durchleuchtet wie die Langzeitnebenwirkung des Impfstoffes.
Wird keine einfache Angelegenheit zu entscheiden ja oder nein, vor allem für Junge kerngesunde Menschen.
 

28.09.20 23:08

205 Postings, 64 Tage Augusto14Ywreh

Informieren (dazu gibt es hier genug), nachdenken, selbst entscheiden!

 

28.09.20 23:24

683 Postings, 147 Tage koeln2999@ywreh

Verkaufen macht jetzt keinen Sinn mehr. Würde halten.  

28.09.20 23:30

73 Postings, 45 Tage simcasJeder Mensch ist anders ..

Ich denke Augusto hat mit dieser Aussage den Nagel auf den Kopf getroffen:  

... jeder Mensch ist anders: ... , was ich begriffen habe, ist Selbstbeobachtung ...  meinen eigenen Weg des Umgangs mit meiner Krankheit finden muss. Genauso werden aufgeklärte und nachdenkliche Menschen mit CoViD-19 und Präventions- / Therapiemöglichkeiten umgehen müssen.

Ich kann das sehr gut nachvollziehen, ich habe ähnliche Erfahrungen mit einer Folgeerkrankung nach einer schweren OP gemacht. Jeder Mensch ist anders, d.h. "man kann in der Medizin kein Geodreieck anlegen" und alle gleich behandeln. Trotzdem gelten dann für den einzelnen Körper als Individuum die (naturwissenschaftlichen) Gesetze für den einzelnen relativ streng und man kommt hier mit Beobachtung und Systematik weiter.

Deswegen finde ich den mRNA Ansatz von Biontech, nicht nur gegen CoVid19, z.B. auch gegen Krebs, so wunderbar, weil er eine "indiviualsierter Medizin verspricht" und der Körper stimuliert wird, selbst etwas zu machen ... .

Noch ein Wort zu "Langzeitfolgen" nach 5 oder 10 Jahren: Bei organischen Substanzen die im Mikrogramm Maßstab verabreicht werden, kann ich mir das schlicht und einfach nicht vorstellen. Anders wäre es bei anorganischen Substanzen wie Blei, Quecksilber ... Aluminiumsalze sind auch nicht gut.        

28.09.20 23:33
1

41 Postings, 168 Tage ywrehSehr gute Antwort.

Ein Lob an Sie  

28.09.20 23:39

1034 Postings, 187 Tage 0815trader33@simcas stimmt generell die Dosis macht das Gift

allerdings nicht  bei krebserzeugenden Substanzen ( die z.b. Radikale erzeugen können und an der DNA rumschnipseln können) -Da  reicht ein Molekül um Krebs auszulösen.
Auch z.b. eine Organische Substanz wie z.B.  Benzol,  (wird die im Körper Doppelbindung  zu einem Epoxid  oxidiert / metabolisiert wird und so die DNA angreift.)  
 

28.09.20 23:58

73 Postings, 45 Tage simcas0815Trader, Paracelsus

... ja klar die Dosis.
Aber auch z.B. für Benzol und Ethylenoxid gibt es Arbeitsplatzgrenzwerte >0.
https://www.dguv.de/ifa/fachinfos/...erte-der-eu-kommission/index.jsp

Außerdem sind wir hier nicht bei hochreaktiven Substanzen und Radikalbildnern sondern Eiweißstoffen, die es im Körper massenweise gibt ...
 

29.09.20 00:10

59 Postings, 61 Tage Sven2Kurs ohne Impfstoff

Haltet ihr es möglich dass der Kurs ohne einen erfolgreichen Impfstoff und einer kompletten Niederlage in 10-15 Jahre einen Kurs von 80.- EUR erreichen kann?
 

29.09.20 00:16

205 Postings, 64 Tage Augusto14CESKO: Wir hatten Glück..

.. aus ganz anderen Gründen, als berichtet wird. Wenn man sich die Weltkarte ansieht, gibt es zwei Regionen, die mit extrem niedrigen Infektions-/ Todesraten hervorstechen (ich lasse jetzt mal den Großteil Schwarzafrikas aussen vor, weil dafür mangels hinreichender Tests/ Autopsien kaum verlässliche Aussagen möglich sind):

1. Südostasien, und

2. die südliche Ostsee: Hier zieht sich das Phänomen über alle nationalen Grenzen, von Dänemark über Mecklenburg, Polnisch-Pommern bis ins Baltikum, hat also offenbar kaum etwas mit der Politik zu tun (z.B. keine Maskenpflicht in Dänemark).

Woran dies liegt, weiss bislang keiner. Eine These ist hohe Vorimmunisierung durch Exposition zu anderen, Fledermaus-basierten Corona-Viren - an der Ostsee kommt selbst Gänse-Corona in Frage.

