SMI 11?099 -0.2%  SPI 14?263 0.0%  Dow 34?382 1.1%  DAX 15?361 -0.4%  Euro 1.0952 0.0%  EStoxx50 3?995 -0.6%  Gold 1?847 0.2%  Bitcoin 41?233 -1.6%  Dollar 0.9014 0.0%  Öl 68.5 -0.5% 

EU vor dem Bankrott!

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neuester Beitrag: 22.06.19 15:50
eröffnet am: 01.05.10 10:22 von: Rubbel Anzahl Beiträge: 235
neuester Beitrag: 22.06.19 15:50 von: Muhakl Leser gesamt: 18056
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01.05.10 10:22
37

4166 Postings, 4059 Tage RubbelEU vor dem Bankrott!

2002 wurde der (T)Euro eingeführt. Laut umfragen waren ca. 90% der deutschen Bevölkerung dagegen,denoch
wurde mit Gewalt und Dilettantismus der Euro von den verantwortlichen Politiker durchgesetzt.  

01.05.10 11:06
12

721 Postings, 4133 Tage K.O.BoerseEuro = langfristiger Wohlstand und Stabilität

Der Euro ist an sich eine gute Sache. Allerdings, wenn Regeln nicht eingehalten werden, dann kann es zu Kettenreaktionen kommen die schwerwiegende Folgen haben können, wie jetzt mit Griechenland. Es ist keine Frage, ob der Euro richtig ist, sondern viel mehr, ob die Kontroll- und Sanktionssysteme in der europäischen Währungsunion funktionieren. Diese haben versagt.

Der Euro schafft u.a. eine bessere Kalkulation für Unternehmen und erleichtert den internationalen Handel in der europäischen Währungsunion. Die Folge ist ein waschsender Wohlstand.Eine gemeinsame Währung führt auch zu gegenseitigen Abhängigkeiten, die wiederum zum gemeinsamen Handeln auffordern und somit kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Staaten unwahrscheinlicher machen.

Eine Gemeinschaftswährung ist absolut wünschenswert.  

01.05.10 11:50
9

721 Postings, 4133 Tage K.O.BoerseDer Begriff (T)Euro ist übrigens auch verkehrt

Das Statistische Bundesamt hat nachgewiesen, dass die Inflation nicht größer war als zur Zeiten der D-Mark. Das ist also eine rein subjektive Wahrnehmnung von einigen.  

01.05.10 12:04

5772 Postings, 5183 Tage MoutonRubbel die Katz

-----------
Einen Arschtritt für meinen Schwarz-Gelben Lieblings-Autisten bei Ariva, gratis!

01.05.10 12:20
7

512 Postings, 4058 Tage brokeroderpoker@ K.O.Boerse.....

sorry, aber der (willkürlich) festgelegte "Warenkorb", aus dem die Inflationsrate "berechnet" wird, ist nach Belieben beeinfluß- und steuerbar...die "Gewichtung" der einzelnen Positionen wie Heizen, Wohnen etc., trägt ebenfalls in keiner Weise der wirklichen "Gewichtung" Rechnung.

Wenn ich mir vor 8 Jahren zurück meine Heizölrechnungen anschaue -wie dieser Tage geschehen- habe ich für 28Pfennigen/Liter Heizöl geliefert bekommen. Für die letzte Heizöllieferung vor wenigen Tagen musste ich 72!Cent bezahlen......und DAVON benötige ich immerhin schlappe 4.000 Liter jährlich. Sind, glaube ich 44% Steigerung, oder..? :-(  (wäre vermutlich die "Rechenweise" der statistischen Erhebungsstelle?) Der Liter Sprit für derzeit 1,49Euro - vor 8 Jahren ebenfalls 3 DM? Benötige DAVON ebenfalls ca. 200Liter/Monat! Und so weiter.... wen interessieren in diesem Zusammenhang die Eier- oder Butterpreise?

Aber grundsätzlich ist der EURO und die politische Idee dahinter natürlich eine gute Sache....ob´s mittel-/langfristig funktioniert werden wir in spätestens in 5 Jahren sehen bzw. gesehen haben.

