Potential ohne ENDE?

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neuester Beitrag: 15.01.25 20:40
eröffnet am: 18.03.09 22:22 von: brunneta Anzahl Beiträge: 45057
neuester Beitrag: 15.01.25 20:40 von: Frieda Friedl. Leser gesamt: 9976740
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15.01.25 16:53
2

9 Postings, 2556 Tage esgeht2010ruhig blut

es kann passieren, dass die nerven der marktteilnehmer stark beansprucht werden. auch wenn die freilassung absehbar scheint, könnten fake news und manipulationen die volatilität verstärken.  
user wie frieda ignorieren das aufwärtsmomentum, das den kurs von 2,50 $ auf über 7 $ getrieben hat, doch interessenkonflikte bleiben bestehen. short-seller könnten durch panikverkäufe versuchen, druck aufzubauen.
entscheidend ist, ruhe zu bewahren, risiken abzusichern und sich nicht von emotionsgesteuerten marktbewegungen leiten zu lassen.

real life  

15.01.25 17:03

10616 Postings, 7182 Tage pacorubionicht schlecht Max84

gut getroffen zumindest kurzfristig  

15.01.25 17:22

859 Postings, 5550 Tage FinanzadlerFrage zu den Warrants

hätte mal so eine Frage:  muss die Regierung die Warants ausüben? Wenn nein und sie das auch nicht tun, wass dann, iwe steht's mit dem Wert unserer Aktien? Verfallen die Warants irgendwann wenn sie nicht ausgeübt werden?  

15.01.25 17:47
4

29223 Postings, 4267 Tage Max84Ich sehe was was du nicht siehst und das ist

das Muster:  
Angehängte Grafik:
img_1921.jpeg (verkleinert auf 66%) vergrößern
img_1921.jpeg

15.01.25 19:26
1

2679 Postings, 563 Tage Frieda Friedlich#45053

Die Warrants verfallen am 7. Sept. 2028. Sie können aber vermutlich mit einer Briefvereinbarung weiter verlängert werden.

Die Ausübung der Warrants ist für die Regierung optional. Für die Ausübung spricht jedoch, dass die Regierung für die Freilassung offenbar einen finanziellen Anreiz benötigt.

Wovon sonst sollte Trump seine Steuersenkungen für Milliardäre finanzieren? ;-)

Szenario 1:

Wenn die Regierung nur die Warrants ausübt und ihre SPS löscht, steigt die Zahl der FnF-Aktien von jetzt 1,85 Mrd. um die 7,2 Mrd. durch die Ausübung neu erzeugten Aktien auf dann insgesamt  9 Mrd. Aktien. Das wirkt kursverwässernd, weil der Gewinn pro Aktie dann ja ebenfalls um 80% fällt.

Trotzdem plädiert z. B. Ackman für die Warrantsausübung, weil dann für die Stammaktien ein finaler Kurs von 10 Dollar drin sein könnte. Ackmans Einstand lag vor ca. 10 Jahren bei ca. 2,30$. Ackmann geht davon aus, dass die Regierung bei einer Warrantsausübung ihre SPS löscht. (Dagegen spricht, dass eine Löschung der SPS laut Calabria "gesetzwidrig" sein soll.).

Ein solche SPS-Löschung würde das für Stammaktionäre deutlich ungünstigere Szenario 2 verhindern:

Szenario 2:

Wenn die Regierung - um Geld mit der Freilassung zu verdienen - ihre SPS in Stammaktien umwandelt, wirkt dies noch deutlich stärker verwässernd (um 90 bis 99,5%, je nach den Konditionen der Umwandlung). Für die Stämme sind dann nur noch finale Kurse zwischen 5$ (bei 90$) und 27 Cents (bei 99,5%) drin.

Im Szenario 2 würde die Regierung vermutlich auf eine zusätzliche Warrantsausübung verzichten.

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Die JPS werden höchstwahrscheinlich ebenfalls in Stammaktien umgewandelt, weil sonst das Geld, das sie bei der Freilassung erhalten müssten (mindestens 50% ihres Nennwertes von meist 25$), von den Zeichnern der neuen Aktien über die KE reingeholt werden müsste - wogegen die Zeichner Einspruch erheben würden. Die Zeichner haben (neben der Regierung) die höchste Macht, weil ohne ihr Geld "gar nichts läuft" (340 Mrd. $ CET-Kapitallücke).