Und der Bayrische Wald hatte alles andere als Glück: Der Landkreis Tirschenreuth (teilweise unter massivem lock-down, verkündet schon bevor dies bundesweit ein Thema wurde) steht, mit 1.917 Toten pro Million Einwohner, weltweit ziemlich weit vorne. Zum Vergleich: New Jersey, höchste Todesrate in den USA: 1.827 Tote/ Million.

Anders gesagt: Nordostdeutschland hatte Glück (und wird es vermutlich auch weiter haben), damit auch Ballungsräume wie Berlin, Hamburg, und Halle-Leipzig. Im Rest der Republik dagegen wurde es stellenweise richtig bitter - neben Tirschenreuth müssen auch Straubing, Neustadt/Waldnaab, Wunsiedel, Rosenheim etc. bei den Todesraten keinen Vergleich mit Spanien, England, oder den USA scheuen. Deutschland hat ein paar schwere Fehler, die anderswo gemacht wurden (z.B. Senioren mit nur leichten Symptomen zurück in die Altenheime schicken, um Krankenhäuser zu entlasten - mit katastrophalen Resultaten in Spanien und GB) vermieden, aber viel mehr Gründe, die deutsche Corona-Politik zu feiern, gibt es eigentlich kaum. Wie gesagt - wir im Norden und Osten hatten halt Glück!

Dies ist kein Plädöyer für "laissez faire". Potentielle Superspreader-Events (Messen, Konzerte, auch Gottesdienste und große Hochzeiten) müssen eingeschränkt werden/bleiben, im Norden wie im Süden. Maskenpflicht im ÖPNV bleibt, zumindest im Berufsverkehr, ein Gebot. Ansonsten sollte sich Prävention/ Kontrolle bekannten Problemfeldern, wie z.B. Lüftungs-/ Klimatisierungssystemen in Industrie und Transport zuwenden (für jeden, der mal beruflich mit HACCP zu tun hatte, war Tönnies etc. erwartbar, und das war/ist sicher nur die Spitze des Eisbergs, Warsteiner hatte vor ein paar Jahren ein ähnliches Infektionsproblem, halt nur nicht mit Corona). Ich hoffe nur, die Idiotie des Frühjahrs (epidemiologisch ineffektiv, aber arbeitsplatzvernichtend) bleibt uns diesmal erspart: Weder geöffnete Buch- und Fahrradläden, noch Tretbootvermietung, noch Frisbee-Spiel im Park, Golfen, Motorradtouren mit mehr als zwei Teilnehmern, oder das Gläschen Wein beim Nachbarn, haben irgendwelche nennenswerten Effekte auf die Infektionsdynamik. Gleiches gilt für die 4-6 Kids, die sich abends am Rhein-, Isar,- oder Spree-Ufer treffen..

Sorry, war jetzt OT!  Musste nur mal raus..

 

29.09.20 00:43

33 Postings, 69 Tage warliwelcher Impfstoff ?

Mit einer ziemlich interessanten Frage beschäftige ich mich schon einige Zeit:
Unterstellen wir mal es ist Sommer 2021 und ich will mich Impfen lassen. Einige Firmen haben die Zulassung ( BNTX, AZ, Curevac, J&J). Ich gehe zum Arzt und frage ihn, welchen Impfstoff ich denn erhalte, na hoffentlich hat der sich dann mit der Thematik beschäftigt. Und kann ich  mir den dann aussuchen  (mRNA oder Vektor)? Ich vermute, dass unsere ja so fürsorgliche Regierung aufgrund ihrer Bestellungen den Impfstoff verteilt z.B. im Norden AZ, in Mitteldeutschland Curevac und im Süden vielleicht BNTX. Na dann gute Reisefreudigkeit innerhalb Deutschlands, wer was will muss Reisen.  Wenn wir dann auch Wissen welchen Impfstoff wir wo bekommen, da hab ich so meine Zweifel bei unseren Ärzten und Apothekern.  

29.09.20 00:57

683 Postings, 147 Tage koeln2999@Sven2

Meinst Du das ernst?

Die Forschung nach einem Corona Impfstoff ist doch nur ein zusätzliches Gebiet für BionTech.
Die Firma forscht an Medikamenten gegen Krebs! Google mal.
Oder hier: https://biontech.de/de

Jetzt stell Dir mal vor BionTech entwickelt Medikamente die den Krebs ausrotten. Hast Du eine Vorstellung was das für den wirtschaftlichen Erfolg und auch für den Aktienkurs bedeuten würde?

80 Euro? 10 jahre?

WennBionTech erfolgfreich sit, dann dürfe der Besitz einer einzigen Aktie für einen Auflauf sogen.
Lies Dich doch mal in das Thema ein.  

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