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mbb

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neuester Beitrag: 20.04.21 18:31
eröffnet am: 11.10.12 17:28 von: asdf Anzahl Beiträge: 751
neuester Beitrag: 20.04.21 18:31 von: Campari Ora. Leser gesamt: 273574
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11.10.12 17:28
9

2828 Postings, 6267 Tage asdfmbb

Der Gewinn pro Aktie dürfte woll im kommenden Jahr so zwischen 2-2,5 Euro liegen.
Währe ein Kgv von 5 Ca. und ca. 0,7 Euro pro Aktie sind auch durch aus möglich .

Bitte um eitere Meinung aber Meiner Meinung nach ein echtes Schnäppchen

Neue Dimension

Servietten statt Kampfjets. So könnte man den Wandel der MBB in den letzten 15 Jahren beschreiben. 1997 arbeitete das Unternehmen noch als Daimler-Tochter unter dem klangvollen Namen Messerschmidt-Bölkow-Blohm (MBB) mit am Kampfflieger Tornado. Heute agieren die Berliner als Beteiligungsholding für mittelständische Industriegesellschaften.

Das Beteiligungsportfolio der seit 2005 unter MBB Industries (WKN A0E TBQ) firmierenden Gesellschaft ist nicht nur auf den ersten Eindruck sehr bodenständig. Neben Hanke Tissue, einem führenden Hersteller bedruckter Servietten, finden sich im Portfolio derzeit unter anderem die auf das Cloud-Computing spezialisierte DTS Systeme GmbH sowie der ebenfalls börsennotierte Holzwerkstoffprofi Delignit wieder.

Neue Dimension

Jüngster Zugang in der MBB-Familie ist die Firma Claas Fertigungstechnik. "Wir haben die Claas Fertigungstechnik, die jetzt bereits den Namen MBB Fertigungstechnik trägt, zum Ende des ersten Quartals 2012 erworben", erklärt der MBB-Vorstandsvorsitzende Dr. Christof Nesemeier im Gespräch mit dem AKTIONÄR. Der Sondermaschinenbauer, der im Wesentlichen in der Automobilindustrie tätig ist, dürfte die Hauptstädter operativ in den kommenden Quartalen in eine ganz neue Dimension katapultieren.

Starke Zahlen

Das belegen die heute vorgelegten Halbjahreszahlen. Umsatz und Gewinn wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert. Der Umsatz stieg um 73 Prozent auf 89,8 Millionen Euro. Das EBITDA erhöhte sich um 146 Prozent auf 10,9 Millionen Euro. Das EBIT verbesserte sich um 217 Prozent auf 8,4 Millionen Euro. Das Konzernergebnis nahm ebenfalls überproportional zu und kletterte um 151 Prozent auf 5,8 Millionen Euro. In den Zahlen ist ein Ertrag aus der Erstkonsolidierung der MBB Fertigungstechnik von 1,7 Millionen Euro enthalten. Das Ergebnis pro Aktie lag im ersten Halbjahr 2012 bei 0,89 Euro (Vorjahr: 0,35 Euro).

Auf Rekordniveau

Die neue MBB Fertigungstechnik wird zwar erst ab April in der MBB-Bilanz konsolidiert, dennoch dürfte die Nummer 6 im Portfolio schon im laufenden Jahr mindestens 100 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz bescheren. Am Ende dürfte sich der Umsatz 2012 somit auf mehr als 200 Millionen Euro verdoppeln. "Die Auftragsbestände sind auf Rekordniveau, die Qualität ist hoch. Ein schöner Kauf eines wirklich guten Unternehmens", erklärt ein sichtlich zufriedener Firmenlenker.

Hot-Stock der Woche

Auch beim Gewinn dürfen sich Börsianer auf einen Riesensatz im Vergleich zum Vorjahr einstellen. Derzeit schätzen Analysten den Gewinn je Aktie im Gesamtjahr auf 1,12 Euro (Vorjahr: 0,51 Euro). DER AKTIONÄR geht nach den starken Halbjahreszahlen davon aus, dass diese Marke sogar noch deutlich übertroffen wird. Bei der Vorstellung als "Hot-Stock der Woche" (Empf.-Kurs: 8,44 Euro) in der AKTIONÄR-Ausgabe 33/12 hat DER AKTIONÄR für 2012 noch einen Gewinn je Aktie von 1,35 Euro prognostiziert. Diese Einschätzung wird nun noch einmal überprüft und vermutlich noch einmal hochgesetzt.

