Krieg in der Ukraine

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neuester Beitrag: 08.12.22 13:17
eröffnet am: 12.03.22 22:02 von: Malertruppe . Anzahl Beiträge: 20287
neuester Beitrag: 08.12.22 13:17 von: qiwwi Leser gesamt: 2283321
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11.03.22 21:45
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4705 Postings, 363 Tage LachenderHansKrieg in der Ukraine

Hier geht es ausschließlich um den Krieg in der Ukraine. Corona, angebliche Biowaffen aus der Ukraine, Syrien, Irak etc. spielen hier keine Rolle.  
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20261 Postings ausgeblendet.

08.12.22 10:20
1

701 Postings, 4733 Tage Fishiich gebe immer meinen

Haustürschlüssel beim Nachbarn ab, es ist zwar mein Haus, aber die Schlüssel dazu besitzt nur mein Nachbar. Er entscheidet, wann ich das Haus betreten darf und wann nicht. Merkst Du was?

Wenn die Ukraine heute Atomwaffen besitzen würde, dann gäbe es keinen Ukraine Krieg. Entweder wir hätten Weltkrieg Nr. 3 schon hinter uns oder es gäbe eine friedliche Lösung.
Ein Land welches im Besitz von Atomwaffen ist kann nicht angegriffen werden. Vielleicht ein paar kleinere Scharmützel, aber niemals würde man es so überrollen wie die Ukraine am Anfang des Krieges.
Ich bin der Meinung, dass Atomwaffen schon viele Kriege nach dem 2. Weltkrieg verhindert haben. Vor allem zwischen Russland und den USA. Das Abschreckungspotential war bisher einfach zu groß, als das man die Situation eskalieren lassen wollte.
Wer von den großen Atommächten Krieg spielen wollte hat halt kleinere, schwache Länder überfallen und dort wilde Sau gespielt.

Worauf Kiwi hinaus wollte

"Am 5. Dezember 1994 wurde das „Budapester Memorandum“ im Rahmen eines Gipfeltreffens der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) unterzeichnet. Mit dem Memorandum verpflichteten sich die USA, Russland und Großbritannien (China und Frankreich legten abgeschwächte Versionen ab) in drei getrennten Erklärungen, die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit sowie die existierenden Grenzen von Belarus, der Ukraine und Kasachstan zu respektieren. Im Gegenzug sollen diese Länder auf den Besitz von Nuklearwaffen verzichten. Gleichzeitig verpflichteten sich die USA, Frankreich, Russland und Großbritannien, auf Gewalt bzw. auf die Androhung von Gewalt zu verzichten. Keine Waffen dürfen demnach jemals gegen die Unterzeichnerstaaten eingesetzt werden, außer zur Selbstverteidigung oder anderweitig in Übereinstimmung mit der Charta der Vereinten Nationen"

https://www.atomwaffena-z.info/heute/...m-sowjetische-republiken.html

hört sich ziemlich mies an, scheinbar hat Russland wirklich betrogen. Versprechen gebrochen, aber genauso wurde damals auch Russland hintergangen mit der Nato Osterweiterung. Die Russen hätten sich das damals schriftlich geben lassen sollen.











 

08.12.22 10:26

701 Postings, 4733 Tage FishiLöschung


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Zeitpunkt: 08.12.22 11:30
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08.12.22 10:34
5

8414 Postings, 1087 Tage qiwwiBetrug des Westens? Das halte ich für ein falsches

Verständnis der Angelegenheit  (...und schlechten Journalismus überdies...)

Genscher konnte -- im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung -- nur über die 'Absichten' des Westens sprechen, nicht aber über die Wünsche der mittel-osteuropäischen Staaten (ehedem im Warschauer Pakt).

LETZTERE aber haben die Absicht geäussert und das Ziel verfolgt, sich dem Schutz der NATO anzuvertrauen und Mitglied zu werden.   Hätte man es ihnen verwehren sollen ?  

Betrug ist das in keinem Fall.
Auch kein Bruch irgendeines Versprechens, denn es gab keines.
 

08.12.22 10:39

701 Postings, 4733 Tage FishiJa, das hätte man verwehren sollen!

Dann müssten wir heute nicht über den Ukraine Krieg schreiben und keine Angst vor einem 3. Weltkrieg haben.

 

08.12.22 10:43
1

701 Postings, 4733 Tage FishiLöschung


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Zeitpunkt: 08.12.22 11:37
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08.12.22 10:54

740 Postings, 813 Tage SmeagulHm, hatte letztens einen Bericht gesehen,

in dem es darum ging, welche Dokumente die Sowjet-Union/Russland alle unterschrieben hatte, in denen es u.a. darum ging, dass jedes Land sich sein Bündnis selbst wählen kann. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber es handelte sich u.a. um die Helsinki-Vereinbarung und eine Vereinbarung, als schon Lawrow Außenminister war.  

08.12.22 11:43

2708 Postings, 2005 Tage Bitboypuzin hat doch auch die chance,

den alten " warschauer pakt " neu auf zu legen.  die nato har sich über die ganzen jahrzehnte als das bessere system etabliert.  es spricht doch nichts dagegen, das russland und seine verbündeten eine neuauflage starten.  jedoch wer will sich dem puzin unterordnen und von so einen kriegsverbrecher millitärisch geführt werden ?  

ich kenne beide systeme und weiß es zu schätzen nun der nato an zu gehören. diese entscheidung steht ja auch der ukraine zu und wenn diese der nazo beitreten möchte, so ist das ihre entscheidung.  

puzin muss sich doch mal ernsthaft fragen, warum keiner russland beitreten will.  das gibt zu denken !  

08.12.22 11:59

701 Postings, 4733 Tage FishiViele verwechseln

Wirtschaftsraum mit Militärbündnis. Man wirft ja keine Nato-Handgranaten ins Feuer, damit man es gemütlich warm hat. Und bei Aldi kauft man keine US Raketenwerfer, sondern Fleisch, Gemüse ect.
Dass der Bauch schön rund ist hat nichts mit der Nato zu tun.



 

08.12.22 12:06

701 Postings, 4733 Tage Fishidie Osteuropäer

hätten doch alle super im westlichen Wirtschaftsraum agieren und trotzdem militärisch neutral bleiben können.
Aber Grundbedingung um ein Stück vom Kuchen abzubekommen ist wohl über kurz oder lang ein Beitritt in die Nato :-(
Vor zehn Jahren hat niemand Russland als Aggressor angesehen, bis sich die Situation um die Ostflanke immer weiter zugespitzt hat. Es war ein günstiger und zuverlässiger Rohstofflieferant, von dem vor allem Deutschland sehr profitiert hat.  

08.12.22 12:12

8414 Postings, 1087 Tage qiwwiDer Warschauer Pakt hat sich selbst aufgelöst

Das mußte ja auch Gründe haben, denke ich...  Niemand hat den Pakt dazu gezwungen.
Aber vielleicht hatten seine Mitglieder es satt, von Moskau gegängelt zu werden.

Die Nato löste sich im gegensatz dazu nicht auf (...obwohl von vielen gesagt wurde, sie sei jetzt überflüssig, da sie keinen Gegner mehr habe...).   Und wie sich heute zeigt, war das ein kluge Entscheidung.

Wenn man etwas vom Selbstbestimmungsrecht der Völker und von staatlicher Souveränität und deren Achtung hält, ist es doch eher das Normale, daß jeder Staat bzw. jedes Volk das Bündnis wählt, dem es angehören will (oder eben auch keines - wie etwa die Schweiz).

Und da scheint sich die Nato im Wettbewerb der Blöcke/Bündnisse/Systeme eben die attraktivere Alternative gewesen zu sein.

 

08.12.22 12:14

8414 Postings, 1087 Tage qiwwisry...streiche 'sich'...

08.12.22 12:16

701 Postings, 4733 Tage Fishiund warum löst man ein Militärbündnis

auf, wenn man von Anfang an kriegerische Absichten verfolgt?  

08.12.22 12:21

8414 Postings, 1087 Tage qiwwiDer Warschauer Pakt war vor dreißig Jahren ebenso

am Ende wie die UdSSR selbst.  Wem hätte der noch einen Schutz bieten können - und wovor oder vor wem ??    Die Nato war ja kein Angriffs-, sondern ein Verteidigungsbündnis.

Gleichwohl schallten aus dem Osten immer die Worte Revanchismus, Imperialismus etc, herüber.  Man brauchte sie dort als Feindbild. Aber diese Sicht sollte man sich nicht nachträglich zu eigen machen und so freiwillig oder unfreiwillig das Narrativ der UdSSR bzw der Russen übernehmen...  

08.12.22 12:25
1

8865 Postings, 5939 Tage VermeerBedrohung durch die Nato, lächerlich

was das immer aus Moskau schallt. Es ist noch nie getestet worden, ob überhaupt der Beistand im Angriffsfall überall funktioniert. Angesichts querschießender U-Boote in der Nato wie Erdogan und Orban, wer weiß. Und so einen Haufen für einen Angriff organisieren, wo sie nicht mal vertragsgemäß mitmachen müssten, lächerlich.  

08.12.22 12:28
1

8865 Postings, 5939 Tage VermeerEs ist übrigens reiner Zweckpessimismus

wenn ich gelegentlich die Nato als Haufen bezeichne; damit meine ich nur, dass die Nato sich gegenwärtig zusammenreißen muss, weil sie nämlich gebraucht wird. Wenn man sieht, wie selbst der Beitritt Schwedens und Finnlands blockiert wird, von den oben genannten Moskauer U-Booten, dann weiß ich nicht, wie das mit einem Natobeitritt der Ukraine je klappen soll. Und den brauchen die Menschen der Ukraine, um langfristig zu überleben, wie gerade durch Putin bewiesen wird.  

08.12.22 12:30

701 Postings, 4733 Tage Fishiin deinem Satz zur Nato

steht es ja
"obwohl von vielen gesagt wurde, sie sei jetzt überflüssig, da sie keinen Gegner mehr habe...)"

Dann weißt Du auch, warum der Warschauer Pakt sich aufgelöst hat. Es gab keinen Gegner mehr. Und wenn man dann den Faden weiterspinnt muss man sich fragen, warum sich die Nato denn tatsächlich nicht aufgelöst hat. Den alten Feind gab es ja nicht mehr. Für den war die Nato konzipiert.  

08.12.22 12:36
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5207 Postings, 1975 Tage Bullish_HopeUkraine Hilfe

Ich weiß nicht ob es hier schonmal Thema war; wer möchte kann Pakete bis zu 20 KG gratis in die Ukraine senden; sehr gute Aktion von DHL wie ich finde.

https://www.dhl.de/de/privatkunden/information/hilfe-ukraine.html  

08.12.22 12:53

8414 Postings, 1087 Tage qiwwi12:30 Nein, der Warschauer Pakt hat sich aufgelöst

weil...:

"Im Zuge der von Gorbatschow in der UdSSR eingeleiteten Perestroika kamen zunehmend Zweifel an der Breschnew-Doktrin auf. Mit dem Fall des Eisernen Vorhanges und der sowjetischen Zustimmung zur Wiedervereinigung Deutschlands 1990 wurde endgültig klar, dass Freiheitsbestrebungen in den anderen Warschauer-Pakt-Staaten nicht mehr gewaltsam unterdrückt werden konnten. Daraufhin begannen die anderen Mitgliedstaaten, auf einen Abzug der sowjetischen Truppen aus ihren Ländern und auf die Auflösung des Warschauer Pakts zu drängen. Obwohl die sowjetische Führung eine gleichzeitige Auflösung von NATO und Warschauer Pakt bevorzugt hätte, gab sie schließlich nach."

...https://de.wikipedia.org/wiki/Warschauer_Pakt#Auflösung


 

08.12.22 12:56
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8414 Postings, 1087 Tage qiwwiergänze: Ich schmeiß meinen Regenschirm nicht weg,

auch wenn drei Monate lang die Sonne scheint...  

08.12.22 12:59

8865 Postings, 5939 Tage VermeerWeihnachtspaket in die Ukraine schicken

Das ist eine Idee, die mir Freude macht.  

08.12.22 13:02

701 Postings, 4733 Tage Fishina wenn

Du Deinen Schirm nicht wegwirfst, warum gibst Du den Anderen nicht den Tipp, dass es auch mal wieder regnen könnte?
Danke für den Link

"Während des KSZE-Gipfeltreffens vom 19. bis 21. November 1990 in Paris gaben die Staaten der Warschauer Vertragsorganisation und der NATO eine Gemeinsame Erklärung ab, in der sie ihre frühere Verpflichtung zum Nichtangriff bekräftigen. Sie definieren sich gegenseitig nicht mehr als Gegner, sondern als Partner, die gewillt sind, „einander die Hand zur Freundschaft zu reichen“. Die Erklärung schließt sich an den im März 1989 in Wien ausgehandelten KSE-Vertrag an. Auf der Konferenz wurde auch die Charta von Paris unterzeichnet, ein grundlegendes internationales Abkommen über die Schaffung einer neuen friedlichen Ordnung in Europa nach der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Ende der Ost-West-Konfrontation"

Also wenn ich meinen alten Gegner nun als Partner betrachte, dem ich in Freundschaft die Hand reiche, dann sollte ich schleunigst nachziehen und auch die Waffen strecken. Sonst ist das alles ja sehr einseitig und mein neuer Partner könnte irgendwann misstrauisch werden.  

08.12.22 13:12

8414 Postings, 1087 Tage qiwwi13:20 "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste"

...insofern meine Antwort:   "Nein"

Und wie sich gezeigt hat,  war das die richtige Entscheidung.  

08.12.22 13:15

8414 Postings, 1087 Tage qiwwi...im übrigen: Nichts hält ewig

btw:   Bist Du - oder warst du schon mal - verheiratet ?  
Wenn ja, könnte es sein, daß Du weißt, wovon die Rede ist...  

08.12.22 13:16

8414 Postings, 1087 Tage qiwwi13:12... das sollte "13:02" heißen

08.12.22 13:17

8414 Postings, 1087 Tage qiwwi"93,000 invading troops killed" Kyiv says

https://www.theguardian.com/world/live/2022/dec/08/russia-ukraine-war-live-news-us-denounces-putins-loose-talk-on-nuclear-weapons-zelenskiy-reports-fierce-fighting-in-bakhmut  

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