Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag: 01.07.20 12:43
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 24874
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26.07.13 11:40
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13315 Postings, 5426 Tage ScansoftHypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

Ich habe mich in den letzten Monaten substantiell an Hypoport beteiligt. M.E. bietet die Aktie auf dem derzeitigen Niveau die reelle Chancen von nennenswerten Überrenditen in den nächsten 2-3 Jahren. Die Gründe für die Einschätzung stelle ich anschließend kurz dar und erläutere sie kurz:

1) Antizyklisches Investitionsmöglichkeit in der Finanzdienstleistungswirtschaft
Die Finanzdienstleistungswirtschaft in Deutschland befindet sich aktuell in der Krise, was man auch an den Aktienkursentwicklungen der Peers von Hypoport MLP, OVB und Aragon ersehen kann. Entsprechend sind die Bewertungen der dort operierenden Unternehmen allgemein depressiv mit teils einstelligen KGV´s. Da der Finanzdienstleistungsmarkt eher zyklisch verläuft deutet sich hier ein zyklischer Tiefpunkt an. Weiterer Vorteil von depressiven Marktstimmungen ist bekanntlich, dass nicht mehr zwischen guten und schlechten Unternehmen unterschieden wird (ähnlich wie in einer euphorischen Marktstimmung). Strukturell ist der Finanzdienstleistungsmarkt weiterhin ein Wachstumsmarkt, da die Marktmacht der Banken tendenziell sinkt und der Bedarf zur Altersvorsorge weiterhin hoch bleibt, da der Staat zunehmend seine Leistungsversprechen nicht mehr finanzieren kann. Im Vergleich zu Banken haben die Finanzdienstleistungsunternehmen den Vorteil im Hinblick auf die Assets deutlich transparenter zu sein und somit weniger unkalkulierbare Bilanzrisiken aufzuweisen. Für ein antizyklisches Investment insoweit ein interessantes Marktsegment.

2) Strukturell überlegendes Geschäftsmodell
Hypoport hat m.E. ein im Vergleich zum Wettbewerb strukturell überlegendes Geschäftsmodell, was dem Unternehmen ermöglichen wird auch in einem stagnierenden bzw. rezessiven Marktumfeld zweistellig organisch zu wachsen.
a) Allfinanzvertrieb Dr.Klein
Hypoport besitzt einen "normalen" Finanzvertrieb wie ähnlich z.B. AWD, OVB, Bonnfinanz, DVAG und MLP. Der Unterschied ist, dass dieser Vertrieb vollständig internetfokussiert und nachfrageorientiert ist. Dr. Klein berät, wenn eine Nachfragesituation beim Kunden vorhanden ist und "drückt"( in der Regel) keine ungewollten Produkte auf. Folge ist eine höhere Beratungsqualität und einhergehend eine relativ gute Markenreputation. Die notwendigen Leads werden sehr effizient über eigene Seiten (v.a. vergleich.de) im Internet generiert, wobei einfache Produkte über den Telefonvertrieb und komplexe Produkte über den Filialvertrieb verkauft werden. Im Unterschied zu reinen Onlinevertrieben wie Check24 und finanzen.de verfügt Dr.Klein auch über ein "Offline" Filialvertrieb der als Franchisemodell betrieben wird, was dem Unternehmen eine kapitalschonende Expansion in diesem Bereich ermöglicht. Dies zeigt, dass Dr.Klein im Gegensatz zu den vorgenannten Strukurvertrieben bei entscheidenen Elementen anders (m.E. besser) organisiert ist. Dieses "neue" Geschäftsmodell des Vertriebs scheint sich auch verstärkt in der Branche durchzusetzen, da Dr.Klein für sein Modell seit Jahren neue Berater gewinnen konnte, während bei fast allen Vertrieben diese Kennziffer rückgängig ist. Mit steigender Beraterzahl steigt bekanntlich auch die Vertriebsmacht und damit einhergehend der Wert des Vertriebes.

