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Potential ohne ENDE?

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neuester Beitrag: 28.09.21 11:43
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 41368
neuester Beitrag: 28.09.21 11:43 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 6551967
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10.07.21 12:53

69731 Postings, 6354 Tage Anti LemmingLangfristig

- auf Sicht von 10 Jahren und mehr - wird die Regierung FnF nicht in "ewiger Zwangsverwaltung" halten können. Für FnF gilt inzwischen das TINA-Prinzip: Sie gelten als "alternativlos" und können nicht durch andere, kleinere (effektivere) Firmen ersetzt werden, wie Obama noch 2012 wähnte. Die damals geplante "Abwicklung" von FnF war übrigens ein Mitgrund für den NWS.

Ob sich die irgendwann kommende Freilassung für die Altaktionäre lohnt, bleibt zweifelhaft. Den Stammaktien droht eine enorme Verwässerung (# 055), wobei sich die Regierung auf das Narrativ berufen dürfte, FnF wären ohne die selbstlose Staatshilfe aus 2008 (HERA, SPS) damals schon "gestorben". Ähnlich wurde übrigens im Fall AIG argumentiert. Die "Restrukturierung" würde daher ähnlich laufen wie nach Chapter-11-Pleiten.

Den JPS könnte mit Pech ein Haircut drohen, so dass sie z. B. nicht zum Par-Preis (25 Dollar) ausgezahlt werden, sondern nur z. B. zu 30 oder zu 50 %. Ähnlich hat es die EZB bei den griechischen Staatsanleihen gemacht, die im Zuge des Schuldenerlasses bzw. Schuldenschnitts ebenfalls nur zu einem Bruchteil ihres Nominalwertes ausgezahlt wurden.

30 % von 25 Dollar (für die JPS) wären aber immer noch weit mehr, als es dem Wert der Stammaktien nach voller Verwässerung entspricht. Daher bleibe ich dabei: Die JPS sind langfristig die FnF-Spekulation mit dem geringeren Verlustrisiko, obwohl der Chart (60 % Minus bei JPS gegenüber nur 40 % Minus bei den Stämmen) aktuell anderes suggeriert.  

10.07.21 13:38
1

69731 Postings, 6354 Tage Anti LemmingIn diesem Artikel wird das Utility-Modell

für Fannie/Freddie mit "Recap/Freilassung" gleichgesetzt - und zwar noch vor den nächsten Präsidentschaftswahlen in USA.

Der Artikel ist von Sept. 2020.

https://www.housingwire.com/articles/...appens-to-fannie-and-freddie/

....After the pandemic is over, the companies that back about half of the residential mortgages in the U.S. could be released as regulated utilities, he said. That would cap their profits, potentially keeping mortgage rates cheaper than if they were private companies aiming to maximize returns for shareholders, he said.

?Democrats are likely to want to preclude a future Republican White House from deciding the fate of Fannie and Freddie,? Seiberg said. ?The best way to do that is likely to release them from conservatorship under a utility-like structure. That would mean limits on GSE profitability and pricing.?

It?s a model suggested more than a year ago by Harvard University Senior Fellow Donald Layton, who was the CEO of Freddie Mac until June 2019. Treating them like utilities would reduce profit pressures that could cause Fannie and Freddie to hike the guarantee fees they charge for backing loans and packaging them into securities, he said.  

10.07.21 23:11

69731 Postings, 6354 Tage Anti Lemming"par"-Preis ist für die JPS übrigens

eine oft verwendete, aber sachlich falsche Bezeichnung. Tatsächlich sind die 25 Dollar (pro JPS) die Liquidation Preference. Diese Bezeichnung steht für die Ansprüche der JPS-Halter im Falle einer Restrukturierung.

https://www.ariva.de/forum/...hung-bis-juli-574209?page=18#jumppos454  

13.07.21 00:35
3

29 Postings, 408 Tage Forumleserich sehe die Sache eigentlich anders..

und nehme dafür den Kurs vor der Verstaatlichung mit 80 Dollar, denn der Gewinn ist ja nach wie vor konstant geblieben....neben all den mathematischen Fakten gibt es in der Mathematik immerhin auch noch den Erwartungswert als nicht zu vernachlässigende Größe und die Varianz für stetige Zufallsgrößen :)  

14.07.21 07:40

862 Postings, 3107 Tage cash-money-brotherMoin, Moin an alle Leidensgenossen!

Es wird langsam Zeit für einen neuen Impuls nach oben, aber wahrscheinlich wird es den frühestens nach der Sommerpause geben? Wie ist der Newsflow in den USA aktuell? Habe momentan wenig Zeit mich da durchzuwurschteln... LG cmb  

15.07.21 12:04
2

2329 Postings, 3744 Tage oldwatcherMan hätte...

...Die letzten Tage schönes Geld mit fannie verdienen können.  Morgens in Deutschland verkaufen,  abends wieder kaufen.
Nur, wir wissen alle, sowie man sich darauf verlässt,  geht es nicht mehr  

15.07.21 15:35
3

199 Postings, 2866 Tage Helmut DietrichHallo Oldwatcher.

wenn wir die Summen des Biden-Programms für die Erneuerungen in den USA betrachten, was denken wir dann?  