Grüsse aus der Pfalz  

01.05.10 12:22
7

40530 Postings, 6731 Tage rotgrünAha bringt Wachstum?

Dieser Wachstum ist aber an den Normalverdienern in den letzten 8 Jahren seit Euro Einführung komplett vorbeigegangen. Vor allem die Unternehmen profitieren von dem Euro....  

01.05.10 12:26
7

1886 Postings, 5011 Tage HandJa, ja der Zitronenfalter ................

"Das Statistische Bundesamt hat nachgewiesen"  8-OOOOOOOOOOO
Traue nur Deine (manipulierte) Statistik !!!!!!!!!!!!!!!!!

Ach ja, auch MEIN "mehr Wohlstand" !!!!!!!!!!!!!!!!

Meine Fresse Ihr müßt einfach mal einen Taschenrechner nehmen
und die eigenen Kosten (Lebensmittel/Strom/Wasser/Mieten/Sprit)
von 2000 zu 2009 vergleichen.

IHR SEID JA SOWAS VON WOHLHABEND meine Fresse.

und das am 1.Mai !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hand---der nur mit dem Kopf schütteln kann-  

01.05.10 12:32
4

40530 Postings, 6731 Tage rotgrünSeit Euro Einführung

Profitieren die schwachen von den starken Ländern. Deutschland war seit den 50 igern stark, bis zur Einführung des Euros. Ab da ging es steil bergab und es geht rasant weiter.Griechenland ist nur ein weiteres Indiz dafür, dass eine Währung unter verschiedenen Staaten nicht funktionieren kann....
Denn leider liegt es in der Natur des Meschen, sich auf Kosten anderer einen Vorteil zu verschaffen..Beschiss auf allen Ebenen....  

01.05.10 12:41
3

721 Postings, 4133 Tage K.O.Boerse@broker

Der Warenkorb wird anteilig berechnet, da kann es sein, dass bei Heizöl Deine Kosten stärker ansteigen als bei anderen die eben weniger Heizöl benötigen. Da kann der Unterschied liegen, aber warum die Gewichtung verkehrt sein sollte, dass ist mir unklar, denn die Statistiker gehen systematisch vor. Oder meinst du auch, dass sie alle nur manipulieren?  

01.05.10 12:43
4

721 Postings, 4133 Tage K.O.Boerse#6@rotgrün

Das der Euro Wachstum bringt, dass ist ja der eigentliche Sinn der europäischen Währungsunion und ob dieser Wachstum gerecht verteilt wird, dass ist dann wieder eine andere Frage.  

01.05.10 12:48
3

40530 Postings, 6731 Tage rotgrünEben k.o

So ist das eben, die Schere zwischen arm und reich wid immer größer. Der Euro hat dieses Szenario noch angeheizt...
Glaube mir, der Hammer kommt erst noch. Sprechen uns in 3 Jahren mal wieder :-))  

01.05.10 12:54
1

721 Postings, 4133 Tage K.O.Boerse@Hand

Eine Gemeinschaftswährung führt eben langfristig zu mehr Wohlstand. Sie hält auch unser Land stabil. Es ist auch wichtig, dass alle anderen Länder drumherum stabilisiert werden, dann sind auch zukünftige Wirtschaftskrisen für Deutschland leichter verkraftbar. Was passiert, dass ist meistens nur kurzfristiges denken. Wichtig ist es langfristig für Stabilität zu sorgen und Neue Wege haben nun einmal ihren Preis. Deutschland wird eines Tages auch wieder auf Hilfe angewiesen sein und helfen kann nur wer stabil ist. Insgesamt führt eine Gemeinschaftswährung zu mehr Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten und das ist im Schnitt eine Erhöhung der Lebensqualität.  

01.05.10 12:56
6

323 Postings, 4238 Tage NobelpreisOpfer der Propaganda

Leider sind die meisten Leute (auch in diesem Forum) unbewußt Opfer der "Euro-ist-gut"-Propaganda !

Was soll an einer monopolisierten Währung gut sein ?  Sie ist bloß für die Herren des Geldes - die Großgeldbesitzer - gut. Das ist bekanntlich ein ganz geringer Teil (0,2% ?) der Gesellschaft. Sie profitieren natürlich von dem Monopol auf das Geld. Sie können sich auch den Besitz der Medien leisten, die uns mit der "Geldmonopol-ist-gut"-Propaganda füttern !

