Cyan AG

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neuester Beitrag: 12.07.24 14:57
eröffnet am: 15.07.19 21:53 von: Purdie Anzahl Beiträge: 5158
neuester Beitrag: 12.07.24 14:57 von: Saarlänna Leser gesamt: 1912787
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15.07.19 21:53
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2993 Postings, 4777 Tage PurdieCyan AG

ich eröffne hiermit einen neuen Cyan Thread. Alle sind hier eingeladen sich an der Diskussion und am Informationsaustausch zu beteiligen, jedoch bitte in einer Art und Weise, die den Forenregeln entspricht.

Auch kritische Meinungen sind immer willkommen, aber bitte sachlich und konstruktiv, so wie dies hier z.B. von Jörg9 oder Katjuscha gemacht wurde. Wer hier vorsätzlich den Thread nur stören will, muss mit einer Sperre rechnen.

Auf eine gute Zusammenarbeit.  
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5132 Postings ausgeblendet.

15.06.24 13:27

100 Postings, 1423 Tage GummersbachMeldung

Verstehe ich nicht hat er Aktien gekauft oder verkauft?  

15.06.24 20:38

1960 Postings, 2578 Tage SaarlännaDD

Für mich ist die Meldung auch nicht ganz einfach zu deuten. Grundsätzlich handelt es sich um die Ausübung einer Put-Option (Verkaufs-Option). Heißt also, dass er die Aktien nicht mehr besitzt.
Was für mich überhaupt keinen Sinn macht, sind 1) die vielen verschiedenen Kurse, 2) dass es sich wohl um seinen kompletten Aktienbestand handelt und 3) dass es in der Meldung als "Verkauf" hätte deklariert werden müssen, wenn ihm die Mittel infolge der Ausübung der Option zugeflossen wären.
Für mich hat es den Anschein, dass  es sich um eine nicht freiwillige Aktion gehandelt hat. Macht vielleicht Sinn, auf der HV mal nachzufragen.
 

17.06.24 16:02

238 Postings, 1724 Tage freefine@saarlänna

würde also heissen, dass er seine Aktien verkauft hat - dafür aber kein Geld erhalten hat - also wohl gar nicht seine Aktien waren, weil wem anderen verpfändet oder treuhändisch gehalten?
Oder seh ich das falsch?
jedenfalls hat der CTO damit das (Aktien)-Handtuch geworfen.
 

17.06.24 16:47

1960 Postings, 2578 Tage Saarlänna@freefine

Ich vermute, dass es in diese Richtung geht. Als Gründer mit ganz besonderem Bezug zum Unternehmen hat er sich sicher nicht aus freien Stücken von all seinen Aktien getrennt. Möglicherweise eine Folge des extremen Kursverfalls.  

17.06.24 16:57

56 Postings, 7406 Tage Paedschade

Ich fand es eigentlich gut, dass er am Unternehmen beteiligt war...
Die gleichen Fragen stelle ich mir aktuell auch. Zudem würde mich interessieren wer die Aktien zu diesem relativ hohen Kurs gekauft hat.   Bzw. es waren ja Put Optionsscheine.  Ich kenne mich mit Optionen nicht so gut aus, handele damit nicht.  Aber die sind doch grundsätzlich auch an der Börse handelbar, oder? Ich finde aber mit Cyan AG als Basiswert keine.  Woher kommen die von Herr Cserna?
Etwas anderes was mir auffällt: Herr Cserna hatte ich auf meiner Liste mit 235237 Aktien berechnet.
Er hat jetzt 225237 Aktien abgegeben, was wohl auch sein gesamter Bestand aktuell war: DD Meldung 11.12.23: 225237 Bezugsrechte.   Aber wo ist die Differrenz von 10000 Aktien geblieben? Dazu habe ich keine Meldung gesehen.  

18.06.24 12:59

238 Postings, 1724 Tage freefine@Saarlänna

aber warum sollte er eben genau bei so niedrigem Kurs verkaufen - und warum alles? oder kann er nicht mit dem neuen CEO und bereitet den Abschied vor?
Als CTO und Gründer hätte er doch bei höheren Preisen verkaufen können - musste ja eine Innensicht haben.
Sollte er die Aktien überhaupt für wen anderen gehalten haben, wäre das ja auch nicht ganz die saubere Darstellung gewesen.
Warum er kein Geld dafür kriegt sei einmal dahingestellt, aber warum er verkauft - bei so niedrigen Kursen - das macht Sorge.  

