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14 Gründe für ein Investment in BVB.

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neuester Beitrag: 02.07.22 18:01
eröffnet am: 24.05.11 15:08 von: atitlan Anzahl Beiträge: 27343
neuester Beitrag: 02.07.22 18:01 von: JAF 23 Leser gesamt: 3766722
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24.05.11 15:08
64

5367 Postings, 6410 Tage atitlan14 Gründe für ein Investment in BVB.

 

  1. Nach viel Jahre von sportlichem so wie wirtschaftlichem Rückgang, hat vor einige Jahre eine neue Zeitrechnung angefangen der  in die deutsche Meisterschaft kulminierte.

  2. BVB reduzierte dabei die vergangen Jahre (und zwar fast ohne europäische Teilnahme) ihre Verschuldung um mehr als 100 Mio. Euro... ein starkes Beleg dafür welche Freier Cashflow unter vernünftige Führung bei ein Club wie die BVB möglich ist

  3. Die Bundesliga ist zeitgleich sportlich aufgestiegen.
    Im Saison 2009/2010 belegte es den 1. Platz in Europa 2010/2011 den 2. Platz (UEFA Wertung). Von daher sind 4 CL Plätze erstmals garantiert.

  4. Dies ist auch ein Beleg dafür das deutsch Spitzenmannschaften relativ stärker geworden sind, bzw. vom Qualität her im CL viel bessere Chancen haben als vor einige Jahre.

  5. Eine Erfolgreiche Liga bringt mehr Euros aus internationale TV Vermarktung.

  6. Der internationale Konkurrenz.. kommt aus Länder die es wirtschaftlich nicht sehr gut geht.. dafür boomt es in Deutschland. Dies wird für den Clubs mehr Geld einbringen.. dafür weniger bei die Wettbewerber aus England, Italien usw.

  7. Die Europäischen Spitzenmannschaften sind meist restlos überschuldet.. b.z.w. sind von daher im Wettbewerb schwacher aufgestellt.

  8. BVB hat in Watzke, Zorc, Klopp, ein tolle Führungsmannschaft.

  9. Die BVB hatte die jüngste Meisterschaftmannschaft aller Zeiten in die zweitstärkste Europäische Liga... hat von daher extrem gute sportliche Chancen national.. sowie international.

  10. Hat einzigartige Einzeltalente wie Götzke, Bender, Kagawa, Hummels, Schmelzer und noch einige mehr. Im Kader.

  11. Mit 130 Mio. Euro, zusätzlich eine Nettoverschuldung von 40 Mio., hat die BVB ein sehr niedrige Gesamtbewertung (Enterprise Value) .. verschiedene Wettbewerber aus Spanien, England über 1 Milliarde.. dies zeigt den Potenzial bei Erfolg.

  12. Die Einkünfte aus Merchandising / TV / CL werden 2011/2012 sehr stark zulegen (schätzungsweise 50 bis 80 Mio. Euro). Dann müsste wenigstens 30 Mio. Euro Reingewinn übrig bleiben.. zu ein KGV von 10/12 bringe das ein Kurs von 5/6 €

  13. Es könnte sehr wohl ein großer ausländischer Investor auf die BVB aufmerksam werden.
    Ein arabischer Scheich muss ziemlich blöd sein wenn er ein Einzelspieler für 180 Mio. verpflichten möchte.. wenn er dafür den ganzen BVB (inklusive das tolle Stadium) kaufen kann.

  14. Atitlan ist ein Beleg dafür das schon die ersten ausländischen Kleininvestoren auf die BVB aufmerksam werden

-----------
Deutschland... schönes Land, schwierige Rechtschreibung (für Ausländer)
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27317 Postings ausgeblendet.

01.07.22 20:23

11087 Postings, 4171 Tage halbgotttLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 02.07.22 12:09
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - Regelverstoß - Quellenangabe fehlt

 

 

01.07.22 20:58

486 Postings, 133 Tage Anonym123@Halbgott

der BVB ist NICHT schuldenfrei (im übrigen ist es ebenso falsch dass er keine Nettoschulden hat.)
Er hat keine Finanzschulden.

