Gazprom 903276

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neuester Beitrag: 13.07.20 21:14
eröffnet am: 09.12.07 12:08 von: a.z. Anzahl Beiträge: 50638
neuester Beitrag: 13.07.20 21:14 von: Unicat Leser gesamt: 10366073
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09.12.07 12:08
112

981 Postings, 5126 Tage a.z.Gazprom 903276

hat einen Thread verdient, der nicht nur "schlachten" oder den Wert "forever" hochjubeln will.
Der Chart (hier im Jahresüberblick) erscheint mir im Moment bemerkenswert:
mit Phantasie ist eine Formation ähnlich S-K-S zu erkennen, und das Hoch vom Januar (37,- ?) wurde signifikant genommen. Die Indikatoren (TrendFOLGE!) sehen natürlich gut aus. Die Bollinger sind weit offen.
Das alles zusammen sollte ein weiteres Aufwärtspotential indizieren - vielleicht nach einer kleinen Erholung auf dem derzeitigen Niveau.

Ich bin mit einem Hebelprodukt investiert und würdemich über weitere Meinungen und Fakten freuen.

Na sdrowje!
-----------
Gruss - az
Angehängte Grafik:
gaz.png (verkleinert auf 60%) vergrößern
gaz.png
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50612 Postings ausgeblendet.

13.07.20 09:00
3

258 Postings, 4129 Tage Marslkoennen wir uns wieder

auf das wesentliche konzentrieren, irgendwelche User zu diffamieren oder seine Rechtschreibung zu kritisieren.

Vorab vielen Dank  

13.07.20 09:15

238 Postings, 834 Tage AsheelEinstand

Hab leider ein Einstand von 4,90?. Könnte etwas hoch sein ... schauen wir mal wie sich das ganze entwickelt bis Ende des Jahres. Könnte nochmal 50% nach legen nach den Abschlägen. Was vermutet ihr wie weit jönnte der Kurs fallen? 4,40??  

13.07.20 09:20

270 Postings, 1112 Tage DjangokillerWas ist den

los heute mit der Krücke, Alle Oel Firmen mit 2 % in plus, in Gasi in Roten bereich !???  

13.07.20 09:42
1

10292 Postings, 4321 Tage kalleariSchnorchelhorcher falsch

bei keinen wird das n am Ende gestrichen und so kann endlos weiter hier über  Nonsens  und Rechtschreibung diskutiert werden.  

13.07.20 09:52
1

7932 Postings, 1390 Tage raider7Löschung


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Moderator: jbo
Zeitpunkt: 13.07.20 11:29
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13.07.20 10:03
3

6507 Postings, 1229 Tage USBDriverUSA Zeitungen prangern US Fracking Industrie an

wegen Methanaustritten aus nicht verschlossenen Förderquellen.
Das Geld zur Schließung fehlt, weil die Vorstände das Kapital für immer weitere Erschließungen von Gasbohrlöcher ausgegeben hatten und nun mit hohen Schulden der Steuerzahler einspringen muss.

https://www.nytimes.com/2020/07/12/climate/...hane-executive-pay.html

 

13.07.20 10:21
3

20 Postings, 2121 Tage wessonRAIDER

ich gönne dir deinen Erfolg, ehrlich. Auch finde ich es schön wenn du hier eine Bestätigung für deine herausragende Performance hier im Form suchst.

Können wir uns hier aber auf Gazprom konzentrieren! Das geht an alle!

Danke.  

13.07.20 10:29
2

43172 Postings, 2241 Tage Lucky79#50619 die Amis murksen rum ohne Ende...

2016 in Kalifornien...

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...gestroemt-a-1079292.html

https://www.wiwo.de/technologie/green/...k-notstand-aus/13568704.html

Da haben die wohl was übersehen...

Es stank bestialisch nach faulen EIERN...!  

