Paion: Daten / Fakten / Nachrichten / Meinungen

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neuester Beitrag: 09.12.22 22:47
eröffnet am: 08.12.16 20:02 von: Kassiopeia Anzahl Beiträge: 14072
neuester Beitrag: 09.12.22 22:47 von: flavirufa Leser gesamt: 3208804
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08.12.16 20:02
26

2060 Postings, 2588 Tage KassiopeiaPaion: Daten / Fakten / Nachrichten / Meinungen

Liebe Investierte , Nichtinvestierte und Interessierte in und an Paion

Ein Forum dient dazu sich gegenseitig zu informieren, sachlich, auch kontrovers,  zu diskutieren und sich dadurch gegenseitig zu helfen.
Der Thread

„Paion, eine Fledermaus lernt wieder fliegen“

hat o.g. Ziele immer mehr verloren, bis so gut wie keine sachlichen Informationen mehr zu lesen waren. Die wenigen sachlichen Beiträge konnte man in der Flut der Mitteilungen teilweise überlesen. USER mit guten Beiträgen, haben aus Frust das Forum verlassen, deren Beiträge „mir“ fehlen. Das finde ich mehr als schade !

Durch diesen Thread möchte ich den Versuch eines Neuanfanges wagen um wieder einen sachlichen informativen Meinungsaustausch in Gang zu bringen.
Freuen würde ich mich, wenn manche ehemaligen Schreiber „reaktiviert“ würden


Ich möchte dass hier folgende Regeln beachtet werden:

- respektvoller Umgang miteinander, auch bei unterschiedlichen Meinungen.

- Dasselbe gilt gegenüber Dritten (Bsp. Vorstand als Lügner bezeichnen). Was ich jemanden nicht direkt in das Gesicht sagen kann, gehört auch nicht anonym im Forum gepostet

- Beleidigungen und Anfeindungen gehören nicht in das Forum. (wer nicht anders kann → Bordmail)

- Selbstdarsteller sollen sich an anderer Stelle produzieren, nicht hier !

Leider hat die Erfahrung gezeigt, dass solche elementaren Dinge für manche USER explizit genannt werden müssen.

Dies ist ein Angebot an alle, sich hier konstruktiv einzubringen und vom Forum zu profitieren.
Ob der Versuch gelingt und das Angebot angenommen wird, wird die Zukunft zeigen

Viele Grüße an alle Leser und Schreiber hier im Forum, und allen Investierten (Long oder Short)
viel Erfolg bei Euren Invests


Kassiopeia  
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14046 Postings ausgeblendet.

07.12.22 11:13

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaChina

Remimazolam for upper gastrointestinal endoscopy in high-risk patients: a non inferiority randomized controlled study
2022-12-07
https://www.chictr.org.cn/showprojen.aspx?proj=185632
The Second People's Hospital of Futian District Shenzhen

Ziele der Studie

In dieser Studie wird versucht, Ramazolam bei der Endoskopie des oberen Verdauungstrakts von ASAII- und IV-Hochrisikopatienten anzuwenden, um zu untersuchen, ob es einen sicheren und komfortablen Diagnose- und Behandlungsprozess für Hochrisikopatienten bei der Endoskopie des oberen Verdauungstrakts ermöglichen kann und ob es qualitativ hochwertige Untersuchungsbedingungen für das endoskopische Personal schaffen kann, um so eine solide Grundlage für den weit verbreiteten Einsatz von Ramazolam bei der Verfahrenssedierung zu schaffen.  

07.12.22 11:14

5405 Postings, 3155 Tage Guru51KGM

könnte es sein,
dass du einen beitrag zu schnell warst ???  

07.12.22 11:18
1

1890 Postings, 1653 Tage keinGeldmehrGuru

Warum ?

Die Umsätze in 2022 waren erschreckend niedrig. Wenn das in 2023 nicht deutlich besser wird, sind die 1,3 Cent nicht weit weg.  

07.12.22 11:36

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaRisiko-Nutzen-Bewertung

wir befinden uns hier #14048  
"eine solide Grundlage für den weit verbreiteten Einsatz von Ramazolam bei der Verfahrenssedierung zu schaffen."  und müssen unsere potentiellen Anwender noch überzeugen

andere verdienen schon Milliarden und laufen möglicherweise in die Irre

In  Conclusio
„Eine sehr wichtige Studie, die zeigt, warum die COVID-Impfung-/Booster-Mandate für Hochschulen nicht nur unethisch, sondern auch völlig irrsinnig sind.“
„Unsere Schätzung zeigt, dass die COVID-19-Impfung an Universitäten für junge gesunde Erwachsene wahrscheinlich einen Nettoschaden verursacht.“
„Impfpflicht sind auch mit größeren sozialen Schäden verbunden. Die Tatsache, dass solche Maßnahmen trotz der Kontroverse unter den Experten und ohne Aktualisierung der einzigen öffentlich zugänglichen Risiko-Nutzen-Analyse auf die aktuellen Omikron-Varianten und ohne öffentliche Überprüfung der Methoden durchgeführt wurden, deutet auf einen tiefgreifenden Mangel an Transparenz bei der wissenschaftlichen und regulatorischen Politikgestaltung hin. Diese Erkenntnisse haben Auswirkungen auf Vorschriften in anderen Bereichen wie Schule, Unternehmen, Gesundheitssystem und dem Militär. Die politischen Entscheidungsträger sollten die COVID-19-Impfpflicht für junge Erwachsene unverzüglich aufheben und denjenigen, die unter den negativen Folgen dieser Politik gelitten haben, Wege zur Entschädigung eröffnen. Die Aufsichtsbehörden sollten unabhängige wissenschaftliche Analysen durch offenen Zugang zu Daten aus klinischen Studien auf Teilnehmerebene erleichtern, um risiko- und altersgeschichtete Nutzen-Risiko-Analysen für neue Impfstoffe zu ermöglichen, bevor sie Empfehlungen aussprechen. Dies ist notwendig, um den langwierigen Prozess der Wiederherstellung des Vertrauens in die öffentliche Gesundheit zu beginnen.“
Insgesamt formulieren die Autoren fünf Argumente gegen Impfpflichten an Hochschulen. Gegenargumente, etwa dass man „die Sicherheit am Campus erhöhen“ wolle, habe man in Betracht gezogen. Diese seien „weder wissenschaftlich noch ethisch fundiert“.

