Rücker Immobilien - günstige Immoaktie!!

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neuester Beitrag: 07.04.08 11:47
eröffnet am: 24.01.06 11:11 von: Meiko Anzahl Beiträge: 240
neuester Beitrag: 07.04.08 11:47 von: Peddy78 Leser gesamt: 42826
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31.03.06 20:19
1

2935 Postings, 6904 Tage MeikoUnterstützung bei 6,08 hält vorerst mal!

03.04.06 11:02

100412 Postings, 7735 Tage BiotestUnterstützung bei 6,08 vorerst unterschriten !

Stand 11,00  Uhr 5,95 !  Zeit zum Wiedereinstieg ?
Oder warten bis Einzelheiten der Kapitalerhöhung raus sind ?

Biotest  

03.04.06 16:29

2935 Postings, 6904 Tage MeikoTrotz der Korrektur in den letzten Tagen

stieg das Momentum kräftig, das ist eigentlich ein gutes Zeichen, mal abwarten was diese Woche passiert!  

04.04.06 13:13

2935 Postings, 6904 Tage MeikoDie nächsten Wochen wird es wohl seitwärts gehen.

Wiederstand bei 6,79 und Unterstützung bei 5,60 und bei 6 Euro.
Momentum ist im Moment noch sehr stark, also scheint der mittelfristige Aufwärtstrend nicht in gefährdet zu sein!  

04.04.06 23:16

2935 Postings, 6904 Tage MeikoFehler in der CDC Analyse entdeckt.

Und zwar liegt das KGV 2006 nach Ihren Schätzungen bei knapp 17, CDC gibt eins von 12 an.  

05.04.06 09:11

2935 Postings, 6904 Tage MeikoNoch ein Fehler.

Und zwar im Vergleich mit Frimag, da haben sie ein KGV von 42 (2006) berechnet, ich berechne eins von knapp 24.
 

05.04.06 13:59

2935 Postings, 6904 Tage MeikoHervorragende Indikatoren!!

Trotz der Korrektur und der Seitwärtsbewegung in den letzten Tagen steigt das Momentum sehr steil an, auch der MACD läuft auf hohem Niveau seitwärts. Das ist ein sehr gutes Zeichen!

Normalerweise müssten die Inikatoren bei dem Kursverlauf die letzten tage stark gefallen sein!

 Intraday  1 Monat  3 Monate  6 Monate  1 Jahr  3 Jahre  5 Jahre  10 Jahre 

 

07.04.06 08:50

2935 Postings, 6904 Tage MeikoImmoaktien laufen weiter!

Colonia + Vivacon + Deutsche Wohnen + IVG sind auf ATH oder nahe ihres ATH.  

11.04.06 11:49

2935 Postings, 6904 Tage MeikoSeitwärtskorrektur hält an. Marke von 6 Euro hält o. T.

16.04.06 16:30

2935 Postings, 6904 Tage MeikoInteressanter Artikel über den Dt. Immobilienmarkt

Leider werden nur Frimag und RCM erwähnt, nicht aber Rücker, was aber auch zeigt dass sie noch immer eine ziemlich unentdeckte Perle ist (was auch ihre Bewertung zeigt)

von Jens Castner

Die "Heuschrecken" drückt der Schuh. Immer wieder hatten erfahrene Investoren wie Warren Buffett vor dem Platzen der Immobilienblase in den USA gewarnt. Doch die Amis kauften weiter Häuser und Wohnungen – um jeden Preis, so schien es. Jetzt wird langsam zur Gewißheit, was das Orakel von Omaha schon lange prophezeit hatte: Der US-Markt steht auf der Kippe.

In Phoenix, Arizona, der Stadt mit den zuvor höchsten Teuerungsraten, schlägt das Klima um. Die Zahl der zum Verkauf stehenden Häuser hat sich im Vergleich zu Anfang 2005 auf 30000 beinahe verzehnfacht. "Etwa die Hälfte davon steht leer, war nie bewohnt und ist offensichtlich nur aus spekulativen Gründen erworben worden", erklärt Eberhardt Unger vom Frankfurter Investmenthaus Fairesearch.