Erste Engpässe

Es läuft derzeit so gut, dass Nesemeier, der sich bei der MBB Fertigungstechnik selbst als Geschäftsführer eingesetzt hat, an seine Kapazitätsgrenzen stößt. "Der Engpass ist momentan definitiv die Kapazität. Nicht die finanzielle, sondern die personelle Kapazität", so der Vorstand. Kann er die Kapazitäten wie geplant ausbauen, dürften Umsatz und Gewinn weiter dynamisch steigen.

Erfolgreiche Strategie

Bei der Suche nach neuen Beteiligungen folgen die MBB-Verantwortlichen einem stetig weiterentwickelten, standardisierten Verfahren. "Dieses garantiert eine systematische, zügige und treffsichere Auswahl attraktiver Beteiligungen", so Nesemeier. Der Beteiligungserwerb wird durch eine ungelöste Nachfolge, Finanzierungs- oder Ertragsprobleme bei der Zielgesellschaft oder auch Teilveräußerungsabsichten von Konzernen begünstigt. Entscheidend für den Erfolg ist vor allem, Unternehmen mit Wertsteigerungspotenzialen zu identifizieren und zu erwerben. Das ist MBB Industries in den letzten Jahren stets gelungen. Neben dem organischem Wachstum sind aber auch weitere Zukäufe ein Thema. "Liquide Mittel dafür sind im Konzern ausreichend vorhanden. Wir sind auch in ein paar guten Gesprächen, aber nicht nur im Umfeld der neuen MBB Fertigungstechnik", erklärt Nesemeier.

Nachhaltig im Aufwind

MBB Industries hat einiges zu bieten - vor allem viel Substanz für wenig Geld. Dass der Vorstand sein Handwerk versteht, hat er mit dem jüngsten Übernahme-Coup erneut bewiesen. Selbst nach dem Kurssprung, seit der Empfehlung im AKTIONÄR 33/12 (Empf.-Kurs: 8,44 Euro) vor gut einer Woche hat der Titel in der Spitze mehr als 40 Prozent zugelegt, ist die Aktie günstig bewertet und dürfte nach einer kurzen Verschnaufpause weiter kräftig und vor allem nachhaltig durchstarten.  
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725 Postings ausgeblendet.

25.03.21 15:01

2740 Postings, 4312 Tage ExcessCashKurspflege bei Vorwerk

Ich wäre mit Umschichtung vorsichtig. Die ersten Wochen nach Erstlisting werden die Konsortialbanken versuchen, den Vorwerk-Kurs einigermaßen stabil zu halten. Bei der aktuellen H2-Flaute schwierig!

Für MBB ist der IPO letztlich sehr ordentlich gelaufen. Der Vorwerk-Einstand wurde in 2 Jahren verdreißigfacht. Erneut eine Meisterleistung des Managements. Die Kassen sind gefüllt, und man kann sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren. D.h. Neue Zielobjekte suchen, DTS arrondieren und für den nächsten (Teil-)Exit vorbereiten...

Im nächsten Wasserstoff-Aufschwung wird dann auch Vorwerk profitieren! Kurse von 150 und 200 hier  sind also nur eine Frage der Zeit.

126 :-(  

25.03.21 15:35

104 Postings, 70 Tage Campari Orange200 ?

25.03.21 15:46

1425 Postings, 1261 Tage Teebeutel_Ich erinnere mal an Aumann

An dem damaligen Hype hat MBB kaum profitiert hat aber auch gut auf dem Deckel bekommen als Aumann dann runter ist. Wird mit Vorwerk nicht anders laufen.  

25.03.21 22:39

672 Postings, 2298 Tage sirmikeWasserstoff?

Wer bei Vorwerk nur auf das Thema Wasserstoff als Treiber blickt, erscheint mir eher kurzsichtig. Viel interessanter ist doch das "Brot- und Buttergeschäft", nämlich die Verlegung von Energietrassen. Hier entsteht ein europäisches Netzwerk, aber auch in Deutschland müssen endlich die ganzen Offshore-Windparks in der Nordsee (und zunehmend in der Ostsee) endlich mit den Industriezentren im West und Süden verbunden werden, wo der viele produzierte Strom gebraucht wird. Power-to-Gas und diese ganze Umwandlung ist ja schön und gut, aber eben auch sehr ineffizent.

Das Wasserstoffthema kommt für mich nur on top - Vorwerk hat hier inzwischen die nötige Größe und Expertise, um bei den großen Ausschreibungen zum Zug zu kommen. Wie der Deal von Evonik zeigt.  

