Der USA Bären-Thread

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neuester Beitrag: 30.01.23 13:46
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 156001
neuester Beitrag: 30.01.23 13:46 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 21389794
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20.02.07 18:45
465

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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155975 Postings ausgeblendet.

18.01.23 10:09
1

3607 Postings, 504 Tage isostar100synchron

also mit schnell hat synchronschwimmen nun wirklich nichts zu tun, antilemming. lagardes jugendbeschäftigung synchronschwimmen wird umgangssprachlich auch mal salopp als wasserballet bezeichnet.

nur so mal angefügt.  

18.01.23 10:39
1

78377 Postings, 6844 Tage Anti Lemmingumso schlimmer, isostar

Da zeigte sich schon in jungen Jahren, wie willig und konform sich Christine Lagarde in die jeweilige Herde einfügte.

Früher bestand die Herde aus ihren MitschwimmerInnen. Heute sind es Uschis PFIGS-Dauerrettungs-Club, der Atlantic Council und das Bilderberg-Sonderkommando "Weltwährungen verwässern".  

18.01.23 21:08
2

3607 Postings, 504 Tage isostar100grösstes marktrisiko 2023

yellen hat schon einen warnbrief geschrieben, bald muss us schuldengrenze wieder nach oben gesetzt werden.

immer mehr marktbeteiligte befürchten,  dass die us anarchisten, auch bekannt als republikanische partei, diesen prozess blockieren wollenund den staat lahmlegen werden, ungeachtet der gewaltigen folgen für börsen und märkte in den usa und auch weltweit.  

18.01.23 21:30
1

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingWir hatten schon einmal im August 2012

einen starken Absturz der US-Indizes (10 % bzw. 2 x 5 % an zwei aufeinanderfolgenden Tagen), weil es keine Aufstockung der Schuldenobergrenze gegeben hatte.  

19.01.23 12:52

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingKonjunkturdaten geben Anlegern wenig Hoffnung

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...wenig-Hoffnung-article23854020.html

Die US-Industrie produziert weniger. Börsianer treibt die Frage um, ob sie das froh stimmen soll, da die Notenbank deshalb ihre Zinspolitik lockern könnte. Die Sorgen vor einer Rezession schweben jedoch über der Wall Street.,,,

Die Anleger an der Wall Street gingen nach anfänglichen Kursgewinnen erneut in Deckung. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte 1,81 Prozent tiefer bei 33.296,63 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 1,24 Prozent auf 3928,8 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq bröckelte um 1,24 Prozent auf 10.957,01 Stellen ab.

Investoren versuchten, die neuesten US-Konjunkturdaten zu interpretieren. Der Rückgang bei der US-Industrieproduktion schürte etwa sowohl Hoffnungen, dass die US-Notenbank Fed beim nächsten Zinsentscheid den Fuß vom Gas nimmt, als auch neue Rezessionssorgen. Auch die Einzelhändler jenseits des Atlantiks haben vor der Jahreswende größere Umsatzeinbußen als erwartet verkraften müssen.

Die schwächelnden Dezember-Zahlen seien unter anderem auf die sinkenden Benzinpreise zurückzuführen, sagte Helaba-Ökonom Ulrich Wortberg. Aber auch ohne diese Komponente seien sie nicht besonders gut ausgefallen. Zudem hielt die seit vergangenem Freitag laufende Bilanzsaison die Anleger auf Trab.

"Es haben bislang 33 der S&P 500-Unternehmen ihre Zahlen vorgelegt. Davon haben zwei Drittel die Gewinnprognosen übertroffen. Allerdings machen es hochkarätige Enttäuschungen wie die von Goldman Sachs dem Index schwer, die entscheidende Marke von 4000 Punkten zu überwinden", sagte Analyst Konstantin Oldenburger vom Broker CMC Markets....  

