Der Gedanke ist mir gerade gekommen. Man wundet sich, warum noch nichts über die Höhe der Beteiligung kam...Man hatte 1,5 Monate Zeit zum sammeln seit Meldungsveröffentlichung....scheinbar sammelt man viel?! Bitte nicht als "Dummpush" abstempeln...ich denke nur laut...spekuliere...wie auch immer...folgendes: www.senator.de/presse/unternehmensnachrichten/...rtrag/index_ger.html Berlin, 15. Dezember 2011 – Das deutsche Medienunternehmen Senator Entertainment AG verkündet heute ein Joint-Venture mit dem Hollywoodunternehmen Relativity Media, dem zufolge Senator in Zukunft alle Relativity-Filme in Deutschland vertreiben wird. Außerdem wird Relativity einen bedeutenden Anteil an Senator übernehmen. Gemeinsam wollen die beiden Partner Senator zum führenden Independent-Verleih auf dem deutschen Markt ausbauen. --- Hier ist der Punkt Joint Venture interessant. Keine Kooperation wie bei Sky....nein expliziert ein Joint Venture! de.wikipedia.org/wiki/Joint_Venture Unter dem Begriff Joint Venture ([...] Gemeinschaftsunternehmen, wörtlich gemeinsames Wagnis) versteht man eine gemeinsame Tochtergesellschaft von mindestens zwei rechtlich und wirtschaftlich getrennten Unternehmen. Dabei kommt es zur Gründung einer neuen, rechtlich selbständigen Geschäftseinheit, an der die Gründungsgesellschaften (zwei oder mehrere Gesellschaften) mit ihrem Kapital beteiligt sind. Neben dem Kapital bringen die Gründungsgesellschaften meist einen wesentlichen Ressourcenanteil an Technologie, Schutzrechten, technischem bzw. Marketing-Know-how oder Betriebsanlagen ein. Ein Joint Venture ist durch die beiden Aspekte Kooperation und Autonomie gekennzeichnet, d. h. die Gründungsgesellschaften arbeiten in Form des Joint Ventures zusammen, das wiederum weitgehend ohne Weisungen durch die Gründungsgesellschaften agiert. Meistens werden Joint Ventures von zwei Unternehmen gegründet, die jeweils hälftig am Stamm- bzw. Grundkapital beteiligt sind. -- Jedoch beteiligt sich in diesem nur Fall Relativity an Senator und nicht beide im Zusammenhang mit einer neuen Tochtergesellschaft. Motive (wiki s.o.) Als strategische Ziele werden die Schaffung und Nutzung von Synergien, der Technologietransfer und die erweiterte Möglichkeit der Diversifikation gesehen. Ein weiteres Motiv, ein Joint Venture zu gründen, kann die rechtliche Lage in einem Land sein. Einige Länder wie die Volksrepublik China erlauben die Gründung von reinen (hundertprozentigen) Tochtergesellschaften ausländischer Unternehmen in bestimmten Branchen gar nicht, in anderen nur unter der Auflage behördlicher Genehmigungen. Hier sind Joint Ventures mit einheimischen Unternehmen oft die einzige Möglichkeit für ausländische Unternehmen, auf dem jeweiligen Markt Fuß zu fassen. -- Relativity will ja hier seine Filme komplett vermarkten. Was jetzt behördlichen Schnickschnack in Deutschland angeht bin ich kein Experte. Jedenfalls, sieht es für mich so aus, dass Relativity Senator als Vertriebskanal seiner Filme in Deutschland nutzen will, wobei durch die Höhe der Beteiligung Senator als Tochtergesellschaft fungiert, heisst auch der anteilige Gewinn von Senator fließt zurück an Relativity. Heisst auch wiederum, dass Relativity so viel wie möglich an Aktien bekommen wollen müsste. Ich kenne jetzt wiederum nicht die Obergrenze für eine solche Beteiligung, weil ja Senator als Tochter auch noch den Status der autonomen Geschäftsführung erfüllen muss. Aber kann sich dahinter nicht eine Übernahme verbergen. Immerhin wird keine gemeinsame Tochter gegründet, sondern Senator ist die Tochtergesellschaft von Realtivity. Wie gesagt nur ein Gedanke...
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