Tesla Motor Inc. - Flop oder Top?

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neuester Beitrag: 05.08.20 08:38
eröffnet am: 07.07.10 00:38 von: garuhape Anzahl Beiträge: 5115
neuester Beitrag: 05.08.20 08:38 von: Mondrial Leser gesamt: 356044
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07.07.20 22:48
3

771 Postings, 826 Tage sagittarius aman muss

Ja auch den Frust der hier negativ eingestellten Tesla gegenüber verstehen.

(ua. seemaster propagierte hier einen all in short Einstieg bei 450, alles weiter hinten zu lesen..)

Bei dem heutigen Kurs wäre mir da natürlich auch speiübel.

Aber weder Tesla noch Elon musk sind schuld das ihr hier Geld verloren habt.  

07.07.20 22:49
1

1038 Postings, 1006 Tage Teebeutel_Gut

Dann kauf weiter die Aktien, steht dir frei. Ein Vorteil hat Tesla nun aber wirklich, bei der hohen MKT macht eine 5% KE überhaupt nichts aus, spült aber 10 Mrd in die Kassen. Fake it until you make it.  

08.07.20 10:33

2755 Postings, 555 Tage NeutralinskyP r e i s v e r f a l l der TESLA-Listenpreise:

bei dem M3 LR AWD normal d.h. ohne P (mit rd. 2/3 am häufigsten bestellt; siehe www.bafa.de )

12'18: 48.655 € netto Standardfarbe schwarz, excl. EnhancedAutoPilot x.xxx €, alte Hardware 2.5
??'19: 46.050 € netto
??'19: 43.185 € netto
07'19: 44.025 € netto Standardfarbe weiß, incl. EnhancedAutoPilot, neue Hardware 3.0
11'19: 45.454 € netto
03'20: 45.202 € netto
07'20: 44.828 € netto

Da wurden die "early adopter"* aber mal richtig geschröpft/die Konsumentenrente abgeschöpft !
*das sind diejenigen, die tw. schon Anfang April 2016 1.000 Euro angezahlt hatten...
und ab Fr.21.12.'18 bestellen durften, jedoch praktisch ohne Vorteil,
denn der Konfigurator wurde nur 2 Wochen später bereits am Fr.4.1.'19 für alle geöffnet;
wenn bei denen das sog. Matching besser passte,
bekamen die Q1 oder Q2 deren neue Mittelklasse-Limo. noch vor den frustrierten Frühreservierern.

(Quellen: www.archive.org www.tesla.com )  

08.07.20 10:43
2

1004 Postings, 7352 Tage pottiNeues Kursziel 735Dollar !

Das durchschnittliche Kursziel von 32 befragten Analysten liegt bei 735 Dollar in den nächsten 12 Monaten. Ausgehend vom aktuellen Kurs entspricht dies einem Abwärtspotenzial von 39 Prozent. Die optimistischste Schätzung beläuft sich auf 1.525 Dollar, die pessimistische Schätzung auf 246 Dollar.

https://de.investing.com/news/stock-market-news/...erbewertet-2024782

 

08.07.20 15:06
3

24614 Postings, 7036 Tage Tony Ford#4854 Analystenschätzungen ...

wirken zumeist kontraindikativ.

D.h. ein niedriges Kursziel zeigt, dass so manch hinter Analysten stehende größere Investoren ( Banken, Fonds, etc. ) noch auf den Tesla-Zug aufspringen wollen.

Denn es ist logisch, dass ein Großinvestor, welcher zukaufen möchte, nicht gerade Eurphorie verbreitet, u.a. um eben den eigenen Kaufkurs nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Ergo wird eher tief gestapelt, solange bis man das gewünschte Investitionsniveau erreicht hat.
Erst dann steigen die Kursziele, wird die Aktie gepusht, um dann wieder kontraindikativ Gewinne mitzunehmen.  