Extended essay
COVID-19 vaccine boosters for young adults: a risk benefit assessment and ethical analysis of mandate policies at universities
https://jme.bmj.com/content/early/2022/12/05/jme-2022-108449

Um einen COVID-19-Krankenhausaufenthalt über einen Zeitraum von 6 Monaten zu verhindern, schätzen wir, dass 31.207.42.836 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 29 Jahren einen dritten mRNA-Impfstoff erhalten müssen. Es wird erwartet, dass Auffrischungsmandate bei jungen Erwachsenen einen Nettoschaden verursachen: Pro verhindertem COVID-19-Krankenhausaufenthalt erwarten wir mindestens 18,5 schwerwiegende unerwünschte Ereignisse durch mRNA-Impfstoffe, einschließlich 1,5-4,6 Booster-assoziierter Myoperikarditis-Fälle bei Männern (die typischerweise einen Krankenhausaufenthalt erfordern). Wir erwarten auch 1430-4626 Fälle von Reaktogenität Grad 3, die die täglichen Aktivitäten beeinträchtigen (obwohl in der Regel kein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist). Universitäts-Booster-Mandate sind unethisch, weil sie: (1) nicht auf einer aktualisierten (Omicron-Ära) geschichteten Risiko-Nutzen-Bewertung für diese Altersgruppe basieren; (2) kann zu einem Nettoschaden für gesunde junge Erwachsene führen; (3) nicht verhältnismäßig sind: Die erwarteten Schäden werden angesichts der geringen und vorübergehenden Wirksamkeit von Impfstoffen gegen die Übertragung nicht durch Vorteile für die öffentliche Gesundheit aufgewogen; (4) gegen den Grundsatz der Gegenseitigkeit verstoßen, weil schwere impfstoffbedingte Schäden aufgrund von Lücken in Impfverletzungssystemen nicht zuverlässig kompensiert werden; und (5) zu größeren sozialen Schäden führen kann. Wir berücksichtigen Gegenargumente wie Bemühungen, die Sicherheit auf dem Campus zu erhöhen, stellen jedoch fest, dass diese mit Einschränkungen und wenig wissenschaftlicher Unterstützung behaftet sind. Schließlich diskutieren wir die politische Relevanz unserer Analyse für primäre COVID-19-Impfstoffmandate.  

07.12.22 11:40

329 Postings, 7583 Tage tanchoja klar,

so hat jeder seine Ansichten!  

07.12.22 15:22

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaNIDUS deliriumnetwork

Zusammenhang zwischen Remimazolam und postoperativem Delir bei älteren Erwachsenen, die sich einer elektiven kardiovaskulären Operation unterziehen: eine prospektive Kohortenstudie
https://deliriumnetwork.org/bibliography/
NIDUS ist ein kollaboratives, multidisziplinäres Netzwerk, das sich der Beschleunigung wissenschaftlicher Entdeckungen in der Deliriumforschung durch gezielte Zusammenarbeit und die Schaffung einer nachhaltigen Infrastruktur zur Förderung innovativer und qualitativ hochwertiger Forschung widmet. Insbesondere wurde NIDUS als Reaktion auf einen Aufruf der National Institutes on Aging gegründet, um ein kollaboratives Netzwerk zu unterstützen, um die wissenschaftliche Erforschung der Ursachen, Mechanismen, Ergebnisse, Diagnose, Prävention und Behandlung von Delirium bei älteren Erwachsenen voranzutreiben (Grant no. R33AG071744).  

07.12.22 15:52

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaChina

Efficacy and safety of remimazolam for non-obese patients during anesthetic induction in cardiac surgery: study protocol for a multicenter randomized trial
Study protocol Open Access
Published: 07 December 2022
https://trialsjournal.biomedcentral.com/articles/...13063-022-06965-8

Zusammenfassung
Hintergrund
Herzklappenerkrankungen sind sowohl in den Industrieländern als auch in den Entwicklungsländern nach wie vor weit verbreitet und erfordern bei Bedarf eine rechtzeitige chirurgische Behandlung. Allerdings ist die Stabilität der Hämodynamik während der Narkoseeinleitung bei Patienten, die sich einer Herzklappenersatzoperation unterziehen, aufgrund ihrer eingeschränkten Herzfunktion nur schwer zu gewährleisten. Remimazolam, ein neuartiges und ultrakurz wirksames intravenöses Sedativum-Hypnotikum, könnte sich positiv auf die Stabilität der Hämodynamik auswirken, aber die Evidenz ist begrenzt. Daher soll in dieser Studie die Wirkung der Remimazolam-Induktion auf die Hämodynamik im Vergleich zu Midazolam und Etomidat bei Patienten untersucht werden, die sich einer Klappenersatzoperation unterziehen.

Methoden
Es handelt sich um eine prospektive, multizentrische randomisierte kontrollierte Studie (RCT). Dreihundertdreiundsechzig nicht adipöse erwachsene Patienten im Alter von 45 bis 80 Jahren, die sich einer Klappenoperation mit kardiopulmonalem Bypass unterziehen, werden nach dem Zufallsprinzip für die Narkoseeinleitung Remimazolam-Tosilat, Midazolam oder Etomidat zugeteilt. Das primäre Ergebnis ist das Auftreten einer Hypotonie innerhalb von 20 Minuten nach der Verabreichung der untersuchten Medikamente. Die Hypotonie ist definiert als systolischer Blutdruck (SBP) < 90 mmHg oder eine 30%ige Senkung des SBP gegenüber dem Ausgangswert oder die Anwendung vasoaktiver Medikamente. Zu den sekundären Ergebnissen gehören die Inzidenz der erfolgreichen Sedierung, die Zeit bis zur erfolgreichen Sedierung, die Inzidenz von Delirium und postoperativem Low-Cardiac-Output-Syndrom innerhalb von 7 Tagen nach der Operation, die Krankenhausmortalität, die Dauer der mechanischen Beatmung, die Dauer des Aufenthalts auf der Intensivstation und die Dauer des Krankenhausaufenthalts.

Diskussion
Unseres Wissens ist dies die erste prospektive RCT, in der die Wirksamkeit und Sicherheit der Remimazolam-Induktion in der Erwachsenen-Herzchirurgie im Vergleich zu Midazolam und Etomidat untersucht wurde. Diese Studie wird wichtige Informationen über die künftige Anwendung von Remimazolam in der Herzchirurgie liefern.

Registrierung der Studie
Chinesisches Register für klinische Studien chictr.org.cn ChiCTR2100050122. Registriert am 16. August 2021.  

07.12.22 18:52

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaJournal of Cardiothoracic and Vascular Anesthesia

REZENSIONSARTIKEL| BAND 36, HEFT 12,P4496-4500,01. DEZEMBER 2022
Angiotensin II - Ein kurzer Überblick und Rolle bei schwerer SARS-COV-2-Sepsis
https://www.jcvaonline.com/article/S1053-0770(22)00539-0/fulltext

Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS), dessen wichtigster Vasopressoreffektor Angiotensin II (ATII) ist, hat mehrere Aktivitäten und reguliert die Natrium-Wasser-Homöostase sowie die Flüssigkeits- und Blutdruckhomöostase. RAAS spielt eine entscheidende Rolle beim Herz-Kreislauf-Schock, da es Hypotonie und Hypovolämie entgegenwirkt, indem es verschiedene physiologische Reaktionen aktiviert. Basierend auf den ermutigenden Ergebnissen der ATHOS-3-Studie haben die US-amerikanische Food and Drug Administration und die Europäische Arzneimittelagentur die Verwendung von ATII für Katecholamin-resistenten gefäßerweiternden Schock zugelassen. In jüngerer Zeit wurde ATII für die mitfühlende Behandlung kritisch kranker Patienten mit COVID-19 eingesetzt. Über seine vasopressorischen Eigenschaften hinaus wurde angenommen, dass ATII antivirale Aktivität hat, da es die Internalisierung und den Abbau von Angiotensin-konvertierenden Enzym-2-Rezeptoren induziert, die von SARS-Cov-2 zur Infektion von Zellen verwendet werden. Insgesamt zeigte die Anwendung von ATII bei Patienten mit COVID-19 vielversprechende Ergebnisse, da seine Verabreichung mit dem Erreichen und Aufrechterhalten des mittleren arteriellen Zieldrucks, erhöhtem PeinO2/FIchO2Verhältnis und verringerte FIchO2. Ziel dieses narrativen Reviews ist es, das verfügbare Wissen über den Einsatz von ATII bei Patienten mit COVID-19 zusammenzufassen.

