Potential ohne ENDE?

Seite 1 von 1504
neuester Beitrag: 26.05.20 14:12
eröffnet am: 11.03.09 10:23 von: ogilse Anzahl Beiträge: 37591
neuester Beitrag: 26.05.20 14:12 von: Pink-Orange Leser gesamt: 5422536
davon Heute: 1204
bewertet mit 69 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
1502 | 1503 | 1504 | 1504  Weiter  

11.03.09 10:23
69

19 Postings, 4132 Tage ogilsePotential ohne ENDE?

Kann mir mal jemand erklären warum dese Aktie in Deutschland so weinig gehandelt wird?
Wenn ich das richrig raus gelesen habe ist der Laden doch nen halbstaatlicher Immobilienfinanzierer, das heißt doch er kann defakto nicht Pleite gehen. Und bauen werden die Leute in den USA wenn der Spuck vorbei ist auch wieder. Also müsste der Laden doch in eins zwei Jahren wieder richtig abgehen! Oder was meint Ihr?  
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
1502 | 1503 | 1504 | 1504  Weiter  
37565 Postings ausgeblendet.

24.05.20 23:40
1

58 Postings, 739 Tage Tante Funny@fully

vielen Dank für Deinen Post.

Tönt sehr ernüchternd und Dein Enthusiasmus scheint nun deutlich abgeflacht zu sein. Wieder einmal steht alles auf der Kippe.

Im angefügten Papier habe ich unter Punkt 5 gelesen, dass die FHFA alles unternehmen muss damit Fannie wieder an einer nationalen/regionalen Börse gelistet wird. Wie könnte das von statten gehen und gibt es dazu einen Mindestwert pro Share? hat dieser Punkt irgendeine Bedeutung für uns?

https://www.treasury.gov/press-center/...es/Documents/warrantfnm3.pdf

Laut Deiner Berechnung nach Verwässerung könnte dann der Preis deutlich unter 2 USD liegen; sehe ich das richtig?

 

25.05.20 01:15
4

2681 Postings, 2479 Tage FullyDilutedDie NYSE-Anforderungen

sehen einen Mindestkurs von 4$ über einen bestimmten Zeitraum vor. Aber das spielt für uns keine Rolle, da Aktiengesellschaften immer in der Lage sind, den Kurs mittels Split anzupassen. Ein 10/1 Reversesplit z.B. würde den Kurs verzehnfachen, aber jeder Aktionär hätte dann nur noch ein Zehntel an Aktien.

Und die Gerichtsurteile spielen insofern keine wirkliche Rolle mehr, da davon auzugehen ist, dass wir eine der beiden oben genannten Varianten der Klagabhilfe zugesprochen bekommén werden. Das geschieht wahrscheinlich per Vergleich, da Mnuchin ansonsten den geplanten Release der Firmen verhindern würde. Und dieser Vergleich findet vermutlich nicht einmal vor Gericht statt, sondern Mnuchin und Calabria vereinbaren ein 4th amemdment, welches den NWS stoppt und die SPS löscht. Das wars auch schon. Übrigens möchte ich am Tag dieser Verkündung unbedingt wieder voll investiert sein.