09.07.20 08:27

2755 Postings, 555 Tage Neutralinsky@tonyford #4855 I.

A.J. von M.S.:
. . Er selbst denkt ständig neu. Nach den überraschend starken Q2-Zahlen hatte er etwa sein Szenario für den Bull-Case auf 2.070 Dollar angehoben. *Doch wichtig dabei: die Wahrscheinlichkeit, dass dies eintrifft, gibt er nur mit drei Prozent an.
Doppelt so wahrscheinlich ist das Bear-Case-Szenario mit Kursziel 281 Dollar, sobald 2021 die Nachfrage einbreche und sich der Kurs von Tesla an der Bewertung anderer Autohersteller orientiere.
Hauptszenario mit einer Wahrscheinlichkeit von 46 Prozent ist der Base-Case mit einem Kursziel von 740 Dollar, was immerhin eine Verdopplung der Tesla-Verkäufe auf knapp 0,9 Millionen Autos im Jahr 2022 unterstellt. . . .
!
(Quelle: https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...=TRtvHrugxEKV2n-qR2P-ag )
interessant...

PS: Den letzten Satz, insbesondere die dortige Absatz-Annahme, halte ich für realistisch.  

09.07.20 08:28

2755 Postings, 555 Tage Neutralinsky@tonyford #4855 II.

. . . Der bekannteste Tesla-Analyst ist zugleich der ehrlichste der Welt. Adam Jones von Morgan Stanley relativiert nun die von Analysten bestimmten Kursziele mit folgendem Kommentar in seinem jüngsten Research: "Wenn ich Dich in einen Raum mit einem Excel-Spreadsheet einsperre und Dich bitte, mit einer 500-Milliarden-Dollar-Discounted-Cash-Flow-Bewertung für Tesla herauszukommen - könntest Du es wahrscheinlich tun." Man müsse nur für 2030 rund zehn Millionen Elektroautos prognostizieren sowie etwa zehn Milliarden Dollar zusätzliche Software-Umsätze und das Wunschkursziel sei perfekt. . . .
!
(Quelle: bekannt; )
sehr interessant...  

09.07.20 08:29
3

2755 Postings, 555 Tage Neutralinsky@tonyford #4855 III.

. . . Wird Tesla wie Apple?
Den aktuellen Hype kann Adam Jones trotz vieler Szenarien, die ihm durch den Kopf gehen, schwer nachvollziehen. Die Aktie werde mit dem 30-fachen Nettogewinn des Jahres 2030 (!) bewertet. Tesla erlöse derzeit ein Prozent der weltweiten Autoumsätze und erziele null Prozent der Branchengewinne - doch stelle aktuell 30 Prozent der Gesamtmarktkapitalisierung der Autohersteller dar.
Der Kurs sei selbst mit sehr optimistischen Schätzungen von Auto-Verkäufen nicht mehr zu rechtfertigen - Investoren, die jetzt noch kaufen, würden vielmehr bereits enorme zusätzliche Umsatzströme aus neuen Services antizipieren. . . .
!
(Quelle: bekannt; )
sehr interessant...  

09.07.20 10:32
4

24614 Postings, 7036 Tage Tony Ford#4858 ...

Wie ich bereits schrieb, Kapitalmärkte funktionieren nicht nach einer Gewinnlogik, sondern spielen vor allem längerfristige Perspektiven eine Rolle.

Nicht zu vergessen Elon Musk, der vergleichbar mit Leuten wie damals bei Apple Steve Jobs, es schafft, Menschen von der Marke Tesla zu überzeugen. Wobei mich persönlich Tesla mittlerweile nicht mehr überzeugt, weil es mir zu sehr in Richtung "Apple", d.h. SchickiMicki geht und der Umweltaspekt mehr Vermarktungsargument als Unternehmensphilosophie ist.

Doch nüchtern betrachtet sehe ich ein Unternehmen wie Tesla, welches Jahr für Jahr Milliardenbeträge in neue Fertigungsstrecken investiert und seit Jahren am Limit expandiert.