18.06.24 13:40

100 Postings, 1423 Tage GummersbachGanz genau

Ständig wird von Vertrauen zurück gewinnen gesprochen aber das ist alles andere als Vertrauen bildend. Hatte überlegt weiter aufzustocken aber nach der Meldung nicht mehr!  

18.06.24 14:31

1960 Postings, 2578 Tage SaarlännaNa ja...

Sollte es sich um einen Lombardkredit gehandelt haben, dann hatte er gar keine andere Wahl. Das Verwertungsrecht läge in diesem Fall nämlich beim Kreditinstitut. Durch den Kursverfall sind möglicherweise Covenants gerissen worden, wodurch der Kreditgeber ein Kündigungsrecht erhält.

https://de.wikipedia.org/wiki/Effektenlombardkredit

"Kursschwankungen der beliehenen Wertpapiere verändern unmittelbar die Beleihungsgrenze und damit auch die Kreditlinie. Sinkt die Beleihungsgrenze kursbedingt, ohne dass die Kreditlinie hieran angepasst werden kann, werden Nachbesicherungsrechte ausgelöst („margin call“). Es handelt sich hierbei um Covenants. Der Kunde ist dann verpflichtet, den Beleihungswert durch die Verpfändung weiterer Wertpapiere zu erhöhen oder den Sollsaldo durch Gutschriften/Einzahlungen oder Wertpapierverkäufe entsprechend zu ermäßigen, sodass die Inanspruchnahme der Kreditlinie wieder geringer als die Beleihungsgrenze ist. Kommt der Kreditnehmer diesem Verlangen nicht nach, werden automatisch Kündigungsrechte ausgelöst (siehe Negativerklärung)."

Das wäre zumindest eine Erklärung.

Ich habe das Thema mal bei der IR platziert.

 

18.06.24 14:42

238 Postings, 1724 Tage freefineverstehe ich

das richtig: du vermutest der CTO hat seine Aktien über einen Kredit finanziert? warum diese unterschiedliche Bepreisungen? Hatte er nicht als Gründer schon immer Aktien?
Welche Bank finanziert denn 100% der Aktien von dem Unternehmen in dem der CTO arbeitet. Und wenn, dann hätte sie wohl bei dem Verfall von 35 auf 1 schon lange die Reissleine gezogen - oder?
Also ich hab mich hier ja lange zurückgehalten, aber die vielgepriesene Transparenz ist das ja auch mal wieder nicht.

Fakt ist, er hat keine Aktien mehr... das erhöht nicht die Motivation...  

18.06.24 15:07

1960 Postings, 2578 Tage Saarlänna@freefine

Das wäre zumindest eine Erklärung. Offensichtlich hatte er  zunächst keine Aktien besessen und wenn er 2019 nicht € 2,4 Mio. auf der hohen Kante hatte, dann hatte er evtl. zumindest einen Teil finanziert. Und es erfolgten ja auch noch Zukäufe in den folgenden Monaten.

https://ir.cyansecurity.com/de/blog/2019/06/06/eqsnews1784239/

Du hast aber mit Deinem Einwand recht, dass die Verwertung dann eigentlich früher hätte erfolgen müssen, da der Kurs ja quasi durchgehend bis Ende 2023 abgerauscht ist.

Ja, er hat keine Aktien mehr und wahrscheinlich kotzt er aufgrund dessen im Strahl, falls das so oder so ähnlich abgelaufen ist.

Sobald ich eine Antwort habe, gebe ich die Info gerne hier weiter.  

19.06.24 10:12
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1960 Postings, 2578 Tage SaarlännaAntwort IR

Ich habe umgehend eine sehr ausführliche Antwort auf meine Fragen erhalten. Daran erkennt man, dass das Thema Transparenz ganz oben angesiedelt ist und das nicht nur leere Floskeln sind.

Danke für Ihre Anfrage! Sehr gerne gebe ich Ihnen Auskunft über den Hintergrund der neuesten DD und zu Ihrer Frage bzgl. der Differenz.

