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Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag: 17.06.21 19:18
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 26537
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26.07.13 11:40
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14590 Postings, 5777 Tage ScansoftHypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

Ich habe mich in den letzten Monaten substantiell an Hypoport beteiligt. M.E. bietet die Aktie auf dem derzeitigen Niveau die reelle Chancen von nennenswerten Überrenditen in den nächsten 2-3 Jahren. Die Gründe für die Einschätzung stelle ich anschließend kurz dar und erläutere sie kurz:

1) Antizyklisches Investitionsmöglichkeit in der Finanzdienstleistungswirtschaft
Die Finanzdienstleistungswirtschaft in Deutschland befindet sich aktuell in der Krise, was man auch an den Aktienkursentwicklungen der Peers von Hypoport MLP, OVB und Aragon ersehen kann. Entsprechend sind die Bewertungen der dort operierenden Unternehmen allgemein depressiv mit teils einstelligen KGV´s. Da der Finanzdienstleistungsmarkt eher zyklisch verläuft deutet sich hier ein zyklischer Tiefpunkt an. Weiterer Vorteil von depressiven Marktstimmungen ist bekanntlich, dass nicht mehr zwischen guten und schlechten Unternehmen unterschieden wird (ähnlich wie in einer euphorischen Marktstimmung). Strukturell ist der Finanzdienstleistungsmarkt weiterhin ein Wachstumsmarkt, da die Marktmacht der Banken tendenziell sinkt und der Bedarf zur Altersvorsorge weiterhin hoch bleibt, da der Staat zunehmend seine Leistungsversprechen nicht mehr finanzieren kann. Im Vergleich zu Banken haben die Finanzdienstleistungsunternehmen den Vorteil im Hinblick auf die Assets deutlich transparenter zu sein und somit weniger unkalkulierbare Bilanzrisiken aufzuweisen. Für ein antizyklisches Investment insoweit ein interessantes Marktsegment.

2) Strukturell überlegendes Geschäftsmodell
Hypoport hat m.E. ein im Vergleich zum Wettbewerb strukturell überlegendes Geschäftsmodell, was dem Unternehmen ermöglichen wird auch in einem stagnierenden bzw. rezessiven Marktumfeld zweistellig organisch zu wachsen.
a) Allfinanzvertrieb Dr.Klein
Hypoport besitzt einen "normalen" Finanzvertrieb wie ähnlich z.B. AWD, OVB, Bonnfinanz, DVAG und MLP. Der Unterschied ist, dass dieser Vertrieb vollständig internetfokussiert und nachfrageorientiert ist. Dr. Klein berät, wenn eine Nachfragesituation beim Kunden vorhanden ist und "drückt"( in der Regel) keine ungewollten Produkte auf. Folge ist eine höhere Beratungsqualität und einhergehend eine relativ gute Markenreputation. Die notwendigen Leads werden sehr effizient über eigene Seiten (v.a. vergleich.de) im Internet generiert, wobei einfache Produkte über den Telefonvertrieb und komplexe Produkte über den Filialvertrieb verkauft werden. Im Unterschied zu reinen Onlinevertrieben wie Check24 und finanzen.de verfügt Dr.Klein auch über ein "Offline" Filialvertrieb der als Franchisemodell betrieben wird, was dem Unternehmen eine kapitalschonende Expansion in diesem Bereich ermöglicht. Dies zeigt, dass Dr.Klein im Gegensatz zu den vorgenannten Strukurvertrieben bei entscheidenen Elementen anders (m.E. besser) organisiert ist. Dieses "neue" Geschäftsmodell des Vertriebs scheint sich auch verstärkt in der Branche durchzusetzen, da Dr.Klein für sein Modell seit Jahren neue Berater gewinnen konnte, während bei fast allen Vertrieben diese Kennziffer rückgängig ist. Mit steigender Beraterzahl steigt bekanntlich auch die Vertriebsmacht und damit einhergehend der Wert des Vertriebes.