Zwei Drittel der beatmeten Patienten mit COVID-19 entwickeln einen distributiven Schock, der eine Vasopressorunterstützung erfordert.1Die jüngste Zulassung von Angiotensin II (ATII) für den vasodilatatorischen Schock durch die US-amerikanische Food and Drug Administration und die Europäische Arzneimittel-Agentur2,3markiert einen möglichen Wendepunkt in der Behandlung von blutdrucksenkenden kritisch kranken Patienten mit COVID-19. Die Gründe für die Verwendung von ATII bei diesen Patienten beschränken sich nicht nur auf die vasopressorischen Eigenschaften von ATII, sondern umfassen auch seine potenzielle Fähigkeit, den Eintritt von SARS-CoV-2-Zellen zu blockieren, da ATII die Internalisierung und den Abbau von Angiotensin-Converting-Enzym-2-Rezeptoren (ACE2) induziert, die vom SARS-CoV-2-Spike-Protein verwendet werden, um in Zellen einzudringen.

Schlüsse
ATII ist ein wirksamer Vasokonstriktor für vasoplegische Patienten, nach mehreren Studien. Darüber hinaus wurde ATII als Vasopressormittel bei einigen Patienten mit COVID-19 auf der Intensivstation untersucht, mit ermutigenden Ergebnissen, obwohl weitere Studien in diesem Umfeld erforderlich sind. Schließlich erscheinen auf der Grundlage begrenzter verfügbarer Daten weitere Untersuchungen von ATII in verschiedenen Situationen und möglicherweise als primärer Vasopressor gerechtfertigt.  

07.12.22 19:38

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaSold Out

Online

Introduction to Remimazolam Webinar
A live webinar introducing Remimazolam, possibly the most exciting development in dental sedation for decades
https://www.eventbrite.co.uk/e/...247517?aff=ebdshpsearchautocomplete

Wed, 7 Dec 2022, 19:00 GMT

About this event
Possibly the most exciting thing to happen to sedation in dentistry in 40 years, this webinar with experienced users Dr Rob Endicott and Dr Roy Bennett will enlighten you as to what makes this sedative interesting and present to you some interesting cases where Remimazolam has been effective in treating the patient safely and efficiently  

08.12.22 09:54

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaBMC Anesthesiology

Efficacy and safety of remimazolam for procedural sedation during ultrasound-guided transversus abdominis plane block and rectus sheath block in patients undergoing abdominal tumor surgery: a single-center randomized controlled trial
Research Open Access
Published: 08 December 2022
https://bmcanesthesiol.biomedcentral.com/articles/...2871-022-01927-8

Zusammenfassung
Hintergrund
Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von Remimazolam für die prozedurale Sedierung während der ultraschallgesteuerten Verabreichung von Nervenblockaden bei Patienten, die sich einer abdominalen Tumoroperation unterziehen, um die Verwendung von Remimazolam in der prozeduralen Sedierung und klinischen Anästhesie zu verbessern und zu optimieren.

Methoden
Die teilnehmenden Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen aufgeteilt: 50 Patienten in die Remimazolam-Gruppe (R-Gruppe), 50 Patienten in die Dexmedetomidin-Gruppe (D-Gruppe) und 50 Patienten in die Midazolam-Gruppe (M-Gruppe). Vor der Verabreichung einer ultraschallgesteuerten Nervenblockade erhielten alle Patienten Sufentanil UND Remimazolam oder Midazolam oder Dexmedetomidin. Remimazolam 5 mg wurde in der Gruppe R intravenös verabreicht, Dexmedetomidin 0,6 µg/kg in der Gruppe D und Midazolam 0,025 mg/kg in der Gruppe M.
Die Sedierung wurde anhand der Skala Modified Observer's Assessment of Alertness and Sedation (MOAA/S) bewertet, und wenn der MOAA/S-Score kl/gl 2 war, wurde die Blockade durchgeführt. Wenn der angestrebte Sedierungsgrad nicht erreicht wurde, können in der Gruppe R 2,5 mg Remimazolam, in der Gruppe D 0,4 µg/kg Dexmedetomidin und in der Gruppe M 0,01 mg/kg Midazolam intravenös verabreicht werden. Hämodynamische Indikatoren (systolischer und diastolischer Blutdruck, Herzfrequenz), Sauerstoffsättigung des Pulses, Narkosetiefe (Narcotrend), MOAA/S und das Auftreten von Hypoxämie, Injektionsschmerz, Bradykardie und der Bedarf an Beruhigungsmitteln wurden überwacht und aufgezeichnet.

Ergebnisse
Im Vergleich zu den Kontrollgruppen (Midazolam- und Dexmedetomidin-Gruppe) sanken der Narcotrend-Index und MOAA/S in der Remimazolam-Gruppe stärker (P < 0,01). Im Vergleich zu den Kontrollgruppen war das Auftreten von Hypoxämie und Injektionsschmerzen in der Remimazolam-Gruppe etwas häufiger, der Unterschied war jedoch statistisch nicht signifikant (P > 0,05). Im Vergleich zur Dexmedetomidin-Gruppe war die Inzidenz von Bradykardie in der Remimazolam-Gruppe signifikant geringer.

Schlussfolgerung
Remimazolam kann bei Patienten, die sich einer abdominalen Tumoroperation unterziehen, sicher zur Sedierung während der ultraschallgesteuerten Nervenblockade eingesetzt werden. Die Sedierungswirkung ist besser als die von Midazolam oder Dexmedetomidin, und die Sedierung kann schnell und ohne offensichtliche hämodynamische Schwankungen erreicht werden. Remimazolam ist mit einer besseren Herzfrequenzstabilität und einer etwas höheren Inzidenz von Hypoxämie und Injektionsschmerzen verbunden als Midazolam und Dexmedetomidin (kein statistisch signifikanter Unterschied). Die höhere Inzidenz von Hypoxämie unter Remimazolam könnte mit der verstärkten Opioid-Analgesie durch Sufentanil zusammenhängen, und der Mechanismus der Injektionsschmerzen unter Remimazolam muss weiter untersucht und geklärt werden.

Registrierung der Studie
Diese Studie wurde von der Ethikkommission des Anhui Provincial Cancer Hospital (Ethical Review 2021, No. 23) genehmigt und unter https://www.chictr.org.cn (ChiCTR2000035388) registriert. Der Zeitpunkt der Vorregistrierung dieses Experiments ist der 08.09.2020, aufgrund einer unregelmäßigen Sitzung der Ethikkommission des Krankenhauses ist der Zeitpunkt der ethischen Genehmigung der 21.06.2021. Die Rekrutierung der Patienten begann nach der ethischen Genehmigung (21/06/2021) und der Aktualisierung der Registrierung (06/07/2021). Das Studienprotokoll folgte den CONSORT-Richtlinien. Das Studienprotokoll wurde nach den einschlägigen Leitlinien erstellt.
 