Zunächst zur DD:
Herrn Cserna wurden Aktienoptionen gewährt, die im Jahr 2019 eingelöst wurden. Die Transaktion wurde fremdfinanziert und durch eine Put-Option besichert. Leider hat sich Aktie nicht wie erwartet entwickelt, wodurch der aktuelle Kurs unter dem Durchschnittskurs der Option von ca. 11 Euro liegt. Auch die aktuelle Zinslage im Euro-Raum hat ihr Übriges dazu beigetragen, so dass diese Finanzierung nun fällig wurde. In diesem Zuge wurde die Put-Option gezogen, wodurch die Übertragung der Aktien erfolgte. Die Transaktion hat also rein technische Gründe und war nicht zu vermeiden. Insgesamt hat Herr Cserna dadurch keinen Gewinn erwirtschaftet. Als Co-Gründer ist Herr Cserna dem Unternehmen mit ganzem Herz verbunden und wird gemeinsam mit unserem CEO Thomas Kicker die eingeleitete positive Entwicklung mit aller Kraft weiter fortsetzen.

Zur Differenz von 10.000 Aktien:
Herr Cserna hat zwischen den beiden von Ihnen angesprochenen Meldungen insgesamt 10.000 Aktien verkauft, hauptsächlich um die Zinszahlungen aus der Finanzierung zu bedienen. Das Transaktionsvolumen lag unter der Meldegrenze von 20.000 Euro pro Jahr, weshalb keine Directors‘ Dealings-Meldungen erfolgten.

Abschließend möchten wir gerne noch betonen, dass sich das Vorstandsteam voll und ganz dem langfristigen Erfolg von cyan verschrieben hat. Mit der Verabschiedung des neuen Strategieprogramms und der Prognose 2024 hat sich der Vorstand ehrgeizige Ziele gesetzt, die nicht nur vom Kapitalmarkt, sondern durch die Fokussierung und den Technologie-Ausbau, auch von den Kunden honoriert wurden. Die Fortsetzung dieser Entwicklung ist ohne den Rückhalt unserer Stakeholder, insb. Aktionäre, nicht möglich. Ihre Interessen sind die Richtschnur für unser tägliches Handeln – unabhängig von der Höhe des Aktienbesitzes der Vorstände. Die finanzielle Incentivierung der Vorstände von cyan erfolgt, wie bei den meisten anderen börsennotierten Gesellschaften ebenfalls, über einen variablen Vergütungsbestandteil. Dieser richtet sich nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens, welcher sich auch im Aktienkurs widerspiegelt. Vor diesem Hintergrund sehen wir eine sehr starke Interessenskongruenz zwischen Vorstand und Aktionären.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen damit beantworten.
 

19.06.24 17:00

100 Postings, 1423 Tage GummersbachDanke

Bis hier mal die Prognosen erreicht werden wird man misstrauisch bleiben. Aber das ist dann ja mal einigermassend beruhigend wenn er nicht freiwillig verkauft hat  

20.06.24 11:43

1960 Postings, 2578 Tage SaarlännaInteressanter Beitrag des CTO

Der CEO hat schon recht, wenn er sagt, dass cyan sich in einem wahnsinnig relevanten Markt bewegt.

https://www.security-insider.de/...-30af6d806526ded978a4f686a0a0ee8b/

Da wir uns der Bedeutung der kollektiven Sicherheit in der digitalen Welt bewusst sind, nutzen wir offene Cybersicherheitsplattformen, um den Austausch von Bedrohungsdaten zwischen vertrauenswürdigen Partnern zu erleichtern. Denn durch die Bündelung von Ressourcen und den Austausch von Informationen ist es möglich ein umfassenderes Verständnis von Cyber-Bedrohungen zu entwickeln und Verteidigungsstrategien effektiver zu koordinieren.

