VECTRON - fundamentaler Top-Pick !

Seite 1 von 32
neuester Beitrag: 17.05.20 12:09
eröffnet am: 17.09.07 19:43 von: Fundamental Anzahl Beiträge: 796
neuester Beitrag: 17.05.20 12:09 von: godra Leser gesamt: 264533
davon Heute: 19
bewertet mit 6 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
30 | 31 | 32 | 32  Weiter  

17.09.07 19:43
6

6268 Postings, 5414 Tage FundamentalVECTRON - fundamentaler Top-Pick !

Ich konnte meinen Augen kaum glauben, als mir am Wochenende dieser Wert "in die Finger geraten" ist. Ich habe in letzter Zeit einige äußerst interessante Werte entdeckt, aber das was Vectron zu bieten hat, habe ich in dieser Form überhaupt noch nicht erlebt:

 -   Ein Wachstumswert mit Technologie-Führerschaft
 -   Umsatzwachstum 2007e mindestens 25%
 -   Gewinnverdopplung trotz IPO-Kosten
 -   KGV 2007e von 11
 -   Extrem starker CashFlow
 -   6% Dividendenrendite bei 75% Ausschüttungsquote !!!
 -   ausserordentlich hohe weitere Wachstumsperspektiven
 -   Eigenkapitalquote 75%
 -   bewusst konservativ planenendes Management

Kann nur allen Usern empfehlen, sich mit diesem Wert einmal ganz genau auseinanderzusetzen ? ich jedenfalls habe VECTRON heute zu meinem größten Depot-Wert gemacht.


To be continued,

- ValueTitel -
 
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
30 | 31 | 32 | 32  Weiter  
770 Postings ausgeblendet.

05.02.20 10:46

696 Postings, 4978 Tage DERR1N@grafzahl

Das ist so eine Sache mit dem geltenden Recht einhalten...

Wenn ein Investor Aktien auf den Markt schiebt, um den Kurs eines Unternehmens zu drücken und bei einer anschließenden Kapitalerhöhung günstiger kaufen zu können, hat die Sache einen Haken. Er war also zuvor darüber informiert, dass eine Kapitalerhöhung bei diesem Unternehmen ansteht. Das wäre dann eine Insiderinformation. Und die darf er weder wissen, noch nutzen, um aufgrund dieser Information mit Aktien zu handeln.

Leider läuft das in der Praxis genau so und damit eben nicht legal. Die Bank sucht Investoren für die KE und in dem  Zusammenhang sickert leider immer wieder etwas von der Bank an die Investoren durch, da die Bank natürlich "Kundenpflege" betreibt und das Investment als Geheimtipp angepriesen wird. Einige Kunden/Investoren sind daher vorab über die Kapitalerhöhung informiert und können entsprechend handeln.

Den Schaden hat in dem Fall das Unternehmen, dass die Kapitalerhöhung dann nur zu schlechteren Bedingungen (aufgrund des gefallenen Aktienkurses) durchführen kann.  

11.02.20 07:05
1

50 Postings, 1969 Tage CastelloGrande@grafzahl @derrin

Die Hauruck Kapitalerhöhung hat schon einen faden Beigeschmack, wenn man die Kursentwicklung mit fast -20% seit Jahresbeginn bedenkt.

Menschlich gesehen kann man es dem Vorstand auch nicht verübeln, angesichts der TAtsache, dass er die Kapitalerhöhung aus letztem Februar zur Hälfte selbst übernehmen musste. Da geht man lieber auf Nummer sicher und tut alles, um die Aktien zu platzieren. Verstehe auch den plötzlichen Kapitalbedarf nicht, wenn das letzte Quartal so außerordentlich erfolgreich war und es auch noch eine Kreditlinie von der DZ Bank gibt. Alles schon weg oder sind da Berge an Vorbestellungen reingekommen. Das wäre sehr erfreulich und sowas sollte man den Aktionären auch mitteilen.. Da könnte Vectron auch mal mehr sagen zu den Digitalumsätzen, Abos, Ertragsbringern und Kosten.

Es wird ja auch sonst jeder Furz gemeldet und es mangelt auf Konferenzen ja auch nicht an Äußerungen mit denen die Phantasie auf Kursgewinne angeheizt wird. Langsam sollte der Vorstand jetzt echt mal liefern - man ist ja schon froh, wenn wenigstens die unprofitablen Baustellen geschlossen werden, bei dem was alles angekündigt wurde.

Bei den ganzen Ankündigungen aus der Vergangenheit weiss man ja gar nicht mehr, was den jetzt zukünftig die Cashcow sein soll. Erst Datenhandel, dann Cloud, alles bloss weg vom Kassengeschäft und jetzt soll eine Sonderkonjunktur im Kassengeschäft für eine Vervielfachung der Umsätze sorgen.

Hoffentlich geben die Zahlen in den nächsten Tagen Aufschluss über die offenen Punkte, dass es sich beim Erfolgsquartal nicht um "Window-Dressing" handelt, sondern dass es operativ endlich mal wieder aufwärts geht.  

14.02.20 08:54

19 Postings, 185 Tage MonsignoreLöschung


Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 20.02.20 10:44
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Spam

 

 

24.02.20 14:30

696 Postings, 4978 Tage DERR1N@castello / Kredit / Cash-Kühe

Ich verstehe nicht so ganz, was besser daran sein soll, eine Kreditlinie bei einer Bank in Anspruch zu nehmen, als Geld über eine Kapitalerhöhung einzunehmen? Vectron hat ja schon mehrfach betont, dass es zwar eine Kreditlinie bei der DZ-Bank gibt, diese aber noch mit keinem Euro in Anspruch genommen wurde. Und das soll auch so bleiben. Was findest Du daran denn schlecht? Ich würde viel besser schlafen, wenn auch andere Unternehmen so denken würden...

Was die künftige Cash-Cow sein/werden soll, wurde ebenfalls erläutert. Es sollen zunächst einmal möglichst viele neue Kunden aber auch Bestandskunden an die Cloud angeschlossen werden. Das funktioniert über das Angebot verschiedenster Services, die für den Kassennutzer Vorteile bringen (sollen). Ein Mittel dazu sind unter anderem die sogenannten "kostenlosen" Kassen (https://www.duratec-kassen.de/), die aktuell Angeboten werden. Der Clou dabei ist, dass die Kasse für 36 Monate kostenlos herausgegeben wird und dafür im Gegenzug verschiedene "Services" über Vectron genutzt werden "müssen", die wiederum Umsatz für Vectron bringen. Dazu gehören so normale Dinge wie Kartenzahlung (EC/Kreditkarte), Gutscheine, Essensbestellungen oder Platzreservierungen. Für den Gastronomen ist das keine große Entscheidungshürde, da all diese Dienste ansonsten auch Geld kosten, teilweise sogar erheblich mehr (z.B. Bestellungen über Lieferando kosten den Gastronomen meines Wissens nach knapp 20% der Bestellsumme, bei Vectron nur 8%). Im Idealfall bringen schon diese ganzen Gebühren soviel ein, dass sich die Kasse refinanziert oder sogar Gewinn abfällt.

Der nächste Step sind dann die Kassendaten. Wenn man weiß, was sich die großen Daten-Player am Markt (GfK, Nielsen Company etc.) die Daten z.B. des Einzelhandels kosten lassen bzw. was die verschiedenen Hersteller für Marktdaten bezahlen, ist da eine Menge Schmalz drin. Dazu muss natürlich eine solide und vor allem repräsentative Datenbasis aufgebaut werden. Das klappt nur, wenn möglichst viele Gastronomen an die Cloud angeschlossen werden. Daran wird gearbeitet.

Der erwartbare Boom beim normalen Kassengeschäft aufgrund der gesetzlichen Umstellungen bildet daher "nur" die sichere finanzielle Basis für das Vorantreiben des "neuen" Geschäfts.

Für mich hört sich das ganze nicht nach ob, sondern nach wann an. Und mit den gut 11 Mio aus der Kapitalerhöhung kann man einiges anstellen und vor allem den Vertrieb ganz massiv pushen.  