b) Europace
Das interessanteste Asset von Hypoport ein Europace. Ein Marktplatz für Finanzprodukte, der als Cloudsoftwarelösung bei Vertrieben und Produktgebern platziert wird. Dieser Marktplatz ist in seiner Konzeption einzigartig in Deutschland und wird über Finmas und Genopace aktuell auch im Sparkassen und Genossenschaftsbankensektor platziert. Der Marktplatz ermöglicht einen sehr effizienten Vertrieb bzw. die Abwicklung von Finanzierungsprodukten und scheint ein Marktbedürfnis zu befriedigen. Jedenfalls steigen die Umsätze auf dieser Plattform kontinuierlich an und haben zuletzt 2012 ein Volumen von 28 Mrd. erreicht. Insofern kann man nunmehr feststellen, dass sich diese Geschäftsidee bzw. dieses Geschäftsmodell in Deutschland durchgesetzt hat. Gerade bei neuartigen Geschäftsmodellen besteht regelmäßig die Gefahr, dass diese scheitern. Dies sehe ich bei Europace nicht mehr, da der erreichte Track Record eine beeindruckende Sprache spricht. Sobald sich eine Plattformlösung durchsetzt, proftiert der Inhaber dieser Plattform von zwei positiven Effekten. Dem Marktplatzeffekt und den hohe Grad an Skalierbarkeit( vgl. Ebay). Beide Effekte werden in den nächsten Jahren immer deutlicher hervortreten, da bislang die Investitionen in dem Plattformaufbau im Vordergrund standen, die bis dato schon über 50 Mill. EUR (mehr als die aktuelle Marktkapitalisierung) betragen haben (aufgrund der Höhe der bislang geleisteten Investitionen sehe ich auch das Replacementrisiko durch Wettbewerber als gering an). Die "Erntezeit" bei Europace beginnt also erst langsam.
c) Maklertätigkeit für die Wohnungswirtschaft
In seinem dritten Geschäftsbereich ist Hypoport als Makler in der Wohnungswirtschaft tätig. Nach eigenen Angaben ist man hier Marktführer. Dies kann ich nicht verifizieren, allerdings generiert Hypoport hier seit Jahren kontinuierlich Ebitmargen von 30%, so dass hier offenbar ein Wettbewerbsvorteil gegeben ist.

Zu der zugegeben schwierigen und strittigen Frage der Bewertung des Unternehmens nehme ich im Verlauf der kommenden Tage nochmal gesondert Stellung.  
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Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof
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26511 Postings ausgeblendet.

15.06.21 14:02
1

883 Postings, 7676 Tage könig@unratgeber

Genieße doch den wunderbaren Sommer, die guten Nachrichten und wieder steigende Kurse kommen bei Hypoport vollautomatisch.
Das große Neue und Ganze wird bei der Versicherungsplattform, aber auch bei der Immobilienplattform sicher erst in rund fünf Jahren sichtbar.
Bis dahin wird investiert, gewerkelt und geschuftet. Schlossmauern und Burggräben sind noch nie über Nacht entstanden.
Als Anteilseigner von Hypoport muss man sich nie sorgen oder zittern.
Man benötigt lediglich Durchhaltewillen oder so etwas wie Sitzfleisch.
Ich nenne es Vorfreude.  

15.06.21 14:19

2429 Postings, 2066 Tage unratgeberkönig

das "große Neue und Ganze" verstehe ich schon, aber dennoch zu: "sicher erst in rund fünf Jahren sichtbar". Das dachte ich vor 5 Jahren auch schon - "in ~5 Jahren". Und mal ehrlich: wer dachte das vor 5 Jahren nicht? Wurde uns das mal nicht als Schnellboot angepriesen? Jetzt ist 2021, aber richtige Erfolgsmeldungen fehlen noch. Außer natürlich wieviele Versicherungsbestände schon auf Smart Insur migriert sind. Toll.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin nach wie vor überzeugt von Hypoport und glaube an die Vision und Mission, sonst wäre ich schon raus. Vielleicht nervt mich aktuell einfach nur der Kursverlauf, der sich unter'm Strich seit einem Jahr abgesehen von den Peaks nicht wirklich bewegt hat. Bin halt doch nur ein Kleinanleger - aber einer mit ordentlich Sitzfleisch :-)  

15.06.21 15:15

883 Postings, 7676 Tage königunratgeber

Ich kann dich und deine Sorgen total gut verstehen - teile sie aber nicht.
Vielleicht solltest du deine Anteile etwas reduzieren, dann fühlst du dich etwas weniger fremdbestimmt und somit wohler.  

15.06.21 17:15
4

689 Postings, 2355 Tage sirmikeKursverlauf?

Dass der Kurs seit Monaten nicht aus dem Quark kommt, liegt kaum an der Versicherungssparte. Es ist die Enttäuschung über die vorgelegten Zahlen. Der Umsatz ist nur einstellig gestiegen und das nagt an der Wachstumsstory Hypoport. Es gibt und bleiben eben Zweifel, dass sich das wieder ändert. Slabke hat zwar begründet, dass dies v.a. an der Umstellung von Projektgeschäft auf wiederkehrende Erlöse liegt, aber das zeigen die zahlen eben nicht. Noch nicht. Denn nach Slabkes Worten soll dies ja ab dem 2. Halbjahr im Zahlenwerk erkennbar werden und die Wachstumsraten deshalb wieder zulegen auf das bisher bekannte Maß. Dann wäre "wieder alles gut", die Story könnte weiterfliegen und der neue Hoffnungsträger Versicherungsplattform könnte sich still und leise weiter entwickeln, bis der Schmetterling zum Schlüpfen bereit ist. ;-)

"Geduld ist die oberste Tugend des Investors."
(Benjamin Graham)  

15.06.21 17:34

2429 Postings, 2066 Tage unratgebersirmike

Ich stimme Dir prinzipiell zu, dennoch denke ich aber, dass auch die ausbleibenden positiven Meldungen zur Versicherungsplattform eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Man werkelt hier seit 5 Jahren, steckt viel Geld rein, da könnte langsam schon etwas mehr kommen außer dass man Bestände migriert. Aber scheinbar ist das alles nicht so einfach wie ursprünglich gedacht.  

15.06.21 19:05

883 Postings, 7676 Tage königMr. Ungeduld

...das ist immer so!
Viele Probleme ergeben sich erst mit dem Tun. Frag nach bei Sahin, Bezos oder Musk. Das sind ebenso wie Slabke CEOs, die von nichts grundsätzlich überrascht sind und gewohnt sind Lösungen zufinden.  

15.06.21 21:47
2

4028 Postings, 4400 Tage AngelaF.Preiswert oder anders

Wenn ein Unternehmen "ziemlich teuer" ist, dann ist es bei sehr guter Nachrichtenlage durchaus auch preiswert ... seinen Preis wert.
Ändert sich bei solch einem Unternehmen die Nachrichtenlage dahingehend, dass die Nachrichten "zu wünschen übrig lassen", dann wird es von einer gewissen Anzahl von Investierten als zu teuer angesehen und diese Anleger sind dann grundsätzlich bereit ihre Aktien/einen Teil ihrer Aktien (erstmal) zu verkaufen. Gibt es zeitgleich Unternehmen, die als sehr günstig angesehen werden können (gibt ja noch andere Dampfer als den Dampfer der außergewöhnlichen Art, mit einer guten Crew und einem gut funktionierenden Geschäftsmodell) und auch noch gute Aussichten haben, dann macht ein Verkauf/Teilverkauf Sinn. Auch, wenn dann eine stattliche Steuerzahlung fällig wird. Auf einen dieser Dampfer (den mit "Ökoantrieb") habe ich ja vor kurzem hingewiesen und ich habe das Gefühl, dass so manch ein Hypoportaktionär sich dazu entschlossen hat, mal ein paar Euro Steuern zu zahlen und ein paar Gepäckstücke zu transferieren. Weil mit ihrer Sicht Hypoport momentan als zu teuer gesehen wird.

Hypoport hat nunmal seine größten Kurssprünge hinter sich. Vermehrfachung innerhalb kurzer Zeit - das war mal ... gehört der Vergangenheit an. Wenn dann überschaubares Kurspotenzial gepaart ist mit hoher Bewertung und es auf der  Nachrichtenseite hapert, dann hat ein Verkauf/Gedanke über einen Verkauf weniger mit Ungeduld zu tun, sondern möglicherweise mehr mit einem Blick über den Rand der Reeling des Hypoportdampfers hinweg.  

16.06.21 08:41
2

57 Postings, 39 Tage unbiassedDer

Chart von Juliette sagt eigentlich schon alles. Kannst du als Benchmark alles einfügen was hoch bewertet bzw. gut gelaufen ist und Hypo schlägt sie um weiten! (bis auf Tesla, die können sich nochmal locker halbieren)

@ unratgeber: bevor du Aktien mit einer so hohen Steuerlast jetzt verkaufst(in Lachets Programm finden sich 50.000? Freibetrag bei 10 J Haltedauer), kauf dir lieber den hier  WKN: DV07XY mit einem Kapitaleinsatz, der dein Depot im gewünschten Maße gegen Schwankungen glättet.( + festes Limit und Stop) Bewirkt für den Kopf echt Wunder :)

Bis dahin hat RS seine Schnellbote zu neuen Cash Cows migriert:)  

16.06.21 08:48
3

57 Postings, 39 Tage unbiassedBestände migrieren

sind in diesem Fall der absolute Key Factor und Grundvoraussetzung um Versicherungsgeschäft wirklich zu digitalisieren. Die Validierung wird Hypoport von der Konkurrenz erheblich absetzen.  

16.06.21 09:48

42 Postings, 2963 Tage MoPoSoJa@unbiassed

Moin, vielleicht steh ich im Moment auf dem Schlauch. Könntest Du bitte deine vorherige Aussage mit dem Key Factor und Validierung ein bißchen erläutern? Danke vorweg.  

16.06.21 10:28
1

57 Postings, 39 Tage unbiassed@ moposoja

https://www.youtube.com/watch?v=CR8yB9ZZxjI

Wird zwischen 01:30:00 - 01:35:00 vom Vorstand sehr gut erläutert..  

16.06.21 12:20
2

1164 Postings, 2136 Tage matze91Infos von Hypoport zur Versicherungsplattform

@ unratgeber

ja es ist ja richtig, dass die Infos zur Versicherungsplattform bis Anfang 2021 sehr dünn waren. Der Grund dafür wurde auch von RS auch kommuniziert. Mit dem Bericht zu Q1 2021 hat sich das nun geändert und operative Daten sollen ab jetzt auch für die Versicherungsplattform laufend veröffentlicht werden. Mit Q1 wurden ja schon einige wichtige Zahlen dargelegt (z.B. die Anzahl der auf die Plattform übernommen Versicherungsunternehmen und die entsprechenden Prämienvolumen / Umsatz). Gerade zum jetzigen Zeitpunkt die Transparenz zum Versicherungsbereich zu kritisieren finde ich jetzt wenig passend. Lieber Unser "unratgeber" also ich denke wir als Investoren können heute den weiteren (positiven) Entwicklungsschritten gelassener entgegensehen als jemals zuvor.

Geduld ist das Zauberwort. Das wird schon!




 

16.06.21 12:29

3951 Postings, 4181 Tage JulietteWarburg Research: Hypoport 'Buy' - Ziel 535 Euro

"...Die Investmentbank Warburg Research hat die Einstufung für Hypoport auf "Buy" mit einem Kursziel von 535 Euro belassen. Die Investitionen des Finanzdienstleisters in dessen Wachstum setzten sich fort, schrieb Analyst Marius Fuhrberg in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die damit einher gehenden Perspektiven seien aber immer noch gut...":

https://www.onvista.de/news/...poport-auf-buy-ziel-535-euro-464544069  

16.06.21 13:00
6

2484 Postings, 7865 Tage NetfoxFinanzierung Smartinsurtech

Es vergeht keine Woche, in der nicht irgendein noch hochdefizitäres deutsches Für-was-auch-immer-Hoffnungs-Techunternehmen mit dreistelligen Millionenbeträgen zugeschüttet wird und so auf eine Bewertung im mittleren Milliardenbereich kommt.
Hypoport könnte bei der Smartinsurtech AG einfach mal 10% über eine Kapitalerhöhung an Investoren abgeben. Hypoport könnte damit vom aktuellen Fundingwahnsinn vielleicht mit einem ebenfalls 2- oder sogar 3-stelligen Millionenbeträgen partizipieren, hätten immernoch das Sagen und genügend Geld, um schneller zu wachsen. Außerdem wäre es ein Signal, dass die Smartinsurtech AG hochinteressant ist.
Slabke twittert regelmäßig - nach meinem Gefühl fast etwas neidisch- über die Geldeinsammelerfolge von WEFOX, will aber selbst von Venturecapital nichts wissen. Er hat Hypoport ohne Venturecapital aufgebaut- und ist mit Recht stolz darauf. Allerdings soll man Geld ja auch nicht auf der Straße liegen lassen...Und Hypoport ist mittlerweile fast nur die Hälfte wert wie eine vor 5  Jahren gegründete Trading-App und noch geringer bewertet als Wefox.surprise

 

16.06.21 13:16
5

14590 Postings, 5777 Tage ScansoftMeine Güte, mal ein

Jahr leichte Underperformance und alle sind am zetern. Kann sogar durchaus sein, dass es hier noch weitere 2-3 Jahre seitwärts läuft. Am Ende wird der Kurs deutlich über 1000 EUR stehen, da braucht man ja kein Hellseher sein. Alles was RS hat Hand und Fuß und schafft auf Lange sicht erhebliche Werte.
-----------
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

16.06.21 13:21
2

141 Postings, 226 Tage Nicolas9516.Juni 2021 - Interview mit Smart Insur Tech

22. min Interview mit Marcus Rex von Smart Insur Tech.

Die Smart Insurtech AG fliegt in der öffentlichen Wahrnehmung für viele von uns sicher noch etwas ?unter dem Radar?. Zu unrecht, denn das Unternehmen zählt zweifellos zu den stärksten Innovationstreibern in der Digitalisierung der Versicherungs- und Finanzwirtschaft. Das Ziel dabei ist ebenso ambitioniert wie faszinierend: Smart Insurtech will die komplette digitale Prozesskette zwischen Vertrieb und Produktgeber in einer integrierten Plattform abbilden.

Wie das funktionieren soll oder kann, was das für den stationären Vertrieb bedeutet, warum Vermittler dabei eine erhebliche Rolle spielen und ob Pools dadurch vielleicht eines Tages überflüssig werden, darüber sprechen wir in dieser Folge mit Vorstand Marcus Rex.

https://checkpoint-charlie.tv/...grosse-ganze-zur-verfuegung-stellen/  

16.06.21 13:53

57 Postings, 39 Tage unbiassedHyper hyper

hier mal was witziges
https://www.youtube.com/watch?v=XLE3D3yquxU

Gibt im Augenblick viel naives Geld im Markt..  

17.06.21 01:23
2

588 Postings, 2310 Tage hellshefe@unbiassed: Oh Mann,

(ich finde das gar nicht witzig, eher traurig)

wenn einer schon Haipoport und Juropace sagt wissen wir daß der sich mit der Firma nicht wirklich auseinandergesetzt hat. Warscheinlichhat er die GB's von 2019 und 2020 überflogen und die Zahlen in sein Analyse-Excel übertragen, denn die Zahlen sind ja wirklich schlecht ...

Und genauso sind dann auch seine Aussagen: Die Immobilienplattform und die Versicherungsplattform wachsen "nicht mehr" so stark. (Sind die denn früher stärker gewachsen?)

Einen großen Burggraben gibt es auch nicht ...

Und am Schluß: Die Chance, na ja, es gibt eine kleine Chance, denn sie sind ja schon sehr hoch bewertet. Das Risiko ist sehr hoch, und in mein Depot kommen sie auf gar keinen Fall, nicht mal auf die Watchlist.

Damit stellt er seiner Fangemeinde eine Aktie vor von der er rät die Finger zu lassen. Ganz am Ende gibt er zu daß er vielleicht etwas übersehen hat.

Vielleicht sollte er sich ein oder zwei  Interviews mit Ronald oder die HV  Präsentation mal anschauen. Oder ein paar Seiten hier im Ariva Thread lesen.




 

17.06.21 05:34

4028 Postings, 4400 Tage AngelaF.@Scansoft/"Zetern"

Wohl jeder Aktionär hat den Wunsch, dass das was seitens des Unternehmens von dem er Anteile besitzt kommuniziert wird, auch so kommt.

Kommt es so (oder sogar noch besser), wird dieser Wunsch (ganz und gar) erfüllt, bzw. übererfüllt. Kommt es anders, dann bleibt halt "was zu wünschen übrig".

Sollte meine "was-zu-wünschen-übrig-Formulierung" als Zetern rübergekommen sein  ... sorry dafür.

Dass RS und sein Team einen super Job gemacht haben und auch noch machen, dürfte klar sein.

Perfekt ist niemand und wenn das mit der Versicherungsplattform sich länger hinzieht, als eigentlich kommuniziert - dann ist das halt so. So, wie es halt auch so ist, dass der Kurs seit dem Hoch fast ein Drittel nachgegeben hat. Ich schreibe ganz bewusst "nachgegeben" und nicht verloren, da der Kurs seit einigen Jahren sehr, sehr viel gewonnen hat. Dank RS und seines Teams(!)

Wünsche allen einen guten Start in den Tag.  :)  

17.06.21 08:52
1

57 Postings, 39 Tage unbiassed@hellshefe

Da hast du völlig recht! Versuche solche Sachen mit Humor zu nehmen. Aber wenn man bedenkt wie knallhart die Regulation bei Finanzberatern etc. ist und dann haut da jmd so ein Schmarn zum klicken iwo rein ist das in der Tat traurig.

Umso mehr ist man dankbar für so ein Klasse-Forum!

Und anscheinend gibt es immer noch viele die diesen Hypoport Case nicht erkannt haben, daraus ergibt sich schönes Upside Potential  

17.06.21 09:00
5

2484 Postings, 7865 Tage NetfoxKlar hätte ich auch lieber Höchstkurse-

aber für mich ist immer entscheidend,  dass das Geschäftsmodell mittel- und langfristig funktioniert. Der Kurs entwickelt sich dann in die richtige Richtung. Hypoport hat in mehreren Bereichen Geschäftsmodelle aufgebaut bzw ist dabei sie aufzubauen.  Ich bin der Überzeugung, dass Hypoport es schafft,  sich auch im Insuretechbereich zu etablieren.  Daher kaufe und halte ich die Aktie. Wer ein aktuell schnelleres Boot findet, den beglückwünsche ich. Und viele haben den Hypodampfer schon verlassen,  weil es ihnen in der Hängematte dann doch zu langweilig wurde. Sie haben sich dafür entschieden, dass für sie langfristig doch zu langfrustig ist. Alles okay. Die Hängematten mögen jetzt ne Weile unbesetzt vor sich hinschaukeln- aber sie werden von Neuen besetzt werden.
Als Ergänzung zu meinem gestrigen Beitrag ein Link über den Blog Finanzszene. Wenn man genau liest, findet man dort eine Zahl über das Umsatzvolumen, das man für den Insurtechbereich erwartet. Wenn Hypoport nur einen Bruchteil davon für sich und die Plattform sichern könnte, reicht mir das schon für eine langfristige Investitionensentscheidung.
https://sifted.eu/articles/european-fintech-record-2021/  

17.06.21 10:25
1

360 Postings, 2845 Tage OneLife@ netfox

Eine dieser freigewordenen Hängematten habe ich nun für meinen 18 Monate alten Sohn in Anspruch genommen. Der hat heute zu 432? seine ersten Hypos ins Führerschein- und Ausbildungsdepot bekommen :)
Da die Ausbildung frühestens mit 16 Jahren beginnen wird, wird er die Matte nun ziemlich lange besetzen.

Ich lehne mich nun entspannt zurück und freue mich über den nächsten Quartals-Call.
 

17.06.21 16:38
8

1164 Postings, 2136 Tage matze91Versicherungsplattform 2017 vs Q1 2021

(Infos insbes. für User die noch nicht sehr lange dabei sind)

Kurzer Rückblick auf SmartInsur im Jahre 2017 / Aussagen von Vorstand, Herr Gawarecki:

…..Hypoport hat ehrgeizige Ziele:
"Der deutsche Markt hat ein Gesamtvolumen von 200 Milliarden Euro Prämie p.a., davon wollen wir uns in zehn Jahren einen Marktanteil von zehn Prozent sichern", sagt Gawarecki. "Dafür nehmen wir auch Verluste für eine längere Zeit in Kauf."

Pro Jahr will er bis zu 15 Millionen Euro in den Ausbau der Maklerplattform investieren. Im ersten Quartal 2017 hat Smart Insurtech einen Umsatz von 3,8 Millionen Euro erwirtschaftet (Anmerkung: Hier war aber  Bezugsgröße noch das Projektgeschäft), unter dem Strich stand ein Verlust von 100.000 Euro.
Das Hypoport/ Smart Insurtech ist nur als Plattform tätig, nicht als Versicherer oder Vermittler……. Für Versicherer ist die Anbindung kostenlos. Smart Insurtech geht mit 130 Mitarbeitern an den Start, ein Drittel !!! sind Softwareentwickler. Die Plattform hat nach Angaben der Gründer bereits rund 500 Unternehmenskunden, also Maklerorganisationen und Pools, 150 Versicherer sind angebunden.

2017 im Überblick:
-Gesamtvolumen von 200 Milliarden Euro Prämie p.a. (deutscher Versicherungsmarkt) -

-Umsatz Q1 = 12,5 Mio. € (Grundlage Projektgeschäft)
-Marktenteil geschätzt ca. 1-2%
-500 Unternehmenskunden, also Maklerorganisationen und Pools,
-150 Versicherer sind angebunden
-Nutzer ?
-Mitarbeiter 130

-jährliche Investitionen ca. 15 Mio. EUR

------------------------------

Stand Mai 2021:
Der deutsche Markt hat derzeit ein Gesamtvolumen von 230 Milliarden Euro Netto-Vers.Prämie p.a., davon möchte SmartInsur in 10 Jahren (ab 2017) einen Marktanteil von 10 Prozent erreichen. Tatsächlich erreicht sind nach 4 Jahren:

-Umsatz Q1 = 13 Mio. € +3% (Grundlage TAV aus Plattformgeschäft)
-Jahresnettoprämien (angebundener Versicherungsbestand): 8,6 Mrd.EUR
-Marktanteil 3,74% (?)
-1.200 Unternehmenskunden (Maklerorganisationen, Banken, Pools…)
-200 Versicherer sind angebunden
-50.000 Nutzer
-250 Mitarbeiter
-Verlustphase (Matze 91: wohl) beendet (Anlaufverlust 2020 rd. 1 Mio EUR)
-jährliche Investitionen ca. 40 Mio. EUR 2021 (im Wesentlichen in Versicherungs- und Immobilienplattform) und 2023/24 Breakeven erreichen.

Das ist für manchen vielleicht noch nicht griffig genug, aber die Daten zeigen schon, dass da was Großes angestrebt wird mit einem hohen finanziellen Einsatz. Klar ist das ein langer und auch steiniger Weg. Aber klar ist auch, das Ziel ist erreichbar!
 

17.06.21 18:54

1164 Postings, 2136 Tage matze91Korrwektiur

Korrekturzeile zu Beitrag oben:

falsch
richtig  

17.06.21 19:18

1164 Postings, 2136 Tage matze91(2) Versicherungsplattform 2017 vs Q1 2021

Korrekturzeile Textteil Q1/2017 oben:


falsch:   -Umsatz Q1 = 12,5 Mio. € (Grundlage Projektgeschäft)

richtig:   -Umsatz Q1 =  3,4 Mio. € (Grundlage Projektgeschäft) (Gesamtjahr Jahr 2017 15,2 Mio.EUR)


Entschuldigung für den ja offensichtlichen Fehler!
cry

(ab diesem Quartal wurde der Versicherungsbereich erstmals in den Quartalsberichten separat ausgewiesen)

 

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