20.01.23 22:10
2

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingBondmarkt und Aktienmarkt schätzen

die künftige Zinsentwicklung unterschiedlich ein. Der Aktienmarkt setzt auf bald fallende Zinsen, der Bondmarkt aber nicht. Der Bondmarkt hat meistens recht. Folge: Aktien dürften fallen.

https://www.lynxbroker.de/boerse/boerse-kurse/...o-bund/?a=3355991792

 

20.01.23 22:12
1

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingChart dazu

Bundfuture noch immer im intakten Abwärtstrend  
Angehängte Grafik:
2023-01-20_22__11_euro-....jpg (verkleinert auf 44%) vergrößern
2023-01-20_22__11_euro-....jpg

23.01.23 13:54

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingHedgefonds fährt größten Gewinn aller Zeiten ein

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...ler-Zeiten-ein-article23863796.html

Für die Börsen geht es 2022 bergab. Darunter leiden auch viele Hedgefonds. Einer Schätzung zufolge verbrennt die Branche insgesamt mehr als 200 Milliarden Dollar. Einige wenige Fonds erwirtschaften aber satte Gewinne. Einer knackt sogar einen legendären Rekord.

Noch nie hat ein Hedgefonds seinen Investoren einen so hohen Gewinn beschert: 16 Milliarden Dollar - nach Abzug von Unkosten und Gebühren - erwirtschaftete Citadel für seine Kunden im vergangenen Jahr. Das geht aus dem jährlichen Ranking von LCH Investments, einem Fonds für Hedgefonds, hervor. Damit knackte Citadel den seit 15 Jahren bestehenden Rekord von Hedgefondsmanager John Paulson, der 2007 mit einer legendären Wette gegen sogenannte Subprime-Hypotheken in den USA 15,6 Milliarden Dollar Gewinn gemacht hatte. Seitdem galt Paulsons Wette als "bester Trade aller Zeiten" - bis jetzt.  

26.01.23 07:46

3607 Postings, 504 Tage isostar100starke q-zahlen zeigen die richtung

von wegen schlechte us q-zahlen. von wegen „gewinn - rezession“.

die eintrudelnden us quartalszahlen sind mehrheitlich besser als erwartet. keine spur der herbeigeredeten rezessionstendenzen. die wirtschaft läuft auf hochtouren. und nächste woche kommt dann auch noch china mit voller kraft aus dem neujahrsurlaub, eine milliarde chinesen will endlich wieder konsumieren nach drei jahren lockdown.

ach, nicht zu vergessen, auch europas wirtschaft läuft besser als befürchtet. gemäss wirtschaftsminister gibts auch dieses jahr wachstum und die rezession ist abgesagt.  

26.01.23 16:44

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingDie Börsen sind 2022 wegen der hohen Zinsen

gefallen. Dass die Russland/Europa-Sanktionen den Amis wirtschaftlich nützen (relativ betrachtet), war sowieso klar. Das war ja sogar ihr Zweck ;-)

Offen bleibt:

- Erweist sich der "Sanktions-Aufschwung" in USA angesichts der aktuell recht hohen Zinsen als nachhaltig?

- Oder ist die Januar-Rallye nur ein Dead-Cat-Bounce nach einem üblen 2022-Börsenjahr?

- Wird ein etwaiger Aufschwung durch die hohen Zinsen mittelfristig wieder abgewürgt? Darauf deuten die Rezessionswarnungen infolge der inversen Zinskurve in USA hin.

https://www.nzz.ch/finanzen/...ed-in-zwangslage-zu-bringen-ld.1719815

Fed-Protokoll: Notorische «Anleger-Euphorie» droht das Fed in eine Zwangslage zu bringen

Die Welt rechnet wegen der hohen Inflation und einer «inversen Zinskurve» mit einer Rezession und hofft auf die amerikanische Notenbank. Dabei rechnet der Erfinder des Zinskurven-Indikators mit einem Fehlsignal, und das Fed warnt vor zu optimistischen Erwartungen an den Finanzmärkten. Diese wären kontraproduktiv.

----------------

"Widerhall" im DAX:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...-sich-/28940460.html
 

26.01.23 16:52

78377 Postings, 6844 Tage Anti Lemminggemäss wirtschaftsminister gibts auch dieses jahr

Der Kaffeesatzleser und Märchenerzähler Habeck übt sich mal wieder in trendfolgender Strichverlängerung. Typischer Anfängerfehler...