Der zunehmende Einsatz von KI durch Cyberkriminelle stellt eine bedeutende Veränderung für die Sicherheitslage von digitalen Anwendungen dar. Aus diesem Grund kann der Einsatz von KI im Sinne der Sicherheitsbemühungen auf dem Spielfeld nicht nur für die nötigen Ausgleich sorgen, sondern es eröffnet auch die Chance im stetigen Kampf gegen die Cyberkriminalität die Oberhand zu gewinnen. In der festen Überzeugung, dass die beste Verteidigung gegen KI-gestützte Bedrohungen die KI selbst ist, die zusätzlich noch durch menschliches Fachwissen und ein Engagement für kontinuierliche Innovation ergänzt wird, sind wir im Stande Bedrohungen noch effizienter zu erkennen und zu neutralisieren. Auf diese Weise schützen wir unsere Kunden vor den sich ständig weiterentwickelnden Risiken, die mit der Nutzung von Smartphones, Laptops, PCs und IoT-Geräten verbunden sind, und sorgen dafür, dass ihre digitalen Erlebnisse sicher und geschützt bleiben.  

20.06.24 15:28

238 Postings, 1724 Tage freefineso ganz kann das nicht stimmen

denn wenn er bei 11,- euro im durchschnitt gekauft hat, hätte die bank wohl kaum zugeschaut, wie der Kurs auf 1,- war.....
da hätte er ab 11,- dann zusätzliche Sicherheiten bringen müssen. Wenn er die hatte und an das Unternehmen glaubt, dann hätte er nicht jetzt verkauft. Wenn er sie nicht hatte, wäre die Bank nie das Risiko gegangen - sie hatte dann den Unterschied von 11,- euro zu dem jetzigen Kurs in ihren Büchern als Risk stehen?!  

20.06.24 17:00

1960 Postings, 2578 Tage Saarlänna@freefine

Also meiner Ansicht nach kann das schon sein. Der Großteil des Betrags war ja offensichtlich mit Puts zu einem Basispreis von 30 Euro abgesichert, wodurch die Bank eine Sicherheit hatte, dass alleine dadurch der Großteil des Kredites abgedeckt ist.
Aus der Antwort der IR ging auch hervor, dass Markus Cserna Aktien verkaufen musste, um den Zinsdienst zu erbringen. Das geht aber, insbesondere in einem deutlich höheren Zinsumfeld, nicht ewig so weiter. Da wäre es schon nachvollziehbar, wenn die Bank den Kredit -aufgrund einer Gefährdung des Zinsdienstes - fällig gestellt hat.  

21.06.24 08:34
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63 Postings, 1270 Tage DaokUSA verbieten Kapersky

Anti-Virus-Software: Die USA verbieten Kaspersky - News - SRF
Die US-Regierung untersagt wegen Sicherheitsbedenken den Verkauf der russischen Virenschutzsoftware.
 

24.06.24 15:05

56 Postings, 7406 Tage PaedWo sind die Aktien jetzt?

Wäre interessant, ob die jetzt bei einem Investor sind, der die gerne halten will, oder bei jemanden der sie verscherbelt.  Größere Mengen sind ja nicht so leicht zu verkaufen.  

24.06.24 16:35

1960 Postings, 2578 Tage SaarlännaBerechtigte Frage

Habe ich mir auch gestellt. Ich habe zwar eine Vermutung, wo die Aktien hingegangen sind, aber will hier nicht spekulieren. Sofern nur eine Person Abnehmer war, dann sind die Aktien zum Kurs von im Schnitt über 11 Euro in deren Depot gewandert, womit knapp das fünffache des aktuellen Kurses bezahlt wurden. Entsprechend dürfte grundsätzlich ein Interesse vorhanden sein, die Aktien zu halten, bis der Kurs wesentlich höher steht.  

01.07.24 15:59

100 Postings, 1423 Tage GummersbachEin halbes Jahr Kicker

Ausser Spanien ist da nichts passiert und dafür war er nicht mal verantwortlich. Hoffentlich bleibt es nicht nur bei grossen Ankündigungen  

01.07.24 16:58

1960 Postings, 2578 Tage SaarlännaCEO

Für eine Bewertung ist es meines Erachtens noch etwas zu früh. Sieht man ja gerade daran, dass von Geschäftsanbahnung über Vertragsabschluss bis zum Launch viel Zeit ins Land gehen kann. Es soll zwar jetzt alles schneller gehen, aber das ist für Außenstehende anfangs nur schwer erkennbar.

Für uns Aktionäre ersichtlich ist sicherlich die deutlich intensivierte Kapitalmarktkommunikation.

