Aurelius

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neuester Beitrag: 01.06.20 10:51
eröffnet am: 18.09.06 20:23 von: dagoduck Anzahl Beiträge: 15907
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10.08.19 23:18

481 Postings, 1238 Tage Regine1.....der Zweckoptimismus kennt keine Grenzen......

Office Depot macht bestimmt Gewinne und die neue Beteiligung kann besser nicht sein!
Blöd nur das beim Kurs gar nichts stimmt.
Newbie12...hat es scheinbar als einziger erkannt und der Mann vom Bodensee stellt den aktuellen Kurs in Frage.......wie blind kann man denn sein! Zitat: *Ich persönlich finde das unrealistisch aber mal sehen wer recht hat .*
Das nächste anstehende Börsengewitter steht vor der Tür..............und wird den Kurs weiter drücken!
het meisje



















 

11.08.19 09:05
1

4435 Postings, 5037 Tage brokersteveSehe ich anders...

Das ist den LV geschuldet und die ziehen auch irgendwann wieder ab.

Das ist Börse, da werden fundamentale Bewertungen durch ?Marktmanipulationen? außer Kraft gesetzt. Aurelius ist ganz klar deutlich mehr wert, das weiß jeder, der sich der Firma beschäftigt, aber die LV drücken.

Irgendwann ziehen sie ab und müssen ihre Positionen schließen, dann zieht der Kurs wieder an.

Wenn Aurelius dieses Jahr wie angekündigt noch ?mehrere Exits? macht, dann sehe ich diesen Zeitpunkt in nächster Nähe. Und Dirk Markus hat bislang immer geliefert.

Meine Meinung.  

11.08.19 10:29
1

535 Postings, 572 Tage Capricornobrokersteve

Ich teile deine Ansicht grundsätzlich, aber im Moment ist nicht klar wann und zu welchem Kurs die
LV ihre Positionen schließen werden. Diese Exits können noch ein paar Monate dauern ( wären sie vom Datum her konkreter, hätte man sie auf der HV genauer terminieren können). So lange von Aurelius nichts konkretes kommt, wird der Kurs von Woche zu Woche fallen, und von der Seitenlinie schaue ich dem gelassen zu. Wenn dann der erste Exit verkündet wird, werden sich viele wieder mit Freude auf die Käuferseite begeben; aber so lange warte ich noch ab.  

11.08.19 10:42
2

361 Postings, 949 Tage Lupus PecuniaeKaufkurse...

Kurz vor der Divi raus, jetzt langsam wieder rein. Wenn man das Drehbuch kennt ist es recht simpel.
An sich ein guter Wert.
Ein paar Worte zum Kursverfall: aus meiner Warte keine LV diesmal, sondern einfach Anleger die günstigere Kurse sehen. Wie ich: warum soll ich bei 37 Einsteigen wenn der Kurs noch auf 33 fällt? Wenn genug so denken fällt der Kurs eben. Denke aber auch, dass die Talsohle langsam erreicht ist.
Euch allen gute Trades und schönen Sonntag!  

11.08.19 12:28

481 Postings, 1238 Tage Regine1Lupus ich sehe das ähnlich..........

allerdings warte ich auf 23-26, wg des drohenden Börsengewitters und der ungeduldigen Anleger, Shorties sehe ich auch nicht.  

11.08.19 18:37

4435 Postings, 5037 Tage brokersteveDas war mE das Tief....

Der Wert ist ausgebombt.
Trotz sehr guter wirtschaftlicher Situation und guten Aussichten sehr niedrige Newertumg mit 30% zum immer konservativ gerechneten NAV.
Für mich ein glasklarer Kauf, eine Aktie die jeder wieder haben will, wenn sie bei 38 Euro steht.  

11.08.19 18:39

4435 Postings, 5037 Tage brokersteveIch rechne mit dem nächsten Exit noch im August

....das war zu konkret auf der HV.  

11.08.19 18:44
3

2243 Postings, 2568 Tage Johnny UtahTimtom1011 in #14075

Ich kopiere Dir etwas zu OD aus dem Halbjahresbericht rein. Auch hier hast Du das Brexit Thema. Ich glaube daher, dass sich das schon bis in den Herbst drückend auswirken wird. Man hat ja zudem auch noch die Chemical Brothers im Portfolio und ist mit den Zukäufen verhältnismäßig UK lastig.