Für uns, die Gesellschaft, wäre ein diversifiziertes Geldsystem viel besser !
Verschiedene Staaten, die durch gute und weniger gute Wirtschafts- und Geldpolitik für einen "Markt" sorgen. Nur ein echter Markt bringt etwas gutes für die Gesellschaft insgesamt !  Nicht ein monopolisierter !

Konkurrenz ist gut !
Monopol ist schlecht !

Wieso soll dann der Euro gut für uns sein ?!

Euro ist schlecht für uns !
-----------
Sie bauen darauf, dass wir zu blöd und zu faul sind echte Informationen zu suchen

01.05.10 13:10
3

1886 Postings, 5011 Tage Hand@KO

Ach ja jetzt wo Du das schreibst : Langfristig!!!!
MIR SCHÄPPERT ES NOCH IN DEN OHREN : Eure Rente ist Sicher.
"Wir gehen gestärkt aus der Kriese"

Man,man,man

WER GEHT GESTÄRKT AUS DER KRIESE ???????
WESSEN RENTE IST SICHER ??????????

Sicher werden wir auf Hilfe angewiesen sein, aber erst nachdem wir
Grichenland, Italien, Portugal, Irland aus der eigenen und USA Krisen
"freikaufen". - Dann sind wir so verschuldet wie wie die 4 Staaten
zusammen.

Hand--der sich `n Bier aufmachen muß (Himmeldieberge)  

01.05.10 13:17
2

721 Postings, 4133 Tage K.O.Boerse@Nobelpreis

Da durch den Euro die Währungsschwankungen wegfallen, erhöht sich die Kalkulationssicherheit für Peise in der europäischen Währungsunion und die Unternehmen können besser planen und abwägen.

Dieses erhöht den Konkurrenzdruck zwischen den Ländern und nicht andersherum. Die Währung ist nur Mittel zum Zweck.

Die Ungerechtigkeiten die du anprangerst wären auch ohne den Euro vorhanden.  

01.05.10 13:19

472 Postings, 6398 Tage Joshua1976Rechtschreibfehler bitte vermeiden...

...sonst wird es jetzt echt peinlich  

01.05.10 13:20
5

40530 Postings, 6731 Tage rotgrünk.o

Langfristig zu mehr Wohlstand führen schreibst du! Aber im selben Atemzug auch, dass Deutschland geholfen werden muss in der Zukunft. Ja was denn nun? Wer Wohlstand hat, braucht keine Hilfen. Des weiteren ist das Euroland instabil, aber sowas von. Stabilität wird nur erreicht, wenn alle Länder die Eintrittskriterien erfüllen und die Verschuldungsgrenzen einhalten. Wenn diese Gesetze und Stabilitätsparameter aushebelt werden, erreicht man eine Infaltion, die Länderübergreifend einsetzen wird. Griechenland hat weder die Einstiegskriterien, noch die Verschuldung jemals ansatzweise richtig dargestellt.
Es zeigt mir nur, dass hier masiv bertrogen wird auf Kosten der Allgemeinheit...  

01.05.10 13:23
2

1886 Postings, 5011 Tage Hand@Nobelp

Bei allem Respekt aber bei einer
Monarchie oder Diktatur(Haben wir ja schon fast)
hat das Volk nur
EINEN Idioten an der Macht.

""Euro-ist-gut"-Propaganda !" --- Komm jetzt ist aber gut.
"Konkurrenz ist gut !" Au ja das sehen wir an den :
"Energieerzeugern", Petroindustrie, Pharmaindustrie, Banken.........

Man man man .................................
Es wird passieren, es kommt der Tag, dann haben wir das Volk mit Knüppeln in
den Händen, auf den Straßen.

Die Korruption in D und der EU läßt grüßen

Hand---und sein Schlösser  

01.05.10 13:28
3

15130 Postings, 7173 Tage Pate100lol der Euro ist also an den hohen

Öl/Heizöhlkosten schuld??? Mein gott wie bescheuert kann man eigentlich sein?
Das damals(2000) der Ölpreis bei 20-25 Dollar stand hat natürlich nix damit zu tun.

