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Der USA Bären-Thread

Seite 2494 von 6257
neuester Beitrag: 30.08.25 16:00
eröffnet am: 20.02.07 18:46 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 156424
neuester Beitrag: 30.08.25 16:00 von: ARIVA.DE Leser gesamt: 25928452
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11.05.10 23:12
2

80400 Postings, 7787 Tage Anti LemmingChart der E-mini-Futures auf SP-500 (ES)

Wenn das Gap, wie Shark meint, geschlossen werden soll, sind noch -40 Punkte drin. Ich rechne mittelfristig eher mit -400 ;-)  
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11.05.10 23:14
1

12993 Postings, 6611 Tage wawiduBlackRock - noch Fragen?

 
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11.05.10 23:24
8

80400 Postings, 7787 Tage Anti LemmingIch hätte da noch ne Frage

Wann soll ich denn bei Blackrock endlich long gehen? 170 Dollar ist ja schon sehr billig, wenn man bedenkt, dass sie von 240 Dollar runterkommt. Meinst Du, man sollte bis 90 Dollar warten (März-2009 Tief) oder sicherheitshalber doch lieber bis zum März-2003-Tief bei 35 Dollar?

Mir hätten dann übrigens einen M-Boden, der sehr tragfähig sein soll.

Hier "das große M" bei Citigroup. Cramer meint, die steigt noch auf 11 Dollar. Schade nur, dass sie US-Regierung demnächst mehrere Milliarden Stücke in die Rallye rein verkaufen will.

Rallye rein, Rallye raus - Ralle-ralle...  
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12.05.10 00:49
6

298 Postings, 6570 Tage KostolanyaIch hatte es getan - am 27.02.2010 ;-)

Am 27.02.2010 habe ich Euch wissen lassen, dass ich an diesem Tag meine Aktien- und Fondsbestände um gut 50 % reduziert hatte. Im Nachhinein betrachtet, war mein hälftiger Ausstieg sicherlich gut 10 Wochen zu früh gewählt, da in dieser Zeit fast sämtliche Indizes weltweit noch mal ordentlich um ein paar Prozente zulegten..

Jedoch bin ich über den von mir gewählten Zeitpunkt nicht traurig darum. Einfach deshalb, weil ich mich ab Zeitpunkt des Verkaufes definitiv extrem wohler fühlte  bzw. fühle...

Die Kurssprünge - egal ob im Aktienmarkt, in den Bond-Märkten etc. sind mittlerweile - egal in welche Richtung - nicht nur so dermaßen hoch und signifikant,  sondern auch so dermaßen "plötzlich" und völlig "unberechenbar" - meist über das Wochenende manipuliert und kommuniziert..., gerne auch "über Nacht" - so dass der "normale Kleinanleger" KEINE halbwegs faire Chance mehr hat, hier einigermaßen zeitnah zu reagieren bzw. mitzuhalten...

Vor allem kann sich NIEMAND mehr - egal ob Bulle oder Bär - an irgendwelche "Richtlinien" halten ;-)

Gingen manche Indizes oder auch Aktien "gestern" noch 5 % - 20 % runter gen Süden - so gehen sie "heute" wieder 10 % - 30% oder so - gen Norden - aber übermorgen dafür 8 % - 25 % wieder gen Süden...;-)

Tja, wie man es auch dreht und wendet: Am Ende weiß NIEMAND etwas halbwegs  GENAUES! Und vor allem weiß NIEMAND, WANN WAS passiert, und WER letztendlich WOFÜR und DAFÜR verantwortlich ist...Scheinbar scheint jegliche Orientierung und Verantwortung verloren gegangen zu sein - sowohl im Großen als auch im Kleinen...

So bleibe ich mir einfach selbst treu und belasse so viel wie möglich an Eigenverantwortung bei mir selbst - auch wenn diese nach den neuerlichen EU-Beschlüssen keine weitere Relevanz haben sollte...

Ich "hatte es getan" am 27.02.2010 - und würde es mir "in diesen Zeiten" wieder überlegen, ob ich entweder Aktien und Fonds abstosse, oder - je nach Kurs - eventuell sogar einkaufe, nachkaufe...

