Allerdings müssen wir uns fragen lassen, ob wir nicht mit unseren Konsumgewohnheiten und unserer Gleichgültigkeit gegenüber der offensichtlichen Ungerechtigkeit diese "neue Weltwirtschaft" erst ermöglicht haben. Aus der Perspektive der Opfer betrachtet, leben wir in sehr luxuriösen Verhältnissen, ohne uns dessen überhaupt bewusst zu sein. Dazu muss man nur mal unseren Lebensstandard mit dem der 60er Jahre vergleichen. Wenn sich niemand diesen "Herrschern der Welt" entgegen stellt, weil er damit seine Sicherheit, seinen Job und seine Karriere gefährden würde, wer soll dieser Entwicklung dann Einhalt gebieten, wenn nicht ein Zusammenschluss und Aufstand der Opfer selbst, die sich ihrer Lage immer mehr bewusst werden? Ich fürchte, genau das passiert gerade...
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