10:38 Die Lage bleibt kritisch: Im Reaktor 1 ist der Wasserpegel nach Angaben der japanischen Atomaufsicht NISA inzwischen derart niedrig, dass er von den Messgeräten nicht mehr eindeutig erfasst wird.
In den Reaktoren 2 und 3 habe sich die Lage nicht verbessert. Dort lägen die Brennstäbe auf 1,40 Meter beziehungsweise bis zu 2,30 Meter frei. Die Gefahr einer Kernschmelze bleibt damit akut. Feuerwehrfahrzeuge des Militärs spritzen weiterhin ununterbrochen tausende Liter Wasser auf die beschädigten Reaktoren, um die Kernbrennstäbe zu kühlen, denen eine Überhitzung droht.
10:32 Die Inbetriebnahme des Stromkabels verzögert sich. Sie soll nun bis Samstagmorgen verlegt sein, erklärte Japans Atombehörde. Ursprünglich sollte sie noch im Verlaufe des Freitags stehen und die Wiederaufnahme der Kühlung der Reaktoren 1 und 2 garantieren.
10:24 Die Temperatur in den Reaktoren 5 und 6 steigt weiter, wie der japanische Premier Nato Kan twittert.
----------- [...] Unmöglichkeiten sind Ausflüchte für sterile Gehirne. [...] Hedwig Dohm 1831-1919
gilt als 'experte'. er ist schliesslich energie-kommissar der EU. sein "oh, wir sind alle verloren und muessen alle sterben" hat doch vor 2-3 tagen erst die boersen auf talfahrt geschickt
----------- Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
+++ 10:54 Uhr: Diesel-Generator hilft bei Kühlung +++
Neben Wasserwerfern und Hubschraubern ist zur Kühlung der Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima 1 jetzt auch ein Diesel-Generator im Einsatz. Der Generator sorge von Reaktor 6 aus für die Wasserzufuhr in die Abklingbecken mit gebrauchten Brennstäben der Reaktoren 5 und 6, berichtet die Internationale Atomenergiebehörde IAEO unter Berufung auf japanische Behörden.
----------- [...] Unmöglichkeiten sind Ausflüchte für sterile Gehirne. [...] Hedwig Dohm 1831-1919
10.57: Über dem Abklingbecken von Reaktor 4 des Kernkraftwerkes Fukushima wurde jetzt Wasserstoff festgestellt. Das meldete die Vertretung der japanischen Atomwirtschaft JAIF (Japan Atomic Industrial Forum).
10.31 Uhr: Nach Angaben der japanischen Atomaufsicht ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht nötig, die Evakuierung auszuweiten. Diese beläuft sich derzeit auf 30 Kilometer im Umkreis des AKW Fukushima.
----------- [...] Unmöglichkeiten sind Ausflüchte für sterile Gehirne. [...] Hedwig Dohm 1831-1919
Japan klammert sich an die Hoffnung, dass sich eine vollständige Kernschmelze in Fukushima-1 noch verhindern lässt. Wie könnte das gelingen - und was, wenn es schiefgeht?
Walkürchen2
: soweit ich mich erinne war in Reaktor 4 eine weit
größere Menge an Brennstäben, als in den anderen Reaktoren. War das nicht der Reaktor, wo eben auch fast neue Brennstäbe lagern, .. das war nämlich das Problem, dass die USA sagte, dass sie R4 zu wenig Aufmerksamkeit schenkten und dass von dort die größte Gefahr ausging.
bigbangbowler
: ...von wegen unrettbar...letzte verzweifelte
Versuche...etc. ...sieht so aus als hätten die Medien gestern extrem übertrieben! Die Lage kommt so langsam in den Bereich des Kontrollierbaren. Schade dass es keinen Nachrichtensender gibt der hier nur klare Facts und normale Einschätzungen liefert.
potzblitzzz
: Nächste Woche wird die Windrichtung schlecht
11.33 Uhr: Der Wind am AKW Fukushima soll zu Beginn kommender Woche wieder in Richtung Tokio drehen. „Wie weit sich die Radioaktivität dann ausbreitet, kann man aber noch nicht sagen“, sagte Christina Speicher vom Deutschen Wetterdienst (DWD).
dddidi
: hier sollte mal was ganz deutlich klargestellt ...
werden ... Tschernobyl ist nicht Fukushima .... Der Eintrag der radioaktiven Elemente Jod, Cäsium und Strontium in die Atmosphäre wurde in Tschernobyl durch verbrennen von 250 Tonnen Graphit gefördert ... Die Thermik dieses Brandes war Hauptursache der Europaweiten Verseuchung und das ist der grundlegende Unterschied zu Fukushima ... ebenso ist eindringen der Radioaktivität über Kernschmelze ins Grundwasser in Japan nur begrenzt möglich weil man ja auf Meeresniveau liegt. Etwaige Belastungen resultieren aus herabgeregneten/geschneiten Isotopen ... Sollten die Kerne der Reaktoren nach unten durchbrechen werden sie schlimmstenfalls eine Siliziumschmelze (1683°C) (bestenfalls eine Steinschmelze bei 1200°C) erzeugen die sich bis zu ihrem erkalten in den Boden frißt und deren Schachtwände verglasen was den Wassereintrag von aussen deutlich mindern dürfte... Also ist bei allen Parallelen die Auswirkung auf Umwelt und Bevölkerung eine andere als in Tschernobyl ...
----------- "Regel eins lautet: Nie Geld verlieren. Regel zwei lautet: Vergesse nie die Regel Nummer eins." (Warren Buffett)