Was ich eigentlich sagen möchte ist, dass JEDER für SICH SELBST auch anhand seiner eigenen persönlichen Situation, seiner eventuellen finanziellen Möglichkeiten, Erfahrungen, Ahnungen, seinem Wissen etc. entscheiden sollte, wie er sich letztendlich finanztechnisch bewegt...

Wie dem auch sei. Bin froh darüber, dass ich am 27.02.2010 zur Hälfte "ausgestiegen" bin. Zwar habe ich ein paar Prozentpunkte verpasst, hatte dafür aber ausgesprochen angenehme Nächte :-)

In diesem Sinne
Schlaft auch angenehm schön
Koato  

12.05.10 01:02
7

298 Postings, 6570 Tage Kostolanya"Denn SIE wissen nicht, was sie tun..."

Einspruch: DOCH: SIE wissen sehr wohl, WAS SIE tun.  SIE sind allerdings auch sehr geschickt darin, Ihr TUN gegenüber dem Volk zu vernebeln, zu verharmlosen...

SIE wissen schon, WAS sie tun. Aber möglicherweise haben SIE gar keine andere Wahl. Wieso und Warum bleibt erst einmal dahingestellt. Das ist jedenfalls trotzdem erschreckend und traurig.

Frage: WAS können WIR friedlich DAGEGEN tun?

Eure Kosto  

12.05.10 01:22
7

298 Postings, 6570 Tage KostolanyaThreadhopper ;-)

Neben dem ganzen Börsenwahn ist mir so ganz am Rande so ganz nebensächlich eine klitzekleine Kleinigkeit aufgefallen:

Die "Threadhopper" :-) So benenne ich für mich so Leute, die zwar einen eigenen Thread "haben", "moderieren" - wie auch immer...

Sobald jedoch in deren "eigenen Threads" nicht mehr ausreichend kommuniziert wird und kaum noch ein nennenswerter Austausch an Gedanken, Marktmeinungen etc. stattfindet, so tummeln sich jene "Thread-Master" ;-) in anderen Threads rum - vorwiegend in jenen, in denen sie bisher noch nicht ausgeschlossen worden sind und die gleichzeitig recht häufig neben dem BT gelesen werden;-)

In solchen Threads lästern die von mir betitelten so genannten "Threadhopper" ungehemmt ab.

Wohl aus lauter lange Weile, weil in deren eigenen Threads nicht sehr viel los ist ;-)

Schlaft schön
Kosto  

12.05.10 07:16
7

20752 Postings, 7952 Tage permanentKurzsichtigkeit der Politik

""Wir haben uns hier und da zu Projekten entschlossen, die möglicherweise sehr viel teurer werden als zunächst gedacht: etwa die Garantie eines Betreuungsplatzes für Kinder unter drei Jahren." Bei den nötigen Ausgabenkürzungen dürfe kein Bereich ausgenommen werden, ein Beispiel sei auch die Bildungspolitik."

An der Zukunft sparen ist ein schlechtes Geschäft. Wieso fällt den Politikern (hier Herrn Koch) nicht ein an der Vergangenheit zu sparen. Beispielsweise die Kürzung der Beamtenpensionen? Beamte erhalten im Durchschnitt eine viel zu hohe Versorgung mit einem dreizehnten (Monatsgehalt).

http://www.n-tv.de/politik/...kuendigt-Sparkurs-an-article866324.html

 

12.05.10 07:27
8

22764 Postings, 6390 Tage Maxgreeengenau permanent

der durchschnittliche STEUERZAHLER erhält eine Rente von 1.300 Euro. Bei Beamtenpensionen sind es mehr als 1800 Euro.
( ich hatte das vor vielen Jahren gelesen, keine Garantie auf Richtigkeit, solche Zahlen werden nur selten von den Politikern verraten ).

Fazit: Die die Steuern erwirtschaften bekommen weniger als die die von den Steuern bezahlt werden.