Das zweite Halbjahr dürfte auf jeden Fall interessant werden mit mindestens 3 Telco-Launchs (Claro, Orange Belgien + unbekannt) und Wefox. Das sind zwar auch Verträge, die unter seinem Vorgänger FvS abgeschlossen wurden, aber es sind auch größere Kooperationen angekündigt, bei denen spätestens die Handschrift des neuen CEO sichtbar werden sollte.

Ich erhoffe mir auch insbesondere, dass seine Kontakte zur Dt. Telekom von hohem Nutzen sein werden.

Zuversichtlich macht mich eine an Thomas Kicker gerichtete Aussage von Alex Schütz, der neben Klemens Hallmann der Aktionär mit dem tiefsten Einblick sein dürfte: "congratulation to your achievements in such a short period! keep going!" (Quelle: linkedin)

Vielleicht braucht es daher gar nicht mal mehr so viel Geduld, bis man die Leistung des neuen CEO bewerten kann.

 

11.07.24 17:33

238 Postings, 1724 Tage freefineCEO

für mich ist es etwas einfach zu sagen, der CEO ist noch nicht solange da und daher gibts keine News. Es gibt eine jahrelang bestehende Struktur, einen CTO, der seit Beginn dabei ist und wohl hoffentlich eine Vertriebsmannschaft, die den Namen verdient.
Herr Kicker beginnt ja kein Unternehmen - er übernimmt eines und wird ihm wohl auch seine Handschrift verpassen - wenn man ihm lang genug das Vertrauen schenkt.
Was also ist in den ersten sechs Monaten jetzt monetär belastbares passiert - ausser dem Verkauf eines Unternehmens, das damals gekauft wurde, um die mangelnde Performance der ursprünglichen Cyan zu kaschieren - ich glaube das war noch unter Arnoth. Jetzt wird es als grosse Tat verkauft, den ehemaligen Umsatzretter verkauft zu haben...  

11.07.24 18:23

1960 Postings, 2578 Tage SaarlännaDu hast Recht

I-New hat enorm viel Geld verbrannt und auch ich hatte mich von der kreativen Bilanzierung und den völlig überzogenen Prognosen blenden lassen. Da gibt es überhaupt nichts zu beschönigen.
Aber dass man den Part nun wieder verkauft hat und sich auf rein auf Cybersecurity fokussiert, halte ich für die richtige Entscheidung. Nicht nur, weil man sich jetzt dem Breakeven nähert, sondern auch weil dadurch sehr viel Unsicherheit genommen wurde. Zumindest geht es mir so.
Die Vergangenheit kann man, auch wenn das alles sehr ärgerlich war, nicht ändern und ich hoffe, dass morgen auf der HV wieder für ein Stück mehr Transparenz gesorgt wird.
Bzgl. der ersten 6 Monaten ist für mich insbesondere von Interesse, wie Orange Spain bisher performt und ob man davon ausgehen kann, dass Masmovil im Rahmen der erfolgten Fusion ebenfalls die Security anbieten wird.
 

12.07.24 14:30

1960 Postings, 2578 Tage SaarlännaHV

cyan AG mit erfolgreicher Hauptversammlung 2024: deutliche Zustimmung zu allen Tagesordnungspunkte


München, 12. Juli 2024 – Die cyan AG, ein Anbieter von intelligenten Cybersecurity-Lösungen, hat heute ihre ordentliche Hauptversammlung 2024 abgehalten. Sämtliche zur Beschlussfassung stehende Tagesordnungspunkte wurden von den Aktionären mit deutlicher Mehrheit angenommen. Insgesamt waren bei der virtuellen Hauptversammlung rund 80 % des Grundkapitals der Gesellschaft vertreten. Neben der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Wahl des Abschlussprüfers stimmten die Aktionäre der Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals unter Aufhebung der bestehenden Ermächtigung zu. Ferner wurden kleinere Satzungsänderungen beschlossen. Außerdem gab der Aufsichtsratsvorsitzende Alexander Singer bekannt, dass der Vertrag mit Markus Cserna, Gründer und CTO der cyan AG, bis Ende 2027 verlängert wurde.