Ob sich der Markt lediglich abkühlt oder die Blase mit einem gewaltigen Knall zerplatzen und möglicherweise sogar zu einer Rezession führen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht indes: Die großen US-Investmentgesellschaften und Pensionskassen sind gezwungen, ihre Immobilienbestände auf Teufel komm raus umzuschichten, wenn sie ihren Anlegern weiterhin ordentliche Renditen präsentieren wollen. Die Briten, deren Heimatmarkt ähnlich hoch bewertet ist, stehen nicht minder unter Druck.

Das "alte Europa", insbesondere der von mehreren Jahren Stagnation geprägte deutsche Immobilienmarkt, kommt da gerade recht. Ob Blackstone, Oak Tree, Terra Firma oder Cerberus – es gibt kaum eine große angelsächsische Investmentgesellschaft, die hierzulande nicht schon durch spektakuläre Deals auf sich aufmerksam gemacht hätte oder zumindest den Markt nach Kaufgelegenheiten durchforsten würde.

Wie groß der Anlagedruck ist, zeigt sich am Beispiel Fortress: Die übernommenen Schulden mit eingerechnet, legte der US-Finanzinvestor für die kommunale Dresdner Wohnungsbaugesellschaft Woba 1,7 Milliarden Euro auf den Tisch, etwa 330 Millionen mehr als der Stadtkämmerer erwartet hatte. Die Stadt Dresden ist damit auf einen Schlag ihre Schulden los – und 47600 Wohnungen, von denen allerdings 4000 in den nächsten Jahren abgerissen werden sollen. Außerdem befinden sich viele Wohnungen in Plattenbauten und sind kaum vermietbar. Die Leerstandsquote liegt immerhin bei 18 Prozent. So sehr die Konkurrenz auch den Kopf schüttelt – für amerikanische Verhältnisse sei der Kaufpreis von etwa 600 Euro pro Quadratmeter wohl "unvorstellbar billig", heißt es in Branchenkreisen. Ein rigoroses Vorgehen nach Heuschrecken-Art, wie etwa Kündigungen, Luxussanierungen oder unverschämte Mieterhöhungen, wird es in diesem Fall nicht geben. Fortress hat umfangreiche Bestandsschutz- und Sozialgarantien abgegeben. Trotzdem sind deutsche Immobiliengesellschaften im Vorteil. Gerade in kleineren und mittleren Kommunen, die aus Finanznot gezwungen sind, ihren Wohnungsbestand zu verkaufen, geht die Heuschrecken-Angst um. "Viele Städte und Gemeinden vertrauen lieber auf deutsche Investoren", sagt Stephan Rind, Vorstands-Chef von Colonia Real Estate. Den Kommunalpolitikern sei es schlicht zu heikel, "wenn die Wähler in der Zeitung lesen, daß der Wohnungsbestand an ausländische Gesellschaften verkauft wird".

Da folglich auch deutsche Unternehmen in dem Milliardenpoker kräftig mitmischen, kennen die Kurse der wenigen börsennotierten Immobiliengesellschaften seit Monaten nur eine Richtung: nach oben. Vor allem das Geschäft mit Wohnungsprivatisierungen gleicht der Lizenz zum Gelddrucken. Da große Wohnungspakete günstiger zu haben sind als einzelne Objekte, müssen die Spezialisten nichts anderes tun, als ein komplettes Portfolio zu übernehmen und die Wohnungen – wenn nötig nach Sanierung – einzeln oder zumindest in kleineren Päckchen weiterzuverkaufen. In seltenen Fällen geht es aber auch umgekehrt. Die Berliner Windsor AG stellt bisweilen für ausländische Investoren, denen es an Marktkenntnissen fehlt, mehrere Häuser zu einem großen Portfolio zusammen.

Dabei spielt den Privatisierungsspezialisten in die Karten, daß die Eigentümerquote hierzulande der anderer Staaten der europäischen Union deutlich hinterherhinkt. Nur etwa 40 Prozent der Deutschen leben im eigenen Heim. Im europäischen Durchschnitt sind es 60 Prozent. Da selbstgenutzte Immobilien aber Mietfreiheit bedeuten, gelten sie als ideale Altersvorsorge. Lutz Ristow, Vorstands-Chef der Immobilien-Holding TAG Tegernsee ist sich deshalb sicher, daß die Eigentümerquote mit der zunehmenden Diskussion um die Notwendigkeit privater Altersvorsorge in den nächsten Jahren deutlich ansteigen wird. Ohnehin sind die 40 Prozent nur die halbe Wahrheit: In Ballungsräumen mit hohen Immobilienpreisen liegt der Anteil der Haus- und Wohnungsbesitzer deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Städten wie München (23 Prozent Eigentümerquote), Hamburg (22), Düsseldorf (20), Frankfurt (16), Berlin (13) oder Leipzig (neun) bescheinigt Ristow "deutliches Nachholpotential". Da TAG den Schwerpunkt genau auf diese Metropolen legt, ist es kein Zufall, daß der Aktienkurs langsam Fahrt aufnimmt.

Jahrelang fristeten Immobilienaktien an der Börse ein Schattendasein. Erst seit ausländische Investoren den deutschen Markt systematisch nach Einstiegsgelegenheiten durchkämmen, erkennen Anleger langsam die Chancen der Branche. Selbst der Börsengang der Augsburger Immobilienholding Patrizia war ein durchschlagender Erfolg, obwohl im Vorfeld Bedenken aufgekommen waren, weil die Vorstände im großen Stil Kasse gemacht hatten. "Der Aufschwung der Immobilienwerte steht erst ganz am Anfang", ist sich Dieter Thomaschowski, Chef des Analystenhauses Investment Research in Change (IRIC), sicher. Ein Grund, warum Immobiliengesellschaften auf glänzende Geschäfte hoffen dürfen, ist das knappe Angebot. Wegen der strengen Mieterschutzgesetze in Deutschland war es – anders als in den europäischen Nachbarländern – in den vergangenen Jahren nicht lukrativ, neuen Wohnraum zu schaffen. Da jetzt wegen der drohenden Zinswende die Nachfrage zunimmt, bedeutet das für Immobiliengesellschaften zum einen mehr Geschäft, zum anderen aber auch steigende Preise und damit eine Höherbewertung des eigenen Wohnungsbestands. Zusätzlich treibt die Hoffnung auf Steuererleichterungen die Kurse, falls sogenannte Reits (Real Estate Investment Trusts) auch in Deutschland zugelassen werden. Noch zieren sich Teile der SPD-Fraktion wegen Heuschrecken-Alarms gegen diese steuerprivilegierten Immobilien-AGs, die ihren Gewinn in der Regel komplett ausschütten. Doch selbst wenn die Politiker sich nicht auf die Einführung von Reits einigen können, bleiben Immobilienaktien ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. Allerdings sollten Anleger dabei auch bedenken, daß es erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Standorten gibt, und deshalb beim Aktienkauf auch auf regionale Diversifizierung achten.

IRIC-Experte Dieter Thomaschowski empfiehlt bundesweit aktive Gesellschaften wie TAG und Hamborner als Basisinvestments. Zusätzlich könne man Werte wie Frimag (vornehmlich im Rhein-Main-Gebiet aktiv) oder RCM, eine auf Zwangsversteigerungen im Raum Dresden spezialisierte Tochter der SM-Wirtschaftsberatung, beimischen. Solche Ballungsgebiete sind besonders attraktiv, weil die hohen Spritpreise und die Kürzung der Pendlerpauschale einen Trend zum Rückzug in die Städte ausgelöst haben. Im Fall Dresden können Anleger sogar auf die Expertise der Heuschrecken vertrauen. Thomaschowski: "Die Experten von Fortress sind ja schließlich keine Blinden."

-red-

© Smarthouse Media GmbH
 

18.04.06 23:16

2935 Postings, 6904 Tage MeikoWendestimmung am deutschen Immobilienmarkt

Niedrige Wohnungs-Eigentümerquote in Deutschland

Denn noch hat der Markt enormes Nachholpotenzial. Die Eigentümerquote in Deutschland hinkt deutlich der anderer Staaten in der EU hinterher. Nur 40 Prozent der Bundesbürger haben eigene vier Wände. Im europäischen Durchschnitt sind es dagegen 60 Prozent. Experten sind überzeugt, dass die Notwendigkeit zur privaten Altersvorsorge künftig die Eigentümerquote hierzulande nach oben treiben wird.

Auch deutsche Unternehmen erkennen zunehmend das Potenzial, das im deutschen Immobilienmarkt schlummert. So mischen Firmen wie Colonia Real Estate, Patrizia Immobilien oder Vivacon im Geschäft der Wohnungsprivatisierungen mit.


