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BILD: Ehrloses Klatschblatt für Schwachköpfe

Seite 9 von 24
neuester Beitrag: 16.09.16 17:29
eröffnet am: 28.11.05 16:04 von: Happy End Anzahl Beiträge: 584
neuester Beitrag: 16.09.16 17:29 von: Radelfan Leser gesamt: 138895
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14.04.09 12:13

11927 Postings, 5185 Tage demode66Null?

Die war wirklich gut am Samstag
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17.04.09 09:27
2

4261 Postings, 5236 Tage oliweleidNeue Kampagne

  1. Was bedeutet die Krise für unsere Sozialsysteme?
    Die schwere Wirtschaftskrise wird zu einer immer größeren Belastung für unser Sozialsystem!
    Quelle: Bild

    Anmerkung WL: Vergleichen Sie diesen Beitrag mit dem Artikel „Die Dritte Phase der Krise“ in der SZ (Hinweis Ziffer 2 vom 16.04.09) Sie werden das gleiche Argumentationsmuster entdecken. Die neue Kampagne gegen einen weiteren Sozialabbau läuft also.

    Anmerkung J.E.: Bild will mehr Reformen, weil das System nicht mehr bezahlbar sei. Kein Hinweis darauf, das die Politik falsche Zeichen gestellt hat, besonders im Zuge der Kürzung der Alg-Versicherungsbeiträge und die Bezugsdauer des alg1. Hat nicht gerade auch der Staat massiv dafür gesorgt mit den Ausbau des Niedriglohnsektors und Hartz-IV das die Sozialversicherungskassen finanziell ausgeblutet werden um später zu behaupten das System ist nicht finanzierbar. Die Bildzeitung macht sie hier die Wirtschaftskrise zu nutze um zu suggerieren das unser jetziges System nicht krisensicher ist,

http://www.nachdenkseiten.de/?p=3894#more-3894

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oliweleid

05.05.09 10:45
3

95441 Postings, 7563 Tage Happy EndWählen Sie Annemarie bei DSDS!

Noch Fragen?

Wählen Sie Annemarie bei DSDS!

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http://www.bild.de/BILD/dsds/2009/04/11/...arie-eilfeld-bei-dsds.html

05.05.09 11:03
1

95441 Postings, 7563 Tage Happy EndKreuz-Zug ohne Happy End

05.05.09 11:08
1

53994 Postings, 5705 Tage RadelfanDas sehe ich anders: Es gibt ein Happyend!

Und zwar für die Betreiber der Hotline! Diese erhalten pro Anruf einen erklecklichen Teil der Gebühren, können daraus ihren Hauptgewinn finanzieren und haben zusätzlich noch schöne Publicity. Ein sehr durchschaubares Spiel, aber sicherlich werden wieder sehr viele BLÖD-Leser wie Lemminge auf diese üble Tour reinfallen!  

13.05.09 12:16
2

95441 Postings, 7563 Tage Happy EndKreuz-Zug ohne Happy End

Kreuz-Zug ohne Happy End

Der Volksentscheid "Pro Reli", der in Berlin Religion als Wahlpflichtfach und Alternative zum gemeinsamen Ethik-Unterricht einführen wollte, ist gescheitert — aber an mangelndem Engagement der "Bild"-Zeitung kann es nicht gelegen haben. Konsequent führte sie ihre wundersame Werbestrategie der vorangegangenen Tage fort — diesmal ergänzt um einen ebenso schlichten wie unmissverständlichen Hinweis unter dem "Bild"-Logo auf Seite 1:

Nun ist das für "Bild" nicht die erste Niederlage. Vor fast genau einem Jahr scheiterte der von "Bild" mit ähnlich zweifelhafter Propaganda unterstützte Volksentscheid, Berlin-Tempelhof als Flughafen zu erhalten. Entsprechend routiniert löst die "Bild"-Zeitung heute die Aufgabe, aus der eigenen Niederlage eine für sie positive Schlagzeile zu machen (siehe Ausrisse rechts).