Wie der Kurs sich in naher Zukunft entwickeln wird, weiß ich auch nicht. Vielleicht habe ich mich verzockt. Sei's drum - kommt vor. Allerdings war ich 8 Jahre lang äußerst diszipliniert, was meinen Fanniebestand anbelangt...
Allerdings würde ich nicht sagen, dass wieder einmal alles auf der Kippe steht. Im Gegenteil: Fannie wird entlassen. Die größte noch verbliebene Unbekannte ist eine mögliche Wandlung der JPS in Stammaktien. Dieses Szenario ist nach dem Kapitalvorschlag Calabrias nun wahrscheinlicher geworden.
Wenn das ordentlich gemacht wird, beispielsweise ein Wandlungskurs zum Ausgabekurs der neuen Stammaktien bei einer Kapitalerhöhung, ist alles okay und es sind 10$ oder etwas mehr drin. Von mir aus auch nur 7$. Das haben wir den Kapitalanforderungen zu verdanken.
Aber wenn hier die JPS-Aktionäre bevorzugt würden - und die Möglichkeit besteht, dann klauen uns die Vorzugsaktionäre beispielsweise 90% unseres Aufwärtspotentials, falls zu 2$ gewandelt würde. Und es gibt Grund zur Besorgnis, da einer der größten Vorzugsaktionäre Berkowitz ist, dem Mnuchin viel zu verdanken hat; und Paulson, der einer der größten Trump-Wahlkampfspender war. Gegen deren Lobbyisten kämpfe ich seit 2 Jahren an. Da hab ich jetzt keinen Bock mehr. Es erscheint mir immer mehr, dass sie Mnuchin und jetzt auch Calabria im Sack haben. Denn die CET1-Anorderungen schreien förmlich nach einer JPS-Wandlung in Stammaktien. Wie gesagt: Der Wandlungskurs ist entscheidend. Und dieser hängt vom Zeitpunkt der Wandlung ab: Vor oder nach Verkündung des 4. amendments. Sollten Calabria und Mnuchin verkünden, dass der SPS gelöscht wird, der NWS gestoppt, die 2 Warrants sofort ausgeübt werden und die JPS-Aktionäre ein Wandlungsangebot erhalten, wonach sie den Ausgabepreis ihrer Aktien in Stammaktien erhalten, wobei der Kurs der letzten 2 Wochen herangezogen wird, dann hätten sie uns abgezockt. Machbar wär's, aber schmutzig. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass diese Entscheidung vom Finanzberater gefällt wird. Und dieser würde höchstwahrscheinlich ein Wandlungsangebot zum ermittelten Ausgabepreis der neuen Aktien unterbreiten. Das liegt auf der Hand.
Das Problem: Ich traue den Jungs nicht mehr. Das liegt nicht an der Höhe der Kapitalanforderungen, sondern an der Rhetorik, die ich zuletzt bei der  Citibank-Geschichte gelesen habe: a la "high quality capital".  Puh, eigentlich nicht vergleichbar. Aber die Verwässerung der Citi-Stammaktionäre durch eine vom Finanzminister initiierte Wandlung seiner und der privaten Vorzugsaktien hat damals keine hohen Wellen geschlagen, zumal diese Vorzugsaktien nach der Wandlung auch ordentlich im Minus waren. Und das wird der Berkowitz dem Mnuchin auch schon oft gesagt haben: "Tu es doch einfach. Da kräht kein Hahn danach."
 

25.05.20 06:41

2899 Postings, 1835 Tage s1893@fully

Ab wann macht es Sinn Teile in prefs zu investieren?
Ich bin immer auch begründet davon ausgegangen das conmons die bessere Wahl sind...  

25.05.20 06:56

2899 Postings, 1835 Tage s1893@fully

Wobei - die prefs sind ohne Dividende was wert? Und ausser zu hoffen das umgewandelt wird zu einem günstigen Preis, sehe ich bei den prefs erstmal wenig positives.

Der Vorteil bzgl. Core Capital nach Wandlung ist ja was anderes ..  

25.05.20 08:21

91 Postings, 2376 Tage Helmut DietrichNiederschmetternd diese Analye.

--Von Politikern betrogen
--Justiz ist egal

Da kann ich nach 12 Jahren jetzt weinen und verkaufen.

Gibt es irgendetwas Positives noch zu sehen.

Danke!  