27.03.21 18:00

141 Postings, 336 Tage TailorCobainLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 29.03.21 10:23
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: Werbung

 

 

27.03.21 18:05

3403 Postings, 5701 Tage der EibscheBjörn ist aber leider nicht mehr bei Nel, schade.

28.03.21 18:43
3

104 Postings, 70 Tage Campari OrangeMBB's börsengelistete deutsche "Peer Group"

Über MBB's Kursentwicklung bzw. aktuelle Mkt-Cap wurden in letzter Zeit (seit ich mich hier einbringe) immer mal wieder Meinungen ausgetauscht. Mehrheitlich dürfte unter den sich hier Beteiligenden die Meinung vertreten sein, dass der gegenwärtige Aktienkurs nicht den "eigentlichen" Wert der Unternehmensgruppe widerspiegelt.

Auf allen mir bekannten Finanzportalen wird zum Vergleich oft die Peer-Group der MBB herangezogen. Aufgrund vorliegender Informationen habe ich für GESCO, INDUS und MBB mal wesentliche Parameter herangezogen, um komprimiert ein Gesamtbild zu schaffen. Aurelius als größte deutsche börsengelistete Beteiligungsgesellschaft (was Umsatz und MA angeht) wurde bewusst außen vorgelassen. Da man sich dort im Großen und Ganzen auf den Erwerb von Sanierungs- bzw. Restrukturierungsfällen konzentriert, ist durch die  immer wieder auftretenden "Bad Wills" und der hohen Restrukturierungsaufwendungen, eine direkte Vergleichbarkeit mit den oben Ausgewählten nicht gegeben.

Folgende Jahres-Daten für das Jahr 2021 basieren auf Guidelines der Unternehmen bzw. Schätzungen meinerseits wo diese noch nicht vorliegen. Für MBB's EBITDA ist unterstellt, dass der "Cashberg" durch professionelles Portfolio-Mgmt eine adäquate Rendite erwirtschaftet. Für die Berechnung der Multiples wurden die Mittelwerte herangezogen. Bzgl. des Konzerneigenkapitals jeweils der INDUS- bzw.  der MBB-Gruppe wurde auf meinerseits geschätzte Daten nach Durchführung der KE bei INDUS und von Vorwerk jeweils zum 31. März 2021 abgestellt. Angenommen wurde, dass der Greenshoe bei Vorwerk voll ausgeübt wird. Und MBB somit danach 36 % an Vorwerk hält (sprich 7,2 Mio. Aktien). Bzgl. der Aktienkurse wurden die Schlussnotizen von XETRA am 26. März zugrunde gelegt.

Indus:     36,05 ?                   GESCO:     23,40 ?                     MBB:     125,50 ?

(in Mio. ?)                                            INDUS                                    GESCO                             MBB

Umsatzerlöse                              1.550 - 1.700                          400 - 420                        780 - 800
EBITDA                                               190 - 205                              36 - 37,8                         105 - 115

Konzern-EK                                         768,4                                     229,6                                740
Net Financial Debt                             430                                        33,4                                - 480

Mkt-Cap                                                969,585                               253,644                        745,558  
Zahl d. Aktien                               26,8956 Mio.                      10,8395 Mio.                5,9407 Mio.


Multiples:

EV/ sales                                               0,86                                       0,70                                  0,34
EV/ EBITDA                                          7,09                                       7,78                                   2,41

KBV                                                        1,26                                       1,10                                   1,01.

Fazit: Hinsichtlich aller ausgewählten (wesentlichen) Multiples steht MBB im Vergleich zu den beiden Anderen immer noch hinten an, obwohl MBB z. B. deutlich besser durch die Pandemie kommt. Auch findet durch die gegenwärtige Bewertung in keinster Weise die Qualität des Management ihren Niederschlag. Die beiden Gründer Freymuth und Nesemeier haben in den letzten Jahren beträchtliche Werte geschaffen. MBB verfügt über die solideste Konzernbilanz bzw. auch die Bilanz des Einzelabschlusses aller auf dem deutschen Markt gelisteten Beteiligungsgesellschaften. Auch müsste in der Bewertung zum Ausdruck kommen, dass die Gründer nach wie vor beträchtliche Anteile (> 65%) am Unternehmen halten.

Wie bereits schon früher zum Ausdruck gebracht (siehe#649) ist MBB SE (meiner Meinung nach) "die führende börsengelistete Industrieholding-Gesellschaft im deutschen Mittelstand".

MBB's Aktienkurs dürfte zukünftig immer wieder größeren Schwankungen unterliegen, da nach IPO von Vorwerk mittlerweile 3 ihrer TGen an der Börse gelistet sind. Für alle 3 täglich schwankende Börsenkurse, was natürlich direkt auf die Marktkapitalisierung bzw. den Aktienkurs von MBB durchschlägt.

Nach IPO von Vorwerk ist MBB auf dem Sprung in neue Größenordnung:

Was die Bilanzsumme angeht dürfte durch den Börsengang von Vorwerk und dem Verkauf von Anteilen an Vorwerk erstmalig per 31. März 2021 die ?-Milliarde deutlich überschritten werden. Die Marktkapitalisierung dürfte in absehbarer Zeit nachziehen. Umsatzseitig rückt dieses mittelfristige Ziel auch immer näher. Alles unter dem Vorbehalt, dass nicht gravierende negative Ereignisse eintreten. Umsatzseitig könnte die Umsatzmilliarde bestimmt früher realisiert werden, aber Nesemeier und Freymuth sind mit Zukäufen sehr wählerisch bzw. abwägend, die Einkaufspreise müssen stimmen.

Persönlich rechne ich mit 1 - 2 weiteren Akquisitionen in diesem Jahr, abhängig vom weiteren Pandemieverlauf. Zur Ausbalancierung des Portfolios wäre es ideal, wenn sich eine neue Beteiligungslinie realisieren ließe.  

28.03.21 20:06

3320 Postings, 5349 Tage allavista@Campari Orange

Der echte Anteil von MBB an Vorwerk, sind ja nach der Witwe 32,4  %, oder seh ich das verkehrt?

Hast Du das Cashmäßig entsprechend auch berücksichtigt in Deiner Berechnung?

Denke das wir zur Analystenveranstaltung auch n update in der Präsentation sehen werden und entsprechende Zahlen..  

29.03.21 12:15
2

104 Postings, 70 Tage Campari OrangeTochter Delignit für 2021 zurück auf Track

Ist ietzte Woche den IPO von Vorwerk vor Augen untergangen, bei mir zumindest.

Delignit erwartet deutliches Wachstum, "für das laufende Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von mehr als 67 Mio. EUR bei einer auf die Betriebsleistung bezogenen EBITDA-Marge von mindestens 9 %."
DGAP-News: Delignit AG / Schlagwort(e): Prognose/Jahresergebnis Delignit bestätigt Finanzzahlen 2020 und erwartet deutliches Wachstum für das Geschäftsjahr ...
 

29.03.21 17:20
1

672 Postings, 2298 Tage sirmikeMBB / Gesco / Indus

Interessanter Peergroup-Vergleich und erwartbares Ergebnis zugunsten von MBB. Dabei sind sogar noch ein paar weitere Pluspunkte im Vergleich anzumerken.

1. Indus hat hohen Godwill in der Bilanz, während Gesco und MBB dies unterlassen. MBB gibt ja ohnehin kaum Geld für die Übernahmen aus.

2. Gesco und Indus haben beide ihre Automotive-Aktivitäten verkauft/geschlossen und hier viele Millionen versenkt. MBB musste Aumann auch kräftig abwerten, aber... (a) man hatte für Claas und Aumann (die heutige Aumann AG) kaum Geld bezahlt und dann mit dem Börsengang und den nachfolgenden weiteren Aktienverkäufen seinen Einsatz um 3.000 Prozent wieder reingeholt. Die Abschreibungen waren zwar ärgerlich aber deutlich geringer als das, was man zuvor an Cash reinbekommen hatte (durch IPO und Aktienverkäufe). Zwischenzeitlich hat man sogar den Aumann-Anteil von 36% wieder auf 40% erhöht und das quasi zu Tiefstkursen.

Also auch im Hinblick auf den Track-Record muss sich MBB keinesfalls hinter Gesco und/oder Indus verstecken. Auch deshalb notiert MBB am Allzeithoch, während Indus und Gesco da noch einen Weg vor sich haben...  

31.03.21 14:54

104 Postings, 70 Tage Campari OrangeVorwerk's Mkt-Cap über 1 Mrd ? und deutlich!

Ist zu hoffen, dass es nachhaltig ist.

Die Mkt-Cap von MBB ist jetzt durch Anteil an Vorwerk (akt. Wert 7,2 Mio. * 52,5 ? = 378 Mio. ?) und den "Mount Everest in Cash" (ca. 380 - 390 Mio. ? net cash in der MBB SE) nahezu abgedeckt. Den Rest gibt es umsonst. Kann mir nicht vorstellen, dass das auf Dauer so bleiben wird.

Hinweis: 1 ? Änderung im Kurs von Vorwerk bedeutet 1,2 ? mögliche Änderung im Kurs von MBB (da 7,2 Mio. Aktien / 5,9407 Mio. Aktien). Die Volatilität in MBB-Aktien wird in Zukunft bestimmt zunehmen.

@allavista:
Ja, das ist absolut richtig. Faktisch hält MBB 32,4 %. Hinsichtlich der Berechnungen habe ich mich an die Konsolidierungs-"mechanismen" von MBB gehalten, damit ist Vergleich zu den Zahlen, die MBB in naher Zukunft berichtet, gegeben.  

