Der USA Bären-Thread

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neuester Beitrag: 12.07.20 19:04
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 147941
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20.02.07 18:45
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63082 Postings, 5911 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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147915 Postings ausgeblendet.

12.07.20 10:33

3082 Postings, 799 Tage walter.euckenprozentrechnen geht anders

"They found one positive non-contagious test ?inside the wall of the container? as a result of 227,934 samples taken from the containers, that is 0.0000043%,"

prozentrechnen geht anders. da hats zwei stellen zu viel bei den prozenten, aber so siehts natürlich eindrücklicher aus.

aber rechenfehler bei zh wundern mich ehrlich gesagt nicht, wer unter 40 jahren kann denn noch halbwegs grössere rechnungen im kopf und sieht solche fehler auf den ersten blick...

unserein dagegen hat noch richtig rechnen gelernt ohne maschinen.  

12.07.20 10:40

62656 Postings, 7563 Tage KickyViele Geschäfte werden kollabieren

bei steigenden Covid 19 Zahlen
https://www.sprottmoney.com/Blog/...nathan-mcdonald-july-10-2020.html

"Although there is a "recovery" story to be had, we are far from it. And the current state of affairs in the markets is nothing more than an illusion, like so many other parts of our economy.
The stark truth of the matter is that the world is a mess at the moment, with political strife, upheaval, and chaos coming from all directions. And we have come nowhere close to peak boiling temperatures.

One such form of disruption and arguably the world?s biggest immediate problem is the coronavirus pandemic. Although far less deadly than at first predicted, it continues to spike across the globe, as the world suffers from the third straight record jump in new cases of COVID-19... there are a few key nations that have never truly gotten COVID-19 under control, and they are now seeing a drastic rise in both daily deaths and daily new cases. The United States, Hong Kong, Italy, Philippines, and India are just a few.
The United States is most heavily affected in four big states, including Texas, Florida, California, and Arizona. Other states are also adding to the total number of new cases in a lesser, but still meaningful way.
Unfortunately, we should expect a tidal wave of horrendous earnings coming our way,...
This comes at a time when the campaign cycle for the 2020 U.S. elections begins to enter full swing and people scrutinize every action or inaction on both the political left or right....."  

12.07.20 10:46
1

62656 Postings, 7563 Tage KickyThe Great American Shale Oil & Gas Massacre

"The 44 bankruptcy filings in the first half of 2020 among US exploration and production companies (E&P), oilfield services companies (OFS), and ?midstream? companies (gather, transport, process, and store oil and natural gas) involved $55 billion in debts, according to data compiled by law firm Haynes and Boone. The cumulative amount of secured and unsecured debts that the 446 US oil and gas companies disclosed in their bankruptcy filings from January 2015 through June 2020 jumped to $262 billion...
In the first half of 2020, nine of the 44 US oil and gas companies that filed for bankruptcy listed over $1 billion in debts, including the three biggies with debts ranging from $9 billion to nearly $12 billion, according to data by Haynes and Boone.These three companies ? oil-field services companies Diamond Offshore and McDermott and natural-gas fracking pioneer Chesapeake ? are the biggest in terms of debts that have toppled in the Great American Oil Bust so far. ..."

https://wolfstreet.com/2020/07/10/...d-prices-of-oil-and-natural-gas/

Altmaier hätte da auch schon von teilweiser Verstaatlichung gesprochen wie gestern  

12.07.20 10:49
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63082 Postings, 5911 Tage Anti Lemming# 909 Akku-Technik ist für E-Autos ungeeignet

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die E-Autobranche mit ihren aktuellen  Batterie- bzw. Akku-Autos auf dem Holzweg ist.

Denn Brennstoffzellen, die mit Wasserstoff betankt werden, bieten zig Vorteile:

- Brennstoffzellen sind kaum größer als ein normaler Benzintank und haben eine ähnliche Energiedichte.

- Bei E-Autos mit Akkus (= 90 % weniger Energiedichte) hingegen muss man ständig ein paar Hundert Kilo extra (in Gestalt der schweren Batterien) spazieren fahren, die auch an jeder Ampel beschleunigt werden wollen. Die Akkus nehmen zudem viel Platz weg.