Seit Jahren währt sich der Beamtenbund dagegen das Beamte auch in die Sozialsysteme einzahlen. Angeblich komme das dem Staat teuerer. Das sehe ich nicht so, man hat nur Angst die Zahlen für die jährlichen Ausgaben für Pensionen etc. auf den Tisch zu legen. Auch hier kann man bei Googgle % Co. zwecklos suchen. Vor Jahren hat eine enttäuschter Politiker verraten das wir naher in Zukunft ca. 30% der Steuergelder für Beamtenpensionen ausgeben. Und die Quote der Staatsbeamten die bis 66 Jahren arbeiten ist auch sehr gering. d.h. die Pensionszahlungsdauer ist zur "Arbeitszeit" sehr lang.
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Nur im Wörterbuch steht Erfolg vor Fleiss.

12.05.10 07:35
8

22764 Postings, 6390 Tage Maxgreeen++Eilmeldung++

US-Senatoren haben beschlossen die Fed-Bilanz zu überprüfen !!!

Ich bin gespannt was dabei rauskommt oder ob sich das Ganze im Sande verläuft.
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Nur im Wörterbuch steht Erfolg vor Fleiss.

12.05.10 08:30
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234316 Postings, 7774 Tage obgicoudas pikanteste Detail

Bis Dezember muß sie Institure benennen, die Hilfe erhalten haben.  

12.05.10 08:34
10

261 Postings, 6361 Tage WielandSchmied@Maxgreen

Du vergleichst Äpfel mit Birnen.  Ich finde nicht, dass die Beamtenpensionen zu hoch sind. Ich stimme Dir aber darin zu, dass Beamte länger arbeiten sollen. Du darfst nicht vergessen, dass die Akademikerquote unter den Beamten relativ hoch ist und ich will den Vorsitzenden der Bundesverfassungsgerichtshofes nicht mit 1300 Euro in die Rente zu schicken. Meine Erfahrung ist, dass Beamte in Führungspositionen in der Regel billiger kommen, als ein vergleichbarer Funktionsträger aus der Privatwirtschaft. Dafür kommen Beamte in untergeordneten Positionen, Hilfsdiensten wesentlich teurer als ihre Entsprechung aus der Privatwirtschaft. Ich würde sagen, ein Mann/Frau aus einem privaten Sicherheitsdienst kommt wesentlich billiger als ein beamteter Polizist. Ist eine Frage des persönlichen Geschmackes. Mir persönlich geht jedesmal das Messer im Hosensack auf, wenn ich einen solchen Privaten von der Weite nur sehe.  

12.05.10 09:05
6

5925 Postings, 6399 Tage PalaimonEU-Kommission stellt Pläne gegen Schuldenkrise vor

vor 23 Min.

Die Europäische Kommission stellt heute in Brüssel ihre Pläne gegen die Schuldenkrise vor. Um der überbordenden Staatsdefizite Herr zu werden, will Wirtschaftskommissar Olli Rehn in Europa eine "Schuldenbremse" nach deutschem Modell einführen. Auch die Bundesregierung dringt nach den schlechten Erfahrungen mit Griechenland auf schärfere Regeln für Defizitsünder. Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, wies Inflationsängste wegen des Rettungspakets von EU und IWF zur Stützung des Euro als unbegründet zurück.

Weiter hier:  http://de.news.yahoo.com/2/20100512/...t-plaene-gegen-sc-ee974b3.html
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

12.05.10 09:08
7

5925 Postings, 6399 Tage PalaimonEinführung des Euro in Estland

Trotz der Euro-Krise soll die europäische Währungsgemeinschaft nach dem Willen der EU-Kommission offenbar weiter wachsen. Die Kommission werde am Mittwoch eine Empfehlung für die Einführung des Euro in dem Baltenstaat am 1. Januar 2011 abgeben, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus Kommissionskreisen in Brüssel. Estland erfülle dafür die wirtschaftlichen Kriterien, hieß es zur Begründung. Die Bewertung durch die EU-Kommission sei "mehr als positiv". Der Einführung des Euro in Estland müssten auch die 16 Mitglieder der Eurozone zustimmen.

http://de.news.yahoo.com/2/20100511/...n-wird-einfuehrun-4286055.html
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

12.05.10 09:21
1

197 Postings, 5914 Tage azoreRadio-Werbung für emerging markets

habe gerade auf B5 aktuell die folgende Werbung von Fidelity gehört: "Entdecken Sie die faszinierenden Möglichkeiten der emerging markets für Ihr Depot".  Eine entsprechende Finanzwerbung gabs auf B5 bisher meines Wissens noch nie....  