31.03.21 16:04

386 Postings, 267 Tage moneymakerzzzvorwerk

markt wäre wohl bereit gewesen die 51 zu bezahlen - dann wäre der Kurs wohl deutlich höher. so ist es zwar auch bei 51 - nur das ist dem Markt egal...muss ich nicht verstehen. naja.  

02.04.21 19:44
1

59 Postings, 3096 Tage nussi123Mbb se

Fragen und Chancen: Meine Meinung:

Chancen:

- Dividende von MBB wird vermutlich wie in den Jahren auf dem man auf einem Cashberg saß und keine geeigneten Übernahmenkandidaten finden konnte verdoppelt und wird dieses Jahr mindestens so 1,45€ pro Aktie betragen.
- MBB sucht nach Unterbewerteten Unternehmen in die sie Investieren können, tja, MBB ist nach SOTP Sicht selbst deutlich unterbewertet, also liegt ein Aktienrückkaufprogramm doch nahe.
- Ein Aktiensplit liegt bei dem Kurs doch auch im bereich des möglichen, und würde die Aktie dadurch optisch billiger aussehen lassen und eventuell mehrwehrt für die Altaktionäre schaffen.
- Vorwerk ist mit der Marketcap und dem im vergleich zu MBB hohen Freefloat ein Kandidat für den SDAX. ( was ETF´s und Fonds die den SDAX spiegeln wollen zum Kauf verpflichten würde )
- Cashberg kann jederzeit für interessante Addon Akquisitionen und Übernahmen hergenommen werden.
- Mit DTS wird eine weitere Tochter in den nächsten zwei Jahren an die Börse gebracht werden und der Wert dadurch sichtbar werden.
- Aumann wird von einer Belebung der Wirtschaft und der Automobil und Maschinenbaubrache überproportional Profitieren.
- Delignit erweist sich als sehr Wirtschaftskrisenresistent und wächst wieder deutlich.
- MBB will selbst in den SDAX.

Meine Meinung.

Risiken:

- Vorwerk erfüllt die Erwartungen nicht.
- Für eine SDAX aufnahme muss der Freefloat erhöht werden und Nesemeier und Freimuth müssen Aktien verkaufen. ( wirkt im ersten moment so als würden sie nicht mehr an das Unternehmen glauben und der Kurs wird kurzfristig stark belastet ).
- Kleinere Töchter kommen wegen Anhaltender Wirtschaftskrise in Schieflage ( am ehesten OBO ).
- Aumann wird durch anhaltende Wirtschaftskrise und Krise im Automobilsektor stark belastet.
- Managment von MBB beschließt selbst in den Ruhestand zu gehen. ( Nachfolgeproblem )
 

06.04.21 23:03
1

104 Postings, 70 Tage Campari OrangeAusgehend vom heutigen SK 129,40 ? auf Tradegate

meiner Meinung nach mehr als 35 % Potential auf fairen Wert von 178 ? (Ausgangsbasis SOTP-Berechnung vom 9. März, siehe Beitrag # 697, konservativ gerechnet (untere Range 183 ? abzgl. 5 ? Kosten für Börsengang).

Oder umgekehrt ausgedrückt, MBB notiert derzeit mit knapp 28 % Abschlag zum fairen Wert.

Berechnung basiert auf derzeitigem Unternehmensportfolio. Hier ist keine Phantasie eingepreist, dass aufgrund des sehr guten M&A-Umfeldes und des hohen Cashberges mgw. 1 - 2 Akquisitionen in 2021 hinzukommen könnten.

In den letzten Tagen bewegte sich der Kurs in einer engen Range zwischen 128 - 131, 80 ?. Es könnte durchaus sein, dass der Markt auf den GB 2020 - mit detaillierten Zahlen und Ausblick für 2021 - wartet. Eine neue Präsentation bzgl. der MidCap Conference bei Jefferies letzte Woche wurde auf der Website bisher nicht veröffentlicht. Genauso gut kann noch sein, dass auch der Bericht Q1/2021 abgewartet wird, um zu sehen, wie sich der Börsengang von Vorwerk in den Zahlen der GuV und Bilanz per Ende März abbildet.
Bin gespannt, wann der Deckel wegfliegt.