"Wesentliche Einflüsse auf die Geschäftsentwicklung Um das Geschäft zu stabilisieren, hat das Management von Office Depot Europe zahlreiche Maßnahmen er-griffen: Ein Neuausrichtungsprogramm unterstützt das Unternehmen dabei, agiler, effizienter und effektiver zu werden. Kosteneinsparungen verbessern die Gewinnmarge und die Liquiditätssituation. Die Anschaffung neuer IT-Systeme optimiert die Prozesse im Unternehmen weiter. Im Bereich Direct liegt dabei besonders der Fokus auf die Entwicklung eines digitalen Marktplatzes. Dazu arbeitet das Unternehmen an einer Extended-Assort-ment-Platform. Des Weiteren steht die Weiterentwicklung des End-to-End-Marketing im Fokus. Der Brexit bleibt eine Herausforderung für die Bedarfs- und Einkaufsplanung von Office Depot Europe, obschon das Management auf verschiedene Szenarios vorbereitet ist. Ausblick 2019 ist für Office Depot Europe ein Jahr der Konsolidierung. Das Ziel ist, den positiven Trend aus dem letzten Quartal 2018 und den ersten Monaten 2019 fortzusetzen und eine weitere Stabilisierung der Umsätze zu erzielen. Vor dem Hintergrund einer zunehmend schwächelnden Wirtschaft in Europa ist das eine Herausforderung, und so entsprach das zweite Quartal nicht ganz den Erwartungen. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt die weitere Entwick-lung beim geplanten EU-Austritt Großbritanniens und dessen Folgen. Office Depot Europe wird die eingeleiteten Maßnahmen und Investitionsprojekte weiter konsequent umsetzen, um die Erreichung der gesteckten Unterneh-mensziele 2019 sicherzustellen."
 

11.08.19 21:15

45 Postings, 711 Tage Inside3878Vielen Dank für viele gute Beiträge

denn der rege Austausch mit für und wieder ist interessant. Wie ich letzte Woche  schrieb, trade ich auch gelegentlich mit Aurelius. Freitag kaufte ich eine Position für knapp über 33 Euro.
Meine Gründe dafür:
1. der Kurs liegt 20% unter dem NAV.
2. Ich gehe davon aus, dass Aurelius nächstes Jahr auch wieder min. 3 Euro Dividende zahlt, was (wenn ich bis dahin nicht verkaufe und Recht haben sollte) dann einer Rendite von ca.  9% entspricht.
3. Sollte sich Aurelius wieder dem NAV nähern sind auch hier locker 10% Kurssteigerung drin. Also, wahrscheinlich so oder so um die 10% Rendite p.A.  mit Aurelius möglich.
4. Ich bin nicht gierig und 10% Rendite pro Jahr ist gut.

Ansonsten bin ich natürlich (obwohl ich durch die Dividenden noch im Plus bin) von dem Kursverlauf der Aktie sehr enttäuscht (hätte nicht gedacht dass es nochmal so weit fällt), denn Aurelius macht meiner Meinung sehr gute Arbeit! Fast immer super Multiple zwischen Kauf und Verkauf.

Einzige Kritik meinerseits:  Warum führt Aurelius das Aktienrückkaufprogramm bei so günstigen Kursen nicht fort? Sie kauften eigene Aktien um die 45 Euro zurück aber keine unter 40 Euro oder günstiger - wie jetzt zu Kursen von 33 bis 34 Euro. Auch wäre ein Insider-Kauf vom Management bei diesen Kursen ein Zeichen (aber vielleicht dürfen sie dies nicht, da demnächst evtl. ein Kauf- oder Verkauf einer Beteiligung ansteht).

Und zuletzt....vielleicht gibt's ja doch noch einen vernünftigen Brexit oder sogar keinen (wer weiß das bei diesem Chaos schon). Dann hätte Aurelius mit seinen Beteiligungen in GB einen klugen Schachzug gemacht.
 

12.08.19 10:43

991 Postings, 855 Tage timtom1011Danke @ johnny

Wünsche noch allen grüne Tage außer den Shorti s  

13.08.19 08:54

4435 Postings, 5037 Tage brokersteveCool bleiben....der Kurs wird bald deutlich drehen

Aurelius ist einfach so unterbewertet, dass diese Chancen bald vom Markt auch honoriert werden.

Spätestens beim nächsten Exit, mit dem ich noch im August rechne, wird der Kurs drehen.
 

13.08.19 09:40

266 Postings, 1404 Tage lucky_dejavuExit

Wird es im August keinen geben, da bin ich mir relativ sicher.
Ich denke eher an Ende September als einen möglichen Exittermin.

Schon krass das der Kurs seit kurz vor der HV bis dato um mehr als 25% nachgegeben hat!
Fundamental sieht es wesentlich besser aus als das was der Kurs macht...  

13.08.19 10:23

4435 Postings, 5037 Tage brokersteveIst mehr als irre und shortsellern geschuldet...

So eine krasse Unternewertung bei einer erfolgreichen Firma und dies nachweislich kann ich beim besten Willen nicht verstehen.  

13.08.19 10:27

4435 Postings, 5037 Tage brokersteveUnd das bei der RekordTransaktion und weiteren

zu erwartenden Exits.
Das ist sowas von irre und hat Mitbauer realen Bewertung wirklich nix zu tun.


https://www.nebenwerte-magazin.com/...ntergründe-zum-330-mio-eur-exit





 

13.08.19 11:20

312 Postings, 1146 Tage KojeAureliuskurs=??

Es ist schon wirklich unglaublich was mit dem Kurs von Aurelius seit nunmehr 15 Monaten passiert...
Wir haben bisher eigentlich den gleichen Kursverlauf, wie im letzte Jahr.
Der Kurs fällt und fällt, ohne Wiederstände, scheinbar ins Bodenlose.
Letztes Jahr habe ich immer gedacht, so jetzt müsste aber langsam mal der Boden gefunden werden und es fiel einfach immer weiter...
Dieses Jahr denke ich, so jetzt müsste aber langsam mal gut sein und sich ein Boden ausbilden aber der Kurs fällt einfach immer weiter!?
Im letzten Jahr hat es knapp 7 Monate gedauert, bis sich der Kurs gefangen hat...Wenn es diese Jahr wieder so lange dauert, stehen wir hier im Dezember bei <20€. Normalerweise würde ich sagen, dass das nicht möglich ist, aber bei Aurelius bin ich mit meinem Latein am Ende und halte hier mittlerweile alles für möglich...
Ich hoffe jetzt einfach mal darauf, dass wie spätestens im nächsten Jahr vor der HV wieder etwas steigen und in etwa das Niveau von Juni/Juli erreichen, dann bin ich hier definitiv raus...Find es zwar schade, da Aurelius m.E. gute Arbeit leistet, aber irgendwie ist mir der Kursverlauf einfach zu suspekt.

Und falls sich jetzt wieder Leute von dem "gejammer" gestört fühlen...


...Ist mir das herzlich egal ;-)
 

13.08.19 11:36

481 Postings, 1238 Tage Regine1wenn das Gejammer.....

in Panik übergeht, dann sehen wir die 23 schneller als gedacht.....es sind nicht die Shorties, die denn Kurs drücken, sondern die Enttäuschten!  

13.08.19 11:56

264 Postings, 887 Tage MichaRafael@ Regine1

Stimmt, es gibt keine Shorties. Davon zu reden, ist nur geschwätziges Rauschen.
Die Enttäuschten drücken den Kurs?
Ja, im Prinzip ja. Aber das ist doch nicht verwunderlich, daß man versucht, aus diesem abwärts sausenden Zug auszusteigen, mit der Hoffnung unten wieder günstig reinzukommen.
So gesehen gibt es dann doch Shorties, nämlich die ganz normalen Aktienkäufer.

Bedauerlicherweise ist Aurelius, was die Betreuung der Aktionäre angeht, ziemlich verstummt.

Regine1, woher du den Optimismus nimmst, bei 23 sei der Boden erreicht? Würde mich interessieren.
Meine eher flapsig gemeinte Erinnerung an 8,56 verliert ihren "lustigen" Aspekt..  

13.08.19 12:09
1

826 Postings, 936 Tage Teebeutel_Hätte mich an meinem Plan halten soillen

Nächstes Jahr steige ich eine Woche vor der HV hier aus. Drei Jahre Achterbahn haben mir dann wirklich gereicht und solange die Dividendenpolitik nicht geändert wird, wird sich daran auch nichts mehr ändern. Mai bis Oktober kann man wirklich komplett an den Börsen fernbleiben außer man hat US Aktien, mit dt. Aktien ist man einfach nur am Arsch.  