12.05.10 09:29
8

5925 Postings, 6399 Tage PalaimonEZB kämpft um ihre Glaubwürdigkeit

 

Special

 

12.05.2010, 09:01

 

Rettungspaket
EZB kämpft um ihre  Glaubwürdigkeit
 
Die Entscheidung ist umstritten: Erstmals in ihrer  Geschichte kauft die EZB Staatsanleihen, um den Schuldenstaaten zu helfen.  Notenbank-Chef Trichet versucht nun, die Inflationssorgen zu dämpfen.
 

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, hat  Inflationsängste wegen des Rettungspakets von EU und Internationalem  Währungsfonds (IWF) zur Stützung des Euro als unbegründet zurückgewiesen. „All  das Geld, all die Liquidität, die wir dadurch in die Märkte hineinbringen,  ziehen wir auch wieder ab“, sagte Trichet am Dienstagabend im ZDF. Insgesamt  werde sich deshalb die im Umlauf befindliche Geldmenge nicht ändern. Trichet  verteidigte die Entscheidung der EZB, Staatsanleihen der Euro-Länder zu kaufen.  Es sei nicht darum gegangen, die Aktienmärkte zu beeinflussen, sondern darum,  die normale Funktion der europäischen Währungspolitik sicherzustellen.

 

EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark kündigte harten Widerstand der Notenbank gegen  jede Form von politischem Druck an, der die Preisstabilität gefährden könnte.  Die Entscheidung der Notenbank, zur Dämpfung der Finanzprobleme in der Euro-Zone  Staatsanleihen zu kaufen, sei auch nicht auf einen solchen Druck zurückzuführen,  sagte Stark am Mittwoch im Deutschlandfunk. Diese Entscheidung stelle „keinen  Tabubruch“ dar und sei nur dann ein Risiko, wenn die Liquidität daraus nicht  wieder eingesammelt werde. Das werde die Europäische Zentralbank (EZB) aber  tun.

„Keine Inflationsgefahr“

Stark räumte ein, dass die jüngsten  Nothilfeaktionen im Gefolge der Griechenland-Krise Sorgen und Befürchtungen bei  den Bürgern auslöse könne. Er beruhigte aber, die EZB nehme ihre Aufgabe, die  Preisstabilität zu sichern, sehr ernst. „Wir beobachten sehr genau, wie sich die  Märkte entwickeln, wir beobachten sehr genau, wie die Wirtschaft sich entwickelt  und wo wir dann steuernd eingreifen müssen, um eine höhere Inflation zu  vermeiden“, sagte er. „Ich sehe auf jeden Fall für die überschaubare Zeit keine  Inflationsgefahr.“ Das gelte für Europa insbesondere, solange die  wirtschaftliche Dynamik so schwach sei. In anderen Weltregionen, in manchen  aufstrebenden Ländern, könnte es dagegen etwas anders aussehen. Dort könnten  Zentralbanken stärker unter politischen Druck kommen. Allerdings gebe es  weltweit inzwischen sehr viel mehr unabhängige Zentralbanken als noch vor  Jahrzehnten.

Stark warnte eindringlich davor, mehr Inflation zuzulassen. „Eine Inflation ist  schwer wieder unter Kontrolle zu bringen. Deshalb muss man den Anfängen wehren“,  sagte er. „Wir sind in einer tiefen Krise, wir sind nach wie vor in einer  Weltwirtschaftskrise, in einer neuen Phase, in der jetzt die öffentliche  Verschuldung in den Blick geraten ist.“ Das gelte nicht nur für Europa. Einen  Schuldenabbau über die Notenpresse der Zentralbank und damit eine höhere  Inflation, eine „Monetisierung der Schulden“, werde es mit der EZB nicht geben.  
 
