Der USA Bären-Thread

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neuester Beitrag: 02.12.22 14:25
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 155798
neuester Beitrag: 02.12.22 14:25 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 21191826
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20.02.07 18:45
465

77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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155772 Postings ausgeblendet.

27.11.22 22:21

77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingMercedes-Stern-Hersteller pleite

Insolvenzwelle in der Autoindustrie ist nicht mehr zu stoppen

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...ehr-zu-stoppen-article23740165.html  

28.11.22 10:33
2

3100 Postings, 445 Tage isostar100frachtraten im freien fall

die frachtraten für standartcontainer sind seit ihrem höchstpreis von 8000$ im august regelrecht eingebrochen auf noch 3000$ (artikel im österreichischen standart).

zusammen mit anderen entwicklungen, wie dem schwächelnden ölpreis und sinkenden erzeugerpreisen dürfte das schon bald auf die teuerungsraten durchschlagen. ich persönlich rechne damit, dass die ganze gesellschaft an wirtschaftsweisen und hauptberuflichen ökonomen schon bald wieder völlig überrascht von der entwicklung sein wird. sie haben mit ihren statischen trendfolgemodellen den inflationsantieg nicht kommen sehen und sie werden mit diesen ungenügenden modellen auch den rückgang der inflation nicht kommen sehen.  

28.11.22 13:50

3100 Postings, 445 Tage isostar100öl auf jahrestief

us oel fällt auf jahrestief.

wirds jetzt überhaupt noch einen weiteren zinsschritt der fed geben? ich hab da so meine zweifel…  

28.11.22 17:36

77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingEs sieht gut aus.

Wenn Alles fällt, dürften sich die Börsen dem Gesamttrend bald anschließen.  

28.11.22 23:39

77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingAuch Kryptobank BlockFi ist insolvent

Es ist wie nach Lehman, nur dass die Fed nicht hilft, sondern begeistert zuschaut.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...-ist-insolvent-article23749540.html

Kurz nach FTX-Pleite
Auch Kryptobank BlockFi ist insolvent

Das 2017 gegründete Unternehmen war in diesem Jahr angesichts von Kursverlusten von Kryptowährungen in Bedrängnis geraten.

Nach dem spektakulären Zusammenbruch der Kryptowährungsbörse FTX meldet nun auch die auf virtuelle Zahlungsmittel spezialisierte US-Bank BlockFi Insolvenz an. Schon die Pleite von FTX hatte die Krypto-Welt schwer erschüttert.  

28.11.22 23:58
1

3100 Postings, 445 Tage isostar100blockfi

und das schönste daran ist, der notorische us „rechtsaussen“, milliardär und obercrypto-pusher peter thiel ist besitzer von 19% an blockfi. oder ist jetzt der ausdruck ex-millardär angebracht?  

29.11.22 17:09

3100 Postings, 445 Tage isostar100hauen und stechen hat

das hauen und stechen in der ponzi-coin szene hat begonnen: insolvente blockfi verklagt ebenfalls insolventen sam bankman-fried.

…als letzte dürfen nun die anwälte absahnen was noch übrig ist…  

29.11.22 18:05
1

3100 Postings, 445 Tage isostar100and the next

bitfront meldet auf seiner webseite schliessung. (quelle handelsblatt)

insolvenz-domino….

 

29.11.22 18:29
2

3100 Postings, 445 Tage isostar100drama am paradeplatz

drama auch am paradeplatz, credit suisse aktie unter 3.-

vor der finanzkrise waren es mal 80.-, ein niedergang sondergleichen. die cs ist eine typische volksaktie in der schweiz, praktisch jeder ist indirekt über seine pensionskassespargelder oder direkt aktionär dieser bank. und so mancher hat irgendwann nachgekauft in der hoffnung auf die trendwende.

aber das gerüst dieser bank ist morsch, richtig morsch. falls eine rettung gelingt wirds dafür jahre brauchen und mindestens die hälfte der jetzigen grösse.
kann die rettung gelingen? ja. aber garantie gibts hier keine….  

30.11.22 14:45
2

77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingCredit Suisse

fiel von 88 Franken im Jahr 2007 auf jetzt 2,87 Franken.