Und wie schon vor einem Jahr gelingt es "Bild" nicht richtig gut, ein fairer Verlierer zu sein. Unter der Überschrift "So hat Berlin gewählt" dokumentiert die Zeitung das Ergebnis der "großen BILD-Umfrage in den Wahllokalen der Stadt" — von 13 Befragten haben erstaunlicherweise nur zwei gegen "Pro Reli" gestimmt.

In einem weiteren Artikel behauptet "Bild":

Auch der zweite berlinweite Volksentscheid ist an der hohen Hürde der Mindestzahl der erforderlichen Ja-Stimmen gescheitert.

Das stimmt bestenfalls halb: Es haben nämlich mehr Menschen gegen "Pro Reli" gestimmt als dafür. Mit dem gestrigen Wahlergebnis wäre "Pro Reli" gescheitert, ganz egal wie hoch das Quorum (die erforderliche Zahl der Ja-Stimmen) gewesen wäre.

Quelle: http://www.bildblog.de/7593/kreuz-zug-ohne-happy-end/

 

27.05.09 14:00
1

95441 Postings, 7563 Tage Happy EndJa, es wird effektiv gelogen

DER SPIEGEL 45/1968 vom 04.11.1968, Seite 78
"JA, ES WIRD EFFEKTIV GELOGEN"
Auszüge aus einem Einstellungsbeschluß des Esslinger Amtsgerichts

Das Amtsgericht Esslingen lehnte am 22. Oktober die Eröffnung eines Hauptverfahrens wegen Nötigung gegen den Anti-Springer-Demonstranten Franz-Otto Müller, 25, ab. Müller hatte vor der Ausfahrt des Esslinger Bechtle-Verlages geparkt, um die Auslieferung der "Bild-Zeitung" verzögern zu helfen (siehe Seite 76). Der SPIEGEL veröffentlicht nachstehend Auszüge aus der richterlichen Begründung.

Als Nötigungszweck darf, um zu einer sachgerechten Entscheidung zu kommen, nicht nur die Verhinderung der Auslieferung der "Bild-Zeitung" zu einer bestimmten Zeit angesehen werden. Erklärtes Ziel war vielmehr, die Öffentlichkeit wachzurütteln und auf die gefahrvolle Zusammenballung publizistischer Macht hinzuweisen ...

Es muß weiter geprüft werden, ob die Verwerflichkeit, trotz Erlaubtseins von Mittel und Zweck, sich daraus ergibt, daß diese zueinander außer Verhältnis stehen. Hierzu müssen die Hintergründe der Demonstration vom 12. 4. 1968 wenigstens kurz beleuchtet werden:

Der Verleger Axel Cäsar Springer beherrscht einen Großteil des deutschen Zeitungsmarktes. Diese Machtstellung wird bei der öffentlichen Meinungsbildung wie auch im wirtschaftlichen Leben rigoros ausgenutzt ... Die Springer-Zeitungen sind außerdem Musterbeispiele publizistischer Verantwortungslosigkeit. Es wird nicht objektiv berichtet -- viele Richter wissen das aufgrund der falschen Gerichtsberichte über eigene Verhandlungen (auch in Esslingen sind konkrete Fälle bekannt) -, sondern aus Stimmungsmache, oder um einen Knüller zu haben, die Wahrheit gebogen, ja, es wird effektiv gelogen.

So wird im nichtpolitischen Sektor wahrheitswidriger, gefühlsbetonter Klatsch gemacht; im politischen Sektor, wo nicht so leicht zwischen Wahrheit und Unwahrheit unterschieden werden kann, wird zumindest die Kritik eliminiert und nur eine bestimmte Meinung gemacht. Was dies bei der Verbreitung insbesondere der "Bild-Zeitung" bei der einfacheren Bevölkerung bedeutet, bedarf keiner Erörterung.