csf/Reuters/AFP
 
 
Dazu ein Kommentar (Interview) von (mit) Ökonom Hans-Peter Burghof, der es nicht nur schockierend, sondern auch gefährlich findet, wie tief die Euro-Notenbank in die Märkte eingreift  :
 
www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/...keit_aid_506904.html
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

12.05.10 09:46
8

10180 Postings, 6095 Tage Eidgenosse#341

Überall wird Angst und Panik geschürt. Sind sich die Schreiber eigentlich bewusst was sie tun wenn sie die Bürger fast dazu Nötigen ihr Geld in irgendwelche Sachwerte, die sie eigentlich nicht brauchen, zu investieren?
Gut, man kann sagen der Bürger sollte selbst mündig genug sein zu entscheiden was mit seinem Geld passiert, aber trotzdem wäre etwas mehr seriöse Aufklärungsarbeit, auch von den Medien, wünschenswert.

Durch das platzen der Kreditblase wurde viel mehr liquidität vernichtet als bis jetzt gedruckt wurde. Deshalb sind auch keine Inflationären Tendenzen zu sehen, ausser beim Gold und vielleicht noch Wohnimmobilien weil die Leute hierhinflüchten. In ein paar Jahren werden sie dann sehen das sie viel zu viel für ihren "Bargeldschutz" bezahlt haben.

Keine Gewähr fürs obengeschriebene aber im Moment siehts genau so aus.  
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Man sollte den Leuten das denken beibringen und nicht das gedachte.

12.05.10 10:45
4

25951 Postings, 8829 Tage Pichelauf Drängen!

Wie sehr die Europäer weiterhin von den Anglo-Amerikanern getrieben werden, zeigt der
folgende Bericht in der New York Times. Danach hat Obama Merkel und Sarkozy am
Wochenende massiv bedrängt, „die Keule rauszuholen“ und mit einem gigantischen
Hilfspaket die Spekulationen totzuschlagen.

http://www.nytimes.com/2010/05/11/business/global/...onstruct.html?hp
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"Kurzfristig helfen Schulden. Langfristig gehen wir alle tot"
John Maynard Keynes (Brit. Wirtschaftswissenschaftler, 1883-1946)

12.05.10 12:22
8

20752 Postings, 7952 Tage permanentDer Markt für Ackerland ist in der Regel sehr

träge. Alleine heute Vormittag hatte ich zwei Angebot für Ackerflächen die ich in den letzten Jahren erworben habe. In Deutschland fallen die Reaktionen sicher heftiger aus als in vielen anderen Ländern.

Dieses kann man auch am Goldmarkt und den Reaktionen sehen:
Fears that the past weekend’s $1 trillion European rescue package will ultimately drive inflation resulted in investors piling back into gold.

Much of that demand is reportedly coming from Germany, where the memory of hyperinflation between the two world wars continues to significantly influence thinking.
http://www.ariva.de/...ash_in_on_Gold_t357283?pnr=7995146#jump7995146

Es ist jedoch eine durchaus legitime Überlegung über eine geographische Diversifikation nachzudenken. Ackerflächen in Deutschland sind im Verhältnis zu ihrer Ertragskraft zu teuer. Noch extremere Verhältnisse gibt es nur in NL und Dänemark.

Auf jeden Fall sind die Entwicklungen sehr bedenklich.

Gruß

Permanent

 

12.05.10 12:31
11

80400 Postings, 7787 Tage Anti LemmingJeden Tag Kindergeburtstag

Das Kapital
Jeden Tag Kindergeburtstag

Ihre Fehlentscheidungen begründet die Politik stets mit der notwendigen Wiedererlangung des Marktvertrauens. Eben diesem Markt vertraut sie selber nicht und verzerrt ihn durch Interventionen jedes Mal, wenn er korrigierend wirken könnte.

Geburtstag feiern, wann man will und sooft man will - geht nicht? Geht doch. Man muss nur eine systemrelevante Institution sein oder aber zu jener Gruppe von Anlegern gehören, der vor keiner Bewertungsblase bange ist, die keine Angst vor gigantischen Schuldenbergen hat, die auf ihr Recht auf risikoloses Wachstum pocht und die an die Allmacht ungezügelter Notenpressen glaubt.

Kurzum, wenn man als Anleger die Meinung der Politik teilt, dass sich fallende Märkte automatisch als dysfunktional qualifizieren, ist man auf der sicheren Seite. Denn dann ist man ein Teil jenes Marktes, dessen Vertrauen die Staatslenker um jeden Preis (zurück-)gewinnen wollen. In der Wirtschaftspolitik scheint seit Jahren die dominierende Richtschnur allen Handelns die Reaktion der Märkte zu sein.

In sämtlichen Verlautbarungen westlicher Politiker fast jeder Couleur geht es stets um die Wiedererlangung des Marktvertrauens. Und, so denkt man sich in den Hauptstädten, wie kann man schneller Vertrauen aufbauen, als dem Markt das zu geben, wonach er verlangt? Sei es die Rettung des zu kurzfristig refinanzierten Brokers Bear Stearns, der größenwahnsinnigen AIG, der überflüssigen Fannie Mae und Freddie Mac, der verschlafenen GM oder die Rettung der HRE, diverser Landes- oder gar privater Banken, die Bereitstellung beinah unbegrenzter Liquidität, milliardenschwere Konjunkturprogramme oder die Schaffung von Bad Banks - stets bekommt der Markt, wonach er verlangt. Jetzt schon wieder.

So sehr die träge Masse der Anleger politisch hofiert wird, so sehr werden jene geächtet, die die Nacktheit des Kaisers erkennen. Ob Leerverkäufer, Derivatehändler - insbesondere natürlich die CDS-Hasardeure - oder sonstige Marktteilnehmer, die sich dadurch verdächtig machen, das Spiel nicht mitzuspielen, und auf eine Annäherung der Börsenkurse an die wirtschaftlichen Realitäten setzen, sie werden als Spekulanten gebrandmarkt, ihr Handeln gilt als schädlich, marktverzerrend. Gegen die US-Ramschhypotheken, unterkapitalisierte Banken oder unverhältnismäßig niedrige Zinsen für griechische Staatspapiere zu wetten - wie unverschämt! Auf Ausfallwahrscheinlichkeiten hinzuweisen und Kreditrisikoaufschläge einzufordern gilt schon als politisch unkorrekt. Wir sind ja eine Solidargemeinschaft.

Eine Solidargemeinschaft der Schuldner jedenfalls. In deren Interesse die Märkte manipuliert werden dürfen oder sogar müssen. Etwa, indem der Zentralbank der Aufkauf von Staatsanleihen sehr, sehr nahegelegt wird, was kurzfristig die Refinanzierungskosten der Staaten senkt. Ist das Doping, Dumping oder Insiderhandel? Es ist Täuschung, aber egal, der Markt will ja nach Meinung der Politik und großer Teile der Journaille getäuscht werden, um wieder Vertrauen zu gewinnen. In was, in sich selbst? Dieses Vertrauen macht ihm die Politik ordentlich madig, indem sie ihn jedes Mal, wenn er sich als Korrektiv bewähren könnte, ausbremst. Nicht vor ominösen Spekulanten, sondern vor Politikern und anderen, die der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen wollen, muss der Markt gerettet werden. Das schafft Vertrauen.

Bisher dachte die Politik, sie könnte sich dieses Vertrauen erkaufen, indem sie jeden Brandherd mit neuem Geld löschte. Darauf setzten die Anleger, und so galt ihre kurzfristige Sorge stets nur dem Zeitpunkt und dem Ausmaß der staatlichen "Rettung". Doch der Mutter aller Vertrauenskrisen wird der Staat so nicht Herr werden: wenn keiner mehr an die Solvenz der Staaten selbst glaubt.

 http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...tag/50113208.html

 
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12.05.10 12:32
8

59008 Postings, 7990 Tage nightflyohne Worte

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Gummi bears bouncing here and there and everywhere ;-)
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12.05.10 13:06
2

20752 Postings, 7952 Tage permanentImmer dieser Stier

12.05.10 13:11
3

20752 Postings, 7952 Tage permanentRettungsschirme sorgen für Geldregen

Rettungsschirme sorgen für Geldregen

von Sven Weisenhaus

Lieber Herr .............,

am Montag morgen musste ich aus aktuellem Anlass meinen eigentlich bereits abgeschlossenen Beitrag noch schnell ergänzen. Ich will Sie ja möglichst immer zeitnah und aktuell auf die neuesten Entwicklungen hinweisen.