25.05.20 10:19

2209 Postings, 4049 Tage KeyKeyPrefs

Habe vor einigen Jahren da ja auch schon zugegriffen.
Aber hier stellt sich doch dann auch die Frage, welche man nehmen soll ?
Schließlich (so war es zumindest bisher) stehen da ja auch einige zur Auswahl.
Am besten ist es eben immer wenn man breit aufgestellt ist :-)
 

25.05.20 10:28
1

2209 Postings, 4049 Tage KeyKeyHelmut: ??

Na noch ist doch nichts entschieden.
Börse ist immer Chance + Risiko.
Ok, vielleicht wäre die Investition in Facebook sicherer :-)
Und Fully schreibt doch auch, dass er an dem gewissen Tag wieder voll investiert sein möchte.
Man muss mit dem Nachkauf eben vorsichtig sein und in nächster Zeit vielleicht doch auch mal wieder ein paar Teilgewinne mitnehmen ..
Vielleicht noch zusätzlich ein paar von den Prefs ins Depot legen :-)
Aber ohne Gewinne bei Fannie verkaufen ??
Dann lieber für eine gewisse Zeit ein paar Verluste in Kauf nehmen ..
 

25.05.20 10:39
2

302 Postings, 789 Tage The_ManSeh

es auch nicht so schwarz. Immerhin gibt es jetzt mal eine Anforderung (auch wenn es zu hoch ist) aber es tut sich was. Von den Kurszielen von 25$+ konnte man ja träumen aber so richtig daran geglaubt habe ich doch nicht. Das Umfeld ist einfach korrupt. Seit 2008 kann man das ja beobachten und für den Laien auch nicht mehr zu verstehen.

Selbst Fully mit einem unglaublichen Fachwissen hätte den Anstieg am Donnerstag nicht für möglich gehalten. Wann hatten wir zuletzt ein kurzfristiges Plus von +40% und eine Stückzahl von 50 Mio. Wir liegen wieder über 2$ oder wenn in einer absehbaren Zeit (1 Jahr) wir einen Kurs von 5$+ haben sollten, können doch die meisten davon gut leben.

Immerhin gibt es wieder News und der Kurs bewegt sich. Hoffentlich bereue ich es nicht, wenn ich am 31.12.2020 noch Fannies in meinem Depot habe ... aber aufgeben - niemals! ;)  

25.05.20 11:05
1

2899 Postings, 1835 Tage s1893@helmut dietrich

ich sehe es aktuell nicht negativ. ganz im gegenteil. ich will die Sache verstehen.
Der Kurs ist jetzt bei 2,20 $ von Commons. Ich glaube nicht das es ohne Krachen abläuft, wenn die den Prefs Holdern die Aktien für 2$ nachwerfen sollten bei einer Umwandlung, die aber auch noch nicht bestätigt ist. Wo steht das mit 2 $ schwarz auf weiss? Nirgens!!!!!!!!!!!!

Dasselbe bei dem Thema Neu-Emissionen um Kapital zu beschaffen was eine Verwässerung verursachen könnte was uns im Wert der Commons schaden könnte wenn es zu viele neue Aktien werden, auch da gibt es keine stichhaltigen Berechnungen. Die Prefs können ja auch einen gewissen Wert für das F&F Core Capital haben und nach meiner Meinung muss das für den selben Preis über den Ladentisch gehen wenn Prefs gewandelt werden wie Neu Emissionen um weiteres Kapital zu beschaffen am freien Markt. Das kann am Ende des Tages nur ein Gesamtpaket sein berechnet anhand dessen was jemand zum Core Capita beisteuert, ansonsten wird das zum Jahrmarkt. Wie kann man argumentieren das 30 Mrd. Wert für das Core Capital von den Prefs man günstiger wandelt wie wenn z.B. Goldman Sachs 30 Mrd. an Core Capital beisteuren würde?

Tun wir mal so als ob die Prefs 30 Mrd. an Wert haben für das benötigte F&F Core Capital. Da wäre ein Preis unter 10$ lächerlich der angesetzt wird. Dann würde man also 3 Mrd. neue Commons benötigen á 10$ um die Prefs zu wandeln. Ich weiss die Berechnung ist vereinfacht.

Ich denke der Kurs lebt jetzt etwas weniger von der Phantasie. Trotzdem ist alles was aktuell berechnet wird immer noch arg viel Glaskugel.
Die Kunst ist doch richtig zu reagieren und ob jemand was positiv oder negativ sieht ist erstmal egal.
Wer Tatsachen missachtet an der Börse verliert langfristig Geld.