26.02.20 14:43

50 Postings, 1969 Tage CastelloGrande@derrin1

-->Es gehört zum kleinen 1x1 der Börse dass zusätzliche Kapitalerhöhungen den Gewinn pro Aktie reduzieren und gerade im Niedrigzinsumfeld wie jetzt eine Fremdkapitalerhöhung wirtschaftlich sinnvoller ist. Vor allem wenn man wie Vectron jetzt im Q4 den Turnaround geschafft hat und kein LIquiditätsproblem hat.
-->Im Übrigen: Wozu handelt man eine 10 MIo. ? Investitionskreditlinie aus, um die dann doch nicht in Anspruch zu nehmen? Dazu die ganzen Kapitalerhöhungen. (Etwas anderes gilt natürlich falls die Kreditlinie für bestimmte Digitalprojekte bestimmt war, welche sich als unrentabel erwiesen haben. Dann wäre es unsinnig Verluste zu finanzieren, was die DZ bestimmt auch nicht machen würde. Das ist aber reine Spekulation.

Interessant was Du über die Abo-Dienste schreibst. Bislang waren ja restablo/resmio etc. nicht so der Burner. Wie sieht es mit den aktuellen aboverkäufen und der Marge aus? Das wäre eine INfo die uns ruhig schlafen lassen könnte. Vor allem wenn das angebot wirklich mehrwert bietet und einen "preisbrecher" darstellt. Verdient V auch an kaum genutzten Kassen bzw. was ist mit dem Insolvenzrisiko der Gastronomen bzw. werden die Kassen von Vectron aktiviert oder übernimmt das eine Dritte unabhängige Gesellschaft?  

26.02.20 19:27

3002 Postings, 3804 Tage JulietteVectron präsentiert digitale Bonlösung

Schluss mit den Papiermüllbergen

20.02.2020  -  Vectron präsentiert digitale Bonlösung

Seit Januar gilt die neue Kassensicherungsverordnung (KassenSichV). Kassensysteme müssen in dem Zuge seit Jahresanfang mit einer zertifizierten Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet sein. Zudem ist seit Jahresbeginn die Erstellung und Ausgabe eines Kassenbons Pflicht, wenn ein elektronisches Kassensystem genutzt  wird. Das gilt auch bei Kleinstbeträgen. Der Ärger über Papierverschwendung und Umweltverschmutzung ist seitdem groß.
 
Vectron bietet ab sofort mit dem ?myVectron Digital-Bon? eine umweltfreundliche Alternative zum Papierbon und zeigt die Lösung nach der Intergastra nun auch auf der Internorga. Mittels eines QR-Codes, der auf dem Kassendisplay erscheint, können Kunden die Daten digital auf ihr Handy erhalten. Dazu müssen sie nur den Code scannen. Ein PDF der Rechnung wird dann auf dem Smartphone angezeigt und kann heruntergeladen werden. ?Neben der Entlastung der Umwelt hilft dies auch dem Unternehmer Kosten zu sparen", erklärt Vectron-Vorstand Thomas Stümmler. Der Kunde muss sich weder registrieren noch eine App herunterladen. Er benötigt lediglich einen QR-Code-Scanner auf seinem Handy.

Die gesetzliche Pflicht wird mit dieser E-Bon-Lösung erfüllt, denn das Bundesministerium der Finanzen erlaubt neben dem klassischen Papierbon ausdrücklich auch die digitale Übermittlung des Belegs. Alternativ kann auf Wunsch wie bisher aber auch ein Papierbeleg ausgedruckt werden.