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...tion-gebrochen-article23871977.html

Minister verteidigt Bericht
Habeck: "Haben den Trend der Inflation gebrochen"

Derzeit helfen die weniger stark steigenden Energiepreise bei der Inflationsbekämpfung. Über die Notenbanken muss laut Habeck aber nun an der Kerninflation gearbeitet werden.

Ein Tag nach Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts stellt sich Wirtschaftsminister Habeck dem Bundestag. Er räumt ein, die Zahlen seien "nicht gut".  Die Regierung hat nach seiner Darstellung bei der Krisenbewältigung aber ganze Arbeit geleistet. Die Opposition sieht das naturgemäß anders.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck geht von einem weiteren Rückgang der zurzeit hohen Inflation aus. Nach 7,9 Prozent im vergangenen Jahr erwarte man für 2023 im Jahresschnitt 6 Prozent, sagte der Grünen-Politiker im Bundestag bei seiner Regierungserklärung zum Jahreswirtschaftsbericht. "Wir haben den Trend der Inflation gebrochen." Wichtig sei nun, nicht nur von weniger stark steigenden Energiepreisen zu profitieren, sondern auch bei der Kerninflation runterzukommen. Dafür würden die Notenbanken derzeit die Zinsen anheben.

Habeck sagte, im Jahresverlauf werde die Inflation weiter eingedämmt, nach anfangs wohl noch hohen Werten. 2024 sei dann angesichts einer erwarteten Stabilisierung der Energiepreise mit einer noch niedrigeren Rate zu rechnen - bei gleichzeitig höherem Wachstum. Insidern zufolge rechnet die Bundesregierung im nächsten Jahr mit einem Wachstum von 1,8 Prozent und einer halbwegs normalisierten Inflationsrate von 2,8 Prozent.

"Die Zahlen, die wir gestern im Jahreswirtschaftsbericht vorgelegt haben, sind nicht gut", räumte Habeck ein, aber doch besser als lange befürchtet. Dies sei "eine große Gemeinschaftsleistung dieses Landes". Deutschland habe als Folge des Ukraine-Kriegs einen hohen Preis bezahlt, dies sei aber nichts im Vergleich zu dem, was die Menschen in der Ukraine erduldeten.

Die Regierung rechnet den neuen Schätzungen zufolge dieses Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent - statt wie bisher befürchtet mit einer leichten Schrumpfung. "Wir können Krisen überwinden." Ein Schlüssel dafür ist der schnellere Ausbau erneuerbarer Energien. Man werde weitere Schritte zur Beschleunigung gehen, kündigte Habeck an. In Kürze werde er neue Solar- und Wind-Pakete vorlegen, um mit einer Reihe von Detailregelungen Bürokratie-Hemmnisse abzubauen...
 

26.01.23 20:01
4

107469 Postings, 8358 Tage KatjuschaHabeck macht das schon richtig, weil ein

großer Teil von Inflation mit Psychologie zu tun hat.

Daher schon nachvollziehbar, dass er versucht Rezession und Inflation gleichermaßen gering zu reden. Ob es dann so kommt, sei mal dahingestellt. Aber grundsätzlich gibt es für seine Aussagen Gründe, fundamental wie psychologisch.


Ist aber hier der USA-Thread. Bin gespannt, ob der S&P nun endgültig seinen Abwärtstrend bricht. Über 200 TageLinie ist man nun schn deutlicher gekommen. Noch bin ich short, aber wenn es morgen weiter aufwärts geht, müsste ich das echt überdenken. Heißt nicht, dass ich dann sofort 100% Aktienquote habe. Dafür sind die Unsicherheiten zu groß und die FED zu bearish. Aber Short muss dann auch nicht mehr sein.

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the harder we fight the higher the wall
Angehängte Grafik:
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27.01.23 11:00
2

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingInflation hat vor allem etwas mit

EZB-Gelddrucken und Russland-Sanktionen, die Energie enorm verteuern, zu tun.

Psychologische Effekte kommen erst zum Tragen, wenn der Inflationsschub, der fundamentale Ursachen hat, bereits eingesetzt hat.

Habeck macht übrigens alles falsch. Das ist schon eine Leistung für sich, denn das muss man erst mal hinkriegen. Als Kinderbuchautor bietet er fachlich dafür allerdings allerbeste Voraussetzungen.  