- Brennstoffzellen sind bei Unfällen nicht gefährlicher als Benzintanks, während E-Autos bei Unfällen regelmäßig in Flammen aufgehen, weil die Batterien durch die Stöße kurzgeschlossen werden. Schon etliche Tesla-Fahrer sind jämmerlich verbrannt, auch weil Helfer von außen die Türen nicht aufbekommen.

- E-Autos mit Akkus haben nur etwa 300 bis 400 km Reichweite (sonst würden die E-Autos noch schwerer und behäbiger). Danach folgt eine  halbstündige Ladepause. Zukunft geht anders.

- Für Ladestationen müsste die halbe Republik umgegraben werden, weil jede ans Stromnetz angeschlossen werden müsste. Wasserstoff kann man hingegen in speziell aufgerüsteten Wasserstoff-Tankstellen tanken (die es heute bereits gibt). Sie können in den Übergangsjahrzehnten auch noch weiter Diesel und Benzin anbieten.
, die die nächsten Jahrzehnte parallel dazu auch noch Benzin und Diesel anbieten. Das ist wesentlich weniger Aufwand bei der Veränderung der Verkehrsinfrastruktur - die fairerweise AUCH in die Energiebilanz eingerechnet werden sollte.

- Für die Rohstoffe in den Batterien (Lithium, Mangan usw.) werden in Ländern wie Chile ganze Landstriche verwüstet, für Mangan wird teils der Meeresboden "umgeflügt". Umweltschutz geht anders....

- Das Problem "Woher kommt die Energie bzw. der Strom?" ist bei Akku-Autos und Wasserstoff-Autos gleichermaßen ungeklärt. Akkus kann man nachts mit Windstrom aufladen, das ist positiv. Doch die Windstrom-Kapazitäten reichen nur für einen Bruchteil der angedachten E-Auto-Flotte aus. Soll man die anderen mit Fossil- oder Atomstrom laden? Das hieße mit Beelzebub den Teufel austreiben.

- Strom kann man auch nicht verlustfrei über lange Strecken weiterleiten. Würde man Photovoltaikzellen in den Wüsten Afrikas aufstellen und (rein theoretisch) Überlandleitungen nach D. bauen, käme wegen des Ohmschen Widerstands der Kabel nur noch wenig hier an. Der Gleichstrom der PV-Zellen müsste zudem in Wechselstrom zerhackt und auf hohe Spannungen hochtransformiert werden. Last not least verschandeln Überlandleitungen die Landschaft.

- Wasserstoff hingegen könnte man in sonnenreichen Ländern mittels PV-Zellen vor Ort herstellen und danach wie Flüssiggas transportieren. Es sind allerdings deutlich stärkere Sicherheitsvorkehrungen nötig, weil Wasserstoff hochbrennbar ist und bei Gemischen mit Luft (Knallgas) hochexplosiv.

- Für die Elektrolyse von Wasser (Aufspaltung in Wasserstoff und Sauerstoff) braucht man zurzeit Trink- bzw. Süßwasser, weil bei Verwendung von salzigem Meerwasser sehr schnell die Elektroden korridieren. Es sind allerdings schon technische Abhilfen in der Entwicklung, die irgendwann auch die Elektrolyse von Meerwasser in großem Umfang möglich machen könnten. Das wäre dann zu 100 % CO2-frei und weitgehend umweltschonend. Der Lithium-/Mangan-Raubbau an der Natur (bei Akkus) wäre nicht mehr nötig.

Technologische Innovation vollzieht sich heutzutage in wenigen Jahren statt wie früher in mehreren Jahrzehnten. Ich würde mich freuen, wenn mehr Forschungsgelder in Brennstoffzellen-Technik investiert würden.

Dass jetzt "alle Welt" auf die Akku-Technik setzt, nur weil Obermacher Elon Tusk das vorgemacht hat, finde ich bedenklich - und außerdem halte ich es für sackgassenträchtig.

Man könnte zwar einen Tesla auch auf Brennstoffzelle umstellen, indem man die Akkus rausnimmt und stattdessen die Brennstoffzelle einbaut. Dem E-Motor ist es schließlich egal, woher er seinen Strom bekommt. Allerdings müssten die Autos wegen der geänderten Gewichtsverteilung wahrscheinlich am Fahrwerk deutlich modifiziert werden.

So bleibt zumindest der Trost: Was zurzeit in die Entwicklung von E-Motoren gesteckt wird, ist KEIN rausgeschmissenes Geld.  

12.07.20 10:50
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62656 Postings, 7563 Tage KickyAPPL, MSFT, AMZN, GOOG, FB Soar to New High

https://wolfstreet.com/2020/07/11/...ket-is-a-dud-has-been-for-years/
Chart:
https://wolfstreet.com/wp-content/uploads/2020/07/...G-2020-07-10.png
die Emfehlungen der Analysten im Hinblick auf zu erwartende Gewinne tun da schon ihr Übriges ...ich habe 25% mit Nvidia bisher , einfach weil die Prognosen gut sind. sogar ZOOM steigt noch immer  

12.07.20 10:59

63082 Postings, 5911 Tage Anti Lemming# 913

Die Chinesen versuchen den Schwarzen Peter (sie haben die Seuche nicht rechtzeitig eingedämmt und durch Verzehr obskurer Tiere auch ursprünglich ausgelöst) ins Ausland zu schieben. Erst hatten sie behauptet, norwegischer Lachs würde erneut Viren nach China bringen, und nun sollen es Garnelen aus Südamerika sein.

Das ist billige Propaganda. Beim Lachs haben sie schon zurückgerudert, weil es unwahrscheinlich ist, dass Covid-Viren - die in Norwegen ja auch nicht gerade zahlreich vorhanden sind - den langen Transport heil überstehen. Sie brauchen den Menschen als Wirt, oder zumindest einen lebenden Organismus, um sich zu replizieren. Bei Erhitzen sterben sie schnell. Selbst gekochtes Tönnis-Fleisch ist mMn keine Gefahr. Nur roh (Schweinemett) sollte man es nicht verzehren.  

12.07.20 11:03
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3082 Postings, 799 Tage walter.eucken#920

mach die gesamtrechnung, al. neben dem akku brauchts praktisch nichts im e-auto. ein e-nabenmotor wiegt ein paar kilo, thats it. alles andere fällt weg. auch getriebe, lichtmaschine und so brauchts alles nicht. ausserdem liegt der schwerpunkt bei modernen e-autos praktischerweise durch die batterie sehr tief.

ich sehe eher ein nebeneinander mehrerer energieformen.
e-antriebe für die meisten pkw
brennstoffzelle für lkw
lng für grosse containerschiffe
akkus für fähren
synthetische kerosin (power-to-liquid) für interkontinentalflüge

bei einigen verbrauchern ist es noch sehr schwierig vorherzusagen, was sich durchsetzen wird.
e-motorräder?
e-kurzstreckenflieger?
freizeitboote und kleine clipper?
etc.

 

12.07.20 11:06
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63082 Postings, 5911 Tage Anti LemmingWoher wollen sie wissen,

dass die Viren in dem EINEN (von 230.000) Garnelen-Paketen aus Südamerika nicht von einem der Tester stammen? So war es auch beim norweg. Lachs: In Peking hat ein (bereits zuvor) Covid-Infizierter Chinesen (zweite Welle) beim Schneiden den Lachs kontaminiert - und NICHT umgekehrt.

Aber für die Progaganda, das Ausland sei schuld - die Chinesen gehen da ähnlich primitiv vor wie Trump - scheint kein Konstrukt zu billig.  

12.07.20 11:11
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335 Postings, 2615 Tage tarantelloWasserstofftanks sind kaum größer?

Lieber Antilemming, da bist du auf dem Holzweg. Ein Normkubikmeter Wasserstoff wiegt ca. 90 Gramm. Bei 700 bar Druck wiegt der Kubikmeter Wasserstoff 63 kg. Sechs kg Wasserstoff entsprechen einer Reichweite von ca. 600 km und benötigen einen Rauminhalt von ca. 100 Litern. Dazu kommen die Druckbehälter mit einer Wandstärke von 25 mm. Bei 6kg Inhalt wird man den Wasserstoff auf 3-4 zylindrische Druckbehälter verteilen. Das kostet ziemlich viel Platz und auch einiges an Gewicht.