Das Problem der Pressekonzentration wurde auch vom Bundestag erkannt und eine Pressekommission ins Leben gerufen. Diese nach ihrem Vorsitzenden benannte "Günther-Kommission" fand in ihrem Schlußbericht den Konzentrationsvorgang im Pressewesen beunruhigend. Man erkannte, daß die Informationsfreiheit des Bürgers nur dann gewährleistet ist, wenn dieser sich aus verschiedenen Informationsquellen ein Bild von wichtigen Vorgängen, Fakten und Meinungen verschaffen kann. Es wurde festgestellt, daß sich eine nicht manipulierte öffentliche Meinung, die für die Demokratie lebenswichtig ist, nur entwickeln kann, wenn die Presse die verschiedensten Ansichten, Richtungen und Strömungen zur Diskussion stellt ...

Auch die politisch engagierten Studenten erkannten die Gefahr für unsere Demokratie durch die Konzentration und die Gleichschaltung der Presse und vertraten mehrfach diese Meinung, speziell im Hinblick auf die Springer-Presse.

Diese unbequemen Studenten wurden hierauf von der Springer-Presse in einen Topf geworfen mit Gammlern und Halbstarken und als Radaubrüder qualifiziert ... Die politischen Ansichten dieser Studenten mögen radikal, ja revolutionär sein; in einer freiheitlichen Demokratie sollte eine freie Presse aber objektiver darüber berichten. Wenn "Bild" am 7. 2. 1968 schreibt: "Man darf über das, was zur Zeit geschieht, nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Und man darf auch nicht die ganze Dreckarbeit der Polizei und ihren Wasserwerfern überlassen", so ist dies nicht eine demokratische Auseinandersetzung mit einem Andersdenkenden, sondern üble Stimmungsmache und Aufhetzung zu Gewalttaten (§ 130 StGB!).

Vor diesem Hintergrund ist die Meinung, der Mordanschlag auf Rudi Dutschke sei ein mittelbarer Erfolg der durch die Springer-Presse gegen die radikalen Studenten aufgewiegelten und manipulierten Öffentlichkeit, zumindest verständlich ...

Im Widerstreit zwischen der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit und der Pressefreiheit (welches Grundrecht durch den Grundrechtsträger selbst gefährdet ist> war es auch ein durchaus angemessenes, sozial adäquates Mittel, der berechtigten (siehe Günther-Kommission) politischen Forderung durch eine zeitweise Auslieferungsblockade Nachdruck zu verleihen. Derartige Dinge werden im Arbeitskampf ohne weiteres toleriert, obwohl das Streikrecht im Grundgesetz nicht einmal direkt garantiert ist.

Daß hier nur die Studenten aktiv wurden, ist bezeichnend für unsere Gesellschaft.

Bei der auch von den Parlamentariern beklagten Interesselosigkeit und Staatsverdrossenheit zahlreicher Bürger ist es von großer Bedeutung. daß wenigstens die Studenten als zukünftige Elite des Volkes sich mit den politischen Problemen auseinandersetzen und ihre staatsbürgerlichen Pflichten ernst nehmen. Manches Problem (auch außerhalb der Hochschulreform) wäre in den letzten Jahren nicht erkannt und nicht angegangen worden, wenn die Studenten nicht protestiert oder gar auf die Straße gegangen wären ...

Diese Reaktionen eines Teiles der Studenten können deshalb auch nicht einfach als Ausdruck der Unreife und Unausgeglichenheit randalierender Jugendlicher abgetan werden. So erfolgte auch die Demonstration am 12. 4. 1968 bei einem großen Teil der beteiligten Studenten in echtem Bewußtsein staatsbürgerlicher Gesinnung. Dies mußte bei der Frage nach der Verwerflichkeit mit berücksichtigt werden.

Ins Gewicht fiel auch die Tatsache. daß unsere Gesellschaft den Widerstand von insbesonders jungen Leuten und Studenten dort begrüßt, wo er in anderen Ländern gegen Unfreiheit und Unterdrückung geleistet wird (Bürgerrechtsbewegung in Amerika, Widerstand der Tschechen gegen die Besetzung ihres Landes, Protest gegen die Demonstrationsprozesse in Moskau>. Unsere Gesellschaft muß es auch begrüßen und politisch auch verkraften können, wenn gegen ihre eigenen Mißstände angegangen wird,

Quelle: http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/...=45935115&top=SPIEGEL  

09.07.09 12:21
2

95441 Postings, 7563 Tage Happy EndEnergiesparendes Atomenergie-PR-Recycling

Energiesparendes Atomenergie-PR-Recycling

Als Laie glaubt man vielleicht, dass es bei "Bild"-Geschichten wie "7 Wahrheiten über unsere Energie" darauf ankommt, dass es sich um Wahrheiten handelt. Tatsächlich scheint es wichtiger zu sein, dass es sieben sind.

Der Pro-Atomenergie-Artikel rechts ist fast genau ein Jahr alt. Er erschien am Tag, nachdem aus einem Atomkraftwerk in Südfrankreich radioaktive Uranlösung ausgetreten und in zwei Flüsse gelangt war. "Bild" fragte damals beim RWE-freundlichen Institut RWI nach.

Der Pro-Atomenergie-Artikel links ist von heute. Er erschien am Tag, nachdem der Chef des Atomkraftwerkes Krümmel wegen eines erneuten Störfalls gehen musste. "Bild" fragte diesmal bei der RWE direkt nach. Die Frage, wie sicher "unsere Atom-Meiler" sind, können deren Betreiber ja auch am besten beantworten. (Das Gespräch führte in bewährter Art der "Bild"-PR-Mann Oliver Santen.)

Der Arbeitsaufwand beim Recyclen der sieben "Wahrheiten" scheint überschaubar gewesen zu sein:

Aber was damals richtig falsch war, muss ja heute nicht falsch richtig sein.

 

09.07.09 12:32
1

7903 Postings, 5135 Tage jezkimiVorsicht ...

nicht nur geistige Kleinrentner lesen Bild. Auch Bullen.
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GG A5 P1

09.07.09 12:39

4742 Postings, 5194 Tage stan2007und bei ariva haben wir von jeder sorte welche;-))

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Wenn Idioten fliegen könnten,wäre HIER der Flughafen!!

14.07.09 15:11
2

95441 Postings, 7563 Tage Happy EndWuhu kann man sich sowas nur ausdenken?

Wuhu kann man sich sowas nur ausdenken?

Nein, diese Chinesen, wie originell: Während man bei uns in Deutschland einem Flughafen einen ordentlichen Namen gibt und ihn beispielsweise nach Kanzlern und Beinahe-Kanzlern benennt, machen sich diese Asiaten einen rechten Spaß aus der Namensgebung, lächeln vermutlich dabei unergründlich vor sich hin — und nennen ihre Flughäfen beispielsweise: Wuhu. Was "Bild"  in einer lustigen Geschichte über "lustige Flughafen-Namen" zum Anlass nimmt, kurzerhand festzustellen: "Manche Namen haben gar keine tiefere Bedeutung und klingen einfach nur absolut bescheuert."

bild_wuhu

Was "Bild" nicht schrieb, aber hier nicht unerwähnt bleiben darf: Die lustigen Chinesen gehen sogar noch weiter. Sie geben sogar Städten "bescheuerte" Namen. Eine Stadt beispielsweise, Sie ahnen es, heißt doch glatt: Wuhu! Und als Gipfel der Impertinenz, so "bescheuert" sind die da in China manchmal, nennen sie den Flughafen von Wuhu: Wuhu Airport! Wuhu, das glauben Sie jetzt nicht? Ist aber so, steht sogar auf Karten so vermerkt.

Richtig schlimm muss man dabei auch finden, dass diese Marotte, "bescheuerte" Namen zu vergeben, inzwischen um sich greift. Die Kanadier fangen jetzt auch schon damit an. Nennen eine Stadt "Flin Flon", einen Flughafen "Flin Flon", packen die geographisch auch noch zusammen, also wenn das jetzt nicht mal völlig sinnfrei ist. Von der australischen Stadt "Woodie Woodie" und dem gleichnamigen Flughafen mal ganz zu schweigen…

Wie "Bild"  darauf gekommen ist, dass die Namen "keinen tieferen Sinn" hätten, ist allerdings offen: Im von ihr einigermaßen schlecht abgeschriebenen Original-Artikel ist jedenfalls keine Rede davon…

Quelle: http://www.bildblog.de/9252/wuhu-kann-man-sich-sowas-nur-ausdenken/

 

17.07.09 09:47
3

95441 Postings, 7563 Tage Happy EndLustig ist das Bettler-Leben...

Lustig ist das Bettler-Leben…

Vergessen Sie ehrliche Arbeit — verkostümieren Sie sich als Bettler, bevorzugt als "Roma-Frau" und nerven dann unschuldige Passanten (und "Bild"-Reporter) so lange, bis die mal eben einen Euro rausrücken. Tagesverdienst: stramme 1200 Euro bei einem lockeren 8-Stunden-Tag, nicht steuerpflichtig. Macht bei einer Fünf-Tage-Woche im Monat: 24.000 Euro!

Das hat "Bild-Reporter" Thomas Hoffmann, der jetzt im Selbstversuch in Berlin herausgefunden hat, dass "Bettler nerven", flugs errechnet:

Wenn nur jeder Zwanzigste einen Euro gibt, verdient eine Roma-Bettlerin in einer Stunde 150 Euro…

Und tatsächlich, da hat die gute Frau (aber vermutlich nur, wenn sie eine "Roma-Bettlerin" ist) wirklich gute Chancen: Wenn sie in den 3600 Sekunden einer Stunde alle 24 Sekunden einen Euro bekommt, schafft sie das. Wenn man dann noch voraussetzt, dass jeder Zwanzigste spendet, dann muss sie lediglich alle 1,2 Sekunden jemanden nerven ansprechen, um am Monatsende eine einigermaßen reiche Frau zu sein.

Quelle: http://www.bildblog.de/9297/lustig-ist-das-bettler-leben/

 

23.07.09 13:27
2

95441 Postings, 7563 Tage Happy EndBILD + der hochgejubelte US-Investor RJH

Wege aus der Zeitungskrise

Der Axel-Springer-AG-Vorstandsvorsitzende Matthias Döpfner sitzt im Aufsichtsrat des von Bild und Welt hochgejubelten "US-Investors" RHJ

Springer-Chef Matthias Döpfner zeigt gerade, wie man sich in Zeiten einer Zeitungskrise diversifiziert. Nach Informationen des Tagesspiegel ist er nämlich auch Aufsichtsratsmitglied der Firma RJH ("Ripplewood"). Über die ist wenig bekannt – außer, dass sie in der letzten Woche häufig als angeblich vielversprechender Investor für Opel genannt wurde. Und zwar vor allem in Blättern des Axel-Springer-Verlages.

Den Anfang machte die Bild am Sonntag (BamS), die am 12. Juli von einem angeblich entscheidend verbesserten RHJ-Konzept berichtete, das eine "Wende in der Opel-Schlacht" bedeuten würde. Der "deutsche Star-Banker" Leonhard Fischer, so das Blatt, wolle alle vier deutschen Opel-Standorte erhalten, mindestens 1.600 Stellen weniger streichen als Magna und statt 4,5 Milliarden Euro "Steuergarantien" lediglich 3,8 Milliarden beanspruchen.

Die wochentags erscheinende Bild-Zeitung titelte unter anderem "Opel-Kampf – Jetzt hat ein US-Investor die Nase vorn". Und mit dem "US-Investor" war niemand anders gemeint als eben jene Firma, bei der Verlagschef Döpfner im Aufsichtsrat sitzt. Wirtschaftsminister Guttenberg ließ die Meldung noch am selben Tag dementieren - allerdings interessiert so etwas die traditionsreiche Zeitung traditionell nur bedingt.

Immerhin zeigte man bei der Welt so etwas wie eine Reaktion darauf und druckte einen Kommentar von Chefredakteur Thomas Schmid, in dem dieser davor warnte, dass in Guttenbergs Ministerium Entscheidungen fallen könnten, die "wirtschaftspolitisch nicht verantwortbar" seien. Die Bild-Zeitung dagegen druckte Tags darauf ein Interview, in dem RHJ-Chef Leonhard Fischer das Opel-Übernahmekonzept seiner Firma ausführlich darlegen durfte. Den sowohl mit Döpfner als auch mit Bild-Chefredakteur Diekmann angeblich gut bekannten Mann hatte man am Mittwoch mit einem wohlwollenden Foto und der Schlagzeile "Rettet dieser deutsche Star-Banker Opel?" eingeführt:

Er gilt als clever, hartnäckig, als ausgezeichneter Sanierer. Sicher ist: Er ist ein herausragender Banker: Leonhard „Lenny“ Fischer. Und: Er könnte der neue Retter von Opel werden. Seine unerwarteten Schachzüge bei Verhandlungen sind berühmt. Und seine Geschäftstüchtigkeit wird der 46-Jährige heute wieder unter Beweis stellen, wenn er das Übernahme-Konzept für Opel im Namen der Investmentgesellschaft RHJ International im Bundeswirtschaftsministerium vorlegt.

Peter Muehlbauer19.07.2009

Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/8/142197

 

31.07.09 15:20
1

95441 Postings, 7563 Tage Happy EndBILD setzt Kampagne gegen Schmidt fort

(sollte hier rein)
Interessant, wie BILD Sachverhalte so offen und unverblümt verdreht....

Meldungen aus ZEIT und SPIEGEL:


Berlin (dpa) - Die Mehrheit der Bundesbürger sieht nach einer Umfrage in der «Dienstwagen-Affäre» von Ulla Schmidt (SPD) keinen Grund für einen Rücktritt der Bundesgesundheitsministerin. 59 Prozent der am Mittwoch von Emnid Befragten (etwa 1000) äußerten sich entsprechend. Allerdings finden nur 34 Prozent, dass die Ministerin einem nächsten Bundeskabinett noch angehören sollte, teilte der Nachrichtensender N24 als Auftraggeber am Freitag mit.

http://www.zeit.de/newsticker/2009/7/31/...t-20090731-254-21963882xml

Ulla Schmidt kehrt nicht nach Spanien zurück. Wegen des Diebstahls ihrer Dienstlimousine musste die Gesundheitsministerin ihre Ferien unterbrechen - nun will sie ihren Resturlaub zu Hause verbringen.

Berlin - Nach ihrem Rückzug aus dem SPD-Wahlkampfteam setzt Gesundheitsministerin Ulla Schmidt nun ihren Urlaub fort: Sie verbringt nach Informationen der Nachrichtenagentur AP noch einige Tage mit ihrer Familie in Deutschland.

weiter: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,639540,00.html


Die Kampagne der BILD:




Ulla Schmidt macht erst mal wieder Urlaub

Die Dienstwagenaffäre hat Ulla Schmidt (60, SPD) offenbar so gestresst, dass sie erstmal Urlaub braucht. Heute geht sie wieder auf Reisen!

Ob im Dienstwagen, per Bahn oder mit dem Flieger ist nicht bekannt. Ihre Pläne werden gehütet wie ein Staats-Geheimnis.

Auf Nachfrage von BILD.de hieß es aus dem Bundesgesundheitsministerium: ?Kein Kommentar!? Sicher ist: Sie bleibt in Deutschland und verbringt einige Urlaubstage mit ihrer Familie.

In der Dienstwagenaffäre schlagen die Wogen der Empörung allerdings immer noch hoch. Viele Bürger fordern weitere Konsequenzen. Ihnen reicht der Rückzug aus dem Wahlkampfteam von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nicht aus.

Ihr Wunsch: Ulla Schmidt muss auch als Ministerin zurücktreten. In einer BILD.de-Umfrage sprachen sich 89 Prozent der Befragten für diesen Schritt aus.

Laut Emnid-Umfrage finden nur noch 34 Prozent der Deutschen, dass die SPD-Politikerin dem nächsten Kabinett nach der Wahl noch angehören soll. 56 Prozent sind der Meinung, sie solle das Ministeramt nicht wieder bekleiden.

weiter: http://www.bild.de/BILD/politik/2009/07/31/...chon-wieder-urlaub.html  

12.08.09 08:57

95441 Postings, 7563 Tage Happy EndKai Diekmanns "Sorgen"

Kai Diekmanns "Sorgen"

Erinnern Sie sich an den Wahlkampf zur Hamburger Bürgerschaftswahl Anfang vergangenen Jahres? Also, den Wahlkampf von "Bild" für den CDU-Spitzenkandidaten Ole von Beust?

Das NDR-Medienmagazin "Zapp" hatte damals darüber berichtet und formulierte:

[...] Bild-Chef Kai Diekmann sorgte schon im letzten Wahlkampf [2004] dafür, dass sein Blatt für Ole von Beust trommelte.

"Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann versucht seit eineinhalb Jahren, dem NDR diesen Satz verbieten zu lassen. Er argumentiert, dass die Formulierung, er habe "dafür gesorgt", nur im Sinne einer konkreten Weisung, Vorgabe oder Leitlinie von ihm an die Redaktion zu verstehen sei, über von Beust durchgängig oder ganz überwiegend positiv zu berichten. Die habe er aber nicht erteilt.

Diekmann verlor sowohl in erster als auch in zweiter Instanz. Im Juni wies das Hamburger Oberlandesgericht Diekmanns Klage ab (324 O 442/08) und erklärte, die Aufmerksamkeit des Zuschauers werde nicht auf "interne Vorgänge im Bereich der BILD-Redaktion gelenkt, sondern es werden ausschließlich die im Jahr 2004 in der Zeitung erschienenen Beiträge als ein ‘Trommeln’ für von Beust bewertet". Und weiter:

Der Begriff des "Sorgens" enthält in dem Kontext der Berichterstattung einen lediglich diffusen Tatsachenkern, der darin besteht, dass der Kläger im Rahmen seiner Tätigkeit als Chefredakteur die (positive) Berichterstattung gebilligt und ihre Veröffentlichung ermöglicht hat. Die Person des Klägers wird dabei als Chefredakteur und damit Vorgesetzter der anderen Redaktionsmitglieder in die Wertung einbezogen. Ob und in welcher Weise der Kläger persönlich von seiner tatsächlich bestehenden Möglichkeit, auf die kritisierte Berichterstattung Einfluss zu nehmen, Gebrauch gemacht hat, ist der beanstandeten Passage nicht zu entnehmen. Vielmehr wird mit dem Begriff des "Sorgens" lediglich darauf hingewiesen, dass er in seiner Funktion als Chefredakteur an der positiven Berichterstattung mitgewirkt habe.

Diese Aussage ist nicht unwahr.

Kai Diekmann ist nicht bereit, dieses Urteil zu akzeptieren. Weil das Oberlandesgericht keine Revision zugelassen hat, ließ er "Nichtzulassungsbeschwerde" einlegen, um weiter dagegen vorgehen zu können.

Quelle: http://www.bildblog.de/9726/kai-diekmanns-sorgen/

 

25.08.09 19:27

53994 Postings, 5705 Tage RadelfanMal sehen, wie das Ganze in BLÖD dargestellt wird!

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25.08.09 19:39

129861 Postings, 6518 Tage kiiwiiwer liest denn sowas ?

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Virtus est medium vitiorum et utrimque reductum.

26.08.09 16:15

53994 Postings, 5705 Tage RadelfanMöllring jr. widersetzt sich dem Vater = Verlierer

Weil sein Sohn nicht derselben Meinung wie der Vater ist, wird dieser von bild.de gleich abgewatscht und zum "Verlierer des Tages" erklärt! Es ist für die Journalisten aus dem Hause Springer offensichtlich schwer zu verstehen, dass es in einer Familie auch konträre Meinungen geben kann!