Ne die gute alte DM hätts den in Dollar gehandelten Ölpreis schon gezeigt...lol
Der hohe EURO/Dollar Kurs hat sogar noch dabei geholfen, die Erhöhungen einigermaßen
abzufedern. Und so sind die Preise von allen Rohstoffen in den letzten 10 Jahren
massiv gestiegen(insbesondere Industriemetalle) Was natürlich zur Folge hat, das auch
teilweise die Endverbraucherprodukte und Inflation anstiegen. Ob wir nun DM oder EUR
haben ist da scheiß egal!!

Aber träumt nur weiter von eurer DM... So verblödet kann man doch eigentlich nicht sein?!

-----------
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01.05.10 13:29
1

1886 Postings, 5011 Tage HandWer Wohlstand hat, braucht keine Hilfen

Nun komm schon wenn das nicht lächerlich ist ...............

Sag das mal den Griechen. Also wenn das nicht der Hit ist.....
Hallo Grichenland Ihr habt 13 und 14 Monatsgehälter also
braucht Ihr keine Hilfe. OOOOOOOHHHHHHHHHHHHHHHHH MANNNNNNNN

Hand---der sich vor lachen nicht mehr halten kann. PROST  

01.05.10 13:30
2

524 Postings, 4574 Tage DaaxxDer Euro !

Wenn man vom Euro spricht und man dabei sagt wir Profitieren davon ist das schon richtig, nur wer ist der Gewinner ? Sicher sind die Unternehmen auch Banken an erster stelle, dann kommen noch viele wo teilweise ihre vorteile sehen. Der Bürger kommt auch irgendwann mal, der kann ja dann seine Brust raushägen und sagen ich brauch kein Geld mehr umtauschen wenn ich in den Urlaub fahre oder ich Arbeite in einem Industriebetieb wo Gewinne ohne ende mit dem Euro macht. Sicherlich gibts auch leute wo in einem kleinen regionalen Betrieb Arbeiten sich keinen Urlaub leisten kann aber trotzdem den euro mit Steuergeldern stützt nur der kleine Mann macht eben keine Europapolitik die machen andere wo vieleicht in einem Aufsichtsrat der Industrie sitzt.  

01.05.10 13:48
2

40530 Postings, 6731 Tage rotgrünAha Pate

Jeder der eine andere Meinung hat wie deine ist also dumm und verblödet, ok. Öl und Strompreise haben wenig mit dem Euro zu tun, stimmt. Die Wirtschaft aber schon.. Das die starken Länder, die schwachen mitschleppen auch.
Das ist Fakt. Das Zugangskriterien ausgehebelt worden sind wohl auch. Alles in allem keine gute Basis für einen beständigen Euroraum...  

01.05.10 13:52
1

1886 Postings, 5011 Tage HandLos jetzt Streß

"Das die starken Länder, die schwachen mitschleppen auch."

MITSCHLEPPEN ????????????????

Ich dachte die werden zum AUSBEUTEN gebraucht.
(bezieht sich nicht auf die EU)


Hand---der ein mords Spaß MIT euch hat  

01.05.10 13:58
2

15130 Postings, 7173 Tage Pate100mein Posting bezog sich ber nur auf die

Öl Rohstoffpreise und Euro.

Auf die anderen Punkte will ich nicht eingehen, da schon mehrfach gemacht.
Lebt nur weiter in Eurer DM Schlaraffenland Traumwelt...*gg*
jeder seine Meinung...

PS: das die EU/Deutschland sich wissentlich durch die griechen bescheissen lassen
haben, war ein großer Fehler. Klar das hätte nicht passieren dürfen. Aber deutschland
hat wohl massiv Druck gemacht, das die Griechen mit dabei sind....
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01.05.10 14:04
5

24654 Postings, 7316 Tage Tony FordWährung als Sündenbock?

Also ich kann nicht verstehen wie man immer auf dem EURO herumhacken kann.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als der EURO als starke Währung wahrgenommen wurde und wenige Monate später der EURO plötzlich zur schwachen Währung mutiert.

Historisch betrachtet ist der EURO gegenüber dem USD und auch vielen anderen Währungen immer noch eine starke Währung. Im Mittel liegt nämlich EUR/USD in etwa bei 1,20 !!

Dies erstmal zum Thema schwacher EURO.

