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EY Sammelklage ohne Kostenrisiko

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neuester Beitrag: 31.07.20 16:56
eröffnet am: 26.06.20 21:42 von: WireGold Anzahl Beiträge: 132
neuester Beitrag: 31.07.20 16:56 von: Stronzo1 Leser gesamt: 34056
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19.07.20 09:26

7716 Postings, 1636 Tage hardylein@dendemann

na ja, da waren schon deutliche Zeichen. Wenn ein Unternehmen so bedrängt wird, dann stellt sich der gesamte Vorstand vor die Kamera und beteuert irgendwie die Unschuld.  Aber alleine MB zeigte sich , zum Teil twitternd! Die anderen V-Mitglieder wusste evtl. mehr.  

19.07.20 09:26

7716 Postings, 1636 Tage hardyleinDafür hätte ich 20 schwarze Sterne bekommen!

19.07.20 09:30

7716 Postings, 1636 Tage hardyleinAuch unsere Lettin die mich

stets kritisierte.  

19.07.20 09:30
3

1502 Postings, 1699 Tage Hans R.Reparatur ihres Kühlschrankes von 100,-

@Herriot

Nicht nur in Deutschland ist man als Person oder Institution über jeden Zweifel erhaben, wenn man eine gewisse Schwelle an Gefolgsleuten hat ...
Damals hatte der Normalbürger ja noch Respekt vor Beamten haben müssen, dass derer Position/Macht geschuldet.

Machtlosen/Geldlosen/Positionslosen ohne Anzug vertraut die Masse nicht.
Weswegen man annimmt, die Bäckereifachverkäuferin totalüberwachen zu müssen, da sie ja eine Frikadelle klauen könnte.

Das alle Menschen gleich sind ist nur literarischer Klamauk.

Dazu kommt, dass die Masse Menschen sucht denen sie uneingeschränkt Verantwortung abtreten können.
Mangels Angebot geistig gesunden und wohlmeinenden Menschen kommt dann sowas raus.

Schreie laut und du wirst gehört. Werfe mit Geld um dich, und du wirst geliebt.  

19.07.20 10:50
8

235 Postings, 855 Tage Samba2025Hardylein...

Nichts gegen deine Meinung, ABER:
Ich gehöre zu denen, die seit Jahren in Größenordnungen alle möglichen Steuern zahlen, geh mal davon aus, dass dir dabei schwindlig werden würde. Und aus diesem Topf werden viele Dinge bezahlt, auch unsere Regierungsmitglieder, Bafin usw..
Wenn einer meiner Mitarbeiter einen Fehler macht, dann hafte ich mit allem was ich hab dafür!
So ist nun mal das System. Falls Merkel, Scholz, Bafin, Staatsanwaltschaft, Finanzamt oder wer auch immer Fehler (oder gar Betrug) gemacht haben sollte, dann hat der Staat zu haften, und zwar in voller Höhe.
Natürlich neben EY, KPMG, WC-Vorstand, Aufsichtsräte usw..
Und das große Kino geht doch weiter. Braun gegen Kaution (5 Mio Euro) bei dem Schaden (15 Mrd. Euro)
zu Hause. Denkst Du etwa der BND wußte nicht über die Kontakte von JM Bescheid?
Der durfte verschwinden! Weil der "Staat" Angst hat, die Wahrheit käme an die Öffentlichkeit.

Thema "Weißrussland"
Ich bin pro Jahr min. einmal dort, hast Du eine Vorstellung welche Personen dort alle Zuflucht gefunden haben, und wie Sie dort leben?
Ich hab dort mit eigenen Augen  untergetauchte Minister (Betrüger) mit ihren Familien residieren sehen, da bleibt Dir den Mund offen stehen.
Sollte Marsalak dort sein, wird er bis zum Lebensende diesen Ptrunk und Luxus nicht aufgeben.
Schuld daran ist wer? Die Aktionäre? Denk mal drüber nach...  