13.07.20 10:30
2

43172 Postings, 2241 Tage Lucky79#50620 jedem sei der Erfolg gegönnt..!

13.07.20 10:51
1

57383 Postings, 3919 Tage meingottLöschung


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Moderator: jbo
Zeitpunkt: 13.07.20 11:30
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13.07.20 10:55

7932 Postings, 1390 Tage raider7hi wesson

gebe dir 100% recht..

Pöbeln sollte eingestellt werden hier von einem Pöbler

Und es sollte nur über Gas/Öl und energie gestritten werden..

Also ich bin dabei..

PS: erst seit  3 Jahren wird der Thread vom Pöbler mit seinen Müll zugemüllt+++++  ist das niveaux hier stark gefallen,, du kannst ja mal einige jahre zurück scrollen und du wirst den unterschied Merken.!?  

13.07.20 10:59

7932 Postings, 1390 Tage raider7Löschung


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Moderator: jbo
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13.07.20 11:00

238 Postings, 834 Tage AsheelGewinn

2020 war auch sehr erfolgreich bisher für mich. u.a. hab ich viel gewonnen bei Nio (~800%), TomTailor (~30%) und Thyssen (~40%), aber auch etwas bei Wirecard verloren (kleiner Betrag nur - kleiner Zock). Im ganzen aber sehr erfolgreich dieses Jahr.

Ich denke aber das da noch was kommt. Es wird meiner Meinung nach noch Crashen.

Daher habe ich alles Verkauft und bin in vermeintlich sichere Häfen geflüchtet (u.a. auch stark in Gazprom)  

13.07.20 11:01

7932 Postings, 1390 Tage raider7Löschung


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Moderator: jbo
Zeitpunkt: 13.07.20 11:30
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13.07.20 11:54
2

45 Postings, 587 Tage fritz1946schön zu lesen

dass es noch Anleger gibt, die Gazprom für einen "sicheren Hafen" halten. Ich bin auch stark hier investiert und sehe diese Anlage als Sparbuchersatz!
Viel Glück!  

13.07.20 13:43
3

10292 Postings, 4321 Tage kalleariPower of sibiria

geht auch nach Japan
Russia and China see further economic integration as a massive opportunity, and the Power of Siberia 2 megaproject fits right into this agenda
 

13.07.20 13:58
1

7932 Postings, 1390 Tage raider7NS2 im grünem bereich

https://www.top-energy-news.de/pipeline-ticker-2020/

Und trotzdem,,, warum wurde der Bau von Dänemarkt blockiert++++++ dieses ganze drumherum kostet bestimmt ne schöne stange Geld..

Hoffe dass Gazprom Dänemarkt bei einem Russischem Gericht anzeigen wird,,, nach fertigbau  

13.07.20 15:57

238 Postings, 834 Tage Asheel#

Gazprom

Weniger Immobilie, aber auch mit einer Aktie unter 7 Euro könnte Gazprom (WKN: 903276) jetzt einen Foolishen Turnaround-Blick wert sein. Die Anteilsscheine notieren derzeit auf einem Aktienkursniveau von 4,99 Euro. Bei dem russischen Erdgaskonzern hat allerdings nicht bloß das Coronavirus seine Finger im Spiel.
Gazprom leidet derzeit unter niedrigen Öl- und Erdgaspreisen. Das wiederum führt zu marginalen Verschlechterungen im Zahlenwerk. Glücklicherweise besitzt der russische Konzern langfristige Verträge, die weitgehend stabile Preise je Kubikmeter sichern. Die niedrigeren Preisniveaus wirken sich im Erdgasbereich daher eher weniger aus.
Eine schlimmere Baustelle ist hingegen Nord Stream 2, die EU-Pipeline. Die USA machen hier mächtig Druck mithilfe von Sanktionen. Auch wenn sie den Schutz von Europas Energiewirtschaft anführen, so weiß eigentlich jeder: Es geht bloß um den Verkauf des eigenen Fracking-Erdgases.
Dennoch könnte gerade hier ein starkes Turnaround-Potenzial bestehen. Sobald sich die Finalisierung von Nord Stream 2 abzeichnet oder Gazprom operative Stärke zeigt, dürfte das die Aktie treiben können. Zudem winken hier gegenwärtig 7,58 % Dividendenrendite. Wobei lediglich 30 % des zuletzt ausgewiesenen Gewinns ausgeschüttet werden.