@moneymakerz
Gäbe es das komplexe Gesellschaftskonstrukt in der Vorwerk-Gruppe nicht (d.h. hätte Frau Vorwerk ihre Anteile an der KG SE auch in die Group SE eingebracht) würde das komplette Ergebnis der KG SE und ihrer Töchter in die Group SE durchschlagen. Für diesen Fall hätten die Zahlen beim Börsengang (mgl. Ausgabekurs bzw. mgl. Mkt-Cap) c.p. um den Faktor 100 / 89,93 besser ausgesehen. Für MBB selbst hätte sich nichts geändert (aus den 66,67 % Anteil wären dies dann 60 % am etwas größeren Kuchen gewesen). Die Marktkapitalisierung wäre dann heute (SK 52,90 ? * 20 Mio. * 100 / 89,93) 1.1765 Mrd. ?.
Für die Milliarde ? ("Unicorn") vor Börsenstart hätte es aber trotzdem ganz knapp nicht gereicht.

Alles nur meine persönliche Meinung.
 

11.04.21 18:20

104 Postings, 70 Tage Campari Orange15-jähriges Börsenjubiläum vor Augen!

Am 9. Mai 2006 kam MBB im Entry Standard / Freiverkehr auf das Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse, d.h. in knapp 4 Wochen steht das 15-jährige Kapitalmarktjubiläum an. MBB's Historie (und ihrer Vorgängergesellschaften) fusst auf der Nesemeier & Freimuth GmbH, die die beiden im Jahre 1995 gründeten. D.h. letztes Jahr hatten die Gründer Freimuth und Dr. Nesemeier bereits schon "silberne Hochzeit".

Im vorletzten Beitrag (siehe #739) wurde das Nachfolgeproblem ("Management von MBB beschließt selbst in den Ruhestand zu gehen") als eines von möglichen Risiken genannt.

Hierzu möchte ich gerne meine Sicht der Dinge kurz kundtun. Ich glaube nicht, dass dies in den nächsten Jahren (vor 2025) ein ernsthaftes Risiko für MBB darstellt (Die beiden Gründer - beide Jg. 1965 - sind im besten Alter.):

Gründe

- MBB ist dabei in Größenordnungen vorzustoßen (Marktkapitalisierung und Umsatzerlöse nicht mehr weit von ?-Milliarde entfernt), wo es langsam richtig Spaß machen dürfte. Man muss sich nur einmal den Kreis der größeren Aktionäre der vor etwas mehr als 2 Wochen an die Börse gebrachten Tochter Vorwerk anschauen. Und da sind große angelsächsische Namen dabei. Das Netzwerk der MBB dürfte damit deutlich internationaler werden. Auch das Interesse internationaler Investoren an der MBB selbst dürfte zukünftig zunehmen. MBB steht vor dem Aufstieg in eine andere "Liga". Die Reise der "MBB" ist noch lange nicht zu Ende. In einem nicht allzu fernen BRN-Interview sagte Dr. Nesemeier mal "die Geschichte der MBB ist eine Wachstumsgeschichte... das aggressive Wachstumstempo der Vergangenheit ist klar auch Ziel in der Zukunft". Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden ein unvollendetes Werk zurücklassen und auf halber Strecke aussteigen. Dr. Nesemeier läuft Halbmarathon (Interview in der Welt, siehe #649). Ausdauersportler sind zähe Leute und die wollen das Ziel erreichen. Sein "persönliches" Ziel mit MBB kennen wir nicht und das wird er auch nie kommunizieren. Ehrlich gesagt, würde ich das auch nicht tun.

- Letztes Jahr aufgelegtes Aktienoptionsprogramm mit exponentieller Anreizwirkung  (HV 2020: 240.000 Optionen für 1. und 2. Führungsebene, Verwässerungseffekt von bis zu 4 %, "Deckel" bei 199 ? ) dürfte sicherstellen, dass im Mgmt-Team in den nächsten Jahren keine größeren Abgänge zu verzeichnen sein dürften. Grund: Wartefrist von 4 Jahren und einem Werktag beginnend ab dem Tag der Ausgabe. Dürfte interessant sein, im GB 2020 (kommt am Freitag 16. April) zu lesen, wieviel Optionen ausgegeben wurden und wie sie sich auf die einzelnen Personen verteilen.

- Herrn Dr. Nesemeier selbst scheint es richtig Spaß zu machen. In 2020 hat er seinen Anteil durch Kauf von über 80.000 Aktien (schätze im Durchschnitt zu 55 - 62 ? pro Aktie, war mir zu aufwendig die vielen Transaktionen aufzuaddieren) von knapp 32 % auf über 33 % aufgestockt. Allein dieser "kluge Schachzug" brachte ihm eine Vermögensmehrung von über 5 Mio. ?.