Fully sagt das ihm der Ton und die Aussagen von Calabria nicht gefällt. Ich weiss noch das Calabria vor einigen Monaten auch mal den Spruch rausgelassen hat "das es mit der F&F für Aktionäre nicht so viel zum verdienen gäbe für die Aktionäre". Es gab nen Zeitpunkt wo Calabria sich gedreht hat in seinen Aussagen. Man darf nicht vergessen das die Wandlung der JPS Holder bei einem marktgerechten Preis für uns auch Vorteile haben kann bezüglich des Core Capital. Es geht ja nur darum das es ne schweinerei wäre wenn die es für 2 $ bekommen würden. Aber auch das ist nicht bestätigt sondern das sind Glaskugel Aussagen.

Man kennt ja die Ackmans und Berkowitz und soimit die grösste Lobby jeweils bei den Prefs und den Commons. Die Frage ist schon berechtigt wem die Trump Admin näher steht. Wer von beiden ist mit Trump besser befreundet. Vergesst auch nie, das Mnuchin einer der wenigen Minister ist die Donald Trump eigentlich nie in Frage gestellt hat. 

Wer kann die Frage beantworten was die Berechnung wäre, wenn man die Prefs zum gleichen Preis wandelt anhand des Wert der Prefs für Core Capital wie neue Aktien die für den selben Zwecke dienen, das Core Capital aufzubauen? Das sind doch dann keine 2 $ ;-) sondern mehr?

 

25.05.20 11:07
2

24 Postings, 216 Tage Benidokeine Rakete

OK, wir haben also keine Superrakete und offenbar zahlen wir Stammaktionäre die Zeche durch Verwässerungen (zu hohe Kapitalforderung und evtl. gleichzeitig Umwandlung Junior/Vorzugsaktien in Stammaktien) außerdem fehlt den Stammaktionären die Lobby bei der TrumpAdmin! Deckel drauf, das war`s!
Die Frage ist nun, was bleibt und was aktuell zu tun ist?   Ich überlege: Verkaufen? Halten? Was machen die Kurse in den nächsten Monaten und was bleibt vom Kurswert nach Umsetzung der geplanten Rekapitalisierung/ Privatisierung?  Ich habe mich für "halten" entschieden, denn Potential steckt immer noch in den Papieren, oder nicht?  Wir reden doch von zwei der wertvollsten Unternehmen weltweit! Selbst wenn sich die Kurse nächstes Jahr lediglich auf 3$ oder 4$ quälen, dann ist das -(bez. auf meinen Einstand) immer noch ein ansehnlicher Gewinn! Ich bin also desillusioniert und nehme mit was ich kriegen kann! Vielleicht liege ich auch falsch, aber ich habe mich für "halten" entschieden!  

25.05.20 11:51
1

2899 Postings, 1835 Tage s1893BENIDO

Ja, solange man Gewinn macht und sogar noch verdoppeln würde von 2 $ auf 4 $ ... dann ist doch alles gut.
Es wäre zwar korrupt und eine üble schweinerei uns commons zu schröpfen, aber eine schweinerei die nach wie vor grün endet.
Und ob wir weniger Lobby haben? Warte mal ab!!!!!

Ich halte meine Scheine auch, ich habe ja wieder zu Kursen eingekaut vor 2 Wochen die bei +/- 1,50 $ waren.
Welches Risiko hat da jemand? Das einzige was man sich überlegen kann ist Prefs zu kaufen, aber aktuell bin ich nicht auf dem Trip das zu tun.  

25.05.20 13:23

414 Postings, 480 Tage BigbqqAlso

Ist es vollkommen egal welche Aktien man hält..

856099 oder 876872

 

25.05.20 14:10
2

676 Postings, 2617 Tage cash-money-brotherHalten

Also ich bleibe auch dabei und stocke eventuell beim nächsten Absacker noch etwas auf. Ich denke wir sehen spannenden Zeiten entgegen. Schade das unser Traum vom Tenbagger wohl geplatzt ist, aber ein Verdoppler ist immer noch locker drin...

Viele Grüße an alle und wie immer zwischendurch ein großes Dankeschön an Fully und seine Mühen uns mit Informationen auf dem Laufenden zu halten!  

25.05.20 14:39
1

15 Postings, 502 Tage SvenOfNineHalten

Calabria macht halt seinen Job und will (verständlicherweise) zwei gesund finanzierte Firmen haben.

Bei den Commons sitzen doch auch einige dicke Fische im Boot. Es hindert ja auch niemanden etwas daran, von den Prefered auf die Commons zu wechseln, sollte sich heraus stellen, dass damit ein grösserer Hebel zu erzielen ist.

Ich warte weiter ab, beim Rein-Raus-Spiel verpasse ich sicher den richtigen Zeitpunkt.

 

25.05.20 16:05

1841 Postings, 3254 Tage oldwatcherIst der Kurs ausgesetzt?

25.05.20 16:12

302 Postings, 789 Tage The_Man@oldwatcher

Feiertag in den USA. Morgen wird es wieder spannend =)  

25.05.20 16:13

37 Postings, 3052 Tage acciraoldwatcher

Memorial Day......Feiertag in USA

LG  

25.05.20 16:13

1841 Postings, 3254 Tage oldwatchervöllig vergessen - Danke...

25.05.20 16:15

1841 Postings, 3254 Tage oldwatcher...und in D bewegt sich dann auch nichts mehr...?!

25.05.20 19:18
2

818 Postings, 5870 Tage lustaghallo fully

zu deinen beitrag über citibank schreiben die in investorshub folgendes
Als Treasury das Citi SPS in Common umwandelte, erhöhte es das CET1 (Common Equity Tier I) von Citi um den entsprechenden Betrag. Dies geschah 2009, als es offensichtlich war, dass Citi das Finanzministerium nicht zurückzahlen konnte. Kalabrien, Mnuchin und Phillips haben öffentlich erklärt, dass Fannie und Freddie die geliehenen Beträge zurückgezahlt haben. Wenn das Finanzministerium seine SPS in Commons umwandelt (NICHT PASSIERT), gehen Fannie und Freddie CET1 sofort über 220 Milliarden US-Dollar. Warum also ein Jahr und 440 Seiten damit verbringen, einen Plan auszuarbeiten? Warum all die Neueinstellungen?

https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=155831744

ist eine andere grundeinstellung für fannie und freddie
 

25.05.20 19:40

58 Postings, 739 Tage Tante Funny@lustag

habe ich ebenfalls gelesen mit dem zugehörigen Link

https://projects.propublica.org/bailout/list/index

 

25.05.20 21:46
2

2899 Postings, 1835 Tage s1893Über 400 Seiten ?

Kann sich einer erklären weswegen Calabria über 400 Seiten benötigt hat um einen Recap Plan vorzulegen. Alle interpretieren das Schreiben jetzt unterschiedlich, aus einem Mosaik wo man dachte ein Bild ist sichtbar wurde ein Labyrinth?

Ich glaube das am Ende die Rechnung einfach sein muss und auch sein wird, denn ansonsten ist das Ziel bis 2021 den Deckel drauf zu haben nicht machbar.

Das Dokument muss im August spätestens Realität werden, sonst ist der Zeitplan nicht einzuhalten.

Es kann nur ein Vergleich geben bei den rechtlichen Themen, ob freiwillig oder angeordnet? Egal...

Entweder diese ~400 Seiten bedenken alle Eventualität oder die wissen Bescheid was kommt..und machen es dadurch nur rechtlich sauber?  

25.05.20 22:50

414 Postings, 480 Tage BigbqqWie

Würde der Vergleich aussehen?

Das Rechtssystem ist ein anderes. Daher muss es entsprechende Pläne geben.

 

26.05.20 10:59
1

247 Postings, 3487 Tage Pink-OrangeKapitalanforderungen

Ich werde mir mal ie Zeit nehmen und diese unangemessenen Anforderungen auf der FHFA-Seite zu kritisieren, in dem einen Link ist unter Punkt 3 eine gute Begründung aufgeführt.

Ob es etwas bewirkt weiß ich nicht, aber ich fühle mich damit besser.  

26.05.20 14:12

247 Postings, 3487 Tage Pink-OrangeMeine Kritikpunkte zr Kapitalanforderung

Kapitalanforderungen an GSE (Kritik und Ergänzungen erwünscht)

Die von der FHFA präsentierte Kapitalanforderung entbehrt jeglicher vernunftbasierter Grundlage, ist willkürlich festgelegt und mindestens $ 60 Billionen zu hoch veranschlagt worden, und das zu Lasten der Aktionäre.

Und die daraus willkürlichen Anforderungen basieren auf dem Geschäftsmodell von 2008, welches (durch die FHFA?) reformiert wurde und nun wesentlich effizienter geworden ist.

Mark Calabria hatte bei seiner Amtsübernahme gesagt, das er die Aktionäre nicht weiter schädigen will, Aber mit dieser vorgeschlagenen Kapitalerhöhung tut er aber genau das, und das widerspricht (auch) der Verfassung der USA.

Die Firmen gehören den Aktionären, nicht den Vorzugsaktionären (letztere haben nur Anspruch auf eine Dividende, die Ihnen vom Staat, durch die illegale Übernahme, genommen wurde). Werden jetzt in einem für die Stammaktionäre ungünstigen Verhältnis diese Vorzugsaktien gegen Stammaktien getauscht, verlieren die Stammaktionäre einen Großteil von dem, das was Ihnen nach 12 Jahren willkürlicher Bestimmung und Diebstahl zusteht.

Gemäß den aktuellen Kapitalanforderungen hätten die GSE niemals staatliche Hilfe im Jahr 2008 benötigt, diese (feindliche) Übernahme der Kontrolle durch die Regierung entspricht Mafia Methoden, dies ist auch die Meinung von Richterin Margret Seweeney im Collins Fall. Sie hat die Freigabe der 12,000 geheimen Dokumente angeordnet, die die Obama Regierung unter Verschluss halten wollte, damit der Diebstahl vertuscht wird.

Und obwohl bewiesen ist, das die Firmen niemals staatliche Hilfe im Jahr 2008 benötigten, wird in dem Bericht behauptet, das die Legitimität des Conservatorship weiter besteht? Mark Calabria weiß ganz genau, die "Beweise" auf die Notwendigkeit der staatlichen Hilfe basieren allein auf buchhalterischen Tricks, wie sie auch die Mafia verwendet.

Würden die hier vorgeschlagenen Kapitalregeln auch für andere Kreditinstitute gelten, so würden z. B. Goldman Sachs, JP Morgen und weitere daran zugrunde gehen und Insolvenz anmelden müssen, oder staatliche Hilfe beanspruchen müssen!

Der Kapitalregelvorschlag geht auf das Geschäftsmodell vor 2008 zurück, dieses wurde aber mehr als verbessert und reformiert, insofern ist hier wieder eine willkürliche Vorgabe für eine (vorsätzlich) falsche Berechnung gemacht worden und die daraus resultierenden Ergebnisse und Konsequenzen (vorsätzlich) falsch dargestellt.

Hier die meiner Meinung nach relevantesten Kritikpunkte zum Kapitalvorschlag:

Zitate aus folgendem Link:

https://www.jchs.harvard.edu/blog/...-fannie-mae-ten-quick-reactions/


2. Eine seltsame Mischung aus technischer Spezifität und wertender Willkür.

Der Vorschlag enthält sehr spezifische, komplexe und langwierige Berechnungen für eine risikobasierte Berechnung der Kapitalanforderungen. Es werden dann nicht weniger als drei verschiedene definierte Kapitalanforderungen angewendet (zusätzlich zu der gesetzlichen Anforderung, die funktional veraltet ist, aber ohne Gesetzgebung nicht geändert werden kann), um eine ?höchste von? Zahl zu ermitteln und den 30.09.19 zu verwenden Als Basis liegt der höchste Wert für die beiden GSEs zusammen bei 135 Milliarden US-Dollar (der niedrigste bei 76 Milliarden US-Dollar, der Durchschnitt bei 105 Milliarden US-Dollar). Anschließend werden dieser Zahl Puffer hinzugefügt, die sich auf weitere 99 Milliarden US-Dollar belaufen, was einer Gesamtsumme von 234 Milliarden US-Dollar entspricht. Ja, fast die Hälfte der Gesamtzahl (42 Prozent) sind grobe Beurteilungszahlen, die die massiv komplexen Formeln zu überwältigen scheinen.

Dies bringt eine Aura der Willkür mit sich, was nicht gut ist.

(4) Die Inkompatibilität des Vorschlags mit den DFAST-Ergebnissen scheint zu dem Fall beizutragen, dass der Vorschlag einfach (viel) zu hoch ist, wahrscheinlich um ein Vielfaches.

3. Die vorgeschlagene Kapitalregel und die Stresstests der Federal Reserve scheinen unvereinbar. Am 15.08.19 veröffentlichte die FHFA die neuesten Ergebnisse der jährlichen Dodd-Frank Act-Stresstests (DFAST), die den Verlust unter der Annahme eines von der Federal Reserve festgelegten ?stark nachteiligen Szenarios? zeigen sollen, das dasselbe Szenario verwendet bei der Festlegung der Kapitalanforderungen für große Banken. Die Ergebnisse zeigten tatsächlich zwei Verluste für die kombinierten GSEs: 18 Mrd. USD und 43 Mrd. USD, abhängig von einem Schlüsselproblem im Zusammenhang mit Steuern. Dies bedeutet, dass die vorgeschlagene Kapitalanforderung in Höhe von 243 Mrd. USD 13,5-mal höher ist als der berechnete Verlust in dem stark nachteiligen Szenario unter Verwendung des Verlusts in Höhe von 18 Mrd. USD. es ist auch 5,6-mal höher, wenn die 43 Milliarden Dollar verwendet werden. Und während ein großes Finanzinstitut in der Tat mehr Kapital haben soll als nur das, was zur Beseitigung eines schwerwiegenden nachteiligen Szenarioverlusts erforderlich ist (der zusätzliche Betrag wird im Allgemeinen als ?Going-Concern-Puffer? bezeichnet), scheinen das 13,5-fache und das 5,6-fache eher zu sein hoch.

Kann die vorgeschlagene Kapitalregel also wirklich mit den veröffentlichten DFAST-Ergebnissen kompatibel sein? Selbst unter Verwendung des konservativeren (d. H. Höheren) DFAST-Verlusts von 43 Milliarden US-Dollar ergibt eine Gesamtkapitalanforderung von 243 Milliarden US-Dollar durch einfache Subtraktion einen Fortführungspuffer von 200 Milliarden US-Dollar. Das sind über 80 Prozent der Gesamtzahl, was sicherlich übertrieben erscheint. Das passt irgendwie nicht zusammen. Die vorgeschlagene Regel behandelt diese Hauptinkonsistenz mit den DFAST-Ergebnissen nicht.

5. Im Jahr 2019, einem finanziell sehr guten Jahr für die GSEs, erzielten die beiden Unternehmen zusammen einen Gewinn von 21,8 Milliarden US-Dollar. Dies führt zu einer Rendite von 9 Prozent auf das erforderliche Kapital von 243 Milliarden US-Dollar, was eine angemessene Rendite für die Aktionäre darstellt. Eine erste Schlussfolgerung wäre daher, dass dies alles funktioniert und dass die Unternehmen die Kapitalanforderung tragen können, ohne viel von dem ändern zu müssen, was sie tun.

9. Der Kapitalregelvorschlag der FHFA macht all dies rückgängig. Es geht auf das vor 2008 bestehende Geschäftsmodell mit all seinem konzentrierten Hypothekarkreditrisiko zurück und begegnet den daraus resultierenden systemischen Risikoauswirkungen, indem es im Namen der Sicherheit und Solidität massive Kapitalmengen benötigt, um es zu unterstützen.

Die Aufsichtsbehörden sollten sich jedoch auch Sorgen um die Effizienz des Finanzsystems machen. Die durch den Vorschlag zu bindenden Kapitalmengen sind ineffizient und für die Gesellschaft eine Verschwendung.

10. Dies wird die Kapitalbeschaffung beeinträchtigen, die erforderlich ist, um das Konservatorium zu verlassen. Direktor Kalabrien hat oft gesagt, dass es seine oberste Priorität ist, die Konservatorien zu beenden und die beiden GSEs genug Eigenkapital aufzubringen, um gut kapitalisiert zu sein. Dieser Kapitalvorschlag wird dies jedoch erschweren.

Erstens müssen die Unternehmen Eigenkapital in noch nie dagewesenen Beträgen mit einer noch größeren Marge als erwartet aufnehmen. Zweitens wird die prognostizierte Eigenkapitalrendite (ROE) der Unternehmen, die für große Finanzinstitute das wichtigste Maß für den finanziellen Erfolg darstellt, unter dem Markt liegen und die Anteile an einem Börsengang bis zu genügend Jahren unattraktiv machen haben gezeigt, dass erhöhte G-Gebühren und andere Auswirkungen des Vorschlags für die Kapitalregel einen ROE von mindestens 8 bis 9 Prozent nach Steuern erzielen können. Drittens wird die Preiserhöhung, die erforderlich ist, um eine Rendite auf das Kapitalniveau von 243 Milliarden US-Dollar zu erzielen, den Marktanteil der GSEs verringern und zu sinkenden Umsätzen und Gewinnen führen, die den Anlegern nicht gefallen werden.

In dem Vorschlag ist auch die Vorstellung begraben, dass die vollen 243 Milliarden US-Dollar nicht wirklich offiziell benötigt werden. Dies ist nur erforderlich, wenn die GSEs den Beschränkungen für "Kapitalausschüttungen und diskretionäre Bonuszahlungen" entgehen möchten. Sie können auf einem niedrigeren Kapitalniveau als angemessen kapitalisiert angesehen werden. Das ist im regulatorischen Sinne schön, aber in der realen Welt, insbesondere wenn es um Kapitalbeschaffungszeit geht, ist es eine bedeutungslose Unterscheidung. Kein Investor wird Geld in ein Unternehmen stecken wollen, das solche Beschränkungen aufweist: Die vollen 243 Milliarden US-Dollar sind das, was sie brauchen werden. Tatsächlich kann ein großes Finanzinstitut nicht genau das von seiner Aufsichtsbehörde geforderte Kapital erreichen, sondern benötigt ein funktionierendes Polster. Untersuchungen haben ergeben, dass etwa 5 Prozent Puffer erforderlich sind, wodurch sich das tatsächlich erforderliche Kapital für den normalen Betrieb nach dem Konservatorium auf 255 Milliarden US-Dollar erhöht.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Vorschlag viele Details und Tiefen enthält. An wichtigen Punkten ist es jedoch strategisch rückwärts gerichtet oder ideologisch mehr als angemessen. Ich hoffe, dass es viele Kommentare von interessierten Parteien erhält, um eine signifikante Überarbeitung zu generieren, mit dem Ergebnis, dass es mitten auf dem Fairway einen Ruf als professionell und nicht als politisch entwickelt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ein politischer Fußball wird, wie so viel über die GSEs und die Immobilienfinanzierung, der wahrscheinlich jedes Mal erheblich überarbeitet wird, wenn ein neuer FHFA-Direktor der anderen Partei ernannt wird.
 

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
1502 | 1503 | 1504 | 1504  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben