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Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag: 05.07.22 15:05
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 27928
neuester Beitrag: 05.07.22 15:05 von: Juliette Leser gesamt: 6251188
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26.07.13 11:40
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15839 Postings, 6159 Tage ScansoftHypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

Ich habe mich in den letzten Monaten substantiell an Hypoport beteiligt. M.E. bietet die Aktie auf dem derzeitigen Niveau die reelle Chancen von nennenswerten Überrenditen in den nächsten 2-3 Jahren. Die Gründe für die Einschätzung stelle ich anschließend kurz dar und erläutere sie kurz:

1) Antizyklisches Investitionsmöglichkeit in der Finanzdienstleistungswirtschaft
Die Finanzdienstleistungswirtschaft in Deutschland befindet sich aktuell in der Krise, was man auch an den Aktienkursentwicklungen der Peers von Hypoport MLP, OVB und Aragon ersehen kann. Entsprechend sind die Bewertungen der dort operierenden Unternehmen allgemein depressiv mit teils einstelligen KGV´s. Da der Finanzdienstleistungsmarkt eher zyklisch verläuft deutet sich hier ein zyklischer Tiefpunkt an. Weiterer Vorteil von depressiven Marktstimmungen ist bekanntlich, dass nicht mehr zwischen guten und schlechten Unternehmen unterschieden wird (ähnlich wie in einer euphorischen Marktstimmung). Strukturell ist der Finanzdienstleistungsmarkt weiterhin ein Wachstumsmarkt, da die Marktmacht der Banken tendenziell sinkt und der Bedarf zur Altersvorsorge weiterhin hoch bleibt, da der Staat zunehmend seine Leistungsversprechen nicht mehr finanzieren kann. Im Vergleich zu Banken haben die Finanzdienstleistungsunternehmen den Vorteil im Hinblick auf die Assets deutlich transparenter zu sein und somit weniger unkalkulierbare Bilanzrisiken aufzuweisen. Für ein antizyklisches Investment insoweit ein interessantes Marktsegment.

2) Strukturell überlegendes Geschäftsmodell
Hypoport hat m.E. ein im Vergleich zum Wettbewerb strukturell überlegendes Geschäftsmodell, was dem Unternehmen ermöglichen wird auch in einem stagnierenden bzw. rezessiven Marktumfeld zweistellig organisch zu wachsen.
a) Allfinanzvertrieb Dr.Klein
Hypoport besitzt einen "normalen" Finanzvertrieb wie ähnlich z.B. AWD, OVB, Bonnfinanz, DVAG und MLP. Der Unterschied ist, dass dieser Vertrieb vollständig internetfokussiert und nachfrageorientiert ist. Dr. Klein berät, wenn eine Nachfragesituation beim Kunden vorhanden ist und "drückt"( in der Regel) keine ungewollten Produkte auf. Folge ist eine höhere Beratungsqualität und einhergehend eine relativ gute Markenreputation. Die notwendigen Leads werden sehr effizient über eigene Seiten (v.a. vergleich.de) im Internet generiert, wobei einfache Produkte über den Telefonvertrieb und komplexe Produkte über den Filialvertrieb verkauft werden. Im Unterschied zu reinen Onlinevertrieben wie Check24 und finanzen.de verfügt Dr.Klein auch über ein "Offline" Filialvertrieb der als Franchisemodell betrieben wird, was dem Unternehmen eine kapitalschonende Expansion in diesem Bereich ermöglicht. Dies zeigt, dass Dr.Klein im Gegensatz zu den vorgenannten Strukurvertrieben bei entscheidenen Elementen anders (m.E. besser) organisiert ist. Dieses "neue" Geschäftsmodell des Vertriebs scheint sich auch verstärkt in der Branche durchzusetzen, da Dr.Klein für sein Modell seit Jahren neue Berater gewinnen konnte, während bei fast allen Vertrieben diese Kennziffer rückgängig ist. Mit steigender Beraterzahl steigt bekanntlich auch die Vertriebsmacht und damit einhergehend der Wert des Vertriebes.