https://www.fool.de/2020/07/13/...around-potenzial/?rss_use_excerpt=1  

13.07.20 17:22

57383 Postings, 3919 Tage meingottist das niveaux hier stark gefallen

Jo...seit dem du Analphabet hier schreibst auf jeden Fall mit deinen Postings auf 2 Klasse Vs..Obwohl, ich kenne einige, die sind in der 2 Klasse VS schon schlauer als du  

13.07.20 17:45

311 Postings, 685 Tage DocMaxiFritzOPEC Gas RU

Marschall: Russland will Gas OPEC. Wird das klappen?
13. Juli 2020, 07:30 Uhr
ENERGIETECHNIK
Ras Laffan Terminal in Katar. Foto von Qatargas
Ras Laffan Terminal in Katar. Foto von Qatargas

Russland unternimmt aktive Schritte, um ein Gasäquivalent der OPEC zu schaffen. Das Kartell würde große Gasproduzenten zusammenbringen, die gemeinsam versuchen würden, die Preise für blaues Gas zu stabilisieren. Es scheint jedoch schwierig zu sein, Interessen miteinander in Einklang zu bringen, die sich häufig gegenseitig ausschließen. - schreibt Mariusz Marszałkowski, Journalist von BiznesAlert.pl


GCEF als OPEC?
Die Idee, ein Gaskartell zu schaffen, das wie die Öl-OPEC funktioniert, ist nicht neu und überhaupt keine russische Idee. Die Plattform, auf der eine solche Organisation entstehen könnte, ist das Gas Exporting Countries Forum (GCEF). Die Institution wurde während des Ministergipfels vom 19. bis 20. Mai 2001 in Teheran gegründet. Der Initiator der Idee war der Iran. An dem Gründungsgipfel des Forums nahmen Delegationen von Ministern aus Algerien, Brunei, Indonesien, Iran, Malaysia, Oman, Katar, der Russischen Föderation, Turkmenistan und Norwegen als Beobachter teil. Die ursprüngliche Aufgabe der Gründung der Gruppe bestand darin, eine Plattform für den Dialog und die Konsultation zwischen Gasproduzenten und der mit dem Gassektor verbundenen Industrie zu schaffen und den "transparenten und stabilen Energiemarkt" zu fördern.

Während eines Gipfeltreffens in der Hauptstadt von Katar, Dosze, wurde 2003 ein Verbindungsbüro für Organisationen eingerichtet, um Joint Ventures der GCEF-Länder zu koordinieren und zu organisieren sowie ein Zentrum für die Erfassung von Daten über die globale Gasproduktion und die Aussichten der Industrie zu sein. Auf dem Moskauer Gipfel 2008 wurde festgelegt, dass die GCEF eine vollwertige internationale Organisation werden soll. Während des Gipfels wurden das Statut der Organisation und ihre Hauptziele verabschiedet. Die Vertreter der Länder waren sich einig, dass der Hauptsitz des Forums (der ursprüngliche Name wurde beibehalten, um die demokratische und offene Natur der Struktur zu demonstrieren) die Hauptstadt von Katar, Doha, sein würde. Bei der nächsten Sitzung im Dezember 2009 wurde der erste Generalsekretär der Organisation ernannt, nämlich der Russe Leonid Bochanowski. Der erste formelle Gipfel der Organisation fand am 15. Dezember 2011 in Doha statt. Am 1. Januar 2014 wurde der iranische Politiker Hossein Adeli zum zweiten Generalsekretär der GCEF in der Geschichte gewählt. Er hatte sein Amt bis zum 12. Januar 2018 inne, als er durch den Russen Yuri Seniurin ersetzt wurde. Zusätzlich zu den allgemeinen Erklärungen hat das Institut während des gesamten Betriebszeitraums seine Strukturen gebildet und sich mit organisatorischen Aspekten befasst

