wegen der Sonnengarantie; so auch diesmal. Wie so üblich ab etwa 600 m Seehöhe reißt es, mehr oder minder, plötzlich auf und man steht im gleißenden Licht. Beim Blick abends auf die PVA-Anlage zeigte mir, dass es am Heimatstandort ganztags nebelig gewesen sein muss. Das gibt einen zusätzlichen Dank- barkeitsschub für den schönen Tag.
211,60 km, ohne Nahrungszufuhr, was bei den verhältnismäßig tiefen Temperaturen bemerkenswert ist und von einem guten Fettstoffwechsel zeugt, obschon der Fettanteil am Körper zu hoch ist. Aber wir sind ja keine 20 mehr, auch keine 30 ..... :-(
Hier am Fohnsee, innerhalb eines postglazialen Eiszerfallfeldes (schon wieder ein aus der Hüfte generierter Begriff, ob er ganz korrekt ist ? wen interessierts :-). Das ist ein Bereich, in dem nach Rückzug des Hauptgletscherarms größere Gletscherreste so vor sich hin schmolzen und die kleine Seenplatte der "Osterseen" bildeten, wovon der Fohnsee ein kleiner Teil ist. Man kann den See auf beschaulichem Wanderweg halb umrunden und anschließend auf verschiedenen Wegen auch noch andere Teil-Seen abgrasen. Zur Zeit in "Indian Summer"-Manier und im Hintergrund bei den Birken blinzelt man in die Sonne, jedoch immer mit etwas Zeit- druck im Kopfe und alsbald wuchtet Mr. Burns sein Radl Richtung Weilheim und rüber Richtung Murnau und im Bogen zurück nach Penzberg. Danach an Loisach und Isar via Wolfratshausen den Straßlacher Berg erklommen, durch den Perlacher Forst, am FC Bayern Hauptquartier vorbei, den Harlachinger Berg runter, Tierpark passiert, vorbei an St. Maximilian und St. Lukas, Museum, Englischer Garten ...... Do wars dann scho ziemlich koid (5 Grad), aber auch heute war ich perfekt adaptiert und musste nur minimal, an den Zehen- und Fingerspitzen, der nächtlichen abrupt einsetzenden Kälte Tribut zollen.
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