Alexander Singer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der cyan AG: „Wir bedanken uns für das Vertrauen sowie das Engagement der Aktionärinnen und Aktionäre. Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Vorstand mit dem Verkauf des BSS/OSS-Segments und der Fokussierung auf das Kerngeschäft Cybersecurity einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung von cyan erreicht. Mit diesem Schritt wurde die Konzernstruktur verschlankt, operative Kosten reduziert und die Basis für mittelfristig profitables Wachstum gelegt. Damit ist cyan in einem wichtigen Zukunftsmarkt bestens positioniert. Zusätzlich freut es mich besonders, dass wir den Vertrag mit Herrn Cserna verlängern konnten. Dies ist ein wichtiger Schritt für das Unternehmen, um den Technologieausbau weiter voranzutreiben.“

Thomas Kicker, CEO der cyan AG: „Der Rückhalt und der Dialog mit unseren Investoren auf der Hauptversammlung hat mich darin bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ausgehend von einer steigenden Anzahl der Endkunden werden wir die wiederkehrenden Umsätze weiter steigen. Auch bei der Profitabilität machen wir große Fortschritte. Wir freuen uns, mit unseren Aktionären den Zielen kontinuierlich näherzukommen.“

Markus Cserna, CTO der cyan AG: „Als Gründer und langjähriger Vorstand der cyan Gruppe ist es mir eine Herzensangelegenheit, die Unternehmensentwicklung gemeinsam mit meinem Team weiter zu begleiten. Unsere Technologielösungen bieten einen umfassenden Schutz vor den Gefahren des Internets. Mit dem kontinuierlichen Ausbau unserer Produktpalette und konsequenten technischen Weiterentwicklungen können Millionen Endkunden die Möglichkeiten der digitalen Welt voll ausschöpfen. So machen wir das Internet zu einem sichereren Ort.“  

12.07.24 14:57

1960 Postings, 2578 Tage SaarlännaHV 2

Hier eine kurze Zusammenfassung; ich hoffe, dass ich alles richtig verstanden habe:

Bzgl. Umsatzplanung und Ziel Erreichung breakeven Cashflow im 4. Quartal ist man on track.

Keine Kapitalmaßnahmen geplant (nicht notwendig nach aktuellem Stand); höchstens bei Chance auf anorganisches Wachstum.

T-Mobile Polen läuft sehr gut, auch MTEL wurde explizit genannt; Orange Spanien wohl auch gut angelaufen, Gespräche zur Erhöhung der Penetration laufen/sind geplant (Termin mit Orange nächste Woche in Paris). Privatkundengeschäft bei Orange Frankreich wohl erst einmal kein Thema, evtl. perspektivisch.

Aussage: gut gefüllte Pipeline.

Wefox/Allianz Start evtl. noch im Juli, Claro Chile Ende Sommer, Orange Belgien wahrscheinlich noch im 3. Quartal; dann im laufenden Jahr wohl noch Start auf einem "neuen Kontinent" + eine weitere Orange-Gesellschaft.

Man ist in fortgeschrittenen Gesprächen mit 2 großen Versicherungen (Zentraleuropa und Asien) + insb.  auch Neobanken interessant.

Kooperationen u.a. mit avira und Amazon (AWS). Genannt wurden auch Leads und (angestrebte) Kooperationen im nahen Osten und in Asien.

Noch im laufenden Jahr 2 bis 3 Vertragsabschlüsse mit MNO's / MVNO's erwartet.

Onnet Core Rollout inzwischen innerhalb von 5 Wochen möglich.

Wirecard: Alle Verfahren eingestellt, Thema erledigt.

Bei True (Thailand, mit DTAC fusioniert) und Masmovil (Spanien, mit Orange fusioniert) sieht man sich in einer guten Position, dass auch hier die Security ausgerollt wird.

CEO nutzt sein guten Kontakte zur Dt. Telekom, es besteht intensiver Kontakt - auch in Deutschland -  Nordamerika: "Spannender Markt"; man steht wohl auch in Kontakt mit T-Mobile US.

Abseits der ausgegeben Prognose für 2024 ist man auch für die mittelfristige Entwicklung positiv gestimmt (ohne konkret zu werden).

Das hier mal in aller Kürze.










 

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