Diese JPS-Umwandlung würde begleitend zu BEIDEN obigen Szenarien (1 + 2) ausgeführt. Im Szenario 2 würden die JPS und die SPS "in einem Rutsch" (gleichzeitig, nicht nacheinander) in Stammaktien umgewandelt, und die JPS müssten einen ähnlichen Haircut auf den Nennwert hinnehmen wie den, den die Regierung auf ihre SPS vornehmen muss.

Warum überhaupt Haircut? Der zu verteilende Kuchen (Vor-KE-Kapital) liegt bei nur ca. 110 Mrd. $. Von den 110 Mrd. $ erhält die Regierung vermutlich nur 90 Mrd.$. Die SPS der Regierung sind jedoch 191 Mrd. $ wert. Deshalb muss die Regierung auf ihre SPS (wohl oder übel) einen 50% Haircut vornehmen - und wird von den JPS-Haltern höchstwahrscheinlich einen Haircut in gleicher Höhe verlangen.

So war es jedenfalls beim letzten "Versuch" dieser Art im Jahre 2020. Damals hatten die großen JPS-Halter (Hedgefonds) Mnuchins Angebot abgelehnt, weil ihnen der Haircut (damals 60%) zu hoch war. Auch lag der Marktpreis der JPS damals höher als Mnuchins Angebot, so dass ihm die JPS-Halter einen Vogel zeigten. Die Verhandlungen zwischen Mnuchin und den Hedgefonds verliefen nicht öffentlich, es waren "Hinterzimmergespräche". Die Öffentlichkeit hat davon nur erfahren, weil Calabria darüber in seinem Buch berichtet hatte.



 

15.01.25 20:20

859 Postings, 5550 Tage FinanzadlerDanke Frieda

ich habe mir das gespeichert damit ich nicht immer wieder das gleiche frage. Tut mir leid, ich kann nicht alles mitverfolgen und verstehen was hier geschrieben wird. Deine Erklärung war auf gut verständlichem Niveau. Wenn die Regierung den Raub durch die Dividende irgendwie gutmachen will, könnte vielleicht besser aussehen für uns. Vagt jemand auch dieses Szenario in Betracht zu ziehen? Mutter Terezia ist die Regierung nicht... oder vielleicht sieht sie sich so wegen der Obamacare? Wer weiß.  

15.01.25 20:40
1

2679 Postings, 563 Tage Frieda FriedlichDieses Mutter-Teresa-Motiv,

dass die Regierung "Schuld empfinden" würde für ihre früheren Raubzüge (unnötige Zwangsverwaltung, 300 Mrd. $ unnötige SPS-Dividenden, NWS usw.) hatten auch schon andere hier im Thread angesprochen.

Ich glaube es ehrlich gesagt nicht. Gerade unter Trump könnte gelten:

"Ist der Ruf erst runiert, rafft's sich doppelt ungeniert."

Trump will nicht Gerechtigkeit für Altaktionäre, die keiner keiner kennt und keiner auf der Rechnung hat. Sondern er will für sich und Kumpel Elon (Milliardäre) Steuererleichterungen, die er aus den letzten 100 Mrd. $, die er bei der Freilassung aus FnF rauszieht, finanzieren will.

Je mehr er rausholt, desto stärker kann er mit dem Deal angeben. Wenn er hingegen (in der iHub-Traumtänzer Lieblingsvariante) auf Warrants-Ausübung UND auf SPS-Umwandlung verzichtet (nur dann sind Kurse über 40$ post-KE möglich), erhält er bzw die Regierung keinen Cent.

Wie würde er da denn dastehen? Größter Börsengang aller Zeiten, und der ganze Zinnober nur, um "Altaktionären einer Pleitefirma" (= Regierung-Narrativ) den Hintern zu vergolden?

Er würde vielleicht sogar Klagen bekommen, weil er die SPS der Regierung "ohne Gegenleistung verschenkt" hätte. Genauso denken sie in Washington.
 

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