Hypoport AG (WKN: 549336) An diesem Port anlegen?

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neuester Beitrag: 26.05.20 21:13
eröffnet am: 14.03.08 10:56 von: Peddy78 Anzahl Beiträge: 9851
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17100 Postings, 5428 Tage Peddy78Hypoport AG (WKN: 549336) An diesem Port anlegen?

News - 14.03.08 10:42
ots.CorporateNews: Umsatzanstieg um 59 ProzentHypoport AG: Starkes Wachstum in 2007

ots.CorporateNews: Umsatzanstieg um 59 ProzentHypoport AG: Starkes Wachstum in 2007



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14. März 2007 - Der internetbasierte Finanzdienstleister Hypoport AG (ISIN DE0005493365, Kürzel: HYQ) präsentiert heute in Berlin im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz die vorläufigen Ergebnisse des ersten Geschäftsjahres nach dem Börsendebüt im Oktober 2007. Demnach konnte Hypoport an das starke Wachstum der Vorjahre anknüpfen. Der Umsatz stieg im Vergleich zu 2006 um 59% auf 42 Mio. EUR. Das EBIT vor Sondereffekten stieg um 48% auf 5,5 Mio. EUR. Nach Sondereffekten - beispielsweise den Kosten des Börsengangs - betrug das EBIT 4,0 Mio. EUR. Das Ergebnis nach Steuer stieg auf 4,3 Mio. EUR. 'Wir sind sehr zufrieden mit der Geschäftsentwicklung', so Prof. Dr. Thomas Kretschmar, Co-CEO der Hypoport AG. 'Eine Umsatzsteigerung von mehr als 50% ist in der Geschichte der börsennotierten Finanzdienstleister nur äußerst selten erreicht worden. Das dynamische Wachstum bestätigt unsere strategische Positionierung.'

Auszeichnungen für Dr. Klein

Der Geschäftsbereich Privatkunden, der etwa 60% des Konzernumsatzes ausmacht, behauptete sich erfolgreich in einem ansonsten stagnierenden Marktumfeld. Hier stieg der Umsatz um 55% auf 24,5 Mio. EUR. Das EBIT des Geschäftsbereichs stieg dabei gegenüber dem Vorjahr überproportional um 70%. Die Anzahl der Berater im Filialvertrieb wurden von knapp 100 auf rund 150 erhöht, was sich unter anderem in einer signifikanten Steigerung der Abschlüsse niederschlägt. Das Angebot von

Dr. Klein - gerade auch im Filialvertrieb Freie Hypo - wurde diesen Monat wieder von der Stiftung Warentest mit acht Erstplatzierungen und zahlreichen weiteren Top-Platzierungen ausgezeichnet.

EUROPACE-Marktplatz gedeiht mit hohen Skaleneffekten

Der mit einem Anteil von knapp 25% am Konzernumsatz zweitgrößte Geschäftsbereich Finanzdienstleister entwickelt sich ebenfalls sehr erfreulich. Das überdurchschnittliche EBIT-Wachstum von 105% bei einem gleichzeitigen Umsatzwachstum von 54% zeigt die deutlichen Skaleneffekte, die der EUROPACE-Marktplatz bietet. Daher soll EUROPACE national und international weiter ausgebaut werden. So wird derzeit gemeinsam mit zwei der größten Volksbanken (Düsseldorf-Neuss und Münster) eine weitere Plattform unter dem Namen GENOPACE entwickelt. GENOPACE ist ein auf EUROPACE basierender spezieller Marktplatz für den genossenschaftlichen Verbund in Deutschland. Auch der Pilotbetrieb einer EUROPACE-Plattform in den Niederlanden steht kurz bevor.

Deutliche Steigerung der Mitarbeiterzahl

Ein erfreulicher Nebeneffekt ist die auch weiterhin deutliche Steigerung der Mitarbeiterzahl, im Jahr 2007 um 27% auf mittlerweile mehr als 400. Dies bedeutet, dass der Hypoport-Konzern im vergangenen Jahr an den Hauptstandorten Berlin und Lübeck mehr als 80 neue Arbeitsplätze geschaffen hat.

Hinweis für Journalisten: Die Präsentation, die während der Bilanz-Pressekonferenz gezeigt wird, kann im Internet im Bereich Investor Relations unter http://www.hypoport.de/publikationen.html heruntergeladen werden.

Rückfragehinweis: Karen Niederstadt

Group Communications Director

Telefon: +49(0)30 42086-1930

E-Mail: karen.niederstadt@hypoport.de

Emittent: Hypoport AG Klosterstraße 71 D-10179 Berlin Telefon: +49(0)30 42086-0 FAX: +49(0)30 42086-1999 Email: ir@hypoport.de WWW: http://www.hypoport.de Branche: Finanzdienstleistungen ISIN: DE0005493365 Indizes: Börsen: Sprache: Deutsch

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
HYPOPORT AG Namens-Aktien o.N. 14,30 +0,70% XETRA
 
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9825 Postings ausgeblendet.

23.05.20 22:26

52148 Postings, 5629 Tage LibudaWenn Du mein Posting 9822 gelesen hättest

wäre Dir vielleicht doch klar geworden, dass ich das Geschäftsmodell von Herrn Slabke und seines Gehilfen Pahl sehr gut verstanden habe.  

23.05.20 22:44

52148 Postings, 5629 Tage LibudaWas in Analysen wie diesen vergessen wird


?Die starke Wohnraumnachfrage in den vergangenen Jahren ist auf das Bevölkerungswachstum und den anhaltenden Zuzug in die Metropolregionen und mittelgroßen Städte zurückzuführen. Dadurch kam es zu dem deutlichen Preisanstieg bei Kauf- und Mietobjekten. Auch die Neubautätigkeiten konnten den hohen Bedarf nicht decken. Kai Enders führt hierzu aus: ?Der Bedarf an Wohnraum wird auch angesichts der Corona-Krise nicht abnehmen ? denn gewohnt wird immer.?

https://www.engelvoelkers.com/de-de/immobilienpreise/corona-krise/

Die Wohnraumnachfrage ist aber auch von der Einkommensentwicklung abhängig, die in den Jahren vor Corona außerordentlich gut war. Selbst ohne Corona hätten sich die Einkommenssteigerungen m.E. nicht wie bisher fortgesetzt ? und jetzt kommt noch Corona hinzu, das nicht nur zu kurzfristigen Verwerfungen führen wird.

Richtig ist sicher, dass immer gewohnt wird ? aber es geht eben auch bescheidener, wenn man keine Kohle hat.
 

23.05.20 22:51
2

1818 Postings, 1679 Tage unratgeberLibuda

auch wenn wir Deine wahre Motivation nie erfahren werden, so bleibt trotzdem festzuhalten, dass Du nicht mehr als die Begleitmusik bist während wir von ATH zu ATH tanzen.  

23.05.20 23:13

916 Postings, 1749 Tage matze91Enttäuschunngen?

@ Libuda :

Du glaubst du hättest
".... das Geschäftsmodell von Herrn Slabke und seines Gehilfen Pahl sehr gut verstanden....."

Eine Behautung ist keine Beweis! Wie du immer wieder unter Beweis stellst.

Warum so eine despektierliche Wortwahl? Da wird doch wohl nicht Neid oder Enttäuschung im Spiel sein. Oder doch?

   

23.05.20 23:24

52148 Postings, 5629 Tage LibudaNeues vom Bau

?Wir können uns glücklich schätzen, wenn die Bauwirtschaft am Ende des Jahres denselben Umsatz wie 2019 erwirtschaftet hat, was real immer noch einen Rückgang von etwa drei Prozent bedeuten würde. Wenn es schlechter läuft, können es auch nominal minus 2 beziehungsweise real minus fünf Prozent werden.?

Felix Pakleppa ist Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe. Und er ist sicher, dass die Branche durch Corona Einbußen hinnehmen muss.

https://www.come-on.de/volmetal/meinerzhagen/...branche-13770765.html
 

24.05.20 08:26

52148 Postings, 5629 Tage LibudaTime Lag

23.05.2020 05:40:00

?Dazu kommt, dass die aktuellen Daten Zeiträume abbilden, in denen Covid-19 und dessen Auswirkungen noch nicht richtig eingeordnet werden konnten. Wer sich also in den letzten Wochen in den Endzügen einer Finanzierung befand, rückte vermutlich erst mal nicht vom Kauf ab. Erst die kommenden Monate werden zeigen, ob das Virus auch Einfluss auf die Immobilienfinanzierung und die Hauspreise haben werden.?

https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...rwarten-1029222528
 

24.05.20 09:15

1241 Postings, 948 Tage irgendwieTime Lag

Ja das hast du schon seit deiner ARIVA-Anmeldung.  

25.05.20 10:33

52148 Postings, 5629 Tage LibudaLöschung


Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 25.05.20 12:13
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Spam

 

 

25.05.20 12:25

52148 Postings, 5629 Tage LibudaBauträger pessimistisch


Entsprechend pessimistisch bewerteten die Bauträger die Aussichten: Gut 60 Prozent gehen davon aus, dass die Zahl der beantragten Baugenehmigungen dieses Jahr sinkt. Fast drei Viertel rechnen damit, dass sich der Baubeginn bei Projekten um mehrere Monate verschiebt. Für 63 Prozent zeichnet sich ab, dass es auch bei der Fertigstellung zu mehrmonatigen Verzögerungen kommt.
Tatsächlich war bereits im März zu beobachten, dass die Corona-Krise die Bautätigkeit in Deutschland beeinträchtigt:

         ?§Im ersten Lockdown-Monat sank der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 10,5 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte.

         ?§Im Vergleich zum Vorjahresmonat verringerten sich die Bestellungen (real) um 10,3 Prozent.

         ?§Im ersten Quartal sank der Auftragseingang (real) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent.

Solche Rückgänge seien nicht ungewöhnlich. Dennoch deute die Entwicklung darauf hin, ?dass Unternehmen geplante Bauvorhaben aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit in der Corona-Krise zurückgestellt haben?, so die Experten.

https://www.focus.de/immobilien/mieten/...rschaerfen_id_12026641.html
 

25.05.20 14:00
1

229 Postings, 1666 Tage RagnarLothbrokLibuda ist ein Trittbrettfahrer/Mitläufer

Libuda ..... kommst Du Dir nicht langsam blöd vor?

Das ist wirklich wirklich richtig erbärmlich, wie Du in Deinen Argumentationen gegen Hypoport Corona mit ins Spiel bringst. Es ist so ein "NoBrainer", das auch Hypoport durch Corona einige Schrammen bekommt.
Schäme Dich dafür, ich hatte Dich etwas intelligenter eingeschätzt. Aber es ist einfach nur billig ...

Du bist ein bleibst ein Populist ... Fake statt Fakten

RL

 

25.05.20 14:32

52148 Postings, 5629 Tage LibudaAlles ist möglich aber auch Gegenteil

25.05.20 14:34

52148 Postings, 5629 Tage Libudazu 9836

Fakten sind ein zu hohes KGV und dafür ein mickriges Gewinnwachstum - zwei Fakten, die nicht zusammenpassen.  

25.05.20 16:41
2

229 Postings, 1666 Tage RagnarLothbrokUnd schwupps, da verläßt Libuda

die Faktenwelt.
Und mischt SEINE Bewertung den Fakten bei.  
Nämlich das der Fakt "KGV" und der Fakt "mickriges Wachstum" nicht zusammenpassen.
Das ist Libudas Meinung, was voll in Ordnung ist. Er kann das ja so einschätzen.
Aber er sollte auch so klug sein, dass:
1.  "Zusammenpassen" an sich kein Fakt ist
2. es andere Markteilnehmer anders sehen (und bis jetzt ganz gut gefahren sind damit)

Populisten  und ihre Fakten. Hier ist das wieder einmal wunderbar zu sehen.

Ich warte noch auf die Verschwörungstherorie von Libuda. Slabke hat die Corona-Lüge mit seinen reichen Kumpels initiiert, damit er günstig (fallende Immo-Preise) an eine Immobilie kommt. Und bevor es jemand merkt verkauft er auch noch Aktien auf Höchstkurs (Director Dealing), um sich die Immo zu leisten.

RL






 

25.05.20 17:46

52148 Postings, 5629 Tage LibudaAuftragsrückgänge

In der Bundesrepublik sind vor der Pandemie mehr Hoch- und Tiefbauten entstanden als im Vorjahresmonat. Doch die Aufträge sollen rückgängig sein.
08.05.2020 - 09:04 Uhr

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/...2sdm1a4ZSeNFy-ap2
 

25.05.20 17:58

52148 Postings, 5629 Tage LibudaZur Zeit der Antragstellungen war Corona wohl kaum

kaum schon ein Thema

"4,0% mehr genehmigte Wohnungen von Januar bis März 2020
(20.5.2020) Im ersten Quartal 2020 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 78.600 Wohnungen genehmigt - noch ohne wesentlichen Einfluss durch den Corona-Lockdown. Wie das Statistische Bundesamt heute (20. Mai) auf Basis vorläufiger Zahlen weiter mitgeteilt hat, waren das 4,0% mehr Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.

https://www.baulinks.de/webplugin/2020/0812.php4"
 

25.05.20 18:00

52148 Postings, 5629 Tage Libudazu 9842: Und ob ein Gastwirt mit einer Genehmigung

diese nutzt, wenn die finanziellen Möglichkeiten vorher schon auf Kante genäht waren, steht auch noch in den Sternen.  

25.05.20 18:24

52148 Postings, 5629 Tage Libudazu 9842

Die Corona-Krise schlägt mit Verzögerung nun auch voll auf die Baubranche durch. Vierzig Prozent der Baufirmen melden schon stornierte Aufträge, wie die bayerischen Baugewerbeverbände am Mittwoch in München meldeten.

Die Unternehmen erwarten starke Aufrags- und Umsatzeinbrüche. Fast zwei Drittel sehen ihre Auftragslage für die kommenden Monate gefährdet.

Der Verband befragte gut 400 Firmen. Derzeit ist die Lage auf dem Bau im Vergleich zu anderen Branchen noch gut, aber das wird sich laut Umfrage im Verlauf des Jahres ändern. Noch sind die Auftragsbücher gefüllt, der durchschnittliche Auftragsbestand reicht für die nächsten drei Monate.

https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/...-die-Baubranche-3671268.html
 

25.05.20 18:29
2

333 Postings, 2653 Tage snug_hoodieKGV zu hoch

Immer wenn Du 10x "KGV zu hoch" gepostet hast,  darf ich diesen Post von vor vier Jahren herausholen, als der Kurs bei 70? stand (Stand heute: 392?).

Seit dem hat die Großzügigkeit der Hypoport-Aktionäre (die nicht auf Dich gehört haben) mit über 100.000? die Zukunftsperspektive von Näherinnen in Tansania und Grundschulkindern im Südsudan möglicherweise deutlich verbessert, was mit Geld kaum zu beziffern ist. Wir sind daher recht selbstbewusst darin, dass es eine gute Entscheidung war, nicht zu verkaufen, trotz des vermeintlich hohen KGV. Vielleicht kannst Du mir retroperspektiv zustimmen.



 
Angehängte Grafik:
libuda.jpg (verkleinert auf 56%) vergrößern
libuda.jpg

25.05.20 18:59

52148 Postings, 5629 Tage Libudazu 9845: Mit 70 wäre Hypoport gar nicht so

schlecht bewertet, wenn man bedenkt, dass der Gewinn pro Aktie zuletzt bei 3,90 lag und die Gewinnsteigerungen seit Jahren extrem niedrig sind.

Ich halte momentan ein Kurs von ca. 100 für angemessen - und seit dem von Dir zitierten Posting sind ja auch schon vier Jahre vergangen.  

25.05.20 19:09

52148 Postings, 5629 Tage Libudazu 4896

Ein vergleichbarer Wert wie MLP wird momentan bei einem Gewinn im letzten Berichtsjahr von 0,34 heute mit 4,80 bewertet.

Mit einem einfachen Dreisatz kommt man dann aus 4,80 (Kurs von MLP) mal 3,90 (Gewinn pro Aktie von Hypoport) geteilt durch 0,34 (Gewinn Aktie von MLP) zu einen Vergleichskurs von 55.

Das ist noch unter dem von Dir angeführten Kurs von 70 und weit unter meinem Zielkurs von ca. 100.  

25.05.20 19:18

52148 Postings, 5629 Tage Libudazu 9847

Und wenn sich diejenigen, die ihre Altersversorgung allein auf Hypoport-Aktien aufbauen, einmal den Chart des Vergleichswertes ansehen, sollten sie m.E. doch etwas ins Grübeln kommen.

https://www.finanzen.net/chart/mlp

Ich schließe nicht aus, dass wir heute bei Hypoport eine ähnliche Spitze hatten, wie Ihr sie unter der obigen Adresse bei MLP erkennen könnt. die es damals nicht nur den SDAX, sondern sogar in den DAX geschafft hatten.  

25.05.20 20:15
3

108 Postings, 1212 Tage noriscIch lach mich tot.

Dieser Vergleich. OK beide haben irgendwas mit Geld zu tun. (lach). Ich kann auch einen Apfel mit einer Banane vergleichen. Beides Obst. Sorry. Du tust mir einfach nur leid.  

26.05.20 21:13

52148 Postings, 5629 Tage LibudaDramatische Veränderungen?

Das neuartige Coronavirus hat in Windeseile auch den Immobilienmarkt in tiefe Schockstarre versetzt: und zwar den Markt für Gewerbeimmobilien (wo Mieter jetzt ebenfalls ihre Zahlungen zurückhalten können) ebenso wie den für private Kauf- und Mietimmobilien. Wohnungsbesichtigungen finden so gut wie gar nicht mehr statt, auch Makler melden Kurzarbeit an, Umzüge sind praktisch unmöglich geworden, und sowohl Kaufinteressenten als auch Banken scheuen im Moment jede Festlegung ? denn niemand weiß, wie lange das Virus noch wüten, der Rest der Wirtschaft noch stillstehen und wie groß der wirtschaftliche Schaden noch werden wird.

Den ersten Effekt werden in den kommenden Wochen Vermieter spüren: Deren Mieter, die jetzt wegen Corona ihr Geld zusammenhalten und ihre Miete nicht mehr zahlen wollen, haben nach der Krise noch bis zu zwei Jahre Zeit, ihre Schulden abzustottern, ohne dass ihnen deswegen gekündigt werden kann. Das wird frühestens ab Juli 2022 möglich sein, wenn dann immer noch Mietschulden bestehen.

Für Mieter ist das natürlich ein Segen. Doch für den Immobilienmarkt könnte die staatliche Fürsorge zum Fluch werden. Denn für Vermieter laufen die Ausgaben für Grundsteuern, Nebenkosten und Kredittilgungen weiter ? es sei denn, auch sie lassen sich die Kreditraten von ihren Banken stunden. Dann stehen die Banken im Feuer ? und so geht es immer weiter: Am Ende könnte Corona auch den gesamten Immobilienmarkt dramatisch verändern.

https://www.capital.de/immobilien/immobilien-kaufen-oder-nicht
 

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