Deshalb gings Runter,offiziell Aktien NYSE/NASDAQ Schluss: Leichter - Hoher Ölpreis belastet NEW YORK (dpa-AFX) - Ein anhaltend hoher Ölpreis hat die US-Börsen am Donnerstag tiefer in die Verlustzone rutschen lassen. Der Ölpreis war nach der Bekanntgabe erneut gesunkener US-Erdgasvorräte auf ein Sechs-Wochen-Hoch geklettert.
Der Dow Jones stieg bis Handelsschluss um 0,58 Prozent auf 10.617,78 Punkte. Der S&P-500-Index gewann 0,40 Prozent auf 1.187,70 Zähler. An der NASDAQ legte der Composite-Index um 0,62 Prozent auf 2.092,53 Zähler zu. Der NASDAQ 100 gewann 0,80 Prozent auf 1.565,78 Punkte.
"Neben dem hohen Ölpreis hat auch die gesenkte Prognose von Verizon die Stimmung getrübt", sagte ein Händler. Der Telekomkonzern erwartet im Geschäftsjahr 2005 wegen höherer Kosten für ausscheidende Mitarbeiter und des Verkaufs von Geschäftsbereichen einen geringeren Überschuss. Die Aktien verloren Prozent auf Dollar.
General Motors (GM) verloren 2,79 Prozent auf 37,32 Dollar. Der weltgrößte Autokonzern erwartet im Geschäftsjahr 2005 einen auf 4 bis 5 US-Dollar je Aktie sinkenden Gewinn.
Deutlich nach oben ging es für die Aktien von Apple . Der US-Computerhersteller hatte seine Ergebnisse im ersten Geschäftsquartal vor allem dank seines Musikplayers iPod unerwartet stark auf ein Rekordniveau von 0,70 Dollar je Aktie nach 0,17 Dollar im Vorjahr gesteigert. Analysten der Bank of America erhöhten daraufhin ihre Empfehlung von "Neutral" auf "Buy". Apple-Aktien stiegen um 6,63 Prozent auf 69,80 Dollar.
Negativ nahmen Anleger hingegen die jüngsten Pfizer-Meldungen auf. Die Pfizer-Titel gaben um 2,69 Prozent auf 25,33 Dollar nach. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte Werbeanzeigen des Pharmakonzerns für seine umstrittenen Schmerzmittel Celebrex und Bextra als irreführend bezeichnet. Im Streit um den Blutfettsenker Sortis in Deutschland geht der weltgrößte Pharmakonzern laut der "Süddeutschen Zeitung" indes in die Offensive. Einigen Patienten wolle der US-Konzern die Mehrkosten erstatten, die ihnen durch geänderte Vorschriften seit Januar entstünden, schreibt das Blatt (Freitagausgabe).
Trotz einer optimistischen Prognose fielen die Titel von Home Depot 1,11 Prozent auf 41,73 Dollar. Die weltgrößte Baumarktkette rechnet im nächsten Geschäftsjahr dank einer erfolgreichen Umstrukturierung und Diversifizierung mit einem Umsatz- und Gewinnplus. Cisco drehten in die Verlustzone und gaben um 0,79 Prozent auf 18,78 Dollar nach. Der weltgrößte Netzwerkausrüster will für 450 Millionen Dollar in Aktien den WLAN-Spezialisten Airespace übernehmen.
US Airways verloren 3,09 Prozent auf 11,29 Dollar. Die in einem Insolvenzverfahren stehende Fluggesellschaft hat sich mit der staatlichen US-Behörde ATSB auf eine Verlängerung eines staatlichen Kreditgarantie-Abkommens bis zum 30. Juni 2005 geeinigt.
Sun verloren 0,65 Prozent auf 4,58 Dollar. Nachbörslich gab das Unternehmen bekannt, dass der Umsatz im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal (Ende Dezember) überraschend gesunken ist. Die Gesellschaft erzielte aber wie von Analysten erwartet einen Gewinn je Aktie von 0,01 Dollar./mw/sb Quelle: dpa-AFX Gruss Nostra2
|