Es wurde ja schon öfters ein Vergleich von MBB zu Berkshire Hathaway gezogen. Warren Buffett ist jetzt 90 Jahre alt. Im Vergleich zu ihm hätten die beiden Gründer immer noch 35 Jahre Zeit, die etwas größer gewordene "Eiche" MBB weiter zu hegen und zu pflegen.
Und sollte es wirklich so sein, dass die beiden Gründer kürzer treten wollen, glaube ich nicht das sie sich komplett verabschieden werden.

Die MBB wird von den Gründern immer als ihr Baby bezeichnet, solch eine Verantwortung bleibt ein Leben lang.
 

12.04.21 20:09
1

104 Postings, 70 Tage Campari OrangeSDAX Ranking per Ende März 2021

Eine Aufnahme der MBB in den SDAX scheint immer näher zu rücken. Wie der EXCEL-Datei (SDAX_RKC.20210331.xls) SDAX v. 7. April auf der Website des Link zu entnehmen ist, befindet sich MBB nach Free Float Mkt-Cap bereits auf Platz 172 und nach Turnover auf Platz 171. Nimmt man das Kriterium "Free Float Mkt-Cap" befindet sich das letzte Mitglied (hier Leoni AG) im Ranking auf Platz 168. Es ist also nicht mehr weit und nur noch eine Frage der Zeit. Meiner Meinung nach dürfte es nicht nötig sein, dass der Free Float dauerhaft erhöht werden muss. Ein wenig erhöhte tägliche Liquidität in der Aktie und eine ggü. per Ende März 15 - 20 % erhöhte Marktkapitalisierung dürften wahrscheinlich schon ausreichen, den Sprung in den SDAX zu schaffen. Das Ganze muss natürlich auch immer relativ im Vergleich zu den anderen mit betrachtet werden. Würden wie früher seitens der Deutsche Börse AG für Jedermann zugänglich die detaillierten Zahlen veröffentlicht werden, könnte man dies selbst berechnen. Leider werden nur noch Rankings veröffentlicht.

Gemäß der Deutsche Börse AG: "Die Auswahl basiert auf der Free Float-Marktkapitalisierung und dem 12-Monats-Orderbuchumsatz. Der SDAX® wird nach der Free Float-Marktkapitalisierung gewichtet, wobei kein Unternehmen mehr als 10 % des Index ausmachen darf."
 

13.04.21 17:46

2740 Postings, 4312 Tage ExcessCashOb die Dividende wieder verdoppelt wird?

Nach dem Aumann IPO wurde die Dividende 2 Jahre in Folge verdoppelt.
Vergleichbares wäre nach dem jüngsten Vorwerk cash in wieder eine schöne Sache.

80 Cent x 2 wären angemessen.

134
 

13.04.21 18:41

3320 Postings, 5349 Tage allavistaDividendenverdopplung auf 1,60

wär n Prozent. Würd sicher der ein oder andere gern sehn, ich brauchs nicht.

Sollen mit dem Geld lieber ne zweite Vorwerk, Aumann etc.. kaufen..

Mal schaun was man zu Aumann so sagt..

Weiß einer was durch den Verkauf Vorwerk, an Steuern anfällt. Werden wir ja erst mit dem Q1 Bericht sehen. Vlt. gibts ja auch n Interview, schöne Präsi, mal schaun

Schönes Langzeitinvest, mit gut schlafen Garantie..  

13.04.21 21:04
1

104 Postings, 70 Tage Campari OrangeVeräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Anteilen

an Vorwerk entstehen auf Ebene der Muttergesellschaft MBB SE. Diese bilanziert nach HGB. Die Handelsbilanz ist somit maßgeblich für die Steuerbilanz. Nach meinem etwas "älteren Wissen" sind bei Holdingesellschaften (Beteiligungsgesellschaften) die anfallenden Steuern aus Veräusserungsgewinnen durch Anteilsverkäufe an Beteiligungen überschaubar (ist aber ohne Gewähr). Um einen Anhaltspunkt zu haben, lohnt sich ein Blick in den Einzelabschluß der MBB SE (siehe Link zum Unternehmensregister am Ende des Beitrages) aus 2017 (dem Jahr des IPO von Aumann). In diesem Jahr gab es auf Ebene der MBB SE auch beachtliche Veräusserungsgewinne (in den sonstigen betr. Erträgen der GuV enthalten). Die steuerliche Belastung und somit auch Liquiditätsabfluß für MBB war in 2017 somit sehr überschaubar. Die steuerliche Gesetzgebung ändert sich ja permanent. Bin kein Steuerexperte und somit diesbezüglich auch nicht auf dem aktuellen Stand.

Dividenden bei MBB stehen für mich nicht im Vordergrund. Würde es begrüßen, wenn Mittel im Unternehmen weitere Investitionen bleiben. Das dürften die beiden Gründer jedoch anders sehen.