Auf der anderen Seite sehe ich altbewährte Hersteller wie u.a. auch VW, welche es seit Jahren kaum noch schaffen ihre Fertigungsstrecken gut auszulasten und zunehmend auf Halte produzieren. Altbewährte Hersteller die den Weg der Umstrukturierung weg von Verbrennungsmotoren hin zu Elektromobilität erst begonnen haben, weil sie bis auf wenige Ausnahmen ( z.B. Renault, Nissan ) den Wandel verpennt haben.
Diese Umstrukturierungen werden dazu führen, dass jene Hersteller auf Jahre konsolidieren werden, man vermutlich einen Großteil der Fertigung in tote Tochtergesellschaften abstoßen wird.
All dies wird auf Jahre belastend wirken.

Tesla hingegen muss sich mit solch Altlasten nicht plagen und kann sich voll und ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Bereits Heute ist es so, dass Tesla in vielen Teilen der Entwicklung deutlichen Vorsprung hat und dieser Vorsprung in den vergangenen Jahren eher größer als kleiner geworden ist, eben bedingt der Tatsache, dass Tesla sich allein auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann und zudem die Stukturen noch nicht so eingeschliffen sind, was Tesla insgesamt wandlungsfähiger und flexibler macht.

Man stelle sich vor, Tesla würde nicht Milliarden in neue Fertigungsstrecken stecken, dann würde Tesla bereits Heute jährlich Milliarden Gewinne erzielen.  

09.07.20 11:20
1

2755 Postings, 555 Tage Neutralinsky@tonyford #4859

Zitat: . . . Doch nüchtern betrachtet sehe ich ein Unternehmen wie Tesla,
welches Jahr für Jahr Milliardenbeträge in neue Fertigungsstrecken investiert . . .
?

TonyF.;
dann zeige uns doch einfach Mal an Hand der Bilanzen:

wo genau sind Mrd. $ Anlagevermögen-Investitionen 2019+2020 in die CHINA-GigaFactory,
wo genau sind Mrd. $ Anlagevermögen-Investitionen 2019+2020 für die MY-Einführung 2020,
wo genau sind Mrd. $ Anlagevermögen-Investitionen 2016+2017 für die M3-Einführung 2017,
wo genau sind Mrd. $ Anlagevermögen-Investitionen 2014+2015 für die MX-Einführung 2015,
wo genau sind Mrd. $ Anlagevermögen-Investitionen 2011+2012 für die MS-Einführung 2012.  

09.07.20 11:43
1

129 Postings, 383 Tage Maxlf@TF Neu

Ja wo sind sie denn, die Milliarden? Typisch Tesla, Behauptungen, die von den eigenen Bilanzen widersprochen werden!  

09.07.20 16:40
2

26 Postings, 59 Tage Micha01@Tony #4859

"Wie ich bereits schrieb, Kapitalmärkte funktionieren nicht nach einer Gewinnlogik, sondern spielen vor allem längerfristige Perspektiven eine Rolle."

wie langfristig denn noch? man braucht ca. 20Jahre harte Investition, um in die DERZEITIGE Bewertung reinzuwachsen. Warum sollte diese Aktie noch potenzial haben? 25 Fabriken x 400k Autos = 10Mio Absatz (immer noch kleiner als VW oder Toyota)

"Doch nüchtern betrachtet sehe ich ein Unternehmen wie Tesla, welches Jahr für Jahr Milliardenbeträge in neue Fertigungsstrecken investiert und seit Jahren am Limit expandiert."

2 Fabriken, eine im Bau d.h. Limit nach über 15Jahren? - wurde btw. von den Aktionären durch JÄHRLICHE Kapitalerhöhungen finanziert. 

"Diese Umstrukturierungen werden dazu führen, dass jene Hersteller auf Jahre konsolidieren werden, man vermutlich einen Großteil der Fertigung in tote Tochtergesellschaften abstoßen wird.
All dies wird auf Jahre belastend wirken."

