Gazprom ADR 2022 - Wie geht's weiter?

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neuester Beitrag: 26.02.24 10:35
eröffnet am: 08.04.22 21:10 von: EarlMobileh Anzahl Beiträge: 7834
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24.09.23 18:16
1

225 Postings, 266 Tage Det123Adr Tausch

#7500 irgendwann solltest du Märchenerzähler werden. Vor einem Jahr wurde FF bereits von Clearstream und Euroclear zunehmend blockiert, so dass keine oder nur sehr wenige ADR zu FF übertragen werden konnten. Sag einmal den Sberbank oder vielen anderen Anlegern warum sie heute noch auf ihren ADR sitzen. Nach deiner Aussage hätten ja alle locker tauschen können. Bei dem europäischen Weg brauchtest du ein Russen Depot. Auf dem russischen Weg klappte auch nicht allzu viel da die Fristen zu kurz und die Zusammenarbeit mit des russischen Verwahrstellen nicht möglich war. Natürlich ist es einigen gelungen über Anwälte oder direkt in Russland Depots zu eröffnen und vielleicht Gazprom und einige Werte zu tauschen. Deine Aussagen sind schlichtweg falsch. Diese Aussagen sind Hohn und Spott gegenüber den Anlegern, die verzweifelt versuchen ihre Vermögen zu retten.  

24.09.23 19:13

2063 Postings, 4729 Tage fenfir123#7501

"Sehr geehrte Kunden,
bitte vergessen Sie nicht Ihren Antrag an der Bundesbank zu versenden.
Bundesbank E-Mail-Adresse: sz.finanzsanktionen@bundesbank.de
Übersetzte Pass und Steier ID Dokumenten müssen Sie an die doc.open@cifra-broker.ru zu verschicken. "

FF verschickt
Unterlagen um bei Ihnen ein Konto zu eröffnen
Vordrucke die man selbst ausfüllt und zur Bundesbank schiccken soll
Eine Liste mit Übersetzern, die man selbst bezahlt
Eine Excel Liste damit man die Gebühr selbst ausrechnet.
Man soll die Übersetzungen selbst zum Russen Broker schicken.
FF schickt einen dann eine Depot Nr. bei denen.
Nachdem man das Geld zu FF geschickt hat
Sagen die dem Russen Depot einrichten.

Das heist, man bezahlt die Übersetzung selbst.
Füllt alles selbst aus
FF bekommt von jedem der das so macht min. 500€
Für
Versenden von einmal erstellten Formularen
Dafür das sie dem Russen sagen Depot eröffnen.

Die Russen nehmen erstmal für deren Depot eröffnen Nichts.
Übersetzer bezahlen OK
Aber FF für das was sie tun 500€ für nichts?
Kosten losen Kredit für alles was darüber liegt?

 

24.09.23 22:25

6166 Postings, 741 Tage Anonym123@Det123

Das ist falsch!

Man konnte bis zum letzten Sommer problemlos (auch von Clearstream!) übertragen.
Dann hat Clearstrem dicht gemacht.
Euroclear ging sogar problemlos bis Ende 2022.

Man musste nur einen Broker wie FF haben, der auch die Aktien oder ADR einbucht.

Ich kann mich noch glänzend daran erinnern, über Diskussionen wie "nicht seriös ", "kenn ich nicht", "Betrug" und den ganzen Nonsens.

Das ist ein EU-Broker mit Nasdaq Notierung. Selbst Schuld,  wenn man abgewartet hat. Da gab's Fristen.
Die liefern unter den Umständen eine exzellente Arbeit!  

25.09.23 09:05
3

32 Postings, 631 Tage manuuko@Anonym

Du redest so einen Schwachsinn. Ich hatte nicht mal die Möglichkeit meine Aktien zu übertragen von der Comdirect auf ein anderes Konto - trotz rechtzeitig gestelltem Übertrag. So wird es vielen auch ergangen sein. Lass einfach mal gut sein.  

25.09.23 09:29

1 Posting, 165 Tage Bossy240@manuuko

Doch da hat Anonym123 recht, das hat geklappt. Depot bei Flatex, die haben das über Clearstream Europa gemacht,  bei Consors und Finanzen net hat das nicht geklappt.
Die ADR sind in meinem Depot bei FF  angekommen und FF hat auch dafür gesorgt das die Dividenden ausgezahlt wurde.  

25.09.23 09:38
1

74 Postings, 482 Tage Realrenditevollkommen richtig

was hier von einigen behauptet wird, ist nachweislich falsch. Es gab eine Reihe von Brokern, u.a. consors, die von Anfang an, als von Mai 2022 bis heute jedlichen Umtausch und Verlagern von ADRs auf andere Broker verhindert haben. Diese deutschen Broker, durchweg Tochtergesellschaften anderer großer europäischer Banken, z.B. ING, BNp Paribas haben rechtswidrig gehandelt. Nochmal: Wer beweisen kann, daß er denTauschauftrag rechtzeitig und vor Inkrafttreten einer interpretationsbedürftigen EU-Sanktionsverordnung bei seinem Broker eingereicht hat, der ist sein Geld nicht los: Er wird es mit viel Beharrlichkeit und guten Nerven letztendlich vor deutschen Gerichten erstreiten. Und weil die Banken das wissen, ganz genau wissen, versuchen sie jetzt den Versuchsballon "Ausnahmegenehmigung" aufsteigen zu lassen, in der Hoffnung, daß viele ihrer geprellten Anleger die Mühe scheuen und nichts unternehmen.GEBT DEN TYPEN KEINE CHANCE. Bis heute 23.59 Uhr könnt ihr mit einer einfachen email an die Bundesbank die Sache drehen!!!  

25.09.23 09:39

225 Postings, 266 Tage Det123Quick & dirty

ANATOLIEN-PORTAL
Was spricht gegen ein Depot in Russland
24/9/20230 kurze Zusammenfassung und keine wissenschaftliche Arbeit.

​Übertragung der ADR nach Russland
​Eine Depoteröffnung in Russland birgt viele Risiken. Die wichtigsten sind das  Übertragungs-, Wandlungs-, Verwahr- Realisations- und Rechtsrisiko.  Vielleicht hat man aufgrund der Ausnahmegenehmigung das Glück die ADR zu übertragen. Nur wer soll die ADR in Russland wandeln. Sofern man ADR von Fremdverwahrstellen in seinem Depot hat kann es zu erheblichen Schwierigkeiten kommen wenn der Hauptverwahrer nicht mitspielt. Die Raiffeisen Russia soll da völlig unkooperativ sein.                                                      
​Depotführung in Russland
​Die Depoteröffnung ist wahrscheinlich kostenlos. Der russische Broker wird aber irgendwann Gebühren erheben. Dabei wird es keine Rolle spielen ob ADR oder Aktien. Letztlich werden sich die Gebühren nach einem Vermögenswert bemessen.
Dividenden + Verlusttopf
​Dividenden
Selbst wenn man das Glück hat und die Aktien tauschen konnte und sogar Dividenden erhält. Ich habe einmal ganz grob folgendes durchgerechnet.
​1000 Euro Bruttodividende - 15 % = 150 Euro Steuer in Russland, dann noch mindestens 25% Abschlagsteuer in Deutschland nochmals 250 Euro = ergibt dann eine Nettodividende von 600 Euro. Und jetzt kommt das ganz dicke Ende hinterher an das keiner denkt. Wenn die Vermögen Russland verlassen (siehe bei Rückkauf Magnit und evtl. Lukoil) werden noch 50% Abschlag und 10 % Sondersteuer abgezogen. Die Nettodividende ist letztlich auch nur ein Vermögenswert, der nach Deutschland transferiert wird und diesen Abschlägen (Stand September 2023) unterliegt.
Dann macht sich folgende Rechnung auf
1000 Euro Bruttodividende - 15 % (150 Euro russische Steuer) = 850 Euro Nettodividende in Russland
davon 50 % Abschlag und 10 % Sondersteuer = - 510 Euro
verbleiben 340 Euro, die noch nach Deutschland überführt werden.
Dann kommt noch die deutsche 25% Abschlagsteuer auf die Bruttodividende also nochmals 250  Euro. Verbleiben letztlich 90 Euro von 1.000 Euro. Lohnt sich das wegen der Dividenden???? Ich glaube kaum.

Verlusttopf
hier dürfte bei einer Wandlung von ADR in Aktien keine Zuweisung erfolgen, da keine Realisation von Aktienverlusten stattgefunden hat. siehe hierzu auch:
​Der Privatanleger muss seine Erträge aus dem Auslandsdepot in der Einkommensteuererklärung angeben.
Verkaufszeitpunkt:
Ein ganz wichtiger Faktor ist ein möglicher Verkaufszeitpunkt der gewandelten Aktien. Die Raiffeisenbank Russia verlangt eine Erklärung über einen baldmöglichen Verkauf sofern ein Handel wieder möglich ist. Ebenso argumentiert die Deutsche Bundesbank auf telefonische Anfrage. Wenn ich ohnehin verkaufen muss, wenn ein Handel für Anleger aus unfreundlichen Staaten wieder eröffnet wird, dann kann ich auch die ADR behalten und auf einen Verkauf des ADR-Ausgebers warten. Die ADR-Ausgeber sind auch daran gehalten in einem geordneten Markt in einem angemessenen Zeitraum zu verkaufen.
Realisationsrisiko
Als Depotinhaber laufe ich Gefahr auf immer und ewig meine Vermögen in Russland verwahren zu müssen soweit der russische Staat eine Entsperrung der Konten Typ C nur bedingt zulässt oder die Wiederanlage von Verkaufserlösen in russische Aktien (Rubel) fordert. Dieses Risiko ist auch nicht bei den ADR-Inhabern auszuschließen. Hier haben vielleicht die ADR-Ausgeber (JPMorgan, Citi, BNYMellon, Deutsche Bank) die ADR in Aktien zu wandeln und diese zu realisieren und die Verkaufserlöse an die Anleger im Westen auszuzahlen.
Rechtsrisiko
Als Depotinhaber und Einzelaktionär trage ich künftige Rechtsrisiken gegenüber dem Russischen Staat (Kontosperren, Teilenteignung, Enteignung, Geldtransfer, Steuern) allein. Der ADR-Inhaber, der nicht wandelt, hat ggf. immer noch den ADR-Ausgeber im Hintergrund.
Fazit: Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten macht es wahrscheinlich keinen Sinn ein Konto/Depot in Russland zu eröffnen um die ADR dorthin zu transferieren. Weder ein Umtausch der ADR, sofern ein Fremdverwahrer die Hauptverwahrstelle ist, kann garantiert werden. Die Dividendenchance ist meines Erachtens kein nennenswerter Vorteil um ein Depot zu unterhalten. Vor allem die immensen Gebühren für die Eröffnung von Depots durch Rechtsanwälte und Broker sollten den Anleger abschrecken.
Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit der ADR-Depot-Problematik und spiegelt ausschießlich die Meinung des Autors wieder. Dieser Artikel ist keine Handels-, Anlage- oder Steuerempfehlung und ohne Obligo.
Verfasser: Autor

 

25.09.23 09:40
2

32 Postings, 631 Tage manuuko@Bossy

Ich hab zu keiner Zeit behauptet, dass es bei anderen nicht funktioniert hat. Das ist der Punkt: "bei Consors und Finanzen net hat das nicht geklappt." und anonym stellt es so dar, dass es ohne Schwierigkeiten überall geklappt hätte müssen.  

25.09.23 12:31
2

2063 Postings, 4729 Tage fenfir123Gestern ist uninteressant

Einige haben es geschafft  zu tauschen
einige nicht
einige haben nichts gemacht.
Das ist Vergangenheit, nicht änderbar, also wozu darüber reden?

Jeder weis wie es bei ihm Aussieht.
Interessant ist,
was macht man jetzt?
was will man machen?
Chancen und Risiken von dem was jetzt ist.
Jetzt brauchen wir 3 Foren.
1) getauscht Aktien in Russland
2) Weiter versuchen das nach Russland zu bekommen
3) Alles von der Mellon Regeln lassen. und dann handel, wenn es einem so nicht passt.

Hinterher wisse wir alle was am besten gewesen wäre.
Alles andere ist doch im Augenblick nur Raten.
Und von einigen das Aufspielen, das sie die größten Sind und immer alles Richtig machen  

25.09.23 13:54
2

165 Postings, 669 Tage GuntherKmM

Da muss ich Det123 zustimmen. Das Brimborium mit der Ausnahmegenehmigung kann man sich sparen, wenn man sowieso verkaufen soll sobald der Handel an der Moex wieder moeglich ist. Da kann man genauso gut auf einen Verkauf der BNY warten.

Im Grunde ist es Expressung nach dem Motto: Wir von Clearstream geben deine ADR nur frei wenn du sofort verkaufst. Clearstream hat das ueberhaupt nicht zu entscheiden wann jemand etwas verkauft. Und die Bundesbank schon gar nicht, die hat eigentlich gar nichts damit zu tun.  Warum freiwillig darauf eingehen.  

25.09.23 17:32
2

81 Postings, 476 Tage brongelVerkauf der Aktien

Wie kann mich Clearstream,Bundesbank oder sonst wer zwingen meine in Russland deponierten Aktien "sofort" zu verkaufen?
Was machen die mit mir, wenn ich nicht "sofort" sondern zum für mich günstigerem Zeitpunkt verkaufe?
Das mit dem "sofort" wird, meiner Meinung nach, sicherlich nicht kommen, wenn schon, dann vielleicht innerhalb einer bestimmten Frist z.B. eines Kalenderjahres  

25.09.23 17:56

225 Postings, 266 Tage Det123Sofortiger Verkauf

Alle eiern in den Foren mit dem Begriff sofortiger Verkauf herum. Diese Frage muss sich doch irgendwie klären lassen. Es kann doch nicht so schwer sein schriftlich bei der Bundesbank oder Clearstream anzufragen. So bleibt immer die Unsicherheit und wir kommen keinen Schritt weiter. Ich habe noch etwas zu den Abschlägen von 50 Abschlag und 10% Vergnügungssteuer an den Staat ausfindig gemacht. Da schreibe ich noch demnächst einen kurzen Artikel.  

25.09.23 18:45

29 Postings, 621 Tage phobos1niemand wird etwas verkaufen

niemand wird etwas verkaufen was i Russland auf dem C-Konto liegt. Auch nicht wenn das Konto authentifiziert ist. C-Konto ist nur eine Unterverwahrstelle. Um in Russland mit Aktien handeln zu könen muss man dort einen Wohnsitz haben oder besser ein Russe sein. Mein Bankberater dort wollte mir gleich ein Haus vermitteln :-D  
Für Ausländer gibt es noch die Möglichkeit dort ein Unternehmen zu gründen. Das wäre das einfachste, ist aber auch eine Geldfrage. Mit einem Startvermögen im Wert von einigen Zehntausend guter ADR lohnt sich der Weg und keiner stellt irgendwelche Fragen.
Machen ist wie wollen, nur krasser :-D
 

25.09.23 18:53

225 Postings, 266 Tage Det123Aktien verkaufen

#7513 Puh, dann hast du uns ja allen eine Last abgenommen. Dann brauchen wir alle kein Depot/C Konto. Also Leute vergesst alle Ausnahmegenehmigungen.  

25.09.23 19:21

225 Postings, 266 Tage Det12350% + 10% = Teilenteignung

50% + 10% die Teilenteignung
Aktualisierte Vorschriften und Bedingungen für Geschäfte mit Gesellschaftsanteilen und Dividendenzah...
25/9/2023


Dieser Tage schrieb ich viel von einem Abzug von Vermögenswerten, wenn man Russland den Rücken kehrt. 50 + 10 + schlechter Rubel Umrechnungskurs ergab im Ergebnis ca. 35 Cent pro 100 Rubel.
Was verbirgt sich dahinter.
Auszug aus dem Beschluss des Unterausschusses der Regierungskommission für die Kontrolle ausländischer Investitionen in der Russischen Föderation vom 7. Juli 2023 Nr. 171/5
Quelle: Unterausschuss der Regierungskommission

Lesen Sie den kompletten Artikel unter: www.anatolienportal.com/blogbeitraumlge/...en-und-dividendenzahlungen  

25.09.23 20:11
1

29 Postings, 621 Tage phobos1genau das ist der Grund warum

genau das ist der Grund warum die meisten (ca. 85%) der westlichen Firmen in Russland weiter machen.
Die meisten Unternehmen kommen aus den USA gefolgt von den aus Deutschland.
Das Leben geht weiter und jeder Krieg endet auch irgendwann.
Es kann sein, dass Mellon die Scheine verkauft und, dass man dafür noch irgendein Restwert bekommt.
Es kann aber auch sein dass Mellon gar keine Möglichkeiten hat zu verkaufen.
Es kann sein, dass die vorerst eingefrorenen Aktien auf dem C-Konto doch den besseren Weg bedeuten.
Den den Menschen ist es gelinde gesagt egal wie der nächste Putin, Joe oder Zelenski heißt.
Hauptsache Frieden!
Jeder für sich, muss abwegen was er tut. Das war aber schon immer so,... z.B. dalals als man heiraten wollte, oder Männer?  :-D
 

26.09.23 07:23
1

225 Postings, 266 Tage Det123Ausnahmegenehmigung

Geheimnisvolle Listen nicht für alle zugänglich
25/9/2023

0 Comments


Die Antragstellung auf Ausnahmegenehmigung ist am 25.09.2023 abgelaufen. Meine Wissens wurden viele Kunden für die Beantragung einer Ausnahmegenehmigung angeschrieben, die ADR besitzen, die gar nicht wandelbar sind.
So beispielsweise bei Sberbank. Die Sberbank ist stark sanktioniert und die Bücher geschlossen.
Im Verlauf des Antragsprozesses tauchte eine mir zugängliche Liste mit den Werten auf, bei denen vermutlich eine Ausnahmegenehmigung erteilt wird. Ich wollte bewusst diese Liste im Vorfeld nicht in Umlauf bringen um die Anleger zu verunsichern.
Ich frage mich jetzt allen Ernstes warum die Deutsche Bundesbank nicht öffentlich publiziert für welche Werte möglicherweise eine Ausnahmegenehmigung erteilt wird. Warum werden die Banken und Broker scheinbar nicht informiert, da diese auch Kunden mit ADRs anschreiben, die scheinbar gar nicht zu wandeln sind.
Ausnahmegenehmigung, der wahre Grund????
In den letzten Tage tauchte immer wieder die Frage auf: ​
Ist eine Ausnahmegenehmigung zwingend erforderlich, um die ADR in Aktien umtauschen zu können?
Auch hier wird den Anlegern wahrscheinlich nicht die ganze Wahrheit erzählt.
Vollständiger Artikel unter:
Geheimnisvolle Listen nicht für alle zugänglich
25/9/2023

0 Comments


Die Antragstellung auf Ausnahmegenehmigung ist am 25.09.2023 abgelaufen. Meine Wissens wurden viele Kunden für die Beantragung einer Ausnahmegenehmigung angeschrieben, die ADR besitzen, die gar nicht wandelbar sind.
So beispielsweise bei Sberbank. Die Sberbank ist stark sanktioniert und die Bücher geschlossen.
Im Verlauf des Antragsprozesses tauchte eine mir zugängliche Liste mit den Werten auf, bei denen vermutlich eine Ausnahmegenehmigung erteilt wird. Ich wollte bewusst diese Liste im Vorfeld nicht in Umlauf bringen um die Anleger zu verunsichern.
Ich frage mich jetzt allen Ernstes warum die Deutsche Bundesbank nicht öffentlich publiziert für welche Werte möglicherweise eine Ausnahmegenehmigung erteilt wird. Warum werden die Banken und Broker scheinbar nicht informiert, da diese auch Kunden mit ADRs anschreiben, die scheinbar gar nicht zu wandeln sind.
Ausnahmegenehmigung, der wahre Grund????
In den letzten Tage tauchte immer wieder die Frage auf: ​
Ist eine Ausnahmegenehmigung zwingend erforderlich, um die ADR in Aktien umtauschen zu können?
Auch hier wird den Anlegern wahrscheinlich nicht die ganze Wahrheit erzählt.
Vollständiger Artikel unter:
https://www.anatolienportal.com/blogbeitraumlge/...r-alle-zugaenglich  

26.09.23 10:06
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2810 Postings, 7271 Tage CadillacConsors verlangt Depot in Russland

Coinsors schreibt:

Information zu ADRs/ GDRsmitRusslandbezug

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

die Bundesbank hat vor kurzem Details für die Beantragung der Ausnahmegenehmigung zur Umwandlung von ADRs/GDRs in die zugrunde liegenden russischen Wertpapiere veröffentlicht. Diese Informationen können Sie auf der Seite der Deutschen Bundesbank unter dem Suchbegriff „ADR“ (https://www.bundesbank.de/de) nachlesen. Da Sie uns beauftragt haben, diesen Antrag zu stellen, benötigen wir nach diesen Informationen weitere Unterlagen von Ihnen.  1. Schicken Sie uns bitte einen Nachweis Ihres Depots in Russland. 2. Bitte schicken Sie uns noch eine Kopie Ihres aktuellen Personalausweises (alternativ: Aufenthaltstitel oder Reisepass inkl. Meldebescheinigung) zum Nachweis, dass Sie in Deutschland gebietsansässig sind oder die deutsche Staatsangehörigkeit haben.  

Bin ich hier im falschen Film?
Wo soll ich ein Depot in Russland herbekommen?
Erbitte Tipps oder Hinweise.

Was macht Ihr?  

26.09.23 10:51

225 Postings, 266 Tage Det123Russen depot

7518 mit der kündigung der ADR Verträge  durch Russland sind die ADR nicht mehr handelbar. Es bleiben nur zwei Wege. Nichts zu machen und abzuwarten bis die ADR irgendwann vom ADR Ausgeber gewandelt und die Aktien verkauft werden. Dann vergiss das Prozedere mit der Ausnahme Genehmigung . Andernfalls brauchst du zwingend ein  russisches Depot mit NSD Anbindung damit dein Broker die ADR dorthin übertragen kann. Mit Verlaub. Dieses Thema mit dem russischen Depot wird doch seit Wochen hier rauf und runter diskutiert. Das kann doch nun wirklich keinen mehr überraschen.  

27.09.23 06:46

225 Postings, 266 Tage Det123Aktienverkauf in Russland

Aktienverkauf in Russland zwingend?
Die Raiffeisenbank Russia hat mit einem Kundenanschreiben in Bezug auf einem möglichen Aktienverkauf nach Wandlung in Russland für einige Verunsicherung gesorgt. Kompletten Artikel unter
www.anatolienportal.com/blogbeitraumlge/...rkauf-in-russland-zwingend  

27.09.23 06:56
1

225 Postings, 266 Tage Det123Verbot für Auslandsüberweisungen


Die Zentralbank verlängerte das Verbot für Auslandsüberweisungen von Brokerkonten ins Ausland
26/9/20230 Comments


Die Bank von Russland hat die Beschränkungen für Überweisungen von Geldern von Nichtansässigen unfreundlicher Länder ins Ausland von Brokerkonten um sechs Monate verlängert. Dies wurde in einer Pressemitteilung der Regulierungsbehörde gemeldet .

„Die Beschränkungen gelten für Überweisungen von Konten sowohl natürlicher als auch juristischer Personen, die bei russischen Maklern und Treuhändern eröffnet wurden“, heißt es in der Mitteilung.
Derartige Beschränkungen wurden erstmals am 1. April 2022 eingeführt. Die Zentralbank sagte in einer Erklärung, dass die Entscheidung zur Verlängerung „zur Wahrung der Finanzstabilität getroffen wurde“. Das letzte Mal, dass die Zentralbank die Beschränkungen verlängerte, war im April – bis zum 30. September.
Auf einer Sitzung des Finanzmarktausschusses der Staatsduma am 20. September sagte der stellvertretende Finanzminister Alexei Moiseev, dass die Regierung die Idee einer teilweisen Wiederherstellung der Währungskontrollen erwäge, um den Kapitalabfluss in befreundete Länder einzudämmen. Bei derselben Sitzung sagte der stellvertretende Vorsitzende der Zentralbank Alexei Zabotkin, dass die Regulierungsbehörde eine Verschärfung der Devisenkontrollen nicht unterstütze.
Weitere Einzelheiten finden Sie im Kommersant-Text „Der Kapitalabfluss hat die Richtung geändert . “
Petr Buslaev
​Quelle: Kommersant  

27.09.23 12:57

46 Postings, 669 Tage Snakeman888Gedankenspiel

mal eine dumme Frage.

Wenn eine Person aus einem freundlichen Land stammt aber in einem unfreundlichen Land lebt und dort die AdR  erworben hat und sie in die Originale umgetauscht hat, könnte er die Aktien in Russland verkaufen und den Erlös in das freundliche Land übertragen?

 

27.09.23 14:02

225 Postings, 266 Tage Det123Aktienverkauf wird nicht gelingen

1. Anleger aus unfreundlichen Ländern können ihre ADRs und die Wandlung in Aktien nur auf sog. Konten bzw. Depot C in Russland tauschen bzw. verwahren lassen.  2. Es hat aber auch schon erfolgreiche Klagen von Russen vor dem Europäischen Gerichtshof in Brüssel von Russen gegeben ihre Vermögenswerte frei zu bekommen. Hier blockt Clearstream und verweigert aktuell den Übertrag der ADR auf Russland.
Da dein Anleger aber schon die Aktien in einem russischen Depot, wahrscheinlich Typ C gelagert hat, dürfte er wie ein Anleger aus unfreundlichen Ländern behandelt werden und ein Verkauf nicht möglich sein. Mir ist nicht bekannt ob dein Anleger aus dem  freundlichen Land nun zu Herrn Putin gehen und um Freigabe bitten kann. Fazit: Der Westen blockt russische, auch nicht sanktionierte Anleger und Russland sperrt Anleger aus unfreundlichen Staaten auf den typisierten C Konten.  

27.09.23 14:46

81 Postings, 476 Tage brongelZum Gedankenspiel

Auch ein russischer Staatsbürger, der einen ständigen Wohnsitz im unfreundlichen Ausland hat gilt als "nerezident (non-resident)". Hauptmerkmal ist, wo mein seine Steuern bezahlt.
 

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