Verbindlichkeiten unter Fremdkapital in der Passiva sind nunmal Schulden.
Jeder Wirtschaftsprüfer, jeder Geschäftsbericht überall wird es dazu die gleiche Aussage geben

Wenn du sagst, das der BVB geringe Nettoschulden hat, wäre das akzeptabel.  

01.07.22 21:02

486 Postings, 133 Tage Anonym123@Halbgott

ansonsten gibt's nur zu sagen, das der BVB knapp 190 Millionen Euro Schulden hat, davon sind über 150 Millionen direkt Zahlungswirksame Verbindlichkeiten. Durch jeder diese Verbindlichkeiten entsteht ein Schuldverhältnis.  

01.07.22 21:14

11087 Postings, 4171 Tage halbgottt@David Yuan: Aufwendungen?

David, ich habe nirgends die Aufwendungen negiert, ich habe darüber gar nicht gesprochen. Wir hatten dieses Thema schon mehrmals durchgekaut, mir ist der Sachverhalt klar.
Ohne Transfereinnahmen ist BVB nicht profitabel gewesen. Das waren sie in den glorreichen Meisterjahren.

Wenn BVB im Sommer 2023 Bellingham verkaufen sollte, weil er weg will und Liverpool, Chelsea, Real Madrid und Manchester United mit gigantischen Angeboten locken, dann würde die Ablösesumme wahrscheinlich 100 Mio betragen plus 20 Mio Bonus. Wenn der Spieler vorher signalisiert, daß er gehen  möchte, könnte BVB sinnvollerweise mit diesem Geld planen, man kann den Spieler auch versichern, damit nichts schwerwiegendes dazwischen kommt, Autounfall zum Beispiel.

Und was würde in dem Fall am Ende dabei rauskommen?

BVB würde einen sehr sehr hohen Nettogewinn generieren, die Bilanz würde sich aber auch so lesen, daß man Ex-Transfer gar keine Gewinne gemacht hätte? Hm. Andererseits hatte man die hohen Aufwendungen doch nur, weil man wusste, daß man den Spieler verkaufen würde, oder nicht?

Jetzt könnte man  sagen, es wäre doch gar nicht Sinn, gute Spieler zu verkaufen? Hm. Bayern München möchte ganz grundsätzlich die langjährige Strategie ändern und genau dies tun!! Bayern steht vor einem historischem Strategiewechsel:

https://www.t-online.de/sport/fussball/bundesliga/...egiewechsel.html

Aber was heißt das? Wenn man Spieler verkauft, hat man  mitunter hohe Gewinne, manchmal auch nur niedrige Gewinne, aber meistens eben auch sehr erhebliche Aufwendungen, aber nur deswegen, weil man Spieler auch mal verkauft.

Wenn man den Bogen der Spielerverkäufe überspannt, dann muss man das deutlich kritisieren. Ich hätte Kapitän Hummels niemals an Bayern verkauft, viele weitere Beispiele. Aber bei superjungen extrem hochtalentierten Spielern wie Dembele, Sancho, Haaland und Bellingham ist der Sachverhalt ein anderer, die sind auch deswegen gekommen, weil sie wussten, wenn ein gigantisches Angebot kommt, dann dürfen sie auch gehen. Würde BVB sagen, man würde auf keinen Fall verkaufen, wären die gar nicht erst gekommen

Das Geschäftsmodell von Borussia Dortmund hat vor Corona über weite Strecken gut funktioniert. Bei Aktienkursen über 8 Euro habe ich einige Dinge auch klar kritisiert und dazu stehe ich auch nach wie vor. Da ging es um irrsinnig viele Wechsel, damit verbunden eine Explosion bei sbA uvm., Personalkostenquote war 2017/18 auch völlig drüber.