Als ich die Wahlergebnisse der NRW-Wahl betrachtete, war mir noch gar nicht klar, was in der Nacht von Sonntag auf Montag geschehen war. So dachte ich mir auch beim ersten Blick auf die Märkte am Montag morgen: "Wow, da feiern die Märkte aber ziemlich heftig die Abwahl von Schwarz-Gelb. Ist ja komisch." Erst der zweite Blick auf die News des Tages brachte Klarheit.

Und noch ein Rettungsschirm

So spannte die EUin der Nacht von Sonntag auf Montag noch schnell einen750-Milliarden-Euro-Rettungsschirm. Noch vor Börseneröffnung natürlich bestens getimet. Da hüpften die Börsen natürlich im Geldregen. Aber was wurde konkret beschlossen?

Bis zu 60 Milliarden Euro Kredite sollen von der EU-Kommission kommen. Sollten die 60 Milliarden Euro nicht ausreichen, kämen dazu bilaterale Garantien der Euro-Staaten von bis zu 440 Milliarden Euro. Zusätzlich kommen nochmals bis zu 250 Milliarden Euro vom IWF, derbereits mit 30 Milliarden Euro für Griechenland mit im Boot ist.

Würde der gleiche Verteilungsschlüssel wie zur Rettung Griechenlands angewandt, kämen von Deutschland bis zu 123,2 Milliarden Euro.

Damit wird wohl auch die sogenannte "No-Bailout-Klausel" im EU-Vertrag, die es einem Euro-Land verbietet, für die Schulden eines anderen einzustehen, umgangen.

EZB will intervenieren

Auch die Europäische Zentralbank (EZB) teilte noch in der Nacht mit, einen Beitrag leisten zu wollen und auf den Finanzmärkten wo nötig zu intervenieren.

Obama schaltet sich ein

Nach ersten Berichten telefonierten ebenfalls noch am Sonntag US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die danachzu einer Sitzung im Kanzleramt zusammenrief. Was da genau los war, ist bisher nicht bekannt.

Es brodelt gewaltig

Es brodelt anscheinend sehr viel deutlicher unter der Decke, als es bisher abzusehen ist. Das es noch viel schlimmer kommt als bisher, hatte ich ja bereits angedeutet. Dass dies jedoch so schnell der Fall ist, hatte ich nicht erwartet.

Schwacher Euro hilft der Binnenwirtschaft

Der Euro hat zwar zuletzt sehr schnell und sehr stark abgewertet gegenüber dem Dollar, allerdings, betrachtet man sich den langfristigen Chart, so ist noch nichts dramatisches passiert. Bedenken Sie bitte auch, dass ein schwacher Euro der Binnenwirtschaft hilft, da Importe damit teurer werden und die heimische Produktion angeregt werden könnte.

 

12.05.10 13:15
3

20752 Postings, 7952 Tage permanentSpanien gibt Euro Hoffnung

Helmut Schlesinger: „Die EZB hat den Rubikon überschritten“

Der frühere Bundesbankpräsident Helmut Schlesinger kritisiert die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, Staatsanleihen aufzukaufen. Das 750-Milliarden-Hilfspaket hält er für überdimensioniert und mahnt Reformen an.

Drastische Sparmaßnahmen: Spanien gibt Euro Hoffnung

Lohn- und Rentenkürzungen, Stellenabbau, weniger Investitionen: Spanien reagiert mit einem drastischen Sparprogramm auf die Schuldenkrise. Die Wirtschaft des Landes konnte sich indes aus der Rezession lösen. Die Wirtschaftsleistung legte im ersten Quartal leicht zu. Die Märkte reagierten prompt.

 

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