Heute Abend gab es eine AdHoc-Meldung von Aumann, zum Ergebnis 2020 und Ausblick 2021. Aktienkurs Aumann im Moment nachbörslich deutlich im Minus.

http://www.finanztreff.de/news/...z-und-17-mio-eur-bereinigt/24241972
 

14.04.21 20:17

95 Postings, 678 Tage HaZweiMBB SE erhöht Dividende / Umsatzwachstum für 2021

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/...umsatzwachstum/?newsID=1435395

MBB SE erhöht Dividende und erwartet für 2021 weiteres Umsatzwachstum

Berlin, 14. April 2021 - Der Verwaltungsrat und die Geschäftsführenden Direktoren der MBB SE (ISIN DE000A0ETBQ4) haben heute beschlossen, der für 8. Juni 2021 geplanten und virtuell stattfindenden Hauptversammlung eine Erhöhung der Basisdividende von 0,70 ? auf 0,88 ? pro Aktie vorzuschlagen. Vor dem Hintergrund des erfolgreichen Börsengangs der MBB-Tochter Friedrich Vorwerk soll zusätzlich zur Basisdividende eine Zusatzdividende von weiteren 0,88 ? pro Aktie vorgeschlagen werden. In Summe läge die Dividende damit bei 1,76 ? pro Aktie.

Im Geschäftsjahr 2020 konnte MBB den Umsatz um 16,4 % auf 689,2 Mio. ? steigern. Das bereinigte EBITDA wuchs dabei um 26,8 % auf 85,7 Mio. ?, was einer EBITDA-Marge von 12,5% entspricht. Zum 31. Dezember 2020 verfügte die MBB-Gruppe über Nettofinanzmittel von 252,6 Mio. ?, wovon 182,5 Mio. ? auf die Holding MBB SE entfielen. Durch den Börsengang von Friedrich Vorwerk ist die finanzielle Ausstattung nochmals signifikant gestärkt worden.

Für das Geschäftsjahr 2021 plant MBB den Wachstumskurs fortzusetzen. Insbesondere auf Grund der erfreulichen Entwicklung des Segments Service & Infrastructure, zu dem die Unternehmen Friedrich Vorwerk und DTS gehören, erwartet MBB den Umsatz im laufenden Geschäftsjahr auf 720 Mio. ? steigern zu können. Die bereinigte EBITDA-Marge wird dabei voraussichtlich zwischen 10-12 % liegen. MBB sieht nicht zuletzt durch die eigene finanzielle Stärke beste Voraussetzungen, um auch durch den Zukauf neuer Tochterunternehmen weiter zu wachsen.

Der vollständige Geschäftsbericht 2020 wird am 16. April 2021 unter www.mbb.com/ir/berichte veröffentlicht.  

15.04.21 12:28

2740 Postings, 4312 Tage ExcessCashCash is a fact, Dividende 1,76

Sehr schön! Bei 400 mio net cash in der Holding sind 10 Mio Ausschüttung an die Aktionäre mehr als vertretbar. Zum Glück bin ich da mit unseren Hauptaktionären auf einer Linie. Stetige Liquiditätsströme aus value investments machen für Langfristinvestoren einen Gutteil der Performance, erleichtern das Diversifizieren oder versüßen einfach das Leben.

Ich bin sogar recht sicher, dass in nicht allzulanger Zeit ein ARP initiiert wird, bei dem sich die beiden Gründer (siehe Aumann IPO) wieder zig Milliönchen EUR fürs private Geldsäckchen gönnen. Sie halten ja noch ca. 64%, da kann man das Spiel noch mehrfach machen, ohne das Steuer aus der Hand zu geben.

Habt ihr Aumann gesehen? Traurig  :-((

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16.04.21 21:39

3320 Postings, 5349 Tage allavistaInterview BRN

Herr Dr. Christof Nesemeier (Chief Executive Officer) im Gespräch mit Peter Heinrich
 

19.04.21 17:46

104 Postings, 70 Tage Campari OrangeZfsg und Einschätzungen zur MBB-Gruppe

Ist die nächste Akquisition ein Green Deal?

Teile die Auffassung: "die Prognose dürfte zum jetzigen Zeitpunkt eher zurückhaltend gewählt sein."

"MBB: Klassischer Evergreen"

https://boersengefluester.de/mbb-klassischer-evergreen/  

20.04.21 18:31

104 Postings, 70 Tage Campari OrangeInsiderkäufe im Volumen von 562 T?

zw. 16. - 20. April von CIO Dr. Mang.

4.200 Aktien zu Ø 133,90 ?. Starkes Commitment!!

Wenn da nicht bald positive News anstehen.

 

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