Warum kümmert sich Russland um ein Kartell?
Die Hoffnungen Russlands, ein Gasäquivalent zur OPEC zu schaffen, waren von Beginn der Tätigkeit der GCEF-Organisation an offensichtlich. Bereits im Jahr 2002 forderte Präsident Putin während der Gespräche mit dem kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew die zentralasiatischen Länder auf, ihre Aktivitäten auf dem Gasmarkt zu koordinieren. Im Jahr 2006 erklärte der Vizepräsident von Gazprom, Aleksandr Medwedew, dass es ohne ein Abkommen zwischen Europa und Russland noch stärker an der Schaffung einer Organisation beteiligt sein würde, die "auf dem Markt einflussreicher ist als die Öl-OPEC". Im Jahr 2009 sagte der russische Energieminister Siegiej Szmatko nach der Wahl von Bochanowski zum GCEF-Sekretär: "Die eindeutige Wahl eines Russen für die Position des GCEF-Generalsekretärs zeigt, dass die größten Gasproduzenten der Welt Russland als das führende Land bei der Gestaltung der Stabilität auf dem Gasmarkt sehen."

Nach einem raschen Rückgang der Gaspreise auf den Weltmärkten in Russland gab es im Jahr 2020 noch häufiger Stimmen über die Notwendigkeit realer Maßnahmen zur Stabilisierung des Gasmarktes. Ende Mai erklärte der stellvertretende russische Energieminister während der Konferenz "Energiemarktmanagement -2020", dass das GCEF-Forum eine Schlüsselrolle bei krisenbekämpfenden Maßnahmen auf dem Gasmarkt spielen könne. " Auch der Energieminister Aleksandr Nowak wies in einem Interview Anfang Juli auf das Fehlen einer Regulierungsbehörde auf dem globalen Gasmarkt als Grund für die tragische Situation im Zusammenhang mit der Nachfrage und dem Angebot an blauem Kraftstoff hin. Gleichzeitig fügte er hinzu, dass der Plan zur Einrichtung einer aktiven Produktionsregulierungsbehörde zur Regulierung der Rohstoffpreise kürzlich aktiv diskutiert worden sei.

Russland befindet sich auf dem Gasmarkt in einer besonders schwierigen Situation. Im Gegensatz zu anderen Gasproduzenten wie Katar, Nigeria oder Algerien ist Russland hauptsächlich auf die Versorgung über ein umfangreiches Gasleitungssystem angewiesen. Dies ist der Vorteil in einer Situation, in der auf dem Markt eine hohe Nachfrage nach Rohstoffen besteht. Mangels ausreichender Nachfrage hat das Land jedoch Schwierigkeiten, seine Kunden zu diversifizieren. Nur etwa 17 Prozent des russischen Gases werden über Kondensationsanlagen verkauft, von denen die Hauptanlagen entweder Novatek (und seinen Partnern) gehören und sich im äußersten Norden Russlands in der Arktis befinden oder Joint-Venture-Projekte mit westlichen Unternehmen (z. B. Sachalin) sind ). Dies macht es logischerweise viel schwieriger, Lieferungen an besonders gasabsorbierende asiatische Kunden vorzunehmen. Die aktuelle Situation zeigt