Daran wird sich in naher Zukunft nicht ändern, weil Physik ist nun mal Physik.  

12.07.20 11:38

63082 Postings, 5911 Tage Anti LemmingDie Energiedichte von Brennstoffzellen

ist etwa doppelt so hoch wie die von Lithium-Batterien. D.h. dass E-Autos, die mit Brennstoffzellen betrieben werden, auf ähnliche Reichweiten kommen wie Benzin-Autos. Außerdem lassen sie sich ähnlich schnell auftanken.

Meine obige Aussage, dass die Energiedichte von Brennstoffstellen ähnlich hoch sei wie bei Benzintanks, ist unzutreffend (ungenau erinnert). Fakt ist aber, dass die Reichweiten von Brennstoffzellen-Autos ähnlich sind wie die von Benzinern.

https://www.quarks.de/technik/mobilitaet/...eins-mit-brennstoffzelle/

Die Reichweite von Brennstoffzellmotoren ist fast so hoch wie bei Diesel und Benzinern. Zum Vergleich: Neue E-Auto-Modelle schaffen etwa 500 Kilometer auf der Straße, neue Autos mit Brennstoffzellantrieb müssen erst nach etwa 800 Kilometer ?nachgetankt? werden.

Der Grund: Wasserstoff hat eine deutlich höhere Energiedichte als eine Batterie. Heißt konkret: Ein Brennstoffzellauto kann viel leichter sein ? und trotzdem mehr Energie zur Verfügung haben. Für Batterien dagegen gilt: Je mehr Reichweite eine Batterie leisten soll, desto teurer und schwerer wird sie.
 

12.07.20 11:50
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63082 Postings, 5911 Tage Anti LemmingGute Zusammenfassung bei MPG

Für 500 km Reichweite braucht ein E-Auto eine Brennstoffzelle mit 260 Litern Volumen. Ein Diesel-PKW benötigt für 500 km Reichweite 37 Liter Diesel, die in einen Tank mit 46 Litern Volumen passen.

Das Volumen eines Akkus für 500 km dürfte bei rund 500 Litern liegen.

Es geht aber nicht nur um Volumen, sondern auch um das spezifische Gewicht. Grundsätzlich sind Akkus ziemlich schwer und machen das Fahrzeug träge.

https://www.mpg.de/1326157/wasserstoff

Stand der Dinge sind Hochdrucktanks, die Wasserstoffgas auf stattliche 700 Bar zusammenpressen, das 700-Fache des Atmosphärendrucks. Etwa fünf Kilogramm Wasserstoff nehmen sie auf diese Weise auf. Damit schafft ein Auto tatsächlich die von den Automobilherstellern geforderte Reichweite von 500 Kilometern. Doch die fünf Kilogramm brauchen Platz. Auf ein Volumen von rund 260 Litern bringt es ein solches Hochdrucktanksystem. Das entspricht zwei voluminösen Koffern, die Ingenieure möglichst unauffällig im Auto verstauen müssen. Ein Dieselfahrzeug benötigt für dieselbe Strecke etwa 33 Kilogramm Treibstoff, rund 37 Liter. Mit allem Drum und Dran misst ein passendes Tanksystem dafür gerade einmal 46 Liter, so viel wie ein kleiner Trolly. Erschwerend kommt hinzu, dass die 700-Bar-Tanks derzeit noch ausgesprochen teuer sind. Die Forderungen an die Entwickler von Wasserstoffspeichern lauten also: kompakter, leichter und billiger!  

12.07.20 12:30
1

15274 Postings, 5703 Tage pfeifenlümmelAn den Wasserstofftankstellen

liegen auch Anträge für eine zusätzliche Lebensversicherung aus.
Und wer mit 700 Bar Druck durch die Gegend fährt dürfte als Optimist jetzt noch Tesla kaufen.  

12.07.20 13:12
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3082 Postings, 799 Tage walter.euckenach, zu blöd auch...

jetzt investiert die deutsche autoindustrie dutzende milliarden in die umrüstung auf elektro, dabei hätten sie doch bloss antilemming fragen müssen. weil der weiss es natürlich besser als all die ingenieure, forscher und konzernlenker.

ach, zu blöd auch......  

12.07.20 13:30
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335 Postings, 2615 Tage tarantelloVolumen Brennstoffzelle

Es mag pedantisch wirken, aber wenn man wissenschaftliche Fakten diskutiert, ist es sehr hilfreich mit den korrekten Begriffen zu hantieren. Brennstoffzellen haben keine Energiedichte, sondern einen Wirkungsgrad und eine Leistung. Die Brennstoffe selbst haben eine Energiedichte oder meinetwegen auch einen Brennwert. Man unterscheidet die Energiedichte nach Gewicht und/oder Volumen. Die Fachbegriffe dazu lauten gravimetrisch und volumetrisch. Wasserstoff hat eine sehr hohe gravimetrische und eine ziemlich niedrige volumetrische Energiedichte.

Es stimmt, die Energiedichte eines Akkusystems liegt mit ca. 220 Wh pro KG derzeit deutlich unter der eines gefüllten Wasserstofftanks. Dafür ist der Wirkungsgrad des Akkusystems deutlich besser, und zwar um den Faktor 2 - 2,5. Ich glaube nicht, dass sich die heutige Akkugeneration am Markt durchsetzen und die Verbrennertechnik ablösen wird. Die Sache sieht aber ganz anders aus, wenn die Energiedichten eines Akkusystems bei 400 Wh/KG oder höher liegen. Dann werden nach meiner Einschätzung Verbrenner schnell vom Markt verschwinden und die Brennstoffzelle wird auch im Schwerverkehr über lange Distanzen keine Chance haben.

Ich persönlich rechne mit > 400Wh/KG ab 2026.

nmm  

12.07.20 14:02
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9522 Postings, 4219 Tage EidgenosseNatürlich hat das E-Auto Zukunft

Und zwar das reine E-Auto, kein Hybrid, Brennstoffzellen, oder Holzkohlevergasertyp.
Das liegt schon daran das es sehr einfach hergestellt werden kann. Beim Verbrenner nur den Tank anzuschauen ist auch nicht die ganze Wahrheit. Es braucht schliesslich noch nen Auspuff, Getriebe, Katalysator, Kühler usw. Hybrid ist noch aufwendiger, da sind zwei Antriebssysteme verbaut was noch komplexer in der Herstellung und damit noch teurer ist.
E-Auto heisst: Karosserie, Motor, Batterie, Fertig. Sogar die Bremsen brauchts nicht unbedingt ausser ner kleinen Handbremse.
Und für die Millionen Pendler die jeden Tag 20-200 km. zurücklegen ist die Reichweite und die Ladezeit kein Problem.  

12.07.20 15:18

12731 Postings, 4735 Tage wawiduSehr spannendes technisches Setting bei GS

 
Angehängte Grafik:
gs_12m.png (verkleinert auf 60%) vergrößern
gs_12m.png

12.07.20 15:20

63082 Postings, 5911 Tage Anti LemmingEnergiedichten von Stromaggregaten

Jede Batterie und jeder Akku hat eine Energiedichte. Sie bemisst sich im Gegensatz zu deiner Annahme nicht in Energie (Wattstunde) pro Volumen, sondern in Energie pro Kilogramm Gewicht. (siehe Tabelle unten, rechte Spalte)

Ungeachtet dessen gibt es auch Energiedichten für Wasserstoff (variiert je nach Druck), Diesel und Benzin als Brennstoffe "an sich". Man kann also errechnen, wieviel Energie z. B. die Verbrennung von einem Liter Benzin liefert. Aber das steht hier nicht zur Diskussion, sondern es geht hier um Energiedichten von Stromaggregaten. Die Maßeinheit dafür ist Wh/kg (Tabelle unten).

Bei einer Brennstoffzelle ist deren Eigengewicht plus das Gewicht des getankten Wasserstoffs (inkl. Tank) für die Energiedichte des Gesamtaggregats maßgeblich.

---------------------

Für die Wirtschaftlichkeit, Beschleunigungsfähigkeit und Reichweite eines E-Autos ist es von elementarer Bedeutung, dass die Energie, die ein Stromaggregat bereitstellt, möglichst hoch ist relativ zum Gewicht dieses Aggregats.  Es ist daher vorteilhaft, Aggregate mit hoher Energiedichte zu verwenden.

