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TECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe

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neuester Beitrag: 07.05.21 00:12
eröffnet am: 11.12.20 08:43 von: Justachance Anzahl Beiträge: 1435
neuester Beitrag: 07.05.21 00:12 von: sonnenschein. Leser gesamt: 181239
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11.12.20 08:43
10

2982 Postings, 4903 Tage JustachanceTECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe

Hier ein interessanter neuer Player aus Norwegen , der wie im Namen enthalten zukunftsorientiert  bis 2030 und darüber hinaus im Wasserstoffsektor  ein gehöriges Wort auf den Weltmeeren und Flüssen mitreden möchte mit seinen  aussichtsreichen Technologien

https://teco2030.no/

Freue mich auf spannende Diskussionen

 
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1409 Postings ausgeblendet.

06.05.21 09:17

554 Postings, 119 Tage GalvangaaarFür die Leute, die es interessiert

mal einen Auszug meiner Excel Tabelle über den ROI von Scrubbern. Nur durch die Spritersparnis. Dabei sind die Preise der vier größten Bunkerplätze berücksichtigt.
Bis auf bei Crude Oil Tankers beläuft sich der ROI auf knapp 1 Jahr oder darunter (bei VLSFO). Bei MGO ist bei allen deutlich unter einem Jahr.

Nun stellt euch mal vor der Spread geht wie Anfang 2020 in Richtung 300 USD pro Tonne. Dann reden wir von einer Amortisationszeit innerhalb weniger Monate...
Wahrscheinlich kommen wir da nicht mehr hin, aber der Spread könnte bei Wiederbelebung der restlichen Wirtschaft schon Richtung 150-200 USD pro Tonne laufen und damit den ROI wesentlich schneller herbeiführen.
Nach meiner Beobachtung steigt der Spread auch immer weiter kontinuerlich, aber langsam an - auch hier zu sehen: https://shipandbunker.com/prices/av/global/...-4-ports-average#IFO380

IFO380 ist dabei HSFO.  
Angehängte Grafik:
scrubber_roi.png (verkleinert auf 38%) vergrößern
scrubber_roi.png

06.05.21 10:25

16 Postings, 108 Tage Ana21Nachkauf

Moin zusammen,

lohnt sich heute nachzukaufen oder lieber noch ein paar Tage zu warten?

Und vielen Dank für die Flut an Informationen. Sehr interessant.

LG Ana  

06.05.21 10:30
1

554 Postings, 119 Tage GalvangaaarLeider auch mal weniger gute News

Die EU verschiebt die Gesetzgebung für die Schifffahrt bis 14 Juli. Schade, aber so geben sie auch dem MEPC die Möglichkeit Vorgaben im Juni zu machen und dann die noch mit einfließen zu lassen. Aber ein CO2 Preis von 50?/mt ist schon sehr gut - andere haben ja 100$/mt gefordert für die Schifffahrt.
Da ergibt sich eine Menge Geld für R&D/Pilotprojekte etc..

https://splash247.com/eu-postpones-climate-and-energy-legislation/

EU verschiebt Klima- und Energiegesetzgebung

Die Europäische Union ist gezwungen, ihre Energie- und Klimagesetzgebung, die höchstwahrscheinlich CO2-Quoten für die Schifffahrt beinhalten wird, um einen Monat zu verschieben.

Die Politik, die die Gesetzgebung zum Emissionshandel beinhalten sollte, die die Schifffahrt und den Flugverkehr regulieren und den Preis für CO2 regulieren wird, sollte ursprünglich im Juni vorgeschlagen werden, aber Berichten zufolge wurde sie nun auf den 14. Juli verschoben.

Die Richtlinie wird darlegen, wie die EU beabsichtigt, die CO2-Emissionen bis 2030 um 55% gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren.

In den letzten Monaten haben die CO2-Preise in der EU stark angezogen, so dass der Preis vor kurzem zum ersten Mal die Marke von 50 ?/mt durchbrochen hat.  

06.05.21 11:06

166 Postings, 386 Tage MCTropperAna

wenn ich das sagen könnte, hätte ich nicht letzte Woche zu 0,86 Cent nachgekauft :)  

06.05.21 11:19

26 Postings, 7 Tage BastinvestingAnkerinvestor

Auf dem aktullen Kursniveau wird es natürlich auch immer interessanter für einen Ankerinvestor, sich mit einer ersten Position an TECO 2030 zu beteiligen. Selbst wenn die Beteiligung, wie schon oft vermutet, (zum Großteil) mit einer Kapitalerhöhung einhergeht, bietet sich das Niveau derzeit eher an, als wenn wir nach den nächsten positiven Nachrichten wieder bei höheren Kursen stehen. Dass TECO 2030 nach immer weiteren Finanzierungsmöglichkeiten sucht und vielleicht auch auf diese Art und Weise fündig werden könnte, ist ja kein Geheimnis.  

06.05.21 11:22

20 Postings, 6 Tage fbo|229346825Ist Ankerinvestor ein Nachteil?

06.05.21 11:32

26 Postings, 7 Tage Bastinvesting@fbo

Nein, ein Vorteil. Ich würde mich riesig freuen, wenn sich jemand mit - sagen wir mal 15 % - an TECO beteiligt. Man sieht ja bei ITM Power (dort ist es Linde) oder Powercell (dort ist es Bosch), was dann passieren kann.  

06.05.21 11:36

37 Postings, 85 Tage Titan 80@Ana21

Erste Position könnte man Aufbauen. Aber der Abwärtstrend wird noch anhalten. Würde noch warten  

06.05.21 11:49

166 Postings, 386 Tage MCTropperTitan 80

nur weiß das keiner, charttechnisch sah es in den letzten Wochen an sich gut aus, so lange halt, bis der Aufwärtstrend wieder gebrochen wurde. Und jetzt halt ein Abwärtstrend, der wiederum nur solange ein Indiz ist, bis dieser wieder gebrochen wird.

Persönlich, wie hier im Forum auch schon von anderer Seite geschrieben. Ich habe bei 0,86 Cent letzte Woche nachgekauft, und bin absolut long investiert. Na klar würde ich lieber zum jetzigen Kurs nachkaufen, aber wenn "Mann" wie ich vom Unternehmen überzeugt ist, und das ganze einfach langfristig sieht, wird es hoffentlich irgendwann egal sein, ob ich für 0,65, 0,75 oder 0,85 Cent zugekauft habe.

Ich persönlich plane meine Position je nach verfügbaren Mitteln weiter aufzubauen, meine eigene Grenze liegt dabei bei Kursen unter 1,00 ?.

Ana@ letztlich, niemand kann Dir die Frage beantworten, es ist immer auch ein Bauchgefühl, wann du einsteigst, wenn du vom Wert an sich überzeugt bist.

Mein Bauchgefühl letzte Woche war halt falsch, aber das weiß jeder halt erst später :)  

06.05.21 11:54
1

554 Postings, 119 Tage Galvangaaar@Bastinvesting

Ich würde einen Ankerinvestor über 1? Kurs bevorzugen.
So muss Teco nicht allzu viele Aktien ausgeben und reduziert auch die Abhängigkeit an den Investor.
Das kann sonst nach hinten los gehen, wenn der Investor dann mal Aktien veräußert.
Hat Linde bei ITM auch schon getan, da sind das dann keine kleine Summen an Aktien, sondern große Pakete.

Deswegen gerne 10% bei über 1?, dann hat Teco gut 10 Million Euro im Sack und sollte für das nächste bis übernächste Jahr ausgesorgt haben. Erst Recht bei positivem Cashflow...  

06.05.21 11:59

37 Postings, 85 Tage Titan 80@MCTroper

Deswegen würde ich jetzt auch nur ein Bein in die Türe Stellen. Der H2 Sektor ist ja schon seit längerem unter Druck. Ich bin auch von Teco überzeugt und Teco wird seinen Weg machen. Aber erst wenn der Markt es zulässt.

 

06.05.21 12:08

26 Postings, 7 Tage Bastinvesting@Galvangaaar

Bin da absolut bei dir und kann mich auch gut mit 10 % arrangieren. Vor allem hoffe ich aber so oder so auf einen seriösen Partner, der hier gemeinsam was Großes aufbauen will und nicht nur an der schnellen Kohle interessiert ist. Der Kurs ist im Moment trotzdem wie eine Einladung zum Einstieg - ob nun über den Markt oder per KE.  

06.05.21 12:10

20 Postings, 6 Tage fbo|229346825@ Bastinvesting

 ... danke für die Info :-)

Was ich mich auch frage: welchen Hibntergrund die Verschiebung des Klimagesetzgebung hat ...

a.) Man möchte unter dem Gesichtspunkt von geplant strengeren Gesetzen die Schifffahrt nochmal speziell abholen und Vorverhandlungen führen?

b.) Das Thema Wasserstoff wankt so stark, dass man nochmals überdenkt, dort Milliarden zu investieren?

Was mich etwas verwundert: Batterien sind in ihrer Herstellung nicht gerade umweltfreundlich, verursachen viel Mühe und hohe Kosten was deren Entsorgung angeht. Wasserstoff hingegen ist umweltschonend und wenn mit grüner Energie hergestellt, für mich die Lösung schlechthin. Einige der großen "Youtube-Super-Fachangestellten-in-Sachen-Aktien" stellen ständig Wasserstoffaktien in Frage, entweder sie haben Löcher im Gehirn oder sie haben etwas besseres im Hinterstübchen. Doch was könnte das sein, wenn man Kohleausstieg und Verbrennerausstieg fordert und auch keinen Wasserstoff möchte? Wirklich diese Akkus, die dann bald 10 Milliarden Menschen versorgen sollen? Es wäre m. E. doch sinnvoll, eine Mischung aus allem zu machen.

 

06.05.21 12:12
1

26 Postings, 7 Tage BastinvestingKorrektur H2-Werte

Mal zur Einordnung, um wie viel die verschiedensten Wasserstoff-Werte in den letzten Wochen korrigiert haben:
Ballard Power, Marktkapitalisierung ca. 3 Mrd. Euro, Minus ca. 70 %
Plug Power, Marktkapitalisierung ca. 10 Mrd. Euro, Minus ca. 70 %
Hydrogen Pro, Marktkapitalisierung ca. 154 Mio. Euro, Minus ca. 70 %
Powercell Sweden, Marktkapitalisierung ca. 1 Mrd. Euro, Minus ca. 60 %
ITM Power, Marktkapitalisierung ca. 2,4 Mrd. Euro, Minus ca. 50 %
NEL ASA, Marktkapitalisierung ca. 2,5 Mrd. Euro, Minus ca. 50 %

Zum Vergleich:
TECO 2030 ASA, Marktkapitalisierung ca. 88 Mio. Euro, Minus ca. 40 %

Was jetzt folgt ist meine eine subjektive Wahrnehmung: So langsam nähern sich manche Werte wieder einem normalen Niveau an (Zukunftsperspektive, Umsatz Gegenwart, Umsatz Zukunft, Verschuldung usw. in Relation zur Marktkapitalisierung). Ich denke, dass uns der nächste ?Hype? ? und der wird kommen ? ein ordentliches Stück mitnehmen wird. Bei uns ist vieles in puncto Perspektive und Umsatzerwartung bisher nicht ausreichend eingepreist.
 

06.05.21 12:20

554 Postings, 119 Tage Galvangaaar@fbo

Verschiebung der Gesetzgebung beruht wahrscheinlich auf vielen Gründen.
Eventuell auch darauf, dass die EU der IMO gedroht hatte Gesetze zu erlassen wenn sie selber nicht genug tätig wird.
Das Problem ist ja, wenn die EU etwas erlässt, dann gilt es für die EU Hoheitsgebiete.
Dann müssten andere Staaten nachziehen etc. etc.. Am Ende gibt es viele Köche und die verderben bekanntlich den Brei. :-)

Wenn die IMO eine Regulierung/Gesetz erlässt, dann gilt es global. So wie die Schwefeloxidgrenze seit 01.01.2020.
Wenn die IMO eine Kohlenstoffbepreisung und neue Grenzwerte setzt, dann muss sich die EU nicht einmischen. Wenn überhaupt könnte die EU dann Subventionen für z.B. alternative Antriebe beschließen.

Ammoniak/Wasserstoff ist für die Schifffahrt beschlossen. Die größten Markttreiber wie Maersk, MSC und co. sind alle auf den Zug aufgesprungen und arbeiten an Lösungen. Da wird kein Weg mehr drum rum gehen.
Es geht jetzt darum die besten politischen & wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Da wäre es schlecht, wenn sich EU und IMO gegenseitig ins Gehege kommen.  

06.05.21 12:32

554 Postings, 119 Tage GalvangaaarScrubber werden immer vehementer verteidigt

Das Papier was die ICCT veröffentlicht hat führt zu immer Gegenreaktionen. Sowohl Wissenschaft als auch Industrie stellen sich gegen das Papier. Es sollte klargestellt werden, dass Schiffe mit Scrubber weniger CO2 ausstoßen als wenn sie auf VLSFO/MGO umsteigen. Der letzte Absatz ist mit der wichtigste und sollte hoffentlich allen in der Branche klar sein!
Scrubber werden ein riesiger Markt, da stehen wir auch gerade erst am Anfang. 4000 Schiffe von 100.000 sind umgerüstet.
Für CCS sind 80.000 Schiffe kompatibel - wenn wir jetzt mal von ausgehen das Teco Vorreiter ist und "nur" 5% des Marktes (4000 Schiffe) kriegt, dann reden wir über einen insgesamten Umsatz von 8 MILLIARDEN Euro. Natürlich über die nächsten Jahre, aber als Vorreiter könnte da der Marktanteil wesentlich größer ausfallen. (Das ist auch nur mit einem Preis von 2 Millionen Euro gerechnet, der variiert ja je nach Schiffsgröße).

https://safety4sea.com/...on-on-global-scrubber-washwater-discharges/

ICCT fordert Maßnahmen gegen globale Waschwassereinleitungen durch Scrubber

Ein neuer Bericht über Waschwasser aus Scrubbern, der vom International Council for Clean Transportation veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Schifffahrt in einem Jahr fast so viele Tonnen dieses Abwassers produziert wie die beförderte Fracht.

Dieser Bericht ist die erste globale Bewertung der Masse der Waschwassereinleitungen, die von Schiffen mit Scrubbern erwartet werden. Die Autoren verwendeten den Schiffsverkehr des Jahres 2019, als Basiswert vor COVID-19, und berücksichtigten etwa 3.600 Schiffe, die bis Ende 2020 Scrubber installiert haben.

Die Ergebnisse zeigen, dass Schiffe mit Scrubbern ohne zusätzliche Vorschriften mindestens 10 Gigatonnen (Gt) Waschwasser pro Jahr emittieren werden. Zum Vergleich: Der gesamte Schifffahrtssektor befördert jedes Jahr etwa 11 Gt an Fracht.

   "Obwohl einige Regierungen vorbeugende Maßnahmen ergriffen haben und den Einsatz von Scrubbern in ihren Häfen, inneren Gewässern und Hoheitsgewässern verboten haben, haben viele dies nicht getan. Politische Entscheidungsträger, die über die Auswirkungen von Waschwassereinleitungen besorgt sind, können mehrere Maßnahmen in Betracht ziehen."

heißt es in dem Bericht.
Kredit: ICCT

Darüber hinaus treten, wie in diesem Bericht gezeigt wird, Waschwassereinleitungen abseits der Küste entlang der großen Schifffahrtsrouten auf. Einige dieser Routen führen durch PSSAs, einschließlich des Great Barrier Reefs, wo etwa 32 Millionen Tonnen (Mt) Waschwasser eingeleitet werden, hauptsächlich von Schiffen, die Kohleterminals in Nordost-Australien bedienen; dies entspricht 5 % der 665 Mt, die weltweit in PSSAs eingeleitet werden.

Containerschiffe, Massengutfrachter und Öltanker machen zusammen drei Viertel der Scrubber-Installationen nach Anzahl der Schiffe aus und sind für etwa 70% der Scrubber-Entladungen weltweit verantwortlich. Weitere 15 % der Einleitungen stammen von Kreuzfahrtschiffen, obwohl diese nur 4 % der mit Scrubbern ausgestatteten Flotte nach Anzahl der Schiffe ausmachen. Kreuzfahrtschiffe sind auch der Hauptverursacher von Scrubber-Entladungen in Häfen und machen 96% oder mehr der Entladungen in sieben der 10 Häfen mit den höchsten Gesamtwaschwasserentladungen aus.

   "Wir gehen davon aus, dass die in diesem Papier berichteten Ergebnisse repräsentativ für den Kreuzfahrtsektor sind, wenn die Branche nach der Pandemie zum normalen Betrieb zurückkehrt."
   Wäscher
   Kredit: ICCT

"Darüber hinaus sind Schiffe unter den Flaggen von Panama, den Marshallinseln und Liberia für etwa 40 % der weltweiten Scrubber-Einträge verantwortlich. Mehrere Länder haben Beschränkungen für Scrubber-Entladungen in ihren nationalen Gewässern erlassen, erlauben aber Schiffen unter ihrer Flagge, Waschwasser zu emittieren. Panama hat Scrubber-Einträge im Panamakanal verboten und registriert dennoch Schiffe, die fast ein Fünftel der weltweiten Scrubber-Waschwasser-Einträge ausmachen."
Kredit: ICCT

In Anbetracht dessen stellt der Bericht fest, dass Entscheidungsträger, die über die Auswirkungen von Waschwassereinleitungen besorgt sind, einige oder alle der folgenden Maßnahmen in Betracht ziehen können.

IMO

   Der Ausschuss für den Schutz der Meeresumwelt (MEPC) könnte eine Resolution verabschieden, in der die Schiffe aufgefordert werden, das Einleiten von Waschwasser an schützenswerten Orten wie Flussmündungen, küstennahen Gebieten, Meeresschutzgebieten und insbesondere PSSAs sofort einzustellen. Die Analyse des ICCT zeigt, dass Schiffe mit Scrubbern voraussichtlich mindestens 665 Mt pro Jahr in PSSAs einleiten werden. Dazu gehören Gebiete mit bedrohten Riffsystemen, wie die Karibische See und das Great Barrier Reef, und Gebiete mit gefährdetem Meeresleben, wie der Galapagos-Archipel.
   Die IMO könnte den Einsatz von Scrubbern als gleichwertige Option zur Einhaltung der Schwefelgrenzwerte für neue Schiffe unter dem Internationalen Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (MARPOL) verbieten und einen Zeitplan für die schrittweise Abschaffung von bereits installierten Scrubbern auf bestehenden Schiffen festlegen. Der MEPC könnte auch eine freiwillige Resolution verabschieden, die die Verwaltungen (Flaggenstaaten) auffordert, den Einsatz von Scrubbern für Schiffe unter ihrer Flagge nicht zu genehmigen. Um am effektivsten zu sein, sollten diese Bestimmungen sowohl Open-Loop- als auch Closed-Loop-Systeme abdecken.

Regionale/nationale Ebene

   Die Behörden könnten alle Scrubber-Einträge in Gewässern unter ihrer Gerichtsbarkeit verbieten. Wenn Wäscher mit geschlossenem Kreislauf verwendet werden, sollten sie im Null-Entladungs-Modus betrieben werden. Die Gewässer der Vereinigten Staaten, des Vereinigten Königreichs und Italiens werden voraussichtlich alle mehr als 300 Tonnen pro Jahr an Waschwassereinleitungen erhalten und verbieten derzeit noch nicht den Einsatz von Wäschern in ihren nationalen Gewässern.
   Länder, die in der Nähe liegen, könnten zusammenarbeiten, um die Einleitungsbeschränkungen für Scrubber zu harmonisieren, um eine bloße Verlagerung von Scrubbereinleitungen über politische (aber nicht ökologische) Grenzen hinweg zu vermeiden.
   Prominente Flaggenstaaten wie Panama, die Marshallinseln und Liberia, die Schiffe registrieren, die für 40 % der weltweiten Scrubber-Emissionen verantwortlich sein sollen, könnten sich darauf einigen, den Einsatz von Scrubbern auf Schiffen unter ihrer Flagge auslaufen zu lassen. Im Fall von Panama würde dies bedeuten, dass für Schiffe unter seiner Flagge die gleichen Einleitungsverbote gelten wie für Schiffe, die den Panamakanal passieren.

Lokale Ebene

 Häfen könnten proaktiv Scrubber-Entladungen in Gewässern unter ihrer Gerichtsbarkeit verbieten und von Schiffen verlangen, Landstrom zu verwenden, wenn dieser verfügbar ist. Wenn dies nicht der Fall ist, könnten die Häfen verlangen, dass die Schiffe MGO verwenden, um die Verwendung von Schweröl mit Scrubbern zu vermeiden. Häfen mit starkem Kreuzfahrtschiffsverkehr könnten neue oder zusätzliche landseitige Ladeeinrichtungen installieren.
   Häfen könnten eine laufende Wasser- und Sedimentüberwachung auf Säuren, PAKs, Schwermetalle, Nitrate und Nitrite durchführen. Die Schadstoffüberwachung könnte durch die Überwachung der photosynthetischen Aktivitäten unter Verwendung verfügbarer Satellitendatensätze ergänzt und als Bioindikator für die Eutrophierung verwendet werden, die durch die Stickstoffverschmutzung von Schiffen noch verstärkt werden kann.

Kredit: ICCT

Auf der anderen Seite sagt die Clean Shipping Alliance (CSA), dass Scrubber eine wichtige Rolle für den reibungslosen Übergang zur IMO 2020 spielen.

In der Tat ist die CSA der festen Überzeugung, dass EGCS einen positiven Unterschied für die Häfen und die Meeresumwelt, in denen Schiffe operieren, machen und den globalen Umweltfortschritt fördern werden, insbesondere das Ziel, die gesundheitlichen Auswirkungen von luftgetragenen Quellen zu reduzieren, das im Mittelpunkt der IMO 2020 Regelung steht.

   Es sollte ein breiteres Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass mit EGCS ausgerüstete Schiffe eine deutlich bessere CO2-Leistung aufweisen als vergleichbare Schiffe, die zur Einhaltung der Vorschriften raffinierte Kraftstoffe wie MGO/VLSFO verwenden. Dies unterstützt die aktuellen Ambitionen, die CO2-Emissionen bis 2030 deutlich zu senken.

Poul Woodall, Executive Director der Clean Shipping Alliance 2020 (CSA), hat erklärt.

Die CSA kommentiert die Ergebnisse des Berichts wie folgt:

   Der ICCT-Bericht behauptet, dass es sich bei den Waschwasserabflüssen von Open-Loop-Wäschern um "heißen, verschmutzten und sauren Schlamm" handelt, was falsch ist und von niemandem, der mit diesen Systemen vertraut ist, gemacht werden kann. Wir sind besorgt, dass dies eine absichtliche Irreführung ist

CSA fügte hinzu, dass im Gegensatz zu den Aussagen des Berichts über die Bestandteile des Waschwassers "Laboranalysen von Hunderten von Waschwasserproben von Schiffen, die auf der ganzen Welt im Einsatz sind, zeigen, dass Nitrate und Nitrite normalerweise überhaupt nicht oder nur in vernachlässigbaren Mengen nachgewiesen werden."

   Wie jüngste Studien mit großen Datensätzen von Laborergebnissen von Waschwasserproben wiederholt gezeigt haben, erfüllt das Waschwasser konsistent und zuverlässig alle wichtigen internationalen und nationalen Wasserqualitätsstandards - einschließlich einiger wichtiger Trinkwasserstandards

 

06.05.21 12:50

81 Postings, 200 Tage ziggy07Bastinvesting

Ein Ankerinvestor über den Markt? Stell dir vor, was abgeht wenn ein Investor 10 Mio Aktien über den Markt beschaffen will. Dann würde der Kurs explodieren, wenn schon eine Kauforder von ein paar zehntausend eine ordentliche Kurssteigerung mit sich bringt.
Nein, ich denke, ein Ankerinvestor wird nur über eine KE einsteigen.  

06.05.21 14:19

16 Postings, 108 Tage Ana21Nachkauf

Vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen.

Ich bin schon investiert und bleibe long und werde vielleicht noch im Mai eine weitere Position eröffnen. Ich glaube auch an den Erfolg der Firma. Langfristig muss es nach oben gehen. Mal abwarten. Jedenfalls vielen Dank. Super Forum!

Viele Erfolg allen Investierten.  

06.05.21 15:26

554 Postings, 119 Tage GalvangaaarIn Japan

wird dann in den nächsten Jahren auch ordentlich Wasserstoff produziert.
Also da wird es ohne Frage die Infrastruktur geben und das nicht gerade wenig mit einer 1.2 GW Anlage. Das ist einer größten Schiffsbauer, also ich denke Wasserstoff ist wohl mehr als gesetzt. ;-)
Dazu lockert es den Markt noch mehr auf und beseitigt auch weiter die Sorgen um fehlende Infrastruktur, da es ja riesige Umschlagsplätze im asiatischen Bereich gibt.

https://splash247.com/...sues-green-hydrogen-project-in-sea-of-japan/

Hyundai Heavy verfolgt grünes Wasserstoffprojekt im Japanischen Meer

Der südkoreanische Schiffbauer Hyundai Heavy Industries (HHI) hat sich mit neun Unternehmen, darunter die staatliche Korea National Oil Corporation (KNOC), zu einem Projekt für eine grüne Wasserstofffabrik im Japanischen Meer zusammengeschlossen.

Im Rahmen der Vereinbarung wollen die Partner bis 2025 eine 1,2-GW-Anlage für grünen Wasserstoff errichten und betreiben, die von einem schwimmenden Offshore-Windpark im Japanischen Meer angetrieben wird.

Im März dieses Jahres gab HHI seine Wasserstoff-Roadmap bekannt, deren Hauptziel es ist, bis 2030 eine Wasserstoff-Wertschöpfungskette von der Produktion bis zur Nutzung an Land und auf See zu etablieren.

Korea Shipbuilding & Offshore Engineering, die Holdinggesellschaft von Südkoreas führendem Schiffbauer, wird mit der Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Schiffen, Transporttankern und Offshore-Kraftstoffproduktionsanlagen eine wichtige Rolle in dieser Strategie spielen.

Südkorea stellte 2019 eine Wasserstoff-Roadmap vor, in der das Ziel formuliert wurde, bis 2040 6,2 Mio. wasserstoffbetriebene Autos zu produzieren und mindestens 1.200 Tankstellen einzurichten.  

06.05.21 16:37

20 Postings, 6 Tage fbo|229346825Wer h?tte das gedacht ...

 stehe nun bei 2.300 € minus.

 

Wenn es nicht zu geheimnisvoll ist: 

Wie viele Teco-Aktien habt ihr so und bei welchem EK steht ihr?

 

Ich habe 10k und habe einen EK von 0,89 €

 

06.05.21 16:43

2 Postings, 39 Tage hohcampusHabe

11 k Aktien mit EK 0,94 ?  

06.05.21 16:44

3 Postings, 1205 Tage Papa2018selbst dabei...

Also ich bin eher stiller Mitleser, bin aber selbst mit 8000 Stück zu 1,28 ? leider drin.....wohl falscher Zeitpunkt, aber da ich lange halte hab ich eh Geduld und warte ab.  

06.05.21 17:13

596 Postings, 688 Tage maxen90fbo

bringt zwar keinem was aber 5k anteile zum aktuellen kurs 0,65?. ich kanns mir jedoch aktuell nicht erklären, warum selbst teco mit einer lächerlichen marktkapitalisierung von nun 79 mio ? so dermaßen abgestraft wird.
es scheint mir als ob bewertungen derzeit keine rolle spielen hauptsache geschwind die segel streichen und in witzcoins investieren :-D
bei den highflyern itm, plug und nel kann ichs ja noch verstehen aber hier gab es nie einen hype. geht mir gerade brutal auf den sack aber den gefallen meine anteile zu verscherbeln tu ich den market makern nicht. :)
 

06.05.21 22:11

1816 Postings, 3877 Tage sonnenschein2010mal eine Frage an die "Insider"

... was ist eigentlich die zukünftige Rolle von AVL.
Bleibt AVL an der direkten, späteren Projektumsetzung und Roll-out beteiligt oder sind sie "nur" Partner für die Entwicklungsphase?

Im Grunde wäre TECO für AVL doch ein sehr geeignetes strategisches Invest, man kennt die Produkte, den Markt und kommt aktuell sehr günstig rein.

Wer es geschickt anstellt kann sich mit 1-2 % der Aktien eindecken, bis der Kurs dann wieder bei 1 ? steht,
von mir aus können sie TECO gerne auch auf 2 ? hochkaufen und sich 5-10 % sichern ;.)
Allein die Scrubber - Potentiale sind doch phänomenal...
Umsatz AVL:         1,97 Milliarden Euro (2019)   sollten genug Cash haben.
kleiner Exkurs:   2007 übernahm AVL die Firma Le Moteur Moderne  

07.05.21 00:12

1816 Postings, 3877 Tage sonnenschein2010und Saga Pure

wäre auch ein Kandidat als Investor....

Within the maritime sector Norway certainly both has an opportunity, and has also taken a leading position within #hydrogen and #ammonia. Really excited to join this event and discuss truly one of my favorite topics.

twitter.com/bjornsimonsen/status/1390359631604686849?s=19

Als Antwort auf diesen Tweet

We are delighted to announce that Tina Bru, Norway?s Minister of Petroleum and Energy, Bjørn Simonsen, CEO Saga Pure, and Jarand Rystad, CEO Rystad Energy, will take part in key debate sessions at our #hydrogenbluetalks on 2 June. t.co/yR1cBNzX3t #norshipping #oceannow t.co/kXr59jf0kF

twitter.com/NorShipping/status/1390254215218487296?s=19

www.nor-shipping.com/...%20Hydrogen%20Governance%20Tina%20Bru  

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