Die neue Funktion ist Bestandteil von Vectrons Digitalpaket. Es bringt darüber hinaus steuerliche und softwaretechnische Sicherheit: Neben einem Update, das alle softwareseitigen Grundlagen beinhaltet, um die Anforderungen der KassenSichV zu erfüllen, erhalten Abonnenten während der Vertragslaufzeit alle weiteren neuen Software-Versionen und haben damit stets ein topaktuelles Kassensystem. Weiterer Bestandteil ist das Fiskalarchiv mit dem alle Fiskaldaten täglich zuverlässig auf Vectron-Servern in Deutschland gesichert werden, datenschutzkonform und jederzeit abrufbar. Ebenfalls enthalten ist eine Reporting-App, die die wichtigsten Unternehmenskennzahlen auf Smartphone und Tablet jederzeit abrufbar macht.

https://www.vectron-systems.com/de/unternehmen/...-papiermuellbergen/  

05.03.20 17:45

1492 Postings, 1457 Tage KorrektorVerband fordert Staatshilfen für Gastronomie

Verluste durch Coronavirus

Wirte und Hoteliers fordern Staatshilfen

https://www.spiegel.de/wirtschaft/...7ebc-2e63-4e0f-b29c-0973bd597c73  

08.03.20 11:33
1

50 Postings, 1969 Tage CastelloGrandeStaatsfhilfe für Wirte

Wegen der gesetzlichen Verpflichtung zur Kassenumrüstung werden die Gastronomen ja nicht um die Modernisierung und ggf. Anschaffung einer neuen Kasse drumrumkommen. Das kann man sich eben nicht sparen, wenn man sonst das Finanzamt am Hals hat.

Sehe 3 sehr positive Punkte für Vectron angesichts der Krise:
1. Nicht substitiuierbares Produkt welches vom Gesetzgeber faktisch vorgeschrieben wird. Ohne Kasse kein Business.
2. Vectron bietet ja auch das Pay-Per-Use bzw. die "Kostenlos" Kassenvarianten an - das könnte grade für klamme Gastronomen interessant sein, welche nciht gleich mehrere tausend Euro für eine neue Kasse ausgeben können.

3. Weil es sich um eine nicht substituierbares Produkt/Dienstleistung handelt, wird Vectron selbst bei einer Verschärfung der Krise ganz oben auf der Scoring Liste der Kreditabteilungen stehen. Produkt ist zwingend notwendig, Vectron generiert laufende Einnahmen durch Zusatzservices und Kassen können ggf. als Sicherheit dienen. Ggf. Vorfinanzierung von Bestellungen oder Kooperation mit Leasing-Anbietern.

Also ich sehe das sehr positiv für Vectron - oder schaut es in der Praxis mit der Nachfrage anders aus? Als Finanzminister würde ich Vectron als erstes Staatshilfen gewähren, damit die Gastronomen aufhören bei der Steuer zu tricksen.    

09.03.20 09:45
2

3002 Postings, 3804 Tage JulietteGroßauftrag

von Wiener Feinbäckerei Heberer für Kassensysteme und digitale Services:

"Münster, 9. März 2020: Die Vectron Systems AG (Vectron), ein führender Anbieter intelligenter Kassensysteme bestehend aus Hardware, Software und Cloud-Services, mit Schwerpunkt in den Branchen Gastronomie und Bäckerei, erhält den Auftrag 175 Filialen der Wiener Feinbäckerei Heberer (Heberer) mit 300 aktuellen Touch-Kassensystemen auszustatten. Neben den Kassensystemen wird Vectron zudem nach und nach alle Filialen mit einem Kartenterminal ausstatten, sodass sämtliche Payment-Funktionen wie Girocard und Kreditkarten abgebildet werden können. Für Vectron ist dieser Abschluss von strategischer Bedeutung, da erstmals im größeren Stil Vectron-Kassensysteme inklusive Payment-Funktionen und weiterer digitaler Zusatzdienste als Bundle veräußert werden...."

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/...e-services/?newsID=1289791  

17.03.20 13:36

696 Postings, 4978 Tage DERR1NVectron kippt sein Planung für 2020

https://www.ariva.de/news/...s-ag-coronavirus-beeintraechtigt-8262405

Scheint aber in der aktuellen Situation niemanden wirklich zu überraschen. Zumindest reagiert der  Kurs aktuell keinen Millimeter...

Bei der aktuellen Lage an der Planung festzuhalten, ohne dass jemand weiß, was (und wie lange) noch kommt (Stichwort: shutdown), wäre aber auch grob fahrlässig.