Aber das, was ich meine zu erkennen, was sie jetzt vorhaben, eine junge Mannschaft neu aufzubauen und langjährig zusammenhalten zu wollen, das ist schon etwas anderes. Und falls nicht, dann kann ich nur sagen, ob der Aktienkurs bei 10,45 steht oder bei 3,50 muss die jeweilige Kritik eine sehr unterschiedliche sein, völlig logisch.

 

01.07.22 21:46
2

459 Postings, 2356 Tage David Yuan@halbgottt: Aufwendungen !

Was Bayern München  macht ist irrelevant.

Wichtig ist, dass der BVB jedes Jahr gezwungen ist, die besten Spieler abzugeben um die Mindereinnahmen (seit nunmehr 2013)  auszugleichen. Zum Teil wurden die Transfereinnahmen wieder reinvestiert, jedoch mit dem Ergebnis, dass weitaus mehr Spieler verpflichtet wurden, die den Ansprüchen des BVB nicht gerecht wurden und nur die Personalkosten hochschraubten. Viele dieser Spieler sind bis dato unverkäuflich. Zorc hat durch das Geschäftsmodell "Spielertransfer" für Kehl einen Spielerkader von mehr als 30 Spielern hinterlassen.
Der BVB hat seit 2013 zudem insgesamt 3 Kapitalerhöhungen ( 03.07.2014 - 10.09.2014 - 06.10.2021) durchgeführt.  

01.07.22 22:52
1

486 Postings, 133 Tage Anonym123Transfers als Geschäftsmodell

was mit bei der Diskussion etwas zu kurz kommt, ist noch ein anderer Punkt.
Der BVB braucht seit vielen Jahren Transfererlöse um die GuV gerade zu ziehen und die Verluste abzufangen, da man nicht in der Lage ist, ohne Transfereinnahmen schwarze Zahlen zu erreichen.
Dieses Geschäftsmodell funktioniert aber seit Corona überhaupt nicht mehr!
Während man damals immer wieder Spieler für 20+ Millionen wegbekommen hat, ist seit 3 Sommertransferperioden tote Hose.
Bis auf Sancho (für den man auch schon nicht bekam was man ursprünglich wollte!) und Haaland als AK, war das tatsächlich gar nichts, bis auf ein paar Kleckerbeträge.

Das man so große Probleme bei Akanji, Hazard, Brandt, Can, Schulz, Guerreiro und co. hat ist da sinnbildlich.

Man bleibt auf den Spielern hocken, die man früher leicht losgeworden ist. Die hohen Gehälter schrecken nun ab.
Auf der Ausgabenseite für neue Transfers wird man hingegen immer teurer. Malen, Haller, Adeyemi... das sind schon jeweils drei 30+ Millionen Transfers in den letzten beiden Jahren.
Das wird so auf Dauer ohne weiteres externes Geld nicht funktionieren.
Man kauft teuer ein, man bekommt aber nicht mehr die Erlöse und auf etlichen bleibt man sitzen.  

01.07.22 23:01

486 Postings, 133 Tage Anonym123In der Summe ist dann

plötzlich selbst ein Sanchoverkauf in der GuV einfach verschluckt und untergegangen, weil der Kostenapparat nicht im Einklang mit den Einnahmen ist.

Wenn wegen Corona, Sanchoverkauf und die Kapitalerhöhung mit zusammen über 170 Millionen Euro einfach in 1,5 Jahren regelrecht verpuffen, ist das schon echt heftig.

naja, dafür hat man in der Summe jetzt Malen. Toll!  

02.07.22 08:39

57 Postings, 95 Tage Michael KlGeschäftsmodell zu teuer

So sehe ich das auch. Man muss diesen exorbitanten Kostenapparat runterschrauben. Man stelle sich nur vor, man hätte keinen Bellingham. Das wäre jetzt schon die Bankrotterklärung.

Ich behaupte mal stumpf: Haller schießt hochgerechnet auf die Spielzeit weniger Tore als Alario. Und ist dennoch ein vielfaches teurer.

Da wird es auch in Zukunft schwer deutlich schwarze Zahlen zu schreiben obwohl die Ausgangslage, mMn. in Dortmund sehr gut ist.