Mutige Aussage, zum einen Verbrenner/Hybride wird es selbst in Europa noch Jahrzehnte geben auch zum Kauf. Weltweit vermutlich noch mindestens ein halbes Jahrhundert. Man kann genauso gut argumentieren, dass hier Cashcows entstanden sind, da man nur noch ein paar Facelifts machen muß und bestehende Technologie einfach nur verkaufen braucht ohne hohe F&E Kosten.

"Bereits Heute ist es so, dass Tesla in vielen Teilen der Entwicklung deutlichen Vorsprung hat und dieser Vorsprung in den vergangenen Jahren eher größer als kleiner geworden ist, eben bedingt der Tatsache, dass Tesla sich allein auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann und zudem die Stukturen"

Bitte Quelle für die Aussage, wo hat Tesla einen deutlichen Vorsprung in der Entwicklung? und dann auch noch ausgebaut?

"Man stelle sich vor, Tesla würde nicht Milliarden in neue Fertigungsstrecken stecken, dann würde Tesla bereits Heute jährlich Milliarden Gewinne erzielen."

 Ohne Investition in Fertigungsstrecken keine Produktion kein Verkauf keine Gewinne, geht sogar Tesla so...

Nennt man Automobilbranche

 

09.07.20 17:14

2755 Postings, 555 Tage Neutralinsky@e-wow #4863

ach so, ein veralteter Artikel, nämlich von vor 1 Jahr und fast 2 Monaten...
und dann werden da auch noch ausgerechnet die Damen von "ARK Invest" erwähnt, gleich 2x;
mit ihren bekanntlich kfm. teils unseriösen TSLA/TESLA-Annahmen !
(wohl aus PR-Gründen zur besseren Selbstvermarktung ihres Fonds).  

09.07.20 17:14

26 Postings, 59 Tage Micha01@e wow 4863 sorry keine wirklichen Quellen

Ark Invest Meinung via Heise ist keine Quelle..
Zur Quelle:
Btw. die tatsächlichen Reichweiten/je Kapazität ist Tesla nachweislich wie alle anderen...
klingt jetzt komisch aber als Quellen kann Youtube helfen, dort sind sehr engagierte Herren unterwegs, welche in Livestreams Reichweitentests vornehmen (tlw. selbst (negativ) überrascht sind was Teslas Reichweite angeht). Tesla hat auch Batteriezulieferer, und eigene Chipentwicklung muss sich erst noch beweisen - Sorry ich sehe da Intel/Nvidia/Infineon weiter. Autonomes Fahren bisher wie alle anderen Lvl3. OTA bisher Vorsprung (Kundennutzen/bedarf nicht bewertet).

2te Quelle ein BLOG eines Enthusiasten... nein das meine ich nicht als Quelle. Die Inhalte dort zu bewerten ist mir zu lang -> Faul  

09.07.20 17:32
2

2755 Postings, 555 Tage Neutralinsky@tonyford #4859 II.

Zitat: . . . Man stelle sich vor, Tesla würde nicht Milliarden in neue Fertigungsstrecken stecken,
dann würde Tesla bereits Heute jährlich Milliarden Gewinne erzielen.
?

Man stelle sich stattdessen das Mal vor,
die erfolgreichen etablierten echten Premium-Hersteller VOLVO, AUDI, BMW, MERCEDES, PORSCHE
mit ihrem Verbrenner-Antriebsmix incl. Hybrid tw. gar Elektro
h a b e n in den letzten Jahren reale (Rekord)Gewinne nach Steuern gemacht,
obwohl sie nebenbei angefangen haben Mrd. € für neue Technologien zu investieren !
Nämlich in Forschung&Entwicklung und Umrüstung/Aufbau für die sich wandelnde Mobilität...  

Das hat TSLA incl. noch aktuell 2019 in keinem einzigen Jahr seit dem Börsengang 2010 geschafft.  

09.07.20 17:37
3

24614 Postings, 7036 Tage Tony Ford#4862 ....

Tesla wächst sei 2015 jährlich um ca. 60%

Das entspricht übrigens einem sehr typischen Wert, den man bei Wachstumswerten immer wieder beobachten kann, seien es die Kurszuwächse von Apple oder der Kursverlauf von Bitcoin.