b) Europace
Das interessanteste Asset von Hypoport ein Europace. Ein Marktplatz für Finanzprodukte, der als Cloudsoftwarelösung bei Vertrieben und Produktgebern platziert wird. Dieser Marktplatz ist in seiner Konzeption einzigartig in Deutschland und wird über Finmas und Genopace aktuell auch im Sparkassen und Genossenschaftsbankensektor platziert. Der Marktplatz ermöglicht einen sehr effizienten Vertrieb bzw. die Abwicklung von Finanzierungsprodukten und scheint ein Marktbedürfnis zu befriedigen. Jedenfalls steigen die Umsätze auf dieser Plattform kontinuierlich an und haben zuletzt 2012 ein Volumen von 28 Mrd. erreicht. Insofern kann man nunmehr feststellen, dass sich diese Geschäftsidee bzw. dieses Geschäftsmodell in Deutschland durchgesetzt hat. Gerade bei neuartigen Geschäftsmodellen besteht regelmäßig die Gefahr, dass diese scheitern. Dies sehe ich bei Europace nicht mehr, da der erreichte Track Record eine beeindruckende Sprache spricht. Sobald sich eine Plattformlösung durchsetzt, proftiert der Inhaber dieser Plattform von zwei positiven Effekten. Dem Marktplatzeffekt und den hohe Grad an Skalierbarkeit( vgl. Ebay). Beide Effekte werden in den nächsten Jahren immer deutlicher hervortreten, da bislang die Investitionen in dem Plattformaufbau im Vordergrund standen, die bis dato schon über 50 Mill. EUR (mehr als die aktuelle Marktkapitalisierung) betragen haben (aufgrund der Höhe der bislang geleisteten Investitionen sehe ich auch das Replacementrisiko durch Wettbewerber als gering an). Die "Erntezeit" bei Europace beginnt also erst langsam.
c) Maklertätigkeit für die Wohnungswirtschaft
In seinem dritten Geschäftsbereich ist Hypoport als Makler in der Wohnungswirtschaft tätig. Nach eigenen Angaben ist man hier Marktführer. Dies kann ich nicht verifizieren, allerdings generiert Hypoport hier seit Jahren kontinuierlich Ebitmargen von 30%, so dass hier offenbar ein Wettbewerbsvorteil gegeben ist.

Zu der zugegeben schwierigen und strittigen Frage der Bewertung des Unternehmens nehme ich im Verlauf der kommenden Tage nochmal gesondert Stellung.  
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Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof
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27902 Postings ausgeblendet.

29.06.22 11:37
3

15839 Postings, 6159 Tage ScansoftGlaube das Q2 ist nicht

das Problem, dass wird sehr gut werden, der Markt wird dann aber deutlich schwächere Folgequartale erwarten. Daher glaube ich nicht, dass Topzahlen helfen werden.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

29.06.22 12:04

1143 Postings, 421 Tage unbiassedDas war schon die Begründung nach dem

Q1, allen voran von Simon. Ich finde wenn man im q2 unter diesen Umständen abliefert, zeigt man schon eine Resilienz. Finde es sowieso armselig, dass man es bei Hypoport in Frage stellt.  

29.06.22 12:28
2

1143 Postings, 421 Tage unbiassedIm Kreditgeschäft hat und wird sich

Hypoport weiter gut diversifizieren (von der Partnerschaft mit IKB kann man einiges erwarten). Zudem hat Hypoport einen guten Hebel bei Investitionen  

29.06.22 13:51
1

2838 Postings, 4751 Tage ExcessCashNur Kreditgeschäft

ist zu wenig, zu konjunkturanfällig und keinesfalls gut für "jahrzehntelanges zweistelliges Wachstum".

195  

29.06.22 14:14
1

1143 Postings, 421 Tage unbiassedWenn der Bundi sich jetzt auf einem

neuen Level einpendelt, was er gerade versucht, wird der Druck auf Hypoport nachlassen. Die Inflationsdaten von eben signalisieren leichte erste Entspannung. Hier hat sich in diesem Jahr eine starke Korrelation aufgetan.