19.07.20 12:24
1

6173 Postings, 1945 Tage derdendemannWenn große Entschädigung

Würde es nur mit staatlicher Beteiligung gehen.
Stand heute wissen wir nicht wie EY involviert war.
Dementsprechend offen bleibt alles.

Übrigens ist auch inzwischen klarer warum viele Anleger einen deutlich geringeren Verlust haben als sie glauben. Die meisten haben in den letzten Jahren Aktien von Wirecard bei Kursrückgängen nachgekauft, nachkäufen wieder verkauft und meist die ersten Positionen im Depot belassen.  

Was passiert hier ... die seit 2005 gesetzliche fifo Methode bewirkt, dass der Einstandskurs im Depot über den titel sich reduziert. D.h. Jeder nachkauf bringt erstmal keinen Gewinn beim Verkauf, da der einstandspreis der verbleibenden Positionen sich reduziert. Normal kein Problem bei gesunden Aktien die sich erholen.
Ich hatte noch eine Position zu Kursen um 105 eur, die bei 53 Euro rausflogen.
Aber zwischendurch hatte ich mal nachgekauft und nach ein paar Euro verkauft.
Mein mittlerer Kurs war somit Lt. Bank 80 Euro ca. Somit habe ich nur einen bestätigten Verlust von ca 30 Euro je Aktie anstatt 50 eur.

Im Nachhinein ja nachvollziehbar... war mir aber bisweilen so auch nicht gegenwärtig klar.

 

20.07.20 10:26
3

3173 Postings, 5832 Tage KaktusJones@derdendemann

"...Stand heute wissen wir nicht wie EY involviert war. ..."
Naja, wir wissen, dass E&Y jahrelang die Bilanzen "geprüft" hat und noch für 2018 und die ersten drei Quartale 2019 keinerlei Probleme in der Bilanz gefunden hat.
Das allein reicht mir, um hier Vorsatz zu sehen. Wie kann man hier die Bilanz geprüft haben und nicht man die Cashbeträge nachgeprüft haben?
Jetzt braucht es halt jemanden, der das vor Gericht ebenso sieht und auch durchsetzen kann.

Den Staat sollte man allerdings auch mal zu Kasse bitten. Es ist unfassbar, was sich die BAFIN hier geleistet hat. Das kann si nicht akzeptiert werde.

Das mit deinen Nachkäufen und Zwischenverkäufen ist ja schön und gut. Das hat aber nicht jeder gemacht. Viele haben einfach gekauft und dann den Kram liegen lassen - warum auch nicht. Und zu 54 Euro ist auch nicht jeder rausgekommen oder rausgegangen (war natürlich ein Fehler, aber bei der Nachrichtenlage und der Geschwindigkeit nicht unverständlich). Zu Beginn war ja nicht mal klar, dass hier alles nur Betrug war. Das war ja kaum vorstellbar, wenn man bedenkt, dass E&Y und die BaFin seit einem Jahr alles viel genauer betrachtet haben sollten und nichts erkannt haben. die TPAs in Asien, ok, da ist vielleicht was faul, aber der Rest ist doch eine Tech-Perle. So hat man Wirecard doch gesehen.  

20.07.20 13:12

26 Postings, 640 Tage goldjunge12345Ich hoffe damit...

Niemand etwas von irgendwem wiederbekommt!!!

Die Gewinne nehmen heutzutage alle schön mit aber wehe es gibt Verluste, da sollen alle anderen den Schaden ersetzen und das Geschrei ist groß!!

SO IST BÖRSE!!!  

20.07.20 13:33

2393 Postings, 3371 Tage ellsharegoldjunge123.

Auf Ihre Gewinne und Dividenden zahlen alle wenigstens 25% Steuern.
Die Verluste aus dem Wirecard Betrug kann man dagegen nicht von der Steuer absetzen.
Nur gegen künftige Gewinne verrechnen. Das setzt voraus das man in diesem Sumpf aus Betrug überhaupt noch einen weiteren Euro steckt. Kenne viele die sich nach Neuem Markt&Co für IMMER von allen Börsen dieser Welt verabschiedet haben.
 

21.07.20 09:37

3173 Postings, 5832 Tage KaktusJonesWenn man sich den Hickhack um die Aufklärung

ansieht, dann gibt es ja vielleicht doch noch ne Möglichkeit, dass der Staat haftbar gemacht werden kann:
http://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/...-BB16Yc3L?ocid=ientp
 

22.07.20 23:46

46 Postings, 718 Tage AnlegerInKostenrisiko

Habe den thread jetzt zugegebenermaßen nicht gelesen, aber Ihr könnt Euch sicher sein: Es gibt keine Sammelklage ohne Prozesskostenrisiko.

Wenn der Prozesskostenfinanzierer wirtschaftlich ausfällt, etwa aufgrund ausbleibenden Erfolg trotz hohen Aufwands, kann er die Anwalts- und Gerichtskosten nicht mehr bezahlen.
Der Prozessfinanzierer wird zudem - gerade wenn die Chancen wie hier höchst ungewiss sind, s. unten - kein ausreichendes finanzielles Polster vorhalten. Risiko für PF ist begrenzt (z.B. Stammeinlage GmbH, Chancen demgegenüber im gesunden Verhältnis).
Die Anwälte wiederum sind nicht so dumm, sich nicht abzusichern und das Risiko, für ihre Tätigkeit nicht entlohnt zu werden, einzugehen.
Könnt einmal (einmal genügt) raten, wer den Anwälten sekundär bei Ausfall des Prozessfinanzierers haftet.

Risiko verwirklicht sich nur dann nicht, wenn es Geld gibt.
Was die Chancen darauf betrifft, sehe ich aber eher schwarz. Entweder der Gegner hat nix (=nicht genug) oder er muss nix zahlen.
Hat nix/nicht genug: Wirecard AG, persönlich Unternehmensverantwortliche wie Braun, Marsalek usw., EY (wegen Haftungsbegrenzung).
Muss nix zahlen: Unternehmensverantwortliche denen man nichts nachweisen kann, D&O-Versicherungen (entweder Vorsatz der Vorstände, oder im Einzelfall Unwissenheit), EY nicht über Haftungsbegrenzung hinaus (kein Vorsatz von EY), staatliche Stellen inkl. BaFin.  

23.07.20 11:40
3

2394 Postings, 1869 Tage Chaecka@kaktusjones

Wenn du glaubst, dass die BAFIN hier zur Verantwortung gezogen werden kann, weisst du offenbar nicht, was dessen Aufgabe ist.
Sie prüft keine Bilanzpositionen, sonder achtet darauf, dass Banken und Versicherungen (die Wirecard-Bank ist nur ein sehr kleiner Teil von Wirecard) gewisse Regeln einhalten oder Prospekte in der richtigen Reihenfolge gegliedert sind.

Nach meinem Empfinden scheidet die BAFIN als Schadenersatzpflichtige aus.
Woraus leitest du deren Verantwortung ab? Wo soll sie grob fahrlässig etwas unterlassen/getan haben?

Ich bezweifle sogar, dass EY grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann. Unfähigkeit schon, aber die ist leider nicht strafbewehrt.  

23.07.20 16:34

243 Postings, 1500 Tage FraToKanzlei Sommerberg

Guten Tag Schmid 3! Zur Kanzlei Sommerberg: Bin auch Wirecard Geschädigter. Habe, nachdem TILP so träge reagiert hat die Kanzlei Sommerberg mit Vollmacht versehen.  Habe nach Anmeldung über Internet sehr schnell Post bekommen, mit einer langen und schlüssigen Begründung zu meinen Schadensansprüchen.  Nach Vollmachterteilung fiel mir ein, sowas kann man bei jeder x- beliebigen Kanzlei auch abschreiben und Mandanten schicken. Habe dann nach ?Erfahrungen mit Kanzlei Sommerberg? gesucht und sehr negatives Feedback gefunden.  Weiß nun nicht, ob ich die Vollmacht wieder entziehen soll, bevor großartig Kosten entstehen. Wie ist denn deine bisherige Erfahrung mit Sommerberg? Welche Kanzlei hast du beauftragt? Gruß- FraTo  

23.07.20 16:42

769 Postings, 1622 Tage Flash88kann man die

philippinische Banken verklagen? Wenn Mitarbeiter manipuliert haben?  

23.07.20 17:06

2297 Postings, 925 Tage Herriotzu flash

ich denke schon aber das dürfte noch längeres unterfangen werden (internaionale schiene),wie gegen BaFin finanz oder wirtschministerim d. h. jahre .  

23.07.20 23:55

7716 Postings, 1636 Tage hardyleinD&O fallen offensichtlich aus..

da sie bei Betrug nicht zahlen müssen.  

23.07.20 23:57

7716 Postings, 1636 Tage hardyleinEinzig E+Y

könnten, falls sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden, evtl. alle Bezüge aus den Berichtsjahren in einen Schadensersatztopf werfen. Aber wieviel wird das wohl sein?  

24.07.20 00:01

7716 Postings, 1636 Tage hardylein@Samba25

Ja, ich befürchte aber, dass der Staat sich da rauswindet. Die einzige Hoffnung wäre die Tatsache, dass viele Bundestagsabgeordnete (auch Grüne) wahrscheinlich stärker betroffen sind. Und die möchten natürlich ihren Verlust wiederhaben. Da können manchmal die wundersamsten Dinge passieren. Ja evtl auch die  Richter die entscheiden werden....  

24.07.20 00:03

7716 Postings, 1636 Tage hardyleinE+Y muss irgendwie reagiern,

sonst droht Vertrauensverlust...  

24.07.20 00:04

7716 Postings, 1636 Tage hardyleinJa, der Brau, was hat der alles getwittert..

und... ich habe dem Crum unrecht getan. Bitter..  

24.07.20 10:38
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289 Postings, 2195 Tage MineonE&Y beschafft Masken

für die Bundesregierung und verdient damit 10 Millionen. E&Y hat wirklich einen guten Draht zur Bundesregierung:-)
link: https://www.n-tv.de/politik/...afften-die-Masken-article21930323.html  

24.07.20 11:29
1

23827 Postings, 2562 Tage EtelsenPredatorTilp gegen Bafin

24.07.20 11:39

463 Postings, 1083 Tage DbillIch bin gespannt

Leider führen Amtshaftungsklagen selten zum Erfolg.

Mir fällt kein Beispiel ein, wo es Geld vom Staat für Spekulationsverluste gab.  

24.07.20 11:49

23827 Postings, 2562 Tage EtelsenPredatorDbill

Es geht nicht um Spekulationsverluste, sondern um Schäden, die durch mangelhafte oder unterlassene Prüfungspflichten entstanden sind.
Ob Klage erfolgreich sein wird? Who knows?  

24.07.20 21:30

77 Postings, 536 Tage Wirecarder@hardylein

"Da können manchmal die wundersamsten Dinge passieren. Ja evtl auch die  Richter die entscheiden werden...."

Vergiss es:

§ 48 ZPO:
Selbstablehnung; Ablehnung von Amts wegen
Das für die Erledigung eines Ablehnungsgesuchs zuständige Gericht hat auch dann zu entscheiden, wenn ein solches Gesuch nicht angebracht ist, ein Richter aber von einem Verhältnis Anzeige macht, das seine Ablehnung rechtfertigen könnte, oder wenn aus anderer Veranlassung Zweifel darüber entstehen, ob ein Richter kraft Gesetzes ausgeschlossen sei.  

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