Auch wenn eine Abschwächung des Wachstums zu erwarten ist, so sind 40% keinesfalls unrealistisch. Und da dauert es keine 20 Jahre, höchstens 10 um "hineinzuwachsen".

Dass die Fab durch Kapitalerhöhungen finanziert wurde, spielt unterm Strich keine Rolle, im Gegenteil, durch die Kurssteigerungen haben sich diese bereits rentiert. D.h. zusätzliche Aktien wurden z.B. für einen Kurs von 500$ an Anleger verkauft, die Heute fast das Dreifache wert sind.

Und theoretisch hätte Tesla dieses Geld auch als Gewinne verbuchen können, womit dann die 1mrd. für den Bau der Fab Grünheide positiv zu Buche stehen würden. Sowas macht aber keinen Sinn.

Zum Thema Verbrenner, diese "überleben" momentan nur aus ökonomischen und strukturellen Gründen. Die ökonomischen Vorteile gegenüber einem Elektroauto wiederum resultieren aus den ungleichen Stückzahlen. Wenn ich ein Modell mit Verbrennungsmotor mit Stückzahl von 1mio. produziere, so liegen die Stückkosten natürlich deutlich günstiger als wenn ich Elektroautos mit Stückzahl von wenigen 10k herstelle.
Mit steigenden Verkaufszahlen an Elektro werden die Preise purzeln, während die Preise für Verbrenner deutlich steigen werden. Dies wird dann dazu führen, dass das Elektroauto statt heute 35k? dann nur noch 25k? und der Verbrenner statt 25k? dann 35k? kosten wird.

Die ökonomischen Nachteile werden dann derartig groß sein, dass sich viele Leute keinen Verbrenner mehr zulegen werden. Hinzu kommt, dass mit diesem Rückgang die Zahl der Tankstellen deutlich zurückgehen wird, weil schlichtweg der Bedarf sinkt. 80% der Elektroautos werden bereits Heute in heimischen Garagen oder mit Strom versorgten Parkplätzen geladen.
Mit dem Rückgang an Tankstellen wird es in 10 Jahren vermutlich einfacher sein eine Lademöglichkeit für Elektro zu finden als ne Tankstelle für Verbrenner.
Und dieses Tankstellensterben hat bereits begonnen, z.B. in ländlichen Räumen, wo man zusehen kann, wie die Tankstellen nacheinander schließen. D.h. wenn du im ländlichen Raum einen Verbrenner besitzt, wirst du in 10 Jahren vermutlich 20km oder weiter fahren müssen, um noch ne Tankstelle zu finden.

Weiterer Aspekt werden steigende Anforderungen an die Luft- und Lärmqualität in vor allem größeren Städten sein. D.h. vermutlich wirst du dann mit einem Verbrenner gar nicht mehr ins Zentrum gelassen.

Ein weiterer Aspekt ist die Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit von Elektroautos. Ein Elektroauto ist von Haus aus so gebaut, dass viele Verschleißteile nicht mehr braucht. Zudem werden spezielle leichte Legierungen bei der Karosse verwendet, welche diese quasi korrosionsfrei machen.

 

09.07.20 17:38
3

24614 Postings, 7036 Tage Tony Ford#4866 ...

Es wäre sicherlich besser gewesen, sie hätten so manch Milliarde mehr in Elektromobilität gesteckt.
Für mich sieht es daher eher so aus, als hätten sie sich auf ihren Erfolgen ausgeruht.  

09.07.20 18:17
1

2755 Postings, 555 Tage Neutralinsky@tonyford #4867

Zitat: . . . Dass die Fab durch Kapitalerhöhungen finanziert wurde,
spielt unterm Strich keine Rolle, . . .
?

