Interessant ist, dass im Falle eines Scheitern des Übernahmeangebotes S-Immo die Immofinanz-Anteile (ca. 11 %) und CA Immo-Anteile abgeben will:
"Sollte das IMMOFINANZ -Übernahmeangebot scheitern, würde der s-Immo-Chef "die wechselseitige Verquickung wieder aufheben", also die Anteile der S IMMO an der IMMOFINANZ und der CA Immo veräußern. Mit den 500 bis 550 Mio. Euro Erlös daraus könne man eine Milliarde an Immo-Investments stemmen, vornehmlich solche, die sofort Mieteinnahmen bringen."
Ich gehe nicht mehr davon aus, dass die geforderten 51 % der ausstehenden Aktien erreicht werden. Somit würden ca. 11 % der Immofinanzanteile auf den Markt kommen. Vitek bzw. Aggregate Holding würden sich freuen...
Eine Nachbesserung scheint durchaus realistisch aber 15% über NAV sicher nicht. Der Verkauf der Beteiligungen in Abhängigkeit vom Erfolg des Angebots ist ein sehr geschickter Zug!
War zu erwarten. Fragt sich nur, was das für Folgen auf den Kurs hat. Es entsteht nun kein super Immokonzern. Aber dafür hat die Immofinanz nun sehr viel Geld, das nicht für die Übernahme ausgegeben wird.
ob Pecik/Korbacka das Aktienpaket rechtswirksam an die Aggregate Holding verkauft haben...
Pecik wird spätestens nach der Immofinanz-HV als VV Geschichte sein, da er die Vertrauensabstimmung meiner Meinung nach nicht gewinnen wird. Um den S-Immo-Aktionären entgegen zu kommen, könnte ja dann Dr. Ettenauer nach erfolgreicher S-Immo-Übernahme neuer VV von Immofinanz werden.
"Über die Satzungsänderungen - ausgenommen Beschlüsse über ordentliche Kapitalerhöhungen, für die die Regelung des Abs. 1 gilt - beschließt die Hauptver-sammlung jedoch mit Drei-Viertel-Mehrheit des bei der Beschlußfassung vertrete-nen Grundkapitals."
Das ist machbar, es kommt darauf an, wie sich die Aggregate Holding mit ihren 10,78 % verhält bzw. die weiteren Großaktionäre (EUROVEA Services s.r.o. hält indirekt ca. 5,21 %).
....Der Wiener Immobilienkonzern Immofinanz hofft bei seinen Plänen für eine Abschaffung des Höchststimmrechts bei der umworbenen S Immo auf breiten Zuspruch. Zahlreiche institutionelle Investoren hätten bereits angekündigt, in der Hauptversammlung am 24. Juni für die Aufhebung zu stimmen, teilte Immofinanz am Donnerstag mit. ... https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/...hme/27296666.html
Wenn z.B. 50 % des Grundkapitals mitstimmen, würde die Drei-Viertel-Mehrheit bei 37,5 % liegen. Immofinanz selbst und die Aggregate Holding halten zusammen gut 37 % der Aktien. Da wären also nur mehr wenige zusätzliche Stimmen für eine Drei-Viertel-Mehrheit notwendig, wenn die Aggregate Holding auf der Seite von Immofinanz stimmen würde...
Bei der letzten HV waren, glaub ich, rd 30 Mio Aktien vertreten. Angenommen es bleibt bei einer ähnlich hohen Präsenz müssten dann mind. 22,5 Mio Stimmen für die Änderung stimmen
Heute ist doch Ex-Dividendentag. Da sollte doch der Kurs um etwa die Dividende zurückgehen. Warum passiert das nicht? Weiß da jemand mehr? Oder irre ich mich mit dem Ex-Dividendentag?
Laut einem aktuellen Bericht von borse-online gibt es eine zusätzliche Hürde. Die Präsenz von 50% Stimmrechte bei der morgigen HV. Folgend, die Info.
"für die Abschaffung des Höchststimmrechts sind laut Satzung zwei Mehrheiten nötig: Einerseits 50 Prozent der vertretenen Stimmrechte (Immofinanz ist hier auf 15 Prozent begrenzt) und andererseits 75 Prozent des vertretenen Aktienkapitals. Das bedeutet, dass die Präsenz bei der virtuellen HV eine entscheidende Rolle spielt, ob das Höchststimmrecht fällt."
man darf gespannt sein, was morgen um 10 Uhr passiert...