19.07.21 19:53

29 Postings, 408 Tage Forumlesertja, was denken wir da wohl...

erstens kommt es anders...und zweitens als man denkt :).......  

20.07.21 14:08

9280 Postings, 5977 Tage pacorubioMein Wunsch

Ist dass fnma nochmal unter einem Euro zu kriegen ist
Bin zu 94% raus  

20.07.21 15:37
4

64 Postings, 986 Tage humisuPacorubio

Sehr wichtige Informationen  

20.07.21 16:27
3

578 Postings, 1279 Tage The_ManDann

sollte der Kurs erstmal steigen. Vor allem hat Fannie wieder einen Boden gefunden. Ich würde eine Fannie Aktie wetten, dass wir demnächst/sehr bald wieder die 1,50 $ sehen ;)

 

21.07.21 21:54
2

1066872 Postings, 4249 Tage unionNur Geduld

Dass die Regierung hier nicht "unter die Räder kommt", war eigentlich klar. Oder denkt Ihr allen Ernstes, dass ein Gericht die eigene Regierung blamiert? Da kommen so viele Komponenten zusammen, dass letzten Endes die Regierung gut genug bei allem wegkommt.

Und; erinnert Ihr Euch, wie viele "Rückschläge" der Kurs die letzten Jahre hatte? Und trotzdem hatte er auch Höhepunkte, an denen hier schon die großen Träume ausgepackt wurden.

Aber wo stehen wir denn jetzt?
Die SPS (Senior Vorzugsaktien (Senior-Preferred Stock) [ca. 120 Milliarden Dollar in Staatshand]) werden nicht entwertet. Das ließ einige Träume platzen... und die Folge seht Ihr heute...

Für mich zeigt das nur die schwachen Nerven vieler Aktionäre, die sich zu schnell entmutigen lassen oder immer wieder vom schnellen Geld träumen.
Die Lösung für F&F wird also MIT und nicht gegen die Regierung entstehen. Das bedeutet natürlich, dass die Aktionäre nicht das ganz ganz große Los ziehen werden

Na und? Das war doch von Beginn an ein Wunschtraum... zwar möglich, aber wer die Rechnung ohne den Staat macht, landet zwischendurch auf dem Hosenboden.

Für mich geht es eindeutig weiter... auch wenn es noch etwas dauern wird... mittlerweile habe ich die Lage "ausgenutzt". Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen.

Hier wird definitiv noch VIELES passieren.... und dazu immer noch die Gefahr einer neuen Krise, die dann natürlich die Karten noch mehr in Richtung Staatshand spielen wird. Das ist für mich der größte Unsicherheitsfaktor.


Habt alle eine gute Nacht
union

 

22.07.21 13:14
1

578 Postings, 1279 Tage The_ManIch stimme

dir zu union, dass der Staat sich nicht einfach von einem Gericht ausknocken lässt. Hier ist das Ding einfach zu groß.

Ich frage mich, warum wird Fannie stets zwischen 1-2 Mrd Dollar an der Börse bewertet. Die Gewinne und Weiteres sind pro Quartal weitaus höher. Natürlich kann Fannie den Gewinn nicht wie jedes andere Unternehmen für sich und die Aktionäre behalten, aber wer sagt dann den Kurs von ca. 1,5 Mrd als Bewertungen seit Jahren voraus?

Wieso nicht 200 Mio oder 10 Mrd? Das ist für mich stets ein Rätsel. Vielleicht hat ja jemand andere Gedanken zu dem Thema?!

Auch jetzt sieht man wieder das gleiche Szenario. Unter 1 Dollar wird Fannie nicht fallen. Wir pendeln uns wieder ein und früher oder später gibt es eine zwei-drei Tage Rallye und schwupp sind wir wieder bei Kurse um die 2 Dollar (meine Meinung).



 

23.07.21 10:08
1

69731 Postings, 6354 Tage Anti Lemmingkommende Events

 
Angehängte Grafik:
e68enrcxmaumadv.jpg (verkleinert auf 62%) vergrößern
e68enrcxmaumadv.jpg

23.07.21 11:20
1

2329 Postings, 3744 Tage oldwatcherAL

Sind das relevante Termine,  die den Kurs beeinflussen können?  

23.07.21 12:28

64 Postings, 986 Tage humisuEvents

Danke für die Superinfo  

23.07.21 13:18

2329 Postings, 3744 Tage oldwatcher..071

Knapp und klar...  

23.07.21 15:14
1

578 Postings, 1279 Tage The_ManIst halt

die Frage, welcher davon. Es sind ja unzählige Termine. Der letzte ist am 11 Juli 22.

Normalverbraucher kann mit den Terminen nichts anfangen. Heute steht ja z.B. auch einer auf der Liste ...  

24.07.21 10:06
1

199 Postings, 2866 Tage Helmut DietrichWo steuern wir hin?

Aus dpa Finanznachrichten:

"Drohender Zahlungsausfall: US-Regierung will neue Schuldenobergrenze.

Allein am 1. Oktober stünden gesetzlich verankerte Zahlungen von 150 Milliarden US-Dollar (127,5 Milliarden Euro) an. Das unabhängige Haushaltsamt des Kongresses (CBO) schätzt, dass der Regierung ohne neue Schuldenobergrenze "höchstwahrscheinlich" im Oktober oder November das Geld ausginge."

Kann man sich ja überlegen, was Biden & Co. mit unseren Aktien machen.  Es wird wirklich immer nur schlimmer.
 

24.07.21 10:37
1

3425 Postings, 4539 Tage KeyKeyOder man spart sich das Lottospielen

Und behält lieber seine Fannie & Freddie Aktien, wenn man nicht ein komplettes "Haus und Hof" investiert hat.
Irgendwie verstehe ich nicht was Ihr vor habt. Aussteigen und die letzten Reste mitnehmen ?
Was bringt das dann ?
Lasst doch die Fannie & Freddie liegen und versucht parallel Euer Glück mit Facebook und Apple, zu denen es in der kommenden Woche auch wieder spannend wird.
Und dann legt Ihr Euch noch ein paar Realty Income und LTC Propeteries zu und erfreut Euch an den monatlichen Dividendenauszahlungen ..
Vermutlich haben viele mit Washington Mutual Escrows auch noch weitere "Lottoscheine" in der Tasche.
Was soll da mit Fannie & Freddie schlimmer und schlimmer werden ??
Alles eine Frage des Wartens und der Frage wieviel hunderttausende oder Millionen von Aktien Ihr gekauft habt ..
Sorry, das musste ich mal wieder als Statement posten, weil niemand aktuell sagen kann wie es weiter geht und auch mit Biden & Co gibt es da auch keine klaren Aussichten. Alles ist möglich, auch wenn es nochmals Jahre dauern sollte .. ist doch egal ..
 

24.07.21 11:13

69731 Postings, 6354 Tage Anti LemmingSchön und gut. Aber...

einige hier (viele?) haben nur Fannie im Depot oder Fannie als größten Posten (Stichwort: Klumpenrisiko)...  

24.07.21 16:07

2329 Postings, 3744 Tage oldwatcherAL

Was ist falsch an einer solchen Taktik.
Ich streue ja auch nicht das Risiko, wenn es um Partnerwahl geht.
Es gibt Parallelen...wen es schief geht,  ist alles verloren  

24.07.21 16:10

4242 Postings, 1398 Tage TonyWonderful.Fannie ist der letzte Schrott.

Mein Beileid allen Langzeitinvestierten.

LG Tony  

24.07.21 16:37

3425 Postings, 4539 Tage KeyKeyAlles auf eine Karte setzen ?

Nie und nimmer!
Da könnte ich ja gleich auf fallende Kurse Wetten und mich über Optionsscheine von denFinanzmächten "herauskegeln" lassen.
Wer sowas tut, dem ist nicht mehr zu helfen.
Ich bin froh dass ich genug Tech-Werte im Depot habe die sich Innovationen erfreuen.
Ich bin auch froh über monatliche Dividendeneingänge, insbesondere was Realty Income und auch LTC Propeteries betrifft, da diese neben den Dividenden auch noch leichtes Wachstum aufzeigen.
Und ich halte meine Fannies & Freddies weiter auch wenn Tony mal wieder alles schlecht redet.
Nur mit dem Unterschied, dass es max. 10% meines Depots sind, eher weniger.
Und auch da macht es wieder die Mischung, sowohl die Verteilung in Fannies und Freddies als auch in Stammaktien und Vorzugsaktien.
Jede/r muss selbst wissen was er/sie tut. Und selbst Tony kann nicht zu 100% ausschließen dass irgendwann mal die große Überraschung kommt.
Was sollen dann solche Aussagen wie "Fannie ist der letzte Schrott" ?
Dann lief wohl irgendwas mit der Investition falsch :-) Ich bin mit einer Position in einem Depot immer noch im Plus.
 

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