27.01.23 11:28

3607 Postings, 504 Tage isostar100aber nicht doch

nach dem hoch von letztem spätsommer sinken die energiepreise hierzulande stetig, antilemming. beim verbraucher kommt diese entwicklung aufgrund des marktdesigns allerdings erst mit monatelanger verzögerung an.

gaspreisentwicklung am virtuellen spotmarkt:
https://www.theice.com/products/27996665/...rketId=5493476&span=2  
Angehängte Grafik:
screenshot_2023-01-27_at_11-26-....png (verkleinert auf 20%) vergrößern
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27.01.23 12:54

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingDie Nov-24 Futures sind deutlich höher

mindestens 3 Mal so hoch wie vor 2 Jahren  
Angehängte Grafik:
2023-01-....jpg (verkleinert auf 37%) vergrößern
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27.01.23 13:05

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingÄhnliches Bild bei den Dez-2023-Futures

für Holland-Gas.

Dass die Preise nach dem Habeck-Blödmann-Top im Herbst 2022 ("Ich kaufe alles verfügbare Gas, egal wie teuer es ist") deutlich gefallen sind, ist eine angemessene Korrektur, aber noch längst keine Kehrtwende.

Die Strichverlängerer halten ihre Geodreieck aber immer an den Trend der letzten paar Wochen, den sie dann extrapolieren und wahlweise "Die Inflation wird uns töten" (Herbst 2022) oder "Die Inflation ist bewältigt" (jetzt) ausrufen.

Fakt bleibt, dass die Gas-Preise für 2022 ja noch dadurch gestützt wurden, dass bis zum Spätsommer Russengas durch Nordstream floss.

Das eigentliche Problem wird darin bestehen, ab April DIESEN Jahres die Gasspeicher OHNE Russengas wieder vollzubekommen - und dies zu tragbaren Preisen.  
Angehängte Grafik:
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27.01.23 13:18
1

3607 Postings, 504 Tage isostar100ja

ja. höchste zeit, auf erneuerbare umzusteigen.

:-)  

27.01.23 13:26

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingDazu "dient" ja die Deppen-Inflation

Es steckt Kalkül hinter Habecks Blödheit [# 992].

Man sollte sie daher treffender als Verschlagenheit bezeichnen.  

27.01.23 13:41
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78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingBed Bath & Beyond pleite

https://www.cnbc.com/2023/01/26/...doesnt-have-cash-to-pay-debts.html

Bed Bath & Beyond defaults on credit line, warns it can’t pay down debts
 

27.01.23 13:54
2

3607 Postings, 504 Tage isostar100eine möglichkeit

eine möglichkeit um die energiepreise in deutschland runterzukriegen wäre eine regionalisierung, nach bundesländern. wo man offen ist für erneuerbare, da wären jetzt schon deutlich tiefere preise möglich. wer sich hingegen zu fein ist dafür wie beispielsweise bayern, der zahlt halt dann deutlich mehr. und wenn sie unbedingt weiter auf atomkraft setzen wollen in bayern, dann müssen sie den strahlenmüll gefälligst auch im eigenen bundesland einlagern. mal schauen ob sie dann immer noch akws wollen..

es braucht ein anreizsystem. bundesländer, welche sich anstrengen für zukunftsfähige und günstige energie sollten dafür auch belohnt werden. auch im kleinen sollte ein anreizsystem vorhanden sein, 0,5 cent der erzeugten energieerlöse von windkraftanlagen sowie gewerblichen photovoltaikanlagen sollten den jeweiligen standortgemeinden zustehen. anreize statt verbote ist und war schon immer die intelligentere lösung.

im übrigen, das mag dich jetzt vielleicht erstaunen, teile ich deine ansicht, dass die energiepreise zu hoch sind für eine erfolgreiche wirtschaftliche zukunft. nur mein lösungsansatz ist ein gänzlich anderer, ich setz auf zukunftsenergien. die vergangenheit kommt nämlich nicht zurück.  

27.01.23 14:09

3607 Postings, 504 Tage isostar1005 preiszonen:

In Bundesländern, die mehr Strom erzeugen als verbrauchen, würden die Preise fallen. In Regionen mit zu wenig selbst erzeugten Strom, würde es teurer. Profitieren würden aus heutiger Sicht vor allem die die norddeutschen Bundesländer. Sie haben in den vergangenen Jahren ihre Windstromproduktion massiv ausgebaut.Deshalb unterstützen sie auch den Vorschlag der EU-Regulierungsbehörde ACER, das Land in bis zu 5 Strompreiszonen aufzuteilen.

https://www.agrarheute.com/management/finanzen/...5-preiszonen-602662

 

28.01.23 09:00
1

15675 Postings, 1984 Tage Shlomo SilbersteinKassandra Gammon hat wieder frisches Mett

Will Subprime Auto Loans Trigger The Next Financial Crisis?

https://www.youtube.com/watch?v=okhzUoxaUO0  

29.01.23 12:51
1

3607 Postings, 504 Tage isostar100ein viertel?

mittwoch ist wieder fed termin. immer mehr auguren erwarten nur noch eine moderate zinserhöhung von einem viertel prozentchen.

was dies für die aktienmärkte bedeuten würde? ich zitier mal den nie um eine pointierte meinung verlegenen jim cramer: only a quarter means "party on"....
 

30.01.23 13:42
2

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingDie globalen Blasen platzen

charleshughsmith.blogspot.com/2023/01/heres-how-prosperity-ends-g­lobal.html

deepL

Da haben wir es also: Die globalen Kreditblasen platzen, und der illusorische "Wohlstand", der durch die Blasen erzeugt wurde, ist dabei, von einer Klippe zu stürzen.

Es gibt zwei Arten von Wohlstand, einen gefälschten und einen echten. Der vorgetäuschte "Wohlstand" hängt davon ab, dass sich die Kreditblasen aufblähen und auf magische Weise "Reichtum" schaffen, der nicht durch Arbeit, Produktion oder Produktivitätssteigerung entsteht, sondern durch den Wert von Vermögenswerten, die beim Aufblähen der Blasen in die Höhe schnellen.

Dieser durch die Blase erzeugte "Reichtum" führt dann zu einer enormen Ausweitung der Kredite und des Konsums, da durch den steigenden Wert der Vermögenswerte mehr Sicherheiten für die Kreditaufnahme zur Verfügung stehen, und der gelegentliche Verkauf der steigenden Vermögenswerte zu Kapitalgewinnen, Aktienoptionen usw. führt, die dann den stark steigenden Konsum finanzieren.

Wenn der Wert eines bescheidenen Hauses innerhalb weniger Jahre von 200.000 Dollar auf 1.000.000 Dollar ansteigt, ist der Gewinn von 800.000 Dollar nicht auf eine Verbesserung des Nutzens zurückzuführen. Das Haus bietet denselben Schutz wie zu der Zeit, als es 20 % seines aktuellen Wertes wert war. Der Gewinn von 800.000 Dollar ist das Ergebnis des Überflusses an billigen Krediten und der weltweiten Suche nach einer Rendite über Null.

Schließlich sickert diese enorme Ausweitung des "Geldes" auf der Jagd nach Renditen und der Suche nach Plätzen, an denen das überschüssige Geld geparkt werden kann, in die Realwirtschaft ein, und das Ergebnis ist Inflation.
Denken Sie nur daran, wie sich steigende Immobilienpreise auf die Mieten auswirken.

Als ein Investor ein bescheidenes Haus für 200.000 Dollar kaufte, waren die Kosten für das Eigentum niedrig, da die Kosten an den Wert gekoppelt waren: Grundsteuer, Versicherung und Hypothek basierten alle auf dem Wert. (Die Instandhaltungskosten waren natürlich nicht an den Wert gebunden, sondern basierten auf dem Alter und der Qualität der Konstruktion). Nehmen wir an, das bescheidene Haus wird für 1.500 Dollar pro Monat vermietet.

Der Investor, der das bescheidene Haus für 1 Million Dollar kauft, hat viel höhere Kosten, selbst wenn er die Immobilie mit Bargeld gekauft hat und kein Geld leihen muss (d. h. eine Hypothek aufnehmen muss). Die Grundsteuer und die Versicherung sind viel höher, und die vergleichbare Marktmiete ähnlicher Häuser spiegelt die erwartete Rendite für die Investition von 1 Million Dollar wider: Wenn Investoren eine Rendite von 3 % nach allen Kosten erwarten, müssen die Mieten steigen, damit der Investor/Eigentümer jährlich 30.000 Dollar verdient.

Da die Bewertung in einer Blase gestiegen ist, beträgt die Miete jetzt 4.500 $ pro Monat, obwohl das Haus keinen nennenswerten Nutzen gebracht hat. Die Miete muss hoch sein, um den Kaufpreis von 1 Million Dollar zu rechtfertigen.


Das ist der Grund, warum sich alle Kreditblasen von selbst auflösen: Sobald die Kreditkosten auf nahezu Null sinken, gibt es keine Disziplin mehr: Jeder Kredit für jede Investition kann durch die "garantierte" Wertsteigerung/Sicherheiten gerechtfertigt werden. Da alles im Wert steigen wird, ist es sinnvoll, so viele Schulden wie möglich aufzunehmen, um die Kontrolle über so viele Vermögenswerte wie möglich zu erlangen, um den Gewinn zu maximieren.

Dies führt dazu, dass marginale Kreditnehmer sich übermäßig verschulden und mehr Geld aufnehmen, als vernünftig ist.

All dieses nahezu kostenlos umherschwappende Geld sickert in die Realwirtschaft ein und treibt die Preise (z. B. Mieten) in die Höhe, ohne die Produktion von Waren und Dienstleistungen zu erhöhen oder die Produktivität zu steigern. Die Kosten steigen allein aufgrund der Blase und setzen Lohnempfänger und Unternehmen unter Druck.

[A.L.: Daher meine These, dass die Gelddruckerei die Umverteilung von unten nach oben fördert.]

Die Zentralbanken sind schließlich gezwungen, die Zinssätze zu erhöhen und die Kreditvergabe einzuschränken, um die unvermeidliche Folge der Blase, eine Inflationsspirale, zu bremsen. Sobald die Kreditvergabe nicht mehr so schnell wächst, beginnt die Luft aus den Vermögensblasen zu entweichen. Schwach aufgestellte Kreditnehmer können ihre Schulden auf der Grundlage immer höherer Sicherheiten nicht mehr verlängern (wenn die Bewertungen steigen, steigen auch die Sicherheiten für neue Kredite), und Zahlungsausfälle sind unvermeidlich, sobald sich die Märkte verengen.

Die Zahl derer, die bereit und in der Lage sind, unverschämte Mieten zu zahlen, nimmt ab, und Gewerbe-/Wohnimmobilien stehen leer, was zu keinerlei Einnahmen führt.

Aber die durch Blasen erzeugte Inflation ist "klebrig". Die Vermieter zögern, die Mieten zu senken, da sie durch die Rettungsaktionen der Zentralbanken und die jahrzehntelange Gewährung leichter Kredite darauf trainiert wurden, dass sie mit einer sofortigen Wiederaufnahme der Blasenausweitung rechnen. Diese Mentalität zieht sich durch die gesamte Wirtschaft.

[Auf "klebrig" hoffen auch Reiseunternehmen wie Ryanair (# 088). Im Artikel oben wird klar ausgesprochen, dass das Management erhofft, die hochgetriebenen Preise weiterhin oben halten zu können, selbst wenn Kosten und Zinsen wieder sinken.]

Sobald die Bewertungen nicht mehr wie ein Uhrwerk steigen, entpuppt sich der "Wohlstand" der Blase als illusorisch. Der gesamte "Wohlstand" war illusorisch; er wurde nicht durch Produktivitätssteigerungen oder die Produktion von mehr Waren und Dienstleistungen geschaffen, sondern beruhte auf steigenden Bewertungen, die durch billige, reichlich vorhandene Kredite und den Glauben an die Blasenmentalität angetrieben wurden, dass Blasen niemals platzen und der "Wohlstand", der durch steigende Aktien, Anleihen, Sammlerstücke und Immobilien geschaffen wurde, daher immer weiter wachsen würde.

Die durch Blasen erzeugte Inflation bleibt bestehen, wenn die Sicherheiten zusammenbrechen und die Kreditexpansion in eine Kontraktion umschlägt. [A.L.: könne mMn auch zu Deflation führen...] Plötzlich gibt es immer weniger Narren, die bereit sind, Blasenpreise für Vermögenswerte zu zahlen. Das schlaue Geld hat schon vor langer Zeit verkauft, aber das nicht ganz so dumme Geld erkennt endlich die potenziellen Nachteile des Platzens von Blasen: Anstatt riesige Gewinne zu erzielen, könnten Vermögenswerte illiquide werden (d. h. es gibt keine Käufer zu jedem Preis) oder die Bewertungen könnten schneller fallen, als man es in den berauschenden Jahrzehnten der Blasenbildung für möglich gehalten hätte.

Blasen liquidieren den illusorischen "Wohlstand", den sie erzeugt haben, wenn sie platzen, und dann löst sich der falsche "Wohlstand" in Luft auf, aus der er entstanden ist. Die einzige Quelle echten Wohlstands sind Produktivitätssteigerungen, die mehr Waren und Dienstleistungen mit weniger Kapital-, Arbeits-, Material- und Energieeinsatz erzeugen.

Hier sind wir also: Die globalen Kreditblasen platzen, und der illusorische "Wohlstand", der durch die Blasen erzeugt wurde, ist dabei, von einer Klippe zu stürzen. Die 20.000-Dollar-Woche im Nobelresort hat Spaß gemacht, ebenso wie das 80-Dollar-Mittagessen für zwei Personen (zwei Avocado-Toasts und zwei Getränke), aber das alles war ein Schwindel, eine Täuschung, ein Betrug: Die Verfünffachung des Wertes eines Bungalows führt nicht zu einer Steigerung der Produktivität oder zur Schaffung neuer Waren und Dienstleistungen. Es hat die Preise und die Grundsteuer in die Höhe getrieben, aber es hat keinen wirklichen Wohlstand geschaffen.

Es ist ein langer Weg nach unten, aber es wird nicht so lange dauern, wie viele zu glauben scheinen.  

30.01.23 13:46

78377 Postings, 6844 Tage Anti LemmingRyanair hofft auf "klebrige" Inflation

ergänzend zum letzten Post.


Die Preistreibereien vieler Firmen, bei der sie die grassierende Inflation zum eigenen Vorteil instrumentieren, führen zu Rekordgewinnen, aber eben auch zu einer verstärkten Umverteilung von unten nach oben.

www.n-tv.de/wirtschaft/...t-Rekordgewinn-article23879372.html

Wirtschaft
Buchungen "sehr robust"
Ryanair verzeichnet Rekordgewinn

Der irische Billigflieger Ryanair erwartet für das Geschäftsjahr trotz Inflation ein Rekordergebnis. Die Fluggesellschaft verzeichnet bislang bei den Buchungen eine "sehr robuste" Entwicklung. Zu verdanken sei das vor allem hohen Ticketpreisen, die so schnell wohl auch nicht wieder sinken werden.

Deutlich gestiegene Ticketpreise haben Europas größtem Billigflieger Ryanair im Weihnachtsquartal einen Rekordgewinn beschert. Dieser Trend dürfte nach Einschätzung des Managements anhalten. "Wir werden im laufenden Geschäftsjahr einen Rekordgewinn erzielen und erwarten, dass wir auch im nächsten Jahr und darüber hinaus profitabel wachsen werden", sagte Finanzvorstand Neil Sorahan der Nachrichtenagentur Bloomberg bei der Vorlage der Quartalszahlen in Dublin.

Der Anstieg der Ticketpreise dürfte sich nach seiner Einschätzung rund um Ostern und im Sommer fortsetzen....  Der Umsatz sprang um 57 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro nach oben. Dazu trugen vor allem die hohen Ticketpreise bei: Im Schnitt waren Flugtickets den Angaben zufolge 48 Prozent teurer als im Vorjahreszeitraum und kosteten damit 14 Prozent mehr als vor der Corona-Pandemie.

 

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