13.08.19 13:23

312 Postings, 1146 Tage Koje...

Glaube auch nicht, dass hier LV der Grund für den neuerlichen Absturz sind...
Vielmehr habe ich ja die Hoffnung, dass die Hedgfonds mit noch offenen Positionen bald mal die Gelegenheit nutzen ihr Positionen abzubauen?!
Vielleicht wird der Kurs dadurch ja bei ca. 30€ etwas stabilisiert?

Warum Aurelius jetzt nicht den Rest vom ARP rausballert ist mir auch immer noch ein Rätsel!  

13.08.19 14:22
1

190 Postings, 599 Tage PercaLV

Das Problem sollten nicht die LV sein, da tut sich recht wenig, es fehlt schlichtweg an Käufern. Im Juli waren unter 70.000 Umsätze eher eine Seltenheit, lediglich 3 Tage waren vom Volumen kleiner, im Schnitt lag das Volumen auf XETRA bei 110.000 Aktien. Im August waren wir an 5 von 8 Tagen darunter, im Schnitt bei 75.000. Was man auch hier im Forum ein wenig nachvollziehen kann, man möchte nicht ins fallende Messer greifen, der Kurs geht runter und man steht am Spielfeldrand und schaut, wie weit er denn fällt, um möglichst tief einzusteigen.
Auch deshalb würde ich ein Wiedereinsetzen des ARP begrüßen, es würde nicht nur ein Zeichen setzen, dass Aurelius den Kurs als günstig erachtet, es würde wohlmöglich auch den Kursverfall stoppen, sodass diejenigen, die auf den Tiefpunkt warten, ihn ebendort verorten und einsteigen und dadurch den Kurs wieder nach oben schicken, was prinzipiell eine kleine Welle nach sich ziehen könnte.
Ich sehe es auch bei mir selbst, grundsätzlich bin ich von Aurelius überzeugt, für mich liegt auch eine Unterbewertung vor und ich habe vor, nachzulegen. Ich bin dabei als langfristiger Anleger unterwegs, ich muss nicht in 1-2 Jahren wieder verkaufen, sondern plane, solange ich vom Unternehmen überzeugt bin und ich die Aktie nicht als grob überteuert ansehe zu halten. Aber aufgrund der aktuellen globalen Unsicherheit und besonders im Hinblick auf den Kursverlauf sage ich mir "Warum jetzt einsteigen, morgen ist es vlt ein Euro günstiger und übermorgen noch einen, wenn es dann bis Freitag noch um einen Euro fällt kann ich 10% mehr Aktien kaufen, wozu also jetzt nachkaufen?"  

13.08.19 17:17

266 Postings, 1404 Tage lucky_dejavuPositive Lebenszeichen von den Börsen?

Hatte mir zu 31,64? noch eine Tranche gegönnt :-) und guck jetzt gerade mal insgesamt auf die Märkt und bin überrascht...  

14.08.19 12:53
2

1392 Postings, 3962 Tage mh2003Aktionärsbrief von D. Markus

Erklärt wieso die aktuelle Lage kein Problem für Aurelius ist:


Sehr geehrte Damen und Herren, es ist eine neue Corporate News der AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA auf der DGAP-Seite verfügbar.
AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA: Aktionärsbrief: Der Trugschluss mit den Makrofaktoren
DGAP-News: AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA / Schlagwort(e): Sonstiges

14.08.2019 / 12:46
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
________________________________________
Aktionärsbrief: Der Trugschluss mit den Makrofaktoren
Von Dr. Dirk Markus
Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten für Investoren. Hierfür sind vor allem zwei Gründe ausschlaggebend:
- Der Brexit und die Frage, ob sich daraus ein Desaster entwickelt, und
- das mögliche Eintreten einer globalen Rezession.
Um zu beurteilen, was diese beiden Faktoren für die AURELIUS Equity Opportunities bedeuten, muss man vor allem auf zwei Dinge achten: Zum einen, ob wir weiterhin in der Lage sein werden, attraktive neue Transaktionen durchzuführen und zum anderen, wie sich dies auf unser bestehendes Portfolio auswirkt.
Übernahmen in Großbritannien: Inmitten der Brexiphobia die verborgenen Schätze finden
Wie Sie sicherlich gelesen haben, hat die AURELIUS Equity Opportunities in diesem Monat die Übernahme von zwei Unternehmen in Großbritannien angekündigt, BT Fleet Solutions und Teile des Armstrong-Deckengeschäfts.
Beide Transaktionen wurden von unseren Aktionären skeptisch betrachtet, sie stellen unsere Investments in Großbritannien im aktuellen Umfeld in Frage.
Makroökonomische Faktoren wie der Brexit werden zweifellos heftige Auswirkungen auf die britische Wirtschaft haben, das bedeutet jedoch nicht, dass es dort nicht auch weiterhin sehr gute Investitionsmöglichkeiten für uns als Special Situations Investor gibt.
Unsere Aufgabe ist es, hinter diese makroökonomischen Faktoren zu blicken und sich die Mikrothemen anzusehen, die für das jeweilige Unternehmen den Ausschlag geben. Denn genau diese sind entscheidend für die Bewertung der Aussichten eines bestimmten Unternehmens.
Unsicherheit eröffnet Chancen
In der Tat hat die Zeit der Unsicherheit und Spaltung, welche der Brexit ausgelöst hat, ein einzigartiges Investmentumfeld für Investoren wie die AURELIUS Equity Opportunities geschaffen, die von dieser Sondersituation profitieren können.
Wir suchen in diesem Umfeld nach Transaktionen, die folgende Dinge vereinen: anständige Fundamentaldaten mit Verbesserungspotenzial zu attraktiven Konditionen. Wir sehen, dass die von den andauernden Brexit-Diskussionen ausgelöste Unsicherheit durchaus vorteilhaft für uns ist.
Der Brexit hat zu einer starken Abwertung des britischen Pfund geführt, was sich positiv auf britische Exporteure auswirkt. Schauen wir auf das Beispiel des Armstrong-Deckengeschäfts, das Teile für abgehängte Deckensysteme in zwei Fabriken in Großbritannien produziert. Das Unternehmen zahlt seine Hauptkosten, Löhne, Material, Elektrizität, Energie etc. in britischen Pfund und verkauft seine Produkte in verschiedenen europäischen Ländern, von denen der überwiegende Teil den Euro als Währung hat.
Insofern wird ein harter Brexit, der zu einem weiteren Verfall des britischen Pfund führen wird, für diese Unternehmen zu steigenden Gewinnmargen führen.
"Aber was ist mit Importzöllen? Diese werden sich zukünftig sicher negativ auf britische Exporteure auswirken", werden Sie fragen. Dies ist ein wichtiger Punkt. Auch wenn der harte Brexit kommen sollte, werden wir Meistbegünstigtenklauseln sehen, die dazu führen, dass Importzölle im unteren einstelligen Prozentbereich liegen werden. Dies wird keinen signifikanten Einfluss auf die Planungen von Unternehmen haben und vom Abwertungseffekt des Pfund überkompensiert werden.
Und wie verhält es sich mit attraktiven Übernahme-Konditionen? Die gleichen Makrofaktoren, die Investoren nervös machen, führen auch dazu, dass Verkäufer ihre Geschäfte zu attraktiven Preisen veräußern.
Die aufkommende Rezession - eine Grippe-Epidemie?
Eine der Metaphern, die ich immer wieder gern benutze, ist die folgende: die AURELIUS Equity Opportunities ist ein Krankenhaus für kranke Unternehmen. Letztens fragte mich ein Investor, was eine Rezession für unsere Konzernunternehmen in Großbritannien bedeuten würde. Man würde erwarten, dass eine große Zahl von Unternehmen in Schwierigkeiten gerät. Würde sich eine Rezession also wie eine Grippe-Epidemie verhalten, so würden die bereits notleidenden Firmen an ihr zugrunde gehen.
Eine globale Rezession hätte sicherlich Einfluss auf unser Portfolio. Dennoch gehen wir davon aus, dass makroökonomische Faktoren auf die bereits kranken Unternehmen in unserem "Krankenhaus" weniger Einfluss haben als auf gut gehende Unternehmen.
Warum glauben wir das?
Auch hier werden die Makrofaktoren von den Mikrofaktoren überlagert. Wenn AURELIUS Unternehmen kauft, sind diese zum Erwerbszeitpunkt typischerweise nicht besonders profitabel, ihre EBITDA-Margen liegen zwischen Null und zwei Prozent. Nach der Übernahme eines neuen Unternehmens arbeiten unsere Funktionsspezialisten zusammen mit dem Management daran, das Unternehmen wieder solide aufzustellen. Hierbei wird die EBITDA-Marge in den ersten 18 bis 24 Monaten auf acht bis zehn Prozent gesteigert. Im Durchschnitt sehen wir eine Verbesserung von 700 Basispunkten.
Wenn wir nun davon ausgehen, das Bruttoinlandsprodukt würde durch eine Rezession von 1,5 Prozent auf minus 0,5 Prozent, also insgesamt um 2 Prozentpunkte sinken und das Unternehmen würde eine Bruttomarge von 30 Prozent erwirtschaften, dann wäre das ein negativer Effekt von 60 Basispunkten auf das EBITDA. Das ist unschön, aber kein Desaster, vor allem wenn man die operative Performance um 700 Basispunkte gesteigert hat.
Wenn das Geschäft also noch nicht perfekt läuft, überwiegen die Mikrofaktoren die Auswirkungen, die eine Rezession haben wird, bei weitem.
Chancen bestmöglich nutzen
Für AURELIUS spielen Mikrofaktoren immer eine entscheidende Rolle in der Bewertung von Geschäftschancen und wir werden weiter in Regionen investieren, die aktuell vielleicht nicht en vogue sind wie derzeit Großbritannien, wenn eine Transaktion nach unseren Bewertungsmaßstäben Sinn macht.
Wir haben in Großbritannien ein starkes Unternehmensportfolio und werden weiter hart daran arbeiten, die operativen Veränderungen durchzuführen, die nötig sind, um die zukünftigen externen und internen Herausforderungen zu meistern und unsere Konzerntöchter wieder auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zu führen.
"Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen - das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit", stellte John F. Kennedy einmal fest. Wir sehen die Chancen, die sich auf dem britischen Markt in diesen Zeiten des Umbruchs und der Unsicherheit ergeben, und wollen das Beste daraus machen.