Nun zum Thema EURO = Teuro !
Auch hier ist es schlichtweg ein Irrglaube, dass der EURO an einem Preisverfall schuld sei. U.a. haben die Unternehmen und Händler die Preise schon vor der EURO-Einführung massiv angehoben, doch wahrgenommen wird es als sei der EURO an den Preissteigerungen dran schuld, dass z.B. ein Auto früher 20000 DM heute 20000 ? kostet.
Auch hier unterliegt man wiedermal einem Irrglaube, denn das Auto was früher 20000 DM kostete bekommt man heute Neu in Form eines Dacia´s für nichtmal 10000?. Der Standard entspricht in etwa dem Gleichen, d.h. Preis / Leistung ist nicht gesunken.

Des Weiteren sind die Preise im Discounter gestiegen?
Auch hier wiedermal ein Irrglaube, denn die Lebensmittelpreise stagnieren im Mittel seit vielen Jahren und wir haben 2000 nicht wirklich weniger bezahlt und legten ebenfalls unsere 150 bis 200 DM für einen Einkaufswagen voller Lebensmittel. Die Sache ist die, dass wir uns eben an die Jahre 1995 oder davor zurück erinnern als man vielleicht noch 100 bis 150 DM zahlte.

Der EURO ist sozusagen nicht daran schuld an der Mißere.
Klar Staaten wie Griechenland währen ohne dem EURO vielleicht schon eher Krachen gegangen. Doch selbst eine Abwertung der Währung würde das "systematische" Problem in Griechenland UND auch Deutschland nicht lösen.

Der einzige Unterschied zwischen Griechenland und Deutschland ist, dass Griechenland den Staatshaushalt schon heute gegen die Wand gefahren hat und wir sowie nahezu alle andere Staaten dieser Welt dies langsamer tun.
Deshalb bringt es meiner Meinung nach nicht viel, wenn man neue Anleihen herausbringt, neue Schulden macht um Gläubiger bedienen zu können. Im Falle Griechenland werden daher alle Hilfen lediglich dazu führen, dass das Problem für weitere 5 oder 10 Jahre herausgezögert wird.

Wann begreift der (dumme) Mensch endlich, dass wenn er dem Staat mit seinem privaten Kapital nicht hilft, er nicht genügend Steuern zahlt, dass er dann am Ende den Staat an die Wand fährt und all sein Vermögen sich mehr oder weniger in Luft auflöst.
Wann begreifen endlich die Leute, dass wenn sie auf ihr privates Eigentum pochen, sie damit ein schlechteres Geschäft machen werden.
Wie Menschen wir glauben, wir seien intelligent, doch im Grunde folgen wir unseren Instinkten wie alle anderen Tiere nämlich auch, d.h. wie können unsere Habgier & Machtgier nicht kontrollieren, wir bauen unser Lebensglück auf Vermögen und Kapital auf, weil wir eben Macht auf andere Menschen ausüben wollen, dabei vergessen wir, dass uns die Ausübung von Macht nicht glücklich machen kann.

Meiner Meinung nach könnte man alle Staaten binnen kürzester Zeit entschulden, indem man eben entsprechend die Vermögensanteile "zwangsenteignet".
Dies klingt zwar hart, doch letztendlich tut eine Währungsreform nix anderes, nur mit dem Unterschied, dass eine Währungsreform unkontrolliert abläuft. Warum daher sich nicht lieber jetzt freiwillig "teilenteignen" lassen und endlich einen Staatshaushalt ohne Schulden und mit deutlich niedrigeren Steuern zu führen, als zunehmend immer mehr Steuern zahlen zu müssen um das marode System am Leben zu erhalten.
Alle jammern, dass wir eh schon zu viele Steuern zahlen und zu wenig zurück kommt, doch wie sollen auch alle Steuergelder zurückkommen, wenn locker mal 20% der Einnahmen als Kreditzinsen gezahlt werden müssen.

Wiegesagt wenn mir der Staat anbieten würde, 50% meines Vermögens an den Staat zu übergeben um wieder Schuldenfrei zu werden, dann würde ich mich darüber freuen. Nicht dass mir mein Vermögen völlig egal ist, sondern vielmehr, dass die Zukunft dann viel einfacher wird.  

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