Wendestimmung am deutschen Immobilienmarkt

Inzwischen sind erste Anzeichen für eine Erholung des deutschen Immobilienmarkts zu erkennen. "Der Markt kommt wieder in Schwung", meint Barbara Knoflach, Geschäftsführerin der SEB Immobilien Investment. "Die Mietpreise ziehen an, die Leerstände nehmen ab, und die Nachfrage steigt."

Die Aussicht auf einen bevorstehenden Immobilien-Boom in Deutschland beflügelt die deutschen Immobilien-Werte. So hat der Kurs von Colonia Real Estate innerhalb der letzten zwölf Monate um mehr als 1000 Prozent zugelegt. Auch neue Immobilien-Aktien sind gefragt. Patrizia Immobilien legte ein fulminantes Börsen-Debüt und notiert derzeit mit 23,50 Euro noch 27 Prozent über dem Ausgabekurs.

Ähnliche Kurssprünge verzeichnen auch Immobilien-Börsen-Neulinge in anderen Ländern. In Frankreich startete in der vergangenen Woche Icade mit Kursgewinnen von 18 Prozent an der Pariser Börse. Es war bereits das vierte IPO eines Immobilien-Unternehmens in Frankreich. In Großbritannien war der Andrang noch größer: Zehn Immobilienfirmen gingen bisher schon in diesem Jahr an den "AIM", das britische Pendant zum Neuen Markt.

 

19.04.06 08:51

2935 Postings, 6904 Tage MeikoKE 9:4 , der Bezugpreis liegt bei 5,15 Euro.

Die Rücker Immobilien AG (ISIN DE0005487862 / WKN 548786 ) meldete am Mittwoch, dass ihr Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates den Ausgabepreis für die neuen Aktien auf 5,15 Euro festgelegt hat. Der Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung beträgt somit brutto bis zu 5,65 Mio. Euro. Mit dem Erlös ist eine deutliche Wachstumssteigerung bei Umsatz und Ergebnis vorgesehen.


Basierend auf dem gestrigen Xetra-Schlusskurs der Rücker-Aktie bedeutet der Bezugskurs einen rechnerischen Abschlag von rund 14,2 Prozent. Durch die Ausgabe von bis zu 1.097.712 neuen Aktien wird das Grundkapital der Gesellschaft von derzeit 2.469.852 Euro um bis zu 1.097.712 Euro auf bis zu 3.567.564 Euro erhöht. Die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (HVB) wird die Kapitalerhöhung unter Berücksichtigung marktüblicher Bedingungen begleiten und die neuen Aktien den Aktionären im Wege des mittelbaren Bezugsrechts im Verhältnis 9:4 während der Bezugsfrist zum Bezug anbieten. Die HVB wird die neuen Aktien in dem Umfang übernehmen, in dem die Aktionäre ihr Bezugsrecht ausüben. Nach Ablauf der Bezugsfrist sollen etwaige nicht bezogene Aktien bei wenigen einzelnen oder qualifizierten Anlegern platziert werden. Durch die Kapitalmaßnahme soll der Free Float auf rund 65 Prozent erhöht werden.

Die Bezugsfrist beginnt am 24. April und endet am 8. Mai, wobei ein Bezugsrechtshandel nicht vorgesehen ist. Die Lieferung der neuen Aktien ist für den 11. Mai vorgesehen. Die neuen Aktien sind für das Geschäftsjahr 2006 voll dividendenberechtigt.

Die Aktie von Rücker Immobilien schloss gestern bei 6,00 Euro (-1,32 Prozent).

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG

© Smarthouse Media GmbH
 

19.04.06 10:26

2935 Postings, 6904 Tage MeikoKapitalerhöhung wird positiv aufgenommen +3,33% o. T.

20.04.06 13:46

2935 Postings, 6904 Tage MeikoAktie weiter im Aufwind. Da wollen sich sicher

noch einige die Bezugsrechte sichern, die man noch erhält wenn man vor morgen Abend Aktien im Depot hat!
 