Kontakt:
AURELIUS Gruppe
Anke Banaschewski
Investor Relations & Corporate Communications
Telefon: +49 (89) 544799 - 0
Fax: +49 (89) 544799 - 55
Email: investor@aureliusinvest.de

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14.08.19 13:44
1

312 Postings, 1146 Tage KojeImmerhin...

immerhin gibt es mal ein Statement vom Management, auch wenn dies m.E. icht sehr vielsagend ist.
Das man sich vor derm Erwerb intensiv mit den Chancen und Risiken eines Unternehmens auseinandersetzt und auch die allgemeine Marktlage dabei berücksichtigt und im Auge behält, ist m.E. selbstredend und nix Neues. Das war/ist für mich die Vorraussetzung gewesen, dass ich damals in Aurelius investiert habe.

Aber zumindest ist das mal ein Lebenszeichen vom Management auch wenn diese Meldung wahrscheinlich keinen Einfluss auf den weiteren Kursverlauf haben wird. Hilfreicher als solch ein Aktionärsbrief wäre es sicher, wenn das offiziell noch laufende ARP ausgeschöpft würde, oder wenn das Management selber ein paar Aktien kaufen würde, quasi als vertrauensbildende Maßnahme...
Ich hoffe jedenfalls, dass hier in Zukunft noch ein bisschen mehr von Dr. Markus kommt, damit wir hier nich vollends Schiffbruch erleiden.  

14.08.19 14:06

60 Postings, 975 Tage km11newsletter

Immerhin fand ich es positiv, daß sich das Management mit den Fragen ihrer Aktionäre beschäftigte und diesen Newsletter herausgab.
Andere Unternehmen bei denen ich engagiert sind, hüllen sich in totales Schweigen und von denen will ich mich schnellstmöglich entfernen.

Deshalb ein Lob auf Aurelius.  

14.08.19 15:48

31 Postings, 3998 Tage Ralphi2608Aktiomärsbrief

Natürlich ist die aktuelle Lage für Aurelius kein Problem,... das Managment hält so gut wie keine eigenen Aktien.
Ansonsten würde ich auch nach der Lektüre bei der schon von anderen geäußerten Feststellung bleiben, das die letzten beiden Käufe eine Wette auf den Brexit und entsprechend risikobehaftet sind.  

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