Rassismus auf Campingplatz

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 29.07.03 12:43
eröffnet am: 29.07.03 12:15 von: Nassie Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 29.07.03 12:43 von: StephanMUC Leser gesamt: 765
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

29.07.03 12:15

15990 Postings, 6886 Tage NassieRassismus auf Campingplatz

Rassismus auf dänischem Campingplatz: Stammgäste mobben "Zigeuner-Familie"
[29.07.2003]
Kollund (S.Iwersen/U. Meißner) - Leif Ostenfeld, Betreiber des "FDM"-Campingplatzes in Kollund auf der dänischen Seite der Flensburger Förde, ist sauer und enttäuscht. Sein Unmut richtet sich gegen den offenkundigen Rassismus einiger seiner Landsleute gegenüber einer südländisch wirkenden Familie aus Hannover - sowie gegen die anfängliche Gleichgültigkeit des dänischen Automobilclubs "FDM" in dem Fall.

"Am vergangenen Wochenende kamen Gäste zu mir und fragten nach Standplätzen für drei Wohnwagen", erzählt Ostenfeld. Er hatte noch ausreichend Platz. "Am Abend begann der Ärger", fährt Leif Ostenfeld fort. "Einige der Dauercamper kamen zu mir und fragten mich, warum ich Zigeuner beherbergen würde." Ostenfeld war entsetzt. Es war für ihn eine normale deutsche Familie aus Hannover, die sich auf seinem Platz eingemietet hatte. "Die Familienmitglieder hatten zwar eine dunklere Haut-, Haar- und Augenfarbe, aber mein Campingplatz steht für Menschen aus allen Teilen der Welt offen", so Ostenfeld. Seine dänischen Dauercamper gaben keine Ruhe und riefen bei der Zentrale der "FDM"-Organisation in Kopenhagen an. Dort bezichtigten sie die unliebsamen Camper des Stromdiebstahls. Nach diesem Anruf bekam der Campingplatz-Betreiber schriftlich, was ihn so sauer macht: "Anstelle der Unterstützung, die ich aus Kopenhagen erwartet habe, schickte man mir ein Fax mit der Aufforderung, diese Gäste vor die Tür zu setzen", berichtet Ostenfeld immer noch empört.

Leif Ostenfeld betreibt den Campingplatz an der Förde erst seit einem halben Jahr, blickt aber auf 23 Jahre Erfahrung als Camping-Gastgeber zurück. Er kennt die alltäglichen Reibereien unter den Camping-Urlaubern. So etwas hat er jedoch noch nicht erlebt: "Ich schäme mich für meine Landsleute."

Carsten Möller, Mitglied des FDM-Direktoriums und zuständig für Finanzen, hat nach eigenen Worten mit Entsetzen in seinem Urlaub auf die Meldungen aus Kollund reagiert. "Ich kann nur betonen, dass unsere Campingplätze für alle Nationalitäten, egal welcher Hautfarbe, geöffnet sind."

Am kommenden Montag, so Möller, sei er wieder in der FDM-Zentrale, und auch der Chef der Camping-Sparte habe dann seinen Urlaub beendet. Das Thema Kollund werde ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Anfang der kommenden Woche soll sofort mit der Untersuchung des Kollunder Vorfalls begonnen werden. Sollte sich die Geschichte so zugetragen haben, unterstreicht Möller, dann werde dies auch personelle Konsequenzen haben. "Unsere Dauergäste", unterstreicht der FDM-Verantwortliche, "haben keine größeren Rechte als unsere anderen Gäste und wir sind für alle offen."

Die Familie aus Hannover hat derweil den Campingplatz in der Grenzgemeinde Kollund an der Flensburger Förde verlassen und war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

 

29.07.03 12:16
2

54 Postings, 6278 Tage daxpfannyrichtig so

weg mit dem Pack!  

29.07.03 12:30

2617 Postings, 6279 Tage StephanMUCWarum haben ....

... Typen wie Du Geld übrig, um an der Börde zu zocken? Solche Sprüche kenn ich aus Lagern, bei denen kein EUROlein irgendwo investiert ist.  

29.07.03 12:32
1

54 Postings, 6278 Tage daxpfannyHa ha ha, an der Börde zocken, StephanMUC?

Was ist eine Börde (mit dem weichen Deeeee), was ist das StephanMUC, he?
Also: Schnauze, sonst Beule, Beule größer als Kopf.  

29.07.03 12:43

2617 Postings, 6279 Tage StephanMUCIs gut,...

tausche ein d gegen ein s.

All meine Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und ergeben richtig aneinandergereiht den Namen der 5000%-Sicherheitssupergarantietipp-Aktie (innerhalb des Zeitraumes, in dem Du ein halbes Dutzend schwarze Sterne sammeln kannst).  

   Antwort einfügen - nach oben