"Ausgerechnet sein Sohn Gregor ging gegen die Politik von Hartmut Möllring (57), CDU-Finanzminister Niedersachsen, auf die Straße. Der 25-jährige ist Mitglied der Grünen, sitzt im Landesvorstand der Partei-Jugend. Hauptkritikpunkt von Möllring junior: die vom Vater mitbeschlossene Einführung von Studiengebühren.

BILD meint: Manchmal fällt der Apfel doch weit vom Stamm..."
http://www.bild.de/BILD/news/standards/...rer/gewinner-verlierer.html
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26.08.09 16:22
1

752 Postings, 4545 Tage GesäßtrompeteFleißige Arbeit, dieser Thread,

Auch wenn man sagen muss, dass das Thema schon im Jahr 2005 rechtrecht alt war....

;)
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Alles ist schlecht. Nix wird gut. Früher war alles besser...
:)

27.08.09 18:05
2

53994 Postings, 5705 Tage RadelfanEin weiterer Fall der Vermittlung der Wahrheit

Quelle: http://www.bildblog.de/

"Wer so flexibel mit der Wahrheit umgeht wie die "Bild"-Zeitung, kann Widersprüche nicht immer vermeiden.

"Bild", 16. Januar 2009:

   Es war einer der gesellschaftlichen Höhepunkte im Leben des Josef Ackermann: Seinen 60. Geburtstag feierte der Deutsche-Bank-Chef im 8. Stock des Kanzleramts ? auf Einladung von Angela Merkel. Sogar die 25 Gäste für das Abendessen im April 2008 durfte der Jubilar selber aussuchen. So viel Ehre wurde wohl noch keinem anderen Manager zuteil.

"Bild", 26. August 2009:

   Merkel gab am 22. April 2008 ein festliches Essen ? zu Ehren des zwei Monate zuvor 60 Jahre alt gewordenen Josef Ackermann. Und wie das bei Einladungen im Kanzleramt häufiger der Fall ist, durfte der Geladene Vorschläge für die Gästeliste machen. (?)

   Essen wie dieses finden häufig statt. Die Kanzlerin trifft sich mit Managern wie Gewerkschaftern, Künstlern wie Autoren. (?) Und öfters bittet Merkel den einen oder anderen Geladenen um Vorschläge für weitere interessante Gäste.

Ein und dieselbe Veranstaltung ist einzigartig, wenn es darum geht, dem Deutsche-Bank-Chef und Springer-Großaktionär zu schmeicheln, und alltäglich, wenn die Kanzlerin aus der Schusslinie gebracht werden muss. Aber das ist ja nicht das erste Mal, dass "Bild" seine Darstellung abrupt ändert, wenn es der guten Sache dient.

Die Online-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung" fügt der Geschichte, wie die Springer-Zeitungen mit dem Fall Ackermann umgehen, noch weitere Details hinzu. Zum Beispiel, was passiert sei, als herauskam, dass an Merkels Empfang für Ackermann nicht weniger als drei hochrangige Springer-Mitarbeiter teilnehmen durften:

   Von diesem Zeitpunkt an scheinen sämtliche Springer-Blätter das Interesse an der Geschichte schlagartig verloren zu haben. Ein Abgeordneter der Opposition berichtet, am Dienstagmorgen hätten ihn die Vertreter der Springer-Presse noch "die Bude eingerannt", als dann aber die Liste mit den Teilnehmern raus war, "wollte keiner mehr was wissen".

"Welt", "Berliner Morgenpost", "Hamburger Abendblatt" und "B.Z." haben die Leser ihrer Zeitungen bis heute nicht informiert, dass ihr Vorstandsvorsitzender und ihre Verlegerin bei dem umstrittenen Abend dabei waren ? dabei trägt der Kommentar von "Welt"-Chef Thomas Schmidt zum Thema sogar den vielversprechenden Titel "Villa Merkel und ihre Gäste". "
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27.08.09 23:48
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95441 Postings, 7563 Tage Happy EndDrecksblatt Bild, Drecksäcke Diekmann & Co.

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