Schlimmer ist nur der Chart der Commerzbank, deren Aktien im gleichen Zeitraum um 99 % nachgaben.
 
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30.11.22 14:51
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77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingCommerzbank (Langzeitchart)

Es blieb beim L-Boden, den Wawidu (R.I.P.) und ich hier bereits 2009 vorangekündigt hatten. Die Aktie fiel von 152 Euro (Reverse Split bereinigt) im Jahr 2007 auf jetzt 8 Euro, das entspricht 98 % Verlust. Hinzu kommt noch das rausgeschmissene Geld für mehrere Kapitalerhöhungen. Zieht man das auch noch ab, resultiert unter Strich MEHR als ein Totalverlust.  
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01.12.22 17:15
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107120 Postings, 8299 Tage Katjuschas&p - wichtige Zone

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the harder we fight the higher the wall
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02.12.22 08:46
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3100 Postings, 445 Tage isostar100schleichende verschlechterung

auch schon mal gedacht, früher war die google suche besser?

ich kann mich noch gut erinnern, als mit einer google suche auf einfache art informationen gefunden werden konnten. heutzutage bringt die suche bloss noch suchmaschinen-optimierte seiten von vergleichsseiten, influenzergeschichtchen und andere scheininformationen.
um an echte fakts zu kommen vversuche ich die suche jeweils noch genauer einzugrenzen, scheitere aber allzuoft und lande stets in seichten gewässern.

hat die algoritmensuche ihre zeit hinter sich, drehen sich die algoritmen in suchoptimierten scheininformationsschleifen?

ist es gar zeit, an einen put der übermächtigen alphabet aktie zu denken?  

02.12.22 08:59
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3100 Postings, 445 Tage isostar100cs

es wird langsam knapp. sollten ke gut laufen, steht das eigenkapital bei 13%. aber viel darf nicht mehr schiefgehen.

sollte das cs eigenkapital unter 10% fallen, greift die schweizer tbtf regelung. die finma würde dann die aktionäre enteignen und die obligationen in neues aktienkapital zwangsgewandelt. ausserdem würde der systemrelevante schweizer teil abgespalten.

ps: eigenkapitalzahlen sind bei allen banken immer risikogewichtete zahlen, nicht absolute zahlen….  

02.12.22 10:51
1

3100 Postings, 445 Tage isostar100ach was soll

jetzt hab ich mir die cs doch ins depot gelegt. no risk no fun… kaufen wenn alle anderen das knieschlottern kriegen….

ps: ist dir das jetzt antizyklisch genug, antilemming?  

02.12.22 12:02
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77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingJa, das ist definitiv antizyklisch,

wenn man "antizyklisch" auf die Kursentwicklung bezieht. Es ist der sprichwörtliche "Kauf, wenn die Kanonen donnern".

So wie du es beschreibst, besteht ja immerhin noch eine gewisse Hoffnung, dass der knappe EK-Puffer der CS ausreicht. Falls nicht, droht Abwicklung und entweder ein Kurssturz auf Nahe Null oder z. B. 1,30 CHF Abfindung vom Staat (wie bei der HRE-Pleite in 2008).

Ob man ein solches - recht hohes - Risiko eingehen sollte oder nicht, hängt von diversen Faktoren ab:

1. Ist das ein Zock, der morgen mit 5 % Plus wieder rausgehen soll, oder ist das ein längerfristiges Investment? (Oft passiert es, dass es als Zock angedacht war, der dann aber nicht aufgeht, und hinterher wird ein fundamentaler Haltegrund herbeifabuliert, statt sofort mit S/L und Minus rauszugehen.)

2. Wie ist der Ausblick für die Gesamtwirtschaft in 2023, der ja gerade für Großbanken wichtig ist? [MMn nicht allzu rosig wegen der marktdämpfenden Leitzinserhöhungen (die für Banken wegen Fristentransformationsgeschäften z. T. aber auch Vorteile bringen), Zentralbanküberschuldungen (gerade in der Schweiz), negativer wirtschaftlicher Auswirkungen des Ukrainekriegs (jenseits der eh schon auftretetenen Energieteuerung) und der Gefahr längerfristiger globaler Stagflation.]