08.12.22 10:17

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaChina

Safety and efficacy of remimazolam in oral comfort
2022-12-08
https://www.chictr.org.cn/showprojen.aspx?proj=183947
Hospital of Stomatology Wuhan University

Ziele der Studie

Erforschung der Anwendung eines neuen Benzodiazepins (Remazolam) in der oralen Behandlung, Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit dieses Medikaments und Schaffung einer theoretischen Grundlage für die klinische Arbeit  

08.12.22 10:19

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaCochrane

Midazolam zur Sedierung vor Eingriffen
Veröffentlicht: 20. Mai 2016
https://www.cochrane.org/de/CD009491/...-zur-sedierung-vor-eingriffen

Fragestellung

Wir wollten herausfinden, ob Midazolam hilft medizinische Eingriffe angenehmer für Kinder und Erwachsene macht, und ob es den Eingriff erleichtert.

Hintergrund

Kinder und Erwachsene können bei medizinischen Eingriffen ängstlich sein und die Eingriffe können schmerzhaft sein. Schmerz und Angst können den Eingriff manchmal für das medizinische Personal erschweren, aufgrund von Bewegungen oder einem Mangel an Kooperation von Seiten des Patienten. Beruhigungsmittel, einschließlich Midazolam, werden verwendet, um Schmerzen und Angst zu vermindern. Sie können direkt in den Blutkreislauf (mit einer fast sofortigen Wirkung) oder in das Muskelgewebe injiziert werden, als Nasenspray verabreicht werden oder als Tablette oder Lösung geschluckt werden.

Studienmerkmale

Die Evidenz ist auf dem Stand von Januar 2016. Wir schlossen 30 Studien mit insgesamt 2319 Teilnehmern ein. Wir schlossen Studien ein, die Midazolam mit keiner aktiven Behandlung ("Dummy" Behandlung / Placebo) oder einem anderen Medikament zur Sedierung vor einem Eingriff verglichen. In die Studien wurden Kinder und Erwachsene mit Eingriffen zur Diagnose medizinischer Probleme anstatt Eingriffen zur Behandlung einer Krankheit eingeschlossen. Wir schlossen Studien aus, in denen Menschen während ihres Eingriffs eine Vollnarkose oder andere Medikamente zur Sedierung oder Schmerzlinderung zusätzlich zu Midazolam erhielten.

Hauptergebnisse

Midazolam, das direkt in den Blutstrom injiziert wird, schien verglichen mit anderen Medikamenten die Teilnehmer nicht schläfriger zu machen, Angst oder Schmerz zu reduzieren, oder die Durchführung des Eingriffs zu erleichtern. Diese Ergebnisse basieren auf Evidenz niedriger Qualität, die derzeit verfügbar ist. Ein möglicher Nutzen ist, dass Kinder und Erwachsene, die Midazolam erhielten, sich im Vergleich zu keiner aktiven Behandlung nicht so gut an den Eingriff erinnerten. Midazolam machte sie schläfrig, verminderte Angstgefühle und erleichterte die Durchführung des Eingriffs. Es gibt Evidenz moderater Qualität dafür, dass eine Midazolam-Lösung, die Kindern vor dem Eingriff zu trinken gegeben wurde nicht so wirksam war wie Chloralhydrat. Ein Nasenspray mit Midazolam vor einem Eingriff machte die Teilnehmer schläfrig und verminderte ihre Angstgefühle, was die Durchführung von Eingriffen bei ihnen allerdings nicht erleichterte. Dieser Review kann nicht als Grundlage zur Bewertung von Schäden von Midazolam zur Sedierung vor einem Eingriff herangezogen werden.

Qualität der Evidenz

Wir bewerteten die Evidenz hauptsächlich als qualitativ niedrig. Besonders auffällig war hier, dass in vielen Studien nicht berichtet wurde, wie die Teilnehmer den Behandlungsgruppen, Midazolam oder einer anderen Behandlung, zugeteilt wurden, und dass die Ergebnisse keine klar definierte Antwort geben konnten.  

08.12.22 10:22

1520 Postings, 1461 Tage flavirufafrontiers

Efficacy and Safety of Midazolam Oral Solution for Sedative Hypnosis and Anti-anxiety in Children: A Systematic Review and Meta-Analysis
SYSTEMATIC REVIEW article
Front. Pharmacol., 18 March 2020
Sec. Drugs Outcomes Research and Policies
https://doi.org/10.3389/fphar.2020.00225
https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphar.2020.00225/full

Schlüsse: Verfügbare Beweise deuten darauf hin, dass Midazolam-Lösung zum Einnehmen genauso gut ist wie Midazolam-Injektion und Dexmedetomidin und besser als Ketamin. Basierend auf den Wirksamkeits- und Sicherheitsergebnissen wird eine orale Midazolam-Lösungsdosis von 0,5–1 mg/kg für Kinder empfohlen.  

08.12.22 10:32

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaJournal of Chromatographic Science

Quantification of Remimazolam Besylate (CNS7056B) and Its Metabolite (CNS7054X) by LC–MS/MS in Human Plasma Using Midazolam-d4 Maleate as Internal Standard
Stefanie Schmidt, Ljubica Krajinovic, Christian Mertens, Lisa Schramm, Jürgen Schüttler, Jörg Fechner
Journal of Chromatographic Science, bmac097, https://doi.org/10.1093/chromsci/bmac097
Published: 06 December 2022
https://academic.oup.com/chromsci/...tedFrom=fulltext&login=false

Zusammenfassung
Es wurde ein neuer Assay zur Messung der Konzentration von Remimazolam-Besylat (CNS7056B) und seines Hauptcarbonsäure-Metaboliten (CNS7054X) in menschlichem Plasma entwickelt. Für diese neue Assay-Methode wurde Midazolam-d4 Maleat als interner Standard verwendet. Nach der Entwicklung einer zuvor beschriebenen Assay-Methode, bei der CNS7056-d4 und CNS7054-d4 als interne Standards verwendet wurden, wurden die Analyseergebnisse beider Methoden verglichen. Für die neue Analysemethode wurde die Ultra-Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie (UHPLC) mit Tandem-Massenspektrometrie eingesetzt. Es wurde eine Reinigungsmethode mit Festphasenextraktion entwickelt und validiert. Die chromatographische Trennung der Analyten wurde mit einem Gradienten der mobilen Phase unter Verwendung eines Water Acquity UHPLC-Systems erreicht. Es wurde die Kinetex Biphenyl 50 × 2,1 mm UHPLC-Säule mit einem Partikeldurchmesser von 1,7 μm (Phenomenex, Deutschland) verwendet. Mit diesem neuen Assay konnte ein Messbereich von 0,6-2.000 ng/mL für CNS7056B und von 6-20.000 ng/mL für CNS7054X erreicht werden. Die untere Grenze der Quantifizierung lag bei 0,6 ng/mL für CNS7056B und 6 ng/mL für CNS7054X. Der Assay wurde gemäß den Richtlinien der US Food and Drug Administration validiert. Die neue Methode zeigte eine Genauigkeit von 96,9-110,4 % und eine Präzision von 2,1-6,7 % für beide Analyten.  

08.12.22 11:00
2

5050 Postings, 4593 Tage bülowdanke sehr flavi

08.12.22 22:57
1

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaEravacyclin

In vitro antimicrobial activity and resistance mechanisms of the new generation tetracycline agents, eravacycline, omadacycline, and tigecycline against clinical Staphylococcus aureus isolates
ORIGINAL RESEARCH article
Front. Microbiol., 22 November 2022
Sec. Antimicrobials, Resistance and Chemotherapy
https://doi.org/10.3389/fmicb.2022.1043736
https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fmicb.2022.1043736/full

In dieser Studie untersuchten wir die In-vitro-Aktivität und die Resistenzmechanismen der neuen Generation von Tetracyclin-Wirkstoffen, nämlich Eravacyclin, Omadacyclin und Tigecyclin, gegen Staphylococcus aureus-Isolate. Insgesamt wurden 1.017 nicht doppelte S. aureus-Isolate gesammelt und einer Empfindlichkeitsprüfung gegen Eravacyclin, Omadacyclin und Tigecyclin unter Verwendung der Brühe-Mikrodilutionsmethode unterzogen. Tetracyclin-resistente (Eravacyclin/Omadacyclin/Tigecyclin-resistente) Isolate wurden ausgewählt, um die Resistenzmechanismen mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR), eines Klonierungsexperiments, der Hemmung von Effluxpumpen und der quantitativen Echtzeit-PCR zu klären. Die Ergebnisse der antibakteriellen Empfindlichkeitstests zeigten, dass Eravacyclin und Tigecyclin im Vergleich zu Omadacyclin eine überlegene antibakterielle Aktivität gegen S. aureus-Isolate aufwiesen. Unter 1.017 S. aureus wurden 41 tetracyclinresistente Isolate identifiziert. Diese resistenten Isolate besaßen mindestens ein Tetrazyklin-Resistenzgen und eine genetische Mutation in der MepRAB-Effluxpumpe und den 30S-Ribosomeneinheiten. Bei den meisten tetracyclinresistenten Stämmen (mit Ausnahme von JP3349) wurde im Vergleich zu tetracyclinempfindlichen Stämmen (Eravacyclin/Omadacyclin/Tigecyclin-empfindlich) eine Frameshift-Mutation in mepB festgestellt. Zunächst wurde gezeigt, dass dies die Anfälligkeit für Omadacyclin, nicht aber für Eravacyclin und Tigecyclin verringert. Nach Behandlung mit Eravacyclin, Omadacyclin oder Tigecyclin wurde eine Überexpression von mepA, tet38, tet(K) und tet(L) festgestellt. Darüber hinaus zeigte die Multi-Locus-Sequenztypisierung, dass ein Hauptklontyp, ST5, und seine Variante ST764 in den meisten tetracyclinresistenten Stämmen zu finden waren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Eravacyclin und Tigecyclin eine bessere Wirksamkeit gegen S. aureus, einschließlich tetracyclinresistenter Isolate, aufweisen als Omadacyclin. Die Resistenz gegen diese Tetracycline der neuen Generation ist auf eine Akkumulation vieler Resistenzmechanismen zurückzuführen.

Schlussfolgerung
Zusammenfassend zeigte Eravacyclin und Tigecyclin eine ausgezeichnetere antibakterielle Aktivität gegen S. aureus, einschließlich Tetracyclin-resistenter Isolate, als Omadacyclin. Die Tetracyclin-Resistenz resultierte aus einer Akkumulation mehrerer Resistenzmechanismen. Die Koexistenz mehrerer Tetracyclin-Resistenzgene kann zur Entstehung von Tetracyclin-Resistenzen beitragen. Darüber hinaus könnten Mutationen in mepA und S10 eine entscheidende Rolle bei der Tetracyclin-Resistenz spielen. Wichtig ist, dass wir berichteten, dass Frameshift-Mutationen in mepB zu einer reduzierten Omadazyklin-Suszeptibilität beitrugen. Darüber hinaus reduzierte die Überexpression von mepA, tet38, tet(K) und tet(L) die Tetracyclin-Empfindlichkeit. Darüber hinaus wurden ein wichtiger klonaler Verbreitungstyp, ST5, und seine Variante ST764 in den meisten tetracyclinresistenten Stämmen bestimmt, was darauf hindeutet, dass diese Stämme das Risiko einer klonalen Übertragung aufweisen könnten und weitere Untersuchungen erfordern.

Unsere Arbeit hat jedoch auch einige Einschränkungen. Tetracyclin-resistente S. aureus-Stämme wurden nur aus demselben Krankenhaus gesammelt, was zu Abweichungen in unseren Ergebnissen führen könnte. Es ist notwendig, andere Erreger zu verwenden, um unsere Ergebnisse zu überprüfen, da die Wirksamkeit und Resistenzmechanismen von Tetracyclinen und die Verteilung des ST-Typs in verschiedenen Krankenhäusern unterschiedlich sein können. Außerdem wurde der Kreuzwiderstandsmechanismus dieser Tetracycline der neuen Generation in dieser Arbeit nicht veranschaulicht. Daher sollten die Resistenz- und Kreuzresistenzmechanismen dieser Tetracycline der neuen Generation weiter untersucht werden.  

09.12.22 09:22
1

168 Postings, 1471 Tage Novalisaus Wo-Forum

Von XXMI:

https://www-dnews-co-kr.translate.goog/uhtml/view.jsp?idxno=…

Aus Südkorea und den 6 südostasiatischen Ländern gibt es (endlich) mal erste kleine positive Informationen zu Remi-Verkaufszahlen und zum Volumen von bereits abgeschlossenen Lieferverträgen.

Erste interessante Info
In Korea ist es das erste neue Anästhetikum, das 30 Jahre nach der Zulassung von Propofol auf den Markt kommt, und es wird erwartet, dass es in diesem Jahr einen Umsatz von 5 Milliarden Won erzielt.

Noch in diesem Jahr 5 Mrd. Won. Das sind ca. 3,6 Millionen EUR Umsatz in Südkorea. 3,6 Mio Umsatz mit Remi nur für Südkorea und das im ersten richtigen Verkaufsjahr ist meines Erachtens wirklich ok, wenn nicht sogar verhalten gut. Paion kriegt davon natürlich nur 10 %, also 360.000. Aber auch das ist gemessen an den bisherigen Umsätzen schon mal eine Steigerung. Man kann wohl auch vermuten, dass der Großteil davon erst in Q4/2022, wenn nicht sogar erst Q1/2023 bei Paion aufschlägt, da auch bei Hana Pharm ein Ramp Up Effekt in form von steigenden Umsätzen normal sein dürfte.

Die nächste interessante Info:

Ab dem kommenden Jahr soll es auch in sechs südostasiatische Länder geliefert werden. Im Januar 2020 unterzeichnete Hana Pharm Verkaufsverträge im Wert von 150 Milliarden Won in Vietnam, Indonesien, Thailand, den Philippinen, Singapur und Malaysia. Hana Pharm plant, verkaufsbezogene Verfahren nacheinander in den übrigen Ländern durchzuführen, beginnend mit den Philippinen, wo die Verkaufsgenehmigung in der ersten Hälfte des nächsten Jahres erwartet wird.

150 Mrd. Won Lieferverträge sind immerhin satte 108 Millionen Euro. Und Südkorea ist hier noch nichtmal mit dabei. Aber das beste ist, es sind diesmal nicht nur bloße Prognosen, sondern die Verträge SIND schon abgeschlossen. Wobei wir natürlich die Konditionen nicht kennen und nicht wissen, welche Bedingungen für die Realisierung dieser Summe ggf. noch eintreten müssten. Dennoch nehm ich mal als positiv mit, dass Hana Pharm Lieferverträge für 108 Millionen EUR abgeschlossen hat. Für Paion wären das immerhin noch 10,8 Mio EUR an Royalities nur aus bisher abgeschlossenen Verträgen in den 6 südostasiatischen Ländern (und ohne Korea). Allerdings wird man erwarten müssen, dass dieses Geld sich über einen längeren Zeitraum, vermutlich mehrere Jahre verteilt. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass in dem Markt ggf. noch mehr verkauft werden kann, etwa weil noch nicht mit allen potentiellen Abnehmern Verträge geschlossen wurden. Verwundern tut, dass die Verträge schon 2020 abgeschlossen wurden und wir bisher gar nichts davon gehört haben.

Eine interessante Info ist ferner, dass die erste Zulassung auf den Phillipinen im 1. HJ 2023 zu erwarten ist. mE leider etwas spät, vor allem weil das erstmal nur einer von den sechs Märkten ist. Es wird sich also noch etwas hinziehen, bis Paion etwas von den 108 Millionen EUR sieht. Mich würde auch mal interessieren, mit wem dem die Verträge genau abgeschlossen wurden.

Insgesamt sicher noch kein Grund zur Euphorie. Dafür sind die Infos noch zu ungenau und die Beträge auch immer noch zu klein, um Paions akuter Geldnot abzuhelfen. Es ist aber zumindest endlich mal ein erstes kleines Signal, dass sich Remi tatsächlich verkaufen lässt. Bereits abgeschlossene Remi-Verträge über 108 Millionen EUR nur in den 6 Ssüdostasiatischen Ländern ist vom Umfang her eine ganz andere Hausnummer, als das was wir bisher lesen durften (aber - wie gesagt - unter dem Vorbehalt, dass wir die genauen Konditionen für die Realsierung dieser Summe nicht kennen). Aber auch 3,6 Mio Remi-Umsatz nur in Südkorea und nur im ersten Jahr gehen für mich erstmal in Ordnung. Man darf also im nächsten Jahr schon auf mehr als 3,6 Mio hoffen. Das macht ein klein wenig Hoffnung, dass auch in Europa die Umsätze anziehen. Umso ernüchternder aber auch, dass Paion im Vergleich zu Südkorea in einem viel größeren Markt als Europa so eine megaenttäuschende Performance mit dem Eigenvertrieb hingelegt hat (0,5 Mio im ganzen Jahr 2022)  

09.12.22 10:12

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaSGOfonds

Seine Forschung untersucht die Nützlichkeit des Medikaments Remimazolam für den Einsatz in der prozeduralen Sedierung und Analgesie (PSA) im ED 3/6

Een High Potential Subvention ter waarde van € 5.000,- gaat naar Joram Stollman,
@radboudumc
https://twitter.com/SGOfonds/status/...n-name%3ASGOfonds%7Ctwcon%5Es1
In zijn onderzoek wordt de bruikbaarheid van het middel remimazolam onderzocht voor toepassing bij procedurele sedatie en analgesie (PSA) op de SEH  3/6


Der SGOfonds unterstützt die wissenschaftliche Forschung in der Notfallmedizin. Durch Fördermittel unterstützen wir Notärzte, die Forschung aus der Praxis betreiben. Damit wollen wir die Versorgungsqualität in der Notaufnahme weiter verbessern.
https://sgofonds.nl/  

09.12.22 13:09

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaJapan

Letter to the Editor
Open Access
Published: 09 December 2022
Delayed emergence due to remimazolam extravaation
https://jaclinicalreports.springeropen.com/...1186/s40981-022-00584-7

An den Herausgeber:

Remimazolam ist ein ultrakurz wirkendes Benzodiazepin, dessen Sedierung durch den Benzodiazepin-Antagonisten Flumazenil rasch aufgehoben wird [1]. Die Paravasation ist eine der Ursachen für die verlängerte Wirkung von Anästhetika, aber das Ausmaß kann von der Absorption und Eliminierung der einzelnen Medikamente abhängen. Wir berichten über einen Fall von verzögertem Aufwachen aus einer Allgemeinanästhesie aufgrund eines Paravasats von Remimazolam.

Ein 77-jähriger männlicher Patient (175,6 cm, BMI 33,4 kg/cm2) war für eine thorakale endovaskuläre Aortenreparatur vorgesehen. Die Leberfunktion war normal (AST 19 IU/L, ALT 13 IU/L). Der Patient wies aufgrund seiner starken Adipositas einen schwierigen Venenzugang auf, aber wir legten einen Anästhesiezugang am Unterarm. Die Allgemeinanästhesie wurde mit Remimazolam und Remifentanil für 3 Stunden und 5 Minuten durchgeführt. Die Erhaltungsdosis von Remimazolam betrug 0,5-0,7 mg/kg/h, und es wurden insgesamt 212 mg verabreicht. Obwohl der Patient minimalinvasiv operiert wurde, konnten wir eine Erhöhung des Blutdrucks des Patienten nur schwer vermeiden und verabreichten Remifentanil bis zu 0,35 μg/kg/min. Der Bispectral Index (BIS)-Wert blieb während des Eingriffs im Bereich von 60-80. Der rechte Unterarmrücken der Patientin war offensichtlich geschwollen, was wir aber erst nach der Operation bemerkten. Wir entfernten den venösen Zugang in Anbetracht der Paravasation von Anästhetika. 45 Minuten nach Beendigung der Verabreichung war er jedoch noch nicht aufgewacht oder hatte seine Spontanatmung wieder aufgenommen. Wir verabreichten zweimal innerhalb von 15 Minuten 4 mg/kg Sugammadex und bestätigten ein 100 %iges Train-of-Four-Verhältnis, aber es wurden immer noch keine Veränderungen beobachtet. Daraufhin verabreichten wir 1 mg Flumazenil, woraufhin der Patient sofort mit ausreichender Spontanatmung erwachte, und führten die tracheale Extubation durch. Der Patient wurde auf die Intensivstation verlegt, und in der postoperativen Phase wurde weder ein erneuter Schlaf noch eine Gewebedysfunktion beobachtet.

Es gibt Berichte über ein Paravasat von Propofol, das zu einer Sedierung oder einem verzögerten Aufwachen führt [2, 3], aber es wurde noch kein Paravasat von Remimazolam berichtet. Ein Paravasat könnte sich durch höhere BIS-Werte bemerkbar machen, aber wir ließen es zu, weil es eines der Merkmale der Remimazolam-Anästhesie war [4]. Wir hatten nicht den Verdacht, dass Remifentanil die Ursache für das verzögerte Aufwachen war, da der Patient nach der Verabreichung von Flumazenil eine ausreichende Spontanatmung hatte. Remimazolam wurde so konzipiert, dass es durch eine Vielzahl von Gewebeesterasen schnell metabolisiert wird. Das kinetische Verhalten von Remifentanil und Remimazolam ist jedoch sehr unterschiedlich, wobei Remifentanil hauptsächlich in der Skelettmuskulatur verstoffwechselt wird, während Remimazolam hauptsächlich in der Leber metabolisiert wird. Es wurde berichtet, dass Nieren- und Lungengewebehomogenate von Tieren Remimazolam verstoffwechseln, die Blutesterase jedoch nicht [5]. Remimazolam könnte auch durch extravaskuläre Leckagen intramuskulär infiltriert worden sein, aber sein Metabolismus in den Muskeln ist nicht untersucht worden. Daher besteht die Möglichkeit, dass die unterschiedliche Kinetik nur bei Remimazolam zu einer verlängerten Wirkung führte, obwohl Remifentanil über denselben intravenösen Zugang verabreicht wurde. Darüber hinaus können ein höherer BMI und ein höheres Alter die Zeit bis zur Extubation verlängern [6].

Wir erlebten einen Fall von verzögerter Emergenz aufgrund einer Paravasation von Remimazolam. Der Patient erlangte das Bewusstsein durch Flumazenil-Antagonismus wieder. Obwohl es sich bei Remimazolam um ein ultrakurz wirksames Anästhetikum handelt, sollte die Möglichkeit einer verzögerten Emergenz erkannt werden, wenn eine Paravasation auftritt.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Anm.:
Ein Paravasat entsteht bei Injektionen oder Infusionen, wenn die Injektions- oder Infusionsflüssigkeit in das Gewebe neben dem punktierten Gefäß gelangt, statt in das Gefäß selbst. Den Prozess der Entstehung eines Paravasats nennt man Paravasation. Das ist immer zu vermeiden, ganz gleich welches Medikament man appliziert!  

09.12.22 13:46

388 Postings, 428 Tage willi2211No

09.12.22 13:59

388 Postings, 428 Tage willi2211Novalis

An sich schon frech .
Die Inhalte von XXVII wurden hier schon vor xxmi von flav.  eingestellt copy und paste  das ganze hat der Bursche einfach übernommen  ist ja auch eine super Art flav. Zu danken ... na ja egal zumindest war das alles hier schon bekannt spricht an sich für diese forum hier ....
Der nächste Punk ist das in den letzten zehn Posteingang von der anderen Seite die literatur- Hinweise fehlen ...
mal im Ernst seriös ist anders.....vor allen dieser Dauer Poster  zarte Pflaume mit seinen Versuch hier den Kurs zu manipulieren  mit wilden Fantasie Charts usw....... grottig  

09.12.22 14:10
1

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaFokus auf Medikationsfehler

Sicherheit von Anästhesie- und perioperativen Medikationspraktiken
31. OKTOBER 2022
https://www.anesthesiologynews.com/...&pos=3&utm_medium=title

Zusätzlich zu den Herausforderungen erkranken einige Krankenhausmitarbeiter ein zweites Mal mit dem Virus, entwickeln Long COVID oder arbeiten aufgrund von Personalmangel länger und erleben die Belastung durch die ständige Schulung und Einweisung neuer Mitarbeiter. Die Sorge ist, dass dies zur neuen Normalität geworden ist. Einige Führungskräfte prognostizieren, dass Patienten aufgrund der Belastung des Gesundheitspersonals einem höheren Risiko für medizinische Fehler ausgesetzt sein könnten. Es wird interessant sein zu sehen, ob die Fünfjahresüberprüfung der WHO nach der Einführung von "Medikationssicherheit ohne Schaden" und nach unseren Erfahrungen mit der Pandemie eher einen Anstieg der Medikationsfehler als den erhofften Rückgang zeigen wird.

Erhebliche Aufmerksamkeit für Initiativen zur Arzneimittelsicherheit hatte sich auf Medikationsfehler konzentriert, die in der Patientenversorgung auftraten. Obwohl solche Fehler Bemühungen und eine laufende Bewertung rechtfertigen, birgt eine andere Einstellung ein erhebliches Risiko für Patientenschäden, wenn sichere Medikationspraktiken nicht befolgt werden: der perioperative Bereich. Mit geschätzten 234,2 Millionen großen chirurgischen Eingriffen, die jährlich weltweit durchgeführt werden, steht bei Medikamentenunfällen viel auf dem Spiel.6

Unabhängig von der Pflegeumgebung ist die Exposition eines Patienten gegenüber potenziell und tatsächlich schädlichen Medikationsereignissen eine unglückliche, aber alltägliche Realität im Gesundheitswesen. Die Verabreichung von Medikamenten war schon immer ein äußerst komplexer Prozess, und dies umso mehr mit der Häufigkeit neuer Medikamente, die auf den Markt kommen, einzigartigen Verabreichungssystemen, komplexen Dosierungsschemata, Medikamentenknappheit, ähnlichen Medikamenten (Fläschchen, IV-Lösungen, Spritzen, orale Medikamente) und verwirrenden und ähnlichen Medikamentennamen.

Ein "Medikationsfehler" ist definiert als jedes vermeidbare Ereignis, das zu unangemessener Medikamenteneinnahme oder Patientenschäden führen kann, während sich das Medikament in der Kontrolle des medizinischen Fachpersonals, Patienten oder Verbrauchers befindet.7 Ein Fehler tritt auf, wenn jemand versucht, das Richtige zu tun, aber das Falsche tut.8 Ein Beispiel wäre das Fehllesen eines Etiketts oder die Verabreichung eines falschen Medikaments aufgrund eines ähnlichen Medikamentenfläschchens. Ein "Verstoß" liegt vor, wenn eine vorsätzliche, aber nicht verwerfliche Abweichung von etablierten Praktiken vorliegt, von denen die Person weiß, dass sie von Vorschriften zur Verbesserung der Patientensicherheit gefordert werden.9 Ein Beispiel wäre das Versäumnis, eine Spritze zu kennzeichnen, gefolgt von der versehentlichen Verabreichung des falschen Medikaments.

Faktoren, die das Risiko erhöhen

Viele Faktoren können das Risiko für Medikationsfehler und/oder ADEs im perioperativen Umfeld erhöhen. Ein unerfahrener Mitarbeiter in einer ungewohnten Umgebung mit unbekannten Geräten und Medikamenten ist ein Fehlerrezept. Darüber hinaus können das schnelle Tempo, der schnelle Umsatz und die Produktionsanforderungen eine Ablenkung verursachen, die zu Fehlern führt. Aus den gleichen Gründen können Notfälle oder instabile Patienten eine Hochrisikosituation schaffen. Oft ist ein Patient, der verbales Feedback gibt, ein zusätzliches Sicherheitsnetz, um Schäden durch Medikamente zu verhindern. Dies ist offensichtlich beim anästhesierten oder sedierten Patienten beeinträchtigt.

Schließlich lassen die Arten von Medikamenten, die typischerweise im perioperativen Umfeld verwendet werden, aufgrund ihrer normalen Wirkung oft wenig Raum für Fehler. Aufgrund der Arten von Medikamenten, die in einem chirurgischen Umfeld leicht verfügbar sind (z. B. Muskelrelaxantien, IV-Induktionsmittel, Antikoagulanzien und starke vasoaktive Mittel), kann ein Spritzenwechselfehler besonders schädlich sein. Nanji et al. fanden heraus, dass Propofol, Phenylephrin und Fentanyl am häufigsten mit Fehlern im OP assoziiert sind.

-Beitrag verkürzt-  

09.12.22 15:03
1

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaKorea

Effect of Remimazolam and Propofol on Hemodynamic Stability in Prone Position
December 9, 2022
https://clinicaltrials.gov/ct2/show/...mazolam&draw=2&rank=25
Hajung Kim, Asan Medical Center

Kurze Zusammenfassung:
Die meisten größeren Wirbelsäulenoperationen werden in Rückenlage durchgeführt, was zu einer Verringerung des Schlagvolumens und des Herzindexes führt, was wiederum das Auftreten einer Hypotonie während der Operation zur Folge hat. Eine postoperative Hypotonie führt zu einem Ungleichgewicht von Sauerstoffangebot und -nachfrage, was zu einem postoperativen Myokardinfarkt oder einer akuten Nierenschädigung führen und die Sterblichkeit ein Jahr nach der Operation erhöhen kann. Propofol, das am häufigsten für die intravenöse Vollnarkose verwendet wird, kann die Inzidenz von Hypotonie während der Operation weiter erhöhen. Daher besteht weiterhin Bedarf an einem Anästhetikum, das hämodynamisch stabiler ist. Remimazolam, ein ultrakurz wirksames Benzodiazepin, das eine ähnliche Struktur wie Midazolam aufweist, dessen Aktivität jedoch durch Esterase-Hydrolyse beendet wird, dürfte weniger hämodynamische Auswirkungen haben als Propofol. Ziel dieser Studie ist es daher, die Auswirkungen einer Vollnarkose mit Remimazolam und einer Vollnarkose mit Propofol auf die hämodynamische Sicherheit während der Operation bei Patienten zu untersuchen, die sich einer größeren Wirbelsäulenoperation in Rückenlage unterziehen.  

09.12.22 15:57
6

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaÖffentliche Auftragsvergabe

https://verslolink.lt/pirkimas/...kamento-remimazolam-pirkimo-641599/
Erscheinungsdatum 2022-12-08
Marktberatung zum Kauf des Medikaments Remimazolam
Das Kaunas Klinikos Hospital der Litauischen Universität für Gesundheitswissenschaften kündigt die Marktkonsultation "Marktkonsultation zum Kauf des Medikaments Remimazolam" an. Der Kaufgegenstand wird durch folgende BVP®-Kennziffer beschrieben: 33661500 - Psycholeptika.


Käufer - Krankenhaus der Litauischen Universität für Gesundheitswissenschaften Kaunas Klinikos
Die Anzeige ist gültig bis - 2022-12-14 09:00:00
BVP®-Code:
33661500 - Psycholeptika  

09.12.22 22:47

1520 Postings, 1461 Tage flavirufaMicrobiology Spectrum

Antimikrobielle Chemotherapie
American Society for Microbiology
Forschungsartikel
8. Dezember 2022
In vitro Antimikrobielle Aktivitäten von Tigecyclin, Eravacyclin, Omadacyclin und Sarecyclin gegen schnell wachsende Mykobakterien
https://journals.asm.org/doi/full/10.1128/spectrum.03238-22?af=R

ABSTRAKT
Infektionen durch schnell wachsende Mykobakterien (RGM) haben weltweit zugenommen. Die Chemotherapie gegen diese Infektionen ist aufgrund der minimalen verfügbaren antimikrobiellen Auswahl eine Herausforderung. Das Hauptziel dieser Studie war es, die In-vitro-Empfindlichkeit von vier Tetracyclinen gegenüber verschiedenen RGM-Spezies zu bewerten. Die MICs von Eravacyclin (ERC), Omadacyclin (OMC), Sarecyclin (SAC) und Tigecyclin (TGC) gegen die Referenzstämme von 27 RGM-Spezies und 121 klinischen RGM Isolaten wurden mittels Mikrotiterplattentest bestimmt. Die minimalen bakteriziden Konzentrationen (MBCs) und Zytotoxizitäten dieser Antibiotika wurden ebenfalls getestet. Mit Ausnahme von SAC hatten die anderen drei Tetracycline MICs von kl/gl 0,5 μg/ml gegen alle 27 RGM-Referenzstämme. ERC präsentierte im Allgemeinen die niedrigsten MICs, mit MIC90gegen die klinischen Isolate von Mycobacterium abscessus subsp. abscessus, Mycobacterium abscessus subsp. massiliense und Mycobacterium fortuitum von 0,25 μg/ml, 0,25 μg/ml bzw. 0,06 μg/ml. TGC und OMC zeigten auch äquivalente In-vitro-inhibitorische Aktivitäten gegen die Isolate, während die TGC-MIC90s für M. abscessus subsp. abscessus, M. abscessus subsp. massiliense und M. fortuitum waren kleiner oder gleich dem OMC MIC 90s (1, 1 und 0,25 μg/ml gegenüber 1, 2 und 2 μg/ml). Darüber hinaus ist das MIC50s von drei der Antibiotika für  jede Spezies waren immer 2-fach niedriger als das entsprechende MIC90s. MBC- und Zytotoxizitätstests zeigten, dass alle vier getesteten Tetracyclin-Antibiotika bakteriostatische Wirkstoffe mit geringer Toxizität für die THP-1-Zelllinie waren. Tetracyclin-Antibiotika sind wirksam bei der Behandlung von RGM-Infektionen, wobei Omadacyclin aufgrund seiner starken antimikrobiellen Aktivität, Sicherheit und bequemen Verabreichungsweg das beste Versprechen für die klinische Anwendung darstellt.

WICHTIGKEIT Der weltweite Anstieg antibiotikaresistenter nichttuberkulöser Mykobakterien hat den dringenden Bedarf an neuen antimikrobiellen Wirkstoffen, insbesondere oralen Antibiotika, ausgelöst. Derzeit haben Nebenwirkungen den Einsatz von Antibiotika der Tetracyclin-Klasse, insbesondere Tigecyclin (TGC), bei der Behandlung von schnell wachsenden Mykobakterien (RGM) eingeschränkt. Mehrere neue Antibiotika der Tetracyclin-Klasse könnten jedoch die Einschränkungen von TGC überwinden. Wir bewerteten die In-vitro-Antibiotikaempfindlichkeit von vier Tetracyclinen (Eravacyclin, Omadacyclin, Sarecyclin und Tigecyclin) gegen Referenz-RGM-Stämme und klinische Isolate verschiedener RGM-Spezies. Wir zeigten, dass drei dieser Antibiotika (Tigecyclin, Eravacyclin und Omadacyclin) bei der Behandlung mit M. abscessus subsp. abscessus, M. abscessus subsp. massiliense und M. fortuitum wirksam sein könnten. Darüber hinaus war Omadacyclin vielversprechender für die klinische Anwendung von M. abscessus-Infektionen als orales Medikament, während Sarecyclin, das die besten Sicherheitsparameter aufwies, als potenzielles Antibiotikum für M. abscessus-Infektionen angesehen werden sollte, die durch anfällige Stämme verursacht werden. Unsere Arbeit unterstreicht die möglichen klinischen Anwendungen von Antibiotika der Tetracyclin-Klasse bei der Behandlung von RGM-Infektionen.

ERC zeigte die stärksten In-vitro-Aktivitäten unter den vier getesteten Tetracyclinen gegen alle rekrutierten RGM-Stämme mit MIC90abscessus subsp. abscessus, M. abscessus subsp. massiliense und M. fortuitum von 0,25 μg/ml, 0,25 μg/ml bzw. 0,0625 μg/ml. Diese In-vitro-Aktivität von ERC war gleichwertig oder sogar besser als die von Clarithromycin, dem antimikrobiellen Kern im Behandlungsschema des M. abscessus-Komplexes, mit MICs zwischen 0,0625 und 2 μg/ml für anfällige Stämme (32). Pharmakokinetische (PK) Studien haben gezeigt, dass die maximale Konzentration (C.max) lagen die ERC-Werte nach intravenöser Verabreichung in Dosen im Bereich von 0,5 bis 1,5 mg/kg im Bereich von 1,8 μg/ml bis 3,4 μg/ml (33, 34). Die C.max -Werte plus die sehr niedrigen MICs, die in dieser Studie erhalten wurden, implizieren die Wirksamkeit von ERC bei der Behandlung von RGM-Infektionen.
 

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