@excesscash: Die Geschichte lehrt uns was anderes  

29.06.22 14:34

9236 Postings, 6024 Tage Hardstylister2In 6 Monaten

Gibt es wieder nen Weihnachtsbonus, dann kann der Boden gefunden werden für meinen Geschmack :P  

30.06.22 16:42
2

15839 Postings, 6159 Tage ScansoftJetzt dürfte hoffentlich die

150 EUR Marke jedenfalls halten. Darunter wird ja langsam sogar ein KUV von 1 angepeilt, was ja nur noch gaga ist.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

30.06.22 19:42
4

2589 Postings, 8247 Tage Netfox@Scansoft

Gaga? Nein ALLES überteuert. Ich kaufe nur noch Aktien mit einer auf Jahre garantierten ! Dividendenrendite von mindestens 120% , aber auch erst wenn der Kurs mindestens schon 90% gefallen ist. Natürlich muß mindestens 50% profitables !!! jährliches Wachstum über mindestens 10 Jahre garantiert sein. Und damit nicht irgendein dahergelaufener CEO  sonstwas vom Pferd erzählt,  muß die Firma einen  mindestens 15 besser 25 Jahren nachprüfbaren positiven  Trackrecord nachweisen. Es darf aber nichts mit Internet, Immobilien, Klamotten, Banken, Software, Maschinenbau, Tourismus,Autos oder mit sonst irgendwas zu tun haben, was auch nur im entferntesten durch Lieferkettenschwierigkeiten, Russland, China, Corona zu tun hat. Denn diese Werte werden sich alle nochmal mindestens halbieren, dritteln , ach was zehnten und NIE wieder Geld verdienen.
Hast du ein paar Anlagetipps. Es muss ja hunderte geben....  

30.06.22 20:14
1

5516 Postings, 1785 Tage CoshaIn solchen Zeiten

erfährt der Mann der Börse die Glücksgefühle der Frau, its Shopping Time.  

30.06.22 20:43
2

193 Postings, 323 Tage The_Jackal@Netfox

Deine Zeilen haben mir ein leidvolles Schmunzeln abgerungen. Und der Frage nach Anlagetipps schließe ich mich an. :) :)

Wobei... könnte ich eh nicht umsetzen, da immer voll investiert , Konto immer ziemlich leer.... und jetzt lecke ich halt meine Wunden nach noch nie dagewesenen Buchverlusten. Und so guck ich in den Spiegel und denke mir: "Wat willste machen".  

30.06.22 20:57
1

1143 Postings, 421 Tage unbiassedJa wow echt, Zinsen fallen

der Ölpreis auch und dem Markt schmeckt auch das nicht. Alles zum Fenster raus, damit im Halbjahresbericht möglichst wenig von Unternehmen mit schönem zweistelligem Wachstum drin steht.. Teufelszeug!!  

30.06.22 22:40
1

4233 Postings, 4782 Tage AngelaF.Jackal

"Und der Frage nach Anlagetipps schließe ich mich an. :) :)"

Gibt da eine Firma, die unter Corona und auch unter dem Ukrainekrieg nicht leidet, sondern u.a. wegen  diesen beiden Dingen hinsichtlich der Auftragslage einen "Turbokick" bekommen hat und dadurch in der Lage ist, die Aufträge "selektiv" abzuarbeiten.

Da ich hier keine Werbung für andere Firmen machen möchte, verrate ich nur drei Buchstaben der Firma.
Am Anfang steht ein G. Am Ende ein T. Und in der Mitte ein F.

Alles andere musst du schon selbst rausfinden. ;-)  

30.06.22 22:44

193 Postings, 323 Tage The_Jackal@ Angela

Mit Dank zur Kenntnis genommen. :)  

30.06.22 22:45

208 Postings, 8005 Tage volkeruGFT?

Und bei 3 Buchstaben dachte ich erst an BYD  . Sind beide gut gelaufen.  

01.07.22 16:24

1143 Postings, 421 Tage unbiassedGFT ist auch ein gutes Beispiel

bei einer Mega Underperformance (hier lief es auch fundamental mal eine Zeit lang nicht gut) die Flinte nicht ins Korn zu schmeißen sondern dran zu bleiben. Bei Hypoport ist zudem ja operativ alles im Lot.  

01.07.22 17:29
2

4233 Postings, 4782 Tage AngelaF.Zudem ...

... hat Hypoport einen Burggraben, wie es fast keinen Zweiten gibt.  

01.07.22 21:48

112 Postings, 3539 Tage TirolerBubWe are raising salaries

Europace hat zum 01.07 die Gehälter aufgrund der Inflation angehoben.

Quelle: https://www.linkedin.com/feed/update/activity:6945620307885879296  

02.07.22 14:13
4

1143 Postings, 421 Tage unbiassedAlles klar, jetzt verstehe ich den

03.07.22 15:23
2

629 Postings, 2692 Tage hellshefe@ unbiassed

Der Artikel läßt einen auf den ersten Blick schmunzeln. Allerdings frage ich mich was einen preisgekrönten Journalist wie Heinz-Roger Dohms zu solch einem reißerischen Artikel veranlasst.

Bisher hat er relativ neutral z.B. über Slabkes Tweets gegen Wefox, die Wohnungsbaupolitik usw. berichtet. Ihn aber als einen "unverbesserlichen Troll" zu bezeichnen, naja ich weiß nicht ...

Und daß man die (heilige) Bafin nicht mal im Zustand höchster alkoholbedingter Umnachtung kritisieren dürfe, ist seit der Wirecardnummer in meinen Augen auch Geschichte.

Sollte die Bafin aber im Herbst bei steigenden Corona-Fallzahlen die Videobesichtigung von Immobilien wieder zulassen, hat Ronald doch völlig Recht mit seiner Kritik an der Bafin.

Ronald Slabke treibt mit seiner Firma einen Teil der Digitalisierung Deutschlands voran. Wenn ihm dabei von der Politik oder auch Institionen wie der Bafin ständig Steine in den Weg gelegt werden kann es noch Jahre dauern bis der deutsche Digitalisierungsrückstand aufgeholt wird.

Schönen Sonntag  

03.07.22 18:23
3

1143 Postings, 421 Tage unbiassedBin ich ganz bei dir

ich mag die direkte und provokative Art von Ronald Slabke, aber dass er damit enorm aneckt kann ich genauso gut nachvollziehen. Ein Diplomat wird er nicht mehr ;)

Ob und wie man die Interessen Hypoport außerhalb des eigenen Kosmos damit vorantreiben kann ist in der Tat fraglich. Die beste Lösung für alle bringt nichts, wenn du es nicht sympathisch deinem Gegenüber selbst entdecken lässt..  

04.07.22 17:31
3

4233 Postings, 4782 Tage AngelaF.@unbiassed

"ich mag die direkte und provokative Art von Ronald Slabke, aber dass er damit enorm aneckt kann ich genauso gut nachvollziehen. Ein Diplomat wird er nicht mehr ;)"

Ja, aber warum sollte RS das auch werden? Das Potenzial eines (Vollblut-)Unternehmers entfaltet sich nunmal am besten im Unternehmertum und kaum in der Diplomatie.   ;-)

Aber auch wenn man kein Diplomat ist, ist es hilfreich, sich an gewisse Kommunikationsregeln zu halten. Dazu zählt, weniger übereinander zu schimpfen/lästern, sondern mehr miteinander zu reden.
Ein Politiker der mitbekommt, dass er in div. Tweets ins Lächerliche gezogen wird, ist natürlich wenig bereit, dem Verfasser dieser Tweets Aufmerksamkeit zu schenken.

Auch wenn manche Politiker sich nicht so sehr als das sehen, wofür sie vom Volk gewählt wurden (Dienstleister des Volkes), sondern oft eher als "Chefs des Ganzen" - es kann nur rund laufen, wenn Wirtschaft und Politik miteinander(!) reden.

Deutschlands Stärke ist nicht vom Himmel gefallen. Betrachtet man die Zeit seit dem Ende des zweiten Weltkriegs, so war es immer das Miteinander gewesen, das das Potenzial zur Entfaltung und dadurch die Dinge voran gebracht hat.

 

04.07.22 18:24
9

5516 Postings, 1785 Tage CoshaAlso

Ich fand den Artikel von Herrn Schreiber schon ziemlich unverschämt und vermute da irgendeine verletzte Eitelkeit, weil Ronald Slabke ihm nicht in gewünschter Art & Weise Rede und Antwort stand oder ihm gänzlich ein Interview versagt hat. Zumal Kirchner das Thema bei Twitter ganz anders und sachlich kommentiert hat.
Ist aber nur meine Interpretation.

Ich hatte Herrn Pahl von der IR in einer anderen Gelegenheit angeschrieben, weil "finanzszene.de" in Bezug auf die Sparda Bank Hessen und deren Abschied vom Baufi-Plattformgeschäft berichtet hatte. Das fand ich viel interessanter und habe entsprechend angefragt.

Die Antwort von Herrn Pahl kam heute Mittag:

"Hallo Herr *Cosha*,

vielen Dank für ihre erneute Anfrage an die Hypoport. Ich war letzte Woche noch im Urlaub und komme daher erst heute zur Beantwortung Ihrer Frage.

Gern ordne ich den Sachverhalt für Sie entsprechend ein. Wenn ich den Artikel aus finanz-szene richtig wiedergebe, stellt die Sparda Hessen ihr Baufinanzierungsgeschäft über Plattformen ja nicht komplett ein, sondern unterbricht dieses nur bis zum Jahresende (Zitat“ Sparda Bank Hessen: Deaktivierung diverser Finanzierungsgründe ab Dienstag, 21.6. 2022 – Die Sparda Hessen eG bietet aus bilanzpolitischen Gründen bis Jahresende nur noch Prolongationen an.”).


Das Hoch- und Runterfahren von Volumen ist ein relativ normaler Vorgang, wenn Banken unsere Plattformen nur als Produktpartner und nur als Zusatzgeschäft nutzen. Also sich in den Anfängen der ersten Entwicklungsstufe einer Zusammenarbeit mit uns befinden. Später kommt dann ja der Einsatz unserer Plattform im Bankeigenvertrieb und meist noch später der Vertrieb von Drittprodukten.  


Wenn eine Bank sich erst am Anfang der reinen Produktgeberstufe befindet und die Nachfrage nach dem eigenen Produkt in den eigenen Filialen zu gering ist, wird auf der Plattform ein attraktives Angebot eingestellt. Die Bilanz füllt man sich dann mit Baufi-Geschäft, welches von anderen Vertrieben vermittelt wurde.

Hat man genug Eigengeschäft bzw. wegen Urlaub, Kündigungen oder Corona aktuell nicht genug Mitarbeiter in der Kreditannahme (Risikoprüfung, Middel office) hat die Bank zwei Möglichkeiten: Geschäft offiziell für einen gewissen Zeitraum total herunterfahren wie in dem Artikel beschrieben (auf Europace eher ungewöhnlich) oder sich selbst durch ein unattraktives Angebot für den Endverbraucher kurzfristig weniger Geschäft zuführen („sich selber rauspreisen“).

Die zweite Variante ist die deutlich üblicherer und gängige Praxis, da Konditionen jederzeit geändert werden können. Eine Bank preist sich heute raus, eine andere morgen wieder rein. Das ist völlig normales Tagesgeschäft für eine Plattform und stellt auf Europace wegen der hohen Anzahl von über 750 Produktgebern auch weder ein Problem beim Rauspreisen noch eine Jubelmeldung beim Reinpreisen dar.

Die Sparda-Banken nutzen uns seit 2-3 Jahren verstärkt und einige auch bereits im Bankeigenvertrieb. In welcher aktuellen Entwicklungsstufe (reiner Produktpartner, Bankeigenvertrieb, Drittproduktvertrieb) sich unsere einzelnen 750 Bankkunde befindet, veröffentlichen wir aus Rücksichtnahme auf die Kunden und die geringe Relevanz der Entwicklung auf Einzelkundenebene für die Investoren-Story grundsätzlich nicht."

Bei Rückfragen melden Sie sich gern.  
Mit freundlichen Grüßen  

04.07.22 18:41

5516 Postings, 1785 Tage CoshaRahmenvertrag

Ich bezog mich in der Frage auch auf den Rahmenvertrag, den Hypoport 2019 mit den Sparda Banken geschlossen hatte.

https://www.dfpa.info/beratung-vertrieb-news/...r-eigengeschaeft.html

Die Sparda Bank Hessen ist in Sachen Geschäftsausweitung noch nicht so weit wie die Sparda Baden-Württemberg, das kommt dann erst noch.  

05.07.22 15:00
1

4996 Postings, 4563 Tage Juliette„Wir sind gekommen, um zu bleiben.“

Ein Interview mit Ronald Slabke, CEO der Hypoport und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Hypoport Tochter Dr. Klein Wowi Digital AG (DKWD), und Björn Jüngerkes, CEO der Dr. Klein Wowi Digital AG:

https://www.drklein-wowi.de/news-unternehmen/...kommen-um-zu-bleiben/
 

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