EPI Übernahme - Wir halten zusammen

Seite 348 von 354
neuester Beitrag: 03.07.20 21:36
eröffnet am: 02.05.17 17:36 von: mad-jay Anzahl Beiträge: 8838
neuester Beitrag: 03.07.20 21:36 von: Carvin_M Leser gesamt: 1303292
davon Heute: 335
bewertet mit 5 Sternen

Seite: Zurück 1 | ... | 346 | 347 |
| 349 | 350 | ... | 354  Weiter  

14.05.20 21:50

3812 Postings, 2266 Tage Guru51vov


ok.   habe ich gemacht.    und  ???  

16.05.20 14:36
8

1021 Postings, 1671 Tage HAL2016Benefit übersteigt die Kosten

von ProColon.

Ich habe heute einmal die Zahlen aus dem GB 2019 analysiert. Endlich gibt es ja mal genaue Angaben. Damit lässt sich eine Cost/Benefit Rechnung erstellen. Meine Ergebnisse:

Bei jährlicher Anwendung von ProColon gibt es immer einen Überschuss bzw. Benefit wenn aus den 30 Mio Verweigerern welche mit ProColon rausgefiltert werden 23 je 1000 Vorsorgeuntersuchungen. Seite 11 im GB.

Die Kosten bspw. für die Behandlung von CRC mit Bevacizumab (Chemotherapie) kann bis zu 100k pro gewonnenem Lebensjahr betragen.
https://www.nagourneycancerinstitute.com/blog/...er-how-much-too-much

Ich habe lediglich mit 40k Kosten gerechnet, weil die Kosten ja je nach Phase in Phase IV erst am höchsten sind. In Phase I, II und III aber niedriger sind.

Die Ergebnisse sind frappierend. Bei nur 1%iger Durchdringung der 30 Mio mit ProColon betragen die Kosteneinsparungen: 125 Mio; bei 10%iger Durchdringung 1,2 Mrd. für das US Gesundheitssystem.

Ich habe folgendes berücksichtigt: Kosten für den Test, Kosten für die Darmspiegelung der falsch Positiven, Kosten für die Darmspiegelung der richtig Positiven, Benefit durch vermiedene Kosten durch rechtzeitige Behandlung der richtig Positiven.

Die Kosten für nicht gescreente Patienten betragen in USA 9,3 Mrd. pro Jahr!

Nicht berücksichtigt sind:
Kosten der Falsch Negativen. Da ist die Frage, ob der Test in T1 den falschen negativen aus T0 erkennen kann bei jährlicher Anwendung? Das muss die PAS zeigen.

Ebenfalls nicht berücksichtigt: Benefit der rechtzeitig Erkannten CRC Patienten. Da diese Menschen weiter arbeiten, tragen sie positiv zum BIP bei.
Psychische Kosten für einen Falsch Positiven sind auch nicht berücksichtigt.

Fazit: Alles in allem muss der Test erstattet werden, weil der Benefit die Kosten bei jährlicher Anwendung signifikant übersteigt.

Die Rechnung kann bei mir über BM angefordert werden und steht natürlich zur Diskussion.  

18.05.20 22:46
10

112 Postings, 1162 Tage SchniposaMS

Damit hier mal wieder was Neues steht:

Habe diesen neuen Review vom 17.05. gefunden: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32417894
Simulation modeling validity and utility in colorectal cancer screening delivery: A systematic review.

Hier das Wesentliche:
In dieser Studie wurde versucht, die Auswirkungen und die Gültigkeit von Simulationsmodellen bei der Entscheidungsfindung in einem komplexen Bereich der Gesundheitsversorgung zu bewerten: dem Screening auf Darmkrebs (CRC).
Schlussfolgerung:
Die Simulationsmodellierung liefert Belege, die für die Entscheidungsfindung bei der Bereitstellung von CRC-Screenings als wertvoll angesehen werden, insbesondere bei der Bewertung der Kosteneffizienz und beim Vergleich der Screening-Modalitäten.

Somit wäre zumindest Sinn und Zweck der MS "nachgewiesen"

 

19.05.20 15:45

589 Postings, 1187 Tage Blauerklaus44Wird in den Laboren trotz Kurzarbeit

noch weiter geforscht?

Und wenn ja, warum?

Entweder wird übernommen,
oder
die Türen schliessen sich, da eine Selbstvermarktung wohl aus finanziellen Gründen ausscheidet.

Oder sollte es eine weitere Möglichkeit anbieten?  

19.05.20 19:57
2

764 Postings, 618 Tage Amanitamuscariatja ...... Klaus

aktuell gibt es keine Informationen. Ich befürchte .... Du bist auf Dich selbst angewiesen und musst halt pokern ..... oder die Kröte schlucken.

Und ja, wird übernommen oder auch nicht ..... dehalb schließen sich noch nicht die Türen. Für mich bedeutet das eher eine Verlängerung (an der ich persönlich aber nicht interessiert bin)  ...... 2023 ... 2025 mit HCC

Medigene hatte das immer eigentlich recht trefflich formuliert. Baumwollblättchen ... fürstliches Angebot usw.

Jeder oder Viele hat/haben seine/Ihre Einschätzung, wie hoch er/sie die Wahrscheinlichkeit einer CMS-Erstattung sieht/sehen.


Dogweiler schrieb am 11.05.20 11:39:21 Beitrag Nr. 47.115 ( 63.631.405 ) auf WO :

Die Wahrscheinlichkeit ist eigentlich wesentlich höher. Mindestens 95% eher 97%+, WENN es fair liefe. Ich denke, daran liegt Moglis Schätzung. Ihm ist bewusst geworden, dass es um mehr geht als irgendwelche Kommentare. Da steckt ne Menge politischer Sprengstoff drin und man muss schon sehr naiv sein um den vollkommen auszublenden. Über die Wahrscheinlichkeit einer Einflussnahme seitens Konkurrenten wie EXAS kann man nur spekulieren. Wahrscheinlichkeitstechnisch ist das schlicht nicht zu greifen. Dem Anleger bleibt nur, dass Risiko via seiner Positionsgröße zu berücksichtigen bzw. steuern.


 

20.05.20 11:26
7

1021 Postings, 1671 Tage HAL2016ProColon

Ich finde das Risiko/Nutzen Verhältnis für ProColon sehr interessant. Wenn wir ehrlich sind, ist es Hopp oder Top, wobei viel für Top spricht (egal ob da noch eine Pipeline oder HCC ist). Der ein oder andere hier wird sich fragen, dass selbst wenn eine Erstattung kommt, ob der Sales in die Gänge kommt? Ohne fremde Hilfe sicher nicht. Die initialen Marketing Aufwendungen um eine Penetration zu erreichen, werden sicher in die 150+ Mio gehen. (Bei Cologuard sind es bisher 1 Mrd.) Ich bin mir nicht sicher, ob der Deutsche Anleger dafür gemacht ist, durch zahlreiche grosse KEs noch über 10 Jahre die Markteinführung aus eigenen Kräften mitzumachen. Ich glaube eher nicht... Der will hier mit 8,50+ raus.

However, Kandidaten, die die FDA und die CMS passiert haben, sind im Grunde genommen für Big Pharma cash cows. Big Pharma sucht aufgrund von Innovationsarmut und auslaufenden Patenten händeringend nach Umsatztreibern. Natürlich muss der Übernehmer 150 Mio+ für ProColopn in die Hand nehmen und evtl. die ein oder anderen Bestechungsgelder für die Guidelines. Ein test mit 71/80, der erstattet wird ist Goldwert ggü einem mit 85/92 ohne Erstattung.  FDA und CMS sind wahnsinnige Eingangsbarrieren. Ist man aber in dem Club erst mal drin, ist man drin. D.H. aber auch im  Umkehrschluss: Wettbewerber müssen erst einmal draussen bleiben. Auch bei denen wird es nicht viel schneller laufen, auch wenn der Präzedenzfall gegeben ist. Und in der Zeit kann der Übernehmer den Test augmentieren  und wieder neue Studien machen. er muss nur an der Septin9 Technologie  an sich interessiert sein.

Also es gibt viel zu verlieren - aber auch viel zu gewinnen. Oder: "an der Börse kann man nur 100% verlieren, aber über 1.000% auch gewinnen." Nix für schwachen Nerven hier. Die sollten jetzt mal bitte alle aus dem Investment raus.

Nur die Harten kommen und in den Garten.  

20.05.20 15:09

238 Postings, 1159 Tage citus17Frage zur Aufnahme in die NCCN-Guidelines

Auch wenn die NCCN nicht die bedeutende Rolle einer ACS unter den Krebsgesellschaften spielt, ist der Eintrag von proColon in deren Guidelines nicht jetzt ein Muss für CMS, die Erstattung zu befürworten, oder gibt es in der Vergangenheit bereits ähnliche Fälle, bei denen CMS trotz Eintrag in eine der Guidelines nicht erstatten wollte? Was passiert eigentlich, wenn ACS beim noch ausstehenden update die Aufnahme von proColon "vergißt"? Ist der NCCN-Eintrag dann trotzdem für Ärzte eine ausreichende Empfehlung, um proColon den Patienten anbieten zu können?  

20.05.20 15:39
1

985 Postings, 4257 Tage nwolfDie 8,50?

Die 8,50? sehe ich nicht, schon garnicht dieses Jahr. Die Erstattung bringt +100-150% wenn sie dann kommt. Durch übernahme (auch sehr unsicher) nochmal +60%.
4? damit.  

20.05.20 16:43

3812 Postings, 2266 Tage Guru51vorschreiber


vollkommen in ordnung wenn du die 8,50 euro für unrealistisch erachtest.

du hast aber doch hier die rote karte.



 

20.05.20 17:47
1

1808 Postings, 1462 Tage Mogli3Wolf

Du darfst ja gern für 4? verkaufen. Nur damit bekommt ein Übernehmer nicht mal 40% der Aktien angedient. Wenn er über 75% will muss er schon das Doppelte hinlegen oder es läuft nicht. Du kannst ja jetzt einwenden, ja dann gibt es aber keine Übernahme. Wird es aber geben weil von den 35 Mio Verweigerern mindestens 5 Mio ProColon annehmen bei entsprechenden Marketing. Da sind dann 8? ein Schnäppchen!  

21.05.20 12:34
4

3812 Postings, 2266 Tage Guru51zu den 5 mio tests


der kurs, insbesondere der heutige, spricht sprich zwar hohn zu meiner rechnung.
ich mache sie gleichwohl.  ein sehr, sehr grober überschlag.

procolon kostet 192 uds.  den preis teilen sich: das labor, polymedco und epi.
ich nehme einen anteil von 80 usd für epi an.

bei 5 mio tests pro anno belaufen sich die epi-umsätze auf 400 usd.
ich unterstelle bei dieser großen menge einen gewinn von 50 %.  somit 200 mio usd pro anno.

bei einem kurs-gewinn-faktor von 8 errechnet sich ein unternehmenswert von 1,6 mrd usd.
bei überschlägig 50 mio aktien ergibt sich ein kurs von etwa 30 usd.

für einen möglichen großen erwerber gilt:
der errechnete wert für epi ist mindestens mit dem faktor 1,5 zu multiplizieren.
der große player hat skaleneffekte, kann grenzkostenbetrachtungen einfliessen lassen
und kann aus einer position der stärke gegenüber den laboren und polymedco neu verhandeln.

das ganze kommt für epi natürlich erst dann voll zum tragen
wenn zwei große kampfhunde sich um den knochen balgen.








 

21.05.20 12:47
2

3812 Postings, 2266 Tage Guru51übrigens


bei 2 mio verkauften tests pro anno und einem gewinn von 25 %
errechnet sich für epi noch ein kurs von ca. 6,50 usd.

für den erwerber ( faktor 1,5 )  rd. 9,50  usd.  

23.05.20 09:04

71 Postings, 1612 Tage vorsorgefanvirtuelle HV

Gestern kam die schriftliche Einladung zur HV am 12.6.20. Es ist möglich über das Internet Fragen an Vorstand/AR zu stellen. Was haltet ihr davon, wenn wir Fragen sammeln und zusammen stellen, damit nicht gleiche Fragen mehrfach dort mitgeteilt werden?
Wer würde sich dafür zur Verfügung stellen? Das fänd ich klasse.  

23.05.20 14:49

3812 Postings, 2266 Tage Guru51vorsorge


wir können zweigleisig verfahren.
- zustammenstellen von fragen, die wir dem vorstand bereits im vorfeld der HV  zukommen lassen.
- und bündeln von fragen für die HV, die jemand vorträgt. ( ideal: jemand der englisch spricht  ).  

23.05.20 15:40

39 Postings, 1528 Tage MichaelwelzelblnAm besten:

Jemand, der Englisch spricht UND was vom Fach versteht (für den Fall, dass der Vorstand ausweichend und/oder unzureichend die Frage beantwortet und Bedarf für eine spontane Nachfrage besteht)
Schönes Wochenende!  

24.05.20 10:36

71 Postings, 1612 Tage vorsorgefanGuru

In der Einladung S. 31:
"Fragen der Aktionäre müssen der Gesellschaft bis spätestens zum 9.6.20 ... zugehen.
Eine anderweitige Form der Übermittlung ist ausgeschlossen.
Während der virtuellen HV können keine Fragen gestellt werden."  

24.05.20 14:52

69 Postings, 1985 Tage ReferentHauptversammlung

Habe gestern meinen Stimmzettel für die HV abgesandt. Ich habe nicht der Aufstockung des Vorstandes um einen weiteren Platz zugestimmt, da ich nicht einsehen, den "Wasserkopf" nochmals zu erhöhen, bevor sich die Firma selbst finanzieren kann. Ständig Kapitalerhöhungen und dann hoch dotierte Posten zusätzlich ausweisen. Was 5 Leute nicht schaffen, das  werden wohl 6 auch nicht besser meistern. Würde mich mal interessieren, wie das von Euch gesehen wird.  

