potzblitzzz
: Das Problem ist so schwerwiegend wie die
Division durch Null... Es gab noch nie eine Lösung für solche Geschehnisse, und das wurde schon bei Tschernobyl deutlich.
Trotzdem ist man das Risiko erneut viele hundert Mal global eingegangen. Zu meinem absoluten Unverständnis.
Wenn es eine 100%ige Löschflüssigkeit gäbe, die sofort wirksam und schnell und vollständig jede Reaktion unterbinden würde, könnte ich den Einsatz von AKW tolerieren, aber wo ist diese Lösung? Es gibt sie einfach nicht.
----------- [...] Unmöglichkeiten sind Ausflüchte für sterile Gehirne. [...] Hedwig Dohm 1831-1919
Das Modell des Fermi-Reaktors lenkt den Blick auf die frühe Geschichte der Kernphysik. Im Dezember 1942 kam es in Chicago, unter Leitung des italienischen Kernphysikers Enrico Fermi, zur ersten kontrollierten Kettenreaktion. Der tonnenschwere erste Kernreaktor namens Chicago Pile 1 war unter dem stillgelegten Sportstadion der Universität aufgebaut worden. Man erkennt sehr schön die aufgeschichteten Würfel aus natürlichem Uranmetall und Graphit. Auch die Cadmiumstäbe zur Regelung der Kettenreaktion sind auf der Schiebevorrichtung gut zu sehen. Auf der Plattform über dem Reaktor standen beim Experiment drei Männer, das so genannte Himmelfahrtskommando: Falls der Reaktor durchzugehen drohte, mussten sie eine Cadmiumsalzlösung über den Reaktor gießen. Ein weiterer Arbeiter sollte im Notfall mit einer Axt ein Seil kappen, an dem ein großer Cadmiumstab hing. Dieser sollte bei einem drohenden Desaster in den Reaktor fallen um eine unkontrollierte Kettenreaktion zu unterbinden.
----------- Truth is stranger than fiction, because fiction has to make sense
Während der Fokus der Berichterstattung über die havarierten Kernkraftwerke in Japan sich bislang vor allem auf die aktiven Reaktoren konzentriert hat, lohnt es sich wohl, auch einen Blick auf die “inaktiven” Reaktoren zu werfen. In den Reaktoren des AKW-Komplexes Fukushima lagern mindestens 600 Tonnen hochradioaktiver abgebrannter Brennelemente – das ist beinahe viermal so viel wie im havarierten Reaktor 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl.Ohne dauerhafte Kühlung werden diese abgebrannten Brennelemente dauerhaft große Mengen an radioaktiver Strahlung an die Umgebung abgeben. Das Problem der japanischen Behörden ist somit viel größer als ursprünglich gedacht. Fukushima kann nicht fallengelassen werden.
denken, wie James Coburn mit seiner Harley in Mexiko einrollt, seine Mantel voll mit Nitroglycerin hat... das würde eine Bumbs machen und alles wäre ok... die Meiler würden in den Pazifik verfrachtet und Japanien wäre Dank dem irischen Amerikaner ein Problem los...
minicooper
: russische atomexperten die schon in tschernobil
erfahrung gesammelt haben sagen, das die akw nicht zu retten sind. die jetzigen rettungsversuche würden lange nicht ausreichen. die explosion wird lediglich herausgezögert...das sieht alles nicht gut aus :(
Dachte nur, weil nach Ausfall der Generatoren (wegen fehlendem Öl) war über (entsprechend große) Batterien das System am laufen... Daher der Gedanke mit dem Öl oder den Batterien :-)
Wenn es so weit kommt, dass man um einen so großen Radius evakuieren muss, kann man Japan abschreiben und die Menschen in ein anderen Teil der Erde Umsiedeln! Unfassbare Gedanken!!!
Weltweit werden sich die AKW- Betreiber die Hände reiben, man könnte doch Japan als Endlager nutzen...sowieso alles verstrahlt!
Was ist, wenn der Mist bis über den Sommer andauert? Wenn die Katastrophe wirklich unbeherrschbar würde, weht in wenigen Wochen der Wind aufs chinesische Festland.
Und ich weiß nicht, wie weit der Dreck landeinwärts ziehen könnte. Meine Familie wohnt z.B. in Delhi, also nahe am Monsun-Tiefdruckgebiet, welches der Wind aus dem Pazifik ansteuern wird.
Was soll man davon halten, wenn sogar bei uns in Deutschland der Sand aus der Sahara im Sommer auf den Autos liegt???
----------- [...] Unmöglichkeiten sind Ausflüchte für sterile Gehirne. [...] Hedwig Dohm 1831-1919