20.04.06 14:05

2935 Postings, 6904 Tage MeikoFrimag auf ATH, - Chartvergleich mit Rücker.

20.04.06 16:21

2935 Postings, 6904 Tage MeikoDicker Block im Ask verschwunden!

Vor 5 Minuten stand noch ein Block von über 11.000 Stück bei 6,90 im Ask (Xetra), der ist glücklicherweise spurlos verschwunden...  

20.04.06 16:42

2935 Postings, 6904 Tage Meiko+ 9,15% auf ATH bei 6,80 Euro o. T.

20.04.06 17:54

2935 Postings, 6904 Tage MeikoMorgen der letzte Tag um Bezugsrechte zu bekommen

also wird der Kurs wohl noch weiter steigen oder zumindest stabil bleiben!  

20.04.06 18:31

2935 Postings, 6904 Tage MeikoAm 27.04 gibts Analystenkonf. + Quartalszahlen. o. T.

21.04.06 10:25

2935 Postings, 6904 Tage Meiko+ 10,38% auf 7,55 Euro. Wow o. T.

24.04.06 19:46

2935 Postings, 6904 Tage MeikoSogar nach Ende des Bezugsrechtserwerbs

durch den Kauf von Aktien vor dem Börsenschluss am 21.04.06 ist der Kurs völlig überraschend mit  0,13% im Plus, obwohl ich persönlich ein Rutsch von 6-8% erwartet habe!  

27.04.06 08:59

2935 Postings, 6904 Tage MeikoHeute soll die Analystenkonferenz stattfinden.

Dann werden wahrscheinlich auch die Zahlen des 1. Quartals veröffentlicht!  

28.04.06 13:18

2935 Postings, 6904 Tage MeikoImmobilien - Wenn kaufen, dann jetzt!

Wenn kaufen, dann jetzt!

Selten zuvor war es so günstig war, eine Eigentumswohnung oder ein Haus im Grünen zu kaufen. Immobilien-Marktforscher Hartmut Bulwien hat exklusiv für FOCUS 77 Städte und Regionen untersucht.

Stadt oder Land, bauen oder kaufen – die Deutschen zieht es ins eigene Heim. Wohnungen, Fertighäuser und Neubauten sind gefragt wie selten zuvor. Dass es die Eigenheimzulage nicht mehr gibt, scheint nicht zu stören. Es locken dafür günstige Zinsen. Das ist aber noch nicht alles, was zum schnellen Handeln antreibt:

• Die Konjunktur zieht langsam wieder an, die Zeit des Angstsparens ist vorbei.

• Die Mehrwertsteuererhöhung steht kurz bevor: 2007 steigt sie um drei auf 19 Prozent. Damit werden auch Handwerker teurer – und Zulieferteile fürs neue Heim.

• Die Mieten ziehen an. Ein Experte: „Vor allem in Ballungszentren werden sie in den kommenden Jahren überproportional steigen.“

• Immobilien sind günstig. Laut einer Studie des Ifo-Instituts kostet ein neues Reihenhaus heute nur das 13-fache des jährlichen Pro-Kopf-Einkommens, 1982 war es das 20-fache.

Der Münchner Immobilien-Marktforscher Hartmut Bulwien prognostiziert: „Billiger als jetzt wird es nicht mehr.“ Er hält es für klug, „jetzt im Frühjahr zu kaufen, da sind auch noch Filetstücke in guten Lagen zu haben“. Zudem könnten bereits im zweiten Halbjahr 2006 die Preise für Eigentumswohnungen, Reihenhäuser und Einfamilienhäuser aufgrund einer steigenden Nachfrage wieder anziehen. Und – Verkäufer und Makler geben Preisnachlässe bis zu zehn Prozent. Grund: Jetzt wollen sie auch lange nicht verkaufte Bestandsimmobilien los werden.

Run auf Fertighäuser

Der ausgebrochene Kaufmut überrascht selbst die Profis. Ein Fertighaus-Hersteller: „Unsere Verkaufszahlen haben sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gesteigert.“

In vielen Großstädten ziehen die Preise fürs Wohneigentum inzwischen wieder an, so in Teilen Süddeutschlands, aber auch im Rhein-Main-Raum. Fallende Preise gibt´s dagegen immer noch in Niedersachsen und fast allen ostdeutschen Bundesländen.

Quelle: http://focus.msn.de/immobilien/immobiliensuche/immobilien2006  

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