Meyer Burger Technology AG nach Fusion mit 3S

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neuester Beitrag: 07.07.20 08:17
eröffnet am: 19.01.10 11:52 von: Palaimon Anzahl Beiträge: 2724
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25.04.20 08:13

44 Postings, 257 Tage drNebenwerteLeerverkäufe

Auf Grund der hohen LV-Quote könnte natürlich ein möglicher Kursrebound umso größer sein, stimmt.  

26.04.20 10:06

7 Postings, 87 Tage schorsch0815Anton Karl linkedin

#Phtotovoltaik - Vollautomatisches Wafer- und Trayhandling für die effiziente Produktion global wettbewerbsfähiger #Heterojunction (HJT) Solarzellen:

https://lnkd.in/dETTSgZ

Kaufen die etwa diese maschinen?  

26.04.20 10:11

7 Postings, 87 Tage schorsch0815Jonas&Redmann

Auch bei gunter erfurt linkedin ist auf diese Firma verwiesen, denke die liefern equipment für die zukünftige Produktion  

27.04.20 00:28

635 Postings, 501 Tage setb2609jonas & redmann

hat die automatisierungstrechnik für die 200MW produktion von enel/3sun geliefert.  

04.05.20 07:57

92 Postings, 279 Tage Kubaner78Danke Herr Erfurt

04.05.20 07:58

92 Postings, 279 Tage Kubaner78jetzt auch noch das Bild :-)

 
Angehängte Grafik:
screenshot_20200504-074539_linkedin.jpg (verkleinert auf 50%) vergrößern
screenshot_20200504-074539_linkedin.jpg

04.05.20 10:39

635 Postings, 501 Tage setb2609Hmm

die Grössenordnung könnte hinkommen, wenn man zunächst im osten (wo die seen ja schon vollgelaufen sind (oder es eben viel naheliegendere tagebauschliessungen gibt wie in jänschwalde) mit pilotprojekten beginnen würde ....

auslastung würde das im mittel von 1GW über 10 jahre bringen - dazu dann ggf. weiteres projektgeschäft und man könnte  2GW auslasten ...

... das man hier letztlich eine steilvorlage für ein new green deal projekt gibt, ist klar - am ende braucht man eine kooperation wie damals repower - als von dort wesentliche leute wie vahrenholt, ... zu rwe innogy gegangen sind ...

local content kann man kreieren, indem man ggf. eine modulfertigung (die sind ja meist in 200-300MW chunks skalierbar) in die nähe des tagebaus stellt - zellfertigung lokal in hohenstein.

am ende erinnert der ansatz an den silverfrog (hier allerdings h2-erzeugung) - das template auf seite 3 :

https://static1.squarespace.com/static/.../4.B+SilverFrog+project.pdf

ist quasi die "blaupause" - wahrscheinlich wurde die eh von mbt ausgearbeitet.

die 100x100m zellfertigung würde prima in die halle in hohenstein passen - und ein paar 1000m² für eine serienfertigung von equipment an 2-4 assembly-stationen wäre auch noch gegeben - die modulfertigung könnte eng werden -> 2. halle  oder eben outsourcing ...  

04.05.20 11:37

635 Postings, 501 Tage setb2609schweiz

was man eine schweizer firma natürlich fragen müsste - warum macht man nicht selbiges auch auch schweizer stausseen - da gilt ja vergleichbares bzgl. verdunstung ...

... im übrigen habe ich gehört, dass man in der schweiz staumauern aufgrund des guten albedo (wegen des betonhintergrunds - mit bifacialen zellen verkleiden möchte - keine schneeprobleme ...
... hier würden sich langlebige zellen mit hoher ausbeute auch anbieten, da die installation interessant sein dürfte (sprich viel lcoe pro fläche hilft) und der lcoe steigt, wenn die wartung der zellen bspw. durch glas/glas reduziert werden kann ...

https://www.baublatt.ch/bauprojekte/...ssanlage-der-schweiz-bewilligt  

05.05.20 07:43

3057 Postings, 796 Tage walter.euckenmb europas neuer pv zellfertiger?

meyer burger nimmt mit neuem management ein neuen anlauf. hier meine spekulation:

der ausverkauf nach china ist gestoppt. die spatzen pfeiffen es von den dächern, mb will mit seiner überlegenen technik eine eigene pv zellfertigung in europa aufbauen und die leistungstärksten zellen weltweit bauen, denn nur durch bessere produkte lassen sich die höheren produktionskosten in europa rechtfertigen.

natürlich wird das erstmal geld kosten und da geht der blick nach brüssel und zu ursula von der leyen und ihrer ankündigung, 1 billion in klimafreundliche entwicklungen zu stecken. das mb eine schweizer firma ist wird dabei kein problem sein, das projekt wird über ihre deutsche tochter laufen.  

05.05.20 17:01

635 Postings, 501 Tage setb2609die zellfertigung

kostet nicht viel geld :

materialquote beim rec auftrag lag bei ca. 50% - sprich ca. 5mio / 100MW.

um sich also für 1GW zellenproduktion in die halle in hohenstein zu stellen braucht man ca. 50mio - ggf. etwas on top für die nassätzanlagen ...

das ist also kaum mehr als da an inventories noch rumstehen ...

natürlich wäre es schön, wenn man für das halten von arbeitsplätzen in hohenstein durch komplette umgestaltung der produktion dort etwas förderung erhalten könnte - das würde ggf. personalkosten in dem zeitraum decken können - bzw. eigentlich sollte man JETZT (in den nächsten 12 monaten) während der kurzarbeitsphase umbauen - besser geht es nicht ...

wenn man deals mit einigen glas-glas-modul-herstellern in D abschliessen könnte - neben projektspezifischer modulproduktionen vor ort - siehe tagebaugeschichte - dann könnte man ggf. noch etwas smartwire equipment unterbringen - ohne dass man selbst das capex für die modulproduktion tragen müsste ...

... mit dem output könnte man ggf. in teilen solche projeke :

https://www.pv-magazine.de/2020/05/05/...415-megawatt-in-deutschland/

bestücken ...

... wenn der preis stimmt wären läden wie ekt sicher dabei - ansonsten eigenprojektierung  bei entsprechender fk-finanzierung (man siehe sich mal an wie ekt das macht) wäre ja auch möglich und ggf. viel ertragreicher - und ein paar mann könnte man da sicher in einem errrichtungs-/betriebsführungsteam unterbringen - ggf. wäre sowas lokal ja auch im umfeld von hohenstein sinnvoll - flächen gibt es da ja - brandenburg/polen ist auch um die ecke - und sonne auch ...

bei polen - es gibt ja auch einen laden in polen der smartwire module fertigt/fertigen will - sowas sollte man dann vielleicht "enablen" und adäquat einzubinden wissen ...  

07.05.20 12:05

92 Postings, 279 Tage Kubaner78Die Idee von Meyer Burger schlägt immer grössere W

Die Idee von Meyer Burger schlägt immer grössere Wellen.
Nach meinen Recherchen haben auch andere Rundfunksender das Thema aufgegriffen welche mittlerweile mindestens schon 4 Millionen Hörer erreicht hat.
MBT wird langsam auch in Deutschland bekannt. Die Werbung stimmt schon mal.

https://www.cleanthinking.de/...-hambach-bald-schwimmender-solarpark/  

07.05.20 18:45

150 Postings, 1425 Tage ChalkerNicht so gut...

Medienmitteilung
Thun, 7. Mai 2020

Meyer Burger informiert über den hängigen Grossauftrag für ihr Heterojunction-Schlüsselequipment

Am 22. Juli 2019 hatte Meyer Burger Technology AG (SIX Swiss Exchange: MBTN) bekannt gegeben, dass ein bedeutender Rahmenvertrag mit einem nordamerikanischen Start-up-Unternehmen für die Solarzellenproduktion mit Meyer Burgers Heterojunction (HJT)-Schlüsselequipment unterschrieben wurde. Gemäss dieser Rahmenvereinbarung ist die Auftragsvergabe an den erfolgreichen Abschluss einer Finanzierungsrunde durch das Start-up Unternehmen gebunden. Meyer Burger hatte bereits am 4. November 2019 und 13. Februar 2020 über Verzögerungen bei der Auftragserteilung infomiert.

Das Start-up Unternehmen teilte Meyer Burger mit, dass es nicht mehr beabsichtigt, Aufträge gemäss Rahmenvertrag zu platzieren und hat den Rahmenvertrag mit Meyer Burger mit sofortiger Wirkung gekündigt.  

07.05.20 19:15

157 Postings, 369 Tage LongOnly01HJT News US start up komplett irrelevant

komplett irrelevant. gut dass das vom Tisch ist. einer dieser Auftraege des Vorgaengers, die nie viel wert war. Das war ein start-up das nie eine Finanzierung erhalten hat. Und was dazu kommt: wenn MbT die Vorteile der eigenen extrem vorteilhafte Technologie HJT/SCWT in einem ?captive model? fuer sich verwenden wird dann haben andere in diesem Modell kaum mehr Platz. je breiter die Technologie verkauft werden wuerde desto weniger Marge fuer den einzelnen. Das hat First Solar verstanden mit der Exklusivitaet auf eine VonArdenne Maschine im Bereich Duennschicht , mit dem Nachteil limitiert zu sein (Cadmium = giftig, Telorid = extrem selten).  Und das versteht Dr Erfurt als ehemaliger SolarWorld Kader sehr sehr gut.

https://www.google.ch/amp/s/www.cash.ch/news/...auftrag-1541004%3famp  

07.05.20 19:22

1029 Postings, 2096 Tage Quovadis777Na ja

Die Frage ist, ob die Börse das auch für irrelevant hält - habe da so meine Zweifel und rechne morgen mit starken Abschlägen.  

07.05.20 20:04

92 Postings, 279 Tage Kubaner78Das ist kein Rückschlag

Das ist kein Rückschlag sondern die logische Konsequenz eine neue Strategie ohne fremde Störfeuer zu positionieren. Es ist jetzt extrem wichtig den technischen Vorsprung und ökonomischen Vorteil für sich einbehalten zu können.

Es ist gut, dass dieser Auftrag nicht kommt. Und ehrlich gesagt, hat tatsächlich noch jemand an diesen Auftrag geglaubt?  

07.05.20 20:07

92 Postings, 279 Tage Kubaner78Abschläge?

Die Börse kann morgen machen was sie will. Es kommt der Morgen danach und wieder ein Morgen danach. Früher oder später werden sich die Typen dann ohrfeigen in diese Nachricht hinein verkauft zu haben. Die Börsen sind nich immer rational.  

07.05.20 21:39

300 Postings, 525 Tage maladezCaptive

Wer hat denn überhaupt noch mit dem Auftrag des Start-ups gerechnet? Der Markt hat Brändle doch ausgelacht, als im August 2019 den Aufgrag präsentierte. Der Aktienkurs hat an dem Tag der Auftragsverkündung einen richtigen Taucher gemacht. Im Oktober sollte die Finanzierungsrunde des Start-ups abgeschlossen sein. Jetzt haben wir Mai und die haben kein Geld. Also ich habe schon lange nicht mehr damit gerechnet.
Ausserdem ist in der Zwischenzeit viel geschehen und MBT will die Technologie gar nicht mehr an Dritte verkaufen. Wie hätte das funktionieren sollen? MBT verkauft denen Maschinen und ein Jahr später tritt MBT in dem Markt mit besserem Equipment an. Kein Wunder, dass sie keine Finanzierung bekommen haben.
Mich überzeugt die Captive-Strategie (Eigenproduktion der Zellen und der Module) absolut und Sentis hatte diese schon 2018 gefordert. Aber würde mich natürlich freuen, wenn der Kurs morgen noch mal unter Druck gerät. Gibt dann die Chance zum Nachkaufen.  

08.05.20 00:44

300 Postings, 525 Tage maladezStrategiewechsel

Die Sache ist doch klar. Der Auftrag stand unter Finanzierungsvorbehalt. In fast einem Jahr hat dieses Start-up keine Finanzierung bekommen. Dann hat MBT noch angekündigt die Technologie exklusiv zu nutzen. Damit dürften die Finanzierungschancen bei null liegen. MBT gehört die Technologie und sie wollen produzieren. Dann investiere ich doch gleich in MBT.

Was hätte MBT überhaupt an dem Auftrag verdient? 10 Mio. one off? Dann doch lieber die Zellen und Module selber verkaufen. In Wirklichkeit war man doch schon damals nur daran interessiert sich an REC billig zu verkaufen. Der Wechsel vom ehemaligen Geschäftführungsmitglied Michael Escher zu REC zeigt deutlich, wem man sich verpflichtet gefühlt hat. Ohne Vertrag und die Prüfung von Alternativen spricht Brändle vom Dream-Partner.

Zum Glück hat Sentis dem ein Ende bereitet. Die Köpfe von Brändle, Lütolf und Hauser dürften nicht ohne Grund gerollt sein. Und die jetzt eingeläutete Strategie der Eigenproduktion hat Sentis schon 2018 gefordert. Hatte lange Bauchschmerzen wegen meinem MBT-Investment. Aber jetzt schlafe ich wieder ruhig.  

08.05.20 01:22

33 Postings, 455 Tage mbt_aktionärNullnummer

Dachte dass sich das  eh schon erledigt hätte. Wie könnte MBT denn auch Maschinen an zukünftige Konkurrenten liefern, wenn man selber in die Produktion von Solarzellen und -modulen einsteigen  und die Technologie exklusiv nutzen will. Wahrscheinlich war dieses erfolglose Start-up ohne Finanzierung nur beleidigt und ist der Kündigung von MBT zuvorgekommen. Ihr ganzer Businessplan dürfte ja auf dem MBT-Eqipment basiert haben. Was machen die jetzt? Gibt doch im HJT-Bereich niemanden der auch nur ansatzweise vergleichbares Equipment liefern kann.

Und was macht REC denn jetzt wenn MBT sie nicht mehr beliefert? Mit 600 MW sind die doch nicht konkurrenzfähig wenn MBT in den Multi-GW-Bereich selber expandiert. Was wird mit dem Projekt von REC in Lothringen? REC hatte ja auch Pläne bis zu 5 GW zu machen. Hinter den Kulissen dürfte es wahrscheinlich vorher ordentlich geknallt haben.

Stehe als Aktionär absolut hinter der Entscheidung selber in die Produktion einzusteigen und die Kontrolle über die Technologie zu behalten. Nur so kann man die Margen hochhalten und nachhaltig Wert für uns Aktionäre schaffen.



 

08.05.20 09:23

92 Postings, 279 Tage Kubaner78Auch einige Experten verstehens

Meyer Burger: So kommentieren Experten das Auftrags-Aus
Der Solarzulieferer Meyer Burger verliert den 100 Millionen Franken schweren Grossauftrag aus den USA. Während firmennahe Kreise den Rückschlag herunterspielen, regiert die Börse unterkühlt darauf.
Aktualisiert um 09:09
Von Lorenz Burkhalter

Der Hautpsitz von Meyer Burger.
Bild: ZVG
Aus dem 100 Millionen Franken schweren Grossauftrag aus den USA für Heterojunction-Schlüsselequipment wird nichts. Das räumt der Solarzulieferer Meyer Burger in einer Medienmitteilung ein (cash berichtete).

Für Beobachter kommt dieses Auftrags-Aus nicht überraschend, musste das Unternehmen die Aktionäre seit der Unterzeichnung des Rahmenvertrags vom Juli 2019 doch mehr als einmal um Geduld bitten.
Wie die Zürcher Kantonalbank in einer ersten Stellungnahme schreibt, haben die Verzögerungen schon den Verdacht aufkommen lassen, dass sich die Finanzierung des Grossauftrags deutlich schwieriger als angenommen gestalteten würde. Angesichts der momentan bevorzugten strategischen Optionen könnte die Kündigung des Rahmenvertrags ihres Erachtens nicht als unwillkommen angesehen werden. Die Zürcher Kantonalbank stuft die Aktie denn auch wie bis anhin mit "Marktgewichten" ein.
Muss Meyer Burger die Aktionäre um Geld bitten?
Auch unternehmensnahen Kreisen zufolge ist das Auftrags-Aus nichts weiter als eine logische Konsequenz des neuen Geschäftsmodells. Meyer Burger will den technologischen Vorsprung nutzen und selber in die Produktion von Solarzellen und -module einsteigen. Dieser Schritt gilt allerdings als kapitalintensiv, setzt er doch hohe Vorabinvestitionen voraus.
Dementsprechend unterkühlt reagiert die Börse. Nach einem frühen Rücksetzer auf 0,2042 Franken wird die Meyer-Burger-Aktie zur Stunde noch mit einem Minus von 13,6 Prozent auf 0,21 Franken abgestraft. Seit Jahresbeginn errechnet sich gar ein Minus in Höhe von fast 44 Prozent. In den Handelsräumen hiesiger Banken erklärt man sich dieses Minus zum einen mit dem geringeren Risikoappetit der Anleger, zum anderen aber auch mit der Ungewissheit rund um die strategische Neuausrichtung. Es sei wahrscheinlich, dass der Einstieg in die Produktion von Solarzellen und -module eine Kapitalerhöhung nach sich ziehe. Das wiederum könnte auf die Kursentwicklung drücken.  

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