Da reiht sich Vectron nun mit ein in die Reihe derer, die aufgrund von Corona ihre Prognosen kippen.  

17.03.20 14:00

696 Postings, 4978 Tage DERR1NDann doch die Reaktion...

...etwas verzögert, aber dafür deutlich...  

24.03.20 13:30

654 Postings, 3496 Tage Urlauber76Vectron


Bin jetzt auch hier investiert EK 6€ und kaufe jedes Tief ab jetzt nach. Völlig überzogen der Abschlag meiner Meinung.  

01.04.20 10:00
1

3033 Postings, 5029 Tage allavistaDenke auf aktuellem Niveau haben wir

hier eine guten Chancen Risiko Mix

War hier lange skeptisch. Der erste überzeugende Punkt war für mich der Einstieg von Primepulse, die einen starken Trackrecord haben.
Die KE mit 15 E, war jetzt quasi n Glücksfall vom timing.

Das Bundle das man den Partnern anbietet, daß nur bei tatsächlich getätigten Umsätzen zu Provisionserlösen führt ist sehr fair.

Ein großer Vorteil ist die Einbindung der Kasse auch in die Steuerabrechnung, was zu Kostenvorteilen führt.
Ein weiterer e-Payment, was nach der Krise zu einem umdenken führen wird, auch bei den Inhabern. Das wird zu einem permanenten Erlösstrom führen.

Man hat ja hauptsächlich Gastronomen und Bäcker in der Zielgruppe. Erstere werden natürlich jetzt katastophal erwischt, letztere sind Profiteure der Krise. Denke daher das man mit Bäckereien sehr gute Ergebnisse mit der Umstellung haben wird. Man bietet ja auch das Modell der kostenlosen Überlassung an mit den entsprechenden Services. Hier erwarte ich eine große Resonanz, den die Verpflichtung die Kassen umzurüsten, bleibt bestehen und wenn man dann ein Angebot nutzen kann, daß erst mal nix kostet, werden das viele annehmen.
Viele werden die Krise überstehen, viele nicht, auf diese werden aber wieder auch Neugründungen folgen und die Lücke schließen.

Die Sonderkonjunktur bleibt, zieht sich jetzt vlt etwas länger...grundsätzlich gute Aussichten mittel und langfristig , kurzfristig wird mans überstehen. Cash ist ausreichend da und jetzt muß man sich halt erstmal auf die Bäcker konzentrieren.  

01.04.20 15:01

696 Postings, 4978 Tage DERR1N@allavista

Das sehe ich auch so. Unabhängig davon, wie viele Gastronomen aufgrund der coronabedingten Schließungen auf der Strecke bleiben werden - was jeweils traurig genug wäre- wird es auch nach Corona eine ausgedehnte Gastroszene in Deutschland geben. Das heißt, es werden auch geschlossene Lokalitäten über kurz oder lang wieder auf gemacht, einfach weil der Bedarf da ist und die Leute auch wieder ausgehen/essen/trinken wollen.
Damit bleibt der Bedarf an gesetzeskonformen Kassen bestehen bzw. es wird sogar das Neukassengeschäft belebt. Und da kommt dann das 0-Euro-Kassensystem von Vectron so manch einem sicherlich sehr gelegen - samt Services, die nur kosten, wenn auch entsprechender Umsatz da ist.
Und solange die Konkurrenz so ein Produkt noch nicht anbietet, was aktuell noch nicht der Fall ist, könnte das sogar einen ordentlichen Schub für Vectrons Umsatz bedeuten.  

17.04.20 13:42

3002 Postings, 3804 Tage Juliette"Coupon-Kampagne

für mehr Liquidität in der Corona-Krise

09.04.2020  -  Die aktuelle Zeit erfordert viel Kreativität und Ideenreichtum, um der Corona-Krise in der Gastronomie, dem Handel und der Bäcker-Branche zu trotzen. Wir wollen Sie in der Zeit bestmöglich unterstützen ? z.B. mit unseren Kampagnenideen. Eine davon wollen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag vorstellen...
... Umsetzung:
Die vorgestellten Ideen lassen sich mit unserem bonVito-Modul ?Coupons? umsetzen (Auswahl ?Werbecoupons?). Die vorgestellten Kampagnen lassen sich schnell erstellen, da alles digital umgesetzt und nichts gedruckt werden muss (keine Kundenkarten, keine Flyer mit Coupon-Codes, etc.)...."

https://www.vectron-systems.com/de/blog/beitrag/n/...er-corona-krise/

 

27.04.20 11:28

60 Postings, 393 Tage Zisi90Vectron IR Newsletter 27.04

Investor Relations Newsletter - 27.04.2020

Gutes Schlussquartal sorgt für Ergebnisverbesserung

Die Vectron Systems AG (Vectron), ein führender Anbieter intelligenter, digitalisierter Kassensysteme bestehend aus Hardware, Software und Cloud-Services, mit Schwerpunkt in den Branchen Gastronomie und Bäckerei, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessert.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 befand sich Vectron in einem Übergangsjahr hin zur nächsten Stufe der Fiskalisierung und der Einführung digitaler Lösungen. So herrschte im Jahr 2019 in der gesamten Branche große Unsicherheit, ob die rechtlichen und technischen Vorgaben für den Manipulationsschutz bei den Registrierkassen wie geplant zum 01.01.2020 umgesetzt würden. Dies hat, wie die Gesellschaft bereits mehrfach berichtete, zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung in den Zielgruppen Gastronomie und Bäckereien geführt.

Letztendliche Sicherheit gab es erst nachdem das Bundesfinanzministerium im November 2019 eine Nichtbeanstandungsfrist bis zum 30.09. 2020 für die Umrüstung der Kassen festgelegt hat. Mit der Verabschiedung des Gesetzes im November zogen die Umsätze im vierten Quartal spürbar an.

Wie bereits gemeldet, steigerte Vectron den Umsatz im Gesamtjahr 2019, vor allem durch das gute Schlussquartal leicht auf EUR 25,2 Mio. (2018: EUR 24,8 Mio.). Somit liegt der Umsatz um EUR 0,2 Mio. niedriger als vorab im Januar gemeldet. Gleichzeitig verbesserte sich 2019 das Ergebnis nach Steuern durch ein konsequentes Kostenmanagement deutlich von rund EUR -3,9 Mio. (2018) auf rund EUR -1,4 Mio.

Vor dem Hintergrund der schlechten Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr zeigt sich das Management zufrieden mit dem Ergebnis. „Trotz der Flaute im Stammgeschäft ist es uns gelungen, parallel das Digitalangebot zu entwickeln und im Markt einzuführen“, erklärt Vectron-Vorstand Thomas Stümmler.

So investierte Vectron 2019 rund EUR 3,4 Mio. in die Entwicklung und den Vertriebsaufbau der Digitalprodukte. „Zieht man diese Kosten ab, wären wir im Stammgeschäft trotz der niedrigen Nachfrage deutlich profitabel gewesen. Die Anlauf- und Entwicklungskosten haben wir bewusst in Kauf genommen, da wir uns bei Vectron auf die digitalen Umwälzungen in der Gastronomie einstellen müssen“, so Stümmler.

Die aktuellen Ereignisse in der Covid-19-Pandemie haben für einen zusätzlichen Schub in der Gastronomie hin zur Digitalisierung geführt und somit vielen Gastronomen die Wichtigkeit einer digitalen Präsenz verdeutlicht. Insofern ist es für Vectron unverzichtbar im Bereich digitale Dienstleistungen ein umfassendes Produktportfolio aufzubauen, um weiterhin seine marktführende Stellung behalten und ausbauen zu können.  
 

27.04.20 14:08

1492 Postings, 1457 Tage KorrektorDie Krise ist riesig

im Bereich der Hauptzielgruppe von Vectron: Der Gastronomie.

Mich wundert, das hier über Zahlungsausfälle und Abschreibungen nichts geschrieben wird. Das liegt ja auf der Hand. Und es muss nicht so sein, das nur alte Kassensysteme auf den Gebrauchtmarkt kommen.

Sicherlich wird es für einen vor der Krise belebten Platz dann wenn die Krise wieder vorbei ist und Leute wieder in Cafes und Restaurants gehen können, auch wieder neue Mieter geben die sich versuchen. Oder die Gleichen, die zuvor mit der GmbH pleite gegangen sind.

Aber herbe Forderungsabschreibungen - damit muss man hier doch rechnen.  

30.04.20 09:58
3

696 Postings, 4978 Tage DERR1NKennst Du das Vectron-Geschäft überhaupt?

Warum sollte es denn zu Zahlungsausfällen und Abschreibungen kommen? Und wie kommst Du auf "herbe Forderungsabschreibungen"? Vectron verkauft doch gar nicht direkt an Gastronomen sondern der Vertrieb läuft über selbständige Kassenhändler. Das bedeutet, dass die Pleite eines Gastronomen keine Auswirkungen auf die Bezahlung einer verkauften Kassen hat, denn diese muss der Kassenhändler an Vectron bezahlen.

Das neue Geschäftsmodell, bei dem die 0-Euro-Kasse direkt vertrieben wird, ist ebenfalls nicht gefährdet, da die Kasse dabei weiter Vectron gehört und im Fall einer Pleite einfach abgeholt werden könnte.

Es geht doch lediglich um einen möglichen Nachfrage-Rückgang, weil Gastronomen, die aktuell geschlossen haben, vielleicht nicht zwingend genau jetzt über eine neue Kasse nachdenken.

Informierst Du Dich eigentlich über ein Unternehmen und seine Produkte, bevor Du darüber irgendetwas textest, Korrektor? Kommt mir nicht so vor, wenn ich Deine Kommentare überfliege. Klingt eher alles nach enttäuschtem Kleinaktionär...  

05.05.20 13:24

60 Postings, 393 Tage Zisi90Bayern will Gaststätten schrittweise wieder öffnen

Es geht voran:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/...ert-exit-plan.html

Die Aktie wird hoffentlich bald nachhaltig über die 8€ wieder steigen.  

05.05.20 20:58

696 Postings, 4978 Tage DERR1NGerade kam eine Eilmeldung, ...

...daß die Wirtschaftsminister der Bundesländer eine bundesweite Öffnung der Gastronomie schon ab dem 9. Mai beschlossen haben. Das sind mal gute Nachrichten für die Branche.
Die Öffnungen sollen ab 9. Mai bis spätestens 22. Mai unter Auflagen erfolgen. Die Auflagen beinhalten Abstandsregeln bei den Tischen und Hygieneauflagen.  

08.05.20 11:40

1492 Postings, 1457 Tage Korrektor#791

Die Auflagen sind aber so streng, das allenfalls gehobene Sternegastronomie, wo den wohlsituierten Kunden der Preis egal ist, werden überleben können.

Wer meldet sich zum Besuch eines Biergartens an? - Wie soll ein normales Restaurant überleben, wenn es nur maximal 30 oder 50 % der vorherigen Plätze besetzen darf? Das ist weit weg von einem normalen Zustand. Bzw. vllt. ist das die neue Normalität. Die bedeutend dann aber einen riesigen Wegfall des bisherigen Geschäfts der Kunden und damit vllt. auch der Kundenbasis von Vectron Systems.

Die Bewertung des Unternehmens ist mit aktuell fast 70 Mio. Euro viel zu hoch.
2018 wurde mit  1,9 Millionen Euro Verlust abgeschlossen.
2019 die Steigerung auf 3,3 Millionen Euro Verlust
Das Eigenkapital betrug zum Jahresende 2019 nur noch 13,8 Millionen Euro.
Die offenen Forderungen summierten sich immerhin auf 5 Millionen Euro.

Bis Jahresende werden 10,4 Millionen Euro an Krediten fällig. Der Kassenbestand betrug zwar 11,3 Millionen Euro per Ende 2019. Aber mit der angekündigten Wachstumsstrategie könnte sich das schnell verringern. Ohne Belebung wird das doch brenzlig.

Was passiert, wenn man die Kassenumstellung mit Blick auf die desolate Branchenlage erneut verschiebt? - Die Zielbranchen brauchen jetzt jeden Euro Liquidität. "Besser etwas am Staat vorbei statt Massenarbeitslosigkeit unter den 2 Millionen Beschäftigten der Gastrobranche."
 

14.05.20 21:43

1492 Postings, 1457 Tage KorrektorKommt eine weitere Verschiebung

Am 8.5. geschrieben - jetzt ist die Verbandsforderung da:

Angesichts der Corona-Krise fordert das Handwerk die Verschiebung der Umstellung auf manipulationssichere Kassensysteme. "Den Betrieben ist es in dieser Krisenphase schlichtweg nicht zuzumuten, zur Einhaltung einer Frist jetzt Geld für Investitionen in die Hand nehmen zu müssen, das ihnen wegen der Corona-Einschränkungen in ihren Kassen fehlt", sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke. Bund und Länder sollten vielmehr zeitnah die sogenannte Nichtbeanstandungsregelung verlängern und die dringend nötige Liquidität in den Betrieben belassen statt die aufgespannten "Rettungsschirme" faktisch zu durchlöchern.

https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/...uestung/150/32552/402179

Die Politik hat die Gastronomie mit am Schlimmsten gebeutelt. Die Lockerungsmaßnahmen werden für viele Betriebe nicht reichen für einen wirtschaftlichen Betrieb. Ausschließen kann man da nicht, das die Umstellung erneut verschoben wird. Bei den ganzen Steuermindereinnahmen kommt es auf diese relativen Kleinbeträge aus der Kassenumstellung auch nicht mehr an.  

15.05.20 21:42

973 Postings, 1662 Tage MinusrenditeKleinbeträge,

genau! Es sind lediglich Klein(st)beträge die ein Gastwirt für die Umstellung in die Hand nehmen muss. Einen Witzbetrag genau genommen. Klar, dass der Verband wieder trommelt, und vom Untergang des Abendlandes fabuliert.

Es wird sich in der Szene etwas ändern, glasklar. Aber es wird in erster Linie Betriebe treffen, die auch schon vor der Krise nicht mit Liquidität und Eigenkapital üppig ausgestattet waren. Daran hat die Politik übrigens keine Schuld gehabt, und nun erst recht nicht.

Die europäische Hochseefischerei beklagt auch gerade, dass keiner den angelandeten Fangfisch haben möchte. Da sag ich, stellt die Fischerei ein, bis bessere Zeiten kommen. Diesess nimmermüde Rumgejammere ist das allerschlimmste in dieser Krise. Es ist unerträglich. Und Schuld sind sowieso nur die Anderen.

Schönen Abend noch!  

16.05.20 21:27

2 Postings, 3202 Tage Ahnungsloser76Verlustvortrag

3,3 Millionen Verlust, weil die 1,9Mio aus dem Vorjahr per Verlustvortrag eingerechnet wurden. Effektiv also nur 1,4Mio Verlust.  

17.05.20 12:09

74 Postings, 1179 Tage godraMinusrendite - ganz so einfach ist es nicht

Das ist immer relativ zu sehen....
Kleinstbeträge jein, pro TSE ist mit ca. 400 bis 500 Euro zu rechnen, bzw. wird dies beim Vectron Digitalpaket in einen monatlichen Betrag verpackt, in diesem Paket ist dann auch die App enthalten.

Wer aber die Gastro Branche kennt, der weiß, dass da bei 20 Euro mtl. Kosten schon gemeckert wird und viele Gastrobetriebe sind sehr knapp bemessen was die Finanzen angeht.
Das war schon vor der Krise so und ist jetzt wohl noch schlimmer. Dass da einige auf der Strecke bleiben werden ist klar.

ggf. gehen die Kosten aber noch massiv in die Höhe, wenn ein älteres Kassensystem im Einsatz ist, da diese nicht nachgerüstet werden können.

Somit muss hierfür dann ein komplett neues Kassensystem angeschafft werden.  

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
30 | 31 | 32 | 32  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben