SMI 10’794 3.3%  SPI 13’946 3.4%  Dow 31’501 2.7%  DAX 13’118 1.6%  Euro 1.0116 0.0%  EStoxx50 3’533 2.8%  Gold 1’827 0.2%  Bitcoin 20’448 0.9%  Dollar 0.9593 -0.2%  Öl 113.2 3.1% 

Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 27.06.22 12:42
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 160558
neuester Beitrag: 27.06.22 12:42 von: Kicky Leser gesamt: 21808700
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04.11.12 14:16
107

20752 Postings, 6791 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage


Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
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Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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160532 Postings ausgeblendet.

26.06.22 21:25
5

74404 Postings, 6626 Tage Anti LemmingG7-Gipfel will China strategisch schwächen

Wie immer soll der Plan mit (potenziell ungedecktem) Kreditgeld durchgezogen werden.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...iarden-dollar-18130984.html

Infrastruktur-Gelder der G7:
600 Milliarden Dollar als Antwort auf Chinas Seidenstraßen-Projekt

Die G-7-Länder haben am Sonntag eine neue Initiative für weltweite Infrastruktur-Investitionen in Höhe von 600 Milliarden Dollar angekündigt. US-Präsident Joe Biden sagte, dass sein Land für die Partnerschaft für Infrastruktur-Investitionen 200 Milliarden Dollar an öffentlichem wie privatem Kapital bereitstellen werde. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte für das „Team Europe“ 300 Milliarden Euro an. Japan will sich mit 65 Milliarden Dollar beteiligen.

Sowohl Kanzler Olaf Scholz als auch Biden und von der Leyen betonten, dass die Demokratien Entwicklungsländern damit ein neues Angebot für eine engere Zusammenarbeit machen wollten. [Aha, A.L.] Die G7 hatten ein solches Projekt bereits im vergangenen Jahr verabredet, aber nicht mit Summen hinterlegt. Die Initiative soll auch Chinas Seidenstraßen-Projekt kontern helfen [jetzt wird's schon deutlicher, A.L.], mit dem die kommunistische Regierung (Pfui Spinne, Kommunisten! A.L.] durch Kreditvergaben und Infrastrukturprojekte Länder an sich binden will.

„Es liegt an uns, der Welt einen positiven und starken Investitionsimpuls zu geben, um unseren Partnern in den Entwicklungsländern zu zeigen, dass sie eine Wahl haben und dass wir uns solidarisch engagieren wollen, um ihren Entwicklungsbedarf zu decken“, sagte von der Leyen in Anspielung auf China. Auch andere G-7-Regierungschefs betonten, dass der Westen bessere Angebote für eine Zusammenarbeit machen könne.  

26.06.22 21:32
7

74404 Postings, 6626 Tage Anti LemmingIllustration dazu

 
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wef.jpg

26.06.22 21:41
7

1359 Postings, 1943 Tage InstanzLust auf die neueste Analyse von Scott Ritter?

Scott Ritter: Deutschland hat fertig

Diesmal hat er aktuell seine Gedanken zur Zukunft der NATO kundgetan und über die wirtschaftliche Entwicklung in der EU und speziell in Deutschland gesprochen. Seine Prognose für diese war ziemlich düster, der Wirtschaftskrieg gegen Russland war ein Schuss ins eigene Knie und schon bald werden ihm nach die EU-Politiker ganz andere Sorgen haben, als Hegemonie-Bestrebungen gegen Russland zu verfolgen.

Deutschland sei regelrecht auf dem Weg in die Steinzeit zurück, und wenn erst einmal alles zusammenbricht, ist es mehr als fraglich, ob Kanzler Olaf Scholz dies politisch überleben wird. Ähnlich wird es anderen NATO-Mitgliedern ergehen, während sich im Osten der Welt eine neue kollektive Macht auftut.

Video-Clip hier mit deutschen Untertiteln, und die kommen wohltuend ohne wesentliche Latenzzeiten.

https://www.youtube.com/watch?v=ZvdZomqXuxY
 

26.06.22 21:43
14

74404 Postings, 6626 Tage Anti LemmingEnde von Globalisierung und West-Wohlstand

Inzwischen liest man auch in Gazetten wie dem "Spiegel", was bis vor kurzem noch als Verschwörungstheorie galt (und bei Ariva gelöscht wurde): Die Epoche der Globalisierung ist vorbei, und mit ihr dürfte auch die Ära des Wohlstandes im Westen zu Ende gehen.

Zwar hat die Globalisierung den Menschen im Westen bislang unbestritten Wohlstand gebracht. Für die Allgemeinbevölkerung fielen allerdings nur die Krümel ab, den Kuchen erhielten die Großkonzerne, die im Zuge der Globalisierung erheblich reicher wurden.

Letztlich war die Globalisierung nichts anderes als die Fortsetzung der westlichen Kolonialpolitik mit modernen Mitteln. Denn auch die Globalisierung basierte auf Ausbeutung "ferner Länder". Weiterhin haben sich westliche Konzerne billige Rohstoffe gesichert. Die Förderländer erhielten jedoch weniger als ein Viertel der Einnahmen - den Rest haben sich westlichen Konzerne in ihre Taschen gesteckt.

Außerdem haben die Industrieländer Fertigprodukte in diese Länder exportiert, gegen die kein örtlicher Produzent konkurrenzfähig war. Und wenn ein kleiner Staat seine eigene Wirtschaft davor schützen wollte und Zölle eingeführt hat, wurde er mit einem Wirtschaftskrieg und Sanktionen überzogen. Das Credo war der vielgepriesene Freihandel. Faktisch bedeutete er jedoch, dass die großen westlichen Konzerne auf Kosten regionaler Unternehmen weltweit Absatzmärkte erobern konnten.

Hinzu kommt, dass die Globalisierung ziemlich umweltschädlich vonstatten ging. Waren wurden dort produziert, wo es am billigsten war und wo sich niemand groß um Umwelstandards scherte.

Wer sich jedoch gegen die Globalisierung gestellt, auf die Missstände hingewiesen und vor den Folgen gewarnt hat, der wurde in den Medien scharf kritisiert (und bei Ariva gelöscht). Sogar Trump wurde medial in die Mangel genommen, als er Produktion aus dem Ausland zurück in die USA holen wollte. Heute sind Trums Ideen plötzlich Mainstream.

Präsident Biden hat nun die gleichen Ziele, aber niemand in Politik und Medien kommt auf die Idee, einzugestehen, dass Trump recht gehabt hat.

 

26.06.22 21:57
9

1359 Postings, 1943 Tage InstanzWillkommen in Pipelinestan

Mathias Broeckers nagelt es wie immer sehr souverän:

.....Willkommen in Pipelinestan, im Kampf um die Rohstoffe auf dem geopolitischen Schachbrett, in dem der Minister einer “grünen” Partei sich im Auftrag des US-Imperiums freiwillig von billiger Energiezufuhr abschneidet, um Kohlekraftwerke  anzuwerfen  und teures Fracking-Gas  zu importieren. Und ein EU-Embargo russischen Öls propagiert, um dann auf dem Weltmarkt “Lettisch Blend” (nur 49,9% russisch!) einzukaufen, oder “indisches” Öl, das Russland zum Discountpreis an Indien liefert, oder anderswo aus unklaren Quellen zu überhöhten Preisen die Energie zu beschaffen, ohne die Haushalte und Industrie nicht überleben können.

Und der die Katastrophe seiner eigenen unökonomischen, antiökologischen, asozialen Politik auf einen ultrabösen Buhmann externalisieren muss, weil anders die kognitive Dissonanz nicht auszuhalten ist. Dass der Vizekanzler seine Pressekonferenz zum “Notfallplan Gas” im Beerdigungsanzug mit schwarzem Schlips hielt, um “Bock” und “Freude” beim Frieren und Verarmen zu verkünden, war passend: Habemus Habeck, Totengräber der Wirtschaft, Terminator des Industriestandorts, Bestatter des Wohlfahrtstaats Deutschland......

https://www.broeckers.com/
 

26.06.22 22:27
1

10740 Postings, 6741 Tage sue.vi.


  "Insgesamt wird durch den Energiecharta-Vertrag in Europa fossile Infrastruktur in Höhe                          von fast 350 Milliarden Euro vor staatlichen Eingriffen geschützt
– und das wäre auch nach der Reform der Fall."

https://www.klimareporter.de/europaische-union/...rta-aussteigen-muss

sehr gut ..  

26.06.22 22:31
2

10740 Postings, 6741 Tage sue.viWillkommen 21:57


" Die größte Auslandsfabrik der Boeing-Werke sitzt in Moskau, bestückt mit hunderten russischen
  Ingenieuren, die jede Schraube an einer  737 nachbauen können. "

sehr gut ..  

26.06.22 22:52
1

10740 Postings, 6741 Tage sue.viKernenergie und fossiles Gas.


- Parteiübergreifende Koalition will  verhindern,
dass Kernenergie und fossiles Gas als grüne Investitionen eingestuft werden-

https://www.solarify.eu/2022/06/16/...r-machen-front-gegen-taxonomie/  

27.06.22 03:56
5

3657 Postings, 2085 Tage Katzenpirat"Ohne Hilfe können wir zusammenpacken"

- die ukrainische Armee ist am Rand ihrer Kräfte.

https://www.nzz.ch/international/...he-verluste-im-donbass-ld.1690268

Ein beelendender Bericht von der Front in der NZZ über das sinnlose Sterben.

Eigentlich ist der Artikel hinter Bezahlschranke. Aber mit diesem Link sollte es gehen.
https://www.nzz.ch/international/...kcXa_Yt2b8g7lV66hlhm3tPzaCbBElmlk
 

27.06.22 08:40
2

7343 Postings, 4593 Tage SufdlSchuften für den

Ukrainischen Endsieg.

Steuererhöhungen, Energiepreiswahnsinn, Kriegssoli bis in die Ewigkeit, amen.

"Scholz versicherte, Europa stehe geschlossen an der Seite des ukrainischen Volkes. «Wir werden die Ukraine auch weiterhin massiv unterstützen – finanziell, wirtschaftlich, humanitär, politisch und nicht zuletzt mit der Lieferung von Waffen», sagte er und ergänzte: «Und zwar so lange, wie die Ukraine unsere Unterstützung braucht.»"

Viel Spass dabei 😎  

27.06.22 08:46
3

7343 Postings, 4593 Tage SufdlDer Endsieg ist leider sehr fraglich..

Ein antiwestlicher Block entsteht, so mächtig wie noch nie.

In Deutschland glauben viele, die meisten Länder stünden im Krieg aufseiten der Ukraine. Doch die Wahrheit sieht ganz anders aus: Die antiwestliche Allianz wird immer mächtiger, politisch und wirtschaftlich – und sie erstreckt sich über die ganze Welt.

Von Stefan Aust, Adrian Geiges Quelle:welt.de

 

27.06.22 09:02
1

3174 Postings, 1616 Tage yurxWidersprüche

Es dreht sich nun vieles um diesen Krieg. Vor nicht mal einem Jahr war es noch Covid. Wie relevant sind die Momentaufnahmen? Ich habe ein gewisses Grundvertrauen in das System und das Land in dem ich lebe, unabhängig von den gegenwärtigen Risiken.

Seit ich auf ariva schreibe, "bewerbe" ich eigentlich etwas die Idee für Abstimmungen als demokratisches Instrument.

Mir ist klar, dass sich das Schweizer Model nicht übertragen lässt auf andere Länder, auch hier stösst das an seine Grenzen und die Beteiligung ist manchmal recht tief, bei einer steigender Anzahl von Initiativen. Einiges kann hier auch blockiert werden durch Referenden und Einsprachen. Und bei einer alternden Gesellschaft kommt auch einiges an seine Grenzen, zB die Generationen-Solidarität wird immer einseitiger, die Jungen bezahlen vieles, die Alten besitzen vieles und entscheiden auch vieles. Trotzdem bin ich damit grundsätzlich zufrieden.

Ich stiess aber damit öfter auf ein Missverständnis, dass dabei dann alles ganz anders würde, da einige user in einem Forum davon ausgehen, ihre Meinung sei dann relevanter. Anderseits auch auf das Missverständnis, dass das etwas subversives habe mit abgründigen Motiven dahinter. Was vielleicht auch daran liegen kann, dass ja die AfD das als Floskel in ihrem Programm hat, Abstimmungen nach Schweizer Vorbild anzustreben. Es bleibt aber da bei einer einzigen Floskel, die nicht näher umschrieben wird, weshalb ich das nicht ernst nehmen kann.

Es wäre doch ein grosser Schritt, wenn gewisse politische Entscheide einer Abstimmung folgen würden. Dabei geht es aber auch darum, das dann auch so zu akzeptieren, sich selber dann auch damit abzufinden. Die Welt ist auch hier ungerecht, je nach Sichtweise, auch hier gibt es Reiche und Arme und vieles läuft mMn völlig falsch. Damit muss man dann auch leben. So spielen auch Geld und die Medien eine Rolle bei Abstimmungen, denn die werden auch beworben. Und auch sind wirtschaftliche Interessen, die sich sich öfter durchsetzen und nicht immer die Meinungen zB. von Leuten, die von staatlicher Unterstützung leben, die wiederum jemand bezahlen muss. Das Paradies für alle gibt es nicht und die welche viel und hart und gerne arbeiten, die sind im Vorteil was das Materielle und auch oft Psychische anbelangt, gegenüber solchen, die das eher etwas anscheisst. So sind auch oft Leute mit Migrationshintergrund recht motiviert und öfter solche welche hier aufgewachsen sind im relativen Wohlstand weniger und werden überholt.

Das perfekte System haben nur Diktaturen, weil sie es so darstellen können und das dann durchsetzen mit Gewalt und Drohungen.
Das Unglück ist überall wo es Menschen gibt aber auch vorhanden, Teil des Lebens. Radikale Ansichten sind was für die Jugend mAn. So ist unsere Gegenwart ja auch geprägt von den Jugendbewegungen der 60er und 80er Jahre, nun sind die aber auch in die Jahre gekommen, ich selbst hatte auch radikale Ansichten früher.

Der Mensch ist ein gieriges und irrationales Wesen, weder besonders lieb, noch besonders gerecht. So passieren ständig Dinge, die Probleme nach sich ziehen, auch im eignen Leben gibt es Hochs und Tiefs und Fehler und Krisen.

Die Erwartung, dass der Staat diverse Probleme lösen, regeln oder einem abnehmen solle, bedeutet aber auch, dass man dem Staat auch entsprechende Mittel und Macht gibt. Darin sehe ich dann auch einen Widerspruch bei einigen Kritikern des gegenwärtigen kapitalistischen Systems. Der Kapitalismus beruht auf Wettbewerb und da gibt es nicht nur Gewinner. Was ja auch auch zu Innovation führt und auch die Freiheit bedeutet des Konsumenten. Der erste McDonalds in der Schweiz wurde damals mehrmals abgefackelt bei Jugendunruhen in Zürich, ich boykottierte den auch lange. Heute gibt es überall Filialen davon, weil sie besucht werden mehrheitlich von einem jugendlichen Publikum, welches auch ständig mit ihren Geräten kommuniziert, also hauptsächlich mit ursprünglich amerikanischen Ideen und Erfindungen.

Die Welt ist voller Widersprüche wie das Leben auch. Wie soll man da immer ohne Widersprüche sein in seiner Meinung?  

27.06.22 09:31
1

7343 Postings, 4593 Tage SufdlSysteme..

"Das perfekte System haben nur Diktaturen, weil sie es so darstellen können und das dann durchsetzen mit Gewalt und Drohungen."

Also das EU Parlament ist noch besser da überhaupt nicht angreifbar, allmächtig mit eigener Gesetzgebung und der Steuermelkkuh Deutschland.  

27.06.22 09:41
3

345 Postings, 135 Tage hhuberseppYurx

Covid, Ukr.krieg = Great Reset = Vorbereitung der westlich-globalen Währungsreform zum Zentralbankgeld
(incl. einer massiven Überwachung des Bürgers)

Heute lesen wir:
Russland nähert sich Zahlungsunfähigkeit - Investoren beklagen Ausbleiben von Zinszahlungen
https://www.finanzen.net/nachricht/anleihen/...zinszahlungen-11478396

Die westlichen Investoren beklagen sich also über nicht geleistete Zinszahlungen, nachdem man das Zahlungssystem gekappt hat.

Das entspricht wieder dem Bild, man sägt sich den eigenen Ast ab, nicht wahr?  

27.06.22 09:45
3

7343 Postings, 4593 Tage SufdlWenn die deutsche Industrie dicht macht

wird dann das Kartenhaus zusammenfallen? Oder gibt D erst noch "Sondervermögen"  in Form von Zwangshypotheken an die EU ab?



 
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howitisgoverned_web_eu.png (verkleinert auf 24%) vergrößern
howitisgoverned_web_eu.png

27.06.22 09:48
1

21858 Postings, 5823 Tage Malko07#160509: Gewalt mittels halbautomatischer

Gefechtswaffen geht in den USA sehr weit.

Prinzipiell ist es mMn unerheblich mit was jemand getötet oder schwer verletzt wird, ob nun eine Faust, eine Rohrstange, ein Küchenmesser, eine Pistole oder eine halbautomatische Waffe.  Und bezüglich den Anschlägen in US-Schulen stell sich die Frage wer schuldiger ist, die Waffen oder die Medien. Derartige Vorfälle erreichen weltweite Aufmerksamkeit, eine Möglichkeit für geistig und moralisch nicht gefestigte Jugendliche berühmt zu werden und aus der Anonymität herauszutreten, wesentlich effektiver als in den sozialen Medien. Sogar in Europa gibt es nach einem derartigen Vorfall im kurzen Zeitabstand dann immer wieder Nachahmungsversuche. Erinnert mich fatal an mache Selbstmörderbrücke an denen die Rate erheblich zurück ging nachdem die Presse sich bei uns, nach gegenseitiger Absprache,  mit der Berichterstattung zurück hält.

Die Vorfälle in US-Schulen sind schrecklich aber irrelevant an der Zahl der anderen Schusswaffenopfer die täglich in den Ballungsgebieten, besonders in den prekären Vierteln, entstehen. Nur haben diese, wenn überhaupt höchstens regionale Medienaufmerksamkeit. Dort artet es manchmal zu richtigen Kriegen aus.

Hat jetzt z.B. auch Norwegen ein Waffenproblem und wir ein Küchenmesserproblem ( https://www.rnd.de/panorama/...-toter-X2TOKMOQ7GZPAHLCNBXBSGT7AY.html )? Bei uns steigen momentan die Attacken mit Messer von psychisch Gestörten und anderen. Mein Eindruck ist, das das öfters passiert als die Schulereignisse in den weit größeren USA. Bei uns sind eben auch Menschen aus Kulturen zugewandert bei denen Auseinandersetzungen schnell im Totschlag enden. Ein Grund war sicherlich dort auch der "schwache" Staat. Es wird eben Generationen dauern bis diese gewaltsame Kultur praktisch verschwunden ist. Haben die Altbayern ja auch geschafft.

Auf jeden Fall freut sich die US-Waffenlobby immer wenn es ernsthafte Diskussionen und politische Vorhaben zur Einschränkung des Verkaufs von Feuerwaffen gibt. Dann steigen relativ schnell die Aktienkurse dieser Firmen und der Umsatz zieht an. So war die Initiative von Obama diesbezüglich die beste Förderung des Verkaufs seit Jahrzehnten.

Ich weiß nicht wie die USA aus diesem Dilemma heraus finden können. Auch wenn man den Verkauf total verhindert bleibt das Land bis an die Zähnen bewaffnet. Man müsste also die Bevölkerung entwaffnen. Viel Spaß beim nächsten Bürgerkrieg.

MMn ist der jeweilige moralische Aufschrei bezüglich der Waffenlobby verlogen. Wenn man wirklich diesbezüglich etwas ändern oder bessern  will muss man den langen Weg des Werbens um eine verfassungsändernde Mehrheit gehen. Mit der "moralischen" Entrüstung spaltet man nur die Gesellschaft und es ist dann auch nicht mehr allzu lange hin bis zur nächsten "moralischen" Entrüstung.

In den USA sind sehr viele der Meinung man müsste sich auch gegen körperlich überlegene Verbrecher/Angreifer wehren können. Und das geht nur mit Distanzwaffen.  Ich kenne liberale Menschen n der Nähe von Austin, die wären nicht bereit sich entwaffnen zu lassen.  



 

27.06.22 10:13
2

1023 Postings, 4815 Tage Keyser Soze#549 so spricht ein lupenreiner Rassist

aber ist ja bekannt :-)

Zitat von Rassist Malko:
Bei uns sind eben auch Menschen aus Kulturen zugewandert bei denen Auseinandersetzungen schnell im Totschlag enden.

Das ist klarer Rassismus....  

27.06.22 10:27
1

7343 Postings, 4593 Tage SufdlVerschiedene Polizeistationen in USA

Haben ein Programm zur Entwaffnung der USA und BEwaffnung der Ukraine ins Leben gerufen. Wer wird denn irgendwann den ganzen Schiesskram in Europa wieder einsammeln?


https://www.washingtonpost.com/nation/2022/06/20/...-buyback-weapons/  

27.06.22 10:40
1

7343 Postings, 4593 Tage SufdlScheint meist alter Kram

Abgegeben worden zu sein. Die 50$ vom buyback wird die Anzahlung vom neuen Pumpgun 😀 und die Ukrainer wollen sich ja eh mit der Schaufel verteidigen...  
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62b456135bcf7200181edbe7.jpg

27.06.22 11:09
2

10740 Postings, 6741 Tage sue.vi....

          Lawrow beschuldigte die EU, sich ...............
in einen "aggressiven, militanten Akteur zu verwandeln, .......................

"Sie beeilen sich, den von der NATO bereits gelegten Spuren zu folgen und bestätigen damit den Trend, dass sie mit der Nordatlantischen Allianz (NATO) verschmelzen und in der Tat als ihr Anhängsel dienen werden", sagte er. ...............................                  
Lavrov says EU becoming ‘aggressive, militant, NATO appendage’
https://www.euractiv.com/section/global-europe/...ant-nato-appendage/  

27.06.22 11:54

73380 Postings, 8278 Tage KickyWes Geistes Kind dieser Anton Gentzen ist

der sogar für RT schreiben darf, sieht man auch hier
https://einreich.ch/artikel/5277/...sulat-und-verbietet-hakuna-matata offenbar schreibt er für jeden, der bereit ist ihn zu bezahlen
 

27.06.22 12:08
3

73380 Postings, 8278 Tage KickyStand der militärischen Lage in der Ukraine Juni

von Jaques Baud
https://overton-magazin.de/krass-konkret/...-der-ukraine-anfang-juni/
Jacques Baud, Ex-Oberst des Generalstabs, Ex-Mitglied des strategischen Nachrichtendienstes der Schweiz, Spezialist für osteuropäische Länder und Nato-Mitarbeiter, mit einer fundierten Einschätzung der Lage und der zu erwartenden Aussichten

"Die vom Pentagon angegebenen Zahlen zeigen, dass Russland seine Offensive mit rund 80 Bataillonskampfgruppen (BTG) mit insgesamt 65.000-80.000 Mann startete. Hinzu kommen noch die Milizen der DVR und der RLP. Wenn man bedenkt, dass die ukrainischen Streitkräfte zu diesem Zeitpunkt 200.000-250.000 Mann stark waren, stellt man fest, dass die Russen mit einer insgesamt drei- bis viermal kleineren Streitmacht angriffen. Im Donbass kann das Kräfteverhältnis auf 1 (Koalition) zu 2 (ukrainische Streitkräfte) geschätzt werden.

Dies scheint den Regeln der militärischen Kunst zu widersprechen. Aber nur scheinbar. Die russische Militärdoktrin lässt sich in drei Hauptkomponenten unterteilen: Taktik , operative Kunst  und Strategie . Die operative Kunst ist keine Operationsart , sondern ein allgemeiner Rahmen, in dem militärische Operationen konzipiert werden. Laut der russischen Militärenzyklopädie ist dies die Ebene der Kreativität. Die Russen sind Meister der operativen Kunst. Um eine Streitmacht mit zahlenmäßig unterlegenen Mitteln anzugreifen, schaffen sie lokale Überlegenheiten. Sie manövrieren ihre Truppen so, dass sie zeitlich und räumlich begrenzte Überlegenheit erzielen, die ausreicht, um einen Vorteil zu erlangen, und verlegen dann Truppen zurück, um in einem anderen Sektor eine weitere lokale Überlegenheit zu schaffen.
...Für die Eroberung der wesentlich kleineren Stadt Mariupol hatten sie schätzungsweise 40.000 Mann eingesetzt. Im Donbass wird die entscheidende Operation im Hauptkessel Slawjansk-Kramatorsk durchgeführt, zusammen mit „Knabbereien“, die in Nebenkesseln wie Sjewjerodonezk-Lyssytschansk durchgeführt werden. Anschließend wurde das gleiche Schema angewandt: „Shaping“-Operationen an den Enden des Einsatzgebiets (Charkiw im Norden und Cherson-Odessa im Süden), um eine Verstärkung der ukrainischen Kräfte in den Kesseln zu verhindern. ...
In diesem Sinne waren die Aussagen, Russland wolle „Kiew“ „in zwei Tagen“ einnehmen und „den Krieg bis zum 9. Mai beenden“, reine Desinformation, um die russischen Unzulänglichkeiten zu „demonstrieren“.

So entspricht die Verlangsamung nicht einem Rückgang der operativen Fähigkeiten, sondern der veränderten ART der Kämpfe, die vorhergesagt worden war.
... Obwohl die ukrainische Armee auf taktischer Ebene tapfer kämpft, weist die Art und Weise, wie ihre Führung ihre Operationen durchführt, Schwächen auf, die ein strategisches Debakel ankündigen.

Erstens sind die ukrainischen Generalstäbe, die von NATO-Militärs ausgebildet wurden und deren einzige Einsatzerfahrung im Irak oder in Afghanistan stattfand, – wie schon 2014 – nicht in der Lage, dynamische Operationen zu führen. Die Fähigkeit der Truppen, den russischen Koalitionskräften standzuhalten, beruht eher auf ihrer Vorbereitung des Geländes als auf ihrer Fähigkeit zu manövrieren. Die relative Effektivität der ukrainischen Verteidigung rührt vor allem von der Qualität ihrer Grabennetze her, die denen von Verdun nicht unähnlich sind.

Zweitens scheint das Handeln der ukrainischen Streitkräfte eher von der Politik als von den Realitäten vor Ort bestimmt zu sein. Einige Entscheidungen scheinen gegen die Meinung der Generalstäbe getroffen zu werden. Dies gilt beispielsweise für den Befehl, um jeden Preis „durchzuhalten“.
Schlecht vorbereitet, werden diese Truppen zu leichten Zielen für die russische Koalition und ihre Verlustrate scheint enorm zu sein. Ein der Demokratischen Partei nahestehendes US-Medium schätzt diese Verluste auf 65% der Truppenstärke...Diese Situation führte zu Frauendemonstrationen im gesamten nördlichen Teil des Landes, auch in Kiew, über die unsere Medien natürlich nicht berichten.
Der Befehl, um jeden Preis „durchzuhalten“, hat sehr stark dazu beigetragen, das Vertrauen des ukrainischen Militärs zu untergraben. Aus diesem Grund wurde in der Werchowna Rada ein Gesetz eingebracht, das es Offizieren erlauben würde, ihre Soldaten zu erschießen, wenn diese zu desertieren versuchen....  

27.06.22 12:11
1

73380 Postings, 8278 Tage KickyUkraine versagte darin Nationen zusammen zu führen

Das ukrainische Militär kämpft wahrscheinlich für die territoriale Integrität seines Landes, aber nicht wirklich für „eine Nation“. Die Bemühungen der ukrainischen Regierungen um eine Differenzierung der Rechte ethnischer Gruppen (Gesetz über indigene Völker) und die Festlegung von Amtssprachen, um nur einige zu nennen, vermitteln nicht das Bild eines Staates, der versucht, seine Bevölkerung zu einer Nation zusammenzuführen. Die Übergriffe auf die russischsprachige Bevölkerung sind zwar am bekanntesten, doch die Übergriffe auf die magyarische und rumänisch sprechende Bevölkerung erklären größtenteils die Zurückhaltung Ungarns und Rumäniens bei der Lieferung von Waffen an die Ukraine. Die Bevölkerung von Mariupol ist russischsprachig und die Übergriffe, die sie seit 2014 erlitten hat, haben dazu geführt, dass sie die Ukrainer – zu Recht oder zu Unrecht – als Besatzer und die Russen als Befreier wahrgenommen haben.
Aus diesem Grund gibt es in den von den Russen besetzten Gebieten keine Widerstandsbewegung, wie sie in Afghanistan und im Irak gegen den Westen zu beobachten war.
https://overton-magazin.de/krass-konkret/...-der-ukraine-anfang-juni/  

aber Beitrittskandidat der EU ?  

27.06.22 12:27
1

73380 Postings, 8278 Tage KickyNYT Artikel zu CIA Ukraine: Wechsel in US Politik?

Offizielle sagen, ein Kommando-Netzwerk koordiniert den Waffenfluss in der Ukraine
https://sonar21.com/...ng-the-ny-times-article-on-the-cia-in-ukraine/
Wenn Sie in der New York Times oder der Washington Post einen so genannten Bombenbericht über eine streng geheime US-Operation lesen, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass dies nicht das Ergebnis eines unerschrockenen, eifrigen Reporters ist, der die Initiative ergriffen hat und auf eine raffinierte Idee für eine Geschichte gekommen ist. Solche Geschichten beruhen auf offiziellen oder sanktionierten Indiskretionen und haben immer einen Hintergedanken. Dabei geht es weniger darum, eine unwissende Öffentlichkeit über die Realität zu informieren, als vielmehr darum, entweder Propaganda zu betreiben oder einen Wandel in der US-Politik zu signalisieren.
den Artikel der NYT findet man komplett hier...
die wirklichen Neuigkeiten in dem Artikel der NY Times steht in den letzten fünf Absätzen des Artikels:

Das akuteste Ausbildungsproblem des ukrainischen Militärs besteht derzeit darin, dass es seine kampferprobtesten und am besten ausgebildeten Kräfte verliert, so ehemalige amerikanische Beamte, die mit den Ukrainern zusammengearbeitet haben. Der ehemalige Beamte der Trump-Administration sagte, dass das Kommando für Spezialoperationen vor dem Krieg kleine Gruppen amerikanischer Operateure hatte, die vor Ort mit ukrainischen Beamten zusammenarbeiteten. ....
.... Diese Bemühungen, so der Beamte, wurden vor der russischen Invasion eingestellt, wären aber hilfreich gewesen, wenn sie während des Krieges fortgesetzt worden wären.
Die Anwesenheit amerikanischer Ausbilder vor Ort sei das Risiko möglicherweise nicht wert, sagten andere ehemalige Beamte, vor allem wenn dies zu einer Eskalation durch den russischen Präsidenten Wladimir W. Putin führen würde.
 

27.06.22 12:42

73380 Postings, 8278 Tage KickyGetreidemangel in Afrika führt zu Völkerwanderung

https://www.cicero.de/aussenpolitik/...-lechte-putin-russland-ukraine
"Ulrich Lechte, außenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, warnt auch Europa vor den Konsequenzen. „Wenn im Sahel oder in Nordafrika die Ernährungslage kollabiert, kommen Flüchtlingsbewegungen auf uns zu, die weit über das hinausgehen, was wir 2015 und 2016 erlebt haben“, sagt er im Cicero-Interview. Genau das sei Putins Kalkül."
Ulrich Lechte ist Mitglied des Bundestags und außenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.  

Panikmache als Mittel?
Getreidepreise brechen drastisch ein: Ukraine-Exporte scheinen möglich
https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/...nen-moeglich-594934
Die Getreidepreise sind am Dienstag heftig gefallen: Offenbar bemüht sich eine Delegation aus der Türkei diese Woche in Moskau darum, Details eines möglichen sicheren Seekorridors im Schwarzen Meer zu klären, um ukrainisches Getreide zu exportieren. Die russische Agentur TASS bestätigte die Pläne für die Gespräche über Schwarzmeer-Getreideexporte.
Ursache sind mögliche Lösungen beim Ukraineexport und hohe Ernteprognosen aus Russland. Hinzu kommen Erntedruck aus den USA und Europa sowie Rezessionsängste.
Händler begründen dies mit dem Druck der bereits laufenden frühen Ernte in den Vereinigten Staaten und Europa sowie neuer Aktivitäten, die die Menge der Getreideexporte aus der Ukraine deutlich erhöhen könnte. Der Beginn der Weizenernte in den USA und Europa erzeugt ebenfalls beträchtlichen Preisdruck", versuchten die Analysten den Preissturz zu erklären.



 

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