b) Europace
Das interessanteste Asset von Hypoport ein Europace. Ein Marktplatz für Finanzprodukte, der als Cloudsoftwarelösung bei Vertrieben und Produktgebern platziert wird. Dieser Marktplatz ist in seiner Konzeption einzigartig in Deutschland und wird über Finmas und Genopace aktuell auch im Sparkassen und Genossenschaftsbankensektor platziert. Der Marktplatz ermöglicht einen sehr effizienten Vertrieb bzw. die Abwicklung von Finanzierungsprodukten und scheint ein Marktbedürfnis zu befriedigen. Jedenfalls steigen die Umsätze auf dieser Plattform kontinuierlich an und haben zuletzt 2012 ein Volumen von 28 Mrd. erreicht. Insofern kann man nunmehr feststellen, dass sich diese Geschäftsidee bzw. dieses Geschäftsmodell in Deutschland durchgesetzt hat. Gerade bei neuartigen Geschäftsmodellen besteht regelmäßig die Gefahr, dass diese scheitern. Dies sehe ich bei Europace nicht mehr, da der erreichte Track Record eine beeindruckende Sprache spricht. Sobald sich eine Plattformlösung durchsetzt, proftiert der Inhaber dieser Plattform von zwei positiven Effekten. Dem Marktplatzeffekt und den hohe Grad an Skalierbarkeit( vgl. Ebay). Beide Effekte werden in den nächsten Jahren immer deutlicher hervortreten, da bislang die Investitionen in dem Plattformaufbau im Vordergrund standen, die bis dato schon über 50 Mill. EUR (mehr als die aktuelle Marktkapitalisierung) betragen haben (aufgrund der Höhe der bislang geleisteten Investitionen sehe ich auch das Replacementrisiko durch Wettbewerber als gering an). Die "Erntezeit" bei Europace beginnt also erst langsam.
c) Maklertätigkeit für die Wohnungswirtschaft
In seinem dritten Geschäftsbereich ist Hypoport als Makler in der Wohnungswirtschaft tätig. Nach eigenen Angaben ist man hier Marktführer. Dies kann ich nicht verifizieren, allerdings generiert Hypoport hier seit Jahren kontinuierlich Ebitmargen von 30%, so dass hier offenbar ein Wettbewerbsvorteil gegeben ist.

Zu der zugegeben schwierigen und strittigen Frage der Bewertung des Unternehmens nehme ich im Verlauf der kommenden Tage nochmal gesondert Stellung.  
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Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof
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25.06.20 13:23
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3080 Postings, 1052 Tage CoshaSorry

ich freu mich ja auch,hab beide im Depot,aber eben nur als Ranbeleuchtung und beide A4One wie SNP trotz des heutigen Tags (noch) im Minus.

Du darfst mir halt auch keine literarischen Steilvorlagen liefern,fällt mir eh schwer heute bei all den Schmankerln die man in den WDI Foren zu lesen bekommt...Rackette,Verlusteintopf (Verrechnungstopf Verluste), in Dubai trägt man Kaftan und und und.Hammer,besser als Kino.

Und egal ob die Vorgänge um Wirecard,deren Management oder aber auch dem Treiben der Anleger in den WDI Foren,Herrjeh,wie gut hat mans doch als HappyHypoportler.  

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25.06.20 13:42
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8666 Postings, 6010 Tage WalesharkIst das jetzt Stan der zweite ?

Hat auch den richtigen Nickname.  Der Schnabel war auch kriminell ! Aber zu NM Zeiten
hatte ich Comroad auch mal. Lang lang ist`s her.  

25.06.20 13:42
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114 Postings, 1248 Tage noriscIch glaub

wir brauchen eine Säuberung :-)  

25.06.20 13:56
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1271 Postings, 984 Tage irgendwieDas ist mit Garantie

der neue Nick vom Oekonom ohne Diplom.

Der ist nämlich seit cirka März 2020 schon gesperrt.  

25.06.20 15:01
2

3730 Postings, 4049 Tage AngelaF.Antwort

auf Frage in Posting von 13:24 ...

Bei IVU läuft es recht ordentlich. Und ProDV ist mir unbekannt.

Ist das eine fränkische Interessengemeinschaft, die sich für's Fernsehen stark macht? Dann müsste sie sich aber BroDV nennen. :)

@Scansoft

Ich habe das Gefühl, ich habe mit Comroader einen "Verehrer". Könntest du ihm den Laufpass geben?  

25.06.20 19:55
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451 Postings, 781 Tage Der_SchakalWahnsinn. Die Börse Online

hat tatsächlich ein "Kaufen" mit Kursziel von 500? ausgesprochen, allerdings mit der Einschränkung, dass die Aktie aufgrund der Bewertung nur für spekulative Anleger geeignet sei.  

25.06.20 20:18

451 Postings, 781 Tage Der_SchakalAch ja, bevor mein Post zum 2. mal wegen fehlender

Quellenangabe von einem übereifrigen Moderator gelöscht werden sollte:

Börse Online, Ausgabe 26/2020 vom 25.06 - 01.07.

 

25.06.20 21:09
8

2155 Postings, 7514 Tage NetfoxDas mit " für spekulative Anleger geeignet"

schreiben die schon seit 50?. Nichtspekulative Anleger sollten sicherheitshalber sowieso besser in DAX-Werte investieren.  
Obwohl...

 

25.06.20 21:50
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684 Postings, 1799 Tage RisikoklasseDie erste vernünftige Prognose überhaupt.

Ein Plus von knapp 25% innerhalb der nächsten zwölf Monate, das sollte wirklich zu schaffen sein. Mal schauen, ob der eine oder die andere aus dem Analystenkreis jetzt nachzieht.  

25.06.20 22:13
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3730 Postings, 4049 Tage AngelaF.@Netfox

"Spekulative Anleger... schreiben die schon seit 50?."

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie hier im Thread bei Kurs von 50 Euro, ein User "getönt" hat, dass die Aktie völlig überbewertet sei, und er jetzt Hypoport shortet.

Das war mal ein richtig spekulativer Anleger. Von dem Geld, was er dann kurze Zeit später noch übrig gehabt haben dürfte, hat er sich wahrscheinlich gerade noch eine Packung Spekulatius leisten können.  :)  

25.06.20 22:29
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1964 Postings, 1715 Tage unratgeberKursziele bei Hypoport

waren doch schon immer da, um schnell übertroffen zu werden...

Dahingehend ist die Historie unter https://www.hypoport.de/investor-relations/researchberichte/ ganz interessant und die tatsächliche Performance einfach nur beeindruckend.

Es gibt ab und an Momente, da kann ich mein Glück hier investiert zu sein noch immer nicht fassen.  

26.06.20 08:59

186 Postings, 2313 Tage SmylChart

der Chart sieht sehr bullisch aus, könnte sein.
mal schauen was die Umsätze machen die Tage.  

26.06.20 09:47
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2155 Postings, 7514 Tage NetfoxDurch den bevorstehenden DAX-Rauswurf

von Wirecard und damit mindestens einem Aufsteiger aus dem MDax in den Dax, rückt der angestrebte Aufstieg von Hypoport in den MDax sogar noch näher. Wirecard dürfte neben Steinhoff in den extra von der Deutschen Börse geschaffenen Index SkanDA(L)X aufgenommen werden.  

26.06.20 10:07
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9023 Postings, 5291 Tage Hardstylister2ScanDax?

Da würd ich aber gerne nen ETF-Sparplan drauf laufen lassen wenn Scan nen Dax auflegt.  

26.06.20 13:20

3080 Postings, 1052 Tage CoshaValue Voice

Ein Interview zum Thema "Days after Corona".

https://www.value.ag/value-voice-matthias-dobrick/  

26.06.20 15:26
1

2754 Postings, 2457 Tage Benz1Unratgeber

Dein Zitat hier:Es gibt ab und an Momente, da kann ich mein Glück hier investiert zu sein noch immer nicht fassen.

Ja, so sehen wir es auch, ist unser 6-ser im Lotto, also vor Altersarmut haben wir jetzt weniger Angst, ja man ist schon beruhigter.........  

01.07.20 08:05
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684 Postings, 1799 Tage Risikoklasseeinfach mal reinkopiert:

Das Baufi-Duopol: Marktanteil von Hypoport und Interhyp schnellt auf zusammen 35%
Als wir uns im Frühjahr 2016 mit einen BdB-Vertreter in Berlin trafen, entspann sich zum Abschied folgender Dialog: „Und, geht’s noch irgendwo hin?“ – „Ja, zu Hypoport.“ – „Hypoport? Muss man die kennen?“ … Also: Damals vielleicht noch nicht (wobei: Besser wär’s gewesen). Heute aber irgendwie schon. Denn: Hypoport (also die Firma hinter den Baufinanzierungs-Plattformen Europace, Genopace, Finmas und „Dr. Klein“) ist auf dem besten Wege, zu einem der wichtigsten Player im deutschen Bankenmarkt überhaupt aufzusteigen. Im ersten Quartal wurde rund ein Viertel (!) sämtlicher in Deutschland vergebenen privaten Hypothekendarlehen über eine der Hypoport-Plattformen vermittelt; rechnet man die rund 10% von Interhyp hinzu, landet man – bezogen aufs Neugeschäft – bei einem Marktanteil von zusammen 35%, ein Plus von einem Sechstel binnen drei Monaten. Um es kurz zu machen: Das ist der helle Wahnsinn. Binnen weniger Jahre haben nur zwei Player den kompletten deutschen Baufi-Markt umgekrempelt. Doch was heißt das für Banken und Sparkassen, für ihre Margen, Erträge und Strategien? Unsere große Analyse: Finanz-Szene.de  

01.07.20 10:08

379 Postings, 665 Tage Hein_Blöd@Risikoklasse

Vielen Dank!
Meine 2 Lieblingssätze bis zu den nächsten Europacezahlen
"Das Wachstum von Hypoport ist geradezu beängstigend"
"Speziell bei Finmas und Genopace sind die Steigerungsraten bombastisch"
 

01.07.20 12:43
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2155 Postings, 7514 Tage NetfoxTss -immer diese Chartanalysten.

Testen der 200 Tagelinie bei 312?? Na und? Ich warte darauf! Bitte auch nochmal 213? oder noch besser 123?! ich habe einfach zu wenig von den Aktien im Depot. Schon seit Jahrenundecidedwink

 

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