Gas OPEC unsicher?
Die bloße Tatsache der Schaffung einer auf GCEF basierenden Regulierungsbehörde ist keine Selbstverständlichkeit. Während Russland in den ersten zwei Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts aufgrund seiner Auswirkungen auf den europäischen Markt tatsächlich von zentraler Bedeutung auf dem globalen Gasmarkt war, hat sich die Situation jetzt dramatisch geändert. In den letzten zehn Jahren sind weltweit viele neue LNG-Produzenten und -Exporteure wie die USA oder Australien aufgetaucht, und alte wie Katar haben ihre Exportkapazitäten erheblich erweitert. Letzterer Staat hat sehr ehrgeizige Pläne, seine Verflüssigungskapazität bis 2025 auf 110 Millionen Tonnen LNG pro Jahr zu erhöhen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, erweitert das Unternehmen seine größten Anlagen um zusätzliche Kondensationsleitungen und wird über 100 neue Methanträger für den LNG-Transport bestellen. Die LNG-Vertriebsgeographie hat sich auch dank neuer Projekte für den Bau von LNG-Empfangsanlagen geändert. Ein gutes Beispiel ist Polen, das in naher Zukunft die Kapazität des Gasterminals in Świnoujście erweitern und in die Schaffung von FSRU in der Bucht von Danzig investieren soll. Allein durch Investitionen in LNG wird eine nahezu vollständige Unabhängigkeit von der Lieferung von Gaspipelines aus Russland ermöglicht. Ähnlich verhält es sich in der Türkei, wo die Gaskäufe aus Russland erheblich reduziert wurden, da neue Gashäfen eröffnet werden. Dank der Gashäfen ist Griechenland auch völlig unabhängig von der Gasversorgung aus Russland geworden und hat sich zu einem regionalen Drehkreuz für die Nachbarländer entwickelt. FSRU in Litauen oder in Zukunft FSRU in Kroatien spielt eine ähnliche Rolle. Sie werden nicht für ein erhebliches Volumen an importiertem Gas verantwortlich sein, aber in dem Gebiet, in dem Gazprom jahrzehntelang der einzige Rohstoffexporteur blieb, ist dies von großer Imagebedeutung. In naher Zukunft soll die Kapazität des Gasterminals in Świnoujście erweitert und in die Schaffung eines FSRU in der Bucht von Danzig investiert werden. Allein durch Investitionen in LNG wird eine nahezu vollständige Unabhängigkeit von der Lieferung von Gaspipelines aus Russland ermöglicht. Ähnlich verhält es sich in der Türkei, wo die Gaskäufe aus Russland erheblich reduziert wurden, da neue Gashäfen eröffnet werden. Dank der Gashäfen ist Griechenland auch völlig unabhängig von der Gasversorgung aus Russland geworden und hat sich zu einem regionalen Drehkreuz für die Nachbarländer entwickelt. FSRU in Litauen oder in Zukunft FSRU in Kroatien spielt eine ähnliche Rolle. Sie werden nicht für ein erhebliches Volumen an importiertem Gas verantwortlich sein, aber in dem Gebiet, in dem Gazprom jahrzehntelang der einzige Rohstoffexporteur blieb, ist dies von großer Imagebedeutung. In naher Zukunft soll die Kapazität des Gasterminals in Świnoujście erweitert und in die Schaffung eines FSRU in der Bucht von Danzig investiert werden. Allein durch Investitionen in LNG wird eine nahezu vollständige Unabhängigkeit von der Lieferung von Gaspipelines aus Russland ermöglicht. Ähnlich verhält es sich in der Türkei, wo die Gaskäufe aus Russland erheblich reduziert wurden, da neue Gashäfen eröffnet werden. Dank der Gashäfen ist Griechenland auch völlig unabhängig von der Gasversorgung aus Russland geworden und hat sich zu einem regionalen Drehkreuz für die Nachbarländer entwickelt. FSRU in Litauen oder in Zukunft FSRU in Kroatien spielt eine ähnliche Rolle. Sie werden nicht für ein erhebliches Volumen an importiertem Gas verantwortlich sein, aber in dem Gebiet, in dem Gazprom jahrzehntelang der einzige Exporteur des Rohstoffs blieb, ist dies von großer Image-Bedeutung.

Darüber hinaus wird bis Ende 2020 Gas aus Aserbaidschan auf dem europäischen Markt erscheinen, das über den Südkorridor gelangt. All diese Investitionen sorgen in Russland für Besorgnis und verstärken das Engagement für Marktkontrollaktivitäten durch Instrumente internationaler Organisationen. Es ist jedoch schwer vorherzusagen, ob diese Bemühungen erfolgreich sein werden. Die Vereinigten Staaten, ein wichtiger Akteur auf dem LNG-Markt, werden definitiv kein Mitglied der GCEF. Dies ist nach US-amerikanischem Kartellrecht verboten. Darüber hinaus muss daran erinnert werden, dass auf der anderen Seite der Barrikade der Iran bleibt, ein unfreundlicher US-Bundesstaat, der der wichtigste Staat der GCEF ist. Eine solche Beziehung lässt eine Zusammenarbeit zwischen diesen Ländern zweifelhaft erscheinen.

Die Möglichkeit eines Regulierungsformats kann nicht definitiv ausgeschlossen werden. Russische Experten führen das OPEC-Kartell als Beispiel an, das erst 16 Jahre nach seiner Gründung mit der Regulierung begann. Wird dies auch bei Gas-GCEF der Fall sein? In einem Jahr, in dem 20 Jahre Aktivität dieses Forums vergehen werden, wäre Propaganda sicherlich ein guter Moment, um die Rolle dieser Organisation zu erkennen.





 

13.07.20 18:42

199 Postings, 74 Tage DaxHHWas ich dem Artikel entnehmen

kann ist das es viel zu viel Gas gibt und jeder mitmischen möchte. Bei den jetzigen Preisen ist das Selbstmord so die Kapazitäten zu erhöhen. Wie kann sich das mit den LNG lohnen? Wenn man die Gasförderung regulieren möchte hätte man am besten schon Gestern anfangen sollen. Es wird hier wohl auf Verdrängung der Konkurrenz hinauslaufen. Rußland kann zwar nur Regional begrenzt liefern aber dafür billig. Es gibt die Terminals für LNG um Rußland damit unter Druck zu setzen ( bei Streitigkeiten oder so) . Aber dauerhaft wird sich nur der günstigste Anbieter durchsetzten außer es können irgendwann Umweltstandards hinzu dann kann Rußland den Laden zu machen.  

13.07.20 19:03

2 Postings, 43 Tage UnicatGazprom und Dividende 15.07.

Habe 2 Fragen, eine allgemeine und eine zu Gazprom:

Habe bei Motley Fool gelesen, dass am 15.07. die Dividende ausgeschüttet werden soll an alle, die am 14.07. investiert waren.
Sonst allerdings nirgendwo etwas dazu gelesen und die Hauptversammlung war schon im Juni....wenn der Artikel tatsächlich stimmen sollte, wieso stürzt die Aktie dann heute so ab???

Ich kann hier leider nur die Antwortfunktion bedienen und keinen eigenständigen Post verfassen. Kann hier vlt jemand aufklären (vlt ein Mod?)....?

Danke vorab!  

13.07.20 19:19

28 Postings, 581 Tage MoDunUnicat

gesichert wird es dir keiner beantworten können. Aber eine mögliche Ursache für fallende Kurse könnte sein, dass viele vor der Dividende aussteigen und danach erst wieder einsteigen, um die Kosten der ADR-Gebühren zu umgehen.. da kommt bei dem ein oder anderen ordentlich etwas zusammen..  

13.07.20 19:59

334 Postings, 865 Tage JimmyGeminiUnicat

Oder ihre allgemeinen Verlusttöpfe bzw. Freibeträge sind schon maximal belastet, aber sie haben noch Aktienverlusttöpfe voll  und können darüber das dann nutzen.  

13.07.20 21:14

2 Postings, 43 Tage UnicatNochmal Dividende

Lustig - ich lese das erste Mal davon, dass Leute vor der Dividendenzahlung aussteigen, um sie nicht zu erhalten ;-)

Wie hoch ist denn die ADR-Gebühr???

Und stimmt das überhaupt mit dem Termin 15.97. (weil Hauptversammlung ja schon vorbei)?  

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