3. Wie schätzt der Markt die Risiken bei CS ein? (Offenbar sehr hoch, weil die Credit Default Spreads auf CS nach oben schießen; da sind Profis am Werk!)

4. Wieviel Geld kann ich maximal verlieren? (Bei CS mMn: den gesamten Einsatz.)

5. Wie hoch gewichte ich unter CRV-Aspekten meinen Zock bzw. mein Invest in CS? (Vorschlag: nicht über 2 % des gesamten Anlagevolumens).

6. Welche Chancen gibt es bei der CS-Aktie "nach oben"? (Hier sind die Chancen mMn leider eher gering, weil wegen der Kapitalerhöhung der Deckel auf dem Kurs liegt, eben weil KEs Aktien (oft deutlich) verwässern, vor allem wenn mehrere KEs aufeinander folgen (weil sich die Verluste von Quartal zu Quartal häufen). Das Ergebnis sind dann gerade bei Banken oft deprimierende L-Böden wie bei der Coba (# 784) oder der Deuba.

----------------------

Warum würde ich, obwohl ich definitiv Antizykliker bin, auf einen Zock oder ein Invest in CS verzichten?

Antworten: 2, 3 und vor allem 6.

[Einen Zock würde ich nur riskieren, wenn ich mir sicher wäre, dass ich das ggfs. auch "aussitzen" könnte, was aber bei den drohenden KE(s) eine gefährliche Erwartung wäre.]  

02.12.22 12:19
3

77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingTurnaround-Spekulationen

sind mMn nur dann attraktiv, wenn Punkt 6 im letzten Posting voll erfüllt ist. Das sehe ich zurzeit z. B. bei den Vorzugsaktien von Fannie Mae und Freddie Mac, die einen Nennwert von (meist) 25 Dollar haben und zurzeit bei 2 bis 3 Dollar notieren (ca. 8 Cents auf den Dollar). Hier würden die 25 Dollar Nennwert höchstwahrscheinlich ausbezahlt, wenn die seit 2008 bestehende Zwangsverwaltung von Fannie und Freddie aufgehoben würde. Der Kurs ist deshalb so tief im Keller, weil sich kaum vorhersagen lässt, WANN die Freilassung erfolgt.

Im Gegensatz zu CS sind Fannie und Freddie profitabel, sie verdienten in der letzten Zeit im Schnitt um die 20 Mrd. $  pro Jahr, Tendenz steigend. Die Bilanzsumme liegt kombiniert bei über 7 Billionen Dollar (mehr als das doppelte des deutschen BIP). Das Risiko einer Pleite (und damit eines Totalverlustes) ist wegen der hohen Gewinne gering (siehe Punkt 4 im letzten Post).

Es gibt allerdings juristische Probleme, weil die Obama-Administration sich an FnF 2012 bereichert hat ("Raub" von 150 Mrd. $) um damit Obamacare querzufinanzieren, die Gerichte sich aber bei den zahlreichen Klagen der Aktionäre (bislang) auf die Seite der Regierung gestellt haben. FnF sind wegen dieses Raubs (NWS) unterkapitalisiert, so dass die Freilassung nur mit einer großen Kapitalerhöhung im Volumen von 140 Mrd. $ (= die größte KE aller Zeiten) möglich wäre.

https://www.ariva.de/forum/...ance-auf-verdreifachung-bis-juli-574209

 

02.12.22 12:24
1

77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingEin guter Turnaround WAREN

auch Energie-Aktien im März/April 2020.
 
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02.12.22 12:32
1

77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingBei # 791

wäre jetzt eher der Zeitpunkt gekommen, die Gewinne mitzunehmen (mMn).  

02.12.22 12:35

3100 Postings, 445 Tage isostar1007.

punkt 7: das interview von cs ceo lehmann heute, auf bloomberg war das glaub.

das fand ich eigentlich ganz gut. jedenfalls deutlich besser als befürchtet. dem aktienkurs nach heute bin ich nicht der einzige, der das so empfunden hat.  

02.12.22 12:43

77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingVon Warren Buffett stammt der Spruch:

"Der lügt wie ein Finanzminister am Vorabend des Staatsbankrotts." ;-)

Muss auf deinen CEO nicht zwingend zutreffen, aber dass er ausgerechnet Lehman heißt, oh oh...  

02.12.22 13:01
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77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingKapitalerhöhungen in Krisensituationen

- z. B. bei Banken, die bereits mehrfach große Verluste verbuchen mussten, oder bei Firmen wie TUI wegen Covid-Einbrüchen - dienen in der Regel NICHT dazu, den Aktionären weiterzuhelfen, sondern sie dienen dazu, die Firmen durch Kapitalzufluss vor dem Bankrott zu bewahren.

Ein CEO, der in solchen Lagen eine KE ankündigt, darf das natürlich nicht so aussprechen (dann würden die Altaktionäre eher "hinschmeißen"). Er muss stattdessen die Zukunfts- und Wachstumsaussichten in meist sehr rosigen Farben darstellen, damit die Altaktionären an der KE teilnehmen.

Gerade bei Banken führen KEs (vor allem mehrere aufeinanderfolgende) jedoch zu starken Kursverwässerungen. Bei der Commerzbank und der Deuba gab es seit 2007 mehrere KEs. Bei der Coba haben die Aktionäre insgesamt schätzungsweise 10 Euro pro Aktie über die KEs zugeschossen, während der Kurs heute bei 8 Euro steht - von 150 Euro (Reverse Split bereinigt) in 2007 kommend.

Coba-Aktionäre haben somit aus 150 Dollar Anlagebetrag in 2007 nach 15 Jahren Wartezeit faktisch -2 Euro gemacht.

----------------------

In USA läuft es teils sogar ehrlicher. Statt etlicher kursverwässernder KEs, die die Altaktionäre über Jahre "schleichend enteignen", gibt es oft eine schlussstrich-setzende Chapter-11-Pleite. Da verlieren die Altaktionäre zwar auf einen Schlag ihren gesamten Einsatz (bis auf wenige Ausnahmen). Aber sie werden nicht illusorisch mit KEs "bei der Stange gehalten", indem sie illusorisch gutes Geld dem verlorenen schlechten hinterherwerfen, bis nach 15 Jahren ebenfalls "alles weg" ist.

 

02.12.22 13:09
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77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingDeutsche-Bank-Aktionäre verloren seit 2007

"nur" etwa 90 %  (bei der Commerzbank waren es ca. 98 %).

Aber auch bei der Deuba gab es seitdem mehrere KEs. Die via KEs nachgeschossenen Beträge dürfte in der Summe auch bei der Deuba höher sein als der aktuelle Aktienkurs, so dass unterm Strich nicht nur ein Totalverlust resultierte, sondern es noch "ein paar Miese obendrauf" gab.

 
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02.12.22 14:07
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3100 Postings, 445 Tage isostar100timing und auswahl

sicher sind timing und auswahl die wichtigsten kriterien. und auch mal verzichten zu können und nicht jeder chance hinterherzujagen.
- beileibe nicht jede ke ist eine gute chance. eher im gegenteil. billig ist nicht automatisch auch günstig.
- während oder nach der ke sind die besten zeitpunkte, wenn überhaupt. aber sicher nie vor der ke kaufen.

und klar, für altaktionäre ist das alles in der regel eine katastrophe. die haben noch zu ganz anderen kursen gekauft. sie müssen sich aber fragen, warum sie all die jahre des niedergangs mitgemacht haben. ein minimum an risikomanagement braucht halt schon und hin und wieder sollten auch langfristanleger ihr depot hinterfragen.

ps: das martialische vokabular gewisser börsenweisheiten ist nicht mehr zeitgemäss. ich denke, „kaufen, wenn die kanonen donnern und blut in den strassen fliesst“ ist einfach nicht mehr angebracht zu sagen. kaufen, wenn allen die knie schlottern würde doch auch die message rüberbringen.  

02.12.22 14:25
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77226 Postings, 6785 Tage Anti LemmingWenn der Kurs auf Null fällt,

verliert JEDER Investor 100 %, egal ob er bei 50 Franken oder bei 2,50 Franken eingestiegen ist.

Bezug ist: "für altaktionäre ist das alles in der regel eine katastrophe. die haben noch zu ganz anderen kursen gekauft. sie müssen sich aber fragen, warum sie all die jahre des niedergangs mitgemacht haben"  

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