Schon Mal auf die Idee gekommen, das solch Anlage(Umlauf)-Vermögen auch durch FremdKapital...
sprich Aufnahme von Bankkrediten gegen entsprechende Sicherheiten bezahlt wurde;
nämlich Dezember'19 rd. 1,3 Mrd. € u. Mai'20 rd. 500 Mio. € !
(Quelle: https://teslamag.de/news/...ank-kredit-ueber-500-millionen-euro-28343 )  

09.07.20 18:40

2755 Postings, 555 Tage Neutralinsky@tonyford #4867 II.

Zitat: . . . im Gegenteil, durch die Kurssteigerungen haben sich diese bereits rentiert.
D.h. zusätzliche Aktien wurden z.B. für einen Kurs von 500$ an Anleger verkauft,
die Heute fast das Dreifache wert sind.
Und theoretisch hätte Tesla dieses Geld auch als Gewinne verbuchen können, . . .
?

Deinen Buchhaltungs-"Trick" musst Du uns hier Mal erklären:

anscheinend ist Dir der Unterschied zwischen dem quasi inneren
und dem äußeren Wert sprich der aktuell horrenden MarktKapitalisierung nicht bekannt !

Nach dem TESLA eine weitere KapitalErhöhung machte, und das Geld dafür vereinnahmt h a t,
war der einzige Effekt, das für wohl eher in der entfernten Zukunft liegende Dividenden
das Ausschüttungsverhältnis für die Altaktionäre schon wieder verwässert wurde....

Nur wenn vom Unternehmen eigene Aktien zurück gekauft worden wären, günstig,
unter Liqui.-Einsatz also Cash-Abfluss
und der Kurs zwischenzeitlich deutlich gestiegen wäre, hätte man nach Anpassung der Bewertung
in der GewinnundVerlust-Rechnung durch die pos. Differenz einen außerordentlichen Ertrag erzielt.

(Wer das besser weiß, möge mich korrigieren).  

09.07.20 18:48
1

999 Postings, 839 Tage e-wowMicha

Sorry, du machst hier einen auf Trump / alle anderen haben keine Ahnung, außer sie entsprechen meiner eigenen Info-Blase.
Igno  

09.07.20 19:15

2755 Postings, 555 Tage Neutralinsky@tonyford #4867 III.

Zitat: . . . Fab durch Kapitalerhöhungen finanziert wurde . . .
?

Diese KEs dienten in den letzten Jahren in erster Linie einem ganz anderen Zweck:

Dem A u s g l e i c h von angehäuft Mitte 2010 bis 1. Quartal 2020 einem Verlust rd. 6,5 Mrd. $ !

(trotz Absatz: 991T R/MS/MX/M3/MY u. 1.255 MW Solar u. 3,38 GWh PowerWalls
Umsatz: rd. 82,8 Mrd. $ d.h. negative Rendite 7,9%)

Banken machen nämlich in der Regel keine Verlust-Finanzierungen..., weil unbesichert;
dafür sind immer und auch bei TESLA eben alte
bzw. sehr gerne neue "Gesellschafter" als Käufer frisch ausgegebener TSLA-Anteile willkommen.  

10.07.20 12:39
1

24614 Postings, 7036 Tage Tony Ford#4869 ...

Wenn Tesla einen Kredit über 500mio. erhält, so sind dies erstmal Einkünfte, so wie z.B. Rückzahlungen der Kredite Ausgaben sind.

Somit könnte Tesla theoretisch diese 500mio. als Gewinn ausweisen, wenn das Geld nicht in neue Fertigungsstrecken fließen würde, die wiederum als Ausgaben zu Buche stehen.

Es ist natürlich richtig, dass eine Bank diesen Kredit nicht geben würde, würde Tesla es in Form von Gewinnen einfach ausschütten.

Dass soetwas fremdkapitalisiert wird, ist kein ungewöhnlicher Vorgang. Interessant ist hierbei natürlich der Grad der Fremdkapitalisierung ( indirekt Verschuldungsgrad ).

Die Fremdkapitalisierungsquote bei Tesla liegt mit 78% nur unweit höher als bei VW mit 75% oder BMW mit 73%.

Betrachtet man kurzfristiges Fremdkapital,
so sind das bei Tesla 10mrd. bei einer Mcap von 226mrd. ( ~ 40% vom Jahresumsatz )
bei VW 167mrd. bei einer Mcap von 70mrd.? ( ~ 67% vom Jahresumsatz )

D.h. Tesla ist von einer möglichen Pleite weitaus weniger bedroht als VW, weil im Fall der Fälle Tesla einfach ein paar Prozente seiner Aktienbestände verkaufen oder ne kleine Kapitalerhöhung ausrufen könnte um die 10mrd. kurzfristigen Fremdkapitals aufbringen zu können.

VW hingegen könnte sich nicht ansatzweise über Aktienverkäufe oder Kapitalerhöhungen retten, die Fremdverschuldung ist hier viel zu hoch, deutlich schlechter als z.B. bei Tesla.

Bezieht man auch die langfristige Fremdkapitalisierung mit ein, so entspricht das bei VW ~140% des Jahresumsatzes, bei Tesla sind es gerademal etwas mehr als 100%

Somit erklärt sich letztendlich auch, woher die Milliardengewinne von VW kommen, nämlich von einer steigenden Fremdkapitalisierung oder Verschuldung. Hätte man stattdessen Verschuldung abgebaut, die Fremdkapitalisierung in Richtung der 100% von Tesla gedückt, hätte VW keine Gewinne gemacht.

Zahlenvergleich:
Fremdkapital 2015-2019 stieg bei VW von 293 auf 364mrd. = + 71mrd.
Der Gewinn vor Steuern ~50mrd., der Umsatz um ~60mrd.

Tesla hingegen konnte den Umsatz leicht stärker steigern als die Fremdkapitalisierung zulegte.

D.h. im Klartext, gemessen an den Vergleichsparameter ist Tesla deutlich weniger von einer Pleite bedroht als VW, woraus sich auch eine sehr unterschiedliche Bewertung erklären lässt.

Ich bin schon auf den Tag gespannt, an dem VW beim Staat auf der Matte steht und wir über Hilfspakete diskutieren, gegen die das Paket für die Rettung der Lufthansa das Niveau einer Portokasse hat.
Denn klar ist, wenn die Verschuldung bei VW deutlich stärker steigt als Umsatz und Gewinn, dann folgt irgendwann das dicke Ende.

Deshalb sind die Vorzeichen für Tesla momentan ziemlich rosig.  

10.07.20 13:55

2755 Postings, 555 Tage Neutralinsky@tonyford #4873

Zitat: . . . Wenn Tesla einen Kredit über 500mio. erhält, so sind dies erstmal Einkünfte,
so wie z.B. Rückzahlungen der Kredite Ausgaben sind.
Somit könnte Tesla theoretisch diese 500mio. als Gewinn ausweisen,
wenn das Geld nicht in neue Fertigungsstrecken fließen würde,
die wiederum als Ausgaben zu Buche stehen. . . .
?

Eine Privatperson hat sog. Einkünfte aus Nicht/Selbständiger Arbeit im Einkommensteuerrecht.

TonyF.; Du hast auch von Buchhaltung offensichtlich k e i n e Ahnung.

Wenn ein Unternehmen einen Kredit aufnimmt, passiert folgendes in deren BILANZ:

AKTIVA d.h. Mittelverwendung das Umlaufvermögen sprich der quasi Kassenbestand erhöht sich
parallel dazu aber zwingend
PASSIVA d.h. Mittelherkunft die Verbindlichkeiten erhöhen sich entsprechend

Das beides bedingt sich gegenseitig und ist GUV neutral !

Erst bei Gebühren/Zins-Zahlung entsteht eine Ausgabe
welche als Aufwand in die Finanzierungskosten geht...
sprich das pos. Ergebnis wird geschmälert, das neg. vergrößert.

Verschone uns mit Deinem "gefährlichen kfm. Halbwissen".  

10.07.20 13:56

2755 Postings, 555 Tage Neutralinsky@tonyford #4873 II.

Tilgungen sind ebenfalls GUV neutral.  

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