Abschreckendes Gegenbeispiel:

Stellt dir vor, du würdest ein E-Auto statt mit Lithium-Ionen-Batterien (250 Wh/kg) mit altmodischen Bleiakkus (50 Wh/kg) betreiben wollen. Die Bleiakkus würden bei gleicher Kapazität fünf mal mehr wiegen und einen Großteil des Innenraums ausfüllen. Du bräuchtest als statt der 300 kg Li-Ionen-Batterien, die typischerweise in einem E-Auto stecken, 1500 kg Blei-Akkus. Das Auto wäre dann so schwer, dass es kaum von der Stelle käme.Das Volumen des Stromaggregat spielt für die Beschleunigung und Effizienz hingegen praktisch keine Rolle, sofern sich die äußere Form (Windwiderstand) des Autos nicht verändert.

------------------

https://www.itwissen.info/Energiedichte-energy-density.html

 
Angehängte Grafik:
hc_3305.jpg (verkleinert auf 75%) vergrößern
hc_3305.jpg

12.07.20 15:29

63082 Postings, 5911 Tage Anti Lemming# 931 Einspruch, euer Ehren...

"E-Auto heisst: Karosserie, Motor, Batterie, Fertig."

Richtig: "E-Auto heisst: Karosserie, Motor, Stromaggregat, Fertig."

Wobei Stromaggregat wahlweise ein Akku-Paket, ein Batterie-Paket, eine Brennstoffzelle samt Tank oder auch etwas Exotisches (Radionuklidbatterie) sein kann.  

12.07.20 15:51
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677 Postings, 753 Tage birkensaftSehe das ähnlich wie AL

solange es keinen Entwicklungssprung bei den Akkus gibt. Für Kurzstrecke und z.B. Scooter dürften sich reine E-Mobile durchsetzen. Langstrecke rein elektrisch ist bislang ineffizient. Dennoch sind Brennstoffzellen-Autos komplexer aufgebaut, da diese auch einen Akku brauchen, da eine Brennstoffzelle nicht die Leistung liefern kann, die für eine schnelle Beschleunigung notwendig ist. Außerdem brauch man einen Akku zur Bremskraftrückgewinnung. Das bringt dann allerlei Steuerungslogik mit sich, die man bei einem reinen E-Auto nicht hat.
Rein infrastrukturell im großen Maßstab erscheint einem Wasserstoff aber sinnvoller, weil man ansonsten überall Starkstrom-Leitungen neu verlegen müsste und das Netz für eine solche Belastung zumindest bis jetzt nicht ausgelegt wäre. Dazu wären die E-Tank-Säulen wahrscheinlich ständig belegt, da der Ladevorgang trotzdem relativ lang dauert. Bereits heute steht man ja an der Tankstelle auf Rasthöfen manchmal Schlange und das obwohl gewöhnliches Volltanken wirklich fix geht.  

12.07.20 16:17
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4558 Postings, 3637 Tage Murmeltierchendie sinnvollere variante

Retten E-Fuels den Verbrenner?

https://www.n-tv.de/auto/...Fuels-den-Verbrenner-article21902238.html

-es gibt die verbrenner
-es gibt die tankstellen
-es gibt die gesamte verteilerlogistic
-es gibt die lagerhaltung in raffenrien
-es gibt co2

was es nicht gibt ist einsicht und weitsicht

schon lange möglich wird aber nicht gefördert weil die weichen, aus was für gründen auch immer, auf batterie ausgelegt sind.

ok, strom braucht es auch aber das geht z.b. herstellung in afrika ( gleicher vertriebskanal wie öl)mit solar oder z.t. auch hier  bei uns direkt mit überschüssigen strom.  

12.07.20 16:53

65 Postings, 245 Tage aintTesla

will wohl in den S&P500 und iirc - sollte Q2 am 22.07. mit Gewinn reported werden - sieht es derzeit gut aus.
Wieviele Fonds müssen sich dann eindecken und welches Volumen wird wohl bis dahin nötig werden?  

12.07.20 17:56

62656 Postings, 7563 Tage KickyWhy JPMorgan, Bank of America, Citigroup,Wells Far

jumped on Friday
Bank stocks rose on Friday, as positive COVID-19 treatment news helped calm investors' fears that surging coronavirus case counts could derail an economic recovery. Megabanks JPMorgan Chase (NYSE:JPM), Bank of America (NYSE:BAC), Citigroup (NYSE:C), and Wells Fargo (NYSE:WFC) climbed 5.4%, 5.5%, 6.5%, and 6%, respectively.....If Gilead's remdesivir and other antiviral treatments can substantially reduce the risk of death from COVID-19, it could help more people safely return to work. That, in turn, could help the economy recover faster, which would be a boon for JPMorgan Chase, Bank of America, Citigroup, Wells Fargo, and other bank stocks.
https://www.fool.com/investing/2020/07/10/...tigroup-and-wells-f.aspx auch Goldman Sachs .... steigen auch die Airlines wieder...
 

12.07.20 18:01

62656 Postings, 7563 Tage KickyBoeing Stock Rose On Bad 737 MAX News

"the rise, despite seemingly bad news, demonstrates two things: airlines still want the MAX and the MAX is close to a return to service.

For starters, The Wall Street Journal reported American Airlines (ticker: AAL) was considering canceling some if its 737 MAX orders. A large cancellation from a U.S. air carrier would seem to be a blow to the troubled jet program. Still, the stock rose 3% Friday.
Reuters reported separately Friday Boeing (BA) was ?scrambling to shore up 737 MAX financing.? The financing, in this case, isn?t for Boeing itself, it?s to help airlines, including American..."

https://www.marketwatch.com/articles/...09?mod=barrons-on-marketwatch
 

12.07.20 18:05

62656 Postings, 7563 Tage KickyTesla und der Batterietag am 22 September

"In September, Tesla bears will look for cracks in Tesla?s technology story. Bears believe the global auto industry will eventually catch up to the EV pioneer and stiffer competition will be bad for Tesla?s stock price. It hasn?t happened yet. Tesla has a demonstrable lead in several tech areas including autonomous driving software and battery technology.

The company, for instance, is able to sell advanced safety features as a software upgraded on existing models for thousands of dollars. What?s more, Tesla recently cracked the 400-mile per charge barrier on select Model S configurations. It was the first EV maker to earn a 400-mile rating from the U.S. Environmental Protection Agency.

Wedbush analyst Dan Ives thinks the battery event will be a positive catalyst for Tesla stock. ?Musk & Co. are slated to announce a number of new potential game changing battery developments,? .....
https://www.marketwatch.com/articles/...ry-technology-day-51594569262
 

12.07.20 19:04

63082 Postings, 5911 Tage Anti Lemming# 936 - Verbrenner-Autos lassen sich auch

mit Alkohol betreiben, der CO2-neutral aus Pflanzen gewonnen wird. In D. wird reguläres Benzin schon seit Jahren mit 5 bis 10 Ethanol (Alkohol) verdünnt. Bei der Verdünnung ist das nicht mal meldepflichtig.

In Brasilien und USA gibt es mit E85 sogar einen Kraftstoff, der zu 85 % aus regenerativ erzeugtem Alkohol und zu 15 % aus Benzin besteht - und dies seit gut 20 Jahren. Bei älteren Autos muss für E85-Betrieb nicht mal der Vergaser neu eingestellt werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ethanol-Kraftstoff

Das Problem ist, dass für den Alkohol Nutzpflanzen (Rüben, Mais) angebaut werden müssen, während es immer noch irgendwo auf der Welt Hungerregionen gibt. Es ist unethisch, sein Auto "vorbildlich" mit regnerativem Bio-Sprit zu fahren, wenn im Gegenzug dafür irgendwo Menschen verhungern müssen.

Der Vorteil von Bio-Sprit ist, dass überhaupt nichts verändert zu werden braucht. Man kann das heutige Tankstellennetz und die heutigen Verbrennerautos weiterverwenden. Trotzdem tut man etwas für das Klima: Bei der Verbrennung von E85 entsteht zwar CO2, aber es wurde zuvor beim Anbau der Nutzpflanzen Atmosphäre entzogen, so dass der Nettoeintrag null ist.  

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