Naja, momentan hoffe (und bete) ich nur, dass nur der Halbgott recht hat. Und der Rest so wie ich einfach keine Ahnung hat;)

 

02.07.22 08:47

589 Postings, 403 Tage JAF 23Und was heißt das jetzt?

Der BVB schließt die Saison 21/22 offiziell mit Minus (!) 25-29 Millionen ab.

Die Haaland Millionen wurden reinvestiert. Wenn die Zahlen stimmen wurden sogar 1,5 Haalands reinvestiert. —> weiteres Minus?

Man musste in den letzten Jahren die teure Mannschaft mit Spielerverkäufen finanzieren.

Und jetzt?
Wenn man die CL verpasst muss man zu 100% eine Kapitalerhöhung machen?
Man muss so oder so eine Kapitalerhöhung machen?
Wenn man sich für die CL qualifiziert und Bellingham verkauft und nächstes Jahr viele Verträge auslaufen kann man eine Kapitalerhöhung umschiffen?

Übrigens: Als ich „BVB schuldenfrei“ gegoogelt habe, kam (nach der allgemeinen groß geschriebenen Erklärung) dieser Beitrag als erstes.
Die Überschrift lautet „„Komplett versagt“: Wie sich der BVB als Spitzenklub abgeschafft hat“
Schon etwas älter, aber das Dilemma wird gut dargestellt.
Quelle: https://www.businessinsider.de/wirtschaft/...-abgeschafft-hat-2018-4/
 

02.07.22 09:04

589 Postings, 403 Tage JAF 23@Halbgottt: Der Transparenz wegen

Ich habe Dein „Der BVB ist Schuldenfrei“ Posting gemeldet.

Der BVB weist in seiner Bilanz auf Seite 149 Verbindlichkeiten im dreistelligen Bereich aus:
https://irpages2.eqs.com/download/companies/...JA-2020-PN-EQ-D-01.pdf

Die Forderungen sind „nur“ zweistellig im mittleren Bereich. Von wegen „gleicht sich aus“.

Deine Behauptung der BVB sei „Schuldenfrei“ ist damit
1) eindeutig (!) falsch und
2) irreführend

Das Netto-Schulden gequatsche macht es nicht besser. Zumal Du die Begrifflichkeit nie richtig darstellst und verwendest wie es Dir gerade in den Sinn kommt.
Also falls Dein Beitrag verschwindet:
Ich war es !  

02.07.22 11:21

486 Postings, 133 Tage Anonym123@JAF 23

fairerweise muss man aber sagen, das es der Stand des letzten offiziellen Geschäftsberichts 30.06.2021 ist.
Es gibt aber einen Quartalsbericht vom 31.03.2022 als Finanzbericht der aktueller ist.

In der Zwischenzeit hatte man nämlich Sancho für 85 Millionen verkauft und die Kapitalerhöhung für über 85 Millionen durchgeführt.

Man ist damit zwar immer noch Nettoschulden, aber konnte diese einkürzen.
Wenn man jedes Jahr irgendwo 100 Millionen herbekommt, gibt's keine Probleme...
Ansonsten wird's ohne zusätzlichen Einnahmen eben schwierig, denn die Nettoschu6dind zuletzt auch ganz klar wieder gestiegen, denn die neuen Spieler Kosten in Sachen Ablöse, Handgelder und Beraterkosten ohne jeden Zweifel mehr, als das was Haaland eingebracht hat.
Ich gehe davon aus, das die Nettoschulden allein vom 30. März aus um mindestens 40 Millionen angestiegen sind. Allein die gezahlten Ablösesummen übersteigen 90 Millionen Euro, während Haaland maximal 60 Millionen einbrachte (und bei Haaland weiß man gar nicht, was am Ende tatsächlich übrig bleibt abzüglich Beteiligung, während Süle, Haller und co. in Sachen Handgeld auch ordentlich besagte Hände aufhalten.  

02.07.22 12:27
1

514 Postings, 165 Tage EG33Damit Kurse wieder steigen

müssen i.d.R. Gewinne gemacht werden bzw. müssen die Gewinne steigen...

Laut HG und seinen Präsentationen reicht dafür ja Rekord Umsätze...die hebt er ja ständig hervor...wie er anderes was nicht eintraf im Vorfeld 100mal hervorhob.

Was bringen mir also 10 % mehr Umsatz wenn meine Kosten/Ausgaben um 20 % steigen...dann mache ich trotz Rekord Umsatz aber immer noch fettes Minus. Das blendet HG allerdings geschickt aus, denn er präsentiert ja ständig nur die positive Seite der Medaille...

Er steckt ja nun auch bis zum Hals im Minus...klar das er da alles gut darstellen will... und er kann ja zur Bank gehen...denen erklärt er, die BVB ist auf 7 Jahrestief...also muss von nun an steigen...der Banker wird ihm jede Summe geben...denn Banker wissen wie HG das nach einem 7 Jahrestief der Kurs explodieren muss...so wie er bei eindecken der LV explodieren muss, bei Rekord Umsätzen, wenn man Spieler für 90 kauft die dann schwupp 150 wert sind usw. Alles klare Sache...für HG

Für andere...selbst die 3,50 sind nun 100%...können weitere 50% fallen...aber nur für neue Investoren...sollte klar sein...  

02.07.22 13:28
1

11087 Postings, 4171 Tage halbgotttBorussia Dortmund ist komplett schuldenfrei

Mein Beitrag ist moderiert worden, weil ich keine Quelle angegeben hatte??
Ich hatte geschrieben, wenn man googelt "BVB schuldenfrei" bekommt man dies als ersten Treffer:

Trotz Corona: Borussia Dortmund ist komplett schuldenfrei

Ich würde mal sagen, damit hatte ich direkt eine Quelle angegeben, denn jeder hat die Möglichkeit "BVB schuldenfrei" zu googeln, oder etwa nicht? Aber nun gut, natürlich kann ich auch direkt den Link hier angeben, hier bitte:

https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/...huldenfrei-w1700199-2000384764/  

02.07.22 13:33

11087 Postings, 4171 Tage halbgotttJAF: Schuldenfrei

JAF, wir hatten das längst ausdiskutiert, Du hattest Dich sogar entschuldigt, was Du nicht musstest. Jetzt aber fängst Du wieder von vorn an, was soll das?

Du gibst als Quelle für Deine Behauptung den Geschäftsbericht 2020/21 an? Ja genau, da hatte man Nettoschulden, deswegen gab es ja die Kapitalerhöhung, wodurch man schuldenfrei wurde, diese kam nach dem Geschäftsbericht, daher ist man jetzt  schuldenfrei, natürlich nach Nettoschulden, das Nettoschulden gemeint sind, ist aber jedem klar, weshalb es nicht gesondert erläutert werden muss, wie man an meiner obigen Quelle mit Link schön sehen kann  

02.07.22 13:41

11087 Postings, 4171 Tage halbgottt@Anonym: Quelle fehlt

Du hast auf den aktuellsten Quartalsbericht hingewiesen, wo der aktuelle Stand bzgl Nettoschuden dokumentiert ist. So weit so simpel.

Jetzt unterstellst Du aber folgendes:
"das die Nettoschulden allein vom 30. März aus um mindestens 40 Millionen angestiegen sind"

Das ist völlig frei erfunden und ohne Quellengrundlage. Quellengrundlage sind die offiziellen, mehrmals wiederholten Aussagen von Borussia Dortmund, daß man sich für sportl Erfolg nicht verschulden würde. Du aber behauptest, man hätte vom 30.3. bis heute 40 Mio Nettoschulden aufgebaut? Es ist eine absurde Falschbehauptung ohne Quelle, unterlass das bitte.  

02.07.22 13:56
1

486 Postings, 133 Tage Anonym123@Halbgott

Das die Nettoschulden gestiegen sind, seit dem 30. März 2022 ergibt sich aus dem FAKT der Transferausgaben!
Zugänge:
Özcan 5Mio
Adeyemi 30+ Mio
Haller 30+ Mio
Schlotterbeck 20 Mio
Dazu Handgelder für alle genannten und vor allem Süle. dazu Beratergelder! Letztes Jahr hat der BVB fast 40 Millionen dafür gemeldet

https://fussball.news/a/...orare-bvb-ueberbietet-die-halbe-bundesliga

Einnahmeseite:
Haaland 60 Mio (wovon auch noch andere profitieren)
Tigges 1,5 Mio.


Wenn du Halbgott, die 4. Klasse in der Grundschule abgeschlossen hast, kommst du auch selber drauf, das sich Nettoschulden erhöht haben. Und dafür musst du noch nicht einmal deine nicht vorhandenen BWL Kenntnisse bemühen.

Quelle für Transfers übrigens sämtliche Sportmedien: Kicker, Transfermarkt, sport1, SPOX... sich dir irgendwas aus, das ist im gesamten Internet bekannter als der amtierende Bundeskanzler.  

02.07.22 13:56

589 Postings, 403 Tage JAF 23BVB hat hohe Verbindl

02.07.22 14:01

589 Postings, 403 Tage JAF 23BVB hat Schulden

Hier die Forderungen:

„Die lang- und kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen finan-
ziellen Forderungen stiegen zum Bilanzstichtag um TEUR 77.010 auf TEUR 117.423 (30. Juni 2021
TEUR 40.413) an.“  

Hier die Schulden:

„Borussia Dortmund wies zum Bilanzstichtag Gesamtschulden in Höhe von TEUR 187.997 aus.
Diese lagen mit TEUR 29.885 unter dem Wert vom 30. Juni 2021 (TEUR 217.882).“

und hier die Verbindlichkeiten:

„Die kurz- und langfristigen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen
finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich zum Bilanzstichtag von TEUR 132.462 um TEUR 1.013
auf TEUR 133.475.“

QUARTALSFINANZBERICHT Q3 2021/2022 Seite 23ff

Quelle: https://irpages2.eqs.com/download/companies/...92-Q3-2021-EQ-D-00.pdf
 

02.07.22 14:04

486 Postings, 133 Tage Anonym123@Halbgott

die 40 Millionen höhere Nettoverschuldung ist sogar noch konservativ geschätzt, da sie fast komplett nur den Transferzugang und Abgang auf Ablösesummen erfasst. Die Handgelder dürften in der Summe auch locker 20 Millionen überschreiten und da Beraterkosten gekoppelt sind an Ablösesumme & Gehalt erwarte ich da eine ähnliche Größenordnung an Kosten wie zuvor die Jahre... also etwa 40 Millionen an Beraterkosten oben drauf.
Ohne Abgänge sind auch die Gehaltskosten ab 1.7. höher als zuvor. Die Neuzugänge verdienen nämlich mehr, als die bisherigen Abgänge.

Das ist in der Summe ein gewaltiges Minus! Die müssen etliche Spieler verkaufen, nur um das schon auszugleichen.  

02.07.22 14:38

589 Postings, 403 Tage JAF 23Finanzen

Habe gerade nochmal den Link von HG geöffnet und geschmökert.
Ich habe zwei/drei Fragen.
Vielleicht kann sie jemand beantworten?


14:03 Uhr: Nochmal zu den Krediten: Der BVB kann über Kreditlinien für 120 Millionen Euro verfügen. Treß: „Inanspruchnahme aktuell Null.“ Die Zinsen beliefen sich im Durchschnitt auf 2 Prozent.

—> Die Zinsen dürften inzwischen doch höher sein oder werden die Zinsen auf Jahre festgeschrieben?



13:25 Uhr: Bisher ging der BVB von einer Bruttokonzerngesamtleistung von 484 Millionen Euro aus. Die Verluste sollten sich auf bis zu zwölf Millionen Euro reduzieren. Dabei habe der Klub laut Treß aber mit einer Vollauslastung zur Rückrunde und dem Achtelfinale in der Champions League kalkuliert. Durch das Aus in der Königsklasse fehlten 13,8 Millionen Euro. Mit einem Halbfinaleinzug in der Europa League seien 11 Millionen Euro zu verdienen, im Endspiel sogar 17 Millionen Euro. Mit Geisterspielen sei nicht zu rechnen. Randnotiz: Die 85 Millionen Euro für Jadon Sancho darf Manchester United über fünf (!) Jahresraten abstottern.

—> Also mit Achtelfinale gerechnet.
Wo kann ich in Geschäftsberichten oder ähnliches nachlesen mit was man nächste Saison rechnet?

Und was bedeutet dass, das Sancho über 5 Jahren abbezahlt ist? Nach meinem Verständnis bekommt der BVB also jedes Jahr 17 Millionen überwiesen?
Einen Inflationsausgleich wird es wahrscheinlich nicht geben oder?


12:45 Uhr: Auf die Frage eines Aktionärs zu einem möglichen Abgang von Erling Haaland sagt Watzke: „Eine Ausstiegsklausel kann ich so nicht bestätigen!“

—> Einfach immer wieder herrlich!

12: 24 Uhr: Finanzchef Treß bittet die Aktionäre um die Zustimmung für neues genehmigtes Kapital. „Wir haben keine Pläne für eine weitere Kapitalerhöhung. Wir haben dieses Mittel im Oktober genutzt, um Borussia Dortmund wetterfest und widerstandsfähig zu machen vor dem Hintergrund der Pandemie. Wir haben finanzielle Schäden ausgeglichen, um die Wettbewerbsfähigkeit nicht nachhaltig zu belasten. Das heißt nicht, dass wir genehmigtes Kapital haben wollen, weil wir glauben, wir müssten das gleich wieder tun. Die Genehmigung ist für den Werkzeugkasten, zur Stärkung von Eigenkapital oder Liquidität.“

—> Also das letzte Geschäftsjahr hat man mit 24-29 Millionen Verlust abgeschlossen?
Für Haaland gab es 60 Millionen?
Für Sancho kommen 17 Millionen?
Und man hat bereits 80-90 Millionen reinvestiert?
Irgendwie kommt mir das alles komisch vor.



https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/...huldenfrei-w1700199-2000384764/
 

02.07.22 15:25

925 Postings, 4739 Tage AKTIENPROFI1990Wie kann dieser

Komiker allen ernstes behaupten, der BVB wäre schuldenfrei ?
Ab wann ist man schuldenfrei ?
Wenn ich niemandem etwas zurück zahlen muss ist man schuldenfrei.
Punkt.
Alles andere kann man sich schön reden, wenn ich ein Stadion habe und es dann gegen meine Schulden gegen rechne habe ich trotzdem Schulden.
Man kann auch Guthaben auf seinem Konto haben und einen Hauskredit zurück bezahlen, sind trotzdem Schulden.
Was faselt der hier eigentlich die ganze Zeit von schuldenfrei ?
Das Unternehmen macht seit Jahren ein Minus, ist aber schuldenfrei ?
Der Verein wäre in einer finanziellen Notlage gewesen, ohne die Kapitalerhöhung.
Eigentlich müsste Watzke für sein schlechtes Management vom Hof gejagt werden.
-----------
Börsenprofi Aktientip - > Naturebank Asset Management Aktie - WKN: A142TS

02.07.22 15:29
1

459 Postings, 2356 Tage David Yuan@JAF 23: Finanzen - #27338

JAF23 zu deiner Frage: 

-> Wo kann ich in Geschäftsberichten oder ähnliches nachlesen mit was man nächste Saison rechnet?

Im BVB Geschäftsbericht gibt es den Abschnitt "ERWARTETE ERTRAGSLAGE".

Im Geschäftsbericht 20/21 findest du die erwartete Ertragslage für den Konzern auf  Seite 169.

Der "PROGNOSEBERICHT" für den Konzern beginnt für den GB 20/21 ab Seite 166.

 

02.07.22 15:55

486 Postings, 133 Tage Anonym123@JAF

die Kreditlinie des BVB ist ein Rahmenkredit. Vermutlich als Kontokorrent ausgelegt.
Da gibt's flexible Zinsen je nach Marktsituation.
Die 2% kannst du komplett vergessen! Da zahlt der BVB mindestens das doppelt mittlerweile drauf (wird vermutlich nicht mal reichen und noch höher sein).

Die Sancho Ablösesumme ist vollständig in der GuV mit 85 Millionen bereits verbucht und weg! Völlig versickert und hat den Verlust den man ohnehin macht nur verringert.
Deine 17 Millionen beziehen sich einzig auf die Cashflowrechnung. Denn da wird der tatsächliche Zahlungsbetrag veranschlagt (deswegen hat der BVB in der Bilanz auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen noch offen).

Bedeutet: die komplette Ablösesumme ist im Geschäftsbericht in der Gewinn und Verlustrechnung bereits vollständig dieses Jahr verrechnet, aber im operativen cashflow hast du noch einen Zahlungseingang von 17 Millionen die nächsten Jahre.

Deswegen muss ich ja auch so lachen, wenn sich Halbgott freut, der BVB hätte diese Saison nur knapp 30 Millionen Verlust gemacht. Da ist die gesamte Ablöse von Sancho und co.schon drin (Brutto über 100 Millionen Euro Ablösesummen!!!)
Ergebnis: -29 Millionen Euro.

sehr geil...  

02.07.22 17:49

589 Postings, 403 Tage JAF 23@David Yuan: Danke

für den Hinweis.
Ich habe den Text jetzt zweimal gelesen.
Marketingblabla würde ich es mal nett nennen :-)

Aber die Stelle mit „der Verein hat mit dem erreichen des Achtelfinales in der CL gerechnet“ bzw. „rechnet damit dass“ konnte ich nicht finden.
Man ist International dabei und das ist wichtig, das ja, aber konkrete Ziele?

Bei dem Bericht steht es zwar, aber das war ja rückwirkend:

13:25 Uhr: Bisher ging der BVB von einer Bruttokonzerngesamtleistung von 484 Millionen Euro aus. Die Verluste sollten sich auf bis zu zwölf Millionen Euro reduzieren. Dabei habe der Klub laut Treß aber mit einer Vollauslastung zur Rückrunde und dem Achtelfinale in der Champions League kalkuliert. Durch das Aus in der Königsklasse fehlten 13,8 Millionen Euro.

Was ich komisch finde, dass es nicht früher eine Prognosewarnung gab. Wahrscheinlich weil man rechnerisch mit dem Gewinn der EL das Ausscheiden in der CL Gruppenphase hätte ausgleichen können.

Je mehr ich die Bilanzen lese und je mehr ich verstehe (oder besser meine zu verstehen ;-) desto weniger habe ich Lust auf die Aktie.
Was hat mich bloß geritten?
Schön ist auch dieser Satz daraus:
„Vor dem Hintergrund sinkender TV-Einschaltquoten hat der Fußball zwar im Allgemeinen in Deutschland
an Attraktivität verloren, jedoch …“
Da war doch was !?

Das positivste an der ganzen Sache ist  die Tatsache dass man in dieser Gurkenliga wahrscheinlich immer unter die ersten 4 kommen wird.
Das war es dann aber auch schon.
Das Geld versickert in der Mannschaft, alles auf Kante genäht und dazu ein Management „dass Tatsachen so nicht bestätigen kann“.

Ich werde wohl in den sauren Apfel beißen müssen und die Aktie liquidieren.
Hatte ich eh vor, aber ich hatte auf eine schwarze Null gehofft.
Mal gucken wo die Aktie im August steht.
 

02.07.22 18:01

589 Postings, 403 Tage JAF 23@Halbgott: Ich habe

Deinen „Schuldenfrei“ Beitrag erneut gemeldet.
Deine Quelle ist veraltet und wie man im allgemeinen weiss hat der BVB inzwischen kräftig investiert.
Und zwar mehr als man Stand heute mit Transfers eingenommen hat.  

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