24.05.20 15:06

3812 Postings, 2266 Tage Guru51vorsorge


danke für die info. dann herrscht klarheit.

 

24.05.20 15:16
1

1808 Postings, 1462 Tage Mogli3Referent

Halte die Ablehnung des AR-Sitzes für Balaton für ein klassisches Eigentor. Balaton hat mit knapp 17% einen Anspruch darauf, also müsste einer der bisherigen 5 zurücktreten. Balaton ist für mich wichtig wenn es um die Übernahme geht, sie hocken im gleichen Boot wie wir und sind an einem hohen Preis interessiert. Die Kosteneinsparung von 1 AR-Sitz ist nicht relevant und das sowieso für nur 1 Jahr.  

24.05.20 17:07

71 Postings, 1612 Tage vorsorgefanReferent

Ich kann die Aussage von mogli nur unterstreichen. Du hast leider etwas verwechselt. Es geht hier nämlich nicht um die Aufstockung des Vorstandes sondern um ein zusätzliches aufsichtsratsmandats. Das ist finanziell durchaus überschaubar und für uns sicher von Vorteil.  

24.05.20 17:36

291 Postings, 2931 Tage DerimoEntschädigungsvereinbarungen

https://www.epigenomics.com/de/news-investoren/hauptversammlung/

Habe nochmal das Dokument "Erläuternder Bericht des Vorstands zu den Angaben..." gelesen.

Unter Punkt 9 "Entschädigungsvereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern und Arbeitnehmern für
den Fall eines Übernahmeangebots" wird nochmal beschrieben, unter welchen Bedingungen Greg Hamilton bis zu 7 Mio. USD und Jorge Garces bis zu 3 Mio. USD erhalten. Ist nicht neu, war mir aber nicht mehr bewußt. Die beiden würden demnach auch persönlich stark von hohen Übernahmepreisen profitieren. Verramscht werden würde Epi wohl nicht, wenn denn die Erstattung kommt.  

24.05.20 18:08
2

1808 Postings, 1462 Tage Mogli3Derimo

Bei der heutigen Aktienstruktur ist es fast ausgeschlossen dass die Firma verramscht wird. Balaton und die bekannten Amerikaner halten knapp 40%. Ein tiefes Angebot nach einer Erstattungszusage würde niemals eine Quote von 75% erreichen, nicht mal eine 2/3-Mehrheit.  

24.05.20 19:29

69 Postings, 1985 Tage ReferentEpi

Wäre ja schön, wenn ein gutes Übernahmeangebot einginge, ich befürchte aber, dass diese hier ausgesprochenen Hoffnungen immer nur etwas Selbstmotivationen sind. Beim letzten Übernahmeangebot war der Preis mit 7,52 Euro recht gut, wurde aber nicht von den Mehrheiten akzeptiert. Was passiert, wenn ein Anbieter aufgrund der desaströsen Lage von Epi bzw. des Kurses und mangels anderen Interessenten nur mit geringem Aufschlag bietet und so der Preis nicht wie gewünscht bei 7 - 10 Euro/Share landet, sondern vielleicht bei 3,-- Euro. Wird dies abgelehnt, läuft es evtl. so wie bei z.B. Mologen. Vor 1 Jahr noch bei 4 Euro, jetzt 0,08 Euro.  Auch hier war einmal eine sehr gute Perspektive mit Lefitolimod gegeben.
Ich hoffe ja selbst, dass die Sache gut ausgeht, schließlich war für mich nach der FDA-Zulassung die Königsklasse erreicht. Dass dann noch andere Hürde wie Kassenzulassung u.ä. folgen würde, war mir so nicht bewusst und kenne ich von anderen Medikamenten nicht.  Dachte grundsätzlich, wenn die Zulassung erfolgt, müssen die Kassen auch zahlen.  

24.05.20 20:01
1

1808 Postings, 1462 Tage Mogli3Referent

Die Lage bei epi ist bei Weitem nicht vergleichbar mit Mologen. Die waren sogar noch meilenweit von einer Zulassung entfernt und vom Markt sowieso. Katastrophal ist die Lage bei epi nur wenn die Erstattung abgelehnt wird, dann ist der Ofen aus. Aber mit Erstattung ist die Lage sehr gut zumal Epi ja noch andere Pfeile im Köcher hat die dann mit Einnahmen auch weiter entwickelt werden können. Die  Firma die Epi dann übernehmen will ist auf dem amerikanischen Markt sicher ein Insider aus der Branche, die werden das beurteilen können welche Umsätze mit ProColon möglich sind und was die Pipeline in Zukunft hergeben könnte.  

Seite: Zurück 1 | ... | 346 | 347 |
| 349 | 350 | ... | 354  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben